HAUG, Martin (Weilerstr. 4, Weil Der Stadt, 71263, DE)
KIRSCHNER, Horst (Merkurstr. 5, Brackenheim-Hausen, 74336, DE)
MILLER, Frank (Bahnhofstrasse 7, Ilsfeld, 74360, DE)
STAHR, Wolf (Schozachstr. 35, Abstatt, 74232, DE)
HAUG, Martin (Weilerstr. 4, Weil Der Stadt, 71263, DE)
KIRSCHNER, Horst (Merkurstr. 5, Brackenheim-Hausen, 74336, DE)
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| Ansprüche 1 . Injektoranordnung (1), insbesondere Injektorblock für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen, mit einer Brennstoffverteilerleiste (2), einem Gegenhalter (7), einem ersten Einspritzventil (23) und zumindest einem zweiten Einspritzventil (24), wobei der Gegenhalter (7) ein erstes Anschlussstück (8) und zumindest ein zweites Anschlussstück (9) aufweist, dass das erste Einspritzventil (23) an einer Eingangsseite (27) des ersten Anschlussstücks (8) zumindest mittelbar an den Gegenhalter (7) gefügt ist, dass das zweite Einspritzventil (24) an einer Eingangsseite (28) des zweiten Anschlussstücks (9) zumindest mittelbar an den Gegenhalter (7) gefügt ist, dass der Gegenhalter (7) zumindest mittelbar mit der Brennstoffverteilerleiste (2) verbunden ist und dass die Brennstoffverteilerleiste (2) zum Verteilen von Brennstoff auf die Einspritzventile (23, 24) dient. 2. Injektoranordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffverteilerleiste (2) zum Verteilen von Erdgas auf die Einspritzventile (23, 24) dient. 3. Injektoranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussstücke (8, 9) an ihren Ausgangsseiten (15, 16) jeweils eine Schlauchtülle (19, 20) aufweisen. 4. Injektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (7) mit den Anschlussstücken (8, 9) aus einem auf Kunststoff basierenden Kunststoffteil (7) gebildet ist oder dass der Gegenhalter (7) und die Anschlussstücke (8, 9) aus zumindest einem metallischen Werkstoff gebildet sind und dass die Anschlussstücke (8, 9) form- und/oder kraftschlüssig mit dem Gegenhalter (7) verbunden sind. 5. Injektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzventile (23, 24) mittels jeweils zumindest eines Dichtrings (31 , 32) an den Gegenhalter (7) gefügt sind und dass die Dichtringe (31 , 32) als elastische Dichtringe (31 , 32) ausgebildet sind. 6. Injektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzventile (23, 24) zwischen dem Gegenhalter (7) und der Brennstoffverteilerleiste (2) eingespannt und/oder in Bezug auf den Gegenhalter (7) schwimmend gelagert sind. 7. Injektoranordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter (7) durch separate Verbindungselemente (12, 13) mit der Brennstoffverteilerleiste (2) verbunden ist oder dass an dem Gegenhalter (7) zumindest ein Verbindungselement (12, 13, 14) ausgestaltet ist und dass das Verbindungselement (12, 13, 14) des Gegenhalters (7) mit der Brennstoffverteilerleiste (2) verbunden ist. 8. Injektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Brennstoffverteilerleiste (2) Ventiltassen (51 , 52) vorgesehen sind, in die jeweils ein Einspritzventil (23, 24) eingefügt ist. 9. Injektoranordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einspritzventile (23, 24) durch jeweils eine Verbindungsklammer (57, 58) mit der zugeordneten Ventiltasse (51 , 52) verbunden sind. 10. Injektoranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffverteilerleiste (2) zumindest im Wesentlichen auf einem auf Aluminium basierenden Stangenpressprofil ausgestaltet ist oder dass die Brennstoffverteilerleiste (2) zumindest im Wesentlichen aus einem Edelstahlteil (2), insbesondere gelötetem Edelstahlteil (2), gebildet ist. |
Titel
INJEKTORANORDNUNG Stand der Technik
Die Erfindung betrifft eine Injektoranordnung, insbesondere einen Injektorblock für
Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, fremdgezündeten
Brennkraftmaschinen. Hierbei betrifft die Injektoranordnung speziell die Zuteilung von Erdgas für die Brennkraftmaschine.
