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Patent Searching and Data


Title:
ITEM OF CLOTHING HAVING A MODULAR STRUCTURE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/158388
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an item of clothing having a modular structure, comprising at least one wrap-around band (14) as a first module, which has non-damaging fastening means (2) on one side and a detachable arrangement of at least one garment module (22) as at least one further module.

Inventors:
BOHNEN, Eileen (Ainmillerstraße 20, München, 80801, DE)
Application Number:
EP2019/052700
Publication Date:
August 22, 2019
Filing Date:
February 05, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BOHNEN, Eileen (Ainmillerstraße 20, München, 80801, DE)
International Classes:
A41D1/22
Domestic Patent References:
WO2008014879A12008-02-07
WO2008014879A12008-02-07
Foreign References:
US20120135667A12012-05-31
US20170164667A12017-06-15
US20160037837A12016-02-11
US20100297913A12010-11-25
US20120135667A12012-05-31
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Jochen (Schwester-Steimer-Weg 4, Bingen, 55411, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Kleidungsstück mit einem modularen Aufbau, umfassend mindestens ein Umschlingungsband (14) als ein erstes Modul, das auf seiner einen Seite Befestigungsmittel (2) zur zerstörungsfreien sowie lösbaren Anordnung min- destens eines Bekleidungsmoduls (22) als mindestens ein weiteres Modul aufweist.

2. Kleidungsstück nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Um- schlingungsband (14) als ein Hüftband (21 ), ein Taillenband (20) oder ein Unterbrustband (3) ausgebildet und das Befestigungsmittel (2) als ein Klett- band (17) oder Druckknopf (23) ausgebildet ist, wobei das Bekleidungsmodul (22) in Abhängigkeit von dem Befestigungsmittel (2) des Umschlingungsban- des (14) ein Flauschband (18) oder einen Druckknopf (23) als Befestigungs- mittel aufweist.

3. Kleidungsstück nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Umschlingungsband (14) eine Hose (26), ein Rock (29) oder eine Schürze oder dergleichen Bekleidungsunterteil einerseits und Körbchen (4) eines Büstenhalters oder Bikinioberteils (1 ) oder eine Bluse (30) oder ein T- Shirt oder dergleichen Bekleidungsoberteil andererseits lösbar angeordnet ist.

4. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Gesamtheit der Körbchen (4) oder die Körbchen (4) jeweils für sich selbst und das Unterbrustband (3) durch die Befestigungsmit- tel (2) zerstörungsfrei lösbar miteinander verbunden sind.

5. Kleidungsstück nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass je- des Körbchen (4) oberseitig ein Haltemittel (25) zur lösbaren Befestigung ei- nes Endes eines Trägers (9) aufweist, wobei der Träger (9) entweder mit jedem seiner Enden mit einem Körbchen (4) oder mit einem Ende mit dem Körbchen (4) und dem anderen Ende mit einem Haltemittel (25) des Unter- brustbandes (3) lösbar verbunden ist.

6. Kleidungsstück nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des als Unterbrustband (3) ausgebildeten Umschlin- gungsbandes (14) stufenlos verstellbar und/oder das Umschlingungsband (14) zumindest abschnittsweise aus einem elastischen Material (19) gefertigt ist.

7. Set umfassend mehrere Umschlingungsbänder (14) und mehrere Beklei- dungsmodule (22), wobei die Enden des als Unterbrustband (3) ausgebilde- ten Umschlingungsbandes (14) lösbar miteinander verbindbar sind und das Umschlingungsband (14) mindestens auf seiner einen Seite Befestigungs- mittel (2) zur zerstörungsfreien sowie lösbaren Anordnung mindestens eines Bekleidungsmoduls (22) aufweist.

8. Set umfassend mindestens ein Unterbrustband (3) und mindestens zwei Körbchen (4), wobei jeweils eines der Unterbrustbänder (3) und jeweils zwei Körbchen (4), die Körbchen (4) jeweils unabhängig voneinander oder mitei- nander verbunden, durch Befestigungsmittel (2) in variablen Größenkombi- nationen zerstörungsfrei lösbar miteinander verbindbar sind.

9. Kleidungsstück oder Set gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Körbchen (4) in beliebig variablem Sei- tenabstand (5) mit dem Unterbrustband (3) verbindbar sind.

10. Kleidungsstück oder Set gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innen- oder die Außenseite des den Bauchbereich zumindest teilweise bedeckenden Bekleidungsmoduls (22) eine weitere Stofflage aufweist, wobei die weitere Stofflage durch Verbin- dungselemente mit dem den Bauchbereich zumindest teilweise bedecken- den Bekleidungsmodul (22) verbunden ist.

11. Kleidungsstück oder Set gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungselemente (2) ausgewählt sind aus der Gruppe bestehend aus mindestens einem Klettverschluss, Druckknöpfen (23), Schlaufen oder Haken (15) und/oder Ösen, und/oder Reißverschluss.

