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Title:
INTERNAL PRESSURE SENSOR AND MOUNTING ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/005210
Kind Code:
A1
Abstract:
According to the inventive concept, an internal pressure sensor (1) for measuring the internal pressure of workpieces during injection moulding is integrated into the same plate (6) of an injection moulding tool that incorporates the connector (3), which is connected to the sensor by a cable. Said plate is preferably a tool plate (6), which is situated in the vicinity of the cavity plate (4), on whose inner surface the internal pressure is to be measured. To measure the pressure, the sensor comprises a device (10), which allows it to be mounted on the tool plate and is preferably located at the rear of the sensor in the vicinity of the cable outlet. When mounted, the sensor (1) protrudes beyond the surface of the tool plate (6) in such a way that the pressure-sensitive surface of the sensor lies flush with the internal surface of the cavity plate (4) that is attached to the tool plate.

Inventors:
Engeler, Paul (Allmendweg 13, Frauenfeld, CH-8500, CH)
Application Number:
PCT/CH2005/000387
Publication Date:
January 19, 2006
Filing Date:
July 06, 2005
Export Citation:
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Assignee:
KISTLER HOLDING AG (Eulachstrasse 22, Winterthur, CH-8408, CH)
Engeler, Paul (Allmendweg 13, Frauenfeld, CH-8500, CH)
International Classes:
B29C45/26; B29C45/77; G01L9/08; G01L19/00; B29C45/26; B29C45/77; G01L9/08; G01L19/00; (IPC1-7): B29C45/77; B29C45/26; G01L9/08; G01L19/00
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Claims:
Patentansprüche
1. Forminnendrucksensor (1) zum Messen von Werkzeuginnendrü¬ cken beim Spritzgiessen, wobei der Sensor (1) mit einem Kabel (2) an einem Stecker (3) anschliessbar ist oder an¬ geschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor eine Vorrichtung (10) zur Montage an einer Werkzeugplatte (6) aufweist und in montiertem Zustand aus der Oberfläche dieser Werkzeugplatte (β) in Richtung Kavitätsplatte (4) herausragt.
2. Sensor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) ein Messelement und eine Schutzhülse (15) um das Messelement umfasst.
3. Sensor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) eine Verlängerung (8) an den Sensor umfasst.
4. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Vorrichtung (10) zur Montage an der Werkzeugplatte (6) ein Gewinde (11) umfasst.
5. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Vorrichtung (10) zur Montage an der Werkzeugplatte (6) einen Flansch (12) umfasst.
6. Sensor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn¬ zeichnet, dass die Vorrichtung (10) zur Montage an der Werkzeugplatte (6) eine Klemmvorrichtung umfasst.
7. Sensor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung Spiel aufeist.
8. Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) einen Anschluss (14) für ein EinLeiterKabel umfasst.
9. Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) ein piezoelektrischer Sensor ist.
10. Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) von der Seite der Ka vitätsplatte her an der Werkzeugplatte (6) anbringbar, vorzugsweise einschraubbar oder einklemmbar ist.
11. Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sein Durchmesser bis 8 mm oder bis 12 mm beträgt.
12. Sensor nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor in derselben Platte (6) montierbar ist wie der mit diesem Sensor (1) zu verbin¬ denden Stecker (3) .
13. Montageanordnung zum Messen von Werkzeuginnendrücken beim Spritzgiessen umfassend mindestens eine Werkzeugplatte (6) und eine Kavitätsplatte (4) sowie einen Formin¬ nendrucksensor (1) und ein durch ein Kabel (2) am Sensor (1) befestigter Stecker (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Forminnendrucksensor (1) und der Stecker (3) an der¬ selben Werkzeugplatte (6) angebracht sind.
14. Montageanordnung gemäss Anspruch 13, dadurch gekennzeich¬ net, dass der Sensor (1) in montiertem Zustand aus der Oberfläche der Werkzeugplatte (6) in Richtung Kavitäts platte (4) herausragt.
15. Montageanordnung gemäss Anspruch 13 oder 14, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass das Kabel (2) ein EinLeiterKabel ist.
16. Montageanordnung gemäss einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) ein piezo¬ elektrischer Sensor ist.
17. Montageanordnung gemäss einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) von der Seite der Kavitätsplatte her an der Werkzeugplatte (6) ange¬ bracht, vorzugsweise eingeschraubt oder eingeklemmt ist.
18. Montageanordnung gemäss einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) von einer Schutzhülse (15) umgeben ist.
19. Montageanordnung gemäss Anspruch 18, dadurch gekennzeich¬ net, dass die Schutzhülse (15) an der Werkzeugplatte (6) angebracht, vorzugsweise eingeschraubt oder eingeklemmt ist.
20. Montageanordnung gemäss einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) mittels einer Verlängerung (8) an der Werkzeugplatte (6) angebracht, vorzugsweise eingeschraubt oder eingeklemmt ist.
21. Montageanordnung gemäss einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (1) mit einem Flansch (12) an der Werkzeugplatte (6) angebracht, vor¬ zugsweise eingeschraubt oder eingeklemmt ist.
Description:
FORMINNENDRUCKSENSOR UND MONTAGEANORDNUNG

