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Title:
INSTALLATION UNIT FOR A DEVICE FOR TREATING A USEFUL FLUID WITH A WORKING FLUID
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/083329
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an installation unit for a device for treating, in particular humidifying and/or cleaning a useful fluid, in particular a gas, using a working fluid, in particular a liquid, and in particular for cooling water vapour using water spray and/or drops, comprising at least one installation body (10) having multiple layers arranged on top of one another and formed by a respective at least one pad element (12) per layer. Each pad element (12) has a thickness dimension and is bordered by a peripheral edge (20). When viewed from the side, at least one pad element (12) has a thickness gradient on the edge (20) thereof, wherein the thickness varies from a point on the edge (20) or from a region of the edge (20) to the opposite point or region of the edge (20).

Inventors:
DIRKSKÖTTER, Frank (Oster 143, Ochtrup, 48607, DE)
Application Number:
EP2017/078431
Publication Date:
May 11, 2018
Filing Date:
November 07, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HEWITECH GMBH & CO. KG (Am Langenhorster Bahnhof 16, Ochtrup, 48607, DE)
International Classes:
F28D21/00; F24F6/04; F24F12/00; F28D5/02; F28F13/08
Domestic Patent References:
WO1998058217A11998-12-23
WO2014205204A12014-12-24
WO2011023191A22011-03-03
WO2015044274A12015-04-02
Foreign References:
EP1412044A12004-04-28
DE6751260U1969-02-06
Attorney, Agent or Firm:
DOMPATENT VON KREISLER SELTING WERNER - PARTNERSCHAFT VON PATENTANWÄLTEN UND RECHTSANWÄLTEN MBB (Deichmannhaus am Dom, Bahnhofsvorplatz 1, Köln, 50667, DE)
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Claims:
Ansprüche

Einbaueinrichtung für eine Vorrichtung zur Behandlung, insbesondere Befeuchtung und/oder Reinigung eines Nutzfluids, insbesondere eines Gases mittels eines Arbeitsfluids, insbesondere einer Flüssigkeit, und insbesondere zur Kühlung von Wasserdampf mittels Sprüh- und/oder Tropfwasser, mit

mindestens einem Einbaukörper (10), der mehrere aneinanderliegende Lagen aus pro Lage jeweils mindestens einem Mattenelement (12) aufweist,

wobei jedes Mattenelement (12) eine Dickenerstreckung aufweist und durch einen umlaufenden Rand (20) begrenzt ist und

wobei zumindest ein Mattenelement (12) bei Betrachtung von der Seite auf seinen Rand (20) einen Dickengradienten aufweist, indem die Dicke des Mattenelements (12) zwischen einem Punkt des Randes (20) oder von einem Bereich des Randes (20) und dem gegenüberliegenden Punkt oder Bereich des Randes (20) variiert.

Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des mindestens einen Mattenelements (12) von dem einen Punkt oder Bereich des Rands (20) zum gegenüberliegenden Punkt oder Bereich des Rands (20) mathematisch monoton abnimmt.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Mattenelemente (12) aneinanderliegender Lagen des Einbaukörpers (10) hinsichtlich ihrer Dickenerstreckung und/oder Dickengradienten und/oder Dickenverteilung komplementär zueinander sind.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Mattenelement (12) in Draufsicht betrachtet viereckig ist und zwei parallele Längsränder (20) sowie zwei ebenfalls zueinander parallele Querränder (18) aufweist, die ihrerseits insbesondere rechtwinklig zu den Längsrändern (20) verlaufen, und dass die Dicke zumindest eines Plattenelements von einem Längsrand zum anderen Längsrand (20) oder von einem Querrand (18) zum anderen Querrand (18) oder von einer durch einen Längsrand (20) und einen Querrand (18) gebildeten Ecke (34) zur durch den anderen Längsrand (20) und den anderen Querrand (18) gebildeten, gegenüberliegenden Ecke (36) variiert.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper (10) Mattenelemente (38, 40) mit in Seitenansicht betrachtet gleichbleibender Dicke aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindesten eine Mattenelement wechselweise aufeinanderfolgende, nebeneinanderliegende Vertiefungen (14) und Erhöhungen (16) aufweist, dass die Vertiefungen (14) in einer gemeinsamen unteren Ebene (17) und die Erhöhungen (16) in einer gemeinsamen oberen Ebene (19) liegen und dass die beiden Ebenen (17, 19) nicht parallel verlaufen.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper (10) Mattenelemente (12) aufweist, die Halbkanäle aufweisen, welche aus wechselweise aufeinanderfolgenden Vertiefungen (14) und Erhöhungen (16) gebildet sind, wobei die Mattenelemente (12) insbesondere gewellt sind.

Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinanderliegenden Mattenelemente (12) benachbarter Lagen mit einer Vertiefung des einen Mattenelements (12) an einer Erhöhung (16) des anderen Mattenelements (12) anliegt.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Halbkanäle und/oder Wellenstruktur benachbarter Mattenelemente (12) unter einem Winkel von ungleich Null Grad oder parallel zueinander verlaufen. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einbaukörper (10) Mattenelemente (12) aus Pappe und/oder Kunststoff aufweist, die als perforierte Folien, insbesondere strukturierte Folienmatten und/oder als insbesondere strukturierte Gittermatten ausgebildet sind.

Description:
Einbaueinrichtunq für eine Vorrichtung zur Behandlung

eines Nutzfluids mit einem Arbeitsfluid

Die vorliegende Patentanmeldung nimmt die Priorität der deutschen Gebrauchsmusteranmeldung 20 2016 106 209.8 vom 7. November 2016 in Anspruch, deren Inhalt hiermit durch Bezugnahme zum Gegenstand der vorliegenden Patentanmeldung gehört.

Die Erfindung betrifft eine Einbaueinrichtung für eine Vorrichtung zur Behandlung, insbesondere Befeuchtung und/oder Reinigung eines Nutzfluids, insbesondere eines Gases, mittels eines Arbeitsfiuids, insbesondere einer Flüssigkeit und insbesondere zur Kühlung von Wasserdampf mittels Sprüh- und/oder Tropfwasser.

Vorrichtungen zur Behandlung von Gasen, insbesondere zur Befeuchtung, Reinigung und/oder Kühlung von Gasen wie bspw. Luft sind grundsätzlich bekannt. Derartige Vorrichtungen können bspw. als Verdunstungsbefeuchter oder Stoffaustauscher dienen, die unter anderem zur Luftbefeuchtigung und gleichzeitigen Luftkühlung bspw. in Wohn- oder Bürogebäuden, Lagerhallen, Stallungen, Gewächshäusern und anderen Räumen oder auch von technischen Anlagen, bspw. für die Reinigung und insbesondere Entstaubung von Zu- oder Abluft für reaktive Gas- oder Luftreinigungen (insbesondere Entfernung von Geruchsstoffen wie bspw. Ammoniak aus der Stallabluft) eingesetzt werden. Die Abkühlung eines Gases mit Hilfe derartiger Vorrichtungen erfolgt nach dem Prinzip der adiabatischen Kühlung (Verdunstungskühlung). Behandlungsvorrichtungen dienen aber insbesondere auch als Wärmetauscher bspw. zum Einbau in bzw. an Kühltürmen und sind in der Ausgestaltung von Rieselkühlern grundsätzlich bekannt.

Die bekannten Behandlungsvorrichtungen der vorstehend genannten Arten weisen Einbaueinrichtungen in Form von Einbaupaketen auf, die jeweils eine Vielzahl von Mattenelementen aufweisen, welche zumeist gewel lt sind, so dass bei dichter An lage benachbarter Mattenelemente sich kreuzende oder seitlich versetzte Kanäle entstehen, du rch die über eine Eingangsseite der Vorrichtung das Gas einströmt, die Vorrichtu ng du rchströmt und an einer gegenüberlie- genden Ausgangsseite wieder herausströmt. Beispiele für derartige Mattene ¬ lemente sowie aus diesen gebildete Einbaupakete sind in WO-A-2015/044274 und D E-U-67 51 260 beschrieben .

Die Eingangs- und Ausgangsseiten der Vorrichtung bzw. Ein baupakete werden durch gegenüberl iegende Ränder einzelner nebeneinanderliegender Mattenelemente der eingangs- bzw. ausgangsseitig der Vorrichtung angeordneten Einbaupakete gebi ldet. Som it strömt also das zu behandelnde Flu id paral lel zu r Erstreckung der Mattenelemente zwischen deren betreffenden Ränder und zwischen den Mattenelementen h indu rch . Grundsätzl ich ist es aber auch mög- lieh, dass das zu behandelnde Fluid quer zu r Erstreckung der Mattenelemente strömt.

