GOTTSCHALK, Ingo (Koblenzer Str. 7, Berlin, 10715, DE)
SPRINGBORN, Dirk (Tietzenweg 21, Berlin, 12203, DE)
BARENTHIN, Gundolf (Yorckstr. 88 c, Berlin, 10965, DE)
GOTTSCHALK, Ingo (Koblenzer Str. 7, Berlin, 10715, DE)
SPRINGBORN, Dirk (Tietzenweg 21, Berlin, 12203, DE)
Patentansprüche
1. Isolatoranordnung (1) mit einem elektrisch isolierenden Isolatorelement (2) und einem ersten und einem zweiten An- schlagbereich (4, 5), welche durch das Isolatorelement (2) zueinander beabstandet sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Isolatorelement (2) einen Abschnitt aufweist, in welchem ein Teil einer Oberflache abgetragen ist und der Teil eine auslesbare Information darstellt.
2. Isolatoranordnung (l)nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass der abgetragene Teil zumindest ein alphanumerisches Zeichen (8a, 8b) abbildbar.
3. Isolatoranordnung (l)nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Isolatorelement (2) zumindest einen kriechwegverlangernden Schirm (6) aufweist und der abgetragene Teil sich zumindest teilweise auf dem Schirm erstreckt.
4. Isolatoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Information optisch auslesbar ist.
5. Isolatoranordnung (l)nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Isolatorelement (2) ein Kunststoffisolatorelement ist.
6. Isolatoranordnung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Information Angaben über den Eigentumer/Besitzer der Isolatoranordnung (1) aufweist.
7. Verfahren zum Abtragen eines Teils einer Oberflache eines Isolatorelementes (2), d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Isolatorelement (2) in dem Teil, welcher eine auslesbare Information tragen soll, elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Strahlung Laserlicht ist. |
Beschreibung
Isolatoranordnung sowie Verfahren zum Bearbeiten eines Isolatorelementes einer Isolatoranordnung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Isolatoranordnung mit einem elektrisch isolierenden Isolatorelement und einem ersten und einem zweiten Anschlagbereich, welche durch das Isolatorelement zueinander beabstandet sind.
Eine derartige Isolatoranordnung ist beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 100 14 679 Al bekannt. Dort ist eine Isolatoranordnung beschrieben, welche ein elektrisch isolierendes Isolatorelement aufweist. Das Isolatorelement ist dort als Kunststoffverbundisolator beschrieben. An entgegengesetzten Enden des Isolatorelementes sind an einem ersten Anschlagbereich ein Anschlussbolzen sowie an einem zweiten Anschlagbereich eine Anschlussarmatur vorgesehen. Im ersten Anschlagbereich ist beispielsweise ein spannungsführender elektrischer Leiter anschlagbar. Im zweiten Anschlagbereich ist die Isolatoranordnung gehaltert.
Bei einer entsprechenden Ausrüstung des Isolatorelementes mit einer Beschirmung sind derartige Isolatoranordnungen auch für den Einsatz unter Freiluftbedingungen geeignet. Dort sind die bekannten Isolatoranordnungen einer mehr oder weniger starken Bewitterung ausgesetzt. Typische Isolatoranordnungen haben eine Lebensdauer von mehreren Jahren. Um eine eindeutige Identifikation der jeweiligen Isolatoranordnung zu gewahr- leisten muss diese mit einer entsprechenden Kennzeichnung versehen sein. Die Kennzeichnung soll auch nach Jahren der Bewitterung auslesbar sein. Ebenso dürfen die Kennzeichnungen nicht unbeabsichtigt von der Isolatoranordnung entfernbar sein .
Somit stellt sich als Aufgabe der Erfindung, eine Isolatoranordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, die dauerhaft zweifelsfrei identifizierbar ist.
Erfindungsgemaß wird die Aufgabe bei einer Isolatoranordnung der eingangs genannten Art dadurch gelost, dass das Isolatorelement einen Abschnitt aufweist, in welchem ein Teil einer Oberflache abgetragen ist und der Teil eine auslesbare Infor- mation darstellt.
Um gegenüber von außen angreifenden Einflüssen, beispielsweise Witterungserscheinungen, unempfindlich zu sein, sind die Oberflachen von Isolatorelementen an Isolatoranordnungen mit einer guten Oberflachengute ausgestattet. Die Oberflachen weisen eine verhältnismäßig geringe Rauhigkeit auf, so dass Niederschlage, Staub usw. von der Oberflache des Isolatorelementes abperlen können. Durch ein Abtragen dieser Oberflache, zumindest zu einem Teil, kann eine Information dauerhaft mit dem Isolatorelement verbunden werden. Die abgetragene Oberflache weist eine größere Rauhigkeit auf, als die angrenzenden Oberflachenbereiche. Eine änderung bzw. Manipulation der Information ist relativ leicht erkenntlich, da die Oberflache bleibend in ihrem Erscheinungsbild verändert ist. Da die In- formation unmittelbar mit dem Isolator verbunden ist, d. h., nicht an Beschlagteilen, Armaturkorpern oder ahnlichem angeordnet ist, ist es nicht möglich, durch den Austausch von diesen Teilen die Information zu verandern. Da die Oberflache selbst in ihrer Struktur verändert wird, ist auch ein Abplat- zen oder Ablosen von sonst notigen separaten Informationsträgern von dem Isolatorelement kaum möglich.
