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Title:
INSULATING SHEET PLUG
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2003/016725
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an insulating sheet plug (10), comprising a hollow shaft (12) with a retaining plate (14) and a clamping sleeve (18), projecting from the hollow shaft (12). According to the invention, a locking piece (24) is arranged in the hollow shaft (12), which is separated into two pieces (30, 32) at a fixed separation point on installing the insulating sheet plug (10), the one piece (30) of which is forced back to a rear end of the hollow shaft (12) on withdrawing a drill (26) from the insulating board plug (10) and thus seals a cavity (16) in the hollow shaft (12).

Inventors:
Frischmann, Albert (Hürnheimweg 3, Kenzingen, 79341, DE)
Rieger, Johannes (Burgunderstrasse 15, Herbolzheim, 79336, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/006823
Publication Date:
February 27, 2003
Filing Date:
June 20, 2002
Export Citation:
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Assignee:
FISCHERWERKE ARTHUR FISCHER GMBH & CO. KG (Weinhalde 14-18, Waldachtal, 72178, DE)
Frischmann, Albert (Hürnheimweg 3, Kenzingen, 79341, DE)
Rieger, Johannes (Burgunderstrasse 15, Herbolzheim, 79336, DE)
International Classes:
E04B1/76; E04B1/41; E04B1/80; E04F13/08; F16B1/00; F16B13/04; F16B17/00; F16B13/00; (IPC1-7): F16B13/04; E04B1/48; F16B13/00
Attorney, Agent or Firm:
Jung, Eugen (Fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG, Weinhalde 14-18, Waldachtal, 72178, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Isolierplattendübel, mit einem Hohischaft, der einen Halteteller an einem Ende aufweist, wobei der Halteteller ein Durchgangsloch aufweist, durch das eine Höhlung des Hohlschafts zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Hohlschaft (12) ein Verschlussteil (24) angeordnet ist, das den Hohlschaft (12) verschließt und das eine Eintreibenergie zum Eintreiben des Isolierplattendübels (10) in ein Bohrloch (40) von einem in die Höhlung (16) des Hohischafts (12) des Isolierplattendübels (10) eingeführten Eintreibwerkzeug (26) auf den Isoler plattendübel (10) überträgt.
2. Isolierplattendübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Isolier plattendübel (10) eine Spannhülse (18) aufweist, die an einem dem Halteteller (14) fernen Ende aus dem Hohlschaft (12) vorsteht.
3. Isolierplattendübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann hülse (18) eine Zentrierspitze (20) an ihrem dem Halteteller (14) fernen Ende aufweist.
4. Isolierplattendübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver schlussteil (24) eine Aufnahme (34) für das Eintreibwerkzeug (26) aufweist.
5. Isolierplattendübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver schlussteil (24) mit seiner Aufnahme (34) klemmend auf dem Eintreibwerkzeug (26) sitzt und dass der Isolierplattendübel (10) eine Rückhalteeinrichtung (36, 44) aufweist, die das Verschlussteil (24) bei einem Herausziehen des Eintreibwerk zeugs (26) aus dem Hohlschaft (12) des Isolierplattendübels (10) in dem Hohl schaft (12) hält.
6. Isolierplattendübel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver schlussteil (24) eine Solltrennstelle (28) aufweist, an der das Verschlussteil (24) durch die beim Eintreiben des Isolierplattendübels (10) in ein Bohrloch aufge brachte Eintreibenergie in ein axial vorderes und ein axial hinteres Teil (32,30) getrennt wird.
Description:
Beschreibung Isolierplattendübel Die Erfindung betrifft einen lsolierplattendübel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.

