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Patent Searching and Data


Title:
INSERT ELEMENT FOR INSERTING INTO A DEVICE FOR HUMIDIFYING, CLEANING AND/OR COOLING A FLUID, IN PARTICULAR A GAS, SUCH AS, FOR EXAMPLE, AIR
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/162597
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an insert element for inserting into a device for humidifying, cleaning and/or cooling a fluid, in particular a gas, such as, for example, air, said insert element comprising an insert body (10) which can be humidified with a liquid, in particular water, and through which a gas, in particular air, can flow and which has a flow inlet side and a flow outlet side and, between said sides, is provided with regions which can be humidified by the liquid and can be exposed to the fluid. The insert body (10) has a multi-layered design and has a number of corrugated grid-type plate elements (12) which bear against one another, are limited by an edge (14, 16) and are provided with elevations and depressions. A film-type plate element (19, 19') is mounted between at least two adjacent grid plate elements (12). The film-type plate element (19, 19') is perforated.

Inventors:
DIRKSKÖTTER, Frank (Oster 143, Ochtrup, 48607, DE)
Application Number:
EP2017/056577
Publication Date:
September 28, 2017
Filing Date:
March 20, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HEWITECH GMBH & CO. KG (Am Langenhorster Bahnhof 16, Ochtrup, 48607, DE)
International Classes:
F24F3/16; F24F3/14; F24F6/04; F28F25/08
Domestic Patent References:
WO2015044274A12015-04-02
WO2009153278A12009-12-23
WO2009153278A12009-12-23
WO2006103028A12006-10-05
Foreign References:
DE202013009855U12015-03-09
EP2881694A12015-06-10
US3262682A1966-07-26
US3415502A1968-12-10
US6544628B12003-04-08
DE2632020A11978-01-19
DE1679515A11971-04-08
DE202006018753U12008-04-10
Attorney, Agent or Firm:
DOMPATENT VON KREISLER SELTING WERNER - PARTNERSCHAFT VON PATENTANWÄLTEN UND RECHTSANWÄLTEN MBB (Deichmannhaus am Dom, Bahnhofsvorplatz 1, Köln, 50667, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Einbauelement zum Einbau in eine Vorrichtung zur Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung eines Fluids, insbesondere Gases wie z.B. Luft mit

einem mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, benetzbaren Einbaukörper (10), dessen Außenseite eine Strömungseingangsseite sowie eine Strömungsausgangsseite aufweist und zwischen diesen Seiten mit Bereichen versehen ist, welche von der Flüssigkeit benetzbar und einem Gas, insbesondere Luft, aussetzbar sind, von dem der Einbaukörper (10) und dessen Bereiche zwischen der Strömungseingangsseite und der Strömungsausgangsseite durchströmbar ist,

wobei der Einbaukörper (10) mehrlagig ausgebildet ist und eine Vielzahl von aneinanderliegenden, jeweils von einem Rand (14,16) begrenzten, gewellten Gitterplattenelementen (12) aufweist, die mit Erhebungen und Vertiefungen versehen sind,

wobei zwischen mindestens zwei benachbarten Gitterplattenelementen (12) mindestens ein Folienplattenelement (19, 19') angeordnet ist und

wobei das Folienplattenelement (19, 19') perforiert ist.

2. Einbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Folienplattenelement (19, 19') eben oder strukturiert, insbesondere gewellt oder zickzackförmig ausgebildet ist.

3. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen mehreren Paaren aus benachbarten Gitterplattenelementen (12) jeweils ein Folienplattenelement (19, 19') angeordnet ist.

4. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper (10) pro Lage mehrere mit ihren einander zugewandten Rändern aneinanderliegende Gitterplattenelemente (12) auf- weist und dass mindestens ein Folienplattenelement (19, 19') zwischen den Gitterplattenelementen (12) mindestens eines Paars benachbarter Lagen angeordnet ist und deren Gitterplattenelemente (12) überdeckt.

Einbauelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einander zugewandten Ränder (14,16) jeweils zweier nebeneinanderliegende Gitterplattenelemente (12) einer Lage (13) von einem Gitterplatten- element (12) der benachbarten Lage (13) des Einbaukörpers (10) überdeckt sind.

Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterplattenelemente (12) jeweils Längs- und Querränder (14,16) aufweisen und dass benachbarte Gitterplattenelemente (12) einer Lage (13) jeweils mit ihren Längsrändern (14) und/oder mit ihren Querrändern (16) einander zugewandt angeordnet sind .

Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper (10) in Richtung der Aufeinanderfolge der Lagen (13) von Gitterplattenelementen (12) verlaufende Zusammenhaltestangen (17) aufweist, die sich durch aneinanderliegende Gitterplattenelemente (12) und das mindestens eine Folienplattenelement (19, 19') hindurch erstrecken.

Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite des Einbaukörpers (10) durch die Ränder (14,16) der Gitterplattenelemente (12) gebildete durchgehende Seitenflächen sowie durch die Gitterplattenelemente (12) der Außenlagen (13) gebildete Ober- und Unterseiten (11,15) aufweist.

Einbauelement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungseingangs- und Ausgangsseiten (24,26) von zwei gegenüberliegenden Außenseitenflächen des Einbaukörpers (10) gebildet sind und damit die Richtung der den Einbaukörper (10) durchziehenden Gasströmung de- finiert ist und dass der Einbaukörper (10) von seiner Oberseite (11) aus mit Flüssigkeit besprühbar ist, die den Einbaukörper (10) quer zur Gasströmung und unter Benetzung der Gitterplattenelemente (12) durchzieht.

10. Einbauelement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungseingangsseite von der Unterseite (15) des Einbaukörpers (10) und die Strömungsausgangsseite von der Oberseite (11) des Einbaukörpers

(10) gebildet ist und dass der Einbaukörper (10) von seiner Oberseite

(11) aus mit Flüssigkeit besprühbar ist, die den Einbaukörper (10) entgegengesetzt zur Gasströmung und unter Benetzung der Gitterplattenelemente (12) durchzieht.

11. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Erhebungen (32) und Vertiefungen (34) schräg zu den gegenüberliegenden Rändern (14,16) der Gitterplattenelemente (12) und/oder zwischen diesen wellenförmig, zickzackförmig oder auf andere Weise von einer geradlinigen Erstreckung abweichend verlaufen.

12. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Gitterplattenelemente (12) miteinander durch Steck- oder Rastverbindungen oder durch Zapfen-Loch- oder Nietverbindungen mit Kalt- oder Warmverformung des die Verbindung herstellenden Materials gekoppelt sind .

13. Einbauelement nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Gitterplattenelemente (12) und das mindestens eine Folien- plattenelement (19, 19') Kunststoff, Papier oder Pappe aufweisen.

Description:
Einbauelement zum Einbau in einer Vorrichtung zur

Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung eines Fluids,

insbesondere Gases wie z.B. Luft

Die Erfindung betrifft ein Einbauelement zum Einbau in eine Vorrichtung zur Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung eines Fluids, insbesondere Gases wie z.B. Luft. Derartige Vorrichtungen sind auch als Verdunstungsbefeuchter und Stoff- austauscher bekannt (siehe z. B. WO 2009/153278 AI), die unter anderem zur Luftbefeuchtung und gleichzeitigen Luftkühlung beispielsweise in Wohn- oder Bürogebäuden, Lagerhallen, Stallungen, Gewächshäusern und anderen Räumen oder auch von technischen Anlagen, beispielsweise für die Reinigung und insbesondere Entstaubung von Zu- oder Abluft und für reaktive Gas- oder Luftreinigungen (insbesondere Entfernung von Geruchsstoffen wie beispielsweise Ammoniak aus der Stallabluft) eingesetzt werden . Die Abkühlung eines Gases mit Hilfe derartiger Vorrichtungen erfolgt nach dem Prinzip der adiabatischen Kühlung (Verdunstungskühlung).

