| 1. | Glühkörper bestehend aus einem Gewebeschlauch mit mindestens einem offenen Ende, wobei je ein feuerfestes Befestigungsmaterial zum Befestigen der Schlauchenden an einem Brenner bzw. an einem Formteil für einen Brenner einer incandescenten Lampe vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß an dem mindestens einem offenen Ende des Glühkörpers und mindestens an der dem Brenner oder dem Formteil für den Brenner zugewandten Seite mindestens ein weiteres, vorzugsweise mit dem Glühkörper verbundenes, feuerfestes Material zwischen Brenner und Glühkörper vorgesehen ist und dadurch der Glühkörper eine erhöhte mechanische Haltbarkeit am Brenner aufweist. |
| 2. | Glühkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere feuerfeste Material im befestigten Zustand des Glühkörpers an mindestens einer Stelle das Befestigungsmaterial kreuzend angeordnet ist. |
| 3. | Glühkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere feuerfeste Material als, vorzugsweise perlenartiger, Festkörper ausgebildet ist. |
| 4. | Glühkörper nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das weitere feuerfeste Material als flexibler Körper, vorzugsweise als Faden, ausgebildet ist. |
| 5. | Glühkörper nach Anspruch 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mindestens eine Faden im befestigten Zustand über den Umfang des Gewebeschlauches an mindestens einer Stelle schlaufenbildend geführt ist. |
| 6. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden das Befestigungsmaterial an mindestens einer Stelle umschlingend, vorzugsweise innenseitig umschlingend, geführt ist. |
| 7. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden das Ende des Gewebeschlauches umschlingend geführt ist. |
| 8. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmaterial den Gewebeschlauch nicht durchdringend geführt ist. |
| 9. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das feuerfeste Material ein Gewebe ist, vorzugsweise mittels des Befestigungsmaterials an dem Glühkörper befestigt wird. |
| 10. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Gewebeschlauches umgestülpt ausgebildet ist. |
| 11. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Gewebeschlauches eingefärbt ist. |
| 12. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des Gewebeschlauches mindestens im Bereich des Befestigungsmaterials chemisch verstärkt ausgebildet ist. |
| 13. | Glühkörper nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden und/oder das Befestigungsmaterial, wenn es als Garn ausgebildet ist, während des Strickens quer zur Strickrichtung in den Gewebeschlauch eingebracht ist. |
| 14. | Brenner einer incandescenten Lampe mit einer rotationssymmetrischen Oberfläche zur Befestigung mindestens eines Endes eines Glühkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eine dreidimensionale makroskopische Struktur aufweist. |
| 15. | Brenner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur als Wellen ausgebildet ist, deren Kämme parallel zu einer Achse der rotationssymmetrischen Oberfläche ausgerichtet sind. |
| 16. | Brenner nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Struktur als Noppen ausgebildet ist. |
Außerdem betrifft die Erfindung einen Brenner einer incandescenten Lampe mit einer rotationssymmetrischen Oberfläche zur Befestigung mindestens eines Endes eines Glühkörpers.
Derartige Glühkörper bestehen aus einem rundgestrickten Trägermaterial, im allgemeinen wird Viskose verwendet, das mit Metallsalzen versetzt wird. Der Glühkörper wird üblicherweise mit einem Bindegarn entweder direkt auf einem Brenner oder aber zuerst auf einem vorgefertigten Formteil für den Brenner (der Formteil wird mit dem befestigten Glühkörper vom Endverbraucher auf den Brenner aufgesetzt) angebracht und anschließend abgebrannt und in der Gasflamme zum Leuchten gebracht.
Dabei verbrennt das Trägermaterial vollständig ab und es bleibt nur mehr das Oxydgerüst der Metallsalze übrig. Geringe mechanische Beanspruchungen bereits genügen, um es zu zerstören. Wenn nun dieses Oxydgerüst Stößen oder Vibrationen ausgesetzt ist, wie z. B. beim Transport der Lampe, bzw. unvorsichtiger Handhabung derselben, so wird der Glühkörper in der Regel an seiner schwächsten Stelle, nämlich am Brenner zerstört.
Zur Erhöhung der mechanischen Beständigkeit des Glühkörpers am Brenner sind im Stand der Technik folgende Methoden bekannt.
