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Patent Searching and Data


Title:
INTERDENTAL BRUSH PACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/025631
Kind Code:
A1
Abstract:
A container (1) comprises interdental brushes (300) comprising a brush (310) and a cylindrical shank (320) for coupling to an interdental brush holder (400). The container (1) comprises, in an interdental brush accommodating region of a container base (100), interdental brush receptacles (110) which removably hold the interdental brush (300) to the shank (320). The interdental brush receptacles (110) are designed in the form of snap-in grooves (112) in which the shank (320) is clampingly held and from which the interdental brush (300) can be removed at an angle perpendicular to a longitudinal direction of the snap-in groove.

Inventors:
ZAVALLONI, Marco (Sonnhaldenweg 6, 5610 Wohlen AG, 5610, CH)
BREITSCHMID, Ueli (Obermatthöhe 4, 6045 Meggen, 6045, CH)
Application Number:
EP2018/071281
Publication Date:
February 07, 2019
Filing Date:
August 06, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CURADEN AG (Amlehnstrasse 22, 6010 Kriens, 6010, CH)
International Classes:
A46B15/00; B65D25/10
Foreign References:
JP2013075093A2013-04-25
JP2000350612A2000-12-19
DE102011102571A12012-11-29
DE102015102202A12016-08-18
DE102011102571A12012-11-29
DE10034367C12002-03-07
DE19812602A11999-10-14
EP0892625B12000-06-21
Attorney, Agent or Firm:
GUTMANN, Samuel O. et al. (Keller & Partner Patentanwälte AG, Eigerstrasse 2 Postfach, 3000 Bern 14, 3000, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Behälter ( 1 ) mit Interdentalbürsten (300), wobei die Interdentalbürste (300) eine Bürste (310) und einen zylindrischen Schaft (320) zur Kopplung an einem Interdentalbürstenhalter (400) umfasst und wobei der Behälter ( 1) in einem Interdentalbürstenaufnahmebereich eines Behälterbodens ( 100)

Interdentalbürstenaufnahmen ( 1 10) umfasst, womit die Interdentalbürste (300) am Schaft (320) lösbar gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Interdentalbürstenaufnahmen ( 1 10) als Klemmnuten ( 1 12) ausgebildet sind, in welchen der Schaft (320) klemmend gehalten ist und aus welchen die Interdentalbürste (300) rechtwinklig zu einer Klemmnutlängsrichtung entnehmbar ist.

2. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Interdentalbürste (300) durch die Klemmnut ( 1 12) in der Klemmnutlängsrichtung ausgerichtet ist.

3. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich die Klemmnut ( 1 12) in einem Querschnitt hin zu einer Öffnungsrichtung verjüngt, so dass der Schaft (320) in der Klemmnut ( 1 12) verrastet ist.

4. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmnut ( 1 12) in einem Endbereich eine Querschnittsverjüngung als Anschlag für den Schaft (320) umfasst.

5. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Klemmnut ( 1 12) in der Klemmnutlängsrichtung eine Querschnittsvergrösserung anschliesst, so dass ein Interdentalbürstenhalter (400) fluchtend an den Schaft (320) der Interdentalbürste (300) andocken kann.

6. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass sich an die Klemmnut ( 1 12) in der Klemmnutlängsrichtung ein Biegefalz anschliesst, welcher quer zur Klemmnutlängsrichtung am Behälterboden ( 100) ausgebildet ist.

7. Behälter ( 1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Interdentalbürstenaufnahmen ( 1 10) als Ausbuchtungen im

Interdentalbürstenaufnahmebereich ausgebildet sind.

8. Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Interdentalbürstenaufnahmebereich Kunststoff, insbesondere eine formstabilen Folie umfasst.

9. Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass er eine Abdeckung (200) umfasst, womit der Interdentalbürstenaufnahmebereich abgedeckt werden kann. 10. Behälter ( 1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (200) eine erste Teilabdeckung umfasst, welche in einer Schliessposition die Bürsten (310) abdeckt und den Schaft (320) höchstens teilweise abdeckt.

1 1. Behälter ( 1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Teilabdeckung Noppen umfasst, womit in der Schliessposition der Schaft (320) in der Klemmnut ( 1 12) fixiert ist.

12. Behälter ( 1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (200) eine zweite Teilabdeckung umfasst, welche in einer Schliessposition zusammen mit der ersten Teilabdeckung die Interdentalbürste (300) vollständig abdeckt.

13. Behälter ( 1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälterboden ( 100) einen ersten Verschlussteil ( 12 1) und die Abdeckung (200) einen zweiten

Verschlussteil (22 1) umfassen, welche durch Zusammenwirken die Abdeckung (200) an dem Interdentalbürstenbereich halten.

14. Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Interdentalbürsten (300) parallel zueinander angeordnet und insbesondere gleich ausgerichtet sind.

15. Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (320) der Interdentalbürsten (300) eine Traverse (32 1) umfasst.

16. Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass er weiter eine Interdentalbürstensonde umfasst.

17. Set umfassend einen Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 und einen Interdentalbürstenhalter (400). 18. Set nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Interdentalbürstenhalter (400) einen Kopplungsbereich mit einer Doppelgabel (430), für das Ankoppeln an eine Traverse (32 1) der Interdentalbürste (300), umfasst.

19. Verfahren zur Herstellung eines Interdentalbürstenaufnahmebereichs nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie durch Tiefziehen in eine Form des Interdentalbürstenaufnahmebereichs überführt wird.

20. Verfahren zur Entnahme einer Interdental bürste (300) aus einem Behälter ( 1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, unter Verwendung eines Interdentalbürstenhalters (400), wobei mit dem Interdentalbürstenhalter (400) in einem ersten Winkel zur Interdentalbürste (300) an die Interdentalbürste (300) angekoppelt wird und anschliessend der Interdentalbürstenhalter (400) in einen zweiten Winkel zur Interdentalbürste (300), insbesondere zur Verrastung der Interdentalbürste (300) am Interdentalbürstenhalter (400), verschwenkt wird.

2 1. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Winkel 90° respektive 180° ist und dass der zweite Winkel 180° respektive 90° ist.

Description:
Interdentalbürstenpackung

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Behälter mit Interdentalbürsten, wobei die Interdentalbürste eine Bürste und einen zylindrischen Schaft zur Kopplung an einem Interdentalbürstenhalter umfasst und wobei der Behälter in einem Interdentalbürstenaufnahmebereich eines Behälterbodens Interdentalbürstenaufnahmen umfasst, womit die Interdentalbürsten am Schaft lösbar gehalten sind. Stand der Technik

Interdentalbürsten dienen zur Reinigung von Zahnzwischenräumen. Typischerweise werden die Interdentalbürsten mit einem Interdentalbürstenhalter angeboten, an welchem die Interdentalbürste für die Verwendung gehalten werden kann. Ein Behälter mit Interdentalbürsten umfasst typischerweise mehrere Interdentalbürsten. Diese sind derart angeordnet und aufgenommen, dass diese gut mit dem Interdentalbürstenhalter aufgenommen werden können, vorzugsweise ohne dass die Interdentalbürste von Hand angefasst werden muss.