Die bekannten Vorrichtungen der vorstehend genannten Arten weisen Einbau- elemente auf, die über eine Vielzahl von Plattenelementen bzw. Materiallagen verfügen, welche zumeist gewellt sind, so dass bei dichter Anlage benachbarter Plattenelemente sich kreuzende Kanäle entstehen, durch die über eine Ein- gangsseite der Vorrichtung das Gas einströmt, die Vorrichtung durchströmt und an einer gegenüberliegenden Ausgangsseite wieder herausströmt. Die Eingangs- und Ausgangsseiten der Vorrichtung werden durch gegenüberliegende Ränder der einzelnen nebeneinanderliegenden Plattenelemente gebildet. Somit strömt also das Gas parallel zur Erstreckung der Plattenelemente zwischen deren betreffenden Rändern und zwischen den Plattenelementen.

Die Einbauelemente der vorstehend genannten Art werden mit Flüssigkeit, ins- besondere Wasser, benetzt, so dass das zu behandelnde Gas an benetzten Flächen der Plattenelemente entlang strömt. Dabei ist es wünschenswert, dass die Benetzungsflüssig keit eine mög lichst g roße Oberfläche bildet und sich über einen längeren Zeitrau m in der Vorrichtung bzw. an den Plattenelementen hält.

Bekannte Vorrichtungen der vorstehend genan nten Arten weisen geschlossene Materiallagen bzw. Plattenelemente aus Kunststoff oder Papier auf, d ie mitein ¬ ander verschweißt oder verklebt sind . Plattenelemente aus Papier haben den Nachteil, dass sich die mit ih nen aufgebauten, vom Gas d urchströmbaren Körper nicht reinigen lassen , ohne dass man Gefahr läuft, d ie Papier- Plattenelemente zu zerstören . Diesbezüglich sind Plattenelemente aus Kunststoff zu bevorzugen . Beide bekannten Systeme jedoch haben ferner den Nachteil, dass es noch n icht zu einem optimalen Austausch des Gases mit der Feuchtigkeit kommt, was sich nachteilig auf die Effizienz der Gasbehandlu ng auswirken kann . Auch stellen d iese Vorrichtungen einen verg leichsweise hohen Strömungswiderstand dar, was ebenfalls nicht wünschenswert ist.

Beispiele für d ie zuvor genannten Vorrichtungen sind in US-A-3,262,682, US- A-3,415,502, US- B-6,544,628, DE-A-26 32 020, DE-A- 16 79 515, WO-A- 2006/103028 u nd DE-U-20 2006 018 753 beschrieben .

Vorrichtungen der vorstehend genan nten Art werden aber nicht nur für d ie Gaskühlung, sondern auch für die Kühlung von Flüssigkeiten wie beispielsweise Wasser eingesetzt. Ein Beispiel für eine derartige Anwend ung ist ein Einbau- element für einen Kühlturm eines Kraftwerks, wobei auf die Plattenelement- körper, die im Kühlturm eingebaut sind, abzukühlende Flüssigkeit aufgesprüht wird, die dann d urch einen d urch den Kamin entstehenden Luftstrom abgekühlt wird .

Bisher bestehen d ie Ein bau körper der bekan nten Vorrichtungen aus aufeinanderlegenden Plattenelementen, aus denen quaderförmige Blöcke als Plattenkörper hergestel lt werden . Diese Blöcke werden dann nebeneinander bzw. übereinander gestapelt angeordnet. Bei größeren Anlagen kann dies zu Instabilitäten des Gebildes aus übereinanderstehenden Plattenelementkörpern führen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Einbauelement zum Einbau in einer Vorrichtung zur Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung eines Fluids, insbesondere eines Gases wie beispielsweise Luft zu schaffen, bei dem der Plattenelement- körper auch bei großen Dimensionen selbststabilisierend und mit großem Wirkungsgrad arbeitend ausgeführt ist.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung ein Einbauelement zum Einbau in eine Vorrichtung zur Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung eines Fluids, insbesondere eines Gases wie beispielsweise Luft vorgeschlagen, wobei das Einbauelement versehen ist mit