Als auslesbare Informationen können dabei verschiedene Daten hinterlegt werden. Beispielsweise können Artikelnummern, Mo-
dellbezeichnungen, Seriennummern, Symbole, Namen usw. als Information hinterlegt werden.
Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass der abgetragene Teil zumindest ein alphanumerisches Zeichen abbildet.
Neben dem Vorsehen von kodierten Informationen kann es vorteilhaft sein, dass alphanumerische Zeichen Verwendung finden. Diese alphanumerischen Zeichen können relativ einfach, beispielsweise von Bedien-, Prüf-, oder Montagepersonal hilfsmittelfrei erkannt werden. So ist es möglich, dass in einfacher Weise ein rasches Identifizieren der Isolatoranordnung erfolgen kann .
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass das Isolatorelement zumindest einen kriechwegverlangernden Schirm aufweist und der abgetragene Teil sich zumindest teilweise auf dem Schirm erstreckt.
Durch eine Beschirmung mit zumindest einem Schirm wird die
Oberflache des Isolatorelementes vergrößert. Dadurch ist ein möglicher Kriechweg verlängert, so dass die Wahrscheinlichkeit der Ausbildung eines Kriechstromes insbesondere zwischen den Anschlagbereichen vermindert ist. Eine Beschirmung weist vorteilhafterweise eine ausreichend große Oberflache auf, welche zur Aufnahme von Informationen tauglich ist. Eine Beschirmung, welche für den Außenbereich vorgesehen ist, kann einen Witterungserscheinungen direkt ausgesetzten Oberflachenbereich, sowie einen geschützteren Oberflachenbereich aufweisen. Insbesondere der geschütztere Oberflachenbereich eignet sich zur Abtragung von Material aus der Oberflache, da dieser Bereich vor direkten Staubablagerungen, Feuchtigkeitsablagerungen usw. weitgehend verschont bleibt. Durch die
Oberflachenbearbeitung sind Einflüsse auf die elektrische I- solationsfestigkeit des Isolatorelementes relativ unwahrscheinlich .
Weiterhin kann vorgesehen sein, dass die Information optisch auslesbar ist.
Eine optische Auslesung kann beispielsweise durch ein menschliches Auge oder durch eine maschinelle Erfassung des Teiles der Oberflache, der die Information aufweist, erfolgen. Eine Erfassung mit dem menschlichen Auge hat den Vorteil, dass unabhängig von dem Vorhandensein von technischen Einrichtungen, wesentliche Informationen schnell erfasst werden können. Dazu eignen sich insbesondere alphanumerische Zeichen sowie bild- liehe Darstellungen. Darüber hinaus kann jedoch auch der Einsatz von maschinellen Leseeinrichtungen vorteilhaft sein, um beispielsweise rasch eine große Anzahl von Isolatoranordnungen zu erfassen. Beim dem maschinellen Lesen können in kurzer Zeit große Mengen von Informationen gelesen und abgebildet werden. Dazu eignen sich beispielsweise maschinenlesbare Kodierungen wie Barcodes o. a.
Weiterhin kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass das Isolatorelement ein Kunststoffisolatorelement ist.
Kunststoffisolatorelemente können beispielsweise als massive Kunststoffkorper, aus Materialien wie Harze, Silikone usw. ausgeführt werden. Vorteilhaft sind Kunststoffisolatorelemente die nach Art eines Verbundisolators aufgebaut sind. Dabei ist das Isolatorelement aus verschiedenen Kunststoffen zusammengefugt, so dass eine ausreichende Stabilität und ausreichende elektrische Eigenschaften über einen langen Zeitraum gewahrleistet sind. So ist es beispielsweise möglich, einen glasfaserverstärkten Harzkorper, beispielsweise in Form eines
Rohres, als stabilitatverleihenden Grundkorper zu verwenden und auf dessen Oberflache eine Beschirmung, beispielsweise aus Silikon, aufzubringen. Beispielsweise kann ein Silikon den Grundkorper aufgegossen oder aufgespritzt werden. Das Si- likon härtet an dem Grundkorper aus und verbleibt auf dem Grundkorper .
