| JP10080747 | CERAMIC-MADE CORE HAVING INTERNAL REINFORCED MEMBER |
| JP06047488 | PRODUCTION OF COLLAPSIBLE SAND CORE |
| JP2002316345 | INJECTION MOLD |
| 1. | Spritzgießkern für Rohrbögen, die mindestens ein gerades Rohrendstück aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Bogenkern (1) in ein¬ zelne, in der Seitenansicht vorzugsweise keilförmige Scheiben (a) unterteilt ist, die durch geeignete Ele¬ mente, vorzugsweise pilzförmige Ansätze (c), derart zu einer Kette miteinander verbunden sind, daß die Mittellinie (b) der Scheibenkette eine Gerade bilden kann, und die durch geeignete Elemente, vorzugsweise Zentrierstifte (d) oder Paßfedern und/oder einen übergreifenden Rand der einzelnen Scheiben (a) , ge¬ genseitig gegen Verschieben und Verdrehen gesichert sind, und die eine oder mehrere Bohrungen (e) aufwei sen, durch welche hindurch ein oder mehrere Zugele¬ mente, vorzugsweise Drahtseile (f) laufen, die mit der letzten Scheibe (a) der Kette verbunden sind, während sie am anderen Ende der Kette durch einen vorzugsweise an diesem Kettenende befestigten Kern (h) für das gerade Rohrendstück hindurchlaufend, an Bewegungselemente (i) angeschlossen sind. |
| 2. | Spritzgießkern für Rohrbögen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .daß die Bewegungselemente (i) aus einer Spindel mit Spindelmutter bestehen. |
| 3. | Spritzgießkern für Rohrbögen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (i) aus Hydraulik oder Luftzylindern bestehen. |
| 4. | Spritzgießkern für Rohrbögen nach einem' der Ansprü¬ che 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewe¬ gungselemente (i) mit dem Herausziehen des Kernes synchronisiert sind. |
| 5. | Spritzgießkern für Rohrbögen nach einem der Ansprü¬ che 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß er durch die Kerne (h u. m) für die sich an den Rohrbogen anschließenden geraden Rohrendstücke fixiert ist. |
| 6. | Spritzgießkern für Rohrbögen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungselemente (i) Feder¬ elemente sind. |
Die Erfindung betrifft einen Spritzgießkern für Rohrbö¬ gen, die mindestens ein gerades Rohrendstück ' aufweisen.
Es ist bekannt, daß die Herstellung von Rohrbögen mit geraden Endrohren oder engem Muffenanschluß im Spritz- gießverfahren hauptsächlich ein Problem des Werkzeugker¬ nes darstellt, und daß mit der Technik der Kernschieber nur dann der volle Kreisquerschnitt " über die ganze Länge des Bogens von beispielsweise 90" erreicht werden kann, wenn die Bedingung R ■ § 2/3 D erfüllt ist, wobei R den Bogenmittelradius und D den Rohrinnendurchmesser bedeu¬ ten.
Größere Bogenradien werden bei Verwendung sogenannter Schmelzkerne erreicht, die sich aber wegen der umstand-
liehen Handhabung sowie der Temperaturproblematik und nicht zuletzt wegen der hohen Kosten für diesen Anwen¬ dungsbereich in der Praxis nicht eingeführt haben, zumal auch ein automatischer Lauf solcher Werkzeuge nicht sinn¬ voll zu realisieren ist. Letzteres gilt ebenfalls für sogenannte Einlegekerne, bei denen zusätzlich noch die Anwendungsspanne in Bezug auf die Mäße sehr eingeengt ist, d.h. daß bei auch nur etwas längeren geraden Rohr¬ endstücken von etwa 0,5 D eine einwandfreie Entformung nicht mehr gelingt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die zuvor erwähnten Mängel durch Schaffung eines entsprechenden Spritzgießkernes für Rohrbögen zu Überwinden.
Die Lösung der gestellten Aufgabe geht aus den Ansprüchen hervor.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen beschrieben. Darin zeigen im einzelnen:
Abb. 1 die Seitenansicht eines erfindungsgemäß gestalte¬ ten Spritzgießkernes in gestreckter Stellung,
Abb. 2 die Seitenansicht des zum Bogenkern geordneten Spritzgießkernes aus Abb. 1, und
Abb. 3 die Seitenansicht dieses Spritzgießkernes während der Entformung.
Wie Abb. 1 erkennen läßt, ist der zur Beschreibung gelan¬ gende Spritzgießkern für Rohrbögen mit geraden Endstücken in einzelne Scheiben a senkrecht zur Mittellinie b des Bogens, und zwar vorzugsweise zwölf Teile für einen Bogen von 90 * , aufgeteilt. Diese Scheiben a sind mit Hilfe pilzförmiger Ansätze c zu einer Kette miteinander verbun¬ den. Da die einzelnen Scheiben a bedingt durch den größe¬ ren Außenradius und den kleineren Innenradius des Bogen- kernes keilförmige Seitenansichten haben, müssen diese Ansätze c so gestaltet sein, daß bei gestreckter Kette die Mittellinie b der Scheiben a eine gerade Linie bil¬ det. Die einzelnen Scheiben a sind außerdem mittels koni¬ scher Zentrierstifte d gegenseitig gegen Verschieben und Verdrehen gesichert. Ferner weisen die Scheiben a jeweils eine oder mehrere Bohrungen e auf, durch die Drahtseile f als Zugelemente hindurchgeführt und über Befestigungen g mit der letzten Scheibe a des Bogenkernes verbunden sind. An seinem anderen Ende liegt die Scheibenkette am Kern h für das gerade Rohrendstück an, indem die Drahtseile f durch diesen hindurchgeführt und an ihrem Ende mit Bewe¬ gungselementen i, wie z.B. einer Spindel oder einem Hydraulikzylinder, verbunden sind.
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Abb. 2 stellt den Zustand der Scheibenkette dar, nachdem die Drahtseile f durch die Bewegungselemente i bis zur Endlage k gebracht worden sind. Die Scheiben a haben sich dabei gemäß ihrer Keilform zum Bogenkern 1 geordnet. Sie werden durch das Gegenfahren des für -das zweite gerade Rohrendstück bestimmten Kernes m endgültig in ihrer Lage fixiert, so daß den Drahtseilen f vorwiegend der kinema¬ tische Teil der Funktionsweise zukommt, während die Ver¬ riegelung durch die Kerne h und erfolgt. Die Zentrier¬ stifte d oder andere geeignete ' Elemente verhindern das Herauspressen der Scheiben a aus dem Verband, wobei diese Elemente für eine Belastung von P x cos C6/2 ausreichend bemessen sind.
In der Abb. 3 ist der nach der Erfindung gestaltete Spritz ießkern während des Entformungs or anges wieder¬ gegeben. Hierbei ist ersichtlich, daß das Herausziehen des Bogenkernes 1 synchron mit der Bewegung der Bewe¬ gungselemente i und demgemäß der Drahtseile f verläuft. Als Beispiel muß die Entformungskonizität bei einer Keil¬ form von 7,5 ° = 0,03% des Bogeninnenradius pro Bogengrad betragen.
Next Patent: METHOD OF SQUEEZE FORMING METAL ARTICLES
