STEIN, Alexander (Lenzbergstrasse 1, Ihringen, 79241, DE)
OECHSLE, Daniel (Neue Parkstr. 7, Müllheim, 79379, DE)
WEIS, Christoph (Am Lerchenbuck 6, Müllheim, 79379, DE)
GRETHER, Hermann (Weilermatt 4, Müllheim, 79379, DE)
STEIN, Alexander (Lenzbergstrasse 1, Ihringen, 79241, DE)
OECHSLE, Daniel (Neue Parkstr. 7, Müllheim, 79379, DE)
WEIS, Christoph (Am Lerchenbuck 6, Müllheim, 79379, DE)
Ansprüche
1. Strahlbelüfter (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) mit einem Belüftergehäuse (8) das in den Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbar ist und m seinem Gehäuseinneren einen, den zufließenden Wasserstrom m eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilenden Strahlzerleger (12) hat, dem abströmseitig eine Mischzone (14) zum Belüften der Einzelstrahlen nachgeschaltet ist, wobei zumindest ein in der Mischzone (14) mündender Belüftungskanal (8) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass zum Drosseln und oder wahlweisen Zu- oder Abschalten der Belüftungsfunktion ein Drossel- oder Schließstück (18) vorgesehen ist, das mittels einer Dreh- und/oder Schiebebewe- gung zwischen einer den zumindest einen Belüftungskanal
(8) öffnenden Offenposition und einer den wenigstens einen Belüftungskanal (8) zumindest teilweise verschließenden Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist (vgl. Fig. 1 bis 24) .
2. Strahlbelüfter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) in der Drosseloder Schließstellung den zumindest einen Belüftungskanal (8) im Bereich seiner wenigstens einen zur Mischzone (14) führenden Kanalmündung und/oder im Bereich seines mindestens einen Kanaleinlasses (19) zumindest teilweise verschließt (vgl. Fig. 1 bis 24).
3. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da- durch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließ ¬ stück (18) hülsenförmig ausgebildet ist und das Belüftergehäuse (8) umgreift (vgl. Fig. 1 bis 24).
4. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlbelüfter (1, 2, 3, 4, 5, 6, 7) in ein am Wasserauslauf der Auslaufarmatur montierbares Auslaufmundstück (9) einsetzbar ist, dass der zumindest eine Belüftungskanal (16) wenigstens abschnittsweise zwischen dem Auslaufmundstück (9) und dem Belüftergehäuse (8) vorgesehen ist, und dass das Drossel- oder Schließstück (18) den zumindest einen Belüftungskanal (16) im Bereich der Kanalmündung oder des Ka- nalemlasses (19) zumindest teilweise verschließt (vgl. Fig. 1 bis 24) .
5. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) am Belüftergehäuse (8) oder am Auslaufmundstück (9) drehbar und/oder verschiebbar gehalten ist (vgl. Fig. 1 bis 24) .
6. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlbelüfter (3, 4, 7) am Umfang seines Belüftergehäuses (8) zumindest eine zur Mischzone (14) führende Mündungsöffnung (17) hat, und dass das hülsenförmige Drossel- oder Schließstück (18) m seiner Drossel- oder Schließstellung die zumindest eine Mündungsöffnung (17) zumindest teilweise verschließt (vgl. Fig. 7 bis 12, 20 bis 24).
7. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) m seiner Offenposition und/oder in seiner Drossel- oder Schließstellung einrastbar ist (vgl. Fig. 7 bis 12, 20 bis 24) .
8. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 7 , dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) über ein Schraubgewinde (20) mit dem Auslaufmundstück verbunden ist (vgl. Fig. 1 bis 4) .
9. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) eine Ringdichtung trägt, die m der Drossel- oder Schließstellung des Drossel- oder Schließstücks (18) die Einlassöffnung (19) des zwischen Auslaufmundstück (9) und Belüftergehäuse (8) vorgesehenen Belüftungskanals (16) zumindest teilweise verschließt (vgl. Fig. 1 bis 4, 13 bis 16) .
10. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließstück (18) das Auslaufmundstück (9) umgreift, und dass der Außenum- fang des Drossel- oder Schließstücks (18) als Handhabe ausgestaltet ist (vgl. Fig. 1 bis 4, 13 bis 16).
11. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Belüftergehäuse (8) eine umlaufende Dichtfläche (22) vorgesehen ist, die mit einer Gegen-Dichtflache (23) am Drossel- oder Schließstück (18) zusammenwirkt, und dass das Drossel- oder Schließstück (18) in seiner Schließstellung mit seiner Gegen- Dichtfläche (23) die Dichtfläche (22) am Belüftergehäuse (8) dichtend beaufschlagt (vgl. Fig. 3 bis 4, 13 bis 16, 17 bis 19) .
12. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung (19) des zumindest einen Belüftungskanals (16) von der Dichtfläche (22) und der Gegen-Dichtflache (23) umgrenzt ist (vgl. Fig. 3 bis 4, 13 bis 16).
13. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da- durch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Schließ- stück (18) zweiteilig ausgestaltet ist und ein am Auslaufmundstück (9) drehbar gehaltenes Drehstück (29) sowie ein am Belüftergehäuse (8) in axialer Richtung verschieblich geführtes Verschlussstück (30) hat und das Drehstück (29) und Verschlussstück (30) über eine Schraubverbindung (31) verbunden sind, die eine Drehbewegung am Drehstück (29) m eine axial orientierte Schiebebewegung des Verschlussstücks (30) umsetzt (vgl. Fig. 13 bis 19) .
14. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlussstück (30) die Gegen-Dichtfläche (23) trägt (vgl. Fig. 13 bis 19).
15. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die am Belüftergehäuse (8) vorgesehene umlaufende Dichtfläche (22) am auslaufseiti- gen Stirnrandbereich des Belüftergehäuses (8) oder am Gehäuseumfang unterhalb der zumindest einen Mündungsöff- nung (17) angeordnet ist (vgl. Fig. 13 bis 19).
16. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass am äußeren Stirnrandbereich des Drossel- oder Schließstücks (18) eine Handhabe (35) vorsteht (vgl. Fig. 20 bis 24) .
17. Strahlbelüfter nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (35) an einem Teilbereich der Drossel- oder Schließstück-Umfangswand vorgesehen ist, welcher Teilbereich durch einen beidseits bis an die Strahlbelüfter-Längsmittelebene reichenden Wandungseinschnitt (36) separiert und m Richtung zur Strahlbelüfter-Längsmittelebene auslenkbar ist (vgl. Fig. 20 bis 24) . / Zusammenfassung |
Strahlbelüfter
Die Erfindung betrifft einen Strahlbelüfter mit einem Belüftergehäuse, das in den Wasserauslauf einer sanitären Auslauf- armatur einsetzbar ist und in seinem Gehäuseinneren einen, den zufließenden Wasserstrom m eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilenden Strahlzerleger hat, dem abströmseitig eine Mischzone zum Belüften der Einzelstrahlen nachgeschaltet ist, wobei zumindest ein m der Mischzone mündender Belüftungskanal vorgesehen ist.
Solche Strahlbelüfter sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekannt. Die vorbekannten Strahlbelüfter weisen ein Belüftergehäuse auf, das m den Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur einsetzbar ist. Im Gehäuseinneren des Belüftergehäuses ist ein Strahlzerleger vorgesehen, der beispielsweise als Lochplatte oder als Diffusor ausgestaltet sein kann und den zum Strahlbelüfter fließendem Wasserstrom m eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Dem Strahlzerleger ist im Belüftergehäuse eine Mischzone abströmseitig nachgeschaltet, in welcher die Einzelstrahlen belüftet werden, bevor sie m nachfolgenden Funktionseinheiten des Strahlbelüfters wieder zu einem homogenen, perlend-weichen und nicht-spitzenden Gesamtstrahl zusammengeführt und geformt werden. Um der Mischzone die erforderliche Luft zuführen zu können, ist zumindest ein Belüftungskanal vorgesehen, der beispielsweise durch den zwischen einem Auslaufmundstück und dem Belüftergehäuse angeordneten und zu Mündungsöffnungen im Belüftergehäuse führenden Ringraum gebildet sein kann.
Die mit den vorbekannten Strahlbelüftern angestrebte Belüftung des aus der Auslaufarmatur ausströmenden Wasserstrahls macht sich in einer Vielzahl von Luftbläschen bemerkbar, die dem ausströmenden Wasserstrahl scheinbar weiß verfärben. In machen Kulturkreisen wird aber nur ein klarer, unverfärbter und somit unbelüfteter Wasserstrahl als Nahrungsmittel toleriert. Darüber hinaus kann die Belüftung des Wasserstrahls eventuell das Risiko erhöhen, dass m den Wasserstrahl Keime eingetragen werden, weshalb eine solche Belüftung des Wasser- Strahls beispielsweise auch in Krankenhäusern zum Teil vermieden wird. In solchen Fällen werden Strahlregler verwendet, bei denen eine Belüftung des Wasserstrahls nicht möglich ist. Je nach Einsatzzweck und Einsatzgebiet sind somit unterschiedliche Strahlregler-Ausführungen herzustellen und zu be- vorraten.