Die Einbaupakete der vorstehend genannten Typen von Behandlungsvorrichtungen werden m it Fl üssigkeit, dem sogenannten Arbeitsflu id, bei dem es sich insbesondere um Wasser handelt, benetzt, so dass das zu behandelnde N utz- fluid an benetzten Flächen der Mattenelemente entlang strömt. Dabei ist es wünschenswert, dass die Benetzu ngsflüssigkeit eine mögl ichst große Oberflä ¬ che bildet und sich über einen längeren Zeitraum in der Vorrichtung bzw. den Einbaupaketen hält.

Im Regelfal l sind die Mattenelemente rechteckförm ig, wobei mehrere benach ¬ barte Mattenelemente ein blockförm iges (quaderförmiges) Einbaupaket bi lden . Es ist aber auch mögl ich, dass die Ein bau pakete andere geometrische Formen aufweisen . So kön nte man beispielsweise durch den Einsatz unterschiedl ich großer, jeweils rechteckiger Mattenelemente ein Einbaupaket erhalten, das zyl indrisch ist. Längs eines Durchmessers des Quersch nitts des Zyl inders sind dann die breitesten Mattenelemente angeordnet, wobei die jeweils benachbar ¬ ten Mattenelemente in ihrer Breite abnehmen . Die bekannten Behandlungsvorrichtungen können nach dem Gegenstrom oder nach dem Kreuzstromprinzip arbeiten. Beim Gegenstromprinzip strömen das zu behandelnde Fluid und das zur Behandlung dieses Fluids eingesetzte Ar- beitsfluid (bspw. Kühlmedium) entgegengesetzt zueinander. Bei Behandlungs ¬ vorrichtungen, die nach dem Kreuzstromprinzip arbeiten, kreuzen sich die Strömungsrichtungen des zu behandelnden Fluids und für des Arbeitsfluids, und zwar im Regelfall unter einem im Wesentlichen rechten Winkel. Bei Einbaueinrichtungen für Behandlungsvorrichtungen der zuvor genannten Art sollte darauf geachtet werden, dass der Strömungswiderstand für das zu behandelnde Fluid möglichst gering ist. Insoweit besteht eine Aufgabe beim Design von Einbaueinrichtungen für Fluidbehandlungsvorrichtungen in der strömungstechnischen Optimierung.

Aufgabe der Erfindung ist es, die strömungstechnischen Eigenschaften von Einbaukörpern für zuvor genannte Einbaueinrichtungen weiter zu verbessern.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung eine Einbaueinrichtung ge- maß Anspruch 1 vorgeschlagen. Einzelne Ausgestaltungen der Erfindung sind

Gegenstand der Unteransprüche.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß einem Aspekt der Erfindung eine Einbaueinrichtung für eine Vorrichtung zur Behandlung, insbesondere Befeuch- tung und/oder Reinigung eines Nutzfluids, insbesondere eines Gases mittels eines Arbeitsfluids, insbesondere einer Flüssigkeit, und insbesondere zur Küh ¬ lung von Wasserdampf mittels -Sprüh- und/oder Tropfwasser vorgeschlagen, die versehen ist mit

mindestens einem Einbaukörper, der mehrere aneinanderliegende Lagen aus pro Lage jeweils mindestens einem Mattenelement aufweist, wobei jedes Mattenelement eine Dickenerstreckung aufweist und durch einen umlaufenden Rand begrenzt ist und wobei zumindest ein Mattenelement bei Betrachtung von der Seite auf seinem Rand einen ein- oder zweidimensionalen Dickengradienten über seine Flächenerstreckung aufweist, indem die Dicke an einem Punkt des Randes oder von einem Bereich des Randes bis zum gegenüberliegenden Punkt oder Bereich des Randes variiert.

