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Title:
JAW GRIP MOUNT FOR SMARTPHONES OR TABLETS WITH THEFT PROTECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/162384
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a jaw grip mount equipped with theft protection for smartphones or tablets comprising: a body (1), which forms a support surface for the smartphone or tablet and has an actuating mechanism; two jaws (3, 4) designed to grip the smartphone or tablet at two opposite edge regions and to receive the edge region in an interlocking manner, of which jaws at least one (4) can be moved between an open position and a variable locking position and can be locked in the locking position; and a release button (7) for unlocking the lock on the moving jaw (4) in the closed position thereof. The invention further provides at least one actuating mechanism (8, 9) which can be moved between a plurality of defined and marked positions and which is designed with a key element (13) which can interact only in a specific position with a complementary key element (14) of the release button (7) so that it is only possible to actuate the release button in this position.

Inventors:
RICHTER, Harald (Höhenstraße 32, Engelsbrand, 75331, DE)
DAMINGER, Johann (Iselweg 12, Neu-Ulm, 89233, DE)
RUF, Paul (Obergessertshauserstrasse 26, Eppishausen, 87745, DE)
OECHSLE, Robin (Bricciusweg 4, Ulm, 89079, DE)
Application Number:
EP2019/054325
Publication Date:
August 29, 2019
Filing Date:
February 21, 2019
Export Citation:
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Assignee:
WANZL METALLWARENFABRIK GMBH (Rudolf-Wanzl-Straße 4, Leipheim, 89340, DE)
International Classes:
F16M11/04; F16M13/00; G06F1/16; H04M1/04
Foreign References:
US20130148273A12013-06-13
Other References:
None
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Claims:
Ansprüche

1. Klemmbackenhalter für Smartphones oder Tablets, mit einem eine Auflagefläche (2) für das Smartphone oder Tablet bildenden und einen Betätigungsmechanimus aufneh menden Korpus (1) und zwei das Smartphone oder Tablet an zwei gegenüberliegenden Randbereichen ergreifenden Backen (3, 4), von denen mindestens eine Backe (4) zwi schen einer Offenstellung und einer variablen Schließstellung beweglich und in der Schließstellung arretierbar ist, und mit einer Auslösetaste (7) zum Entsperren der Arre tierung der mindestens einen beweglichen Backe (4) in deren Schließstellung, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Backen (3, 4) mit dem jeweiligen Randbereich des Smartphones oder Tab lets übergreifenden Randelementen (5) zur formschlüssigen Aufnahme des jeweiligen Randbereichs ausgebildet sind, und dass mindestens ein Stellelement (8, 9) vorgesehen ist, das zwischen einer Mehr zahl definierter und mit Markierungen versehener Positionen verstellbar ist und mit ei nem Schlüsselelement (13) ausgebildet ist, das nur in einer bestimmten Position der Mehrzahl von einstellbaren Positionen mit einem komplementären Schlüsselelement (14) der Auslösetaste (7) Zusammenwirken kann, um nur in dieser bestimmten Position eine Betätigung der Auslösetaste in deren Lösestellung zu ermöglichen und in allen an deren Positionen deren Betätigung zu sperren.

2. Klemmbackenhalter nach Anspruch 1, wobei mindestens zwei Stellelemente (8, 9) vor gesehen sind.

3. Klemmbackenhalter nach Anspruch 1 oder 2, wobei das mindestens eine Stellelement (8,9) als Stellrad ausgebildet ist, das an mindestens einer Seite des Korpus (1) aus die sem herausragt.

4. Klemmbackenhalter nach Anspruch 2, wobei die mindestens zwei Stellelemente (8, 9) durch konzentrisch und axial hintereinander angeordnete Stellräder gebildet sind, die auf mindestens einer Seite des Korpus (1) aus diesem herausragen.

5. Klemmbackenhalter nach Anspruch 4, wobei von den mindestens zwei Stellräder (8, 9) das hintere Stellrad (9) einen etwas größeren Durchmesser als das vordere Stellrad (8) hat.

6. Klemmbackenhalter nach einem der Ansprüche 3 bis 5, wobei das Schlüsselelement (13) in Gestalt einer Schlüsselöffnung am Innenumfang des oder jedes Stellrads (8, 9) ausgebildet ist, in welche eine mit der Auslösetaste (7) verbundene Schlüsselnase (14) eintauchen kann.