Weiter kann beispielsweise vorgesehen sein, dass im Innern des Isolatorelementes die Isolatoranordnung weitere Baugrup- pen aufweist, beispielsweise einen elektrischen Leiter, ein Varistorelement, einen Sensor o. a.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, dass die Information Angaben über den Eigentumer/Besitzer der Isolatoranordnung aufweist.
Mit zunehmenden Investitionsvolumina wird es interessant, Anlagen zu mieten oder zu leasen. Um sicherzugehen, dass eine uberlassene Anlage auch in ihrer ursprunglichen Zusammenset- zung zurückgegeben wird, können die Isolatoranordnungen beispielsweise auch Angaben über den Eigentumer bzw. den Besitzer des Isolatorelementes aufweisen. Dazu können beispielsweise Firmennamen, Firmenmarken o. a. als Information durch die abgetragene Oberflache hinterlegt werden . Eine derartige Markierung ist auch interessant, um Diebstahlen vorzubeugen. Nachtragliche Manipulationen an den abgetragenen Oberflachen sind einfach erkennbar. Eine vollständige Durchbrechung von Wandungen des Isolatorelementes sollte vermieden werden.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist, ein Verfahren anzugeben, mit welchem in einfacher und zuverlässiger Art und Weise ein Teil einer Oberflache eines Isolatorelementes abgetragen werden kann .
Erfindungsgemaß wird die Aufgabe bei einem vorstehenden Verfahren dadurch gelost, dass das Isolatorelement in dem Teil, welcher eine auslesbare Information tragen soll, elektromagnetischer Strahlung ausgesetzt wird.
Elektromagnetische Strahlung kann mit relativ kompakten und kostengünstigen Anlagen erzeugt werden. Die Strahlung ist justierbar und je nach verwendetem Material in ihrer Eindringtiefe einstellbar. Durch elektromagnetische Strahlung kann eine Bearbeitung der Oberflache beruhrungslos erfolgen. Dadurch kann der Teil, welcher abgetragen wird, auf eine kleine Flache eingeschränkt werden. Ein Abtrag kann so erfolgen, dass die Information als Positiv und/oder als Negativ hinterlegt ist. So ist es möglich, beispielsweise einen Buch- Stäben derart auszufuhren, dass die abgetragene Oberflache selbst den Buchstaben darstellt, oder der Bereich um den Buchstaben herum abgetragen wird und der Buchstabe als unbehandelte Oberflache verleibt.
Elektromagnetische Strahlung kann beispielsweise Röntgenstrahlung sein, die derart dosiert ist, dass Bindungen zwischen den an der Oberflache des Isolatorelementes befindlichen Elementen zerstört werden und die Oberflache angelost wird .
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass die Strahlung Laserlicht ist.
Laserlicht weist gegenüber Röntgenstrahlung oder harter Strahlung den Vorteil auf, dass Abschnitte außerhalb der behandelten Oberflachenbereiche unbeeinflusst bleiben. Laserlicht ist vergleichsweise ungefährlich und kann durch geeignete kostengünstige Schutzmaßnahmen (Abschrankung, Abdeckung) an ungewollter Ausbreitung gehindert werden.
Im Folgenden wird ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung schematisch in einer Figur gezeigt und nachfolgend naher beschrieben .
Dabei zeigt die
Figur eine Isolatoranordnung in einer perspektivischen Ansicht .
Beispielhaft ist in der Figur eine Isolatoranordnung 1 in Form eines säulenförmigen Stutzisolators abgebildet. Davon abweichend können jedoch auch weitere Formen von Isolatoranordnungen erfindungsgemaß gestaltet werden. So können bei- spielsweise Scheibenisolatoren, Hangeisolatoren, Kettenisolatoren usw. erfindungsgemaß ausgestaltet werden.
Die Isolatoranordnung 1 weist ein Isolatorelement 2 auf. Das Isolatorelement 2 ist im Wesentlichen säulenförmig ausgebil- det und erstreckt sich längs einer Hauptachse 3. Bezogen auf die Hauptachse 3 sind an den Endseiten des Isolatorelementes 2 ein erster Anschlagbereich 4 sowie ein zweiter Anschlagbereich 5 angeordnet. Die Anschlagbereiche 4, 5 sind als Arma- turkorper ausgeformt und dienen einem mechanischen Abschluss des Isolatorelementes 2. So können die Anschlagbereiche 4, 5 beispielsweise aus einem metallischen Material geformt sein. Die Anschlagbereiche 4, 5 dienen einer Anbindung weiterer Baugruppen an die Isolatoranordnung 1. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass an dem ersten Anschlagbereich 4 ein spannungsführendes Element, beispielsweise ein Sammelschie- nenabschnitt, befestigt ist. In diesem Falle ist der zweite Anschlagbereich 5 dafür vorgesehen, die Isolatoranordnung 1 zu haltern und Kräfte aufzunehmen und in ein entsprechendes Fundament bzw. eine Tragkonstruktion einzuleiten.