Erfindungsgemäß weist die Einbaueinrichtung mindestens einen Einbaukörper auf, der seinerseits mindestens ein Mattenelement umfasst, das bei Betrachtung von der Seite, d. h. bei Betrachtung auf den Rand des Mattenelements, einen Dickengradienten aufweist. Der Einbaukörper ist im eingebauten Zustand derart angeordnet, dass die einzelnen Mattenelemente hochkant stehen, also vertikal ausgerichtet sind. Von oben auf den Einbaukörper wird das Ar- beitsfluid aufgebracht. Hierbei handelt es sich beispielsweise um Sprüh- und/oder Tropfwasser. Dieses Arbeitsfluid fließt nun vertikal durch den Ein- baukörper hindurch, wobei es längs der Mattenelemente über deren Oberfläche fließt bzw. von dieser abtropft. Dadurch, dass nun mindestens ein Mattenelement einen Dickengradienten aufweist, ist dieses Mattenelements nicht mehr ausschließlich vertikal, sondern schräg zur Vertikalen angeordnet bzw. weist mehrere schrägliegende Abschnitte auf. Das an diesen schräg zur Verti- kalen verlaufenden Abschnitten entlangfließende Wasser tropft von dem Mattenelement ab und bildet somit eine vergrößerte Fläche, die dem den Einbaukörper im Gegen- oder Kreuzstrom durchziehenden Nutzfluid ausgesetzt ist.

Die Mattenelemente sind im Regelfall gewellt und weisen insbesondere eine Gitterstruktur auf, obwohl mitunter auch gewellte Folienmattenelemente eingesetzt werden . Die Höhe der Wellen variiert also gemäß der Erfüllung bei zumindest eines der Mattenelemente. Die obersten Punkte oder Linien der Erhebungen der Wellen und die untersten Punkte oder Linien der Vertiefungen der Wellen liegen jeweils in gemeinsamen Ebenen. Die obere Ebene der höchsten Punkte bzw. Linien ist dabei nicht parallel ausgerichtet zur durch die untersten

Punkte bzw. Linien definierten unteren Ebene. Vielmehr sind beide gegeneinander ein- oder zweidimensional gekippt, wodurch der oben beschriebene Dickengradient entlang einer oder beider Flächendimensionen (Länge und/oder Breite des Mattenelements) entsteht.

Als Dickenerstreckung eines Mattenelements kann der Abstand zwischen der höchsten Erhebung auf der Oberseite des Mattenelements zur höchsten Erhebung auf der Unterseite des Mattenelements angesehen werden. Bei einem gewellten Mattenelement handelt es sich bei der Dickenerstreckung also um den Höhenabstand zwischen den Erhöhungen und den Vertiefungen (Täler und Berge) zuzüglich der Materialdicke.

In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der mindestens eine Einbaukörper ausschließlich aus Mattenelementen mit Dickengradienten im Sinne der Erfindung aufgebaut ist. Damit ein derartiger Einbaukörper weiterhin im Wesentlichen eine Quaderform aufweist, was des- sen Einbau in eine entsprechende Nutzfluid-Behandlungsvorrichtung erleichtert, sollten benachbarte Mattenelemente hinsichtlich ihrer Dickenerstreckung komplementär zueinander sein. Anders ausgedrückt schlägt die Erfindung vor, dass mindestens eines der Mattenelemente des mindestens einen Einbaukörpers keilförmig ist. Werden nun mehrere derartige Mattenelemente zu einem Einbaukörper verbaut, so sollten die benachbarten Mattenelemente gegensinnig keilförmig ausgerichtet sein. Dadurch entsteht trotz keilförmiger Mattenelemente wiederum ein quaderförmiger Einbaukörper, und zwar unter Verwendung ein und desselben keilförmigen Mattenelementtyps. In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Dicke des mindestens einen Mattenelements von dem einen Punkt oder Bereich des Rands zum gegenüberliegenden Punkt oder Bereich des Rands mathematisch monoton abnimmt. In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass benachbarte Mattenelemente aneinanderliegender Lagen des Einbaukörpers hinsichtlich ihrer Dickenerstreckung komplementär zueinander sind. Alternativ könnte man an ein keilförmig ausgebildetes erfindungsgemäßes Mattenele- ment ein oder mehrere Mattenelemente mit konstanter Dickenerstreckung anfügen bzw. zu einem Stapel ergänzen, wobei zur Aufrechterhaltung der quaderförmigen Struktur des Einbaukörpers die gegenüberliegenden Ränder der Mattenelemente mit konstanter Dickenerstreckung gegensinnig angeschrägt sind. Dies gilt insbesondere für diejenigen Ränder der Mattenelemente mit gleichbleibender Dickenerstreckung, die mit den Rändern des keilförmigen Mattenelements, zwischen denen dieses eine Dickenerstreckung mit Gradient aufweist, die gegenüberliegenden Außenseiten des Einbaukörpers bilden. Es ist aber auch denkbar, dass sich der Dickengradient zwischen gegenüberliegenden Ecken eines Mattenelements bildet. Schließlich kann auch vorgese ¬ hen sein, dass die Dickenerstreckung eines Mattenelements in dessen Seitenansichtsbetrachtung bis zur Mitte zwischen zwei gegenüberliegenden Rändern ansteigt, um dann wieder abzufallen. Insgesamt zweckmäßiger aber ist es, wenn der Einbaukörper aus gleichen Mattenelementen gebildet werden kann. Das bedeutet, dass die benachbarten Mattenelemente hinsichtlich ihrer Di ¬ ckengradienten gegensinnig zueinander ausgerichtet sind. Dies ist beispiels ¬ weise bei dem oben angesprochenen Fall gegeben, bei dem keilförmige Matte ¬ nelemente jeweils um 180° gegeneinander gedreht und damit wechselweise gegensinnig ausgerichtet aneinander liegen.

