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Title:
JAW CRUSHER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/109850
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a jaw crusher, comprising a crushing chamber (2) between a stationary jaw (3) and a swinging jaw (4) and comprising an eccentric drive (7) for the swinging jaw, which is supported at the end of the swinging jaw opposite the eccentric drive on a rocker plate (8), wherein in order to the secure the counter bearing (10) of the rocker plate in turn on a hydraulic overload protection mechanism (12), the counter bearing being designed as a cross-member (9), the cross-member that forms the counter bearing for the rocker plate is retained in lateral rocker arms (11) supported coaxially with the eccentric shaft (6) of the eccentric drive, wherein the rocker axis (15) of the rocker plate encloses an acute angle (a) together with a radial line (16) of the eccentric shaft passing through the counter bearing of the rocker plate in a projection in the direction of the eccentric shaft.

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Inventors:
HARTL, Stefan (Spielbergstraße 4, Au/Donau, A-4332, AT)
VOITHOFER, Paul (Schlühslmayrstraße 85, Steyr, A-4400, AT)
Application Number:
AT2011/000126
Publication Date:
September 15, 2011
Filing Date:
March 11, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HARTL, Stefan (Spielbergstraße 4, Au/Donau, A-4332, AT)
VOITHOFER, Paul (Schlühslmayrstraße 85, Steyr, A-4400, AT)
International Classes:
B02C1/02
Attorney, Agent or Firm:
HÜBSCHER, Helmut et al. (Spittelwiese 7, Linz, A-4020, AT)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

1. Backenbrecher mit einer Brechkammer (2) zwischen einer feststehenden Backe (3) und einer Schwingbacke (4) sowie mit einem Exzentertrieb (7) für die Schwingbacke (4), die sich an ihrem dem Exzentertrieb (7) gegenüberliegenden Ende an einer Kipphebelplatte (8) abstützt, deren als Querträger (9) ausgebildetes Widerlager (10) wiederum an einer hydraulischen Überlastsicherung (12) abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der das Widerlager (10) für die Kipphebelplatte (8) bildende Querträger (9) in seitlichen, koaxial zur Exzenterwelle (6) des Exzentertriebs (7) gelagerten Schwingen (11) gehalten ist, wobei die Hebelachse (15) der Kipphebelplatte (8) mit einer durch deren Widerlager (10) gehenden Radialen (16) zur Exzenterwelle (6) in einer Projektion in Richtung der Exzenterwelle (6) einen spitzen Winkel α einschließt.

2. Backenbrecher nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Brechspalt mit Hilfe eines hydraulischen Stelltriebs (14) für die Schwingen ( 1) einstellbar ist.

Description:
Backenbrecher

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich auf einen Backenbrecher mit einer Brechkammer zwischen einer feststehenden Backe und einer Schwingbacke sowie mit einem Exzentertrieb für die Schwingbacke, die sich an ihrem dem Exzentertrieb gegenüberliegenden Ende an einer Kipphebelplatte abstützt, deren als Querträger ausgebildetes Widerlager wiederum an einer hydraulischen Überlastsicherung abgestützt ist.

Stand der Technik

Um einen Backenbrecher vor einer Überlastung durch ein unbrechbares Gut zu schützen, ist es bekannt (EP 1 494 810 A1), die der feststehenden Backe der Brechkammer gegenüberliegende Schwingbacke, die mit Hilfe eines Exzentertriebs angetrieben wird, über eine Kipphebelplatte am dem Exzentertrieb gegenüberliegenden Backenende an einem Querträger abzustützen, der ein Widerlager für die Kipphebelplatte bildet und durch eine hydraulische Überlastsicherung in seiner Arbeitslage gehalten wird. Diese aus zwei den Querträger gegen eine Verlagerung im Sinne einer Erweiterung des Brechspalts abstützenden Zylinder-Kolbeneinheiten aufgebaute Überlastsicherung spricht an, wenn der Hydraulikdruck in den Zylinder-Kolbeneinheiten einen oberen Grenzwert überschreitet, sodass der Querträger die Kolben unter einer Verdrängung des Hydraulikmittels in den Zylindern verschieben kann. Nachteilig bei diesem bekannten Backenbrecher ist allerdings, dass die wirksamen Brechkräfte über die Zylinder-Kolbeneinheiten der Überlastsicherung auf das Gestell des Backenbrechers abgetragen werden müssen, was besondere konstruktive Anforderungen an die Überlastsicherung stellt. Außerdem ist es schwierig, den Brechspalt zwischen der feststehenden Backe und der Schwingbacke nach einem Ansprechen der Überlastsicherung neu einzustellen.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, einen Backenbrecher der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass eine unbeschränkt wirksame Überlastsicherung sichergestellt werden kann, ohne die vollen Stützkräfte für die Schwingbacke über die Überlastsicherung aufbauen zu müssen

Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der das Widerlager für die Kipphebelplatte bildende Querträger in seitlichen, koaxial zur Exzenterwelle des Exzentertriebs gelagerten Schwingen gehalten ist, wobei die Hebelachse der Kipphebelplatte mit einer durch deren Widerlager gehenden Radialen zur Exzenterwelle in einer Projektion in Richtung der Exzenterwelle einen spitzen Winkel einschließt.