Derartige Isolierplattendübel sind an sich bekannt. Sie weisen einen Hohlschaft mit einem Halteteller an einem Ende auf, wobei der Halteteller ein Durchgangsloch aufweist, durch das eine Höhlung des Hohlschafts zum Einführen eines Eintreibwerkzeugs zu- gänglich ist. Üblicherweise bestehen der Hohischaft und der Halteteller aus Kunststoff und sind einstückig miteinander, was allerdings beides nicht zwingend ist. Die Isolier- plattendübel dienen zum Befestigen von Isolierplatten an einer Wand. Sie werden durch die Isolierplatten hindurch in ein Bohrloch in der Wand gesetzt und halten mit ihren Haltetellern die Isolierplatten an der Wand.

Von Nachteil ist, dass die Höhlung im Hohischaft der Isolierplattendübel eine Kälte- brücke bildet. Des Weiteren besteht bei lsolierplattendübeln, die korrosionsfähige Stahlteile aufweisen, die Gefahr, dass Rostpartikel durch die Höhlung des Hohlschafts in eine Putzschicht gelangen, die nach dem Setzen der Isolierplattendübel deren Halte- teller überdeckend auf den Isolierplatten aufgebracht ist. Die Rostpartikel verursachen unschöne Flecken auf der Putzschicht. Es ist deswegen verschiedentlich vorgeschlagen worden, die Höhlung des Hohlschafts nach dem Setzen des Isolierplattendübels mit einem Deckel oder einem Stopfen zu verschließen. Dies hat jedoch den Nachteil eines zusätzlichen Arbeitsschritts und dass nicht sicher gestellt wird, dass die Höhlungen der gesetzten Isolierplattendübel vor dem Aufbringen der Putzschicht tatsächlich und alle verschlossen werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Isolierplattendübel vorzuschlagen, der mit geringem Aufwand gesetzt werden kann und der eine Kältebrücke durch die Höhlung seines Hohlschafts vermeidet :

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Im Hohischaft des erfindungsgemäßen Isolierplattendübels ist ein Verschlussteil ange- ordnet, das den Hohlschaft verschließt und das eine Eintreibenergie zum Eintreiben des Isolierplattendübels in ein Bohrloch von einem in die Höhlung des Hohlschafts des Isolierplattendübels eingeführten Eintreibwerkzeugs auf den Isolierplattendübel über- trägt. Der Verschluss der Höhlung des Hohlschafts durch das Verschlussteil muss nicht zwingend hermetisch dicht sein, auch wenn dies vorgezogen wird. Auch ein nicht hermetisch dichtes Verschlussteil, das beispielsweise eine Be-und Entlüftung der Höhlung des Hohlschafts am Verschlussteil vorbei und/oder durch dieses hindurch er- möglicht, vermeidet eine Kältebrücke durch die Höhlung des Hohlschafts.

Es ist vorgesehen, den erfindungsgemäßen Isolierplattendübel durch schlagend Beauf- schlagung mit einer Schlagbohrmaschine oder einem Bohrhammer in ein vorgebohrtes Bohrloch einzutreiben. Der Isolierplattendübel wird dazu mit seinem Hohlschaft auf einen in die Schlagbohrmaschine oder den Bohrhammer eingespannten Bohrer gesteckt, wo- bei der Bohrer das Eintreibwerkzeug bildet. Eine beim Eintreiben von einer Bohrerspitze ausgeübte Schlag-oder Eintreibenergie wird vom Verschlussteil auf eine größere Fläche im Hohlschaft des Isolierplattendübels übertragen. Eine Beschädigung des Isolier- plattendübels durch die Schlagwirkung der Bohrerspitze wird dadurch vermieden.

Zur Verankerung in einem Bohrloch in einer Wand kann der Isolierplattendübel bei- spielsweise einen durch Einbringen eines Spreizkörpers, beispielsweise eines Spreiz- nagels oder einer Nagelschraube aufspreizbaren Dübel aufweisen oder es wird ein in den Hohlschaft eingesetzter Nagel unmittelbar in beispielsweise einen Holzuntergrund eingeschlagen. Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Spannhülse vor, die an einem dem Halteteller fernen Ende aus dem Hohlschaft vorsteht. Der Isolierplattendübel wird mit der Spannhülse in ein Bohrloch in einer Wand eingetrieben. In gesetztem Zu- stand befindet sich der Hohlschaft des Isolierplattendübels in einer an der Wand ange- brachten Isolierplatte.