Description:
Klemmbackenhalter für Smartphones oder Tablets mit Diebstahlschutz

Die Erfindung betrifft einen Klemmbackenhalter für Smartphones oder Tablets mit Diebstahlschutz.

Als Klemmbackenhalter ausgebildete Halterungen für Smartphones oder Tablets sind als Universalhalterungen bekannt. Sie halten das Smartphone oder Tablet zwischen zwei relativ zueinander mit relativ großem Verstellweg beweglichen Backen, die entweder an den beiden Seitenrändern oder am oberen und unteren Rand des Smartphones oder Tablets angreifen und aufgrund des Backenverstellwegs zur Aufnahme von Smartphones oder Tablets unterschiedlicher Größe geeignet sind.

Bei solchen Klemmbackenhaltem ist mindestens eine der beiden Backen beweglich und es ist dafür ein Mechanismus vorgesehen, der die bewegliche Backe durch Federkraft in eine geöffnete Stellung vorspannt und bei eingelegtem Gerät das Schließen der Backe durch Druck entgegen der Federkraft bis zur Anlage an das Gerät ermöglicht, wobei ein Ratschenmechanismus die Rückkehr in die geöffnete Stellung sperrt. Durch eine Auslösetaste kann der Ratschenmechanismus entsperrt werden, um die mindestens eine bewegliche Backe in ihre geöffnete Stellung zurückkehren zu lassen.

Bei herkömmlichen Klemmbackenhaltem ist also das Entnehmen des Geräts aus dem Klemmbackenhalter durch jedermann ohne weiteres auf der Stelle möglich, indem einfach die Auslösetaste betätigt wird und sich der Klemmbackenhalter dann öffnet.

Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Klemmbackenhalters für Smartphones oder Tablets, der mit einem Diebstahlschutz ausgestattet ist, so dass ein darin gehaltertes Gerät nicht ohne weiteres durch irgendjemand weggenommen werden kann.

Die Erfindung ermöglicht es insbesondere, Einkaufswagen in Supermärkten oder Baumärkten mit Haltern für Smartphones oder Tablets auszustatten, in welche Kunden während des Einkaufs ihr Smartphone oder Tablet einlegen können, um Einkaufslisten, Materiallisten, Maßlisten oder ähnliches anzuzeigen und so den Einkauf zu erleichtern. Eine weitere Rolle spielt dabei die Möglichkeit interaktiver Werbe- und Beratungsfunktion, wie sie an manchen Verkaufsstätten schon praktiziert wird, wo über Smartphone oder Tablet Werbebotschaften, Suchhilfen, produktspezi fische Beratungen und Informationen und ähnliches von der Verkaufsstätte auf das Smartphone oder Tablet kommuniziert werden kön- nen, weshalb eine Halterung am Einkaufswagen besonders sinnvoll ist, damit der Kunde während des Einkaufs das Smartphone oder Tablet ständig im Blick und dabei die Hände frei haben kann. Für eine solche Anwendung Ist es aber wichtig, eine Diebstahlsicherung vorzunehmen, die zumindest ausreicht, um ein schnelles Wegnehmen des Geräts in einem unbeobachteten Augenblick zu verhindern, wenn der Kunde sich gerade mit Waren im Regal beschäftigt.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene Anordnung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Der erfmdungsgemäße Klemmbackenhalter ist dazu mit einem Kombinationssperrmechanismus ausgestattet, wie er prinzipiell aus Zahlenschlössem bekannt ist, der die Auslöse- taste sperrt und diese nur bei Einstellen der korrekten Kombination freigibt und deren Betätigung ermöglicht.

Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausfuhrungsbeispiels unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen mehr im Einzelnen beschrieben, in denen zeigt;

Fig. I eine perspektivische Ansicht eines Halters nach der

Erfindung schräg von vom,

Fig 2 eine perspektivische Ansicht des Halters nach Fig. 1

schräg von hinten,

Fig 3 eine Frontansicht des Halters bei geschlossenen

Backen,

Fig. 4 eine Frontansicht des Halters bei geöffneten Backen, Fig. 5 einen Schnitt durch den Halter längs der Schnittlinie

V-V in Ftg. 3, Fig 6 elne aufgeschnittene Frontansicht des Halters mit in der Sperrstellung befindlichen Sperrschieber, Fig. 7 eine Ansicht ähnlich Fig. 6 mit in der Lösestellung

befindlichem Sperrschieber,

Fig. 8 einen Halter mittels eines Adapters angeordnet an einem Rundrohrgriff eines Transportwagens,

Fig. 9, 10, 1 1 verschiedene Darstellungen des Halters mit Adapter, Fig. 12 einen Halter mittels eines weiteren Adapters angeord· net an einem Münzpfandsystem eines Transportwagens,

Fig. 13, 14 den ersten Adapter mit einer Anordnungshilfe,

Fig 15 36 einen Halter mit einem zusätzlichen Federelement.

Die Fig. I und 2 zeigen jeweils in perspektivischer Ansicht schräg von vom bzw. schräg von hinten einen Klemmbackenhalter nach der Erfindung, der mit einem Diebstahlschutz ausgestattet ist.

Der Klemmbackenhalter hat einen als Gehäuse zur Aufnahme des Betäti gungsmechani s- mus ausgebildeten Korpus 1, dessen Frontwand eine Auflagefläche 2 für ein Smartphone oder Tablet bildet, und an dessen unterem Bereich eine feststehende Backe 3 angeordnet äst. Oben am Korpus 1 ist eine bewegliche Backe 4 angeordnet.

Die Fig, 1 und 2 und die den Halter in Frontansicht zeigende Fig. 3 zeigen den Halter jeweils im geschlossenen Zustand, also bei vollständig eingefahrener oberen Backe 4. Die den Halter ebenfalls in Frontansicht zeigende Fig, 4 zeigt den Halter bei vollständig ausgefahrener oberer Backe 4.

Wie man schon aus den perspektivischen Ansichten der Fig. 1 und 2 besonders bei der un- teren Backe 3 und sehr deutlich in der Schnitdarstellung nach Fig. 5 erkennen kann, sind sowohl die untere Backe 3 als auch die obere Backe 4 jeweils muldenförmig ausgebildet, um den unteren Randbereich und den oberen Randbereich des Smartphones oder Tablets aufzunehmen, und haben seitliche und frontseitige Randleisten 5, die einwärts gezogen sind, so dass sie bei eingelegtem Smartphone oder Tablet dessen oberen und unteren Bereich zusammen mit der Auflagefläche 2 allseitig umgreifen und damit bei geschlossenem Halter ein Herausnehmen des Smartphones oder Tablets aus dem Halter unmöglich machen

Wie man in Fig. 2 erkennen kann, kann der Korpus 1 mit einem Anschluß 6 versehen sein, der beim Ausführungsbeispiel als Vertiefung zur formschlüssigen Aufnahme eines Gegenelements und mit Schraubenlöchem ausgebildet ist, um den Klemmbackenhalter an einer Tragvorrichtung beispielsweise an einem Einkaufswagen montieren zu können.

Der im Korpus 1 des Klemmbackenhalters untergebrachte Betätigungsmechanismus umfaßt einen üblichen Betätigungsmechanismus für die bewegliche obere Backe 4, der die obere Backe 4 federelastisch in seine in Fig. 4 dargestellte geöffnete Position vorspannt und ein Schließen der oberen Backe 4 entgegen der Federvorspannung mit einem Ratschenmechanismus bis zur Anlage an ein eingelegtes Smartphone oder Tablet und das Halten in der jeweiligen Schließposition ermöglicht, und der mittels einer als Sperrschieber ausgebildeten Auslösetaste 7 entsperrbar ist, um die obere Backe 4 in ihre ausgefahrene Position zurückkehren zu lassen. Insoweit entspricht der Betätigungsmechanismus dem Stand der Technik und bedarf keiner weiteren Beschreibung.

Weiter umfaßt der Betätigungsmechanismus bei dem erfi ndungsgemäßen Klemmbackenhalter einen Kombinationssperrmechanismus, der im folgenden insbesondere unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis 7 im Einzelnen beschrieben wird. Fig. 5 zeigt einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 3, und die Fig. 6 und 7 zeigen jeweils eine aufgeschnittene Frontansicht des Halters ohne die die Auflagefläche 2 bildende Frontwand und ohne das vordere Stellrad 8, so dass nur das hintere Stellrad 9 und dessen Zusammenwirken mit dem Sperrschieber 7 sichtbar ist.