Solche Behälter mit Interdentalbürsten sind aus dem Stand der Technik in diversen Ausführungsformen bekannt.

Die DE 10 201 1 102 57 1 A1 offenbart ein Interdentalreiniger-Set, bei welchem jeder einzelne Interdentalreiniger über eine Sollbruchstelle mit einem Halteteil verbunden ist. Um einen Interdentalreiniger von dem in dem Aufnahmeteil aufgenommenen Interdentalreiniger-Set zu entnehmen, kann der Benutzer den gewünschten Interdentalreiniger an dessen Griffabschnitt ergreifen und relativ zu dem Halteteil so verschwenken, dass die Sollbruchstelle reisst. Das Ergreifen kann von Hand oder mit einem Greifer erfolgen.

Die DE 100 34 367 C 1 offenbart einen Halter für Interdentalbürstchen sowie Interdentalbürstchen mit einem Sockel. Der Sockel ist zum Borstenteil hin nach Art eines Klemmstopfens ausgebildet. Dieser Bereich des Sockels verschliesst vollständig die Öffnung der Kammer, in der das Interdentalbürstchen mit dem Borstenteil voran eingefügt wurde.

Die DE 198 12 602 A 1 offenbart einen Halter für die Aufnahme von Dentaleinheiten in Form von Bürstchen, die in einer Dose bevorratet sind. Die Entnahme des Bürstchens aus der Dose erfolgt mit dem Halter, wobei der Stängel des Bürstchens in einer Front- oder Seitenöffnung des Halters, durch Verschieben eines Stiftes im Arm des Halters, geklemmt und zur Anwendung fixiert wird. Die Dentaleinheiten sind in einer Dose gelagert, welche einen verdrehbaren Deckel mit einer Aussparung und einen feststehenden Boden mit Fächern, in welchen die Dentaleinheiten gelagert sind, umfasst.

Die aus dem Stand der Technik bekannten Behälter mit Interdentalbürsten haben den Nachteil, dass sie entweder aufwendig und teuer in der Herstellung oder nicht ergonomisch in der Handhabung sind.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, einen dem eingangs genannten technischen Gebiet zugehörenden Behälter mit Interdentalbürsten zu schaffen, welcher kostengünstig herstellbar ist und zugleich ein einfaches Entnehmen der Interdentalbürsten erlaubt. Die Lösung der Aufgabe ist durch die Merkmale des Anspruchs 1 definiert. Gemäss der Erfindung sind die Interdentalbürstenaufnahmen als Klemmnuten ausgebildet, in welchen der Schaft klemmend gehalten ist, und aus welchen die Interdentalbürste rechtwinklig zu einer Klemmnutlängsrichtung entnehmbar ist.

Durch die Ausbildung der Interdentalbürstenaufnahme als Klemmnut wird ein besonders einfach herstellbarer Behälter geschaffen, aus welchem die Interdentalbürsten einfach entnommen und wieder eingesetzt werden können.

Die Interdentalbürsten können aus der Klemmnut rechtwinklig zur Klemmnutlängsrichtung, aber gegebenenfalls auch in Klemmnutlängsrichtung aus der Klemmnut entnommen werden. In letzterem Fall können die Klemmnut und die Interdentalbürste derart ausgebildet sein, dass durch eine Zugkraft am Schaft der Interdentalbürste und unter Verformung der Bürste und/oder der Klemmnut ein Durchführen der Interdentalbürste in Klemmnutlängsrichtung durch die Klemmnut hindurch möglich ist. Damit ergeben sich für den Anwender unterschiedliche Entnahmemöglichkeiten der Interdentalbürste. Alternativ können die Klemmnut und die Interdentalbürste aber auch derart ausgestaltet sein, dass ein Herausziehen in Klemmnutlängsrichtung nicht möglich ist, zum Beispiel durch die Ausbildung eines Flansches zwischen der Bürste und dem Schaft. Die Klemmnut kann im Querschnitt, das heisst in einem Schnitt rechtwinklig zur Klemmnutlängsrichtung, zum Beispiel U-förmig oder rechteckig ausgebildet sein. In Varianten kann die Klemmnut aber im Querschnitt auch beliebig andere Formen aufweisen, welche ein Klemmen bewirken können. Die Klemmnut kann derart ausgebildet sein, dass diese entgegen einer Federkraft in einer Querrichtung zur Klemmnutlängsrichtung gespreizt werden kann. Damit wird in dieser Ausführungsform der Schaft mittels der Federkraft in der Klemmnut festgeklemmt und so gehalten. Die Klemmnut kann den Schaft ausschliesslich über Haftreibung halten oder aber zusätzlich einen Formschluss zur Sicherung des Schaftes umfassen. Um die Klemmwirkung zu verbessern, kann die Klemmnut einseitig oder beidseitig der Nutwände hinterschnitten sein, Längsleisten umfassen oder mit Noppen oder dergleichen versehen sein. Die Längsleisten respektive Noppen sind vorzugsweise einstückig mit der Klemmnut ausgebildet, können aber auch als separate Elemente der Klemmnut, insbesondere aus Gummi, Silikon oder dergleichen, vorliegen. Weiter kann die Nut selbst formfest ausgebildet sein, während die Klemmnut innerhalb der Nut elastisch verformbare Klemmleisten umfasst, über welche der Schaft klemmend gehalten wird. Die Klemmleiste kann einstückig mit der Klemmnut oder als separates Element der Klemmnut ausgebildet sein.

Der Behälter umfasst unter anderem einen Interdentalbürstenaufnahmebereich, welcher die Interdentalbürstenaufnahmen umfasst. Beim Interdentalbürstenbereich handelt es sich vorzugsweise um einen Bereich des Behälterbodens. Zusätzlich kann der Interdentalbürstenbereich weitere Bereiche umfassen, wie zum Beispiel einen Bereich mit einem Verschlussteil, welches mit einer Abdeckung zusammenwirken kann (siehe weiter unten). Weiter kann auch ein Flansch um den Interdentalbürstenbereich vorgesehen sein, welcher einerseits als Auflage und anderseits als Kontaktfläche zum Verkleben oder Verschweissens einer Abdeckung dienen kann.

Vorzugsweise sind die Interdentalbürsten derart in den Klemmnuten gehalten, dass sie nach der Entnahme wieder in die Klemmnuten zurückgeführt und wiederum klemmend gehalten werden können. Alternativ kann die Interdentalbürstenaufnahme auch derart ausgebildet sein, dass eine Rückführung der Interdentalbürsten in die Klemmnut nicht möglich ist.

