COMBE, Gerald (Paulinenstr. 16, Wernau, 73249, DE)
KOHLER, Konrad (Torgauerstraße 19, Nürtingen, 72622, DE)
KREMER, Adolf (August-Lämmle-Straße 30, Remseck, 71686, DE)
MATT, Martin (Im Zillhardt 14, Bruchsal, 76646, DE)
SCHNEIDER, Hans-Werner (Tapachstraße 57/C, Stuttgart, 70437, DE)
DAIMLER AG (Mercedesstraße 137, Stuttgart, 70327, DE)
KAISER, Sven Alexander (Jakob-Fischer-Weg 11, Waiblingen, 71336, DE)
COMBE, Gerald (Paulinenstr. 16, Wernau, 73249, DE)
KOHLER, Konrad (Torgauerstraße 19, Nürtingen, 72622, DE)
KREMER, Adolf (August-Lämmle-Straße 30, Remseck, 71686, DE)
MATT, Martin (Im Zillhardt 14, Bruchsal, 76646, DE)
SCHNEIDER, Hans-Werner (Tapachstraße 57/C, Stuttgart, 70437, DE)
| Ansprüche 1 . Saugrohrabschnitt zum Einbau in eine Sauganlage (1 ) einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs - mit einem Rohrkörper (8), der eine Einlassöffnung (1 1 ) sowie eine Auslassöff- nung (12) aufweist und der einen von der Einlassöffnung (1 1 ) zur Auslassöffnung (12) führenden Frischluftpfadabschnitt (13) aufweist, - mit einem Luftmassenmesser (9), der am Rohrkörper (8) befestigt ist und in den Frischluftpfadabschnitt (13) hineinragt, - mit einem am Rohrkörper (8) angeordneten Bypasskanal (10), der den Frischluftpfadabschnitt (13) umgeht und der einlassseitig an einen Blow-by-Gas-Pfad (7) anschließbar ist. 2. Saugrohrabschnitt nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Bypasskanal (10) integral am Rohrkörper (8) ausgeformt ist. 3. Saugrohrabschnitt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, - dass der Rohrkörper (8) mit seiner Einlassöffnung (1 1 ) an einen Auslass (19) einer anströmseitigen Komponente (3) der Sauganlage (1 ) anschließbar ist, - dass der Rohrkörper (8) mit seiner Auslassöffnung (12) an einen Einlass (20) einer abströmseitigen Komponente (4) der Sauganlage (1 ) anschließbar ist, - wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass der Bypasskanal (10) auslass- seitig in die abströmseitige Komponente (4) einmündet. 4. Saugrohrabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, - dass der Rohrkörper (8) einen auslassseitigen Auslassanschluss (23) aufweist, der mit einer abströmseitigen Komponente (4) der Sauganlage (1 ) verbindbar ist, - dass der Auslassanschluss (23) die Auslassöffnung (12) und einen Auslassabschnitt (16) des Bypasskanals (10) aufweist. 5. Saugrohrabschnitt nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslassanschluss (23) eine die Auslassöffnung (12) seitlich begrenzende Innenhaut (24) mit rundem Innenquerschnitt und eine die Innenhaut (24) und den Bypasskanal (10) umschließende Außenhaut (25) mit rundem Außenquerschnitt aufweist. 6. Saugrohrabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypasskanal (10) auslassseitig in der Frischluftströmungsrichtung (6) über die Auslassöffnung (12) vorsteht. 7. Saugrohrabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Bypasskanal (10) einlassseitig einen Anschlussstutzen (29) aufweist, der an einen Auslass (30) einer den Blow-by-Gas-Pfad (7) führenden Blow-by- Gas-Leitung (31 ) anschließbar ist. 8. Saugrohrabschnitt nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, - dass der Auslass (30) der Blow-by-Gas-Leitung (31 ) an einer anströmseitigen Komponente (3) der Sauganlage (1 ) angeordnet ist, - wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass der Auslass (30) der Blow-by- Gas-Leitung (31 ) integral an der anströmseitigen Komponente (3) ausgeformt ist. 9. Saugrohrabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, - dass der Luftmassenmesser (9) ein Gehäuse (42) besitzt und mit dem Rohrkörper (8) verklebt oder verschweißt ist, - wobei insbesondere vorgesehen sein kann, dass der Rohrkörper (8) und das Gehäuse (42) aus Kunststoff hergestellt sind. 10. Saugrohrabschnitt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugrohrabschnitt (2) eine vormontierte Einheit ist, die mit kalibriertem Luftmassenmesser (9) in die Sauganlage (1 ) einbaubar ist. 1 1 . Sauganlage zur Frischluftversorgung einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit mindestens einem Saugrohrabschnitt (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 10. |
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Saugrohrabschnitt zum Einbau in eine Sauganlage einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs. Die Erfindung betrifft außerdem eine Sauganlage einer Brennkraftmaschine, insbesondere eines Kraftfahrzeugs, die mit einem derartigen Saugrohrabschnitt ausgestattet ist.