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft einen Forminnendrucksensor zum Messen von Werkzeuginnendrücken bei Spritzgiessen, wobei der Sensor mit einem Kabel an einem Stecker angeschlossen werden kann oder angeschlossen ist, sowie eine Montageanordnung zum Mes¬ sen von Werkzeuginnendrücken beim Spritzgiessen umfassend mindestens eine Werkzeugplatte und eine Kavitätsplatte sowie einen Forminnendrucksensor und ein durch ein Kabel am Sensor befestigter Stecker.

Stand der Technik

Forminnendrucksensoren, insbesondere piezoelektrische Formin¬ nendrucksensoren, sind seit über 30 Jahren bekannt. Sie ar¬ beiten nach dem in der CH 573593 beschriebenen Prinzip und besitzen keine Membran. Sie wurden vorwiegend für den Einsatz beim Spritzgiessverfahren entwickelt, um den Forminnendruck während dem Spritzgiessen in einer Kavität eines Spritzgiess- werkzeuges zu bestimmen und dadurch die Prozesssteuerung zu verbessern. Solche Sensoren sind so aufgebaut, dass auf einer Seite die druckempfindliche Fläche und gegenüberliegend der Kabelausgang ist.

Ein übliches Spritzugiesswerkzeug umfasst mehrere aufeinander geschichtete Platten, wobei die oberste Platte die Werkzeug¬ platte ist. Auf dieser Werkzeugplatte befindet sich bei- spielsweise eine Halteplatte mit einer oder mehreren Ausspa¬ rungen, in welchen sich Kavitätsplatten befinden. Die Kavitä- ten dieser Kavitätsplatten werden beim Spritzgiessen mit ei-

Bestätigungskopϊe ner geeigneten Masse ausgefüllt. Dabei ist jeweils ein For¬ minnendrucksensor derart an der Kavitätsplatte montiert, dass die druckempfindliche Fläche des Sensors bündig mit der In¬ nenwand der Kavitätsplatte ist. Dazu' dient in der Regel ein Gewinde im vorderen Bereich des Sensors, also in der Nähe der druckempfindlichen Stelle.

Ein am Sensor angeschlossenes Kabel verläuft weiter in die Werkzeugplatte und endet an einem Stecker, der an dieser Platte angeordnet ist. Der Einbau wird unter Einhaltung sehr geringer Toleranzen von einem Werkzeugbauer vorgenommen.

Wird die Kavitätsplatte später in der Produktionswerkstatt entnommen, beispielsweise zur Reinigung, so muss darauf ge¬ achtet werden, dass das Kabel nicht zerreisst. Dies passiert leider sehr häufig, da im Moment der. Entnahme der Kavitäts- platte oft nicht an den Sensor gedacht wird. Die entsprechen¬ de Reparatur, der Ersatz des Kabels, muss von einem Fachmann ausgeführt werden, da es sich bei diesem Kabel um ein abge¬ schirmtes Koaxialkabel handelt, welches nicht von einem Pro¬ duktionsmitarbeiter oder Werkzeugbauer am Sensor oder am Ste- cker montiert werden kann. Diese Reparatur ist sehr teuer.

Beim Wiedereinsetzen der Kavitätsplatte in die Platte muss erneut darauf geachtet werden, dass . das Kabel nicht einge¬ klemmt wird. Einerseits würde dadurch das Kabel beschädigt werden, andererseits würde dadurch die Kavitätsplatte nicht in der vorgesehenen Position sitzen.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Formin¬ nendrucksensor und eine Montageanordnung anzugeben, welche eine Entnahme und ein Einsetzen der Kavitätsplatte ermögli¬ chen, ohne dass dabei der Gefahr besteht, das Kabel zu be¬ schädigen.