- einem mit Flüssigkeit, insbesondere Wasser, benetzbaren Einbaukörper, dessen Außenseite eine Strömungseingangsseite sowie eine Strömungsausgangsseite aufweist und zwischen diesen Seiten mit Bereichen versehen ist, welche von der Flüssigkeit benetzbar und einem Gas, insbesondere Luft, aussetzbar sind, von dem der Einbaukörper und dessen Bereiche zwischen der Strömungseingangsseite und der Strömungsausgangsseite durchströmbar ist,

wobei der Einbaukörper mehrlagig ausgebildet ist und eine Vielzahl von aneinanderliegenden, jeweils von einem Rand begrenzten, gewellten Gitterplattenelementen aufweist, die mit Erhebungen und Vertiefungen ver- sehen sind,

wobei zwischen mindestens zwei benachbarten Gitterplattenelementen mindestens ein Folienplattenelement angeordnet ist und

wobei das Folienplattenelement perforiert ist. Einzelne Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Patenansprüche.

Nach der Erfindung besteht der Einbaukörper pro Lage aus mehreren mit ihren Rändern nebeneinanderliegenden Gitterplattenelementen, wobei die Gitterplattenelemente benachbarter Lagen die gegenüberliegenden Ränder der Platten der Nachbarlage überdecken. Auf diese Weise entsteht ein Gitterplattenele- mentverbund, und zwar nicht notwendigerweise lediglich in einer Dimension (beispielsweise Breitenerstreckung der Lagen), sondern ggf. auch in zwei Dimensionen (nämlich Breiten- und Längenerstreckung der Lagen).

Nach der Erfindung umfasst der Einbaukörper neben den Gitterplattenelementen auch Folienplattenelemente, die perforiert sind. Diese Folienplattenelemen- te sind zwischen einigen der benachbarten Lagen von Gittermattenelementen angeordnet und erstrecken sich über ggf. pro Lage nebeneinander angeordneten Gitterplattenelementen. Sie dienen neben einer Erhöhung der Verweildauer von Flüssigkeit im Einbaukörper zusätzlich auch der Stabilisierung des Einbaukörpers. Die Perforationen sorgen dafür, dass das Wasser beim Herunterlaufen die Perforationen benetzende Filme bildet, die eine große Oberfläche darstellen, da die Wasserfilme beidseitig freiliegen. Die Folienplattenelemente können alternativ auch gewellt oder zickzackförmig ausgeführt sein, können also strukturiert sein. Es ist nicht erforderlich, dass die Folienplattenelemente wechselweise mit den Lagen aus Gitterplattenelementen angeordnet sind. Dies kann aber durchaus so gewählt werden. An sich reicht es aus, nur zwischen einzelnen benachbarten Lagen aus Gitterplattenelementen die erfindungsgemäßen perforierten Folienplattenelemente anzuordnen.

Die Gitterplattenelemente des erfindungsgemäßen Einbauelements sind bezogen auf zwei benachbarte Lagen vorzugsweise versetzt zueinander angeordnet, so dass ein stabiler Verbund entsteht. Dieser Verbund wird noch dadurch verstärkt, dass die Gitterplattenelemente benachbarter Lagen miteinander durch Steck- oder Rastverbindungen oder durch Zapfen-Loch- oder Nietverbindungen mit Kalt- oder Warmverformung des den Zusammenhalt herstellenden Materials gegen Scherkräfte aneinander fixiert sind.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Gitter- Plattenelemente jeweils Längs- und Querrandabschnitte aufweisen und dass benachbarte Gitterplattenelemente einer Lage jeweils mit Ihren Längsrändern und/oder mit ihren Querrändern aneinander gegenüberliegend angeordnet sind. Hierbei ist zweckmäßigerweise ferner vorgesehen, dass der Einbaukörper in Richtung der aufeinanderfolge der Lagen verlaufende Zusammenhaltestangen aufweist, die sich durch aneinanderliegende Gitterplattenelemente der Lagen erstrecken. Hierdurch entsteht eine kompakte Einheit, wobei pro Einbaukörper mehrere über den Einbaukörper verteilt angeordnete Zusammenhaltestangen vorgesehen sein können .