Um das Bohrloch in der Wand durch eine aufgesetzte Isolierplatte hindurch einfacher mit der Spannhülse zu treffen, auch wenn die Isolierplatte nach dem Bohren des Bohr- lochs eventuell etwas auf der Wand verschoben ist, sieht eine Ausgestaltung der Erfin- dung eine Zentrierspitze der Spannhülse vor.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Aufnahme für das Eintreibwerkzeug an dem in der Höhlung des Hohlschafts angeordneten Verschlussteil vor. Die Aufnahme kann beispielsweise eine kegelförmige Ansenkung zum Zentrieren eines als Eintreibwerkzeug benutzten Bohrers sein. Vorzugsweise ist die Aufnahme als Sackloch ausgebildet, dessen Grund beispielsweise eben oder kegelförmig sein kann. Die Aufnahme nimmt den als Eintreibwerkzeug benutzten Bohrer im Bereich seiner Spitze oder auch über einen größeren Teil seiner Länge auf. Das Verschlussteil kann axial kurz sein und sich axial nur über einen kurzen Teil der Höhlung des Hohlschafts erstrecken. Auch kann sich das Verschlussteil axial über einen größeren Teil der Länge der Höhlung des Hohl- schafts, auch über nahezu oder vollständig die gesamte Länge der Höhlung erstrecken.

Ein axial längeres Verschlussteil ermöglicht eine längere Aufnahme für das Eintreib- werkzeug und dadurch eine seitliche Abstützung des Eintreibwerkzeugs. Dadurch ist eine Bruchgefahr des Eintreibwerkzeugs verringert und es lässt sich ein dünner und langer Bohrer als Eintreibwerkzeug verwenden. Dass nach dem Setzen des Isolier- plattendübels die Aufnahme als lange Höhlung verbleibt spielt vielfach keine Rolle, da die Höhlung durch eine Putzschicht abgedeckt ist.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Aufnahme des Verschlussteils klemmend auf dem Eintreibwerkzeug sitzt und dass der Isolierplattendübel eine Rück- halteeinrichtung aufweist, die das Verschlussteil bei einem Herausziehen des Eintreib- werkzeugs im Hohlschaft des Isolierplattendübels hält. Ein als Eintreibwerkzeug be- nutzter Bohrer kann sich beispielsweise in eine Wandung der Aufnahme im Verschluss- teil eindrücken oder einschneiden. Die Rückhalteeinrichtung kann beispielsweise Vor- sprünge und/oder Ausnehmungen am Umfang des Verschlussteils und komplementäre Ausnehmungen und/oder Vorsprünge in der Höhlung des Hohlschafts aufweisen. Es kann beispielsweise auch ein nach innen vorspringender Wulst oder Bund im Hohlschaft vorgesehen sein, der ein Herausziehen des Verschlussteils verhindert. Die Rückhalte- einrichtung ist vorzugsweise so angeordnet, dass sich das Verschlussteil bis in den Bereich des den Halteteller aufweisenden Endes des Hohlschafts rückziehen lässt. Beim Herausziehen des Eintreibwerkzeugs wird dadurch das Verschlussteil bis an das den Halteteller aufweisende Ende des Hohlschafts gezogen und verschließt die Höhlung dort. Auf diese Weise wird eine Kältebrücke wirksam verhindert, die Höhlung des Hohl- schafts enthält ein isolierendes Luftpolster. Des Weiteren verhindert das die Höhlung

des Hohischafts im Bereich des Haltetellers verschließende Verschlussteil ein Ein- dringen von Putz in die Höhlung.

