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Patent Searching and Data


Title:
IMPROVED KEYWAY CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/022745
Kind Code:
A1
Abstract:
A subassembly for improving a connection between keyway subassemblies generally comprises a first and a second subassembly with at least one respective key attached thereto, an integrated fastening subassembly for fastening the first subassembly with respect to the second subassembly in the axial direction, and a preloading subassembly for applying a force in order to displace the first and the second subassembly relative to one another in different directions of rotation. In an embodiment, the first and the second subassembly are annular discs. A method for improving a connection between keyway subassemblies generally comprises the application of a preload between the first and the second subassembly in such a way that they are displaced relative to one another in different directions of rotation. In the above method, the first and the second subassembly each have at least one key, an integrated fastening subassembly for fastening the first subassembly relative to the second subassembly in the axial direction, and a preloading subassembly. In an embodiment of the above method, the first and the second subassembly are annular discs.

Inventors:
HOFFMANN, Joachim (967 Wild Wood Drive, Wooster, Wooster, US)
STURGIN, Todd (4377 S. Fireston, Shreve, OH, 44679, US)
HELLER, Jean-Francois (16 Rue de la Canardpierre, Strassburg, Strassburg, 67100, FR)
Application Number:
DE2006/001322
Publication Date:
March 01, 2007
Filing Date:
July 29, 2006
Export Citation:
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Assignee:
LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU BETEILIGUNGS KG (Idustriestrasse 3, Bühl, 77815, DE)
HOFFMANN, Joachim (967 Wild Wood Drive, Wooster, Wooster, US)
STURGIN, Todd (4377 S. Fireston, Shreve, OH, 44679, US)
HELLER, Jean-Francois (16 Rue de la Canardpierre, Strassburg, Strassburg, 67100, FR)
International Classes:
F16D3/06
Attorney, Agent or Firm:
LUK LAMELLEN UND KUPPLUNGSBAU BETEILIGUNGS KG (Idustriestrasse 3, Bühl, 77815, DE)
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Claims:

ANSPRüCHE

1. Baugruppe zur Verbesserung einer Keilnutverbindung, wobei die Baugruppe Folgendes umfasst:

eine erste Baugruppe, die mindestens einen ersten Keil umfasst;

eine zweite Baugruppe, die mindestens einen zweiten Keil umfasst;

eine integrierte Befestigungsbaugruppe, die so angeordnet ist, dass sie die erste Baugruppe in axialer Richtung an der zweiten Baugruppe befestigt; und

eine Vorspannungsbaugruppe, die so angeordnet ist, dass sie die erste und die zweite Baugruppe in Drehrichtung gegeneinander verschiebt.

2. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei der die erste Baugruppe und die zweite Baugruppe jeweils ringförmig sind.

3. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die erste und die zweite Scheibenbaugruppe einen ersten bzw. einen zweiten Außenrand umfassen und der mindestens eine erste und mindestens eine zweite Keil am ersten bzw. zweiten Außenrand angebracht sind.

4. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die erste und die zweite Scheibenbaugruppe einen ersten bzw. einen zweiten Innenrand umfassen und der mindestens eine erste und mindestens eine zweite Keil am ersten bzw. zweiten Innenrand angebracht sind.

5. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die Vorspannungsbaugruppe so angeordnet ist, dass sie die Ausrichtung des mindestens einen ersten auf den mindestens einen zweiten Keil in Drehrichtung aufhebt.

6. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die Vorspannungsbaugruppe so konfiguriert ist, dass sie einen Bewegungsbereich aufweist und der mindestens erste und der

mindestens zweite Keil innerhalb des Bewegungsbereichs aufeinander ausgerichtet werden können.

7. Baugruppe nach Anspruch 2, bei der die Vorspannungsbaugruppe mindestens eine Druckfeder und mindestens eine Federaufnahmebaugruppe umfasst, wobei die mindestens eine Druckfeder und die mindestens eine Federaufnahmebaugruppe tangential auf der ersten und der zweiten Scheibenbaugruppe angeordnet sind.

8. Baugruppe nach Anspruch 7, bei der die mindestens eine Feder ein erstes und ein zweites mit der ersten bzw. zweiten Scheibenbaugruppe verbundenes Ende umfasst.