Ganz allgemein kann gesagt werden, dass eine Weiterbildung der Erfindung darin besteht, dass jedes Mattenelement in Draufsicht betrachtet viereckig ist und zwei parallele Längsränder sowie zwei ebenfalls zueinander parallele Querränder aufweist, die ihrerseits insbesondere rechtwinklig zu den Längs ¬ rändern verlaufen, und dass die Dicke zumindest eines Plattenelements von einem Längsrand zum anderen Längsrand oder von einem Querrand zum anderen Querrand oder von einer durch einen Längsrand und einen Querrand gebildeten Ecke zur durch den anderen Längsrand und den anderen Querrand gebildeten, gegenüberliegenden Ecke variiert.

Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Einbaukörper Mattenelemente aufweist, die aus wechselweise aufei- nanderfolgenden Vertiefungen und Erhöhungen gebildete Halbkanäle aufweisen und insbesondere gewellt sind und dass die aneinanderliegenden Mattene ¬ lemente benachbarter Lagen mit einer Vertiefung des einen Mattenelements an einer Erhöhung des anderen Plattenelements anliegt. Dabei kann vorgese- hen sein, dass die Halbkanäle und/oder Wellenstruktur benachbarter Mattenelemente unter einen Winkel von ungleich Null Grad oder parallel zueinander verlaufen.

Schließlich sein noch angemerkt, dass der Einbaukörper Mattenelemente aus Pappe und/oder Kunststoff aufweist, die als perforierte Folien, insbesondere strukturierte Folienmatten und/oder als insbesondere strukturierte Gittermat ¬ ten ausgebildet sind.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand mehrerer Ausführungsbeispiele näher erläutert. Im Einzelnen zeigen dabei:

Fig. 1 eine stark schematisierte perspektivische Ansicht auf einen Einbaukör ¬ per mit erfindungsgemäß einen Dickengradienten aufweisenden Mattenelementen,

Fig. 2 eine perspektivische Darstellung eines keilförmigen Mattenelements, wie es bei dem Einbaukörper gemäß Fig. 1 eingesetzt wird,

Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Einbaukörpers in perspektivi- scher Ansicht und stark schematisiert,

Fig. 4 eine perspektivische schematisierte Darstellung eines hinsichtlich sei ¬ ner Ecken keilförmig zulaufenden Mattenelements, wie es beim Einbaukörper gemäß Fig. 3 verbaut ist, und

Fign. 5 bis 7

Seitenansichten von perspektivischen Ansichten, stark schematisiert, weitere Ausführungsbespiele von Einbaukörpern. Fig . 1 zeigt stark schematisiert einen Einbaukörper 10 aus wechselweise ge ¬ geneinander um 180° gedreht angeordneten kei lförm igen Mattenelementen 12 jeweils gleicher Struktur. Die Mattenelemente 12 sind gewellt u nd weisen wechselweise aufei nanderfolgende Vertiefungen 14 und Erhöhungen 16 auf, wie es in Fig . 2 angedeutet ist. Jedes Mattenelement 12 weist zwei gegenüber ¬ liegende Querränder 18 sowie zwei gegenüberliegende und rechtwinkl ig zu den Querrändern 18 verlaufende Längsränder 20 auf. Zu erkennen ist, dass die untersten Punkte der Vertiefungen 14 bzw. die von diesen gebildeten Li- nien in einer gemeinsamen unteren Ebene 17 verlaufen bzw. diese aufspannen, während die obersten Punkte bzw. Linien der Erhöhungen 16 in einer gemeinsamen oberen Ebene 19 liegen . Beide Ebenen 17, 19 sind n icht paral lel zueinander, sondern gegeneinander in diesem Fall eindimensional geneigt. Die Dickenvariation wird bei Betrachtung des Mattenelements 12 auf eine ihrer Längsseiten deutl ich, wie es ebenfal ls in Fig . 2 zu erkennen ist. Dadurch, dass die Mattenelemente 12 aufgrund i hrer Kei lform geneigte M ittenebenen aufwei ¬ sen, tropft Sprüh- bzw. Tropfwasser, das als Arbeitsflu id 22 auf die Oberseite 24 des Einbaukörpers 10 aufgebracht wird, der vertikalen Fal l- und Fl ießrich- tung folgend von den Gitterstrukturen oder Oberflächen der Mattenelemente