Eine Sauganlage zur Frischluftversorgung einer Brennkraftmaschine ist üblicherweise mit einem Luftmassenmesser ausgestattet, mit dessen Hilfe eine Motorsteuerung zusammenwirkt, um die Brennkraftmaschine wunschgemäß betreiben zu können. Beispielsweise hängen von der momentan zugeführten Luftmasse Parameter für die Kraftstoffeinspritzung, für eine Drosselklappe, für Ventilsteuerzeiten, für eine Abgasrückführung und dergleichen ab. Ein derartiger Luftmassenmesser, der insbesondere als Heißfilmmesser ausgestaltet sein kann, ist vergleichsweise empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Dementsprechend ist der Luftmassenmesser in der Sauganlage üblicherweise stromab eines Luftfilters angeordnet. Des Weiteren ist es üblich, Blow-by-Gase, die von einem Kurbelgehäuse der Brennkraftmaschine in die Sauganlage rückgeführt werden, stromab des Luftmassenmessers einzuleiten.
Für die Rückführung der Blow-by-Gase ist es grundsätzlich möglich, einen vom Kurbelgehäuse oder von einer Zylinderkopfhaube ausgehenden Schlauch an die Sauganlage anzuschließen. Dies kann mit einem vergleichsweise hohen Aufwand einhergehen.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Sauganlage der eingangs genannten Art bzw. für einen zugehörigen Saugrohrabschnitt eine verbesserte oder zumindest eine andere Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere dadurch auszeichnet, dass sich eine vereinfachte Montage und/oder Herstellung und/oder Funktionssicherheit ergibt.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, einen Rohrkörper, der in die Sauganlage einbaubar ist, einerseits mit dem Luftmassenmesser und andererseits mit einem Bypasskanal auszustatten, wobei der Bypasskanal einerseits an einen Blow-by-Gas-Pfad anschließbar ist und andererseits einen im Rohrkörper verlaufenden Frischluftpfadabschnitt umgeht. Der Blow-by-Gas-Pfad führt Blow-by-Gas vom Kurbelgehäuse bzw. von einer Zylinderkopfhaube zur Sauganlage, wobei die Einleitung in die Sauganlage entsprechend dem erfindungsgemäßen Vorschlag nun über den Bypasskanal des Rohrkörpers erfolgt. Der Frischluftpfad ist durch den Rohrkörper geführt. In diesen Frisch luftpfad ragt der Luftmassenmesser innerhalb des Rohrkörpers hinein.