9. Baugruppe nach Anspruch 8, bei der die mindestens eine Federaufnahmebaugruppe einen ersten Stift an der ersten Scheibenbaugruppe und einen zweiten Stift an der zweiten Scheibenbaugruppe umfasst, wobei der erste und der zweite Stift so angeordnet sind, dass sie das erste bzw. das zweite Ende aufnehmen.

10. Baugruppe nach Anspruch 9, bei der der erste Stift in einer ersten Drehrichtung und der zweite Stift in einer der ersten Drehrichtung entgegengesetzten zweiten Drehrichtung ausgerichtet sind.

11. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei die Befestigungsbaugruppe ein an der ersten und an der zweiten Scheibenbaugruppe angebrachtes hervorstehendes Bauteil und eine an der jeweils anderen der beiden Scheibenbaugruppen angebrachte Aufnahmeöffnung umfasst.

12. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei der die erste Scheibenbaugruppe in Drehrichtung mit der zweiten Scheibenbaugruppe drehbar verbunden sein kann.

13. Baugruppe nach Anspruch 1 , bei die erste Scheibenbaugruppe in axialer Richtung mit der zweiten Scheibenbaugruppe verbunden werden kann.

14. Verfahren zur Verbesserung einer Keilnutverbindung, die eine erste und eine zweite Scheibenbaugruppe mit mindestens einem ersten bzw. einem zweiten daran angebrachten Keil, mit einer integrierten Befestigungsbaugruppe und einer Vorspannungsbaugruppe umfasst, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:

Befestigen der ersten Scheibenbaugruppe an der zweiten Scheibenbaugruppe mittels der Befestigungsbaugruppe in axialer Richtung;

Drehen der ersten und der zweiten Baugruppe mittels der Vorspannungsbaugruppe in verschiedenen Drehrichtungen zueinander.

15. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die erste und die zweite Baugruppe jeweils ringförmig sind.

16. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die erste und die zweite Scheibenbaugruppe einen ersten bzw. einen zweiten Außenrand umfassen; und das Verfahren ferner Folgendes umfasst: das Anbringen des mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Keils am ersten bzw. zweiten Außenrand.

17. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die erste und die zweite Scheibenbaugruppe einen ersten bzw. einen zweiten Innenrand umfassen; und das Verfahren ferner Folgendes umfasst: das Anbringen des mindestens einen ersten und mindestens einen zweiten Keils am ersten bzw. zweiten Außenrand.

18. Verfahren nach Anspruch 15, das ferner Folgendes umfasst: das Aufheben der Ausrichtung der ersten Scheibenbaugruppe auf die zweite Scheibenbaugruppe in Drehrichtung.

19. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die Vorspannungsbaugruppe so konfiguriert ist, dass sie einen Bewegungsbereich aufweist und die mindestens eine erste und die mindestens zweite Scheibenbaugruppe innerhalb des Bewegungsbereichs aufeinander ausgerichtet werden können.

20. Verfahren nach Anspruch 15, bei dem die Vorspannungsbaugruppe mindestens eine Druckfeder und mindestens eine Federaufnahmeeinheit umfasst; und

das Verfahren ferner Folgendes umfasst: das tangentiale Anordnen der mindestens einen Druckfeder und der mindestens einen Federaufnahmebaugruppe auf der ersten und der zweiten Scheibenbaugruppe.

21. Verfahren nach Anspruch 20, bei dem die mindestens eine Feder ein erstes und ein erstes Ende umfasst; und

das Verfahren ferner Folgendes umfasste: Verbinden des ersten und des zweiten Endes mit der ersten bzw. zweiten Scheibenbaugruppe.

22. Verfahren nach Anspruch 21 , bei dem die mindestens eine Federaufnahmebaugruppe einen ersten Stift an der ersten Scheibenbaugruppe und einen zweiten Stift an der zweiten Scheibenbaugruppe umfasst; und

das Verfahren ferner Folgendes umfasst: Aufnehmen des ersten und des zweiten Endes durch den ersten bzw. zweiten Stift.

23. Verfahren nach Anspruch 22, bei dem der erste Stift in einer ersten Drehrichtung und der zweite Stift in einer zweiten, der ersten Drehrichtung entgegengesetzten, Drehrichtung ausgerichtet sind.

24. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem die Befestigungsbaugruppe ein an einer der ersten und zweiten Scheibenbaugruppe angebrachtes hervorstehendes Bauteil und eine an der jeweils anderen der beiden Scheibenbaugruppen angebrachte Aufnahmeöffnung umfasst.

25. Verfahren nach Anspruch 14, das ferner Folgendes umfasst: drehbares Befestigen der ersten Scheibenbaugruppe an der zweiten Scheibenbaugruppe.

26. Verfahren nach Anspruch 14, bei dem ferner Folgendes umfasst: Befestigen der ersten Scheibenbaugruppe an der zweiten Scheibenbaugruppe in axialer Richtung.

Description:

Verbesserte Keilnυtverbindunq

GEBIET DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Verbesserungen an Verbindungsbaugruppen zur Verringerung von Schwingungen in Einrichtungen, die im Allgemeinen Drehbewegungen ausgesetzt sind, und insbesondere Verbesserungen zur Verringerung des Spiels zwischen Keilnutverbindungen von Wellen, Naben und ähnlichen Strukturen sowie der Schwingungsgeräusche.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Kupplungen und Drehmomentwandler übertragen Drehkräfte zwischen einem Motor und einem Fahrzeuggetriebe und dämpfen gleichzeitig unerwünschte Schwingungen und Geräusche. Eine der unerwünschten Schwingungen entsteht üblicherweise durch das Spiel in Kraftübertragungssystemen. Das Spiel stammt aus verschiedenen Quellen; eine Quelle umfasst die Verbindung zwischen einer durch Keile und Nuten gesicherten Welle oder Nabe und einem passenden Gegenstück. Spiel entsteht im Allgemeinen durch kleine Zwischenräume zwischen den Keilen einer rotierenden Welle oder Nabe und den Keilen eines passenden rotierenden Gegenstücks, z.B. einem Zahnrad oder ähnlichem. Die kleinen Zwischenräume ermöglichen es, dass die Keile oder Zähne von zwei Strukturen heftig gegeneinander stoßen, wenn sich ihre Relativbewegung zueinander ändert, zum Beispiel wenn sich das Drehmoment ändert. Zwar stellen Wellen oder Naben und ihre passenden Gegenstücke die Hauptquellen von Spiel und Drehgeräuschen dar, jedoch kann Spiel auch bei anderen Strukturen auftreten, zum Beispiel bei lockeren Nietverbindungen zwischen rotierenden Scheiben.

Deshalb wird eine verbesserte Anordnung zur Verringerung des Spiels in Keilnutverbindungen und, in geringerem Maße, zur Verringerung von Rotationsgeräuschen benötigt.

KURZER üBERBLICK üBER DIE ERFINDUNG

Im weitesten Sinne umfasst die vorliegende Erfindung eine Baugruppe zur Verbesserung einer Keilnutverbindung, die Folgendes beinhaltet: eine erste Baugruppe, die mindestens

einen ersten Keil umfasst; eine zweite Baugruppe, die mindestens einen zweiten Keil umfasst; eine integrierte Befestigungsbaugruppe zur Befestigung der ersten Baugruppe an der zweiten Baugruppe in axialer Richtung; und eine Vorspannungsbaugruppe zum gegenseitigen Vorspannen der ersten und der zweiten Baugruppe in verschiedenen Drehrichtungen. Gemäß einigen Aspekten sind sowohl die erste als auch die zweite Baugruppe ringförmig, und die erste und die zweite Scheibenbaugruppe haben jeweils einen ersten und einen zweiten Innen- bzw. Außenrand. Der mindestens eine erste und der mindestens eine zweite Keil sind am ersten bzw. zweiten Außenrand oder am ersten bzw. zweiten Innenrand angebracht.