Der Behälter umfasst vorzugsweise 6 oder 12 Interdentalbürsten. Alternativ können aber auch 4, 10 oder andere Anzahlen an Interdentalbürsten in einem Behälter verpackt sein. Vorzugsweise ist die Interdentalbürste durch die Klemmnut in der Klemmnutlängsrichtung ausgerichtet. Die Klemmnut umfasst dazu eine Längsausdehnung respektive eine Klemmnutlänge, welche eine Klemmung des Schafts der Interdentalbürste derart ermöglicht, dass die Interdental bürste damit in einer Klemmnutlängsrichtung ausgerichtet ist. In Varianten kann die Klemmnut auch kürzer ausgebildet sein, so dass die Interdentalbürste um eine Achse rechtwinklig zur Klemmnutlängsrichtung verschwenkbar ist.

Die Klemmnut ist vorzugsweise derart dimensioniert, dass mindestens 10 %, vorzugsweise mindestens 20 %, insbesondere ungefähr 30 % der Schaftlänge des Schafts in der Klemmnut festgeklemmt werden kann.

In Varianten können auch weniger als 10 % der Schalflänge des Schafts in der Klemmnut gehalten werden, wobei dennoch eine Ausrichtung der Interdentalbürste fixiert werden kann.

Bevorzugt verjüngt sich die Klemmnut in einem Querschnitt hin zu einer Öffnungsrichtung, so dass der Schaft in der Klemmnut verrastet ist. Damit wird eine definierte Lage der Interdentalbürste in der Klemmnut erreicht. Insbesondere kann damit das Einsetzen der Interdentalbürste in die Klemmnut mit einer haptischen Rückmeldung für den Verwender sicherer gestaltet werden.

In Varianten kann auf die Verjüngung der Klemmnut rechtwinklig zur Klemmnutlängsrichtung verzichtet werden.

Vorzugsweise umfasst die Klemmnut in einem Endbereich eine Querschnittsverjüngung als Anschlag für den Schaft umfasst. Damit kann auch in der Klemmnutlängsrichtung eine Lage der Interdentalbürste definiert werden. Zudem kann der Anschlag auch als Montagehilfe für den Interdentalbürstenhalter beim Andocken in der Klemmnutlangsrichtung dienen. Die Querschnittsverjüngung ist derart gestaltet, dass die Bürste der Interdentalbürste eingesetzt werden kann. Gegebenenfalls können die Bürsten in diesem Bereich auch verformt sein.

In Varianten kann auf die Querschnittsverjüngung auch verzichtet werden.

Vorzugsweise schliesst sich an die Klemmnut in der Klemmnutlangsrichtung eine Querschnittsvergrosserung an, so dass ein Interdentalbürstenhalter fluchtend an den Schaft der Interdentalbürste andocken kann. In Varianten kann auf die Querschnittsvergrosserung auch verzichtet werden. Die Klemmnut kann auch zweiteilig ausgeführt sein, so dass der Schaft in einem Zwischenraum zwischen den beiden Teilen, insbesondere mit einem Interdentalbürstenhalter ergriffen werden kann. Der Schaft kann auch eine Öffnung oder eine umlaufende Nut aufweisen, womit der Interdentalbürstenhalter mit einem entsprechenden Gegenstück andocken kann.

Vorzugsweise ist die Querschnittsvergrosserung in der Klemmnutlangsrichtung beidseitig vorgesehen, insbesondere wenn ein maximaler Durchmesser der Bürste grösser ist, als ein Durchmesser der Klemmnut. Alternativ kann die Querschnittsvergrosserung auch nur einseitig der Klemmnut in der Klemmnutlangsrichtung vorgesehen sein. Vorzugsweise schliesst sich an die Klemmnut in der Klemmnutlangsrichtung ein Biegefalz anschliesst an, welcher quer zur Klemmnutlangsrichtung am Behälterboden ausgebildet ist. Damit kann der Bereich des Behälterbodens, welcher unterhalb des Schaftendes der Interdentalbürste angeordnet ist, weg geklappt werden, womit die Interdentalbürste insbesondere für die Entnahme von Hand besser zugänglich ist. Nach der Entnahme kann der Bereich des Behälterbodens zurückgeklappt werden, um den Behälter wieder zu verschliessen. Der Biegefalz kann zum Beispiel als Materialverjüngung oder als Perforation vorgesehen sein. Sofern sich am Behälterboden ein Bereich mit einem Euroloch (Loch zum Aufhängen an einem Präsentationsregal im Verkaufsladen) befindet und der Biegefalz durch diesen Bereich verlaufen würde, so kann entweder der Biegefalz durch den Bereich des Eurolochs verlängert werden, oder es kann eine Sollbruchstelle/Einschnitt derart vorgesehen sein, dass der Bodenbereich um den Biegefalz gefaltet werden kann, während der Bereich mit dem Euroloch unangetastet bleibt. Weiter kann der Bereich mit dem Euroloch auch entfernbar, insbesondere durch eine Perforation oder dergleichen entfernbar ausgebildet sein.

In Varianten kann auf den Biegefalz auch verzichtet werden.

Vorzugsweise sind die Interdentalbürstenaufnahmen als Ausbuchtungen im Interdentalbürstenaufnahmebereich ausgebildet. Damit wird ein besonders einfaches und kostengünstiges Herstellungsverfahren für den Behälter erreicht. In Varianten kann die Klemmnut auch aus Vollmaterial, zum Beispiel aus geschäumtem Kunststoff, gefaltetem Karton oder dergleichen ausgebildet sein.

Vorzugsweise bilden die Klemmnuten im Behälterboden die rechtwinklig zu einer Behälterauflagefläche höchstgelegenen Ausbuchtungen. Damit können mit dem Interdentalbürstenhalter die Interdentalbürsten in einfacher Weise ergriffen werden. In Varianten können auch zum Beispiel Bereiche des Randes des Behälterbodens als höchstgelegene Bereiche ausgebildet sein.

Vorzugsweise umfasst der Interdentalbürstenaufnahmebereich Kunststoff, insbesondere eine formstabile Folie. Damit können in kostengünstiger Weise die Klemmnuten als Ausbuchtungen in der Folie ausgebildet werden. Besonders bevorzugt handelt es sich bei dem Kunststoff um Polyethylen, wobei aber auch andere dem Fachmann bekannte Kunststoffsorten eingesetzt werden können.

In Varianten können auch andere Materialien für den Interdentalbürstenbereich vorgesehen sein, insbesondere Karton, geschäumtes Material etc.

Bevorzugt umfasst der Behälter eine Abdeckung, womit der Interdentalbürstenaufnahmebereich abgedeckt werden kann. Damit können die Interdentalbürsten vor Verunreinigungen oder mechanischen Einflüssen geschützt werden. In Varianten kann auf die Abdeckung auch verzichtet werden. Zum Beispiel können auch die einzelnen Interdentalbürsten abdeckbar ausgebildet sein. Weiter können die Bürsten separat verschlossen sein, so dass keine vollständige Abdeckung des Interdentalbürstenbereichs notwendig ist. Besonders bevorzugt ist die Abdeckung über ein Scharnier, insbesondere über einen biegbaren Bereich mit dem Behälterboden verbunden. Damit wird insbesondere die Wiederverschliessbarkeit vereinfacht.