Der Kombinationssperrmechanismus folgt dem generellen Prinzip üblicher Zahlenschlösser und weist beim dargestellten Ausführungsbeispiel zwei scheibenförmige Stellräder 8 und 9 auf, nämlich ein vorderes Steilrad 8 und ein hinteres Stellrad 9, die aufeinanderliegend und konzentrisch angeordnet sind und von denen das vordere Stellrad 8 einen etwas kleineren Durchmesser hat als das hintere Stellrad 9, so dass sich eine Durchmesserstaffelung ergibt, die von der Frontseite des Halters her beide Stellräder 8 und 9 leicht erkennbar und jeweils gesondert betätigbar macht. Beide Stellräder 8 und 9 haben, wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, einen mit Griffmulden profilierten Rand, um die Stellräder mit den Fingern leicht ergreifen zu können. Beide Stellräder 8 und 9 ragen beiderseits etwas über den Korpus 1 oder jedenfalls die Auflagefläche 2 hinaus, um sie leicht ergreifen zu können. Außerdem greift das hinterjiegende Stellrad 9 mit einem frontseitig angeformten Ring in eine entsprechende Nut des vorne liegenden Stellrads 8 ein, so dass die beiden Stellräder 8 und 9 relativ zueinander zentriert sind.

Die beiden Stellräder 8 und 9 haben jeweils eine Anzahl definierter Drehpositionen, die jeweils mit einer vorderseitig am jeweiligen Stellrad angebrachten und für den Benutzer sichtbaren Bezeichnung versehen sind. Beim vorliegenden Ausfiihrungsbei spiel sind es für jedes Stellrad zehn Positionen mit durch die Ziffern 0 bis 9 gebildeten Bezeichnungen Diese sind in einem Fenster 10 der Auflagefläche 2 nebeneinander sichtbar, die als seitliche Einbuchtung ausgebildet ist. In dem Fenster 10 sind nebeneinander die jeweiligen Einstellpositionen der beiden Stell räder 8 und 9 sichtbar, hier die Position“5“ des einen Stellrads und die Position“3“ des anderen Stellrads, also die Einstellkombination "53". Die je- weiligen Einsteilpositionen werden jeweils durch einen im Schnitt nach Fig. 5 sichtbaren, jedem Steilrad 8 und 9 zugeordneten und federnd gegen dessen Innenumfang vorgespannten Rastkörper 11 und am Innenumfang jedes Stellrads angeordnete, in den Fig. 6 und 7 sichtbare, als Einbuchtungen ausgebildete Rastöffnungen 12 definiert, in welche der Rastkörper 11 in der jeweils eingestellten Position einrastet.

Außerdem weisen die beiden Stellräder 8 und 9, wie aus den Fig. 6 und 7 erkennbar ist, an ihrem Innenumfang jeweils eine Schlüsselöffnung 13 auf, in welche eine Schlüsselnase 14 des Sperrschiebers 7 eingreifen kann, wenn das jeweilige Stellrad sich in der das Öffnen der beweglichen Backe 4 ermöglichenden Drehstellung befindet. Fig. 6 zeigt den Mechanismus bei in der Sperrsteilung befindlichen Sperrschieber, aber bereits in die das Betätigen des Sperrschiebers 7 in die Freigabestellung ermöglichenden Position des hinteren Stellrads 9, wo Schlüsselöffnung 13 und Schlüsselnase 14 miteinander fluchten, Fig. 7 zeigt einen Mechanismus bei in die Freigabestellung verschobenem Sperrschieber 7, wo die Schlüsselnase 14 in die Schlüsselöffnung 13 eintaucht und die bewegliche Backe 4 (noch im geschlossenen Zustand dargestellt) in die geöffnete Stellung ausfahren kann.

Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Einfachheit halber für jedes Stellrad 8 und 9 zehn mögliche Drehpositionen mit den Bezeichnungen jeweils durch die Ziffern 0 bis 9 vorgesehen. Damit ergeben sich bei zwei tell rädern 8 und 9 hundert mögliche einstellbare Kombinationen. Es versteht sich, dass abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel auch andere Anzahlen von möglichen Drehpositionen jedes Stellrads möglich sind, insbesondere auch Anzahlen von mehr als zehn, und als Bezeichnung der jeweiligen Drehpositionen können auch Buchstaben dienen. Größere Anzahlen von einstellbaren Drehpositionen jedes Stellrads bieten sich an, wenn der Durchmesser und somit der Umfang jedes Stellrads dafür ausreichend groß ist, und je größer die Anzahl der einstellbaren Drehpositionen jedes Stellrads ist, desto größer ist die Anzahl der sich ergebenden möglichen Einstellkombinationen. Dabei können die Anzahlen der einstellbaren Drehpositionen bei den beiden Stellrädem auch unterschiedlich groß sein. Weiter ist es natürlich auch möglich, noch ein drites Stellrad zu verwenden und dadurch die Anzahl der möglichen Kombinationen stark zu erhöhen, was allerdings eine entsprechend große Bautiefe des Korpus 1 erfordert.

Grundsätzlich ist auch die Verwendung nur eines Stellrads möglich, wobei aber nur eine entsprechend niedrige Zahl von Einstellmöglichkeiten realisiert werden kann. Stat Stellrädem könnten auch andere Einstellorgane mit gleicher Funktion eingesetzt werden.

Um Halter mit jeweils einer bestimmten Kombination aus der verfügbaren Anzahl möglicher Kombinationen herstellen zu können, genügt es, bei jeweils gleich gefertigten Stellrädem 8 und 9 nur den Kranz der aufzubringenden Kombinationsbezeichnungen relativ zur Schlüsselöffnung in unterschiedlichen Drehpositionen aufzubringen und aus den so beim Ausführungsbeispiel möglichen zehn verschiedenen vorderen Stellrädem 8 und den zehn verschiedenen hinteren Stellrädern 9 verschiedene Kombinationen zusammenzustellen. Die für jeden Halter gültige Kombination kann, wie in den Zeichnungen dargestellt ist, auf der Auflagefläche 2 in Gestalt einer Beschriftung 15 angebracht werden, die für den Benutzer sichtbar ist, aber bei aufgelegtem Smartphone oder Tablet verdeckt und damit für andere nicht sichtbar ist Nach dem Auflegen des Smartphones oder Tablets und Schließen der beweglichen Backe 4 werden die Stellräder 8 und 9 verdreht, so dass der Halter bei geschlossenen Backen gesperrt und das darin aufgenommene Smartphone oder Tablet diebstahlgesichert ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Halter an einem von Hand beweglichen Transportwagen angeordnet. Hierfür findet ein entsprechender Adapter 20, 30 Verwendung, der eine formschlüssige, dauerhafte und vorzugsweise wechselbare Verbindung zwischen dem Halter und einem Bauteil des Transportwagens sicherstellt.

Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Halter mittels Adapter 20, 30 an einem Handgriff des Transportwagens anzubringen. Dieser Handgriff kann hierbei als Rundrohr ausgeführt sein. Alternativ findet bei solchen Transportwagen ein Griff Einsatz, der zusätzlich mit einem so genannten Münzpfandsystem 40 ausgestattet ist. Eine Anordnung an einer der Ecken 42 dieses Münzpfandsystems 40 ist hierbei vorteilhaft. Der Adapter 20, 30 ist fflr die jeweilige Anwendung entsprechend ausgeführt.

Fig. 8 zeigt einen Halter, der mittels eines Adapters 20 an einem Rundrohrgriff eines Transportwagens (nicht dargestellt) angeordnet ist. Der Adapter 20 ist an der Rückseite des Halters angeordnet. Es ist in Richtung der einen Transportwagen schiebenden Person geneigt angeordnet. Der Adapter 20 ist hierfür entsprechend ausgeführt.

Der Adapter 20 wird vorzugsweise mittels eines zusätzlichen Stiftes 22 wechselbar oder ortsfest mit dem Halter verbunden. Fig. 9 zeigt einen solchen Stift 22. Dieser greift formschlüssig in den Adapter 20 ein, wie es in Fig. 10 dargestellt ist. Der Stift 22 kann vorzugsweise mitels eines nicht näher dargestellten Sonderschlüssels entriegelt und herausgenommen werden. Hierfür kann der Stift 22, wie dargestellt, ausgeführt sein.

