| JP2005216710 | BULB TYPE HEAT GENERATION DEVICE |
| JP05082105 | HALOGEN LAMP |
| JP11045685 | VIBRATION RESISTANT BULB AND MARKER LAMP |
BERGER, Helmut (Buchholz 15, Lindlar, 51789, DE)
LIERMANN, Hans (Hachenberger Weg 16, Kürten, 51515, DE)
ALTHOF, Peter (Unterholl 3b, Wipperfürth, 51688, DE)
BERGER, Helmut (Buchholz 15, Lindlar, 51789, DE)
LIERMANN, Hans (Hachenberger Weg 16, Kürten, 51515, DE)
| Ansprüche
1. Glühlampe, insbesondere für den Mittel- oder Hoch ¬ voltbereich vorgesehene Halogenglühlampe (1), mit ei ¬ nem einseitig gequetschten Lampengefäß (2), in dessen Innenraum (24) zumindest eine Glühwendel (26) aufge- nommen ist, wobei die Glühwendel (26) durch zumindest ein mit Wendelhaltern (32) versehenes elektrisch isolierendes Halteelement (34, 36) in dem Lampengefäß (2) lagefixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelemente (34, 36) durch abschnittsweise Warmver- formung des Lampengefäßes (2) in diesem gehalten sind.
2. Glühlampe nach Anspruch 1, wobei die Halteelemente
(34, 36) mittels Quetschnoppen (38) in dem Lampenge ¬ fäß (2) lagefixiert sind.
3. Glühlampe nach Anspruch 2, wobei Endabschnitte (40, 42) der Halteelemente (34, 36) jeweils zumindest ab ¬ schnittsweise in einer der Quetschnoppen (38) einge ¬ bettet sind.
4. Glühlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zwei Halteelemente (34, 36) parallel beabstan ¬ det in dem Lampengefäß (2) angeordnet sind, die sich im Wesentlichen senkrecht zu einer Lampenlängsachse (30) erstreckt.
5. Glühlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Halteelement (34, 36) ein Quarzglasbalken ist.
6. Glühlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Glühwendel (26) eine Vielzahl von Wen ¬ delabschnitten (28) aufweist und Verbindungsbereiche
(46) der Wendelabschnitte (28) jeweils in den Wendel ¬ haltern (32) gehalten sind.
7. Glühlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Glühwendel (26) als im Wesentlichen plana- res Wendelfeld in dem Lampengefäß (2) angeordnet ist.
8. Verfahren zur Herstellung einer Glühlampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit den Schritten: a) Einhängen der Glühwendel (26) in die Wendelhalter (32) der Halteelemente (34, 36); b) Positionieren und Vorspannen der in die Wendelhalter (32) der Haltelemente (34, 36) eingehängten Glühwendel (26) in dem Lampengefäß (2) und c) Fixieren der Haltelemente (34, 36) in dem Lampen- gefäß (2) durch abschnittsweise Warmverformung des
Lampengefäßes (2), so dass die Vorspannung und Posi ¬ tion der Glühwendel (26) erhalten bleibt.
9. Verfahren nach Anspruch 8, wobei zwei Quarzglasbalken
(34, 36) als Halteelemente parallel beabstandet in dem Lampengefäß (2) angeordnet und mittels Quetsch ¬ noppen (38) in dem Lampengefäß (2) fixiert werden.
10. Verfahren nach Anspruch 9, wobei die Quetschnoppen (38) etwa zeitgleich ausgebildet werden. |
Beschreibung
Glühlampe und Verfahren zu deren Herstellung
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Glühlampe, insbesondere eine für den Mittel- oder Hochvoltbereich vorgesehene Halogenglühlampe, mit einem einseitig gequetschten Lampengefäß, in dessen Innenraum zumindest eine Glühwendel aufgenommen ist, wobei die Glühwendel durch zumindest ein mit Wendel ¬ haltern versehenes elektrisch isolierendes Halteelement in dem Lampengefäß lagefixiert ist.