Gemäß einigen Aspekten ist die Vorspannungsbaugruppe so angeordnet, dass sie den mindestens einen ersten und zweiten Keil in Drehrichtung verstellt. Die Vorspannungsbaugruppe ist so konfiguriert, dass sie einen Bewegungsbereich aufweist und der mindestens eine erste und zweite Keil innerhalb des Bewegungsbereichs aufeinander ausgerichtet werden können. Gemäß einigen Aspekten umfasst die Vorspannungsbaugruppe mindestens eine Druckfeder und eine Federaufnahmebaugruppe. Die mindestens eine Druckfeder und die mindestens eine Federaufnahmebaugruppe sind tangential um die erste und die zweite Scheibenbaugruppe herum angeordnet. Gemäß einigen Aspekten umfasst die mindestens eine Feder ein erstes und ein zweites Ende, die mit der ersten bzw. der zweiten Scheibenbaugruppe verbunden sind, und die mindestens eine Federaufnahmebaugruppe umfasst einen ersten Stift auf der ersten Scheibenbaugruppe und einen zweiten Stift auf der zweiten Scheibenbaugruppe. Der erste und der zweite Stift sind so angeordnet, dass sie das erste bzw. das zweite Ende aufnehmen. Der erste Stift ist in einer ersten Drehrichtung und der zweite Stift in einer der ersten Drehrichtung entgegengesetzten zweiten Drehrichtung angeordnet.

Gemäß einigen Aspekten umfasst die Befestigungsbaugruppe ein hervorstehendes Bauteil, das an der ersten oder der zweiten Scheibenbaugruppe angeordnet ist, und eine Aufnahmeöffnung, die jeweils an der anderen der beiden Scheibenbaugruppen angeordnet ist. Die erste Scheibenbaugruppe kann mit der zweiten Scheibenbaugruppe drehbar verbunden werden. Die erste Scheibenbaugruppe kann in axialer Richtung mit der zweiten Scheibenbaugruppe verbunden werden.

Die vorliegende Erfindung umfasst auch ein Verfahren zur Verbesserung einer Keilnutverbindung.

Somit besteht ein Aspekt der Erfindung darin, eine Baugruppe und ein Verfahren zur Verbesserung einer Keilnutverbindung bereitzustellen, um das Spiel zwischen einer Welle, einer Nabe oder ähnlichem und einem passenden Gegenstück zu verhindern und/oder auf ein Mindestmaß zu verringern.

Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine verbesserte Keilnutverbindung bereitzustellen, die Klappergeräusche verhindert und/oder auf ein Mindestmaß verringert.

Diese sowie weitere Aspekte, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung und den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen deutlich.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Das Wesen und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Figuren genauer beschrieben, wobei:

die Figuren 1 und 2 perspektivische Ansichten einer Keilnutverbindung gemäß der Erfindung im Ruhezustand bzw. im gegeneinander vorgespannten Zustand sind;

Fig. 3 eine Explosionsansicht einer Keilnutverbindung gemäß der Erfindung ist;

Fig. 4 ein vergrößerter Ausschnitt einer Keilnutverbindung gemäß der Erfindung ist;

Fig. 5 eine Draufsicht einer ersten Scheibenbaugruppe gemäß der Erfindung ist;

Fig. 6 eine Vorderansicht auf eine erste Scheibenbaugruppe gemäß der Erfindung ist;

Fig. 7 eine Draufsicht einer zweiten Scheibenbaugruppe gemäß der Erfindung ist;

Fig. 8 eine Vorderansicht auf eine erste Scheibenbaugruppe gemäß der Erfindung ist;

Fig. 9 eine Vorderansicht auf eine Keilnutverbindung gemäß der Erfindung im relativen Ruhezustand ist;

Fig. 10 eine Vorderansicht auf eine Keilnutverbindung gemäß der Erfindung in einem vorgespannten Zustand ist; und

die Figuren 11 bis 12 Vordersichten auf eine alternative Keilnutverbindung gemäß der Erfindung sind.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Grundsätzlich ist davon auszugehen, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelemente der Erfindung bezeichnen. Ferner ist klar, dass die vorliegende beanspruchte Erfindung zwar in Bezug auf die als bevorzugt anzusehenden Aspekte beschrieben wird, aber nicht auf die im Einzelnen beschriebenen Aspekte beschränkt ist. Die vorliegende Erfindung wird zwar im Zusammenhang mit ringförmigen Scheibenbaugruppen beschrieben wird, sie ist aber nicht auf solche Baugruppen beschränkt.