In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Abdeckung einstückig mit dem Behälterboden ausgebildet, so dass Behälterboden und Abdeckung in einem Arbeitsschritt, insbesondere mittels eines Tiefziehverfahrens, geformt werden können. Damit wir ein besonders kostengünstiges und einfaches Herstellungsverfahren erreicht.

In Varianten können die Abdeckung und der Behälterboden auch separat hergestellt werden. Ein Scharnier kann in diesem Fall zum Beispiel über einen Klebstreifen erreicht werden. Vorzugsweise umfasst die Abdeckung eine erste Teilabdeckung, welche in einer Schliessposition die Bürsten abdeckt und den Schaft höchstens teilweise abdeckt. Damit kann die Interdentalbürste mit dem Schaft an einen Interdentalbürstenhalter gekoppelt werden respektive von Hand ergriffen werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Bürste der Interdentalbrüste kontaminiert wird. Weiter kann der Behälter über den Behälterboden und die erste Teilabdeckung sehr gut ergriffen werden, ohne dass die Interdentalbürsten, insbesondere die Bürsten berührt werden. Schliesslich kann damit verhindert werden, dass beim Ergreifen respektive dem Ankoppeln einer Interdentalbürste diese oder weitere Interdentalbürsten aus dem Behälter fallen können, da diese zwischen der Klemmnut und der ersten Teilabdeckung gehalten sind. Die erste Teilabdeckung deckt vorzugsweise nur denjenigen Bereich der Interdentalbürste ab, welcher für das Ergreifen nicht freigelegt sein muss, das heisst vorzugsweise wird die Bürste und die Klemmnut durch die erste Teilabdeckung abgedeckt, während der Bereich des Schafts, welcher an dem der Bürste gegenüberliegenden Ende aus der Klemmnut hinausragt nicht durch die erste Teilabdeckung abgedeckt ist. An diesem Bereich des Schafts kann die Interdentalbürste entweder von Hand ergriffen oder mit einem Interdentalbürstenhalter gekoppelt werden.

In Varianten kann auf die erste Teilabdeckung auch verzichtet werden.

Bevorzugt umfasst die erste Teilabdeckung Noppen, womit in der Schliessposition der Schaft in der Klemmnut fixiert ist. Damit wird zusätzlich zur Klemmnut ein Formschlüssige Befestigung erreicht. Insbesondere wenn die Klemmnut im Querschnitt zur Öffnungsrichtung verjüngt ist und damit den Schaft um mehr als den halben Umfang umschliesst, kann es von Vorteil sein, wenn der Schaft zusätzlich durch die Noppen radial gestützt wird. Damit kann auch bei starken Erschütterungen verhindert werden, dass sich eine Interdentalbürste aus der Klemmnut löst.

In Varianten kann auf die Noppen, insbesondere im Bereich der Klemmnut, auch verzichtet werden.

Vorzugsweise umfasst die Abdeckung eine zweite Teilabdeckung, welche in einer Schliessposition zusammen mit der ersten Teilabdeckung die Interdentalbürste vollständig abdeckt. Besonders bevorzugt wird die Interdentalbürste durch die erste Teilabdeckung, den Behälterboden und die zweiten Teilabdeckung vollständig abgeschlossen. Damit kann eine besonders hygienische Verpackung erreicht werden.

In Varianten kann auf die zweite Teilabdeckung auch verzichtet werden. Um eine hygienische Verpackung zu erreichen, kann der Behälter zum Beispiel in einer Folie verschweisst werden.

Vorzugsweise umfassen der Behälterboden einen ersten Verschlussteil und die Abdeckung einen zweiten Verschlussteil, welche durch Zusammenwirken die Abdeckung an dem Interdentalbürstenbereich halten.

Alternativ können die Abdeckung und der Behälterboden auch verschweisst oder verklebt werden.

Vorzugsweise umfasst der Behälterboden als erstes Verschlussteil einen aussen umlaufenden Absatz und die Abdeckung umfasst einen entsprechenden innen umlaufenden Absatz als zweiten Verschlussteil, wobei der zweite umlaufende Absatz über den ersten umlaufenden Absatz stülpbar ist und so die Abdeckung klemmend auf dem Behälterboden hält. Alternativ kann der erste Absatz auch innen umlaufend und der zweite Absatz aussen umlaufend ausgebildet sein, so dass der zweite Absatz in den ersten Absatz hinein stülpbar ist. Der Behälterboden und die Abdeckung können auch mehrere solcher Absätze aufweisen.

Ein aussen umlaufender Absatz des Behälterbodens kann zudem rückseitig, und dort als innen umlaufender Absatz, zur Aufnahme eines Leporellos oder dergleichen eingesetzt werden. Zum Halten des Leporellos können Noppen an dem innen umlaufenden Absatz vorgesehen sein. Weiter können die umlaufenden Absätze des Behälterbodens und/oder der Abdeckung gleichzeitig zur Formstabilisierung dienen.

Alternativ können auch andere Verschlussteile vorgesehen sein. Zum Beispiel kann der Behälterboden Ausbuchtungen, zum Beispiel im Wesentlichen halbkugelförmige Ausbuchtungen und die Abdeckung entsprechende Einbuchtungen umfassen, wobei die Ausbuchtung derart in die Einbuchtung gepresst werden kann, dass die Abdeckung auf dem Behälterboden festgeklemmt ist. Dem Fachmann sind auch weitere Verschlussteile bekannt.

Generell kann unabhängig von den Verschlussteilen der Behälterboden zusätzlich mit der Abdeckung verschweisst oder verklebt sein. Beim erstmaligen Gebrauch würde die Klebe- oder Schweissstelle aufgebrochen. Ein Wiederverschliessen würde über die Verschlussteile erfolgen.

Vorzugsweise sind die Interdentalbürsten parallel zueinander angeordnet und insbesondere gleich ausgerichtet. Damit wird erreicht, dass zur Entnahme einer Interdentalbürste der Behälter jeweils gleich orientiert werden kann. Damit wird die Handhabung des Behälters vereinfacht.

Alternativ können die Interdentalbürsten auch alternierend parallel ausgerichtet sein, so dass jeweils eine Bürste einer Interdentalbürste zu einem Schaft einer benachbarten Interdentalbürste benachbart ist. Damit kann gegebenenfalls ein kompakterer Behälter geschaffen werden. Die Interdentalbürsten können aber auch im Kreis, zum Zickzack oder anderweitig angeordnet sein.

Die Bürste der Interdentalbürste kann unterschiedlich ausgebildet sein. Insbesondere kann der Behälter verschieden geformte Interdentalbürsten umfassen, welch in Abhängigkeit der Dimension des Zahnzwischenraums eingesetzt werden können.