12 ab, so dass es dem im Gegenstrom (siehe die Ström ungspfei le 26 in die Unterseite 28) oder aber dem von der Lateralseite 30 strömenden N utzfluid (siehe die Ström ungspfei le 32) eine größere Oberfläche bietet. Fig . 3 zeigt ein Ausfü hrungsbeispiel eines Einbau körpers 10, der aus einzelnen Mattenelementen 12 zusam mengesetzt ist, wie es in Fig . 4 gezeigt ist. Soweit in den Fign . 3 und 4 die dargestellten Einzel heiten gleich denen der Fign . 1 und 2 sind, sind sie m it den gleichen Bezugszeichen versehen . In Fig . 4 ist zu erkennen, dass die Dickenerstreckung von der Ecke 34 des

Mattenelements 12 zur gegenüberl iegenden Ecke 36 abnim mt. Die untere und die obere Ebene 17 bzw. 19 sind wiederum nicht parallel zueinander, sondern in zwei Flächendimensionen gegeneinander gekippt. In Fig. 5 ist schematisiert und stark vereinfacht in Perspektive ein Einbaukörper 10 gezeigt, dessen keilförmige Mattenelemente 12 in gegenüber Fig. 1 andersartiger Aufeinanderfolge und Orientierung angeordnet sind. Letztendlich erfolgt aber auch hier mit Vorteil eine Schrägstellung der Trennungsebenen zwischen benachbarten Mattenelementen 12.

In Fig. 6 ist ein Ausführungsbespiel eines Einbaukörpers 10 gezeigt, der sowohl keilförmige Mattenelemente 12 als auch Mattenelemente 38 gleichblei- bender Dickenerstreckung aufweist.

Schließlich zeigt Fig. 7 ein Ausführungsbeispiel eines Einbaukörpers 10, der ebenfalls keilförmige Mattenelemente 12 und Mattenelemente 40 gleichbleibender Dicke aufweist, wobei die Anordnung dergestalt gewählt ist, dass an einem keilförmigen Mattenelement 12 ein Mattenelement 40 gleichbleibender Dicke anliegt. Um die Außenkontur des Einbaukörpers 10 als Quader aufrecht zu erhalten, sind die Mattenelemente 40 gleichbleibender Dicke an zwei gegenüberliegenden Rändern angeschrägt. Insbesondere die Fign . 5 bis 7 zeigen, dass man pro Einbaukörper 10 unterschiedlich gestaltete Mattenelemente, also solche mit einem Dickengradienten und solche ohne Dickengradient einsetzen kann, und zwar in beliebiger Aufeinanderfolge, wobei insgesamt aus Gründen der besseren Einbaubarkeit und Stapelbarkeit der Einbaukörper in einer Nutzfluid-Behandlungsvorrichtung da- für gesorgt werden sollte, dass die Einbaukörper sämtlich insbesondere die gleiche Quaderform aufweisen . Je nach Einbausituation kann es aber auch vorteilhaft sein, geometrisch unregelmäßige Einbaukörper vorzusehen, die durch die erfindungsgemäß mit Dickengradient versehenen Mattenelemente realisierbar sind (ggf. wiederum mit Mattenelementen gleichbleibender Dicke) . B E Z U G SZ E I C H E N L I ST E

10 Einbaukörper

12 Mattenelement mit Dickengradient

14 Vertiefungen

16 Erhöhungen

17 untere Ebene

18 Querränder

19 obere Ebene

20 Längsränder

22 Arbeitsfluid

24 Oberseite

26 Strömungspfeile

30 Lateralseite

34 Ecke

36 Ecke

38 Mattenelement mit gleichbleibender Dicke

40 Mattenelement mit gleichbleibender Dicke