In der DE-AS 1 107 607 sind bereits verschiedene Ausführungen einer Vorrichtung beschrieben, die zum Belüften von unter Druck austretendem Wasser, insbesondere bei Hauswasserlei- tungen, dient. In der vorbekannten Vorrichtung kann Außenluft unterhalb einer gelochten Querwand frei zutreten, wobei das Zerteilen des Wassers und seine innige Durchmischung mit Luft ein Siebkörper bewirkt, der so bemessen ist, dass aus ihm ein zusammenhängender, mit Luftblasen durchsetzter Wasserstrom austritt. Um die Zusammensetzung der erzeugten Wasser-Luft- Mischung zu beeinflussen und um die Belüftungsfunktion gegebenenfalls auch zu- oder abschalten zu können, ist bei der vorbekannten Vorrichtung der Durchflussquerschnitt der gelochten Querwand und somit die Geschwindigkeit des durch die Querwand durchströmenden und auf den Siebkörper auftreffenden Wassers regelbar. Bei dieser vorbekannten Vorrichtung ist jedoch nachteilig, dass die Belüftungsfunktion nur indirekt über eine änderung der Durchflussgeschwindigkeit oder Durch- flussleistung des zur Mischzone strömenden Wassers einge- regelt wird und dass mit dem Einregeln der Belüftungsfunktion
gleichzeitig auch andere Parameter des ausströmenden Wasserstrahles verändert werden. Dadurch wird die Handhabung der vorbekannten Vorrichtung wesentlich erschwert.
Man hat auch bereits eine Vorrichtung geschaffen, bei der in dem Bereich unterhalb den Querwandöffnungen, in dem die Außenluft frei zutreten kann, zur Erzeugung belüfteter oder unbelüfteter Strahlen wahlweise Siebe oder siebfreie Auslassöffnungen gebracht werden können (vgl. DE-AS 1 184 706). Da derartige Siebe den austretenden Wasserstrahl jedoch abbremsen können, werden auch bei dieser Vorrichtung über die Belüftungsfunktion hinaus andere Parameter des austretenden Wasserstrahls spürbar verändert. Darüber hinaus erlaubt diese vorbekannte Vorrichtung kein stufenloses Einregeln der Be- lüftungsfunktion.
Aus der DE 34 18 165 C2 ist bereits eine Vorrichtung mit einer Belüftungseinrichtung zum Belüften des aus einem Zapfhahn austretenden Wasserstrahles bekannt, welche Belüftungsein- richtung mehrere, quer zur Ausströmrichtung des Wasserstrahles angeordnete Querwände hat, wobei wenigstens stromabwärts hinter der ersten Querwand von außen Luft zuführbar ist. Dabei ist durch Verdrehen einer stromabwärts aus der Belüftungseinrichtung vorstehenden Spindel die Wassermenge pro Zeiteinheit einstellbar. Bei der aus DE 34 18 165 C2 vorbekannten Vorrichtung wird also ein in seiner Durchflussmenge variierbarer Wasserstrahl erzeugt, der jedoch stets belüftet ist.
Ausgehend von diesem vorbekannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Strahlbe- lüfter zu schaffen, dessen Belüftungsfunktion sich auf einfache Weise variieren lässt, der entsprechend vielseitig einsetzbar ist und der den Vorbehalten gegenüber herkömmlichen Strahlreglern Rechnung trägt.
Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei einem gattungsgemäßen Strahlbelüfter insbesondere darin, dass zum
Drosseln und/oder wahlweisen Zu- oder Abschalten der Be- lüftungsfunktion ein Drossel- oder Schließstück vorgesehen ist, das mittels einer Dreh- und/oder Schiebebewegung zwischen einer den zumindest einen Belüftungskanal öffnenden
Offenposition und einer den wenigstens einen Belüftungskanal zumindest teilweise verschließenden Drossel- oder Schließ- Stellung bewegbar ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Strahlbelüfter ist die Belüftungsfunktion drosselbar und/oder wahlweise zu- oder abschaltbar. Der erfindungsgemäße Strahlbelüfter weist dazu ein Drossel- oder Schließstück auf, das mittels einer Dreh- und/oder Schiebebewegung zwischen einer den zumindest einen Belüftungskanal öffnenden Offenposition und einer den wenigstens einen Belüftungskanal zumindest teilweise verschließenden Drossel- oder Schließstellung bewegbar ist. Da bei dem erfindungsgemäßen Strahlbelüfter mit Hilfe des Drossel- oder Schließstückes direkt in die Funktion des Belüftungskanals und nicht in den mit Luft zu vermischenden Wasserstrahl eingegriffen wird, lässt sich die Belüftungsfunktion des erfindungsgemäßen Strahlbelüfters einfach variieren, ohne dass gleichzeitig unbeabsichtigt auch andere Parameter des austretenden Wasserstrahls verändert werden.