Durch die Erfindung wird somit ein von der übrigen Sauganlage separat herstellbarer Saugrohrabschnitt bereitgestellt, der den Rohrkörper mit Luftmassenmesser und Bypasskanal umfasst. Durch diese Integralbauweise kann besonders einfach die Einleitung des Blow-by-Gases stromab des Luftmassenmessers sichergestellt werden. Von besonderem Vorteil ist jedoch der Umstand, dass die Anschlüsse, mit denen der Saugrohrabschnitt in die Sauganlage eingebunden wird, besonders einfach so gestaltet werden können, dass einerseits die Anbin- dung an den Frisch luftpfad der Sauganlage und andererseits die Anbindung an den Blow-by-Gas-Pfad einfacher realisierbar sind, wobei insbesondere eine gleichzeitige Anschließbarkeit der verschiedenen Pfade realisierbar ist. Des Wei- teren ist auch eine Integration der beiden einlassseitigen Anschlussstellen in eine gemeinsame Schnittstelle denkbar.
Besonders vorteilhaft ist dabei eine Ausführungsform, bei welcher der Bypasska- nal integral am Rohrkörper ausgeformt ist. Denkbar ist insbesondere eine Herstellung des Rohrkörpers mit dem Bypasskanal aus Kunststoff, insbesondere als einstückiges Spritzformteil.
Für eine vereinfachte Montage des Saugrohrabschnitts an der Sauganlage kann der Rohrkörper mit seiner Einlassöffnung an einen Auslass einer anstromseitigen Komponente der Sauganlage anschließbar sein und mit seiner Auslassöffnung an einen Einlass einer abstromseitigen Komponente der Sauganlage anschließbar sein. Insbesondere können dadurch definierte Schnittstellen geschaffen werden, welche die Einbindung bzw. den Einbau des Saugrohrabschnitts in die Sauganlage vereinfachen.
Entsprechend einer besonders vorteilhaften Weiterbildung kann nun vorgesehen sein, dass der Bypasskanal auslassseitig in die abströmseitige Komponente der Sauganlage einmündet. Mit anderen Worten, nach dem Einbau des Saugrohrabschnitts in die Sauganlage münden sowohl der Frischluftpfadabschnitt des Rohrkörpers als auch der Bypasskanal in die abströmseitige Komponente der Sauganlage ein. Insbesondere ergibt sich dadurch eine gemeinsame Anschlussstelle bzw. Schnittstelle, die den Saugrohrabschnitt mit der abstromseitigen Komponente der Sauganlage verbindet, wobei gleichzeitig der Frisch luftpfad und der Bypasskanal in diese abströmseitige Komponente einmünden, wodurch in dieser abstromseitigen Komponente die Zumischung bzw. Einleitung des rückgeführten Blow-by-Gases zur Frischluftströmung erfolgt. Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Bypasskanal aus- lassseitig in der Frischluftströmungsrichtung über die Auslassöffnung des Rohrkörpers vorstehen. Hierdurch kann die Gefahr einer Rückströmung von Blow-by- Gas zum Luftmassenmesser reduziert werden.
Der erfindungsgemäß vorgeschlagene Saugrohrabschnitt ermöglicht es insbesondere, den Bypasskanal einlassseitig mit einem Anschlussstutzen auszustatten, der an einen Auslass des Blow-by-Gaspfads anschließbar ist, wobei für diesen Auslass grundsätzlich beliebige Konfigurationen denkbar sind. Beispielsweise kann besagter Auslass an einer anstromseitigen Komponente der Sauganlage angeordnet sein und insbesondere sogar daran integral ausgeformt sein. Der Anschlussstutzen des Bypasskanals kann beispielsweise auch zum Anschließen eines Schlauchs genutzt werden, über den das Blow-by-Gas rückgeführt wird. Hierzu können entsprechende Kupplungsmittel verwendet werden, die ein Montieren und Demontieren des Schlauchs ermöglichen. Alternativ ist es ebenso denkbar, an den Anschlussstutzen des Bypasskanals einen Schlauch fest anzubringen bzw. vorzumontieren, der dann beim Einbau des Saugrohrabschnitts an seinem Einlassende mit dem Kurbelgehäuse bzw. mit der Zylinderkopfhaube verbunden werden kann. Beispielsweise kann ein derartiger Schlauch an den Anschlussstutzen des Bypasskanals angeschweißt oder aufgeschossen werden.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Bauteile beziehen.