Description:
Beschreibung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Kleidungsstück mit einem modularen Aufbau.

Die WO 2008/014 879 A1 und die US 2010/0297913 A1 offenbart einen Büstenhal- ter (BH) mit abnehmbaren Körbchen, die mittels eines Klettverschlusses an einem BH-Unterteil lösbar befestigt sind. Das BH-Unterteil umfasst ein um den Oberkörper legbares Unterbrustband, das auf der den Körbchen gegenüberliegenden Rückseite mittels eines Verschlusses öffenbar ist. Beidseits des Verschlusses ist jeweils ein Ende eines Trägers befestigt, dessen anderes Ende in einer Schlaufe des zugeord- neten und an dem BH-Unterteil befestigten Körbchen einhängbar ist.

Im Weiteren offenbart die US 2012/0135667 A1 einen Büstenhalter (BH) mit ab- nehmbaren Körbchen, die mittels eines Klettverschlusses an einem Unterbrustband des BHs lösbar befestigt sind, wobei an den Körbchen ein Befestigungsbereich an- geformt ist, der Klettenbänder aufweist, auf die Flauschbänder des Unterbrustban- des aufgelegt werden, so dass sich das Unterbrustband oberhalb der Befestigungs- bereiche der Körbchen erstreckt.

In Deutschland sind BH-Größen nach EN 13402 genormt. Die Größen herkömmli- cher BHs setzen sich aus zwei Elementen, einer Zahl in [cm], welche den Unter- brustumfang (Unterbrustweite) darstellt, sowie einem Buchstaben, welcher für die Körbchengröße steht, zusammen. Die einzelnen Größen hinsichtlich des Unter- brustumfangs liegen jeweils 5 cm auseinander beginnend bei 60 cm für sehr schmale Oberkörper. Gemäß dem derzeitigen Größensystem ist ein Unterbrust- band, sofern vorhanden, in einer bestimmten Größe fest mit zwei Körbchen einer bestimmten Größe zusammengenäht.

Bisher wurde die BH-Größe meist aus gängigen Größentabellen abgelesen. Diese Tabellen stammen jedoch häufig aus der Korsettmacherei. Korsette oder Korsagen jedoch sitzen deutlich enger als die meisten BHs und sind aus festem Material, wäh- rend BHs mithilfe von Elasthan, Polyester, Baumwolle oder Mikrofaser gefertigt wer- den. (Schnittkonstruktion Dessous, Madeleine van der Werve, 2016).

Die Passform eines BHs hängt von verschiedenen Faktoren wie der Festigkeit des Brustgewebes, der Körbchengröße, der Breite und Höhe des Brustansatzes, dem Abstand zwischen den Brüsten, der Brustform, der Brusttiefe, der Brustbreite, dem Brustvolumen, dem Unterbrustumfang (Unterbrustweite) usw. ab. Dabei ist ein an- genehm enges Unterbrustband für einen guten Sitz des BHs sehr wichtig. (Maßar- beit Dessous und Badebekleidung, Bella Hendriks, 2013).

Die dem derzeitigen genormten Größensystem entsprechenden BHs oder Bikini- oberteile können jedoch nicht allen Körperformen gerecht werden. Insbesondere werden industriell beispielsweise keine BHs mit sehr kleinem Unterbrustband und besonders großen Körbchen oder sehr großen Unterbrustband und kleinen Körb- chen hergestellt. Daraus ergibt sich eine schlechte Passform des jeweiligen BHs oder Bikinioberteils, welche für die BH- bzw. Bikiniträgerin zum einen unbequem ist und zum anderen gesundheitliche Risiken wie beispielsweise Hautreizungen, Schulter- und Rückenschmerzen, oder Schulterverformungen birgt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Kleidungsstück der eingangs genann- ten Art zu schaffen, das nach Auswahl entsprechender Module individuell an seinen Träger, insbesondere dessen Maße, Vorlieben oder Bedürfnisse durch das entspre- chende Zusammenfügen der ausgewählten Module anpassbar ist. Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist das Schaffen eines Kleidungsstücks aus ei- nem Baukastensystem mit verschiedenen Modulen ohne besonderes handwerkli- ches Geschick.

Weiterhin stellt es eine Aufgabe der Erfindung dar, einen passformsicheren BH oder ein passformsicheres Bikinioberteil als Kleidungsstück bereitzustellen, welcher(s) optimal an die jeweilige Körperform, insbesondere die Brustausprägung, der BH- oder Bikiniträgerin angepasst ist.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Die abhängigen Ansprüche bilden den Gedanken der Erfindung in vorteilhafter Weise weiter.

Ein Kleidungsstück mit einem modularen Aufbau, umfaßt mindestens ein Umschlin- gungsband als ein erstes Modul, das auf seiner einen Seite Befestigungsmittel zur zerstörungsfreien sowie lösbaren Anordnung mindestens eines Bekleidungsmoduls als mindestens ein weiteres Modul aufweist.