Für die Zufuhr von Erdgas, insbesondere komprimiertes Erdgas (CNG), sind für das jeweilige Kraftfahrzeug angepasste Anordnungen erforderlich, bei denen beispielsweise am entsprechenden Saugmodul geeignete Öffnungen für die Montage von Ventilen oder Befestigungspunkten für die Halter einer Brennstoffverteilerleiste erforderlich sind. Somit ist eine fahrzeugspezifische Anpassung nötig. Kostengünstige Nachrüstsätze für mit Benzin angetriebene Kraftfahrzeuge, die diese auf einen CNG-Betrieb nachrüsten, erreichen meist nicht die Qualität, welche speziell für Schwellenländer erforderlich ist. Offenbarung der Erfindung
Die erfindungsgemäße Injektoranordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 hat den Vorteil, dass eine kompakte Ausgestaltung mit einem breiten Einsatzbereich möglich ist. Speziell kann eine kompakte und universelle Lösung für den Ersteinbau und zum
Nachrüsten geschaffen werden, die kostengünstig und zugleich qualitativ hochwertig ist.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte
Weiterbildungen der im Anspruch 1 angegebenen Injektoranordnung möglich. Die Brennstoffverteilerleiste dient vorzugsweise zum Verteilen von Erdgas auf die
Einspritzventile. Hierdurch eignet sich die Injektoranordnung besonders für Erdgas, um einen Mischbetrieb einer gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschine mit Benzin und Erdgas zu ermöglichen. Das Erdgas ist hierbei vorzugsweise als komprimiertes Erdgas in einem Gasspeicher gespeichert, beispielsweise bei Drücken von etwa 20 M Pa (200 bar). Solch ein komprimiertes Erdgas wird auch als CNG bezeichnet. Der Begriff des Erdgases ist allerdings nicht auf natürliches Erdgas beschränkt, sondern allgemein zu verstehen. Beispielsweise kann das Erdgas auch künstlich durch Kohlvergasung gewonnen werden. Somit sind unter dem Begriff Erdgas auch erdgasähnliche Brennstoffe zu verstehen.
Vorteilhaft ist es, dass die Anschlussstücke an ihren Ausgangsseiten jeweils eine
Schlauchtülle aufweisen. Über geeignete Schlauchverbindungen kann hierdurch ein Anschluss an ein Saugrohr der Brennkraftmaschine erfolgen. Hierdurch wird eine große Flexibilität ermöglicht. Insbesondere ist eine Anpassung an unterschiedlich ausgestaltete Brennkraftmaschinen möglich. Die Injektoranordnung kann hierdurch auch an
unterschiedlichst ausgestaltete Brennkraftmaschinen angepasst werden, beispielsweise sowohl an eine Reihenanordnung als auch an eine Boxeranordnung der Zylinder der Brennkraftmaschine.
Vorteilhaft ist es auch, dass der Gegenhalter mit den Anschlussstücken aus einem auf Kunststoff basierenden Kunststoffteil gebildet ist. Hierdurch können die Anschlussstücke zusammen mit dem Gegenhalter ausgestaltet sein, insbesondere als integriertes
Spritzgussteil. Vorteilhaft ist allerdings auch, dass der Gegenhalter und die
Anschlussstücke aus zumindest einem metallischen Werkstoff gebildet sind und dass die Anschlussstücke form- oder kraftschlüssig mit dem Gegenhalter verbunden sind.
Beispielsweise können der Gegenhalter und die Anschlussstücke aus Stahl oder Aluminium ausgestaltet sein. Die Verbindung der Anschlussstücke mit dem Gegenhalter kann durch Schraub-, Löt- oder Schweißverbindungen ausgestaltet sein.