Es zeigen, jeweils schematisch
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Saugrohrabschnitts,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht wie in Fig. 1 , jedoch aus einer anderen
Blickrichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt einer Sauganlage im Bereich des Saugrohrabschnitts.
Entsprechend der Fig. 3 umfasst eine nur teilweise dargestellte Sauganlage 1 , die zur Frischluftversorgung einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine dient, die insbesondere in einem Kraftfahrzeug angeordnet sein kann, einen Saugrohrabschnitt 2 sowie zumindest eine anstromseitige Komponente 3 sowie zumindest eine abströmseitige Komponente 4. In Fig. 3 ist ein Frisch luftpfad 5 durch Pfeile angedeutet. Ferner ist eine Strömungsrichtung 6 einer dem Frischluftpfad 5 folgenden Frischluftströmung durch einen Pfeil angedeutet. Dementsprechend ist die anstromseitige Komponente 3 bezüglich der Strömungsrichtung 6 stromauf des Saugrohrabschnitts 2 angeordnet, während die abströmseitige Komponente 4 bezüglich der Strömungsrichtung 6 stromab des Saugrohrabschnitts 2 angeordnet ist. Inn Bereich der anströmseitigen Komponente 3 verläuft im gezeigten Beispiel außerdem ein Blow-by-Gas-Pfad 7, der ebenfalls durch Pfeile angedeutet ist.
Entsprechend den Fig. 1 bis 3 umfasst der Saugrohrabschnitt 2 einen Rohrkörper 8, einen Luftmassenmesser 9 sowie einen Bypasskanal 10. Der Rohrkörper 8 besitzt eine Einlassöffnung 1 1 sowie eine Auslassöffnung 12 und umfasst einen Frischluftpfadabschnitt 13, der in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet ist und von der Einlassöffnung 1 1 zur Auslassöffnung 12 führt. Im montierten Zustand der Fig. 3 gliedert sich der Frischluftpfadabschnitt 13 des Rohrkörpers 8 in den Frischluftpfad 5 der Sauganlage 1 ein.
Der Luftmassenmesser 9, bei dem es sich vorzugsweise um einen Heißfilmmesser handeln kann, ist am Rohrkörper 8 befestigt und ragt in den Frischluftpfadabschnitt 13 hinein.
Der Bypasskanal 10 ist am Rohrkörper 8 angeordnet und umgeht den Frischluftpfadabschnitt 13. Ferner ist der Bypasskanal 10 einlassseitig an den Blow-by- Gas-Pfad 7 anschließbar. Im montierten Zustand führt der Bypasskanal 10 einen Endabschnitt 14 des Blow-by-Gas-Pfads 7. Insoweit fallen der Blow-by-Gas-Pfad 7 und besagter Blow-by-Gas-Pfad-Endabschnitt 14 im Bypasskanal 10 zusammen.