Das Umschlingungsband ist in seiner Länge an den zu umschlingenden Körperteil angepasst, an dem das Bekleidungsstück sitzen soll, also befestigt werden soll. Das Umschlingungsband und das Bekleidungsmodul können mittels Knöpfen, einem Reißverschluss, einem lösbaren Haftkleber oder dergleichen, vorzugsweise mittels Druckknöpfen und/oder Klettverschlüssen zerstörungsfrei, lösbar miteinander ge- koppelt werden. Beispielsweise kann mittels des Umschlingungsbandes ein als eine Bluse ausgebildetes Bekleidungsmodul unterseitig am Körper der Trägerin fixiert und ein Verrutschen verhindert werden. Gleichzeitig ist es möglich, an dem Um- schlingungsband neben der Bluse einen Rock oder eine Hose zu fixieren. Hierzu ist das Umschlingungsband vorzugsweise als ein Hüftband oder ein Taillenband aus- gebildet, also in seiner Länge derart bemessen oder einstellbar oder ablängbar oder dergleichen, dass es um das entsprechende Körperteil der zu bekleidenden Person legbar und befestigbar ist. Handelt es sich bei einem Bekleidungsmodul beispiels- weise um Körbchen eines Büstenhalters (BHs) oder Bikinioberteils, dann ist das Umschlingungsband vorzugsweise als ein Unterbrustband ausgebildet. An dem Un- terbrustband lassen sich dann die Körbchen auswechselbar anordnen. Im Weiteren kann unterhalb der Körbchen eine Schürze an dem Unterbrustband auswechselbar befestigt werden, um ein Oberteil eines Tankinis oder dergleichen bereitzustellen.

Bevorzugt ist die Länge des als Unterbrustband ausgebildeten Umschlingungsban- des stufenlos verstellbar und/oder das Umschlingungsband ist zumindest ab- schnittsweise aus einem elastischen Material gefertigt. Selbstverständlich können auch beispielsweise Kletten- und/oder Flauschbänder von verwendeten Klettver- schlüssen dehnbar ausgebildet bzw. aus einem elastischen Material gefertigt sein. Das als Hüftband oder Taillenband ausgebildete Umschlingungsband weist eine im Wesentlichen vorgegebene Länge mit vernähten Enden auf. Selbstverständlich ist es zumindest einseitig mit mindestens einem Befestigungsmittel zur zerstörungs- freien sowie lösbaren Anordnung mindestens eines Bekleidungsmoduls bestückt und zumindest abschnittsweise aus einem elastischen Material gefertigt.

Ein als ein Büstenhalter oder Bikinioberteil ausgebildetes Kleidungsstück mit modu- larem Aufbau, weist wenigstens zwei durch Verbindungselemente zerstörungsfrei lösbar miteinander verbundene Module auf, wobei ein Unterbrustband ein erstes Modul bildet und zwei Körbchen unabhängig voneinander oder miteinander verbun- den ein zweites Modul bilden. Die Gesamtheit der Körbchen oder die Körbchen je- weils für sich selbst und das Unterbrustband sind durch Verbindungselemente zer- störungsfrei lösbar miteinander verbunden.

Vorteilhaft können verschiedene Körbchengrößen mit verschieden langen, breiten und/oder starken Unterbrustbändern kombiniert werden und durch korrespondie- rende Befestigungsmittel, die auch als Verbindungselemente zu bezeichnen sind, an Unterbrustband und Körbchen zerstörungsfrei lösbar miteinander verbunden sein. Die Passform des erfindungsgemäßen BHs oder Bikinioberteils kann somit individuell auf die jeweilige Körperform der Trägerin abgestimmt werden und resul- tiert in einem BH oder Bikinioberteil mit optimaler Passform und optimalem Trage- komfort.

Die Körbchen können jeweils für sich selbst, also getrennt voneinander oder als eine Gesamtheit, also miteinander verbunden, vorliegen und so durch ein Verbin- dungselement zerstörungsfrei lösbar mit dem Unterbrustband verbunden sein. Das Verbindungselement befindet sich insbesondere am unteren Ende der Körbchen. Die Körbchen können optional durch ein Verbindungteil miteinander verbunden sein.

Vorteilhafterweise weist jedes Körbchen oberseitig ein Haltemittel zur lösbaren Be- festigung eines Endes eines auswechselbaren Trägers auf, wobei der Träger ent- weder mit jedem seiner Enden mit einem Körbchen oder mit einem Ende mit dem Körbchen und dem anderen Ende mit einem Haltemittel des Unterbrustbandes lös bar verbunden ist. Demnach kann der Träger um den Nacken der Trägerin verlaufen oder bei der Anordnung von zwei Trägern erstrecken sich diese über die Schultern. Die Träger steigern vorteilhaft die Stabilität und der Tragekomfort wird erhöht.