Außerdem ist es vorteilhaft, dass die Einspritzventile mittels jeweils zumindest eines Dichtrings an den Gegenhalter gefügt sind und dass die Dichtringe als elastische Dichtringe ausgebildet sind. Ferner ist es vorteilhaft, dass die Einspritzventile zwischen dem
Gegenhalter und der Brennstoffverteilerleiste eingespannt und/oder in Bezug auf den Gegenhalter schwimmend gelagert sind. Durch die elastischen Dichtringe ist es hierbei möglich, eine schwimmende Lagerung der Einspritzventile in Bezug auf den Gegenhalter zu erreichen. Beispielsweise können die Dichtringe jeweils aus einem Elastomer gebildet sein. Hierdurch wird ein direkter Kontakt der Einspritzventile mit dem Gegenhalter vermieden, so dass eine mögliche Schwingungsübertragung in die Einspritzventile, die einen erhöhten Verschleiß bedingen kann, verhindert ist. Außerdem ist es vorteilhaft, dass der Gegenhalter durch separate Verbindungselemente mit der Brennstoffverteilerleiste verbunden ist. Möglich ist es auch, dass in vorteilhafter Weise an dem Gegenhalter zumindest ein Verbindungselement ausgestaltet ist und dass das Verbindungselement des Gegenhalters mit der Brennstoffverteilerleiste verbunden ist. Hierdurch kann die Injektoranordnung als kompakte Einheit ausgestaltet werden, bei der die einzelnen Bauteile zuverlässig miteinander verbunden und zueinander positioniert sind. Hierdurch erleichtert sich auch die Montage der gesamten Injektoranordnung. Außerdem wird ein Nachrüsten der Injektoranordnung an eine mit Benzin betriebene
Brennkraftmaschine erheblich vereinfacht. Dabei ist es auch vorteilhaft, dass an der Brennstoffverteilerleiste Ventiltassen vorgesehen sind, in die jeweils ein Einspritzventil eingefügt ist. Die Einspritzventile können dabei durch Verbindungsklammern mit den zugeordneten Ventiltassen verbunden sein.
Vorteilhaft ist es auch, dass die Brennstoffverteilerleiste zumindest im Wesentlichen aus einem aus Aluminium basierenden Stangenprofil ausgestaltet ist. Ferner ist es vorteilhaft, dass die Brennstoffverteilerleiste zumindest im Wesentlichen aus einem Edelstahlteil, insbesondere einem gelöteten Edelstahlteil, gebildet ist. Hierdurch ist die Ausgestaltung einer Brennstoffverteilerleiste möglich, die ausreichend steif ist, dem Druck des Erdgases standhält und zudem kostengünstig hergestellt werden kann.
Die Ausgestaltung der Injektoranordnung kann zwei oder mehr Einspritzventile aufweisen, wobei der Gegenhalter eine entsprechende Anzahl an Anschlussstücken umfasst.
Hierdurch kann in Bezug auf den jeweiligen Anwendungsfall, insbesondere in Bezug auf die Anzahl der Zylinder der Brennkraftmaschine, eine geeignete Ausgestaltung der
Injektoranordnung gewählt werden.