Die Aufgabe wird gelöst durch die Kennzeichen der unabhängi- gen Patentansprüche.

Die der Erfindung zugrunde liegende Idee besteht darin, dass ein erfindungsgemässer Forminnendrucksensor zum Messen von Werkzeuginnendrücken beim Spritzgiessen in dieselbe Platte eines Spritzgiesswerkzeuges eingebaut wird, in welcher auch der Stecker eingebaut wird, der mit dem Sensor durch ein Ka¬ bel verbunden ist. Diese Platte ist vorzugsweise eine Werk¬ zeugplatte, welche neben der Kavitätsplatte angeordnet ist, an deren inneren Oberfläche der Forminnendruck gemessen wer¬ den soll.

Zu diesem Zweck umfasst der Sensor eine Vorrichtung zur Mon¬ tage an diese Werkzeugplatte, welche sich vorteilhafterweise im hinteren Bereich des Sensors befindet, beim Kabelausgang. Im montierten Zustand ragt der Sensor über die Oberfläche der Werkzeugplatte in Richtung Kavitätsplatte hervor, sodass die druckempfindliche Fläche des Sensors mit der inneren Oberflä¬ che einer an der Werkzeugplatte angebrachten Kavitätsplatte bündig ist.

Beim Anbringen der Kavitätsplatte wird diese über den an der Werkzeugplatte montierten Sensor gebracht. Beim Entfernen der Kavitätsplatte wird der Sensor dabei nicht mitgenommen, so¬ dass das Kabel keinen Gefahren ausgesetzt ist. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Im Folgenden wird die Erfindung unter Beizug der Zeichnungen näher erklärt. Es zeigen

Fig. 1 eine schematische perspektivische Darstellung eines Werkzeuges im Aufschnitt eines Aufbaus umfassend eine Kavitätsplatte und eine Halteplatte zur Her¬ stellung von Spritzgussteilen mit einem Formin¬ nendrucksensor nach dem Stand der Technik;

Fig. 2 ein Querschnitt einer schematischen Darstellung ei- nes Werkzeuges umfassend eine Kavitätsplatte und eine Werkzeugplatte mit einem erfindungsgemässen Sensor;

Fig. 3 ein Querschnitt einer schematischen Darstellung ei¬ nes Werkzeuges umfassend eine Kavitätsplatte und eine Werkzeugplatte mit einem erfindungsgemässen Sensor in einer alternativen Ausführung.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Fig. 1 zeigt in einer schematischen perspektivischen Dar¬ stellung im Aufschnitt ein Spritzgiesswerkzeug mit einer Ka- vitätsplatte 4 zum Spritzgiessen von Formteilen nach dem Stand der Technik. In diesem Beispiel wird das Formteil ein Zahnrad. Diese Kavitätsplatte 4 ist in einer Halteplatte 5 formschlüssig eingebaut. Ein Forminnendrucksensor 1 ist der¬ art an der Kavitätsplatte 1 angebracht, dass seine druckemp- findliche Einleitungsfläche zur Kavität der Kavitätsplatte 4 gerichtet ist und bündig mit der Kavität abschliesst. Zum Einbau werden die Halteplatte 5 und die Kavitätsplatte 4 von der darunter liegenden Werkzeugplatte 6 getrennt, sodass der Zugang zur Montage einfach von der Unterseite her möglich ist. Dazu sind Aussparungen oder Kanäle 7 zwischen den ein¬ zelnen Platten angebracht.

In anderen Ausführungsformen sind Kanäle 7 in der Kavitäts- platte 4 und/oder in der Halteplatte 5 angebracht, durch wel¬ che ein Kabel 2 vom Sensor 1 zu einem Stecker 3 verlaufen kann. In diesem Fall muss zur Montage des Sensors 1 der Sen¬ sor 1 oder der Stecker 3 erst durch den Kanal 7 gelangen, be- vor der Sensor 1 in der Kavitätsplatte 4 montiert werden kann.