In einer weiteren Ausführungsform stellt die vorliegende Erfindung ein Set mit meh- reren Umschlingungsbändern und mehrere Bekleidungsmodulen bereit, wobei die Enden des als Unterbrustband ausgebildeten Umschlingungsbandes lösbar mitei- nander verbindbar oder fest miteinander verbunden sind und das Umschlingungs- band mindestens auf seiner einen Seite Befestigungsmittel zur zerstörungsfreien sowie lösbaren Anordnung mindestens eines Bekleidungsmoduls aufweist.

In weiterer oder alternativer Ausgestaltung umfasst ein Set mindestens zwei Unter- brustbänder und ein Set von mindestens zwei Körbchen, wobei jeweils eines der Unterbrustbänder und jeweils zwei Körbchen, die Körbchen jeweils unabhängig voneinander oder miteinander verbunden, durch Verbindungselemente in variablen Größenkombinationen zerstörungsfrei lösbar miteinander verbindbar sind. Die mindestens zwei Unterbrustbänder liegen in unterschiedlichen Längen und/oder Breiten und/oder Dicken vor. Die Körbchen liegen in unterschiedlichen Größen und/oder Passformen vor.

Aus dem erfindungsgemäßen Set können Unterbrustbänder unterschiedlicher Länge, Breite und/oder Dicke bzw. Stärke ausgewählt werden und jeweils ein Un- terbrustband kann mit Körbchen unterschiedlicher Größe und/oder Passform durch Verbindungselemente zerstörungsfrei lösbar verbunden werden.

Selbstverständlich weisen die Unterbrustbänder und die Körbchen korrespondie- rende Befestigungsmittel auf, so dass sie miteinander verbindbar sind.

Im Weiteren weisen die Körbchen Befestigungsmittel an ihrem unteren Ende auf und können, wenn sie einzeln an dem Unterbrustband befestigbar sind, in beliebig variablem Seitenabstand angeordnet werden. Dadurch kann der Abstand der Körb- chen beliebig gewählt werden. Somit kann der Abstand der Körbchen individuell auf die Körperform, insbesondere auf den Brustabstand, der BH- oder Bikiniträgerin ab- gestimmt werden.

Vorteilhaft ist die Länge des Umschlingungsbandes, insbesondere des Unterbrust- bandes stufenlos verstellbar, insbesondere wenn beispielsweise ein Verschluss als Klettverschluss ausgebildet ist.

Das Unterbrustband ist für die Stabilität des erfindungsgemäßen BHs oder Biki nioberteils maßgeblich. Die Länge des Unterbrustbandes kann individuell eingestellt werden und so entsprechend dem Unterbrustumfang gewählt werden.

Industriell werden nicht alle Größenkombinationen von Unterbrustweite und Körb- chen hergestellt. So werden beispielsweise keine BHs mit besonders kleinem Un- terbrustband (beispielsweise 65 cm) und besonders großen Körbchen (beispiels weise G) sowie mit besonders großem Unterbrustband (beispielsweise 100 cm) und besonders kleinen Körbchen (beispielsweise A) gefertigt. Die einzelnen Größen hin- sichtlich des Unterbrustumfangs, also die Längen der jeweiligen Unterbrustbänder, liegen nach dem aus dem Stand der Technik bekannten Größensystem, jeweils 5 cm auseinander (70, 75, 80, 85, 90 usw.). Dieses Größensystem, insbesondere die industriell erhältlichen Größen, wird jedoch nicht allen Körpermaßen gerecht und führt dadurch häufig zu locker oder zu eng sitzenden Unterbrustbändern. Die Stabi- lität des BHs wird so stark beeinträchtigt. Durch den nachteiligen Tragekomfort kann es bei der BH-Trägerin zu gesundheitlichen Problemen wie beispielsweise Rücken- schmerzen kommen.

Die stufenlose Verstellbarkeit der Länge des Unterbrustbandes resultiert in optimal sitzenden BHs oder Bikinioberteilen, wodurch die aus dem Stand der Technik be- kannten Nachteile vermieden werden.

Vorzugsweise weist das Unterbrustband beliebige Breiten und/oder Dicken auf. Das Unterbrustband kann eine Breite von 0,5 cm bis 10 cm aufweisen.

Die Dicke des Unterbrustbandes kann 0,05 cm bis 1 cm betragen. Vorteilhaft weist das Unterbrustband eine Dicke von 0,1 cm bis 0,75 cm auf.

Die Stabilität des erfindungsgemäßen BHs oder Bikinis kommt vorteilhaft durch das Unterbrustband zustande.

Das Umschlingungsband kann dehnbar oder unelastisch sein. Der Sitz des Um- schlingungsbandes, insbesondere des Unterbrustbandes, ist dadurch für die Träge- rin angenehm. Druckschmerzen können so vermieden werden.