Um die Dimension des Zahnzwischenraums zu bestimmen und damit die geeignete Interdentalbürste auswählen zu können, umfasst der Behälter vorzugsweise eine Interdentalbürstensonde. Vorzugsweise handelt es sich um eine Interdentalbürstensonde gemäss der EP 0 892 625 B 1 (Curaden AG). Alternativ können auch andere Mittel zur Bestimmung eines Zahnzwischenraumes durch den Behälter umfasst sein.

Ein Set umfasst vorzugsweise einen Behälter mit Interdentalbürsten und einen Interdentalbürstenhalter zum Ergreifen der Interdentalbürsten.

Vorzugsweise umfasst der Schaft der Interdentalbürsten eine Traverse. Damit kann der Schaft der Interdentalbürste durch den Interdentalbürstenhalter ergriffen werden.

Alternativ kann auf die Traverse auch verzichtet werden. Dem Fachmann ist eine Vielzahl von alternativen Befestigungsmöglichkeiten einer Interdentalbürste an einem Interdentalbürstenhalter bekannt.

Vorzugsweise umfasst der Interdentalbürstenhalter Anschläge (insbesondere eine Doppelgabel, siehe unten) für die Traverse, so dass damit die Interdentalbürste bezüglich einer Interdentalbürstenlängsachse verdrehgesichert gehalten werden kann.

Alternativ kann auf die Verdrehsicherung mittels der Traverse und der Anschläge verzichtet werden. Eine Verdrehsicherung kann auch auf andere Art und Weisen erreicht werden. Unter Umständen kann auf die Verdrehsicherung auch verzichtet werden. Bevorzugt umfasst der Interdentalbürstenhalter einen Kopplungsbereich mit einer Doppelgabel, für das Ankoppeln an eine Traverse der Interdentalbürste. Die Ausbildung des Kopplungsbereichs als Doppelgabel ermöglicht im Zusammenwirken mit der Traverse ein Ankoppeln des Interdentalbürstenhalters in unterschiedlichen Winkeln zur Interdentalbürste.

Alternativ kann statt der Doppelgabel auch eine Klemmnut analog zur Interdentalbürstenaufnahme vorgesehen sein, um die Interdentalbürste an dem Interdentalbürstenhalter zu halten. Dem Fachmann sind weitere Varianten bekannt.

Die Interdentalbürste kann einen sich an die Traverse distal anschliessenden Dorn aufweisen, womit ein Verschwenken bezüglich des Interdentalbürstenhalters verhindert werden kann. Dazu kann der Interdentalbürstenhalter zwischen der Doppelgabel, das heisst auf einer zentralen Achse des Interdentalbürstenhalters eine Aufnahme für den Dorn aufweisen (siehe unten).

In einem Verfahren zur Herstellung eines Interdentalbürstenaufnahmebereichs wird eine Folie durch Tiefziehen in eine Form des Interdentalbürstenaufnahmebereichs überführt. Vorzugsweise wird der Behälterboden als Ganzes durch das Tiefziehverfahren hergestellt. Besonders bevorzugt werden sowohl der Behälterboden als auch die Abdeckung, insbesondere einstückig, durch ein einziges Tiefziehverfahren hergestellt. Im Anschluss können die Interdentalbürsten in den durch das Tiefziehverfahren hergestellten Klemmnuten im Interdentalbürstenaufnahmebereich geklemmt werden.

Alternativ kann auch nur der Interdentalbürstenaufnahmebereich oder nur die Interdentalbürstenaufnahmen selbst durch Tiefziehen hergestellt werden. Der Behälterboden und die Abdeckung müssen nicht zwingend durch dasselbe Herstellungsverfahren hergestellt werden. So kann der Behälterboden zum Beispiel geschäumt oder aus Karton und die Abdeckung durch ein Tiefziehverfahren hergestellt sein. Die Abdeckung kann aber auch lediglich als dünne Abdeckfolie ausgebildet sein, welche auf einen Randbereich des Bodens eben geklebt oder geschweisst wird.

In einem Verfahren zur Entnahme einer Interdentalbürste aus einem Behälter, unter Verwendung eines Interdentalbürstenhalters, wird mit dem Interdentalbürstenhalter in einem ersten Winkel zur Interdentalbürste an die Interdentalbürste angekoppelt und anschliessend der Interdentalbürstenhalter in einen zweiten Winkel zur Interdentalbürste, insbesondere zur Verrastung der Interdentalbürste am Interdentalbürstenhalter, verschwenkt. Durch die Schwenkbewegung kann eine besonders solide Verrastung zwischen Interdentalbürste und Interdentalbürstenhalter erreicht werden, insbesondere da damit mit geringem Kraftaufwand ein relativ grosses Drehmoment am Kopplungsort erreicht werden kann.

Vorzugsweise ist der erste Winkel 90° respektive 180° und der zweite Winkel 180° respektive 90°. Damit kann je nach Verwendung der Winkel zwischen dem Interdentalbürstenhalter und der Interdentalbürste, und damit insbesondere der Bürste, entweder 180° oder 90° gewählt werden, während gleichzeitig eine hinreichend solide Verrastung durch die Schwenkbewegung erreicht werden kann.

In Varianten können der erste Winkel und der zweite Winkel auch anderweitig gewählt sein. Der erste Winkel kann zum Beispiel auch zwischen 60° und 120° respektive zwischen 150° und 2 10° liegen, während der zweite Winkel zwischen 150° und 2 10° respektive zwischen 60° und 120° zu liegen kommt. Damit kann je nach Einsatzgebiet und Art der Interdentalbürste die Ergonomie beim Einsatz optimiert werden. Die Wahl der beiden Winkel hängt von der Art der Verrastung und von der geforderten Endstellung ab. Dem Fachmann ist damit klar, dass auch andere Winkel vorgesehen sein können.

Aus der nachfolgenden Detailbeschreibung und der Gesamtheit der Patentansprüche ergeben sich weitere vorteilhafte Ausführungsformen und Merkmalskombinationen der Erfindung.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die zur Erläuterung des Ausführungsbeispiels verwendeten Zeichnungen zeigen:

Fig. 1 a bis 1 d einen schematischen Ablauf des Ergreifens einer Interdentalbürste mit einem Interdentalbürstenhalter als Seitenansicht, quer zur Klemmnutenlängsachse, wobei im Endzustand die Achsen der Interdentalbürsten und des Interdentalbürstenhalters fluchten; einen schematischen Ablauf des Ergreifens einer Interdentalbürste mit einem Interdentalbürstenhalter als Seitenansicht, quer zur Klemmnutenlängsachse, wobei im Endzustand die Achsen der Interdentalbürste und des Interdentalbürstenhalters rechtwinklig zueinander stehen; eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform des Behälters bei aufgeklappter Abdeckung als Draufsicht; eine Detailansicht gemäss Figur 3a des in der Klemmnut gehaltenen Schaftes; eine Draufsicht gemäss Figur 3a bei geschlossener Abdeckung; eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A gemäss Figur 4; eine schematische Schrägansicht eines Interdentalbürstenhalters; eine Detailansicht des Kopplungsbereichs des Interdentalbürstenhalters gemäss der Figur 6a; eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform des Behälters bei aufgeklappter Abdeckung als Draufsicht; eine schematische Darstellung einer Seitenansicht des Behälters gemäss Figur 7 eine Detailansicht des Biegefalz gemäss Figur 8 eine schematische Schrägansicht der zweiten Ausführungsform des Behälters bei aufgeklappter Abdeckung; eine schematische Schrägansicht gemäss Figur 10a bei teilweise geschlossener Abdeckung; sowie Fig. 10c eine schematische Schrägansicht gemäss Figur 10a bei vollständig geschlossener Abdeckung.

