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Patent Searching and Data


Title:
INSTALLATION FOR STORING DOUGH PRODUCTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1998/020739
Kind Code:
A1
Abstract:
Die Erfindung betrifft eine Anlage in einem G�rraum (1) zum zeitlich begrenzten Lagern von Teilglingen in mehreren �bereinanderliegenden Ebenen (6), wobei die Teiglinge auf tablettf�rmigen flachen, insbesondere rechtekf�rmigen Paletten (2) liegen, und wobei in jeder Ebene (6) die Paletten (2) eng nebenaneinder liegen, so da� ein Verschieben einer im ersten, der Beschickungsseite n�chsten Schrankabschnitt liegenden Palette (2) zu einem Verschieben aller �brigen, in derselben Schrankebene liegenden Paletten (2) f�hrt.

Inventors:
Dittrich, Bernd (Bachackerweg 79, Marl, D-45772, DE)
Application Number:
PCT/EP1997/006359
Publication Date:
May 22, 1998
Filing Date:
November 14, 1997
Export Citation:
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Assignee:
B�CKEREI BRINKER GMBH (Friedrich der Gro�e 8, Herne, D-44628, DE)
International Classes:
A21B3/07; A21C13/02; A21B3/00; A21C13/00; (IPC1-7): A21B3/07; A21C13/02
Attorney, Agent or Firm:
COHAUSZ HASE DAWIDOWICZ & PARTNER (Schumannstrasse 97-99, D�sseldorf, D-40237, DE)
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Claims:
Ansprüche
1. Anlage in einem Gärraum (1) zum zeitlich begrenzten Lagern von Teiglingen in mehreren übereinanderliegenden Ebenen (6), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Teiglinge auf tablettförmigen flachen, insbesondere rechteckförmigen Paletten (2) liegen, und daß in jeder Ebene (6) die Paletten (2) eng nebeneinander liegen, so daß ein Verschieben einer im ersten, der Beschickungsseite nächsten Schrankabschnitt (7a) liegenden Palette (2) zu einem Verschieben aller übrigen, in derselben Schrankebene (6) liegenden Paletten (2) führt.
2. Anlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in einem Schrankabschnitt (7a7i) mehrere Paletten (2) senkrecht übereinander gestapelt sind, wobei jede Palette verschiebbar geführt ist.
3. Anlage nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß mehrere Schrankabschnitte (7a7i) eng nebeneinander derart angeordnet sind, daß die Führungen gleicher Ebene (6) miteinander fluchten.
4. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der Beschickungsseite (4) und an der Entnahmeseite (5) des Schrankes (3) jeweils ein Hebewerk (9,11) als Lade bzw. Entladevorrichtung angeordnet ist, durch das die Paletten (2) senkrecht anhebbar bzw. abhebbar und in die Ebenen (6) schiebbar bzw. aus den Ebenen aufnehmbar sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die zwei Hebewerke (9,11) synchron steuerbar sind.
6. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb oder im unteren Bereich des Schrankes (9) in einer Rückführebene (15) die leeren Paletten (2) von der Entnahmeseite (5) zur Beschickungsseite (4) rückführbar sind.
Description:
Anlage zum Lagern von Teiglingen Die Erfindung betrifft eine Anlage in einem Gärraum zum zeitlich begrenzten Lagern von Teiglingen in mehreren übereinanderliegenden Ebenen.

Es ist bekannt, Teiglinge zum Beispiel von Broten oder Brötchen auf verfahrbaren mehretagigen Gestellen in einem Gärraum zu lagern, wobei die Teiglinge auf Paletten in einzelnen Etagen liegen. Ferner ist es bekannt, Teiglinge auf Förderbändern durch einen Gärraum zu bewegen. Der erste Fall erfordert einen hohen Arbeitsaufwand und der zweite einen hohen technischen Aufwand bei erheblichem Platzbedarf.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage für einen Gärraum der eingangs genannten Art zu schaffen, deren technischer Aufwand, Bedienungsaufwand und Platzbedarf bei hoher Funktionssicherheit gering ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Teiglinge auf tablettförmigen flachen, insbesondere rechteckförmigen Paletten liegen, und daß in jeder Ebene die Paletten eng nebeneinanderliegen, so daß ein Verschieben einer im ersten, der Beschickungsseite nächsten Schrankabschnitt liegenden Palette zu einem Verschieben aller übrigen, in derselben Schrankebene liegenden Paletten führt.

Bei einer solchen Anlage verschiebt die Ladevorrichtung beim Einschieben einer Palette in einer Ebene alle übrigen Paletten und damit sorgt die Ladevorrichtung der Beschickungsseite für das Entladen an der Entnahmeseite. Hierzu ist weder ein personeller Aufwand noch das Anordnen von Förderbändern erforderlich.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn in einem Schrankabschnitt mehrere Paletten senkrecht übereinander gestapelt sind, wobei jede Palette verschiebbar geführt ist. Hierbei sollten mehrere Schrankabschnitte eng nebeneinander derart angeordnet sind, daß die Führungen gleicher Ebene miteinander fluchten.