Vorzugsweise sind die Größen und/oder die Passformen der Körbchen variabel. Beispielsweise können die Körbchen in den Größen AA, A, B, C, D, E (DD), F, G, H, I, J, K vorliegen. Selbstverständlich können verschiedene Körbchengrößen mit verschieden langen, breiten und/oder starken Unterbrustbändern kombiniert werden. Der bereitgestellte BH oder das Bikinioberteil kann so an jede Körperform angepasst werden und weist optimale Stabilität auf.

Die Passformen der Körbchen können aus der Gruppe bestehend aus Schalen BH, Halbschalen BH, Triangel BH, Balconette BH, T-Shirt BH, Push up BH ausgewählt sein. Bevorzugt weisen die Körbchen eine Schalen- oder Triangel-Form auf. Die Unterseite der Körbchen kann vorteilhaft Formbügel aufweisen. Durch die Formbü- gel, vorzugsweise Metallbügel, wird eine runde Form sowie ein optimaler Stützeffekt erzielt. Dies ist insbesondere für Frauen mit größeren Brüsten von Vorteil. Die Bügel geben Stabilität und entlasten den Rücken.

Vorteilhaft können die Körbchen seitliche Öffnungen aufweisen, wobei die Öffnun- gen dazu ausgebildet sind, Einlagen aus unterschiedlichen Materialien aufzuneh- men. Beispielsweise können in die Öffnungen Einlagen aus Schaumstoff oder Sili kon eingesetzt werden. Dadurch kann optisch ein Vergrößerungseffekt erzielt wer- den. Dies ist insbesondere für Frauen mit kleineren Brüsten oder für Frauen nach medizinischen Eingriffen, wie beispielsweise nach einer Brustamputation, von Vor- teil.

Vorteilhaft weisen die Träger eine variable Passform auf. Die Träger können unter- schiedliche Breiten und/oder Dicken aufweisen und als Neckholder verbunden wer- den oder mit dem Unterbrustband verbunden sein. Die Träger können auch im Rü- cken über Kreuz befestigt werden. Vorzugsweise können das Unterbrustband und/oder die Träger und/oder die Körbchen eine Polsterung aufweisen. Das Mate- rial der Polsterung kann aus der Gruppe bestehend aus Schaumstoff oder Silikon ausgewählt sein. Vorzugsweise weisen die Träger eine Polsterung im Schulterbe- reich und/oder Nackenbereich auf. Vorteilhaft werden durch die Polsterung Druck- schmerzen und/oder Schulterschmerzen und/oder Schulterverformungen vermie- den. Das Unterbrustband kann durch Verbindungselemente zerstörungsfrei lösbar mit einem den Bauchbereich zumindest teilweise bedeckenden Kleidungsstück verbun- den sein. Optional kann das den Bauchbereich zumindest teilweise bedeckende Kleidungsstück durch Verbindungselemente zerstörungsfrei lösbar mit einer (Unter- )hose oder einer Bikinihose verbunden sein. Vorteilhaft kann so aus dem BH oder Bikinioberteil ein Oberteil oder Top, ein Badeanzug oder ein Body gemacht werden. Gleichermaßen kann auch ein Kleid an dem erfindungsgemäßen BH oder Bikini- oberteil befestigt werden.

Vorzugsweise kann die Innen- oder Außenseite des den Bauchbereich zumindest teilweise bedeckenden Kleidungsstückes eine weitere Stofflage aufweisen, wobei die weitere Stofflage durch Verbindungselemente mit dem den Bauchbereich zu- mindest teilweise bedeckenden Kleidungsstück verbunden ist. Die weitere Stofflage kann mit oder ohne Dekor ausgebildet sein. Hinter der weiteren Stofflage können vorteilhaft kleine Dinge wie beispielsweise Geld oder Schmuck verborgen werden.

Das Umschlingungsband kann optional durch Befestigungsmittel mit einem Oberteil oder Top verbunden werden. Auf dem Oberteil oder Top kann durch Befestigungs- mittel eine weitere Stofflage mit oder ohne Dekor angebracht werden. Vorteilhaft können hinter der weiteren Stofflage kleine Dinge wie beispielsweise Geld oder Schmuck verborgen werden.

Um einen Vergrößerungseffekt zu erzielen, kann die Unter- oder Bikinihose mindes- tens eine Öffnung aufweisen, welche dazu ausgebildet ist, Einlagen, beispielsweise aus Schaumstoff oder Silikon, aufzunehmen.

Vorteilhaft können die Befestigungsmittel korrespondierend jeweils entgegenge- setzt auf der Vorder- oder Rückseite des Unterbrustbandes und der Körbchen an- gebracht sein. Dabei weist das Unterbrustband mindestens ein Befestigungsmittel auf, wobei das Befestigungsmittel auf der Vorder- oder Rückseite des Unterbrust- bandes angebracht ist, und die Körbchen jeweils für sich selbst oder die Gesamtheit der Körbchen weisen mindestens ein korrespondierendes Befestigungsmittel auf, wobei das korrespondierende Befestigungsmittel entgegengesetzt zu dem Befesti- gungsmittel des Unterbrustbandes auf der Vorder- oder Rückseite der Körbchen angebracht ist.