Grundsätzlich sind in den Figuren gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Wege zur Ausführung der Erfindung Die Figur 1 a zeigt einen Behälterboden 100 der ersten als auch der zweiten Ausführungsform eines Behälters 1. 1 respektive 1.2 in einer Seitenansicht. Der Behälterboden 100 umfasst eine Interdentalbürstenaufnahme 1 10 für eine Interdentalbürste 300.

Die Interdentalbürste umfasst im Wesentlichen einen Schaft 320 und eine Bürste 310. Sowohl der Schaft 320 als auch die Bürste 310 sind vorliegend im Wesentlichen rotationssymmetrisch geformt und weisen vorliegend eine gemeinsame Rotationsachse auf. Der Schaft 320 ist im Wesentlichen kreiszylindrisch ausgebildet, weist aber zusätzlich Kopplungsmittel für den Interdentalbürstenhalter 400 auf (siehe unten, Figur 3b). Die Bürste 310 ist vorliegend als Kreiszylinder dargestellt. Dem Fachmann ist aber klar, dass die Bürste diverse Formen aufweisen kann, insbesondere zum Beispiel kegelförmig etc.

Die Interdentalbürstenaufnahme 1 10 umfasst eine Klemmnut, in welcher der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 klemmend gehalten ist. Die Klemmnutlängsachse verläuft in der Figur 1 a in der Blattebene. Die Klemmnut weist vorliegend eine Klemmnutlänge auf, welche ungefähr 50 % der Schaftlänge des Schafts 320 entspricht. Damit ist die Interdentalbürste 300 in der Klemmnut ausgerichtet. Die Klemmnut weist im Querschnitt eine U-Form auf, welche sich zur Öffnung hin verjüngt. Damit kann der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 zum Klemmnutboden gedrückt werden, womit die Interdentalbürste sicher in der Interdentalbürstenaufnahme 1 10 gehalten ist.

Die Figuren 1 a bis 1 d zeigen einen schematischen Ablauf des Ergreifens einer Interdentalbürste 300 mit einem Interdentalbürstenhalter 400 als Seitenansicht, quer zur Klemmnutenlängsachse, wobei im Endzustand die Achsen der Interdentalbürsten 300 und des Interdentalbürstenhalters 400 fluchten. In einem ersten Schritt gemäss der Figur 1 a wird der Interdentalbürstenhalter 400 an den Schaft 320 der Interdentalbürste gekoppelt, so dass eine Längsachse des Interdentalbürstenhalters 400 rechtwinklig zur Klemmnutlängsachse respektive zur Schaftlängsachse des Schaftes 320 orientiert ist. Die Kopplung erfolgt über eine Doppelgabel des Interdentalbürstenhalters 400, welche an einer Traverse des Schaftes der Interdentalbürste 300 einrastet. Zum Einrasten wird der Interdentalbürstenhalter 400 entlang dessen Längsachse auf die Traverse zubewegt. Die Doppelgabel ist im Zusammenhang mit den Figuren 6a und 6b näher beschrieben.

In einem zweiten Schritt gemäss der Figur 1 b wird der Interdentalbürstenhalter 400 von der Position gemäss Figur 1 a in die Position gemäss Figur 1 c verschwenkt. In der Figur 1 c weisen die Klemmnut respektive der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 und der Interdentalbürstenhalter dieselbe Längsachse auf, das heisst, es liegt ein Zwischenwinkel von 180° vor. Beim Erreichen dieser Position erfolgt eine zweite Verrastung eines proximalen Bereichs des Schaftes 320 in einer entsprechenden Rastnut des Interdentalbürstenhalters 400.

In einem letzten Schritt gemäss der Figur 1 d kann nun mittels des Interdentalbürstenhalters 400 der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 aus der Klemmnut der Interdentalbürstenaufnahme 1 10 gelöst werden. Die Bewegung erfolgt rechtwinklig zur Klemmnutrichtung respektive rechtwinklig zur Längsachse des Schaftes 320. Dazu wird der Interdentalbürstenhalter 400 rechtwinklig zur Interdentalbürstenlängsrichtung von der Interdentalbürstenaufnahme 1 10 weg gezogen.

Die Figuren 2a bis 2d zeigen einen schematischen Ablauf des Ergreifens einer Interdentalbürste 300 mit einem Interdentalbürstenhalter 400 aus einem Behälterboden 100 gemäss den Figuren 1 a bis 1 d, als Seitenansicht, quer zur Klemmnutenlängsachse, wobei im Endzustand die Achsen der Interdentalbürste 300 und des Interdentalbürstenhalters rechtwinklig zueinander stehen.

In einem ersten Schritt gemäss der Figur 2a wird der Interdentalbürstenhalter 400 an den Schaft 320 der Interdentalbürste gekoppelt, so dass eine Längsachse des Interdentalbürstenhalters 400 mit der Klemmnutlängsachse respektive der Schaftlängsachse des Schaftes 320 fluchtet. Die Kopplung erfolgt über die Doppelgabel des Interdentalbürstenhalters 400, welche an der Traverse des Schaftes der Interdentalbürste 300 einrastet. Zum Einrasten wird der Interdentalbürstenhalter 400 entlang dessen Längsachse auf die Traverse zubewegt. In einem zweiten Schritt gemäss der Figur 2b wird der Interdentalbürstenhalter 400 von der Position gemäss Figur 2a in die Position gemäss Figur 2c verschwenkt. In der Figur 2c stehen die Klemmnutlängsachse respektive der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 und der Interdentalbürstenhalter senkrecht zueinander. Beim Erreichen dieser Position erfolgt eine zweite Verrastung eines proximalen Bereichs des Schaftes 320 in einer entsprechenden Rastnut des Interdentalbürstenhalters 400.

In einem letzten Schritt gemäss der Figur 2d kann nun mittels des Interdentalbürstenhalters 400 der Schaft 320 der Interdentalbürste 300 aus der Klemmnut der Interdentalbürstenaufnahme 1 10 gelöst werden. Die Bewegung erfolgt rechtwinklig zur Klemmnutrichtung respektive rechtwinklig zur Längsachse des Schaftes 320. Dazu wird der Interdentalbürstenhalter 400 in der Interdentalbürstenlängsrichtung von der Interdentalbürstenaufnahme 1 10 weg gezogen.