Stand der Technik
Eine derartige Glühlampe und ein Verfahren zu deren Her- Stellung sind beispielsweise aus der EP 0 751 550 Al be ¬ kannt. Diese herkömmliche als Halogenglühlampe ausgebil ¬ dete Glühlampe hat eine Glühwendel, die als planarer Leuchtkörper innerhalb eines Lampengefäßes fixiert ist. Zur Halterung der Glühwendel dient ein rahmenartiges Ge- stell, das im Wesentlichen aus zwei Quarzglasbalken die durch zwei in den Sockel der Lampe eingeschmolzene Ge ¬ stelldrähte parallel beabstandet miteinander verbunden und in dem Lampengefäß gehalten sind. In den Quarzglas ¬ balken sind hakenförmige Wendelhalter fixiert, die sich in Richtung der Glühwendel erstrecken. Die Quarzglasbal ¬ ken und die Gestelldrähte bilden einen rechteckigen Rahmen, in dem die Glühwendel mittels der Wendelhalter derart aufgespannt ist, dass diese ein planares Wendelfeld ausbildet, wobei die beiden Gestelldrähte weiterhin auch als Stromzuführungen für die Glühwendel dienen.
Nachteilig bei derartigen Lampen ist, dass die Einbrin ¬ gung und Befestigung der Quarzglasbalken mittels der Gestelldrähte einen hohen fertigungstechnischen Aufwand erfordert und vielfach den hohen Anforderungen an die Posi- tionierung des Wendelfeldes im Lampengefäß nicht genügt.
Darstellung der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Glühlampe und ein Verfahren zu deren Herstellung zu schaffen, bei denen gegenüber herkömmlichen Lösungen eine verbesserte Wendelpositionierung im Lampengefäß bei minimalem vor- richtungstechnischen Aufwand ermöglicht ist.
Diese Aufgabe wird gelöst durch eine Glühlampe mit einem einseitig gequetschten Lampengefäß, in dessen Innenraum zumindest eine Glühwendel aufgenommen ist, wobei die Glühwendel durch zumindest ein mit Wendelhaltern versehe- nes elektrisch isolierendes Halteelement in dem Lampenge ¬ fäß lagefixiert ist, wobei die Haltelemente durch ab ¬ schnittsweise Warmverformung des Lampengefäßes in diesem fixiert sind. Diese Aufgabe wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren zur Herstellung einer Glühlampe bei dem die Glühwendel in die Wendelhalter der Halteelemente einge ¬ hängt und die in die Wendelhalter der Haltelemente einge ¬ hängten Glühwendel vorgespannt in dem Lampengefäß positi ¬ oniert wird, wobei das Fixieren der Haltelemente in dem Lampengefäß durch Warmverformung des Lampengefäßes er- folgt, so dass die Vorspannung der Glühwendel erhalten bleibt. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung kann aufgrund der durch Warmverformung des Lampengefäßes in diesem fixierten
Haltelemente gegenüber dem Stand der Technik, auf Ge ¬ stelldrähte zur Positionierung und Fixierung der Halteelemente in dem Lampengefäß verzichtet werden, so dass eine verbesserte Wendelpositionierung in dem Lampengefäß bei minimalem fertigungstechnischem Aufwand ermöglicht ist. Durch die hierbei noch genauere Positionierung des Wendelfeldes kann der Lichtschwerpunkt der Glühwendel ge ¬ nauer justiert werden, so dass die Lichtqualität der Lam ¬ pe wesentlich verbessert ist. Aufgrund der durch Warmver- formung des Lampengefäßes in diesem fixierten Haltelemente ist weiterhin eine Automation der Lampenfertigung möglich, so dass die Herstellungskosten weiter verringert sind. Derartige Glühlampen finden beispielsweise als Stu ¬ dio-, Scheinwerfer- oder Projektionslampen Verwendung und zeichnen sich durch eine hohe thermische und mechanische Festigkeit aus, so dass eine hohe Lebensdauer der Glüh ¬ lampe erreicht wird.
Gemäß einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind zwei Halteelemente parallel beabstandet in dem Lampengefäß angeordnet, die sich im Wesentlichen senkrecht zu einer Lampenlängsachse erstrecken.
Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Halteelemente mittels Quetschnoppen in dem Lampengefäß lagefixiert sind. Hierbei werden vorzugsweise Endab- schnitte der Halteelemente jeweils zumindest abschnitts ¬ weise in einer Quetschnoppe eingebettet und dadurch in dem Lampengefäß gehalten. Die Quetschnoppen werden durch nach innen, zu den Halteelementen hin verformte Wandungsbereiche des Lampengefäßes ausgebildet, d.h. die Wandung des Lampengefäßes ist im Bereich der Quetschnoppen nach innen hin verformt, so dass die Halteelemente jeweils
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zwischen den beiden Stirnflächen der Quetschnoppen eingeklemmt und somit lagefixiert sind.