Die Befestigungsmittel können aus der Gruppe bestehend aus mindestens einem Klettverschluss, Druckknöpfen, Schlaufen oder Haken ausgewählt sein. Bevorzugt bilden mindestens ein Klettverschluss oder Druckknöpfe die Befestigungsmittel.

Bevorzugt kann der Klettverschluss bzw. das Klettband und/oder das Flauschband des Klettverschlusses als dehnbares Band ausgebildet sein. Dies ist besonders von Vorteil, wenn das Unterbrustband dehnbar ist. Somit kann der Klettverschluss lü- ckenlos auf dem Unterbrustband angebracht werden und führt zu hoher Flexibilität, angenehmem Tragekomfort, sowie einfacher Handhabung.

Der BH oder das erfindungsgemäße Bikinioberteil kann ferner dekorative Elemente aufweisen. Beispielsweise können Pailletten, Perlen, Ringe oder Ketten am erfin- dungsgemäßen BH oder Bikinioberteil befestigt werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezug- nahme auf die zugehörige Zeichnung näher erläutert.

Es zeigt:

Fig. 1 eine schematische Darstellung eines als BH ausgebildeten Klei- dungsstücks nach der Erfindung, wobei Körbchen in Schalen- form ausgebildet sind,

Fig. 2 eine weitere Darstellung des als BH nach Fig. 1 , wobei die Körb- chen triangelförmig ausgebildet sind,

Fig. 3 Darstellungen alternativer Kleidungsstücke nach der

bis Erfindung,

Fig. 9 Fig. 10 eine Darstellung eines als Unterbrustband ausgebildeten Um- schlingungsbandes,

Fig. 1 1 eine weitere Darstellung des Umschlingungsbandes,

Fig. 12 eine schematische Darstellung eines Körbchens des BHs.

Das Kleidungsstück 13 weist einen modularen Aufbau auf und umfasst ein Um- schlingungsband 14 als ein erstes Modul, wobei ein als ein Unterbrustband 3 aus- gebildetes Umschlingungsband 14 bevorzugt Enden umfasst, die lösbar miteinan- der verbindbar sind, wozu endseitig Haken 15 und Ösen 16 oder Schlaufen zur ge- genseitigen Einhängung oder ein Klettband 17 und ein Flauschband 18 eines Klett verschlusses angeordnet ist. Das Umschlingungsband 14 kann in seiner Länge stu- fenlos verstellbar und/oder zumindest abschnittsweise aus einem elastischen Ma- terial 19 gefertigt sein. In Abhängigkeit von der Anordnung an einem Träger 9, also einer das Kleidungsstück tragenden Person ist das Umschlingungsband 14 als ein Unterbrustband 3, ein Taillenband 20 oder ein Hüftband 21 ausgebildet. Das als Taillenband 20 oder Hüftband 21 ausgebildete Umschlingungsband 14 weist bevor- zugt miteinander verbundene, insbesondere vernähte Enden und einen fixen Um- fang auf. Selbstverständlich ist es zumindest einseitig mit mindestens einem Befes- tigungsmittel 2 zur zerstörungsfreien sowie lösbaren Anordnung mindestens eines Bekleidungsmoduls 22 bestückt und kann zumindest abschnittsweise aus einem elastischen Material 19 gefertigt sein. Im Weiteren ist es selbstverständlich möglich, auf der einen Seite des Umschlingungsbandes 14 ein als Klettband 17 ausgebilde- tes Befestigungsmittel 2 und auf der anderen Seite ein als Flauschband 18 ausge- bildetes Befestigungsmittel 2 zur Halterung unterschiedlicher Bekleidungsmodule 22 anzuordnen.

Zur lösbaren und insbesondere zerstörungsfreien Anordnung von Bekleidungsmo- dulen 22 weist das Umschlingungsband 14 entweder einen Teil eines Klettver- schlusses, also entweder ein Flauschband 18 oder ein Klettband 17, oder einen Teil eines Druckknopfes 23 als Befestig ungsmittel 2 auf, die mit entsprechenden Ge- genstücken an dem jeweiligen Bekleidungsmodul 22 Zusammenwirken.