Eine besteht aus der Verstärkung des Gewebes an der Kontaktstelle mit dem Brenner. Um das Oxydgerüst an seiner Kontaktstelle mit dem
Brenner zu verstärken wird das Gewebe im Brennerbereich umgestülpt und in diesem Bereich chemisch verstärkt und liegt somit doppelt vor. Das Gewebe und das nach dem Abbrennen verbleibende Oxydgerüst besteht nun aus 2 Lagen die chemisch verstärkt sind. Dieses doppellagige Oxydgerüst erhöht die Zeit des intakten Verbleibens des Glühkörper am Brenner beim Aussetzen von Stößen und Schlägen.
Ein weiterer Weg besteht in der Auswahl des Bindegarns mit welchem der Glühkörper am Brenner gebunden wird. Um den Glühkörper auf dem Brenner anzubringen, wird ein Garn in das Gewebe eingenäht.
Unterschiedliche Brenner verlangen unterschiedlichen Abschluß des Bindegarns. Bei der üblichen Befestigungsmethode wird bei der Produktion ein Garn in die Befestigungsöffnung, bzw. in die zwei Befestigungsöffnungen, des Glühkörpers mit mehr oder weniger vielen Stichen eingezogen, wonach der Endverbraucher dann den Glühkörper entweder auf einen Keramikring oder auf einen länglichen einteiligen oder zweiteiligen Brenner zieht und die Garnenden fest zusammenzieht und mit einem Knoten bindet.
Für andere Brennertypen wird der Glühkörper bereits während des Produktionsvorganges zusammengezogen und vorgeknotet, wobei der Durchmesser der auf diese Art verbleibenden Öffnung auf Zehntel Millimeter genau vorgeschrieben ist.
Einfluß auf die Haltbarkeit des Glühkörpers hat das Befestigungsmaterial.
Das Bindegarn ist die weltweit verbreitetste Befestigungsmethode des Glühkörpers. Die Auswahl des Bindegarns unterliegt jedoch verschiedenen Kriterien. Es muß hochtemperaturbeständig sein, sollte auch bei hoher Temperatur textile Eigenschaften behalten und weder hart noch spröde werden, und der Knoten muß fest halten. Neben der Verwendung des Bindegarns ist auch die Verwendung eines Metallclips, anstatt eines Bindegarns vorgeschlagen worden. US Pat. # 5116220 beschreibt einen runden der Form des Brenner angepaßten aber vom Verbraucher händisch zu betätigenden Metallclip der den Glühkörper am
Brenner festhält und ähnlich dem Bindegarn während der Produktion durch das Gewebe durchgeführt wird. Die Bedienungsfreundlichkeit dieses Metallclips geht jedoch auf Kosten der Haltbarkeit des Glühkörpers am Brenner, welche geringer ist als die mittels Bindegarn befestigten Glühkörper.
Der oben beschriebene Metallclip wurde im US Pat. # 5639231 verbessert und beschreibt einen ähnlichen Metallclip jedoch mit. veränderter Form, so daß das Oxydgerüst nicht mehr durch den Metallclip am Brenner angepresst wird. Der Vorteil gegenüber dem o. a. Metallclip liegt in der verbesserten Haltbarkeit des Glühkörpers am Brenner und die erzielte Haltbarkeit ist vergleichbar mit der Haltbarkeit eines mittels Bindegarn befestigten Glühkörpers.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Glühkörper oder einen Brenner für Glühkörper anzugeben, der unabhängig der o. a. Befestigungsmaterialien eine erhöhte Haltbarkeit des Glühkörpers bei ausgesetzten Stößen und Schlägen aufweist.
Diese Aufgabe wird bei einem Glühkörper bestehend aus einem Gewebeschlauch mit mindestens einem offenen Ende, wobei je ein feuerfestes Befestigungsmaterial zum Befestigen der Schlauchenden an einem Brenner bzw. an einem Formteil für einen Brenner einer incandescenten Lampe vorgesehen ist, dadurch gelöst, daß an dem mindestens einem offenen Ende des Glühkörpers und mindestens an der dem Brenner oder dem Formteil. für den Brenner zugewandten Seite mindestens ein weiteres, vorzugsweise mit dem Glühkörper verbundenes, feuerfestes Material zwischen Brenner und Glühkörper vorgesehen ist und dadurch der Glühkörper eine erhöhte mechanische Haltbarkeit am Brenner aufweist.