In den Figuren 1 bis 12 ist die Keilverbindungsbaugruppe 10 so dargestellt, dass sie im weitesten Sinne eine erste Baugruppe 12, eine zweite Baugruppe 14, eine integrierte Befestigungsbaugruppe 16 und eine Vorspannungsbaugruppe 18 umfasst. Bei der dargestellten Ausführungsart umfassen die erste Baugruppe 12 und die zweite Baugruppe 14 jeweils ringförmige Scheiben mit einer Vielzahl an ihrem Innenrand angebrachter Keile 22 und Nuten 24 identischer Größe. Es ist klar, dass die erste Baugruppe 12 und die zweite Baugruppe 14 zwar so dargestellt sind, dass sie aus einem Paar ringförmiger Scheiben bestehen, die Erfindung aber nicht auf Scheiben oder ringförmige Strukturen beschränkt ist. Ferner sollte klar sein, dass die erste Baugruppe 12 und die zweite Baugruppe 14 der Eindeutigkeit halber im Folgenden als erste Scheibenbaugruppe 12 und als zweite Scheibenbaugruppe 14 bezeichnet werden können.

In den Figuren 1 bis 6 ist genauer dargestellt, dass die erste Scheibenbaugruppe 12 ein Reibungsmaterial 20 mit darin verlaufenden Kanälen 21 umfasst. Die Kanäle 21 stehen

über öffnungen 26 miteinander in Verbindung. Die öffnungen 26 sind auf einem Radius der ersten Scheibenbaugruppe angeordnet und so konfiguriert, dass sie hervorstehende Bauteile 34 einer Befestigungsbaugruppe 16 aufnehmen. Die erste Scheibenbaugruppe 12 beinhaltet auch eine Vielzahl von Aussparungen 28, die Bestandteil einer Vorspannungsbaugruppe 18 sind. Die Aussparungen 28 beinhalten Stifte 30 zur Halterung eines ersten Endes einer der Druckfedern 32 der Vorspannungsbaugruppen. Bei der dargestellten Ausführungsart sind vier (4) Aussparungen im Abstand von je etwa 90 Grad über die erste Scheibenbaugruppe verteilt. Die Stifte 30 jeder Aussparung 28 nehmen bezüglich der ersten Scheibenbaugruppe eine etwa gleiche Drehrichtung ein.

In den Figuren 1 bis 4 und 7 bis 8 ist genauer dargestellt, dass die zweite Scheibenbaugruppe 14 hervorstehende Bauteile 34, Aussparungen 36, Stifte 38, Keile 22 und Nuten 24 umfasst. Die hervorstehenden Bauteile 34 sind auf einem Radius der zweiten Scheibenbaugruppe angeordnet und so konfiguriert, dass sie durch die öffnungen 26 der ersten Scheibenbaugruppe aufgenommen werden. Bei der dargestellten Ausführungsart sind vier (4) hervorstehende Bauteile 34 im Abstand von je etwa 90 Grad über die zweite Scheibenbaugruppe verteilt und so angeordnet, dass sie durch die vier öffnungen 26 der ersten Scheibenbaugruppe aufgenommen werden. Die hervorstehenden Bauteile 34 beinhalten allgemein einen Basisteil 40 und einen Zungenteil 42. Bei der dargestellten Ausführungsart bildet der Basisteil 40 einen integralen Bestandteil des Außenrandes der zweiten Scheibenbaugruppe, und der Zungenteil steht von diesem ab. Die Zungenteile 42 nehmen bezüglich der zweiten Scheibenbaugruppe dieselbe Drehrichtung ein und gestatten eine drehbare Befestigung an der ersten Scheibenbaugruppe. Die Länge der Basisteile ist kleiner als die Länge der öffnungen 26, damit sich die erste und die zweite Scheibe im Montagezustand gegeneinander verdrehen können. Bei der dargestellten Ausführungsart beinhaltet die zweite Scheibenbaugruppe 14 auch vier (4) Aussparungen 36, die im Abstand von etwa 90 Grad über die zweite Scheibenbaugruppe verteilt sind. Die Stifte 38 jeder Aussparung 36 sind so angeordnet, dass sie ein zweites Ende einer der Druckfedern 32 aufnehmen. Die Stifte 38 nehmen bezüglich der zweiten Scheibenbaugruppe eine etwa gleiche Drehrichtung ein, die der Drehrichtung der Stifte 30 der ersten Scheibenbaugruppe entgegengesetzt ist.