Fig. 1 stellt schematisch einen BH 1 dar, welcher als Bekleidungsmodul 22 zwei Körbchen 4 in Schalenform und ein als Unterbrustband 3 ausgebildetes Umschlin- gungsband 14 aufweist. Die Körbchen 4 sind durch ein Verbindungsteil 10 mitei- nander verbunden. Das Verbindungsteil 10 kann beispielsweise aus Stoff bestehen. Es ist auch möglich, dass das Verbindungsteil 10 zweiteilig gestaltet ist, so dass die Körbchen 4 voneinander separierbar und mittels dem Verbindungsteil 10 zugeord- neter Befestigungsmittel 2, die nicht näher dargestellt sind, verbindbar sind. Die Ge- samtheit der Körbchen 4 und das Unterbrustband 3 sind durch Befestigungsmittel

2 zerstörungsfrei sowie lösbar miteinander verbunden. Das Unterbrustband 3 kann dehnbar ausgebildet sein. Auf der Vorderseite des Unterbrustbandes 3 sind die Be- festigungsmittel 2 angebracht. Korrespondierende Befestigungsmittel 2; sind den Befestigungsmitteln 2 auf der Vorderseite des Unterbrustbandes 3 entgegengesetzt auf der Rückseite der Gesamtheit der Körbchen 4 angebracht. Die Befestigungs- mittel 2 sind so ausgebildet, dass die Befestigungsmittel 2 auf dem Unterbrustband

3 zerstörungsfrei lösbar mit den korrespondierenden Befestigungsmittel 2 auf den Körbchen 4 verbunden werden können.

Die Befestigungsmittel 2 wirken als Klettverschluss und sind als Klettband 17 und Flauschband 18 ausgebildet. Alternativ können die korrespondierenden Befesti- gungsmittel 2 auf der Rückseite des Unterbrustbandes 3 und auf der Vorderseite der Gesamtheit der Körbchen 4 angebracht sein. Der Klettverschluss auf dem Un- terbrustband 3 kann dehnbar ausgebildet sein. In einer alternativen Ausführungs- form können die Befestigungsmittel 2 als Druckknöpfe 23, Flaken 15, 24 oder Ösen 16 bzw. Schlaufen ausgebildet sein. Es sind beliebige Größenkombinationen von Unterbrustband 3 und Körbchen 4 miteinander kombinierbar und durch die Befesti- gungsmittel 2 zerstörungsfrei lösbar miteinander verbindbar. Die Körbchen 4 lassen sich in beliebig variablem Seitenabstand 5 mit dem Unterbrustband 3 verbinden. Die Länge des Unterbrustbandes 3 ist individuell, je nach Unterbrustumfang der BH- Trägerin, stufenlos verstellbar, insbesondere, wenn die Befestigungsmittel 2 als Klettverschluss ausgebildet sind. Das Unterbrustband 3 kann in beliebigen Breiten gemäß Doppelpfeil 7 und/oder Dicken 8 ausgebildet sein. Die Stabilität beziehungs- weise der Halt des erfindungsgemäßen BHs kommt durch das Unterbrustband 3 zustande. Die richtige Länge, Breite und Dicke des Unterbrustbandes 3 resultiert in optimalem Tragekomfort. Die Größe der Körbchen 4 ist variabel je nach Brustum- fang der BH-Trägerin ausgebildet und mit dem Unterbrustband 3 in variablem Sei- tenabstand 5 zu kombinieren. Durch vorliegend als Haken 24 ausgebildete Halte- mittel 25 können Träger 9 mittels endseitiger Schlaufen zerstörungsfrei lösbar an den Körbchen 4 und dem Unterbrustband 3 befestigt werden. Die Träger 9 weisen vorteilhaft eine Längenverstellvorrichtung 1 1 auf, so dass die Länge der Träger 9 beliebig, je nach Körperform und -große der BH-Trägerin einstellbar ist. In einer alternativen Ausführungsform sind die Träger 9 durch einen Trägerverschluss 12 verschließbar. Die so ausgebildeten Träger 9 verlaufen von Körbchen 4 zu Körb- chen und bilden einen Neckholder-BH. Alternativ verlaufen die Träger 9 von jeweils einem Körbchen 4 zu einem an dem Unterbrustband 3 befestigten Haken 24 und erstrecken sich sonach über die Schultern der BH-Trägerin.

Fig. 2 stellt schematisch einen erfindungsgemäßen BH 1 dar, welcher zwei triangel- förmige Körbchen 4 als Bekleidungsmodul 22 und ein Unterbrustband 3 umfasst. Die Körbchen 4 und das Unterbrustband 3 sind durch die Befestigungsmittel 2 zer- störungsfrei lösbar miteinander verbunden. Das Unterbrustband 3 ist vorteilhaft dehnbar ausgebildet. Die korrespondierenden Befestigungsmittel 2 sind entgegen- gesetzt auf der Vorderseite des Unterbrustbandes 3 und auf der Rückseite der Körb- chen 4 angebracht und als Klettverschluss ausgebildet. Es sind beliebige Grö- ßenkombinationen von Unterbrustband 3 und Körbchen 4 miteinander kombinierbar und durch korrespondierende Befestigungsmittel 2 miteinander verbindbar. Die Körbchen 4 lassen sich in beliebig variablem Seitenabstand gemäß Doppelpfeil 5, also in einem beliebigen Abstand zueinander, mit dem Unterbrustband 3 verbinden. Dadurch kann der Abstand zwischen den Körbchen 4 auf den Brustabstand der BH- Trägerin abgestimmt werden. Die Länge des Unterbrustbandes 3 gemäß dem Dop- pelpfeil 6 ist individuell verstellbar. Das Unterbrustband 3 wird in beliebigen Breiten und/oder Dicken ausgewählt. Die Größe der Körbchen 4 ist variabel, je nach Brust- größe der BH-Trägerin, auswählbar und mit dem Unterbrustband 3 zu kombinieren. Durch die Haltemittel 25 können die Träger 9 zerstörungsfrei lösbar an den Körb- chen 4 und dem Unterbrustband 3 befestigt werden. Die Träger 9 weisen vorteilhaft eine Längenverstellvorrichtung 1 1 auf.