Außerdem wird die Aufgabe bei einem Brenner einer incandescenten Lampe mit einer rotationssymmetrischen Oberfläche zur Befestigung mindestens eines Endes eines Glühkörpers, dadurch gelöst, daß die Oberfläche eine dreidimensionale makroskopische Struktur aufweist.
Um die mechanische Beständigkeit des Glühkörpers zu testen wird der abgebrannte Glühkörper zusammen mit dem Brenner auf einer Rüttelmaschine angebracht und solange geschüttelt, bis der Glühkörper zu Schaden kommt. Die Rüttelzeit ist das Maß für die Kontrolle der mechanischen Beständigkeit gegenüber Stößen und Schlägen.
Die nach der vorliegenden Erfindung gefertigten Glühkörper haben eine verlängerte Haltbarkeit und Standzeit um mehr als das dreifache.
Es wurde auch im Sinne der Erfindung der Glühkörper mit einem rundförmigen Metallclip (US Pat. # 5116220) anstelle des Bindegarns hergestellt, und dieser hatte eine mehr als 20-fach höhere Haltbarkeit als der im Vergleich nur mit dem Metallclip ausgestattete Glühkörper.
Beim Aussetzen von Stößen, Schlägen und Vibrationen nützt sich der Glühkörper im Sinne der Erfindung über einen ganz anderen Weg ab als der konventionelle Glühkörper. Der konventionelle Glühkörper wird dadurch zerstört, daß sich sukzessive das Oxydgerüst vom Bindegarn abtrennt, bis er von diesem nicht mehr gehalten wird und vom Brenner abfällt. Wird der im Sinne der Erfindung hergestellte Glühkörper Stößen, Schlägen und Vibrationen ausgesetzt, so trennt sich das Oxydgerüst nicht mehr vom Bindegarn ab und wird dadurch wesentlich länger am Brenner gehalten. Dieser Glühkörper wird unterhalb der Befestigung und zwar im Glühkörper selbst zerstört, so daß die Haltbarkeit dieses Glühkörpers nur von der Beschaffenheit des Oxydgerüstes, aus welchem der Glühkörper hergestellt ist, und von der Gestalt des Brenners abhängt.
Das weitere mit dem Glühkörper verbundene feuerfest Material dient somit, wenn der Glühkörper Stößen, Schlägen und Vibrationen ausgesetzt wird, als Schutzmedium das das Oxydgerüst davor bewahrt sich vom Befestigungsmaterial, das als Bindemedium dient, abzutrennen. Die Erfindung beruht auf der Trennung dieser beiden Funktionen. Das Schutzmedium kann auch die Funktion eines Abstandshalters übernehmen. Eine solche Wirkungsweise zeigt auch die makroskopische Struktur der Brenneroberfläche.
Es wird also zusätzlich zum Bindemedium ein weiteres Medium am Glühkörper im Bereich des Brenners eingearbeitet. Dieses Schutzmedium kann als Faden zum Beispiel wie folgt eingearbeitet werden : a-es wird mit Stichen (ähnlich wie das Bindegarn eingenäht ist) in das Glühkörpergewebe eingearbeitet. b-es wird schlaufenartig im Bereich der Öffnung um und durch das Glühkörpergewebe eingearbeitet. Diese Schlaufen können mehrere sein die durchgehend eingearbeitet werden, oder aber auch einzelne und getrennte, die an verschiedenen Stellen entlang der Öffnung angebracht sind, und die jede für sich auch geknotet sein können. c-es kann derart eingearbeitet sein, daß es nur am Bindemedium an der Innenseite des Glühkörpers im Bereich des Brenners mittels verschiedenartigsten Stichen (z. B. : Knopflochstich) aufgehängt wird. d-es wird an der Innenseite des Glühkörpers im Bereich des Brenners befestigt (z. B. durch Kleben oder Anheften). e-es wird auf der Strickmaschine im Strickvorgang des Trägermaterials (üblicherweise Viskose) aus dem der Glühkörper hergestellt wird, im Glühkörpergewebe mindestens im Bereich des Brenners, eingebracht.