Die Figuren 1 bis 8 zeigen deutlich, dass die Befestigungsbaugruppe 16 allgemein dazu dient, die Trennung zwischen der ersten und der zweiten Scheibenbaugruppe in axialer Richtung zu verhindern und gleichzeitig in bestimmtem Maße eine Drehbewegung

untereinander zuzulassen. Die Befestigungsbaugruppe 16 umfasst allgemein öffnungen 26, die in der ersten Scheibenbaugruppe angeordnet sind, und hervorstehende Bauteile 34, die aus der zweiten Scheibenbaugruppe herausragen. Die öffnungen 26 sind wie oben erörtert in gleichmäßigen Abständen auf einem Radius der ersten Scheibenbaugruppe angeordnet und so konfiguriert, dass sie die herausragenden Bauteile 34 aufnehmen. Die hervorstehenden Bauteile 34 sind im Abstand von etwa 90 Grad auf der zweiten Scheibenbaugruppe verteilt und beinhalten Basisteile 40 und Zungenteile 42. Die Zungenteile 42 nehmen bezüglich der zweiten Scheibenbaugruppe eine gleiche Drehrichtung ein und sorgen dafür, dass die zweite Scheibenbaugruppe drehbar mit der ersten Scheibenbaugruppe verbunden ist. Die Länge der Basisteile ist kleiner als die Länge der öffnungen 26, damit die erste und die zweite Scheibenbaugruppe miteinander verbunden werden und sich relativ zueinander drehen können. Im Montagezustand ragen die Zungenteile 42 im Allgemeinen über eine Kante der öffnungen 26 hinaus und verbinden die erste und die zweite Scheibenbaugruppe in axialer Richtung miteinander.

Die Figuren 1 bis 10 zeigen deutlich, dass die Vorspannungsbaugruppe 18 dazu dient, die erste Scheibenbaugruppe in Drehrichtung gegenüber der zweiten Scheibenbaugruppe so zu verschieben, dass alle Lücken geschlossen werden können, die beim Verbinden der Baugruppe mit einem Keil vorhanden sein können. Die Vorspannungsbaugruppe 18 umfasst im Allgemeinen eine Vielzahl von Aussparungen 28 am Innenrand der ersten Scheibenbaugruppe 12, eine Vielzahl von Aussparungen 36 am Innenrand der zweiten Scheibenbaugruppe 14 und eine Anzahl Druckfedern 32. Bei der dargestellten Ausführungsart sind die Aussparungen 28 und 36 in Größe und Form identisch und umfassen Stifte 30 bzw. 38. Die Stifte 30 und 38 sind gegeneinander ausgerichtet und so konfiguriert, dass sie die entgesetzten Enden der Druckfedern 32 aufnehmen. Zum Aufnehmen der Federn können auch entsprechend geformte Taschen dienen. Die Druckfedern 32 dienen somit dazu, die erste und die zweite Scheibenbaugruppe so auseinander zu drücken, dass sie in entgegengesetzter Drehrichtung verschoben sind. Es ist klar, dass die Aussparungen 28 und 36 jeder der ersten und zweiten Scheibenbaugruppe zwar im Abstand von etwa 90 Grad auf ihrer jeweiligen Scheibe verteilt sind, aber zwischen der ersten und der zweiten Scheibenbaugruppe so gegeneinander verschoben sind, dass die beiden Scheibenbaugruppen in entgegengesetzter Drehrichtung verschoben sein können. Mit anderen Worten, wenn die Keile 22 und die Nuten 24 aufeinander ausgerichtet sind, passen die Aussparungen 28 und 36 nicht zusammen bzw. sind gegeneinander verschoben (siehe Fig. 12).

Desgleichen passen die Keile 22 und die Nuten 24 der beiden Scheibenbaugruppen nicht zusammen (siehe Fig. 11), wenn die Aussparungen 28 und 36 aufeinander ausgerichtet sind. Wenn die Keile und die Nuten der beiden Scheibenbaugruppen aufeinander ausgerichtet sind, kann davon gesprochen werden, dass sich die Baugruppe im vorgespannten Zustand befindet, da zum Ausrichten der Keile und Nuten aufeinander eine Gegenkraft zur überwindung der Vorspannung der Druckfedern aufgebracht werden muss. Der Zustand, in welchem die Keile und die Nuten nicht aufeinander ausgerichtet sind, kann als Ruhezustand bezeichnet werden, da die Ausdehnung der Druckfedern 32 durch die Seitenwände der Aussparungen 28 und 36 begrenzt ist.