Der Bypasskanal 10 ist außen am Rohrkörper 8 angeordnet, während innen im Rohrkörper 8 der Frischluftpfadabschnitt 13 verläuft bzw. geführt ist. Besonders vorteilhaft ist die hier gezeigte Ausführungsform, bei welcher der Bypasskanal 10 integral am Rohrkörper 8 ausgeformt ist. Vorzugsweise sind der Rohrkörper 8 und der Bypasskanal 10 aus Kunststoff hergestellt und als Spritzformteil konzipiert. Im Beispiel der hier gezeigten Figuren 1 -3 besitzt der Bypasskanal 10 einen Einlassabschnitt 15, der beispielsweise einen kreisförmigen Querschnitt aufweist, sowie einen Auslassabschnitt 16, der einen vom Einlassabschnitt 15 abweichenden Querschnitt besitzen kann. Im Beispiel ist der Strömungsquerschnitt des Auslassabschnitts 16 im Wesentlichen rechteckförmig, wobei diese„Rechteckform" leicht gekrümmt ist, was den Fig. 1 und 2 entnehmbar ist. Ein Übergangsabschnitt 17 verbindet den Einlassabschnitt 15 mit dem Auslassabschnitt 16 und führt den Einlassquerschnitt, insbesondere stufenlos, in den Auslassquerschnitt über. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Auslassabschnitt 16 integral mit dem Saugrohrabschnitt 2 ausgeführt. Gemäß einer anderen Ausführung kann der Auslassabschnitt 16 auch als ein gesondertes Bauteil ausgeführt sein und auf den Einlassabschnitt 15 aufgesteckt, aufgeschweißt oder aufgeschraubt sein. Weiterhin kann das gesonderte Bauteil aus einem flexiblen Bauteil, insbesondere einem biegbaren Schlauch gebildet sein. Somit kann der Auslassabschnitt 16 länger und/oder gebogen ausgeführt werden. Im Bereich des Einlassabschnitts 15 kann zwischen dem Bypasskanal 10 und dem Rohrkörper 8 eine Lücke 18 vorgesehen sein.
Entsprechend Fig. 3 ist der Rohrkörper 8 mit seiner Einlassöffnung 1 1 an einen Auslass 19 der anströmseitigen Komponente 3 angeschlossen, während er mit seiner Auslassöffnung 12 an einen Einlass 20 der abstromseitigen Komponente 4 angeschlossen ist. Zweckmäßig kann nun vorgesehen sein, dass der Bypasskanal 10 gemäß Fig. 3 auslassseitig, also hier mit seinem Auslassabschnitt 16 in die abströmseitige Komponente 4 einmündet. Mit anderen Worten, eine Austrittsöffnung 21 des Bypasskanals 10 mündet in die abströmseitige Komponente 4 ein. Dementsprechend kann dort rückgeführtes Blow-by-Gas in die Frischluftströmung der Sauganlage 1 eintreten. In der Folge kommt es in einem Bereich 22 zu einer Zumischung von Blow-by-Gas zur Frischluft. Erkennbar befindet sich diese Zumischstelle 22 stromab des Luftmassenmessers 9, wodurch eine Verunreinigung des Luftmassenmessers 9 durch rückgeführtes Blow-by-Gas vermieden werden kann. Besonders zweckmäßig ist dabei die hier gezeigte Ausführung, bei welcher der Bypasskanal 10 auslassseitig in der Strömungsrichtung 6 der Frisch- luftströmung über die Auslassöffnung 12 des Rohrkörpers 8 vorsteht. Im Beispiel ragt der Auslassabschnitt 16 signifikant über das auslassseitige Ende des Rohrkörpers 8 vor. Beispielsweise steht der Bypasskanal 10 um mindestens 30%, hier etwa um 50%, der axialen Länge des Rohrkörpers 8 abströmseitig über den Rohrkörper 8 vor. Diese Maßnahme reduziert deutlich die Gefahr einer Rück- strömung von Blow-by-Gas zum Luftmassenmesser 9.