Der Faden kann z. B. sein ein Garn das sich aus einem Mindestanteil an Hochtemperaturmaterial zusammensetzt und/oder ein Gewebe bestehend aus einem Mindestanteil an Hochtemperaturmaterial oder ein geflochtenes Garn das sich aus einem Mindestanteil an Hochtemperaturmaterial zusammensetzt oder ein gestricktes bzw. verstricktes Garn das sich aus einem Mindestanteil an Hochtemperaturmaterial zusammensetzt.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das weitere feuerfeste Material im befestigten Zustand des Glühkörpers an mindestens einer Stelle das Befestigungsmaterial kreuzend angeordnet
ist. Dadurch wird mit Vorteil erreicht, daß das Befestigungsmaterial wenigstens punktuell, nämlich an den Kreuzungspunkten, auf Abstand gehalten wird.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das weitere feuerfeste Material als, vorzugsweise perlenartiger, Festkörper ausgebildet ist. Die Perlen werden beim Einziehen des Bindegarns innenseitig im Glühkörper auf das Bindegarn gezogen, so daß der Glühstrumpf mindestens in Teilbereichen nicht mehr am Brenner anliegt. Er wird dann ausschließlich vom Bindegarn gehalten.
Mechanisch wird die erhöhte Haltbarkeit auch dadurch erklärt, daß es sich dann nicht mehr statisch um eine feste Einspannung sondern um eine drehbewegliche Einspannung handelt, so daß keine Biegemomente durch die Einspannstelle in das Gewebe eingeleitet werden können. Als Festkörper sind aber auch denkbar Formteile die sich aus Metall, Keramik, Porzellan oder anderen Hochtemperaturmaterialien zusammensetzen.
Diese Formteile können beliebige Gestalt und Konstruktionsmerkmale haben. Diese Formteile werden derart am Glühkörper im Bereich des Brenners angebracht, daß sie eine den Glühkörper schützende Funktion w. o. beschrieben erfüllen.
In einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung ist das feuerfeste Material Schutzkörper als flexibler Körper, vorzugsweise als Faden, ausgebildet. Ein solcher Faden läßt sich fertigungstechnisch besonders vorteilhaft in das Gewebe des Glühkörpers einnähen oder einstricken.
Beim Zusammenziehen des Bindegarnes zur Befestigung am Brenner bildet der Faden Schlaufen, so daß diese Bereiche als Schutzmedium wirken. Auch eine Kombination aus Bindemedium und Schutzmedium ist denkbar, die derart miteinander verbunden sind, das sich das Bindemedium mehr oder weniger unabhängig vom Schutzmedium anziehen und knoten läßt. Ein Beispiel einer solchen Kombination ist ein Gewebe in welchem ein Kettfaden dadurch ausgezeichnet ist, daß es als Bindegarn verwendet wird. Wird ein solches Gewebe wie das klassische Bindegarn im Bereich der Öffnung des Glühkörpers eingenäht und wird
der Kettfaden der als Bindegarn ausgezeichnet ist angezogen, dann verbleibt das restliche Gewebe in der Öffnung und staucht sich derart zusammen, daß es sich zwischen Glühkörper und Brenner legt. Ein anderes Beispiel ist ein Bindegarn das mit einem Schutzgarn derart miteinander verbunden ist (z. B. durch Umstricken) und wie das klassische Bindegarn im Bereich der Öffnung des Glühkörpers eingenäht wird, daß sich das Bindegarn anziehen und knoten läßt wobei sich das Schutzgarn in der Öffnung zusammenstaucht und zwischen Glühkörper und Brenner legt.
Dabei ist in einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Faden über den Umfang des Gewebeschlauches schlaufenbildend durch den Gewebeschlauch geführt ist. Die mindestens eine Schlaufe bzw. die Schlaufen müssen nicht unbedingt bereits im unbefestigten Zustand vorliegen, sondern können sich erst während der Befestigung am Brenner bilden. Die Schlaufen müssen auch nicht geschlossen sein, sondern können auch beispielsweise als Meander vorliegen.
Die Schlingenbildung kann vorteilhaft reproduzierbar dadurch beeinflußt werden, daß der Faden das Befestigungsmaterial, beispielsweise das Bindegarn, an mindestens einer Stelle umschlingend, vorzugsweise innenseitig umschlingend, geführt ist.