Der vordere Teil des Stiftes 22 ist im vorderen Bereich vorzugsweise zwei geteilt. Die Länge des Stiftes 22 kann entsprechend der vorhanden Fläche an der Rückseite des Halters entsprechend ausgeführt sein. Der Bereich, in dem der Stift 22 aufgenommen wird, kann und sollte sehr klein gehalten werden. Die Öffnung für die Aufnahme des Stiftes 22 ist vorzugsweise im nach unten gerichteten Bereich 26 des Adapters 20 vorgesehen.

Die Rückseite des Halters weist ein V erriege lungsel ement 24 auf, das eine dauerhafte Verbindung zwischen Halter und Adapter 20 sicherstellt. Das Verriegelungselement 24 kann z.B. in Form eines Widerhakens ausgefuhrt sein, wie es aus Fig. 11 hervorgeht. Das Verriegelungselement 24 kann z.B, auf Druck gelöst werden. Dadurch ist ein einfacher Austausch eines beschädigten Halters möglich.

Vorzugsweise ist der Stift 22 aus einem Kunststoff hergestelit, andere Materialien sind auch denkbar. Der Adapter 20 weist eine C-formige Aufnahme 21 für das Anbringen an einem Rundrohgriff auf. Ferner ist der Adapter 20 formschlüssig an der Rückseite des Halters angebracht. Dafür ist ein U-förmiger Steg 28 vorgesehen, der in Richtung Aufnahmebereich des Stiftes 22 offen ausgefuhrt ist. Weitere Sicherungsmittel können, sofern nötig, eingebracht werden.

Wie in Fig. 12 dargestellt, kann ein Halter mitels eines ähnlich ausgefühlten Adapters 30 an einem Münzpfandsystem 40 eines Transportwagens (nicht dargestellt) angeordnet sein. Hierfür kann sich eine verlängerte Ausführungsform des Adapters 30 als sinnvoll erweisen. Das Münzpfandsystem 40 bietet ausreichend Platz für die Aufnahme eines Adapters 30. Auch hier macht eine zu der schiebenden Person eines Transportwagens geneigte Position des Halters Sinn. Ein bequemer Zugriff durch diese Positionierung kann sichergestellt sein. Bei dieser Ausführungsform wird ebenfalls eine sichere Anordnung des Adapters 30 an dem Halter, wie bereits beschrieben, gewählt. Der Adapter 30 unterscheidet sich jedoch in dem Bereich zur Anordnung 32 des Adapters 30 an dem Münzpfandsystem 40. Hier wird entsprechend des eingesetzten Münzpfandsystems 40 eine formschlüssige Anordnung des Adapters 30 vorgesehen. Eine zusätzliche dauerhafte und wechselbare Anordnung ist sicherzustellen. Daher macht der Einsatz von zusätzlichen Sicherungsmitteln 34 Sinn.

Weitere Ausführungsformen eines Adapters sind denkbar. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die eingestellte Zahlenkombination auf der Rückseite des Halters, z.B. im Bereich oder unterhalb des Anordnungsbereichs des Adapters 20, 30 vorzusehen. Sofern die Zahlenkombination vergessen wurde, kann diese auf einfache Weise in Erfahrung gebracht werden.

Wie in den Figuren 13 und 14 darstellt, kann in Verlängerung der C-förmige Aufnahme 21 eine Anordnungshilfe 23 angeformt sein. Diese kann in Form eines entfembaren Film- schamiers ausgeführt sein, das, sofern es keinen Einsatz finden sollte, entfernt, insbesondere auf einfache Weise abgeschnitten oder abgerissen werden kann. Die Anordnungshilfe 23 ermöglicht eine verbesserte Anordnung an einem Rundrohr eines Transportwagens, insbesondere bei verschiedenen Größen des Querschnitts. Üblicherweise wird für die Aufnahme des Adapters 20 an dem Rundrohr eine Bohrung vorgesehen, die ein Fixierungselement wie z.B. eine Schraube oder einen Dübel, zur Befestigung aufnehmen kann. Je nach- dem wie eine solche Bohrung erstellt wird, kann dies zu einer geringfügigen Veränderung des Querschnitts führen. Durch die Anordnungshilfe 23 kann dies auf einfache Art ausgeglichen werden.