Das Kabel 2 ist ein isoliertes Koaxialkabel, welches am Sen¬ sor 1 und am Stecker 3 aufwändig montiert ist. Der Werkzeug¬ bauer, welcher die Kavitätsplatte 4 mit den verschiedenen Platten baut und mit dem Sensor 1 zusammensetzt, muss einen Sensor mit Stecker 3 und gewünschter Länge des Kabels 2 fer¬ tig montiert bestellen. Das Kabel 2 muss lang genug sein, da¬ mit die Kavitätsplatte 4 beguem montiert und entnommen werden kann, und kurz genug, um im Kanal 7 untergebracht zu werden, ohne dass ein Einklemmen riskiert werden muss.

In der Fig. 2 ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsge- mässen Sensors 1 in eingebautem Zustand dargestellt. Die er¬ finderische Idee besteht im Wesentlichen darin, dass der For¬ minnendrucksensor 1 und der Stecker 3 an derselben Platte an- gebracht werden können. In Fig. 2 sind diese an der Werkzeug¬ platte 6 angebracht.

Die Kavitätsplatte 4 wird beim Einsetzen in die Aussparung der Halteplatte 5 über den Sensor 1 gebracht. Der Sensor 1 muss präzise an einer vorgegebenen Lage in der richtigen Höhe montiert sein und über die Werkzeugplatte 6 so weit herausra¬ gen, dass seine druckempfindliche Oberfläche mit dem inneren Rand der Kavität der Kavitätsplatte 4 im eingesetzten Zustand bündig ist.

Zu diesem Zweck wird Vorteilhafterweise eine Bohrung in der Werkzeugplatte 6 angebracht, in welche der Sensor montiert werden kann. Diese Bohrung ist mit einem Kanal 7 verbunden, in dem das Kabel 2 zum Stecker 3 verlaufen kann.

An dieser Bohrung kann der Sensor 1 mit einer Vorrichtung 10 zur Montage befestigt werden. Dazu kann beispielsweise ein Gewinde 11 im hinteren Bereich des Sensors 1 beim Kabelaus- gang angebracht sein. Wichtig ist, dass der vordefinierte Ab¬ stand von der druckempfindlichen Sensoroberfläche zur Werk¬ zeugplattenoberfläche erreicht werden kann. Alternative Ver¬ bindungsmöglichkeiten führen ebenfalls zum Ziel.

Der Sensor 1 kann entweder aus dem Messelement alleine beste- hen, oder er kann das Messelement- mit einer Schutzhülse 15 umgeben. Entsprechend ist die Vorrichtung 10 zur Montage dann am hinteren Teil des Messelements oder der Schutzhülse 15 an¬ gebracht.

Der Sensor 1 wird, wie in Fig. 2 gezeigt, von der Seite der Kavitätsplatte 4 her in die Werkzeugplatte 6 eingebaut. Wenn sich weder der Sensor 1 noch der Stecker 3 durch den Kanal 7 führen lässt, muss das Kabel 2 den Sensor 1 trennbar mit dem Stecker 3 verbinden können. Dadurch lässt sich beispielsweise erst das Kabel 2 durch den Kanal 7 führen und anschliessend der einseitig am Kabel 2 befestigte Sensor 1 an der Werkzeug¬ platte 6 anbringen. Dann wird das Kabel 2 an den Stecker 3 befestigt und schlussendlich der Stecker 3 an. der Werkzeug¬ platte 6 von der Seite der Kavitätsplatte 4 her montiert. Die Reihenfolge kann sinngemäss geändert werden je nach dem, wo das Kabel 2 zuerst montiert wird. Zu bemerken ist, dass diese Anschlüsse von einem Werkzeugbau¬ er ohne spezielle Kenntnisse im Gebiet von Verkabelungen vor¬ genommen werden müssen, damit diese Anwendung in der Indust¬ rie eingesetzt werden kann. Dies ist erfindungsgemäss mög- lieh, wenn je ein Kabelstück 2 am Sensor 1 und am Stecker 3 fertig montiert sind und sich mittels Verbindungsstecker lös¬ bar verbinden lassen. Ein solcher Verbindungsstecker wäre beispielsweise ein mit der Bezeichnung BNC bekannter Stecker. Dieser ist allerdings sehr gross mit einem Durchmesser von etwa 15 mm. Einsetzbar ist ein Microdot Stecker, der aller¬ dings mit seinen etwa 5-6 mm Durchmesser sehr klein für diese Anwendung ist. Erfahrungen haben gezeigt, dass Microdot Ste¬ cker für solche Anwendungen nicht industrietauglich sind. Die für diese Zwecke verwendeten Sensoren 1 weisen oft einen Durchmesser von höchstens 12 oder gar weniger als 8 mm auf. Ein BNC Stecker lässt sich demnach nicht durch eine Bohrung für einen kleinen Sensor führen. Kleinere Verbindungsstecker, wie der Microdot Stecker, weisen oft im Endstück eine Ver¬ steifung auf, sodass sie sich nicht einfach in einem Kanal 7 um einen rechten Winkel führen lassen. Das Werkzeugkonzept muss baulich geändert werden, damit die Montage durchgeführt werden kann. Zudem sind kleine Stecker im Allgemeinen auch deshalb nicht industrietauglich für diese Anwendung, weil die Verschmutzungsgefahr sehr gross ist. Eine Verschmutzung führt zu einem Signalverlust bei piezoelektrischen Sensoren oder zu Fehlmessungen, wenn ein Niederimpedanz-Sensor eingesetzt ist. Dies erfordert ein erneutes Ausbauen, ein Reinigen und ein erneutes Zusammensetzen, was ein enormer Aufwand ist.