Die durch die gegeneinander versetzt angeordneten Platten hergestellten Einbaukörper weisen zweckmäßigerweise eine Quaderform auf. Ihre Seitenflächen werden also durch die außenliegenden Ränder der Gitterplattenelemente gebildet, während die Ober- und Unterseiten der Einbaukörper durch die Gitterplat- tenelemente der beiden Außenlagen gebildet sind. Die außenliegenden Ränder der Gitterplattenelemente der einzelnen Lagen können dabei miteinander fluchten, also auf jeder Außenseite des Einbaukörpers jeweils in gemeinsamen Ebenen angeordnet oder aber auch versetzt zueinander angeordnet sein und somit eine der jeweiligen Einbausituation des Einbaukörpers angepasste Form aufweisen . So ist es z.B. möglich, dass der Körper eine treppenstufenförmige Gestalt aufweist.

Wird ein derartiger Einbaukörper zur Gaskühlung nach dem Prinzip der adiabatischen Kühlung eingesetzt, so werden die Strömungseingangs- und -aus- gangsseiten des Einbau- bzw. Kühlkörpers von zwei gegenüberliegenden Seitenflächen des Kühlkörpers gebildet. Die Flüssigkeit wird auf die Oberseite des Kühlkörpers gegeben (insbesondere gesprüht) und fließt durch diesen quer zur Gasströmung und unter Benetzung der perforierten Gitterplattenelemente (Gaskühlung nach Kreuzstromprinzip). Bei Einsatz des Kühlkörpers in einem Kühlturm funktioniert die Wasserkühlung nach dem Gegenstromprinzip, indem die zu kühlende Flüssigkeit wiederum von oben auf den Kühlkörper gegeben wird und das Gas von der Unterseite bis zur Oberseite des Kühlkörpers durch diesen strömt. Insbesondere zweckmäßig ist es, wenn die Gitterplattenelemente perforiert sind. In diesem Zusammenhang bietet es sich an, als Gitterplattenelemente Gittermatten zu verwenden . Bei dieser Ausgestaltung der Erfindung ist der vom zu behandelnden Gas durchströmbare Einbaukörper, welcher mit einer Flüssigkeit, insbesondere Wasser, benetzbar ist, durch eine Vielzahl von gewellten Gitterplattenelementen aus Kunststoff mit Perforationen aufgebaut. Auf Grund dieser Perforationen kann ein Gasaustausch zwischen benachbarten Gitterplattenelementen durch diese hindurch erfolgen. Dies verbessert die Stoffaustauschrate zwischen Gas und Flüssigkeit und reduziert den Strömungswiderstand . Der erfindungsgemäß vorgeschlagene Körper ist also dreidimensional durchströmbar. Auf Grund der perforierten Gitterplattenelemente kommt es zu örtlichen Verwirbelungen des den Einbaukörper durchströmenden Gases, was den Austausch des Gases mit der Flüssigkeit verbessert.

Der erfindungsgemäße Einbaukörper dient insbesondere der adiabatischen Kühlung von Stallungen oder Gewächshäusern zuzuführender Luft, da durch die perforierten Gitterplattenelemente eine vergrößerte Menge an Flüssigkeit im Körper unter Bildung einer vergrößerten Oberfläche und über einen länge- ren Zeitraum gehalten werden kann. Die erfindungsgemäß unter anderem der Stabilisierung dienenden Folienplattenelemente sind perforiert und ggf. strukturiert. Sie erhöhen die Verweildauer der Flüssigkeit im Einbaukörper zur Gasbehandlung und sind somit in zweifacher Hinsicht vorteilhaft. Wie bereits oben erwähnt, ist es besonders zweckmäßig, wenn die Gitterplattenelemente als Gittermatten ausgebildet sind, die Gitterstäbe aufweisen, zwischen denen sich die Perforationen in Form der Freiräume zwischen benachbarten Gitterstäben bilden. An den Gitterstäben hält sich die Benetzungsflüs- sigkeit unter Bildung einer recht großen Oberfläche, was eine vergrößerte Kon- taktfläche des Gases mit der Flüssigkeit zur Folge hat.