Die Figur 3a zeigt eine schematische Darstellung einer ersten Ausführungsform des Behälters 1. 1 bei aufgeklappter Abdeckung 200. 1 als Draufsicht. Der Behälter 1. 1 umfasst einen Behälterboden 100.1 mit vorliegend 6 Interdentalbürstenaufnahmen 1 10.1 , in welchen jeweils eine Interdentalbürste 300 aufgenommen ist. Mit dem Behälterboden 100.1 ist einstückig eine Abdeckung 200.1 über einen Scharnierbereich verbunden. Der Behälterboden 100. 1 und die Abdeckung 200. 1 sind mit einem Tiefziehverfahren aus einer formstabilen Plastikfolie hergestellt. Hierbei ist anzumerken, dass in der Praxis die Bürsten 310 der Interdentalbürsten 300 wesentlich kleiner ausfallen können, als in den vorliegenden Figuren 2a, 2b etc. dargestellt. Die Bürsten 310 stehen lediglich für einen maximalen Raum, welcher diesen in der vorliegenden beispielhaften Verpackung zukommen kann. So sind typischerweise die Verpackungen den Interdentalbürsten derart angepasst, dass sich die Bürsten in verpacktem Zustand nicht berühren. Die Figur 3b zeigt eine Detailansicht gemäss Figur 3a des in der Klemmnut der Interdentalbürstenaufnahme 1 10. 1 gehaltenen Schaftes 320 der Interdentalbürste 300. Die Klemmnut der Interdentalbürstenaufnahme 1 10. 1 weist im Querschnitt zur Klemmnutlängsrichtung eine U-Form auf, welche zur Öffnung hin eine Verjüngung aufweist. Die Verjüngung ist geringfügig schmaler als der Durchmesser des Schaftes 320, so dass der Schaft 320 bei der Entnahme aus der Klemmnut rechtwinklig zur Klemmnutlängsrichtung die Verjüngung durch eine elastische Verformung der Interdentalbürstenaufnahme aufweitet. Weiter ist in der Figur 3b die Traverse 310 an dem Schaft 320 der Interdentalbürste 300 ersichtlich, welche durch die Doppelgabel des Interdentalbürstenhalters erfasst werden kann.

Die Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf die erste Ausführungsform des Behälters 1.1 gemäss Figur 3a bei geschlossener Abdeckung 200. 1. Die Figur 5 zeigt eine Schnittdarstellung entlang der Linie A-A gemäss Figur 4.

Der Behälterboden 100.1 weist als äusseren umlaufenden Rand eine Auflagefläche 120.1 auf, an welche sich unterseitig eine Ausnehmung anschliesst, in welche ein Leporello mittels Noppen oder dergleichen geklemmt werden kann. An die Auflagefläche 120. 1 schliesst sich ein zur Auflagefläche 120.1 senkrechter und aussen umlaufender Absatz 12 1.1 an, welcher auch die unterseitige Ausnehmung bildet. An den Absatz 12 1. 1 schliesst sich eine zur Auflagefläche 120. 1 parallele Ebene an, auf welcher die Interdentalbürstenaufnahmen durch Klemmnuten 1 12. 1 auf einem Podest 1 1 1. 1 gebildet sind. Die Klemmnuten 1 12. 1 bilden bezüglich der Auflagefläche 120. 1 den höchsten Punkt des Behälterbodens 100. 1. Das Podest 1 1 1.1 dient im Wesentlichen zur Stabilität des Behälterbodens 100. 1 und zur Erhöhung des Klemmnutgrunds, so dass einerseits die Bürste 310 nicht auf der Ebene aufliegt und anderseits hinreichend Freiraum zum Ergreifen des Schaftes 320 besteht.

Die Abdeckung 200. 1 weist eine Querschnittsform auf, welche im Wesentlichen der Querschnittform des Behälterbodens 100. 1 mit den Interdentalbürsten 300 entspricht. Insbesondere weist auch die Abdeckung 200. 1 als äusseren umlaufenden Rand eine Auflagefläche 220. 1 auf, welche in geschlossenem Zustand auf der Oberseite der Auflagefläche 120. 1 aufliegt und damit gegebenenfalls auch verschweisst oder verklebt sein kann. An die Auflagefläche 220. 1 schliesst sich ebenfalls ein zur Auflagefläche 220. 1 senkrechter und innen umlaufender Absatz 22 1. 1 an. In geschlossenem Zustand liegt die Innenfläche des Absatzes 22 1. 1 an der Aussenfläche des Absatzes 12 1. 1 an, so dass die Abdeckung 200.1 am Behälterboden 100. 1 festgeklemmt ist. Die Klemmwirkung kann derart gewählt sein, dass auf ein Verkleben oder Verschweissen der Auflagefläche 120. 1 mit der Auflagefläche 220. 1 verzichtet werden kann.

Die Figur 6a zeigt eine schematische Schrägansicht eines Interdentalbürstenhalters 400. Der Interdentalbürstenhalter 400 umfasst einen Griff 410, welcher in einen Griffbereich 41 1 zum Ergreifen des Interdentalbürstenhalters 400 und einen abgewinkelten Bereich 412 aufgeteilt ist. Distal am abgewinkelten Bereich 412 schliesst sich gegenüberliegend des Griffbereichs 41 1 der Kopf 420 zur Aufnahme der Interdentalbürste 300 an.

Die Figur 6b zeigt eine Detailansicht des Kopplungsbereichs des Interdentalbürstenhalters gemäss der Figur 6a. Der Kopplungsbereich des Interdentalbürstenhalters 420 wird durch den Kopf 420 gebildet. Dieser weist eine im Wesentlichen eine Kugelform auf, in welcher die Aufnahmen für den Schaft 320 respektive die Traverse 32 1 der Interdentalbürste ausgebildet sind. Zur Aufnahme der Traverse 32 1 weist der Kopf 420 eine Doppelgabel 430 auf, welche im Wesentlichen durch eine Quernut rechtwinklig zur Längsachse des abgewinkelten Bereichs 412 im Kopf ausgebildet ist. Beim Ankoppeln wird im ersten Schritt die Traverse 32 1 in der Doppelgabel 430 verrastet. Der Kopf weist weiter eine Rastnut 440 auf, welche rechtwinklig zum abgewinkelten Bereich 412 orientiert ist. Der Schaft 320 kann in einer zum abgewinkelten Bereich 412 rechtwinkligen Orientierung in der Rastnut 440 verrastet werden. Damit ist die Interdentalbürste 300 am Interdentalbürstenhalter 400 rechtwinklig gemäss Figur 2d gehalten. Der Kopf weist weiter eine Rastnut 450 auf, welche in Richtung des abgewinkelten Bereichs 412 orientiert ist. Der Schaft 320 kann damit auch in einer zum abgewinkelten Bereich 412 parallelen Orientierung in der Rastnut 450 verrastet werden. Damit ist die Interdentalbürste 300 am Interdentalbürstenhalter 400 in einem Winkel von 180° gemäss Figur 1 d gehalten. Obige Beschreibungen in Zusammenhang mit einer Längsachse des Interdentalbürstenhalters beziehen sich jeweils auf die Längsachse des abgewinkelten Bereichs 412, zu welchem die Nuten der Doppelgabel 430 und der Rastnut 440 rechtwinklig verläuft. Die Figur 7 zeigt eine schematische Darstellung einer zweiten Ausführungsform eines Behälters 1.2 bei aufgeklappter Abdeckung 200.2 als Draufsicht. Die zweite Ausführungsform des Behälters 1.2 unterscheidet sich im Wesentlichen durch die Abdeckung 200.2 und einem Falz 130.2 im Behälterboden 100.2 von der ersten Ausführungsform des Behälters 100.1. Die Interdentalbürstenaufnahmen 1 10 stimmen, ausser durch die durch den Falz 130.2 bedingte Unterbrechung, mit denjenigen der ersten Ausführungsform überein.

