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Title:
INSTALLATION FOR ROLL-UP-ROOFING, WHICH AUTOMATICALLY COMPENSATES THE FABRIC TENSION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/033187
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an installation for roll-up-roofing, comprising at least one winding shaft (1), which is designed to be mounted on a wall or ceiling, and a fabric-type roofing element (2). In order to automatically compensate unequal tensioning moments when the fabric is wound onto the winding shaft (1) and to compensate the winding of a fabric surface with differing thicknesses within said surface, according to the invention the winding shaft (1) and/or the roofing element (2) that is to be wound has/have a permanently elastic volume element. The volume element allows the tension to be compensated, so that the fabric can be wound onto the winding shaft (1) without warping. The volume element allows the tensioning moments to be compensated even after the fabric has been wound and unwound multiple times, thus increasing the operating life of the fabric and at the same time preventing the formation of creases.

Inventors:
WRONKA, Rainer (Teichstraße 39, Mettmann, 40822, DE)
Application Number:
DE2017/200081
Publication Date:
February 22, 2018
Filing Date:
August 16, 2017
Export Citation:
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Assignee:
WRONKA, Rainer (Teichstraße 39, Mettmann, 40822, DE)
International Classes:
E04F10/02
Domestic Patent References:
WO2013098084A12013-07-04
Foreign References:
DE29913875U11999-11-25
DE202015002127U12015-07-07
DE102011122502A12013-07-04
Attorney, Agent or Firm:
DEMSKI, Siegfried (Mülheimer Straße 210, Duisburg, 47057, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Aufrollbare Bedachungsinstallation, umfassend zumindest eine Wickelwelle (1 ) und ein stoffartiges Bedachungselement (2), welche wand- oder deckenseitig zur Montage vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wickelwelle (1) und/oder das aufzuwickelnde Bedachungselement (2) mindestens ein elastisches und/oder dauerelastisches Volumenelement aufweist.

2. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das ein oder mehrere Volumenelement (3) über die gesamte Breite der Wickelweite (1) und/oder dem Bedachungselement (2) ausgebildet sind.

3. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) direkt auf oder an der Wickelwelle {1} befestigt ist oder dass das Volumenelement (3) integrierter Bestandteil der Wickelwelle (1) ist

4. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach Anspruch 1 , 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) Bestandteil des aufzuwickelnden Bedachungselementes (2) ist und in einer länglichen Tasche des Bedachungselementes (2) aufgenommen ist.

5. Aufroilbare Bedachungsinstallation nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) Bestandteil des autzuwickelnden Bedachungselementes (2) ist und ein Spannprofil (7), welches in einer länglichen Tasche des Bedachungsefementes (2) aufgenommen ist ganz oder teilweise umschließt.

6. Aufroilbare Bedachungsinstallation nach einem der Ansprüche 1 bis 5 dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Volumenelemente (3) nur in Teilbereichen der Wickeibreite auf der Wickelwelle (1 ) und/oder im Bedachungselement (2) befestigt sind.

7. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) eine Volumenstärke (Dicke) aufweist, welche hinsichtlich der Elastizitätshärte so bemessen ist, dass bei normaler gleichmäßiger durchschnittlicher Zugspannung der Tuchfläche des Bedachungseiementes (2) der Außendurchmesser konstant bleibt und bei partieller Zunahme einer höheren Zugspannung elastisch in der Art nachgibt, dass die Volumenstärke an der belas- tenden Steife soweit komprimierbar ist, bis die Tuchspannung und/oder der Wickeldruck zwischen Tuchfläche und Wickelwelle (1) in etwa wieder der übrigen Tuchspannung und/oder dem üblichen durchschnittlichen Druck auf der Wickelwelle (1) entspricht

8. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) aus einem geschlossenzelligen Kunststoffschaum- stoff besteht.

9. Aufrollbare Bedachungsinstallation nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Volumenelement (3) aus einem dicht verschließbaren, schlauchartigen Gebilde besteht, das mit Luft, Gas oder einem Liquid gefüllt ist.