Eine Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Solltrennstelle am Verschlussteil vor, an der das Verschlussteil durch die beim Eintreiben des Isolierplattendübels in ein Bohrloch aufgebrachte Eintreibenergie in ein axial vorderes und ein axial hinteres Teil getrennt wird. Diese Ausgestaltung der Erfindung hat den Vorteil einer Drehentkopplung zwischen dem vorderen und dem hinteren Teil des Verschlussteils, so dass das hintere Teil mit einem als Eintreibwerkzeug benutzten Bohrer mitdrehen kann. Weiterer Vorteil dieser Ausgestaltung der Erfindung ist, dass nach dem Setzen des Isolierplattendübels der hintere Teil des Verschlussteils beim Herausziehen des Bohrers aus dem Isolier- plattendübel mit dem Bohrer in den Bereich des den Halteteller aufweisenden Endes des Hohischafts rückgezogen werden kann. Die beiden Teile des Verschlussteils ver- schließen dadurch die Höhlung des Hohlschafts an beiden Enden der Höhlung und schließen ein Luftpolster zwischen sich in der Höhlung ein. Eine Kältebrücke wird da- durch vermieden und eine gute Isolierwirkung erreicht.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungs- beispiele näher erläutert. Es zeigen : Figur 1 eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Isolierplatten- dübels im Achsschnitt ; Figur 2 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Isolierplatten- dübels im Achsschnitt ; Figur 3 den Isolierplattendübel aus Figur 2 während des Setzens ; Figur 4 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Isolierplatten- dübels im Achsschnitt ; und Figur 5 den Isolierplattendübel aus Figur 4 am Ende des Setzvorgangs.

Der in Figur 1 dargestellte, erfindungsgemäße Isolierplattendübel 10 weist einen im Wesentlichen zylindrischen Hohlschaft 12 mit einem kreisringscheibenförmigen Halte-

teller 14 an einem Ende auf. Durch ein Mittelloch des kreisringscheibenförmigen Halte- tellers 14 ist eine Höhlung 16 im Hohlschaft 12 des Isolierplattendübels 10 zugänglich.

Der Hohischaft 12 und der Halteteller 14 sind einstückig aus Kunststoff hergestellt.

An einem dem Halteteller 14 fernen Ende weist der Hohlschaft 12 eine Spannhülse 18 auf, die den Hohlschaft 12 koaxial verlängernd aus diesem vorsteht. An ihrem aus dem Hohlschaft 12 vorstehenden Ende weist die Spannhülse 18 eine Zentrierspitze 20 auf.

An einem im Hohischaft 12 aufgenommenen Ende ist die Spannhülse 18 mit einem um- laufenden, seitlich nach außen stehenden Flansch 22 versehen.

An einem Grund der Höhlung 16 des Hohischafts 12 ist ein zylindrisches Verschlussteil 24 aus Kunststoff angeordnet. Das Verschlussteil 24 sitzt auf dem Flansch 22 der Spannhülse 18 auf, es liegt klemmend im Hohlschaft 12 ein und verschließt diesen. Das Verschlussteil 24 kann an seiner der Spannhülse 18 abgewandten Stirnseite eine kegelförmige Ansenkung als Aufnahme zum Zentrieren einer Bohrerspitze aufweisen.

Der isolierplattendübel 10 ist zum Befestigen von Isolierplatten an einer Wand vorge- sehen. Zum Setzen des Isolierplattendübels 10 wird mit einem Bohrer, der in eine Schlagbohrmaschine oder einen Bohrhammer eingespannt ist, ein Bohrloch durch eine auf die Wand aufgesetzte Isolierplatte hindurch in die Wand gebohrt (nicht dargestellt).