Die Beschriftung 15 ist vorzugsweise als Zahl und zweistellig ausgefühit. Weiterhin sind Zahlen mit weiteren Stellen oder eine andere Beschriftung 15 denkbar. Es hat sich als sinnvoll erwiesen, die Auflagefläche 2 aus einem Kunststoff in einem Spritzgussverfahren herzustellen. Um unabhängig von der Beschriftung 15 weiterhin eine Form verwenden zu können, ist in einer besonders vorteilhaften Version der Bereich der Beschriftung 15 im Fertigungsprozess ohne eine Beschriftung 15 versehen. Die Beschriftung 15, vorliegend insbesondere eine mehrstellige Zahl, wird nachträglich aufgetragen, graviert oder anderweitig angebracht. Die Verwendung einer Lasergravur hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Bei der Anordnung einer Beschriftung auf der Rückseite der Halterung, wie bereits beschrieben, kann ebenfalls diese nachträglich aufgetragen, graviert oder anderweitig angebracht werden.

Um beim Einstellen der Stellelemente 8, 9 Ungenauigkeiten auszugleichen, was dazu fuhren kann, dass sich der Halter nicht mehr öffnen lässt, hat es sich als sinnvoll erwiesen, ein zusätzliches Federelement 50 zu verwenden. Dieses kann beispielsweise aus einem mit einer Federkraft beaufschlagten Klotz gebildet sein, Dieser rastet in Ausnehmungen 52 ein, mittels derer sieh die Position des Stellelementes 8, 9 eindeutig zuordnen lässt Der gefederte Klotz rastet bei einem definierten Winkel ein. Hierbei kann ferner ein akustisches Signal, z.B. ein Klicken, erfolgen. Der Anwender kann somit selbständig und auf einfache Art feststellen, dass die Stellelement 8, 9 korrekt eingestellt sind.

Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, weist der Halter im Bereich der oberen Backe 4 eine Einbuchtung auf. Diese gewährleistet, dass die Kamera eines S artphones nicht verdeckt wird, Beschädigungen können somit vermieden werden.

Die Backen 3, 4 können als ein Teil oder mehrteilig ausgeführt sein. Wie in Fig, 9 ersichtlich, hat sich bei Backe 3 eine Zweiteiligkeit als sinnvoll erwiesen. Beide Teile sind jeweils in der Ecke angeordnet. Die Backe 4 hingegen ist einteilig ausgeftlhrt.

Die Backe 4 ist durch eine Feder vorgespannt, hierdurch ist das Smartphone oder Tablet immer gesichert umschlossen. Im nicht gesperrten Zustand fährt die Backe 4 somit wieder zurück in die Ursprungsposition. Ein„falsches“ Einstellen des Halters ist ausgeschlossen.

Die Auslösetaste 7 ist vorzugsweise zweifarbig ausgeführt, z.B. rot und grün. Hierdurch kann optisch der Hinweis gegeben werden, wann der Halter gesperrt bzw, entsperrt ist. Der eigentliche Halter weist eine andere Farbe als die Auslösetaste 7 auf. Die Auslösetaste 7 kann einteilig mittels eines 2-K- Spritzgusses hergestellt werden, Alternativ ist die Auslösetaste 7 zweiteilig ausgeführt. Beide Teile werden dann formschlüssig zusammengesteckt.

Die Beschriftung 1 5 bzw. der hierfür vorgesehene Bereich kann farblich identisch, ausgeführt sein, entsprechend der im Fenster 10 gezeigten Emsteilkombination. Bu ugszeichenliste

1 Korpus

2 Auflagefläche

3 feststehende Backe

4 bewegliche Backe

5 Randleiste

6 Anschluss

7 Auslösetaste, Sperrschieber

8 vorderes Stellrad, Stellelement

9 hinteres Stellrad, Stellelement

10 Fenster

11 Rastkörper

12 Rastöffnung

13 Schlüssel Öffnung, Schlüsselelement

14 Schlüsselnase, Schlüsselelement

15 Beschriftung

20 Adapter

21 C-förmige Aufnahme

22 Stift

23 Anordnungshilfe

24 Verriegelungselement

26 nach unten gerichteter Bereich

28 U-förmiger Steg

30 weiterer Adapter

32 Bereich zur Anordnung

34 Sicherungsmittel

40 Münzpfandsystem

42 hintere Ecke

50 zusätzliches Federelement

52 Ausnehmung