Description:
Automatisch die Tuchspannung ausgleichende aufrollbare Bedachungsinstallation

Die Erfindung betrifft eine aufrollbare Bedachungsinstallation, umfassend zumindest eine Wickelweile und ein stoffartiges Bedachungselement, welche wand- oder deckenseitig zur Montage vorgesehen ist.

Bei diesen aufrollbaren Bedachungselementen, insbesondere bei Markisen und Sonnensegein entstehen beim Vorgang des Aulwickeins auf die Welle häufig ungleiche Spannungsverteilungen. Diese entstehen zum Beispiel durch Ungenauigkeiten beim Nähen oder konstruktionsbedingt durch den beim Aufwickeln des Tuches entstehenden größeren Wickelradius an bestimmten Stellen, wie zum Beispiel mehrlagig vernähter Tuchbereiche, wie die Kanten oder Verbindungsnähte oder auch durch spezifisch konstruktionsbedingt eingebrachte und dadurch partiell zusätzliche das aufzuwickelnde Volumen erhöhende Bauteile im Tuch, wie zum Beispiel besondere Verstärkungen und Verbindungsteile bei Lattentaschen und in die Tuchfläche eingebrachten Querprofilen und Segellatten.

Diese sich beim Aufwickeln solcher dickerer Teile der Tuchflächen entstehende ungleiche Spannungsverteilung im Rest des noch aufzuwickelnden Tuches sorgen beim fortgesetzten Aufwickeln des Tuches häufig für eine Faltenbildung des dann ungleich zur Welle gespannten Tuches. insbesondere bei Installationen wie Sonnensegeln mit teilweise bis zu 8 m und größer aufzuwickelnden Tuchbahnen ist bekannt, dass zum Beispiel die Umnähte der Kanten, sowie auch die Verbindungs- und Überlappungsnähte nicht im 90 Grad Winkel zur Wickelwelle stehen sollten. Sobald diese im 90 Grad Winkel zur Welle liegen, bilden sich schon nach wenigen Umwicklungen des Aufwickefvorgangs deutlich höhere Wickelradien an diesen mehrlagig ausgestatteten Tuchbereichen aus. Dadurch konzentriert sich die vom freien Zugende des Segels kommende und zuvor im ausgewickelten Zustand relativ gleichmäßig im Tuch verteilte Zugspannung mit zunehmendem Wickelradius immer mehr auf diese Bereiche. Im Falle von umnähten Kanten, die im 90 Grad Winkel zur Welle stehen, bedeutet dieses, dass zuletzt beim Aufwickein des Segeis, der auf der Welle aufgebaute Wickelradius im Bereich der Kanten so groß ist, dass der größte Teil der eigentlich zuvor auf die gesamte Breite des aufzuwickelnden Tuches verteilten Zugkraft nun auf den umsäumten Kantenbereichen des Segels liegt.

Dieses führt neben dem Problem einer ungleichen Wickelspannung der Tuchfläche und dem damit einhergehenden Effekt eines unschön fältig aufgewickeltem Segeis vor allem auch zu einer dauerhaften Tuchveränderungen in diesen überspannungsbelasteten Teilbereichen der aufgewickelten Tuchbahnen. Durch die vergleichsweise sehr hohen Spannungskräfte in diesen Teilbereichen des Tuches entstehen dort partiell sogenannte Überdehnungswellen im Tuch, die sich nicht mehr zurückbilden können, weil das Tuch dort beim Aufwickeln über seine Elastizitätsgrenze hinaus gespannt wurde.

Insbesondere spezielle Konstruktionen von Bedachungselementen mit ungleichen Materiafstärken und ungleichen aufzuwickelnden Stofflängen wie zum Beispiel aus DE202015002127 U1 bekannt sind nur schwer falten- und verzugsfrei aufzuwickeln, oder sind mit heutigem Stand der Technik kaum ais aufwickelbare Konstruktion zu realisieren.