Fig. 3 zeigt eine Teildarstellung einer Trägerin mit einem als Bikinioberteil 1 ausge- bildeten Kleidungsstück 13, das in seinem Aufbau dem zuvor erläuterten BH 1 ent- spricht und keiner weiteren Beschreibung bedarf. Im Weiteren ist eine kurze Hose 26, beispielsweise eine Bikinihose, dargestellt, die als eine konventionelle Hose 26 gearbeitet oder modular ausgeführt sein kann und neben dem eigentlichen Stoff der Hose 26, der ein Bekleidungsmodul 22 darstellt, ein als Hüftband 21 ausgebildetes Umschlingungsband 14 umfasst, an dem der Stoff der Hose 26 mittels der zugeord- neten Befestigungsmittel 2 lösbar befestigt ist. Zwischen dem Unterbrustband 3 und dem Hüftband 21 erstreckt sich eine als eine Art Schürze dienende Stoffbahn 27, die bedarfsweise anbringbar bzw. entfernbar und mittels gestrichelter Linie ange- deutet ist.

Nach Fig. 4 ist dem BH 1 einerseits ein dekorativer Stoff als weiteres Bekleidungs- modul 22 zugeordnet, so dass insgesamt ein schulterfreies Oberteil zur Verfügung gestellt ist, und andererseits ist an dem Unterbrustband 3 ein als Unterteil ausge- führtes Bekleidungsmodul 22 mit einer Hose 26 angeordnet, wobei das Unterteil mittels der Befestigungsmittel 2 an dem Unterbrustband 3 lösbar festgelegt ist. So- nach kann das Unterteil gegenüber dem Oberteil nicht verrutschen und es ist ein einheitlich wirkendes Kleidungsstück 13 zur Verfügung gestellt.

Gemäß Fig. 5 umfasst das Kleidungsstück 13 im Wesentlichen ein aus einer Stoff- bahn 27 gebildetes Bekleidungsmodul 22, wobei sich die an dem Unterbrustband 3 lösbar befestigte Stoffbahn 27 über die Brüste der Trägerin und um deren Nacken erstreckt. Im Weiteren ist an dem Unterbrustband 3 ein eine Hose 26 umfassendes Unterteil lösbar befestigt, das sich den Bauch und die Taille überdeckend erstreckt. Nach Fig. 6 ist das als Bikinioberteil 1 ausgebildete Kleidungsstück 13 mit dem be- reits zuvor erläuterten Aufbau vorgesehen. Darüber hinaus ist die Trägerin mit einer langen Hose 26 bekleidet, die modular ausgeführt sein kann und neben dem eigent- lichen Stoff der Hose 26, der ein Bekleidungsmodul 22 darstellt, das als Hüftband 21 ausgebildete Umschlingungsband 14 umfasst, an dem die der Stoff der Hose 26 mittels zugeordneter Befestigungsmittel 2 lösbar befestigt ist.

Bei der Darstellung nach Fig. 7 sind an Trägern 9 des Bikinioberteils 1 Ärmelansätze 28 angeordnet.

In Abweichung zu Fig. 6 zeigt Fig. 8 einen Rock 29 statt einer Hose 26, wobei der Stoff des Rockes 29 selbstverständlich wieder mittels Befestigungsmittel 2 lösbar an dem Taillenband 20 befestigt sein kann. Zwischen dem Taillenband 20 und dem Unterbrustband 3 kann jeweils eine mittels Befestigungsmitten 3 lösbar gehaltene Stoffbahn 27 vorgesehen sein, die das Kleidungsstück 13 komplettiert.

Gemäß Fig. 9 sind an dem Hüftband 21 zum einen eine Bluse 30 und zum anderen eine Hose 26 als Bekleidungsmodule 22 mittels Befestigungsmittel 2 lösbar ange- ordnet.

Bezugszeichen

16. Öse

17. Klettband 18. Flauschband 19. Material 20. Taillenband 21. Hüftband 22. Bekleidungsmodul 23. Druckknopf 24. Haken 25. Haltemittelg 26. Hose

27. Stoffbahn 28. Ärmelansatz 29. Rock

30. Bluse