Dabei ist es zweckmäßig, wenn das Drossel- oder Schließstück in der Drossel- oder Schließstellung den zumindest einen Be- lüftungskanal im Bereich seiner wenigstens einen, zur Mischzone führenden Kanalmündung und/oder im Bereich seines mindestens einen Kanalemlasses zumindest teilweise verschließt.
Eine besonders einfache und dennoch vorteilhafte Ausführungs- form gemäß der Erfindung sieht vor, dass das Drossel- oder
Schließstück hülsenförmig ausgebildet ist und das Belüftergehäuse umgreift.
Der erfindungsgemäße Strahlbelüfter lässt sich auch nachträg- lieh noch in Verbindung mit handelsüblichen Auslaufarmaturen verwenden, wenn der Strahlbelüfter in ein am Wasserauslauf der Auslaufarmatur montierbares Auslaufmundstück einsetzbar ist, wenn der zumindest eine Belüftungskanal wenigstens abschnittsweise zwischen dem Auslaufmundstück und dem Belüfter- gehäuse vorgesehen ist, und wenn das Drossel- oder Schließstück den wenigstens einen Belüftungskanal im Bereich der Kanalmündung oder des Kanalemlasses zumindest teilweise verschließt. Diese Ausführungsform begünstigt die vielseitige Emsetzbarkeit des erfindungsgemäßen Strahlbelüfters .
Zweckmäßig ist es, wenn das Drossel- oder Schließstück am Belüftergehäuse oder am Auslaufmundstück drehbar und/oder verschiebbar gehalten ist.
Eine Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht vor, dass das Drossel- oder Schließstück in seiner Offenposition und/oder m seiner Drossel- oder Schließstellung vorzugsweise lösbar einrastbar ist.
Es kann zweckmäßig sein, wenn das Drossel- oder Schließstück über ein Schraubgewinde mit dem Auslaufmundstück verbunden ist.
Eine andere Ausführungsform gemäß der Erfindung besteht darin, dass das Drossel- oder Schließstück eine Ringdichtung trägt, die m der Drossel- oder Schließstellung des Drosseloder Schließstücks die Einlassöffnung des zwischen Auslaufmundstück und Belüftergehäuse vorgesehenen Belüftungskanals zumindest teilweise verschließt.
Weitere Merkmale gemäß der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung sowie den Ansprüchen. Nachstehend wird die Erfindung anhand vorteilhafter Ausführungsbeispiele noch näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 bis 2 einen Strahlbelüfter , bei dem ein zu einer Mischzone im Belüftergehäuse führender Belüf- tungskanal im Bereich der Einlassöffnung offen- und verschließbar ist,
Fig. 3 bis 4 einen Strahlbelüfter , bei dem die Einlassöffnung des Belüftungskanals durch eine Dichtflä- che am Belüftergehäuse begrenzt ist, die mit einer Gegen-Dichtflache an einem m Richtung zum Belüftergehäuse bewegbaren Drossel- oder Schließstück zusammenwirkt,
Fig. 5 bis 6 einen Strahlbelüfter , der in ein Auslaufmundstück einsetzbar ist, das statt des in Figur 3 und 4 vorgesehenen Innengewindes ein Außengewinde trägt, mit dem das Auslaufmundstück an einer sanitären Auslaufarmatur lösbar montier- bar ist,
Fig. 7 bis 8 einen Strahlbelüfter , bei dem am Belüftergehäuse ein Drossel- oder Schließstück axial verschieblich geführt ist, das m seiner Schließstellung die zu einer Mischzone im Gehäuseinneren führenden Mündungsöffnungen des Belüftungskanals verschließt,
Fig. 9 bis 12 einen Strahlbelüfter , bei dem das Drossel- oder Schließstück verdrehbar am Belüfterge-
häuse gehalten ist und umfangsseitig Belüftungsöffnungen trägt, die in Offenstellung des Schließstücks mit Mündungsöffnungen im Belüftergehäuse fluchten, während das Schließstück m seiner Schließstellung die Mündungsöffnungen verschließt,
Fig. 13 bis 16 einen Strahlbelüfter , dessen Drossel- oder Schließstück ein verdrehbar am Auslaufmund- stück gehaltenes Drehstück und ein am Belüftergehäuse axial verschieblich geführtes Verschlussstück hat, wobei Drehstück und Verschlussstück mittels einer Schraubverbindung miteinander verbunden sind, die eine Drehbewe- gung am Drehstück m eine axiale Schiebbewegung des Verschlussstücks umsetzt,
Fig. 17 bis 19 einen mit Figur 13 bis 16 weitestgehend vergleichbar ausgestalteten Strahlbelüfter und
Fig. 20 bis 24 einen Strahlbelüfter , dessen Drossel- oder Schließstück axial verschieblich am Belüftergehäuse geführt ist und m seiner Schließstellung die Mündungsöffnungen am Belüftergehäuse verschließt.