Somit kann eine kompakte und universell anwendbare Injektoranwendung ausgestaltet werden. Hierbei ist eine robuste und qualitativ hochwertige Ausgestaltung möglich. Diese kann insbesondere deutlich robuster und qualitativ hochwertiger als übliche Nachrüstsätze sein. Dabei kann eine einfache Montage auf ein Saugmodul oder im Motorraum ermöglicht werden. Hierbei ist es auch möglich, dass ein Standard erreicht wird, der eine Zertifizierung nach ECE R1 10 oder einem vergleichbaren Standard ermöglicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der nachfolgenden Beschreibung anhand der beigefügten Zeichnungen, in denen sich entsprechende Elemente mit übereinstimmenden Bezugszeichen versehen sind, näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 eine Injektoranordnung in einer räumlichen Explosionsdarstellung entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung; Fig. 2 eine Injektoranordnung in einer räumlichen Darstellung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
Fig. 3 eine Injektoranordnung in einer räumlichen Darstellung entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung und
Fig. 4 eine Injektoranordnung in einer räumlichen Explosionsdarstellung entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Ausführungsformen der Erfindung
Fig. 1 zeigt eine Injektoranordnung 1 in einer räumlichen Explosionsdarstellung
entsprechend einem ersten Ausführungsbeispiel. Die Injektoranordnung 1 kann
insbesondere als Injektorblock 1 für Brennstoffeinspritzanlagen von gemischverdichtenden, fremdgezündeten Brennkraftmaschinen dienen. Die Injektoranordnung 1 weist eine Brennstoffverteilerleiste 2 auf, die aus einem metallischen Werkstoff, insbesondere
Aluminium, ausgebildet sein kann. Speziell kann die Brennstoffverteilerleiste 2 aus einem Strangpressprofil ausgebildet sein. An der Brennstoffverteilerleiste 2 ist ein Anschlussstück 3 montiert. Hierbei ist ein Dichtring 4 vorgesehen, der zwischen dem Anschlussstück 3 und der Brennstoffverteilerleiste 2 angeordnet ist. An das Anschlussstück 3 kann beispielsweise über eine Verrohrung ein Brennstofftank angeschlossen werden. Der Brennstofftank kann hierbei zum Speichern von Erdgas, insbesondere komprimierten Erdgas (CNG) dienen. Über das Anschlussstück 3 wird dann komprimiertes Erdgas in die Brennstoffverteilerleiste 2 geführt. Ferner ist an die Brennstoffverteilerleiste 2 ein Sensor 5 montiert, wobei ein mit dem Sensor 5 verbundenes Anschlusselement eine Verbindung mit einem Steuergerät ermöglicht. Der Sensor 5 kann beispielsweise zum Messen des Druckes und der
Temperatur des Erdgases in der Brennstoffverteilerleiste 2 dienen.
Die Injektoranordnung 1 weist außerdem einen Gegenhalter 7 auf, der Anschlussstücke 8, 9, 10, 1 1 umfasst. Ferner sind an dem Gegenhalter 7 Verbindungselemente 12, 13, 14 ausgestaltet. Der Gegenhalter 7 mit den Anschlussstücken 8 bis 1 1 und den
Verbindungselementen 12 bis 14 ist in diesem Ausführungsbeispiel einstückig aus einem auf Kunststoff basierenden Kunststoffteil gebildet. Hierdurch ist eine kostengünstige Herstellung des gesamten Gegenhalters 7 mit den Anschlussstücken 8 bis 1 1 und den Verbindungselementen 12 bis 14 möglich.
Die Anschlussstücke 8 bis 1 1 weisen an ihren Ausgangsseiten 15, 16, 17, 18 jeweils eine Schlauchtülle 19, 20, 21 , 22 auf. An die Schlauchtüllen 19 bis 22 kann jeweils ein Schlauch angeschlossen werden, um die Injektoranordnung 1 beispielsweise mit Saugrohren für einzelne Zylinder der Brennkraftmaschine zu verbinden.
Die Injektoranordnung 1 weist in diesem Ausführungsbeispiel vier Einspritzventile 23, 24, 25, 26 auf. Das erste Einspritzventil 23 ist an einer Eingangsseite 27 des ersten
Anschlussstücks 8 an den Gegenhalter 7 gefügt. Entsprechend sind auch das zweite Einspritzventil 24 und die weiteren Einspritzventile 25, 26 an Eingangsseiten 28, 29, 30 der Anschlussstücke 9 bis 1 1 an den Gegenhalter 7 gefügt. Hierbei sind elastische Dichtringe 31 , 32, 33, 34 vorgesehen, mittels der die Einspritzventile 23 bis 26 an den Gegenhalter 7 gefügt sind. Die elastischen Dichtringe 31 bis 34 umschließen hierbei die Einspritzventile 23 bis 26 jeweils an ihrem einspritzseitigen Ende. Die elastischen Dichtringe 31 bis 34 können aus einem Elastomer gebildet sein. Durch die elastischen Dichtringe 31 bis 34 ist eine schwimmende Lagerung der Einspritzventile 23 bis 26 gewährleistet. Durch die
schwimmende Lagerung wird ein direkter Kontakt der Einspritzventile 23 bis 26 mit dem Gegenhalter 7 vermieden, so dass eine mögliche Schwingungsübertragung in die
Einspritzventile 23 bis 26 vermieden ist. Solch eine mögliche Schwingungsübertragung kann zu einem erhöhten Verschleiß führen, der somit vermieden wird.