Anschließend wird der Isolierplattendübel 10 mit seinem Hohischaft 12 auf den Bohrer 26 aufgesetzt und durch schlagend Beaufschlagung mit einem Schlagwerk der nicht dargestellten Schlagbohrmaschine oder des nicht dargestellten Bohrhammers wird der isolierplattendübel 10 mit seiner Spannhülse 18 durch die Isolierplatte hindurch in das Bohrloch im Mauerwerk eingetrieben. Der Bohrer 26 wird als Eintreibwerkzeug zum Set- zen des Isolierplattendübels 10 verwendet. Der Bohrer 26 muss nach dem Bohren des Bohrlochs nicht ausgespannt werden. Die Spannhülse 18 verankert den Isolierplatten- dübel 10 in der Wand. Der Hohlschaft 12 befindet sich bei gesetztem Isolierplattendübel 10 in der Isolierplatte, der Halteteller 14 sitzt auf einer der Wand abgewandten Außen- seite der Isolierplatte auf und hält die Isolierplatte an der Wand.

Das Verschlussteil 24 überträgt die Schlag-und Eintreibenergie vom Bohrer 26 auf den Isolierplattendübel 10 und insbesondere auf dessen Spannhülse 18. Das Verschlussteil 24 vermeidet eine Beschädigung des Isolierplattendübels 10 durch die Bohrerspitze.

Nach dem Setzen des Isolierplattendübels 10 wird der Bohrer 26 aus dem Hohlschaft 12

herausgezogen und es kann das nächste Bohrloch gebohrt und der nächste Isolier- plattendübel gesetzt werden. Das Verschlussteil 24 verbleibt im Hohlschaft 12, es bildet eine Isolierung und vermeidet eine Kältebrücke durch die Höhlung 16 des Hohlschafts 12 hindurch. Zudem verhindert das Verschlussteil 24, dass Wasser und Luftfeuchtigkeit an die Spannhülse 18 gelangen und dass in umgekehrter Richtung Rostpartikel von der Spannhülse 18, sofern diese nicht aus einem korrosionsbeständigen Material besteht, in die Höhlung 16 und durch diese an eine den Isolierplattendübel 10 überdeckende Putz- schicht gelangen und dort unschöne Flecken verursachen kann. Wegen des Ver- schlussteils 24 braucht ein Drehantrieb des Bohrers 26 während des Setzens des Iso- lierplattendübels 10 nicht abgeschaltet zu werden.

Nach dem Setzen des Isolierplattendübels 10 und dem Herausziehen des Bohrers 26 kann die Höhlung 16 mit einem Deckel oder einem Stopfen verschlossen werden, um ein Eindringen von Putz in die Höhlung 16 zu vermeiden (nicht dargestellt). Ein solcher Deckel oder Stopfen braucht die Höhlung 16 nicht hermetisch dicht zu verschließen, eine Be-und Entlüftung der Höhlung 16 kann am Deckel oder Stopfen vorbei oder durch diesen hindurch vorgesehen sein.

Der in Figur 2 dargestellte Isolierplattendübel 10 weist übereinstimmend mit dem Isolier- plattendübel 10 aus Figur 1 einen Hohlschaft 12 mit einem Halteteller 14 und einer Spannhülse 18 mit einer Zentrierspitze 20 und einem Flansch 22 an einem im Hohl- schaft 12 aufgenommenen Ende der Spannhülse 18 auf. Lediglich das Verschlussteil 24 ist bei dem in Figur 2 dargestellten Isolierplattendübel 10 anders ausgebildet. Das Ver- schlussteil 24 erstreckt sich über die gesamte axiale Länge der Höhlung des Hohlschafts 12. Das Verschlussteil 24 weist eine Solltrennstelle 28 auf, die durch eine umlaufende und tiefe Einschnürung gebildet ist. Die Solltrennstelle 28 befindet sich nahe dem Flansch 22 der Spannhülse 18, sie unterteilt das Verschlussteil 24 in ein axial langes, hinteres Teil 30 und ein axial kurzes, vorderes Teil 32. Die beiden Teile 30,32 des Ver- schlussteils 24 sind zunächst über die Solltrennstelle 28 einstückig miteinander verbunden.

Das hintere Teil 30 des Verschlussteils 24 weist ein zylindrisches Sackloch auf, das eine Aufnahme 34 für einen Bohrer 26 bildet. Ein eingesteckter Bohrer 26 ist klemmend in der Aufnahme 34 des hinteren Teils 30 des Verschlussteils 24 gehalten.