Erfindungsgemäss wird als Kabel 2 in dieser Anordnung ein Ein-Leiter-Kabel 2 verwendet. Die Funktionsweise eines sol¬ chen ist in der CH 692 891 beschrieben. Nach dieser Lehre kann bei einem piezoelektrischen Signal auf eine Abschirmung verzichtet werden, wenn das Signal vom Sensor 1 bis zum Ver¬ stärker durch ein isoliertes Kabel führt und die Masse durch das Metall verläuft, welches die Anordnung vom Sensor 1 zum Verstärker umgibt. Dieses Metall dient auch als Abschirmung.

In der erfindungsgemässen Anordnung ist der Verstärker nicht in unmittelbarer Nähe des abschirmenden Metalls, also der Werkzeugplatte 6, sondern vom Stecker an einem beispielsweise 5 m langem Kabel verbunden. Erstaunlicherweise haben Untersu¬ chungen ergeben, dass die Ein-Leiter-Verkabelung ohne Weite- res auch nur vom Sensor 1 bis zum Stecker 3 verlaufen kann, wobei die Weiterführung zum Verstärker mittels abgeschirmten Koaxialkabel verläuft.

Ein Ein-Leiter-Kabel 2 kann ohne Schwierigkeiten an einem Sensor 1 oder einem Stecker 3 angebracht werden, ohne dass spezielle Vorkehrungen getroffen werden müssen, wie Abisolie- rungen oder Reinigung der Kabelenden. Das Ein-Leiter-Kabel 2 wird mit einer Schere auf die gewünschte Länge geschnitten und in einen dafür vorgesehenen Anschluss 14 des Sensors 1 oder des Steckers 3 gesteckt. Der Anschluss 14 verfügt Vor- teilhafterweise über eine Schraubklemme, mit welcher das Ein- Leiter-Kabel 2 befestigt und der gewünschte Kontakt herge¬ stellt wird. Die Sehraubklemme lässt sich leicht lösen, wo¬ durch das Ein-Leiter-Kabel 2 entfernt oder ersetzt werden kann.

Diese Möglichkeiten der Verbindung von Sensor 1 und Stecker 3 erlauben ein Anbringen des Sensors 1 an derselben Montageein¬ heit der Spritzgiess-Werkzeuganordnung, vorzugsweise an der Werkzeugplatte 6, da in diesem Fall der Sensor 1 nicht mehr eingefädelt werden muss. Dafür muss der Sensor 1 aber über eine Vorrichtung 10 zur Montage an dieser Werkzeugplatte 6 verfügen. Zu beachten ist die hohe Anforderung an die Präzi- sion der Positionierung. Dies wird vorzugsweise mittels eines Gewindes 11 erreicht, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist. An¬ dere Möglichkeiten umfassen die Montage mittels eines Flan¬ sches 12, der am Sensor 1 angebracht sein kann oder der an einem Absatz am Sensor 1 angreifen kann. Dieser Flansch 12 kann mittels Schrauben an der Werkzeugplatte 6 befestigt sein. Ein solcher Flansch 12 ist ansatzweise in der Fig. 2 einseitig am Sensor 1 dargestellt.