Die Injektoranordnung 1 weist ferner Befestigungselemente 35, 36, 37 auf, die in diesem Ausführungsbeispiel als Schrauben 35 bis 37, insbesondere Zylinderkopfschrauben 35 bis 37, ausgestaltet sind. Die Schraube 35 weist einen Bund 38 auf, der im montierten Zustand das Verbindungselement 12 an einer Öffnung 39 hintergreift. Die Schraube 35 wird in die Brennstoffverteilerleiste 3 eingeschraubt. Entsprechend weisen die Schrauben 36, 37 Bünde 40, 41 auf, die die Verbindungselemente 13, 14 an Öffnungen 42, 43 hintergreifen. In diesem Ausführungsbeispiel liegen die Verbindungselemente 12 bis 14 im montierten Zustand an einer Unterseite 44 der Brennstoffverteilerleiste 2 an. Im montierten Zustand sind die Einspritzventile 23 bis 26 dadurch zwischen dem Gegenhalter 7 und der
Brennstoffverteilerleiste 2 eingespannt und in Bezug auf den Gegenhalter 7 schwimmend gelagert. Außerdem sind die Einspritzventile 23 bis 26 an ihrem der Brennstoffverteilerleiste 2 zugewandten Ende jeweils von einem elastischen Dichtring 45, 46, 47, 48 umschlossen, der eine Abdichtung zwischen den Einspritzventilen 23 bis 26 und der
Brennstoffverteilerleiste gewährleistet. Die Dichtringe 45 bis 48 können aus einem
Elastomer ausgebildet sein. Im montierten Zustand ergibt sich somit eine kompakte Injektoranordnung. Diese kompakte Ausgestaltung erleichtert die weitere Montage, was bei einer Erstausrüstung als auch bei einer Nachrüstung erfolgen kann. Hierbei ergibt sich ein breiter Anwendungsbereich, da durch an die Schlauchtüllen 19 bis 22 anschließbare Schläuche eine flexible Anpassung an die jeweilige Brennkraftmaschine möglich ist. Außerdem kann auch bei einer Anpassung der Injektoranordnung 1 an eine andere Zylinderanzahl das konstruktive Grundprinzip beibehalten werden und es können einige Bauteile unverändert bei unterschiedlicher Zylinderanzahl montiert werden. Eine Anpassung kann beispielsweise durch eine
Anpassung der Brennstoffverteilerleiste 2 und des Gegenhalters 7 erfolgen.
Fig. 2 zeigt eine Injektoranordnung 1 in einer räumlichen Darstellung entsprechend einem zweiten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Gegenhalter 7 mit den Anschlussstücken 8 bis 1 1 als Kunststoffteil ausgestaltet. Der Gegenhalter 7 ist hierbei durch separate Verbindungselemente 12, 13 mit der Brennstoffverteilerleiste 2 verbunden. Die separaten Verbindungselemente 12, 13 sind einerseits auf geeignete Weise mit der Brennstoffverteilerleiste 2 und andererseits auf geeignete Weise mit dem Gegenhalter 7 verbunden. Die Ausgestaltung der jeweiligen Verbindungen kann beispielsweise durch Befestigungselemente, insbesondere Schrauben, insbesondere Zylinderkopfschrauben, durch Löten, Schweißen oder auf andere Weise erfolgen.
Die Brennstoffverteilerleiste 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Metall, insbesondere Edelstahl, ausgebildet. Hierbei ist die Brennstoffverteilerleiste 2 vorzugsweise aus einem gelöteten Edelstahlteil 2 ausgebildet.