In den Figuren 1 bis 24 ist ein Strahlbelüfter m verschiedenen Ausführungen 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 dargestellt. Der Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 weist ein Belüfterge- hause 8 auf, das am Wasserauslauf einer hier nicht weiter dargestellten sanitären Auslaufarmatur montierbar ist. Dazu ist ein Auslaufmundstück 9 vorgesehen, das mit einem Außengewinde 10 oder einem Innengewinde 11 an einem am Wasserauslauf der Auslaufarmatur vorgesehenen Gegengewinde verschraubt und in das der Strahlbelüfter 1 , 2, 3, 4, 5, 6 und 7 von der Zu-
strömseite des Auslaufmundstücks 9 aus bis zu einem Einsteckanschlag eingesetzt werden kann.
Der Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6 bzw. 7 weist im Gehäuse- inneren seines Belüftergehäuses 8 einen Strahlzerleger 12 auf, der den zum Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6 bzw. 7 zufließenden Wasserstahl in eine Vielzahl von Einzelstrahlen unterteilt. Dieser Strahlzerleger 12 kann als Lochplatte ausgebildet sein, - m den vorliegenden Figuren ist der Strahl- zerleger 12 jedoch als topfförmiger Diffusor ausgebildet, der am Umfangsrand seiner Topfform m gleichmäßigen Abständen voneinander verteilt angeordnete Durchflussöffnungen 13 hat. Dem Strahlzerleger 12 ist im Gehäuseinneren des Belüftergehäuses 8 eine Mischzone 14 abströmseitig nachgeschaltet, m der die Einzelstrahlen belüftet werden können, bevor sie m einem abströmseitigen und vorzugsweise als wabenförmige Lochplatte 15 ausgestalteten Strömungsgleichrichter oder gegebenenfalls m weiteren vorgeschalteten Funktionseinheiten des Strahlbelüfters 1 , 2, 3, 4, 5, 6 bzw. 7 zu einem homogenen, perlend-weichen und nicht-spritzenden Wasserstrahl geformt und zusammengeführt werden.
Um die Einzelstrahlen m der Mischzone 14 belüften zu können, ist zwischen dem Auslaufmundstück 9 und dem Belüftergehäuse 8 ein als Ringraum ausgestalteter Belüftungskanal 16 vorgesehen, der m mehrere am Gehäuseumfang des Belüftergehäuses 8 umlaufend angeordnete und als Kanalauslaß dienende Mündungs- öffnungen 17 mündet. Durch die Verengung des Strahlquer- schnitts im Bereich des Strahlzerlegers 12 und die dadurch bedingte Geschwindigkeitserhöhung der Einzelstrahlen im Vergleich zum zufließenden Wasserstrom entsteht m der Mischzone 14 ein Unterdruck, der zum Ansaugen von Luft über den Belüftungskanal 16 führt.
Aus einem Vergleich der Figuren 1 bis 24 wir deutlich, dass
die Belüftungsfunktion der Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 wahlweise zu- oder abschaltbar ist. Dazu ist ein Drosseloder Schließstück 18 vorgesehen, das mittels einer Dreh- und/oder Schiebebewegung zwischen einer den zumindest einen Belüftungskanal 16 öffnenden Offenposition und einer den zumindest einen Belüftungskanal 16 verschließenden Schließstellung bewegbar ist. Da die Belüftungsfunktion bei den hier dargestellten Ausführungsbeispielen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 stufenlos veränderbar ist, sind auch Zwischenstellungen mit ge- genüber der Offenposition gedrosselter Belüftungsfunktion möglich.