Im Stand der Technik finden sich zu diesem Problem keine beziehungsweise nur Hinweise auf Umgehungslösungen des Problems. Im Bereich der Markisen werden von den Branchenvertretern diese Wellenbildungen auf Grund des erhöhten Wickelradius und der damit dort erhöhten Tuchspannungen beim Aufwickeln ais technisch gegeben angesehen, aber nicht als die Eigenschaft des Tuches mindernde Eigenschaft beschrieben. Insbesondere im Bereich der Sonnensegel richten sich die Art der Segelgrundrisse und der Zuschnitte nach der bestmöglichen Verhinderung dieser partiellen Zunahme des Wickelradius durch Grundrisse die möglichst keine oder nur kleine aufgedoppelte Naht- und Kantenbereiche in einem 90 Grad Winkel zur

Wickelwelie aufweisen. So werden rechteckige Grundrisse meist nie ganz rechteckig, sondern meist leicht trapezförmig konstruiert, so dass sich die umnähten Kanten des Tuches beim Aufwickeln nebeneinander und nicht übereinander legen. Ein anderes Verfahren zur Verhinderung der partiellen Zunahme von Wickelradien auf der Welle, wie zum Beispiel von Nähten im Bereich der inneren Tuchfläche ist die als Sternschnitt bekannte sternförmige beziehungsweise leicht schräg zur Wickelwelle angeordnete Verlaufsrichtung von Verbindungsnähten.

Oer vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ungleiche Spannungsmomen* te im Tuch beim Aufwickeln auf die Wickelwelle automatisch auszugleichen, sowie auch die, durch das Aufwickeln einer Tuchfläche mit unterschiedlicher Materialstärken innerhalb dieser Fläche entstehenden unterschiedlichen Wickelradien auf der

Wickelwelle automatisch auszugleichen und damit eine möglichst immer gleichbleibende Tuchspannung und einen gleichbleibenden Wickeldruck zwischen der Wickelweile und der aufzuwickelnden Tuchfläche entlang der Wickelwelle zu erreichen.

Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die Wickelwelle und/oder das aufzuwickelnde Bedachungselement ein dauerelastisches Volumenelement aufweist. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.

Die Erfindung betrifft eine aufrollbare Bedachungsinstallation, die sich während des Aufwickeins des Sedachungselementes häufig entlang der Wickelwelle ergebende ungleiche Veränderung des Wickelradius und/oder der Tuchspannung und/oder des Wickeldruckes zwischen der Welle und dem Bedachungseiement automatisch ausgleicht.

Hierzu schlägt die Erfindung im Wesentlichen vor, dass die Wickelwelle und/oder das aufzuwickelnde Bedachungselement ein zusätzliches dauerelastisches Volumenelement erhält, dass den Wickelradius auf der gesamten Breite der Wicklung parallel zur Welle in etwa gleichmäßig erhöht. Es kann sich sowohl direkt auf oder an der Welle befinden als auch integrierter Bestandteil der Wickelwelle sein. Es kann sich aber auch als Bestandteil des aufzuwickelnden Bedachungselementes in diesem integriert sein, so zum Beispiel in einer Art länglichen Tasche parallel zur Wickelwelle, wie in einer Segeilattentasche. Das dauerelastische Volumenelement ist in seiner auf die Wickelwelle auftragenden Volumenstärke und in setner Elastizitätshärte so bemessen, dass es bei normaler gleichmäßiger durchschnittlicher Zugspannung der Tuchfläche der jeweiligen

Installation das auftragende Volumen ohne größere Einbußen beibehält und dass es bei partieller Zunahme einer partiell höheren Zugspannung in der Art elastisch nachgibt, dass sein Volumen an dieser belasteten Stelle soweit komprimiert wird, bis die

Tuchspannung und/oder der Wickeldruck zwischen Tuchfläche und Welle wieder in etwa der Übrigen Tuchspannung und/oder dem übrigen durchschnittlichen Druck auf der Wickelweile entspricht.

Weder die verwendeten Tücher noch die Wickelwellen besitzen im Stand der Technik die notwendige Elastizität, um derartig beim Aufwickein ungleicher Materialstärken innerhalb einer Bedachungsfläche entstehende ungleiche Spannungen auszugleichen.

Das elastische Volumenelement kann die durch ungleiche Materialvolumen beim

Aufwickeln entstehenden möglichen Radiendifferenzen dadurch automatisch ausgleichen, indem es mitteis seiner Elastizität an jeder mit überdurchschnittlichem Druck und Spannung beanspruchten Stelle des Volumenelements in Richtung des Radienzentrums der Wickelwelle elastisch nachgibt.