Die Figuren 11 bis 12 zeigen eine alternative Ausführungsart der Erfindung, die so konfiguriert ist, dass die erste und die zweite Scheibenbaugruppe in axialer Richtung miteinander verbunden werden können. Bei einer solchen Ausführungsart umfasst die erste Scheibenbaugruppe mindestens ein Paar öffnungen 44, die im Abstand von etwa 180 Grad voneinander angeordnet sind. Desgleichen umfasst die zweite Scheibenbaugruppe mindestens ein Paar hervorstehender Bauteile 34, die in die öffnungen ragen. Die öffnungen 44 umfassen lange Abschnitte 46 und kurze Abschnitte 48. Die langen Abschnitte 46 sind lang genug, damit sie die hervorstehenden Teile 34 aufnehmen können, wenn die erste Scheibenbaugruppe auf die zweite Scheibenbaugruppe aufgesetzt wird. Die kurzen Abschnitte 48 sind kürzer als die langen Abschnitte 46 und kurz genug, damit sie die Basisteile 40 der hervorstehenden Bauteile aufnehmen können. Zusammen genommen sind der Basisteil 40 und der Zungenteil 42 der hervorstehenden Bauteile jedoch länger als der kurze Abschnitt 48, sodass die erste Scheibenbaugruppe in axialer Richtung mit der zweiten Scheibenbaugruppe verbunden werden kann, wenn die erste und die zweite Scheibe in axialer Richtung zusammengefügt und Druckfedern zwischen die beiden Scheibenbaugruppen eingefügt werden.

Bei einigen (nicht gezeigten) Aspekten sind die Keile 22 und die Nuten 24 an äußeren U mfangsf lachen eines Baugruppenpaars angebracht. Bei einer solchen Ausführungsart sind zwischen der ersten Scheibenbaugruppe 12 und der zweiten Scheibenbaugruppe 14 eine Vielzahl von Vorspannungsbaugruppen 18 angeordnet.

Ein Verfahren zur Anwendung der Erfindung beinhaltet das Aufbringen der ersten oder der zweiten Baugruppe auf eine Welle oder Nabe mit Keilnutverbindung, das Ausüben einer Kraft zur überwindung der Vorspannung der Vorspannungsbaugruppe 18 in der Weise,

dass die Keile und die Nuten der ersten und der zweiten Baugruppe gemäß Fig. 10 aufeinander ausgerichtet sind, ferner das Aufschieben der nun aufeinander ausgerichteten ersten oder zweiten Baugruppe auf die Welle oder Nabe mit Keilnutverbindung und das Nachlassen der zur überwindung der Vorspannung ausgeübten Kraft, sodass die erste und die zweite Baugruppe gemäß Fig. 9 so gegeneinander verschoben werden können, dass alle möglichen Zwischenräume zwischen der Welle oder Nabe und dem durch Keilnutverbindung gesicherten Bauteil geschlossen sind.

Somit wird deutlich, dass die Aspekte der vorliegenden Erfindung praktisch verwirklicht werden, obwohl klar ist, dass ein Fachmann Modifikationen und änderungen der Erfindung vornehmen kann, die dem Geist der Erfindung entsprechen und innerhalb ihres Geltungsbereichs liegen. Ferner ist klar, dass die obige Beschreibung zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung anzusehen ist. Daher sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich, ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.

Liste der Bauteile

10 Verbesserte Keilnutverbindung 12 Erste Baugruppe (Scheibe) 14 Zweite Baugruppe (Scheibe) 16 Befestigungsbaugruppe 18 Vorspannungsbaugruppe

20 Reibungsmaterial

21 Kanal

22 Keil 24 Nut

26 öffnung

28 Aussparung (erste Scheibenbaugruppe)

30 Stift (erste Scheibenbaugruppe)

32 Feder

34 Hervorstehendes Bauteil

36 Aussparung (zweite Scheibenbaugruppe)

38 Stift (zweite Scheibenbaugruppe)

40 Basisteil (hervorstehendes Bauteil)

Zungenteil (hervorstehendes Bauteil) öffnung Langer Abschnitt Kurzer Abschnitt




 
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