In der Figur 7 ist ersichtlich, dass der Behälterboden 100.2 entlang der Klemmnuten 1 12.2, das heisst rechtwinklig zu den Klemmnuten 1 12.2 auf der Seite des Interdentalbürstenschafts respektive gegenüber den Bürsten, einen Falz 130.2 aufweist (siehe auch die Detailansicht in Figur 9). Der Falz 130.2 erstrecht sich quer zur Klemmnutenrichtung bis in einen Bereich des Eurolochs. Dort trifft der Falz 130.2 auf eine quer zu Falz 130.2 ausgerichtete Perforierung 131.2. In der Verwendung kann die Perforierung 131.2 gebrochen werden, womit der Bereich des Behälterbodens 100.2, welcher unterhalb der über die Klemmnuten 1 12.2 hinausragenden Schäften der Interdentalbürsten (hier nicht dargestellt) ragt, nach unten, weg von den Schäften geklappt werden kann. Damit kann der Bereich der Schäfte der Interdentalbürsten angrenzende an die Klemmnuten 1 12.2 vollständig freigelegt werden, womit eine Interdentalbürste besonders ergonomisch von Hand ergriffen werden kann, ohne dass dem Anwender die der Behälterboden 100.2 in die Quere kommt. Die zweite Ausführungsform des Behälters 1.2 umfasst weiter einen zweiteilige Abdeckung 200.2, welche eine erste Teilabdeckung 2 10.2 und eine zweite Teilabdeckung 220.2 umfasst.

Die erste Teilabdeckung 2 10.2 ist quer zu den Klemmnuten 1 12.2 im Randbereich der Bürstenseite des Behälterbodens 100.2 über einen Falz 2 12.2 am Behälterboden 100.2 angelenkt. Die erste Teilabdeckung 2 10.2 ist derart dimensioniert, dass diese in der Schliessstellung die Bürsten und die Klemmnuten 1 12.2 abdeckt. Die erste Teilabdeckung 2 10.2 umfasst bezüglich der Schliessstellung an der Innenseite Noppen 2 1 1.2 welche derart angeordnet und dimensioniert sind, dass diese in der Schliessstellung in die Klemmnuten 1 12.2 ragen, um dort den Schaft der Interdentalbürsten zu fixieren.

In der Verwendung kann zum Ankoppeln des Interdentalbürstenhalters der Behälter 100.2 derart gehalten werden, dass die Interdentalbürste in der Klemmnut 1 12.2 von der Noppe 2 1 1.2 gehalten ist, womit die Interdentalbürste radial fixiert ist während die Bürste nach wie vor durch die erste Teilabdeckung 2 10.2 bedeckt ist. Durch den vorderen Anschlag in der Klemmnut 1 12.2 kann die Interdentalbürste beim Ankoppeln auch nicht nach vorne rutschen, so dass ein einfaches Ankoppeln mit dem Interdentalbürstenhalter möglich ist, während die Bürste steril gehalten werden kann.

Die zweite Teilabdeckung 220.2 entspricht im Wesentlichen der Abdeckung 200. 1 der ersten Ausführungsform - im Unterschied dazu ist die zweite Teilabdeckung 220.2 quer zur Klemmnutausrichtung auf der Schaftseite am Behälterboden 100.2 angelenkt. Damit sind die erste Teilabdeckung 2 10.2 und die zweite Teilabdeckung 220.2 an zwei gegenüberliegenden Seiten im Randbereich des Behälterbodens 100.2 angelenkt. Die zweite Teilabdeckung 220.2 umfasst Ausbuchtungen 22 1.2, in welchen bei geschlossener zweiter Teilabdeckung der über die Klemmnut 1 12.2 hinausragende Abschnitt des Schafts der Interdentalbürste gehalten ist. Weiter umfasst die zweite Teilabdeckung 220.2 eine Lasche 223.2, an welcher die zweite Teilabdeckung 220.2 geöffnet werden kann.

Die Figur 8 zeigt eine schematische Darstellung einer Seitenansicht des Behälters gemäss Figur 7. In dieser Darstellung ist insbesondere der Falz 130.2 ersichtlich, an welchem der Behälterboden 100.2 abgeknickt werden kann. Weiter sind der Falz 2 12.2 der ersten respektive der Falz 220.2 der zweiten Teilabdeckung gut ersichtlich.

Die Figur 9 zeigt eine Detailansicht des Falzes 130.2 gemäss Figur 8. Der Falz 130.2 ist im Wesentlichen als Verbindungssteg ausgebildet, welcher aus Kunststofffolie besteht. Je nach Materialstärke kann der Falz 130.2 auch angeritzt oder perforiert sein, um das Abknicken zu erleichtern. In den nachfolgenden Figuren 10a bis 10c ist der Vorgang zum Schliessen der zweiten Ausführungsform des Behälters 100.2 dargestellt.

Die Figur 10a zeigt eine schematische Schrägansicht der zweiten Ausführungsform des Behälters 100.2 bei aufgeklappter Abdeckung. In einem ersten Schritt wird nun die erste Teilabdeckung 2 10.2 über die Bürsten der Interdentalbürsten geklappt, womit die Noppen 2 1 1.2 in die Klemmnuten 1 12.2 gelangen und die Interdentalbürsten am Schaft fixiert werden. Die Figur 10b zeigt eine schematische Schrägansicht gemäss Figur 10a bei teilweise geschlossener Abdeckung 200.2, das heisst bei geschlossener erster Teilabdeckung 2 10.2. Im zweiten Schritt wird die zweite Teilabdeckung 220.2 geschlossen, Die Figur 10c zeigt eine schematische Schrägansicht gemäss Figur 10b bei vollständig geschlossener Abdeckung 200.2, das heisst bei zusätzlich geschlossener zweiter Teilabdeckung 220.2. Damit sind die Interdentalbürsten nun vollständig bedeckt und können sicher transportiert oder gelagert werden.

Zusammenfassend ist festzustellen, dass erfindungsgemäss ein Behälter mit Interdentalbürsten geschaffen wird, welcher besonders kostengünstig herstellbar ist und aus welchem die Interdentalbürsten einfach und komfortabel entnommen werden können.