Eine vorteilhafte Vorrichtung 10 zur Montage des Sensors 1 an der Werkzeugplatte 6 ist mittels einer Klemmvorrichtung. Die¬ se kann beispielsweise durch Federn oder durch einen O-Ring erreicht werden. Vorzugsweise weist ein mittels dieser Klemm¬ vorrichtung montierter Sensor 1 Spiel auf und definiert le¬ diglich die Sensorposition in seiner axialen Richtung. Dies hat den Vorteil, dass beim Anbringen der Kavitätsplatte 4 keine Spannung in der Sensorspitze entstehen kann, wenn die ' Toleranz der für den Sensor 1 vorgesehenen Bohrung sehr ge¬ ring ist. In diesem Fall wird die Zentrierung des Sensors 1 demnach nicht durch sie Montagevorrichtung 10 erreicht, son- dem durch die Kavitätsplatte 4.

Eine andere Möglichkeit einer Montagevorrichtung 10 ist in der Fig. 3 dargestellt. In diesem erfindungsgemässen Ausfüh- rungsbeispiel ist eine Verlängerung 8 an einer Vorrichtung 10 am Sensor 1 angebracht. Diese Verlängerung 8 muss auch den Anforderungen der Präzision genügen. An dem Ende der Verlän¬ gerung 8, welches dem Sensor 1 gegenüberliegt, ist erneut ei¬ ne Befestigungsmöglichkeit erforderlich. Diese kann wiederum einen an der Verlängerung 8 angebrachten Flansch 12 umfassen, welcher mit Schrauben 13 an der Werkzeugplatte 6 befestigt wird. Andererseits kann ein nicht an der Verlängerung 8 ange¬ brachter Flansch 12 für die Montage verwendet werden. Dem Fachmann sind viele äquivalente Befestigungsmöglichkeiten be- kannt, welche den Vorgaben der Präzision genügen. Entspre¬ chend der gewählten Befestigung wird der Werkzeugbauer die Werkzeugplatte 6 entsprechend auslegen und mit Kanälen 7 und Aussparungen versehen.

Die hier beschriebenen erfindungsgemässen Lösungen eignen sich vorwiegend für Anwendungen von Sensoren 1 von einem Durchmesser von bis zu 12 mm, vorzugsweise bis 8mm.

Entscheidend für diese Erfindung ist, dass sich der Sensor stehend in der Werkzeugplatte 6 montieren lässt, so dass die druckempfindliche Sensorspitze eine gewünschte Distanz über den Rand der Werkzeugplatte 6 herausragt, damit der Abschluss des Sensors 1 mit der darüber angeordneten Kavitätsplatte 4 bündig abschliesst. Der Sensor 1 kann dabei über eine Schutz¬ hülse 15 verfügen, oder aus dem Messelement alleine. Die Vor- richtung 10 zur Montage muss dazu im hinteren Bereich des Sensors 1 angeordnet sein und kann eine beliebige Ausgestal¬ tung aufweisen. Kombinationen der verschiedenen aufgezeigten Merkmale sind ohne Weiteres möglich.

Der Vorteil dieses erfindungsgemässen Sensors 1 ist einer- seits die Möglichkeit, die Kavitätsplatte 4 ausbauen zu kön¬ nen, .ohne dabei Gefahr zu laufen, dass das Kabel 2 des Sen¬ sors 1 bei der Demontage oder bei der Montage beschädigt wird. Sensor 1, Kabel 2 und Stecker 3 sind erfindungsgemäss in derselben Platte untergebracht. Dadurch lässt sich der Aufbau des Werkzeuges beliebig ändern.

Andererseits muss der Werkzeugbauer nicht bereits bei der Be¬ stellung des Sensors 1 die Kabellänge wissen. Er kann ein Ein-Leiter-Kabel 2 verwenden, wenn der Sensor 1 und/oder der Stecker 3 über einen entsprechenden Anschluss 14 verfügen. In diesem Fall kann die Kabellänge bequem mit der Schere gekürzt werden. Zudem werden Kosten gespart, weil das Ein-Leiter- Kabel 2 viel billiger ist als ein abgeschirmtes Koaxialkabel. Bezugszeichenliste

1 Sensor, Forminnendrucksensor 2 Kabel, Ein-Leiter-Kabel 3 Stecker 4 Kavitätsplatte 5 Halteplatte 6 Werkzeugplatte 7 Kanal 8 Verlängerung 9 Zugang 10 Vorrichtung zur Montage 11 Gewinde 12 Flansch 13 Schraube 14 Anschluss für ein Ein-Leiter-Kabel 15 Schutzhülse