Eine weitere Haltbarkeitserhöhung kann erzielt werden, wenn der Faden das Ende des Gewebeschlauches umschlingend geführt ist. Dadurch wird das Gewebeende gleichzeitig durch die gebildeten Schlingen verstärkt. Es kann auch das Bindegarn selbst, nachdem es um den Glühkörper nach der üblichen Methode herum eingenäht wurde, nochmals um bzw. entlang der Öffnung des Glühkörper herum eingearbeitet und wird dadurch im zweiten Umlauf zum Schutzmedium.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß das Bindegarn den Gewebeschlauch nicht durchdringend geführt ist. Dadurch hält das Bindegarn den Glühkörper nicht mehr unmittelbar sondern mittelbar über
den Schutzfaden. Zunächst wird also der Faden in den Glühstrumpf beispielsweise eingenäht und anschließend das Bindegarn durch die Schlingen des Fadens, der als Schutzfaden dient, gezogen. Die Halterung des Glühkörpers wird dadurch noch flexibler. Der Glühkörper wird von den Bindekräften des Bindegarns völlig frei gehalten.
Zur weiteren Festigkeitserhöhung kann vorgesehen werden, daß das Ende des Gewebeschlauches umgestülpt ausgebildet ist. Die Stülpung erfolgt vorzugsweise nach innen und es kann der Faden durch eine oder beide Lagen geführt werden.
Für die Fertigung kann zur erleichterten Erkennung der erfindungsgemäß gestalteten Bereiche diese im zunächst endlos gestrickten Schlauch so eingefärbt werden, daß nach der Trennung des Schlauches, das Ende des Gewebeschlauches eingefärbt ist.
Eine weitere vorteilhafte Standzeiterhöhung erhält man, wenn das Ende des Gewebeschlauches mindestens im Bereich der Schutzmediums chemisch verstärkt ausgebildet ist.
Fertigungstechnisch ist eine Ausgestaltung besonders vorteilhaft, bei der der Faden und/oder das Bindegarn mit in den Gewebeschlauch quer zur Strickrichtung eingebracht ist.
Die Glühkörper müssen nur geringfügig geändert werden um die erfindungsgemäßen Vorteile zu erreichen, wenn das Bindegarn im Abstand zum Ende des Gewebeschlauches durchdringend angeordnet ist, wobei es am Gewebeschlauch so befestigt ist, daß es beim Anziehen Schlaufen ausbildet. Bei dieser Ausgestaltung kann vorteilhaft auf zusätzliche Abstandskörper oder Fäden verzichtet werden. Das Bindegarn selbst wirkt durch die sich bildenden Schlaufen selbst den Abstandskörper. Beispielsweise wird das Bindegarn selbst, nachdem es um den Glühkörper nach der üblichen Methode herum eingenäht wurde, nochmals um bzw. entlang der Öffnung des Glühkörper herum eingearbeitet und dadurch im zweiten Umlauf zum Schutzmedium. Oder
alternativ : Das Bindegarn wird nicht nach der üblichen Methode im Glühkörper herum eingenäht. Das Bindegarn wird schlingenartig um die Öffnung des Glühkörpers herum eingenäht, so daß sich in dem Bereich des Glühkörpers der dem Brenner zugewandt ist, das Garn dazwischenlegt. Es ist zugleich Bindemedium und Schutzmedium. <BR> <BR> <P>In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Brenners ist vorgesehen, , daß die Oberfläche eine dreidimensionale makroskopische Struktur aufweist, wobei vorzugsweise die Struktur als Wellen ausgebildet ist, deren Kämme parallel zu einer Achse der rotationssymmetrischen Oberfläche ausgerichtet sind. Diese Ausführungsform ist fertigungstechnisch besonders vorteilhaft.
Alternativ kann die Struktur als Noppen ausgebildet sein.