In einer Ausführung der Erfindung besteht das dauerelastische Volumenelement beispielsweise aus einer in etwa vollflächig um die Wickelwelle herum aufgebrachten geschlossenzelligen Kunststoffschaumstoffschicht. In stärker beanspruchten Teilbereichen des Kunststoffschaumstoffes wird das in den Zellen befindliche Gas bei Druck soweit komprimiert, bis sich auch dort der äußere Wickelradius dem übrigen Wicketra- dius auf der Welle wieder angeglichen hat. Wird das Tuch wieder abgewickelt dehnt sich das Kunststoffelement an der zuvor komprimierten Steile wieder zu seiner ursprünglichen und gleichmäßig belasteten Form aus. in einerweiteren Ausführung der Erfindung Ist das Vdlumenelement schlauchförmig ausgeformt und besteht ebenfalls aus einer Art geschlossenzelligem Kunststoffschaumstoff ähnlich der Art eines Isolierschlauches für Heizungsrohre. In der aufwickelbaren Bedachungsfläche befinden sich hierfür in etwa parallel zur Wickelwelle eine Art Segellattentaschen in denen zusätzliche Spannelemente eingebracht sind, wie aus der Anmeldung DE 102011122502 A1 bekannt. Dieses Spannelement wird jeweils in das schlauchförmige Volumenelement eingeschoben und kann gemeinsam mit dem

Volumenelement in die jeweilige Segellattentasche einfach eingeführt werden.

Das Volumenelement kann beispielsweise auch aus einem einfachen schlauchartigen elastischen Material bestehen, welches entweder mit Gas oder sogar mit einem Liquid gefüllt ist. Alternativ kann das Volumenelement auch aus einer Art Moosgummi oder ähnlich elastischem Material bestehen.

Das Volumenelement kann dauerelastisch sein und sich nach jeder die Erfindung betreffenden Belastungssituation in einem Teilbereich der Aufwicklung verformen und sich beim Abwickeln des Bedachungselementes wieder zurücksteilen.

Je nach Aufgabenstellung der spezifischen Konstruktion des Bedachungselementes, reicht es aber erfindungsgemäß auch aus, wenn das Volumenelement nur einmalig bei der ersten spezifischen Belastung in dem erfindungsgemäß besonders beanspruchten Teilbereich nachgibt, ohne sich beim erneuten Abwickeln des Bedachungselementes erneut elastisch auszudehnen. Es ermöglicht dann eine einfache aber effektive individuelle Formgebung der Wickelwelle, deren Form dann den Wickelanforderungen der spezifischen Konstruktion des Bedachungselementes entspricht.

Die Erfindung betrifft eine aufroilbare Bedachungsinstallation, umfassend eine

Wickelwelte und ein stoffartiges Bedachungselement in der sich mindestens ein dauerelastisches und den Wickelradius zunächst vergrößerndes Volumenelement befindet. Das dauereiastische Volumenelement gewährleistet, dass beim Aufwickeln von stoffartigen Bedachungselementen häufig entstehende ungleiche Tuchspannungen direkt durch das elastische Nachgeben des Volumeneiementes wieder ausgeglichen werden, indem es solange nachgibt, bis sich der Wickeldruck zwischen Wickelwelie und Bedachungselement wieder gleichmäßig auf der Welle verteilt und/oder bis die Zugspannung zwischen allen Bereiche des Bedachungselements und der Wickelwelle wieder gleichmäßig Ist

Die Erfindung wird im Weiteren anhand der Figuren nochmals erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch eine Wickelwelle mit einem mit zwei Umdrehungen aufgewickelten Bedachungselement,

Fig. 2 einen schematisch Längsschnitt durch die Wickelwelle, die mit einem elastischen Volumenelement versehen ist,

Ffg. 3 einen Querschnitt durch die Wickelwe!le, welche mit einer Kedemut und einem Bedachungselement versehen ist,

Fig. 4 eine Alternative Anordnung einer Wickelwelle mit Kedemut und

Bedachungselement,

Fig. 5 einen schematischen Querschnitt durch eine weitere mögliche Ausgestaltung der Wickelwelle und

Fig. 6 eine schematische Darstellung eines rechteckigen Sonnensegels als Bedachungselement.