Die Halteelemente sind vorzugsweise als mit hakenförmigen Wendelhaltern versehene Quarzglasbalken ausgebildet. Die Glühwendel hat bei einer erfindungsgemäß bevorzugten Aus ¬ führung eine Vielzahl von Wendelabschnitten, wobei Verbindungsbereiche der Wendelabschnitte jeweils in den ha ¬ kenförmigen Wendelhaltern gehalten sind.
Die Glühwendel ist vorzugsweise derart zwischen den HaI- teelementen in die Wendelhalter eingehängt, dass ein flä- chenhafter Leuchtkörper mit einem im Wesentlichen plana- ren Wendelfeld ausgebildet ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird es bevorzugt, die Quetschnoppen etwa zeitgleich, beispielsweise mittels vier Stempeln, in das Lampengefäß derart einzubringen, dass die beiden Quarzglasbalken endseitig jeweils über eine Quetschnoppe gehalten sind.
Kurze Beschreibung der Zeichnung
Nachstehend wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemä ¬ ßen, als Halogenglühlampe für den Hochvoltbereich ausge ¬ bildeten Glühlampe, wie sie beispielsweise in der Studio ¬ beleuchtung Verwendung findet.
Bevorzugte Ausführung der Erfindung
Die Figur zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemä- ßen, als Halogenglühlampe ausgebildeten Glühlampe 1 mit einem etwa zylinderförmigen Lampengefäß 2 aus Quarzglas, an dessen in der Figur unterem Endabschnitt durch eine
Quetschdichtung 4 ein Sockel 6 ausgebildet ist, über den die Halogenglühlampe 1 in eine nicht dargestellte Fassung eingesetzt werden kann. Der vom Sockel 6 entfernte Endab ¬ schnitt des Lampengefäßes 2 ist durch eine Kuppe 8 gebil- det, die eine diametral zur Quetschdichtung 4 angeordnete Pumpstengelspitze 10 aufweist, an die bei der Herstellung der Lampe 1 ein Pumprohr angesetzt war. Aus der Quetschdichtung 4 ragen zwei äußere Stromzuführungen 12, 14 heraus, die jeweils über eine in der Quetschdichtung 4 ein- gebettete Molybdänfolie 16, 18 mit einer inneren Stromzu ¬ führung 20, 22 verbunden sind. Die inneren Stromzuführungen 20, 22 erstrecken sich in einen Innenraum 24 des Lampengefäßes 2 hinein und sind jeweils mit einem Ende einer innerhalb des Lampengefäßes 2 angeordneten Glühwendel 26 verbunden. Diese hat acht in Serie geschaltete lichtemit ¬ tierende Wendelabschnitte 28, die im Wesentlichen paral ¬ lel zu einer Lampenlängsachse 30 ausgerichtet sind. Zur Halterung der Glühwendel 26 in dem Lampengefäß 2 sind zwei mit Wendelhaltern 32 versehene elektrisch isolieren- de Halteelemente 34, 36 parallel beabstandet in dem Lam ¬ pengefäß 2 angeordnet, die sich im Wesentlichen senkrecht zu der Lampenlängsachse 30 erstrecken. Die beiden Halt ¬ elemente 34, 36 sind durch abschnittsweise Warmverformung des Lampengefäßes 2 in diesem lagefixiert. Hierzu hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, die Halteelemen ¬ te 34, 36 mittels Quetschnoppen 38 in dem Lampengefäß 2 zu fixieren, die einen im Wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen, wobei Endabschnitte 40, 42 der Halteelemente 34, 36 jeweils in einer der Quetschnoppen 38 eingebettet sind. Die beiden Halteelement 34, 36 sind gemäß dem Ausführungsbeispiel jeweils als mit hakenförmi ¬ gen Wendelhaltern 32 versehener Quarzglasbalken ausgebildet, die durch die Quetschnoppen 38 in einem definierten
Abstand zueinander in dem Lampengefäß 2 fixiert sind. Die Wendelabschnitten 28 der Glühwendel 26 sind über Verbindungsbereiche 46 verbunden, die jeweils in den Wendelhal ¬ tern 32 gehalten sind. In den oberen Quarzglasbalken 34 sind vier und in den unteren Quarzglasbalken 36 drei Wendelhalter 32 eingeschmolzen, die sich jeweils etwa parallel zu der Lampenlängsachse 30 erstrecken und glühwendel- seitig einen etwa hakenförmigen Endabschnitt 48 zur Auf ¬ nahme der Verbindungsbereiche 46 der Glühwendel 26 auf- weisen. In den unteren Quarzglasbalken 36 sind weiterhin die beiden inneren Stromzuführungen 20, 22 eingeschmolzen. Die Glühwendel 26 ist derart zwischen den Quarzglas ¬ balken 34, 36 in die Wendelhalter 32 eingehängt, dass ein flächenhafter Leuchtkörper mit einem im Wesentlichen pla- naren Wendelfeld ausgebildet und die Glühwendel 26 mecha ¬ nisch vorgespannt ist. Die inneren Stromzuführungen 20, 22 und die Wendelhalter 32 bestehen vorzugsweise aus Mo ¬ lybdändraht. Die Glühwendel 26 ist aus Wolfram gefertigt.
Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung der Glühlampe 1 wird die Glühwendel 26 in einem ersten Ar ¬ beitsschritt in die Wendelhalter 32 der Quarzglasbalken 34, 36 eingehängt. Die Quarzglasbalken 34, 36, einschließlich der in die Wendelhalter 32 eingehängten Glühwendel 26 sowie der Stromzuführungen 12, 14, 20, 22 und der Molybdänfolien 16, 18 werden nach der Reinigungsglü- hung in das einseitig offene Lampengefäß 2 eingeführt und die Glühwendel 26 über den Abstand zwischen den Quarzglasbalken 34, 36 vorgespannt, wobei die freien Enden der äußeren Stromzuführungen 12, 14 aus dem offenen Ende des Lampengefäßes 2 herausragen. Befindet sich die Glühwendel 26 auf dem korrekten Platz, wird das Lampengefäß 2 im Be ¬ reich der Quarzglasbalken 34, 36 von außen erwärmt. Nach
Erreichen der Erweichungstemperatur des Quarzglases drücken vier Stempel gleichzeitig das Quarzglas so an die Quarzglasbalken 34, 36, dass diese gleichzeitig in dem Lampengefäß 2 fixiert werden. Am Lampengefäß 2 werden hierbei die vier Quetschnoppen 38 ausgebildet, die sich in der Darstellung parallel zur Zeichenebene erstrecken. Diese paarweise diametral zueinander liegenden Quetschnoppen 38 sind durch nach innen, zu den Quarzglasbalken 34, 36 hin verformte Wandungsbereiche 50 des Lampengefä- ßes 2 ausgebildet, d.h. dessen Wandung ist im Bereich der Quetschnoppen 38 nach innen hin verformt, so dass die Quarzglasbalken 34, 36 jeweils zwischen den beiden Stirnflächen 52, 54 eingeklemmt, abschnittsweise umgriffen und somit lagefixiert sind. Anschließend wird das Quarzglas des Lampengefäßes 2 im Bereich der Molybdänfolien 16, 18 durch Erhitzen erweicht und mittels Quetschbacken an diese angedrückt und das offene Ende gasdicht verschlossen. über den Pumpstengel wird das Lampengefäß 2 in bekannter Weise evakuiert, gespült und mit einem Halogene enthal- tenden Füllgas befüllt. Abschließend wird der Pumpstengel abgeschmolzen .
Offenbart ist eine Glühlampe 1, insbesondere eine für den Mittel- oder Hochvoltbereich vorgesehene Halogenglühlampe, mit einem einseitig gequetschten Lampengefäß 2, in dessen Innenraum 24 zumindest eine Glühwendel 26 aufge ¬ nommen ist, wobei die Glühwendel 26 durch zumindest ein mit Wendelhaltern 32 versehenes elektrisch isolierendes Halteelement 34, 36 in dem Lampengefäß 2 lagefixiert ist. Erfindungsgemäß sind die Haltelemente 34, 36 durch Warm- Verformung des Lampengefäßes 2 in diesem lagefixiert. Des Weiteren offenbart ist ein Verfahren zur Herstellung einer derartigen Glühlampe 1.
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