Das Isolatorelement 2 kann aus verschiedenen elektrisch isolierenden Materialien gefertigt sein. So ist es beispielsweise möglich, dass das Isolatorelement 2 keramische Isolier- Werkstoffe aufweist. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn das Isolatorelement 2 einen oder mehrere Kunststoffe aufweist. So kann vorgesehen sein, dass das Isolatorelement 2 beispielsweise ein ausgehärteter Harzkorper ist, der gegebenenfalls mit Zuschlagstoffen versetzt ist. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung kann vorsehen, dass das Isolatorelement 2 einen mechanische Stabilität verleihenden Grundkorper aufweist, beispielsweise ein hohles Rohr. Dieser Grundkorper kann vorteilhaft aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, beispielsweise einem Harz, geformt sein. Eine Oberflache des Grundkorpers kann mit einer weiteren Schicht aus Isolierwerkstoff umgeben werden. Beispielsweise kann eine Silikonschicht die Oberflache des Grundkorpers vor äußeren Einflüssen schützen. Dabei kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass die weitere Schicht mit einer Beschirmung ausgestattet ist.
Im vorliegenden Fall ist eine Beschirmung 6 aus zwei bezuglich der Hauptachse axial zueinander beabstandeten ringförmig umlaufenden Schirmen gebildet. Die Beschirmung 6 verlängert den sich längs der Oberflache des Isolatorelementes 2 erstre- ckenden Weg zwischen den beiden Anschlagbereichen 4, 5. Somit ist die Gefahr der Ausbildung eines Kriechstromes längs der Oberflache des Isolatorelementes 2 zwischen den Anschlagbereichen 4, 5 vermindert.
Bei einer Verwendung eines hohlen Isolatorelementes 2 ist es möglich, im Innern einen Einbau von weiteren Baugruppen vorzusehen. So kann beispielsweise vorgesehen sein, dass im Innern ein Strompfad ausbildbar ist. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, indem ein elektrisch leitendes Element im
Innern die beiden Anschlagbereiche 4, 5 miteinander verbindet. In diesem Falle konnte die Isolatoranordnung als Durchfuhrung dienen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass statt der Verwendung eines permanent elektrisch leitfahigen Strompfades ein Varistorelement die beiden Anschlagbereiche 4, 5 miteinander verbindet, so dass in Abhängigkeit der zwischen den Anschlagbereichen 4, 5 anliegenden Spannung zeitweise ein elektrisch leitender Strompfad ausbildbar ist. Eine derartige Anordnung ist dann eine Uberspannungsableiteranord- nung. Eine Uberspannungsableiteranordnung wird eingesetzt, um beispielsweise in Elektroenergieubertragungsnetzen auftretende überspannungen durch das zeitweilige Zulassen eines Stromflusses von einem isolierenden Stromleiter gegen Erdpotential abzubauen. Derartige überspannungen entstehen beispielsweise durch Blitzeinschlage in Freileitungen oder Schaltvorgange.
Um eine Isolatoranordnung dauerhaft zu kennzeichnen bzw. dauerhaft identifizieren zu können, ist in die Oberflache des Isolatorelementes 2 eine Information eingebracht. Im vorlie- genden Falle ist vorgesehen, dass mittels einer Laserlichtquelle 7 bestimmte Bereiche der Oberflache des Isolatorelementes 2 abgetragen werden. Aus einem Teil der Oberflache der Isolatoranordnung 1 werden Teilchen herausgelost, so dass eine Markierung auf der Oberflache des Isolatorelementes 2 ver- bleibt. Diese Markierung ist beispielsweise ein Umriss eines alphanumerischen Zeichen 8a, 8b. Die Information umfasst beispielsweise einen Herstellernamen, einen Eigentumer/Besitzer, eine Seriennummer, ein Logo, eine bildliche Darstellung o. a. Die abgetragenen Oberflachen können sich dabei sowohl aus- schließlich auf der Beschirmung 6, ausschließlich am Strunk des Isolatorelementes 2 bzw. auch im Strunk und auf der Beschirmung 6 erstrecken. Die alphanumerischen Zeichen 8a sind auf der dem ersten Anschlagbereich zugewandten Seite des Schirmes angeordnet. Eine Markierung kann jedoch auch auf der
entgegengesetzten, geschützten Seite der Beschirmung 6 erfolgen. Weiterhin kann vorgesehen sein, dass mittels des Abtrages von Teilen einer Oberflache des Isolatorelementes eine andere Kodierung, wie beispielsweise ein Barcode 9 eingebracht wird. Ein Barcode 9 hat den Vorteil, dass innerhalb kurzer Zeiten große Datenmengen maschinell auslesbar sind. Neben der Verwendung eines Barcodes 9 können auch alternative maschinenlesbare Codes zum Einsatz kommen.