Die Unterseite 44 der Brennstoffverteilerleiste 2 ist dem Gegenhalter 7 zugewandt. Auf einer von der Unterseite 44 abgewandten Oberseite 50, die eben ausgestaltet ist, sind in diesem Ausführungsbeispiel das Anschlussstück 3 und der Sensor 5 mit dem
Anschlusselement 6 angebracht. Die Position des Anschlussstücks 3 und des Sensors 5 mit dem Anschlusselement 6 auf der Oberseite 50 kann gegebenenfalls auch anders erfolgen.
In diesem Ausführungsbeispiel sind an der Brennstoffverteilerleiste 2 Ventiltassen 51 , 52, 53, 54 vorgesehen, in die jeweils eines der Einspritzventile 23 bis 26 mit seinem
zulaufseitigen Ende eingefügt ist. Durch die Verbindung des Gegenhalters 7 mit der Brennstoffverteilerleiste 2 sind die Einspritzventile 23 bis 26 zuverlässig zwischen dem Gegenhalter 7 und der Brennstoffverteilerleiste 2 eingespannt. Fig. 3 zeigt eine Injektoranordnung 1 in einer räumlichen Darstellung entsprechend einem dritten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel sind Befestigungsbolzen 55, 56 an dem Gegenhalter 7 angebracht, an denen eine Befestigung der Verbindungselemente 12, 13 möglich ist. Die Befestigungsbolzen 55, 56 können hierbei auch von dem
Kunststoffmaterial des Gegenhalters 7 umspritzt sein. Hierdurch ist eine formschlüssige Verbindung zwischen den Verbindungsbolzen 55, 56 und dem Gegenhalter 7 ausgestaltet. Ferner ist es möglich, dass der Befestigungsbolzen 55 mit dem Verbindungselement 12 einstückig ausgestaltet ist. Entsprechend kann auch der Befestigungsbolzen 56 mit dem Verbindungselement 13 einstückig ausgestaltet sein. Die Verbindungselemente 12, 13 weisen Bohrungen 12', 13' auf, die eine Befestigung der Injektoranordnung 1 im Motorraum eines Fahrzeugs oder dergleichen ermöglichen.
Außerdem sind in diesem Ausführungsbeispiel Verbindungsklammern 57, 58, 59, 60 vorgesehen, die die Einspritzventile 23 bis 26 mit den Ventiltassen 51 bis 54 verbinden. Hierdurch sind die Einspritzventile 23 bis 26 an der Brennstoffverteilerleiste 2 gehalten.
Fig. 4 zeigt eine Injektoranordnung 1 in einer räumlichen Explosionsdarstellung
entsprechend einem vierten Ausführungsbeispiel. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Verbindungselemente 12, 13, die den Gegenhalter 7 mit der Brennstoffverteilerleiste 2 verbinden, als Distanzhülsen 12, 13 ausgestaltet. Hierbei werden die Verbindungselemente 12, 13 mit der Brennstoffverteilerleiste 2 verschraubt oder verlötet. Außerdem ist der Gegenhalter 7 aus einem metallischen Werkstoff ausgebildet. Die Verbindungselemente 12, 13 werden mit dem Gegenhalter 7 verschraubt oder verlötet. Der Gegenhalter 7 kann beispielsweise aus Stahl oder Aluminium gebildet sein. Hierbei kann der Gegenhalter 7 aus einem Vierkant, aus einem Rundmaterial oder dergleichen ausgebildet sein. Die
Anschlussstücke 8 bis 1 1 mit den Schlauchtüllen 19 bis 22 sind in diesem
Ausführungsbeispiel aus einem metallischen Werkstoff gebildet. Hierbei sind die
Anschlussstücke 8 bis 1 1 mit dem Gegenhalter 7 durch eine Schraub-, Löt- oder
Schweißverbindung verbunden. Somit sind die Anschlussstücke 8 bis 1 1 form- oder kraftschlüssig mit dem Gegenhalter 7 verbunden.
Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