Von besonderem Vorteil ist es, wenn an der Beschickungsseite und an der Entnahmeseite des Schrankes jeweils ein Hebewerk als Lade-bzw.

Entladevorrichtung angeordnet ist, durch das die Paletten senkrecht anhebbar bzw. abhebbar und in die Ebenen schiebbar bzw. aus den Ebenen aufnehmbar sind. Hierdurch können die Paletten ohne Anordnung eines zusätzlichen Förderbandes von der Entnahmeseite zur Beschickungsseite zurückgeführt werden, da die Entladevorrichtung in der Rückführebene eine leere Palette in die Rückführebene nur hineindrücken muß, um damit alle übrigen leeren Paletten der Rückführebene zu verschieben und damit auf der Beschickungsseite eine leere Palette heraustreten zu lassen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht der Anlage in einem Gärraum und Fig. 2 eine Ansicht der Anlage von oben.

In einem Gärraum 1 befindet sich eine Anlage zum zeitlich begrenzten Lagern von Teiglingen, die auf flachen Paletten 2 liegen, die tablettförmig und insbesondere rechteckig sind. Die Anlage weist einen Schrank 3 auf, dem auf der Beschickungsseite 4 die Paletten 2 zugeführt werden. Auf der 5 verlassen die Paletten den Schrank, nachdem die Teiglinge ausreichend gegärt d. h. aufgegangen sind.

Der Schrank 3 bildet mehrere übereinanderliegende waagerechte Ebenen 6, die jeweils zu beiden Seiten, insbesondere U-förmige waagerechte Führungsschienen besitzen, zwischen den die Paletten 2 geführt sind. In jeder Ebene 6 befinden sich im Ausführungsbeispiel 9 nebeneinanderliegende Paletten 2, die eng aneinanderliegen und aneinanderstoßen. In Fig. 2 sind die 9 in einer Ebene liegendene Paletten mit 2a bis 2i bezeichnet. Wird die der Beschickungsseite 4 nächstliegendste Palette 2a in Richtung der Entnahmeseite gedrückt, so drückt diese Palette alle übrigen in derselben Ebene 6 liegenden Paletten um eine Palettenbreite weiter, so daß die der Entnahmeseite 5 nächstliegendste Palette 2i aus dem Schrank 3 bzw. der jeweiligen betreffenen Schrankebene herausgedrückt wird, um auf der Entnahmeseite entgegengenommen zu werden.

Da der Schrank 3 eine hohe Zahl von Ebenen 6 übereinander bildet, liegen in jedem Schrankabschnitt 7 mehrere Paletten übereinander, wobei stets der der Beschickungsseite 4 nächstliegendste Schrankabschnitt 7a zuerst beladen wird. Hierzu ist an der Beschickungsseite 4 eine Ladevorrichtung 8 angeordnet, die ein Hebewerk 9 aufweist, mit einer senkrecht verfahrbaren Ladeeinrichtung 10, der jeweils eine Palette zugeführt wird und die diese Palette in die jeweils gewählte Ebene 6 drückt, um damit im ersten Schrankabschnitt 7a die dort befindliche Palette vom Schrankabschnitt 7a zum Schrankabschnitt 7b zu drücken.

Hierbei werden auch alle in derselben Ebene 6 befindlichen Paletten um eine Palettenbreite weitergedrückt.

Auf der Entnahmeseite 5 befindet sich in gleicher Weise ein Hebewerk 11 einer Entladevorrichtung 12. Die senkrecht verfahrbare Entladeeinrichtung 13 wird synchron zur Ladeeinrichtung 10 verfahren, so daß die Entladeeinrichtung 13 stets in derselben Ebene 6 steht, in die sich die Ladeeinrichtung 10 bewegt hat. Sobald also die Ladeeinrichtung 10 eine Palette in die jeweils gewählte Ebene 6 drückt, wird die aus dem letzten Schrankabschnitt 7i herausgedrückt Palette von der Entladeeinrichtung 13 aufgenommen und zu einer Einrichtung (Grabbler 14) geführt, die die Teiglinge entnimmt.

Die leeren Paletten 2 werden von der Entnahmeseite 5 zur Beschickungsseite 4 über eine Rückführebene 15 zurückgeführt, die unterhalb aller Ebenen 6 im Schrank 3 liegt. Auch hier werden die Paletten 2 taktweise durchgeschoben, so daß eine Palette die andere in der Rückführebene 15 zur Beschickungsseite 4 hin verschiebt, so daß jeweils eine leere Palette aus dem Schrankabschnitt 7a austritt, um dort aufgenommen und durch eine Rückführvorrichtung 16 zum Beladen mit Teiglingen gebracht wird.

Entnahmeseite 5 und Beschickungsseite 4 weisen somit jeweils eine Rückvorrichtung 16 auf und ferner befindet sich an der Beschickungsseite zwischen Rückvorrichtung 16 und Ladevorrichtung 8 eine Ablagestelle 17 für die Paletten 2. Ferner sind in Fig.

2 neben der Ladevorrichtung 8 zwei Anlagen 18,19 dargestelt, von denen die gefüllten Paletten zur Beschickungsseite 4 gelangen.