Zufolge dieser Maßnahmen ergibt sich über die Kipphebelplatte auf den deren Widerlager bildenden Querträger eine Kraft, die eine bezüglich der Exzenterwelle radiale Kraftkomponente in Abhängigkeit von der Winkelstellung der Kipphebelplatte gegenüber den den Querträger aufnehmenden Schwingen aufweist, sodass eine dieser Kraftkomponente entsprechende Teillast über die Schwingen auf die Exzenterwelle und damit auf das Gestell des Backenbrechers abgetragen wird. Dies bedeutet, dass über die hydraulische Überlastsicherung lediglich das auf die Schwingen ausgeübte Drehmoment gegenüber dem Gestell abzustützen ist. Da dieses Drehmoment nur von einer Kraftkomponente herrührt, die senkrecht auf die zur Exzenterwelle radiale Kraftkomponente der abzutragenden Brechkräfte steht, wird die Überlastsicherung mit ent- sprechend geringeren Kräften beaufschlagt, was zwangsläufig vorteilhafte Konstruktionsvoraussetzungen für die Überlastsicherung mit sich bringt.

Das Anordnen des ein Widerlager für die Kipphebelplatte bildenden Querträgers in seitlichen Schwingen bietet darüber hinaus eine vorteilhafte konstruktive Voraussetzung zum Einstellen des Brechspalts nach einer Auslösung der Überlastsicherung, weil der Brechspalt in einfacher Weise mit Hilfe eines hydraulischen Stelltriebs für die Schwingen neuerlich eingestellt werden kann. Dieser Stelltrieb darf selbstverständlich die Überlastsicherung nicht behindern. Aus diesem Grunde wird dieser Stelltrieb erst mit dem Druckmittel beaufschlagt, wenn eine entsprechende Einstellung des Brechspalts erforderlich wird. Die Abstützung der Schwingbacke bei dem voreingestellten Brechspalt erfolgt ja über die Kipphebelplatte und den Querträger mit Hilfe der Überlastsicherung.

Kurze Beschreibung der Zeichnung

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar wird ein erfindungsgemäßer Backenbrecher in einem schematischen Längsschnitt gezeigt.

Weg zur Ausführung der Erfindung

Der dargestellte Backenbrecher weist ein Gestell 1 auf, das eine Brechkammer 2 zwischen einer gestellfesten Backe 3 und einer Schwingbacke 4 bildet. Diese Schwingbacke 4, die mit der feststehenden Backe 3 einen sich in Richtung des Brechgutdurchsatzes verjüngenden Brechspalt bildet, ist auf dem Exzenter 5 der Exzenterwelle 6 eines Exzentertriebs 7 gelagert und stützt sich an ihrem dem Exzentertrieb 7 gegenüberliegenden Ende an einer Kipphebelplatte 8 ab, die in einem Querträger 9 ihr Widerlager 10 findet. Dieser Querträger 9 wird in seitlichen Schwingen 11 gehalten, die auf der Exzenterwelle 6 des Exzentertriebs 7 drehbar gelagert sind. Zur Drehmomentabstützung der Schwingen 11 gegenüber dem Gestell 1 dient eine hydraulische Überlastsicherung 12, die wenigstens eine Zylinder-Kolbeneinheit 13 aufweist und sich gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel am Querträger 9 abstützt, was jedoch nicht zwingend ist, weil die Überlastsicherung 12 auch an den Schwingen 11 angreifen kann. Steigt der Druck im den Kolben der Zylinder-Kolbeneinheit 13 abstützenden Hydraulikpolster über einen oberen Grenzwert an, so öffnet ein Sicherheitsventil, sodass der Querträger 9 unter einem Verschwenken der Schwingen 11 im Sinne einer Erweiterung des Brechspalts zwischen den beiden Backen 3, 4 verlagert werden kann.

Um nach einem Ansprechen der Überlastsicherung 12 den ursprünglich eingestellten Brechspalt wieder einstellen zu können, ist ein Stellzylinder 14 zwischen dem Gestell 1 und wenigstens einer der beiden Schwingen 11 vorgesehen, der bei einer Beaufschlagung mit einem Druckmittel die Schwingen 11 in die Ausgangsstellung zurückschwenkt, sodass die Zylinder-Kolbeneinheit 13 in dieser Stellung wieder über das Sicherheitsventil gesperrt werden kann.

Wie der Zeichnung entnommen werden kann, verläuft die Hebelachse 15 der Kipphebelplatte 8 in einer Projektion in Richtung der Exzenterwelle 6 unter einem spitzen Winkel α gegenüber einer durch das Widerlager 10 gehenden Radialen 16 zur Exzenterwelle 6. Dies bedeutet, dass die in Richtung der Hebelachse 15 auf den Querträger 9 und damit auf die Schwingen 11 einwirkenden Brechkräfte eine zur Exzenterwelle 6 radiale Kraftkomponente und eine dazu senkrechte Kraftkomponente aufweisen, die für sich die Drehmomentbelastung der Schwingen 11 bestimmt, sodass über die Überlastsicherung 12 lediglich diese Drehmomentbelastung gegenüber dem Gestell 1 abzustützen ist. Die durch die radiale Kraftkomponente bestimmte Teillast wird unmittelbar über die Schwingen 11 und deren Lagerung auf das Gestell 1 abgetragen. Dies bedeutet, dass für die Überlastsicherung 12 mit vergleichsweise geringen Stützkräften gerechnet werden kann, was einfache Konstruktionsverhältnisse für die Überlastsicherung ermöglicht.




 
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