Die Erfindung wird beispielhaft anhand einer Zeichnung beschrieben. Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen : Figur 1 : eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Glühkörpers im unbefestigten Zustand nach einem ersten Ausführungsbeispiel, Figur 2 : eine Aufsicht auf das Ende eines erfindungsgemäßen Glühkörpers nach Figur 1, Figur 3 : eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Glühkörpers im unbefestigten Zustand nach einem zweiten Ausführungsbeispiel, Figur 4 : eine Aufsicht auf das Ende eines erfindungsgemäßen Glühkörpers nach Figur 3, Figur 5 : eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Glühkörpers im unbefestigten Zustand nach einem dritten Ausführungsbeispiel,
Figur 6 : eine Aufsicht auf das Ende eines erfindungsgemäßen Glühkörpers nach Figur 5, Figur 7 : eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Glühkörpers im unbefestigten Zustand nach einem vierten Ausführungsbeispiel, Figur 8 : eine Aufsicht auf das Ende eines erfindungsgemäßen Glühkörpers nach Figur 7, Figur 9 : eine schematische Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Glühkörpers im unbefestigten Zustand nach einem fünften Ausführungsbeispiel, Figur 10 : einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Brenner mit daran befestigten Ende eines Glühkörpers, Figur 11 : einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Brenner mit daran in anderer Weise befestigten Ende eines Glühkörpers, Figur 12 : einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Brenner mit daran auf einem Gewebe befestigten Ende eines Glühkörpers, Figur 13 : einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Brenner mit daran auf einem Gewebe in anderer Weise befestigten Ende eines Glühkörpers und Figur 14 : einen schematischen Horizontalschnitt durch eine Oberfläche eines Brenners, die zur Befestigung eines Glühkörpers vorgesehen ist.
In Figuren 1 und 2 bezeichnet 1 den Glühkörper, der zunächst endlos gestrickt wird und nach einem Trennschnitt ein offenes Ende 2 aufweist.
In einem vorgewählten Abstand zum Ende 2 ist ein Bindegarn 3 so durch den Umfang des Glühkörpers gezogen, daß es alternierend mal innen mal außen liegt. Auf den innen liegenden Abschnitten des Bindegarnes 3 sind
perlenartige feuerfeste Körper 4 aufgezogen. Zu diesem Zweck weisen diese Körper entsprechende Bohrungen auf, durch die das Bindegarn geführt werden kann. Diese Anordnung wird bevorzugt.
In Figuren 3 und 4 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem ein Faden 6 als Schutzmedium wirkt. Das Bindegarn ist wie im zuvor beschriebenen Beispiel alternierend durch den Glühkörper geführt. Der Faden 6 ist in den innenliegenden Bereichen 7 des Garnes 3 um dieses in Form einer Schlinge 8 herumgeführt und so auf dem Bindegarn 3 verschieblich befestigt. Die Enden des Fadens 6 sind am Glühkörper mittels eines Knotens 10 festgelegt. Beim Anziehen des Bindegarns 3 bildet der Faden 6 Schlaufen 9. Die Bildung der Schlaufen 9 kann durch die Führung und/oder Art der Schlingen 8 reproduzierbar beeinflußt werden.
In Figuren 5 und 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt bei dem der Faden 6, der als Schutzmedium dient, durch den Glühkörper 1 um dessen oberes Ende 2 alternierend hindurchgeführt ist. Beim Zusammenziehen des Bindegarnes 3 werden Schlaufen 9 gebildet, die das Ende 2 des Glühkörpers 1 nach Art eines Knopflochstichs umhüllen.
Diese Art zeigt eine besonders hohe Lebensdauer.
Die Figuren 7 und 8 stellen eine Variante der Ausgestaltung nach den Figuren 5 und 6 dar. Im Unterschied zu den Figuren 5 und 6 ist das Bindegarn nicht durch den Glühkörper 1 geführt, sondern durch die oberen Enden der Schlaufen 9 des Fadens 6, so daß die Befestigung des Glühkörpers 1 auf einem Brenner nun mittelbar über den Faden 6 erfolgt.
Zusätzlich ist zur Verstärkung des Endes 2 Glühkörper umgestülpt, so daß er im Bereich zwischen Ende 2 und Schnittkante 11 doppellagig ist. Dieser Bereich kann auch zusätzlich chemisch verstärkt und/oder eingefärbt sein.
Der umgestülpte Bereich kann auch aus feuerfestem Material gestrickt sein und so ein erfindungsgemäßes Gewebe 13 darstellen, das die Schutzfunktion übernimmt.
Die Figur 9 stellt ein Ausführungsbeispiel dar, bei dem das Bindegarn sowohl die Schutzfunktion als auch die Binde-und Haltefunktion übernimmt. Dazu ist das Bindegarn 3 doppelt um den Umfang des Glühkörpers gelegt und durch ihn mehrfach alternierend hindurchgeführt.