Alternativ zu Gitterplattenelementen können Folienelemente ausgebildet sein, in denen die Perforationen beispielsweise durch Ausstanzen ausgebildet sind . Die gewellten Gitterplattenelemente weisen benachbarte Erhebungen und Ver ¬ tiefungen auf, d ie beispielsweise in Form von Tälern und Bergen ausgebildet sind . Die Seitenflanken zwischen einer Vertiefung und einer Erhebung weisen dabei zweckmäßigerweise d ie Perforationen auf. Die Erhebungen und Vertie ¬ fungen verlaufen vorzugsweise schräg zu den gegenüberliegenden, die Eingangs- und Ausgangsseiten des benetzbaren Einbaukörpers bildenden Ränder der Gitterplattenelemente . Alternativ können sie zwischen d iesen Rändern auch zickzackförmig oder in anderer von einer gerad linigen Erstreckung abwei- chenden Weise verlaufen .

Als Ku nststoffmaterial für die Gitterplattenelemente eignen sich Polyolefine u nd insbesondere Thermoplaste, wie beispielsweise PP oder PE. Anstelle von Ku nststoffmaterial können die Gitterplattenelemente aber auch aus Papier oder Pappe bestehen .

Wie bereits oben erwähnt, lässt sich der erfindungsgemäße Einbaukörper vorzugsweise sozusagen "endlos" fertigen, indem mehrere Gitterplattenelemente übereinander und nebeneinander versetzt an einen Gitterplattenelementstapel aus ebenfalls nebeneinander u nd mit Versatz übereinander angeord neten Gitterplattenelementen angefügt werden . Hierdu rch entsteht ein in der Höhe vorgebbarer Gitterplattenelementstapel, der durch "seitlichen" Anbau in seiner Breite bzw. Tiefe erweiterbar ist, so dass du rch Schneiden dieses in der Breite bzw. der Tiefe anwachsenden Gitterplattenelementstapels einzelne Gitterplat- tenelementblöcke von gewünschter Länge erhältlich sind . Die zuvor beschrie ¬ bene " End los"- Fertig ung lässt sich manuell oder maschinell realisieren und ist im Detail in der bereits oben genannten Druckschrift WO 2009/153278 AI beschrieben . In vorteilhafter Weiterbild ung der Erfindu ng ist vorgesehen, dass zwischen zwei benachbarten, übereinander angeordneten Gitterplattenelementen in dem der Stützfläche zugewandten unteren Bereich des Gitterplattenelementstapels sowie in dem der Stützfläche abgewandten oberen Bereich des Gitterplatten- elementstapels zusätzliche Versteifungsfolienstreifen eingelegt werden; diese können im Bedarfsfalle ebenfalls perforiert sein .

Zweckmäßigerweise werden die Versteifungsfolienstreifen während des Aufbau des Gitterplattenelementstapels zwischen den beiden Gitterplattenelementen jeweils zweier Paare von versetzt übereinander angeordneten Gitterplatten- elementen eingelegt.

Bei einer ersten Variante der Erfindung werden jeweils einzelne G itterplatte n- elemente übereinander und versetzt nebeneinander angeordnet. Alternativ werden jeweils mehrere Gitterplattenelemente fluchtend übereinander zu Git- terplattenelementgruppen und die sich so ergebenden Gitterplattenelement- gruppen übereinander und nebeneinander versetzt zur Bildung des Gitterplattenelementstapels angeordnet.