Der Rohrkörper 8 ist zweckmäßig mit einem auslassseitigen Auslassanschluss 23 ausgestattet, über den er mit der abströmseitigen Komponente 4 verbunden werden kann. Dieser Auslassanschluss 23 umschließt bzw. umfasst dabei die Auslassöffnung 12 des Rohrkörpers 8 und den Auslassabschnitt 16 des Bypasskanals 10. Wie insbesondere Fig. 1 entnehmbar ist, kann der Auslassanschluss 23 hierzu eine die Auslassöffnung 12 seitlich begrenzende Innenhaut 24 aufweisen, die einen runden Innenquerschnitt besitzt. Ferner weist der Auslassanschluss 23 eine die Innenhaut 24 und den Bypasskanal 10 bzw. den Auslassabschnitt 16 des Bypasskanals 10 umschließende Außenhaut 25 auf, die einen runden Außenquerschnitt besitzt. Dabei ist der Außenquerschnitt größer als der Innenquerschnitt, derart, dass der Bypasskanal 10 zwischen der Innenhaut 24 und der Außenhaut 25 angeordnet werden kann. Innenhaut 24 und Außenhaut 25 sind bezüglich ihrer Querschnitte exzentrisch angeordnet, derart, dass sie im Bereich des Bypasskanals 10 maximal voneinander beabstandet sind, während sie dazu diametral gegenüberliegend ihren kleinsten Abstand voneinander besitzen. Hierdurch entsteht im Bereich des Bypasskanals 10 eine Lücke 26 zwischen der Innenhaut 24 und der Außenhaut 25, in die der Bypasskanal 10 eingesetzt bzw. eingepasst ist. Durch diese Bauweise ist es besonders einfach, den Auslassanschluss 23 des Rohrkörpers 8 mit der abströmseitigen Komponente 4 zu verbinden. Beispielsweise kann hierzu ein hülsenförmiger Abschnitt 27 der abströmseitigen Komponente 4 außen auf den Auslassanschluss 23 aufgeschoben werden, also außen auf die Außenhaut 25 aufgeschoben werden. Diese Verbindung kann beispielsweise mittels einer Schelle fixiert werden. Im Beispiel der Figuren 1 und 2 ist der Auslassanschluss 23 außen, also an der Außenhaut 25 mit einer ringförmig umlaufenden Außennut 28 ausgestattet, in welche eine Dichtung einsetzbar ist. Der Innenquerschnitt ist bevorzugt kreisförmig, während der Außenquerschnitt bevorzugt elliptisch oder oval ist, oder vice versa.
Der Bypasskanal 10 kann einlassseitig, also an seinem Einlassabschnitt 15 mit einem Anschlussstutzen 29 ausgestattet sein. Mit diesem Anschlussstutzen 29 ist der Bypasskanal 10 an einen Auslass 30 einer Blow-by-Gas-Leitung 31 anschließbar. Diese Blow-by-Gas-Leitung 31 führt den Blow-by-Gas-Pfad 7 bis zum Bypasskanal 10. Dieser Auslass 30 bzw. ein den Auslass 30 aufweisender Abschnitt der Blow-by-Gas-Leitung 31 kann gemäß der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform an der anströmseitigen Komponente 3 angeordnet sein. Dabei kann dieser Auslass 30 bzw. der den Auslass 30 aufweisende Abschnitt der Blow-by- Gas-Leitung 31 insbesondere an der anströmseitigen Komponente 3 integral ausgeformt sein.
Im Beispiel der Fig. 3 ist die Blow-by-Gas-Leitung 31 durch einen Kanal gebildet, der an einer dem Frischluftpfad 5 zugewandten Seite durch einen Wandabschnitt 32 eines Luftfiltergehäuses 33 begrenzt ist und der an einer vom Frisch luftpfad 5 abgewandten Seite durch einen Wandabschnitt 34 einer Zylinderkopfhaube 35 begrenzt ist. Das Luftfiltergehäuse 33 und die Zylinderkopfhaube 35 bilden in diesem Fall gemeinsam die anströmseitige Komponente 3, an welche der Saugrohrabschnitt 2 angeschlossen ist. Durch diese integrale Bauweise ist es besonders einfach möglich, eine gemeinsame Schnittstelle für den Frisch luftpfad 5 einerseits und den Blow-by-Gas-Pfad 7 andererseits bereitzustellen. Beispielsweise kann im gezeigten Beispiel der Saugrohrabschnitt 2 einfach axial mit seinem Einlassende an die anströmseitige Komponente 3 angesetzt werden, wobei der An- schlussstutzen 29 in die als Kanal ausgestaltete Blow-by-Gas-Leitung 31 eindringt, während ein Einlassflansch 36 des Rohrkörpers 8 stirnseitig mit der an- strömseitigen Komponente 3 bzw. mit dem Luftfiltergehäuse 33 verbunden wird. Dieser Einlassflansch 36 umschließt die Einlassöffnung 19 und kann beispielsweise mit einer Axialdichtung 37 ausgestattet sein, die in eine die Einlassöffnung 1 1 ringförmig umschließende Axialnut 38 eingesetzt ist. Auf diese Weise wird am Einlassflansch 36 eine Axialdichtung realisiert. Im Unterschied dazu kann am Anschlussstutzen 29 eine Radialdichtung verwirklicht werden, indem eine Ringdichtung 39 in eine außen ringförmig umlaufende Nut 40 eingesetzt wird, die außen am Anschlussstutzen 29 angebracht ist.