Auf der Strecke eines Umlauf ist es an mehreren Stellen 12 fest mit dem Glühkörper verbunden während es auf des Strecke des zweiten Umlauf verschieblich den Glühkörper durchdringt. Beim Anziehen des Bindegarns bildet es deshalb auf der Strecke mit den Befestigungsstellen 12 Schlaufen.
Der Glühkörper der im Bereich des Brenners nach den o. a. Methoden mittels eines Schutzmedium verarbeitet ist, hat eine wesentlich höhere Haltbarkeit wenn er Schlägen, Stößen und Vibrationen ausgesetzt wird.
Ohne wesentliche Einbußen an der Haltbarkeit kann der im Sinne der Erfindung hergestellte Glühkörper im Bereich des Brenners alternativ zur traditionellen Verarbeitungsmethode, d. h. das Einschlagen des Glühkörpers, so daß das Glühkörpergewebe doppelt am Brenner aufliegt und das Nähen des Bindegarns durch beide Gewebelagen, wie folgt verarbeitet werden : a-Das Glühkörpergewebe wird auf die bekannte Weise umgestülpt, das Bindemedium wird jedoch nur durch eine Glühkörpergewebelage der Wahl (in Abhängigkeit von der Brennerbeschaffenheit) genäht. Das Nähen des Bindemediums kann auf diese Weise einfacher und schneller durchgeführt werden. b-Das Glühkörpergewebe wird nicht mehr umgestülpt, und das Bindemedium wird nur durch eine Glühkörpergewebelage genäht. Das Nähen des Bindemediums kann einfacher und schneller durchgeführt werden. c-Das Einführen des Bindemediums kann einfacher, schneller und mit perfekter Regelmäßigkeit durchgeführt werden, indem das Bindemedium auf der Strickmaschine im Strickvorgang des Trägermaterials (üblicherweise Viskose) aus dem der Glühkörper
hergestellt wird und quer zur Strickrichtung, an der Stelle eingebracht wird, die am Brenner befestigt wird. Dieses miteingestrickte Bindemedium wird der weiteren Verarbeitung der gestrickten Ware bis zum fertigen Glühkörper unbeschadet mitunterzogen. Das derart mitgestrickte Bindemedium läßt sich in gleicher Weise wie das in traditioneller Art und Weise mit mehr oder weniger vielen Stichen eingenähte Bindegarn handhaben um die Glühkörper auf den Brenner anzubringen.
In Figur 10 sind die beiden als feuerfestes Material 5 vorgesehenen Fäden nur in das innenliegende, dem Brenner zugewandten Gewebe des Glühkörpers eingenäht und das Bindegarn 3 durch beide Gewebelagen durchgenäht. Das feuerfeste Material wurde nach Befestigung des Glühkörpers am Brenner zwar angezogen aber nicht gebunden, so daß es entspannt im Gewebe liegt. In Figur 11 wurden die als feuerfestes Material 5 vorgesehenen Fäden mit einem Kleber, der in der Hitze rückstandslos verbrennt, am Brenner befestigt und der Glühkörper nur mit dem Bindegarn am Brenner befestigt. Das feuerfeste Material war somit weder mit dem Glühkörper noch mit dem Brenner verbunden. Überraschender weise zeigten beide Ausführungsformen eine überragende Haltbarkeit im Test.
In Figur 12 ist ein Glühkörper mit einem innenliegenden feuerfesten Gewebe 13 gezeigt, das mittels Bindegarn 3 am Glühkörper befestigt ist, und Figur 13 zeigt den Fall eines am Brenner angelegten Gewebes und darauf gebundenen Glühkörpers. Auch diese Ausführungsformen unterschieden sich nicht in ihrer überragenden Haltbarkeit im Test.
Schließlich zeigt Figur 14 einen schematisch dargestellten Horizontalschnitt durch eine Oberfläche 14 eines Brenners 16, die zur Befestigung eines Glühkörpers vorgesehen ist. Die Oberfläche weist eine makroskopische Struktur 15 auf, die als Noppen und/oder Wellen geformt ist.
Bezugszeichenliste 1. Glühkörper 2. Ende 3. Bindegarn 4. feuerfestes Material 5. feuerfestes Material 6. Faden 7. innenliegender Bereich 8. Schlinge 9. Schlaufe 10. Knoten 11. Schnittkante 12. Befestigungsstellen 13. Gewebe 14. Oberfläche 15. makroskopische Struktur, Welle, Noppe 16. Brenner