Axial in Höhe des Haltetellers 14 weist das Verschlussteil 24 einen umlaufenden Wulst 36 auf, der in einer komplementären, umlaufenden Nut in der Höhlung 16 des Hohl- schafts 12 einliegt. Der Wulst 36 und die Nut, in der er einliegt, bilden eine Rückhalteein- richtung, die das Verschlussteil 24 beim Herausziehen des Bohrers 26 im Hohlschaft 12 hält.

Das Setzen des Isolierplattendübels 10 erfolgt sinngemäß in gleicher Weise wie zu Figur 1 beschrieben. Der Isolierplattendübel 10 wird mit dem die Aufnahme 34 für den Bohrer 26 bildenden Sackloch des Verschlussteils 24 auf den Bohrer 26 aufgesetzt und durch drehende und schlagend Beaufschlagung durch eine Isolierplatte 38 hindurch in ein Bohrloch 40 in einer Wand 42 eingetrieben (Figur 3). Durch die drehende und schla- gende Beaufschlagung schert das Verschlussteil 24 an der Solltrennstelle 28 ab, so dass das Verschlussteil 24 in das axial hintere Teil 30 und das axial vordere Teil 32 ge- trennt ist. Die beiden Teile 30,32 sind drehentkoppelt, das hintere Teil 30 dreht mit dem Bohrer 26 mit, wogegen das vordere Teil 32 nicht mitdreht. Nach dem Setzen des Isolierplattendübels 10 wird der Bohrer 26 herausgezogen, die Rückhalteeinrichtung 36 hält den hinteren Teil 30 des Verschlussteils 24 in der Höhlung 16 des Hohlschafts 12.

Bei dem in Figur 4 dargestellten Isolierplattendübel 10 ist der axial hintere Teil 30 des Verschlussteils 24 axial erheblich kürzer als in Figur 2, der axial hintere Teil 30 des Ver- schlussteils 24 nimmt in Figur 4 nur einen Teil der axialen Länge der Höhlung 16 des Hohlschafts 12 ein. Im Übrigen ist der Isolierplattendübel 10 aus Figur 1 gleich ausge- bildet wie derjenige aus Figur 2, insbesondere weist das Verschlussteil 24 eine durch eine umlaufende und tiefe Einschnürung gebildete Solltrennstelle 28 auf. Auch das Setzen des Isolierplattendübels 10 aus Figur 4 erfolgt in gleicher Weise wie oben zu Figuren 2 und 3 beschrieben. Allerdings wird nach dem Setzen des Isolierplattendübels 10 beim Herausziehen des Bohrers 26 aufgrund des Klemmsitzes des hinteren Teils 30 des Verschlussteils 24 auf dem Bohrer 26 der axial hintere Teil 30 des Verschlussteils 24 mit dem Bohrer 26 in der Höhlung 16 axial bis in Höhe des Haltetellers 14 rückge- zogen. Dort schnappt der umlaufende Wulst 36 in die umlaufende Nut 44 ein, so dass der axial hintere Teil 30 des Verschlussteils 24 an dem den Halteteller 14 aufweisenden Ende des Hohlschafts 12 gehalten wird (Figur 5). Der Bohrer 26 wird aus dem hinteren Teil 30 herausgezogen. Die beiden Teile 30,32 des Verschlussteils 24 verschließen die Höhlung 16 im Hohlschaft 12 an ihren beiden Enden, sie schließen ein Luftpolster zwischen sich der Höhlung 16 des Hohlschafts 12 ein, wodurch eine gute Isolierwirkung

erzielt wird. Des Weiteren vermeidet das axial hintere Teil 30 des Verschlussteils 24 ein Eindringen von nach dem Setzen des Isolierplattendübels 10 aufgetragenem Putz in die Höhlung 16 des Hohischafts 12.