Als für die Endlos-Fertigung besonders vorteilhaft hat sich herausgestellt, wenn die Gitterplattenelemente zur Bildung eines treppenförmigen Versatzes des Gitterplattenelementstapels versetzt angeordnet werden . Alternativ dazu können die Gitterplattenelemente oder Gruppen von Gitterplattenelementen wechselweise versetzt angeordnet werden, so dass über die Höhe des Gitterplattenelementstapels betrachtet jedes zweite Gitterplattenelement oder jede zweite Gruppe von Gitterplattenelementen zueinander fluchtend angeordnet sind . Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen und unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Im Einzelnen zeigen dabei :

Fig . 1 eine perspektivische Ansicht eines aus mehreren nebeneinander angeordneten Lagen mit jeweils mehreren übereinanderstehenden Git- terplattenelemente aufgebauten Einbaukörpers,

Fig . 2 eine Draufsicht auf einen Teilabschnitt eines perforierten Folienplat- tenelements, das als ebenes Element ausgebildet ist, Fig . 3 eine Alternative zum Fol ienplattenelement gemäß Fig . 2, indem das Folien plattenelement gefaltet, d . h . zickzackförmig oder wellenförmig ausgebildet ist,

Fig . 4 eine Seitenansicht auf den Einbaukörper gemäß Fig . 1 , jedoch zickzackförmig ausgebildeten Folienplattenelementen und

Fig . 5 eine schematische Darstellu ng des Verlaufs von Wassertropfen ent- lang dem zickzackförmig strukturierten Folienplattenelement.

Fig . 1 zeigt einen in d iesem Ausführungsbeispiel als Kühlkörper eingesetzten Einbaukörper 10 aus einzelnen gewellten Kunststoff-Gitterplattenelementen 12, d ie nebeneinander u nd ü bereinanderliegend sowie hochkant angeordnet sind . Der Einbaukörper 10 umfasst dabei mehrere Lagen 13 derartiger Gitterplattenelemente 12, wobei die Gitterplattenelemente 12 pro Lage 13 überei ¬ nander (auf d ie Ausrichtung des Einbaukörpers 10 gemäß Fig . 1 bezogen ) angeord net sind . Jedes Gitterplattenelement 12 weist zwei gegenüberliegende Längsränder 14 sowie zwei Querränder 16 auf, die aufgrund der gewellten Strukturen der Kunststoff-Gitterplattenelemente 12 ebenfalls wellenförmig ver ¬ laufen . Werden nun zwei derartige Gitterplattenelemente 12 in benachbarten Lagen 13 des Einbaukörpers 10 gegeneinander gelegt, so dass sich ihre Wel ¬ lungen kreuzen , so entstehen Öffnungen 18 (in Fig . nicht detailliert gezeigt) , an d ie sich den Einbaukörper 10 d urchziehende Kanäle anschließen , wie es an sich bekannt ist. Zwischen einigen benachbarten Lagen 13 aus Gitterplattenelementen 12 sind Folien plattenelemente 19 angeord net, d ie perforiert sind . Die Perforationen 20 sind in Fig . 2 gezeigt.

Fig . 3 zeigt eine alternative Ausgestaltung der Folienplattenelemente 19', in- dem d iese gefaltet bzw. zickzackförmig ausgebildet sind . Die Faltung kann quer zur Längserstreckung oder auch in einem anderen Winkel als 90° zur Längserstreckung des Fol ienplattenelements 19' ausgebildet sein . Die Perfora ¬ tionen 20' sind in den Flankenbereichen ausgebildet. Fig . 4 zeigt eine Seitenansicht auf einen Einbaukörper als Kühlkörper 10' mit strukturierten, perforierten Gitterfolienelementen 19. Fig . 5 zeigt schematisch wie die zickzackförmigen Folienplattenelemente 19' der Wasserverteilung dienen . Dabei ist anzumerken, dass die Flüssigkeitsversorgung in Richtung der Pfeile 22 der Fign . 1 und 4 auf die Oberseite des stehenden Kühlkörpers 10 bzw. 10' gelangt, während das zu behandelnde Gas den Kühlkörper 10 bzw. 10' in Richtung des Pfeils 24 durchströmt.

BEZUGSZEICHENLISTE Einbaukörper, Kühlkörper

' Kühlkörper

Oberseite

Kunststoff-Gitterplattenelemente, Gitterplattenelement Lage, Außenlagen

Längsränder

Unterseite

Querränder

Zusammenhaltestangen

Öffnungen

Folienplattenelement, Gitterfolienelementen

' Folienplattenelemente

Perforationen

' Perforationen

Pfeile

Pfeils

Erhebungen

Vertiefungen