Figur 1 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Wickelwelle 1 mit einem mit zwei Umdrehungen aufgewickelten Bedachungselement 2, wie zum Beispiel einem Markisen- oder Sonnensegeltuch. Der umnähte und dadurch dreitägige seitliche

Kantenbereich 11 des Bedachungselementes 2 zeigt hier bereits bei zwei 2 Umwicklungen auf der Wickelwelle 2 die Verursachung eines deutlich größeren Wickelradius 10, als den kleineren Wickelradius 13, der von dem einlagig aufgewickelte Bereich 14 des Bedachungselementes 2 verursacht wird. Figur 2 zeigt schematisch einen Längsschnitt durch eine Wickelwelle 1 , die mit einem elastischen Volumenelement 3 versehen ist und auf der wie in Figur 1 ein Badachungs- element 2 mit zwei Umdrehungen der Wickelwelle aufgewickelt ist. Der umnähte und dadurch dreitägige seitliche Kantenbereich 11 des Bedachungselementes 2 zeigt hier, wie er keinen größeren Wickelradius als der übrige einlagig gewickelte Bereich 14 des Bedachungseiementes aufbaut, sondern wie er an Steile dessen das Volumenelement in seinem Wickefbereich derart komprimiert, dass der äußere Wickelradius entlang der Wickeiweile dabei annähernd gieich groß bleibt.

Figur 3 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine Anordnung der Erfindung mit einer Wickeiweile 1, die mit einer Kedernut versehen ist, in der das Bedachungselement 2 mit einem Kederprofil 8 befestigt ist und das mit 2 Umdrehungen über ein auf der Wickelweile 1 angebrachtes elastisches Volumenelement 3, das hier als geschlos- senzeifiger Kunststoffschaumstoff 4 dargestellt ist, aufgewickelt ist.

Figur 4 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine weitere mögliche Anordnung der Erfindung mit einer Wickelwelle 1, die mit einer Kedernut versehen ist. in der das Bedachungselement 2 mit einem Kederprofil 8 befestigt ist und das mit 2 Umdrehungen über ein auf der Wickelweile 1 angebrachtes elastisches Volumenelement 3, das hier als schlauchartiger, elastischer und geschlossener mit Gas befüllter Hohlraum 4 dargestellt ist, aufgewickelt ist.

Figur 5 zeigt schematisch einen Querschnitt durch eine weitere mögliche Anordnung der Erfindung mit einer Wickeiweile 1 , die mit einer Kedernut versehen ist, in der das Bedachungselement 2 mit einem Kederprofil 8 befestigt ist und das mit 2 Umdrehungen auf der Wickeiweile aufgewickelt ist. Im noch nicht aufgewickelten Bereich des

Bedachungseiementes 2 befindet sich eine taschenartige Aufnahme 6, in der ein Spannprofil 7 eingebracht ist, das von einem schlauchartigen elastischen Material umgeben ist, wobei dieser Schlauch hier als geschiossenzelllger Kunststoffschaumstoff 4 dargestellt ist. Figur 6 zeigt in der Aufsicht eine schematische Darstellung eines rechteckigen Sonnensegels als Bedachungselement 2, das an einer Wickelwelle 1 befestigt und abgewickelt über ein Zugprofil 15 und daran befestigten Zugseilen 9 gespannt ist. In der Fläche des aufrollbaren Bedachungselements 2 befinden sich in etwa parallel zur Wickelweile vier taschenartige Aufnahmen 6, die wie bereits in Figur 5 gezeigt aufgebaut und beinhaltet sein können oder die einfach nur jeweils ein elastisches Volumenelement 3 beinhatten.

Bezugszeichenliste:

1 Wickelwelle

2 Bedachungselement

3 Volumenelement

4 Kunststoffschaumstoff

5 Hohlraum

6 Aufnahme

7 Spannprofil

8 Kederprofil

9 Zugseil

10 Wickelradius

11 Kantenbereich

12 Volumenelement

13 Wickelradius

14 Bedachungselementes

15 Zugprofil