Abweichend von der hier gezeigten speziellen Ausführungsform sind für den An- schluss des Bypasskanals 10 an den Blow-by-Gas-Pfad 7 auch andere Ausführungsformen denkbar. Beispielsweise kann auf den Anschlussstutzen 29 ein Schlauch aufgeschossen werden, der dann einen Teil der Blow-by-Gas-Leitung 31 bildet. Ebenso ist es möglich, in den Blow-by-Gas-Pfad 7 einen Olabscheider (nicht dargestellt) einzubinden, dessen Blow-by-Gas-Auslass dann den Auslass 30 bildet, an welchen der Bypasskanal 10 anschließbar ist. Ein derartiger Olabscheider kann beispielsweise in die anströmseitige Komponente 3 und insbesondere in das Luftfiltergehäuse 33 integriert sein.
Beim hier gezeigten Beispiel besitzen die Einlassöffnung 1 1 des Rohrkörpers 8 und eine Eintrittsöffnung 41 des Bypasskanals 10 die gleiche Orientierung, das heißt, die Ebenen, in welchen die Einlassöffnung 1 1 einerseits und die Eintrittsöffnung 41 andererseits liegen, erstrecken sich parallel zueinander. Auch erstrecken sich die Strömungsrichtungen von Frischluft einerseits und Blow-by-Gas andererseits in diesen Öffnungen 1 1 , 41 im Wesentlichen parallel zueinander. Dennoch sind die Einlassöffnung 1 1 und die Eintrittsöffnung 41 baulich voneinander getrennt bzw. voneinander beabstandet am Rohrkörper 8 ausgebildet. Hierdurch wird ein getrenntes Anschließen des Rohrkörpers 8 bzw. des Saugrohrabschnitts 2 einerseits an den Frischluftpfad 5 und andererseits an den Blow- by-Gas-Pfad 7 vereinfacht.
Der Luftmassenmesser 9 besitzt entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform ein Gehäuse 42, das mit dem Rohrkörper 9 verklebt oder verschweißt sein kann. Hierdurch kann eine ausreichende Abdichtung zwischen dem Gehäuse 42 und dem Rohrkörper 8 gewährleistet werden. Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei welcher das Gehäuse 42 und der Rohrkörper 8 jeweils aus Kunststoff hergestellt sind, wodurch es besonders einfach möglich ist, das Gehäuse 42 mit dem Rohrkörper 8 zu verschweißen.
Der Luftmassenmesser 9 besitzt außerdem einen Anschluss 43, über den der Luftmassenmesser 9 mit einer Steuerung oder dergleichen verbunden werden kann.
Zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei welcher der Saugrohrabschnitt 2 eine vormontierte Einheit bildet, die separat von der übrigen Sauganlage 1 herstellbar ist und besonders einfach in diese eingebaut werden kann. Besonders zweckmäßig ist dabei die Möglichkeit, den Luftmassenmesser 9 zu kalibrieren, wenn er bereits in den Rohrabschnitt 8 eingebaut ist, während der Saugrohrabschnitt 2 selbst noch nicht in die Sauganlage 1 eingebaut ist. Auf diese Weise kann der Saugrohrabschnitt 2 mit kalibriertem Luftmassenmesser 9 in die Sauganlage 1 eingebaut werden. Dies führt zu einer erheblichen Vereinfachung bei der Montage der Sauganlage 1 .