Das Drossel- oder Schließstück 18 ist hülsenförmig ausgebildet und umgreift das Lüftergehäuse 8. Während bei den m den Figuren 1 bis 6 und 13 bis 16 gezeigten Strahlreglern 1, 2, 5 das Drossel- oder Schließstück 18 den Belüftungskanal 16 im Bereich seines mindestens einen Kanaleinlasses 19 verschließt, vermag das Drossel- oder Schließstück 18 der m den übrigen Figuren dargestellten Strahlbelüfter 3, 4, 6 und 7 im Bereich seiner wenigstens einen zur Mischzone 14 führenden Kanalmündung zu sperren.
Bei den in den Figuren 7 bis 12 und 20 bis 24 gezeigten Strahlbelüftern 3, 4 und 7 ist das Drossel- oder Schließstück 18 am Belüftergehäuse 8 drehbar und/oder verschiebbar gehalten. Demgegenüber ist bei den Strahlbelüftern 1, 2, 5 und 6 das Drossel- oder Schließstück 18 am Auslaufmundstück 9 beweglich geführt.
Das Drossel- oder Schließstück 18 der Strahlbelüfter 3, 4, 7 ist zumindest m der Schließstellung lösbar verrastbar.
Bei den in Figur 1 bis 4 gezeigten Strahlbelüftern 1 , 2 ist das Drossel- oder Schließstück 18 über ein Schraubgewinde 20 drehbar und axial verstellbar am Außenumfang des Auslaufmund-
Stücks 9 gehalten. Dabei trägt das Drossel- oder Schließstück 18 des m den Figuren 1 und 2 abgebildeten Strahlbelüfters 1 an seinem Innenumfang eine Ringdichtung 21 , die m der Schließstellung des Drossel- oder Schließstücks den Kanalem- laß des zwischen Auslaufmundstück 9 und Belüftergehäuse 8 vorgesehenen Belüftungskanals 16 verschließt.
Der in den Figuren 3 und 4 dargestellte Strahlbelüfter 2 weist am auslassseitigen Stirnrandbereich seines Belüfterge- häuses 8 eine umlaufende Dichtfläche 22 auf, die mit einer Gegendichtflache 23 am Drossel- oder Schließstück 18 zusammenwirkt. Wie aus der in Figur 4 gezeigten Offenposition erkennbar ist, wird die Einlassöffnung 19 des Belüftungskanals 8 von der Dichtfläche 22 und der Gegen-Dichtflache 23 um- grenzt, die eine korrespondierende Schräge zur Strahlbelüf- ter-Längsachse aufweist.
Durch eine Drehbewegung am Drossel- oder Schließstück 18 wird das Schließstück 18 derart auf das Auslaufmundstück 9 aufge- schraubt, dass m der Schließstellung gemäß Figur 3 die Dichtfläche 22 die Gegendichtflache 23 dichtend beaufschlagt. Dabei ist der zwischen Drossel- oder Schließstück 18 einerseits und Auslaufmundstück 9 andererseits vorgesehene Ringspalt mittels einer Ringdichtung 24 abgedichtet, die in einer Ringnut 25 am Außenumfang des Auslaufmundstücks 9 gehalten ist.
Während das Auslaufmundstück 9 des in Figur 3 und 4 gezeigten Strahlreglers 2 mit einem Innengewinde 11 am Wasserauslauf einer sanitären Auslaufarmatur befestigt werden kann, ist bei dem in Figur 5 und 6 abgebildeten Strahlbelüfter 2 dazu ein Außengewinde 10 vorgesehen.
Das Belüftergehäuse 8 des m Figur 7 und 8 gezeigten Strahl- belüfters 3 weist an seinem abströmseitigen Gehäuse-Umfangs-
rand Mündungsöffnungen 17 auf, die mittels eines Drosseloder Schließstücks 18 verschließbar sind, das axial verschieblich am Außenumfang des Belüftergehäuses 8 geführt ist. Das Drossel- oder Schließstück 18 weist korrespondierende Durchlassöffnungen 26 auf, die nur in der m Figur 8 gezeigten Offenstellung mit dem zur Mischzone 14 führenden Mündungsöffnungen 17 fluchten. In der Offen- und m der Schließstellung kann das Drossel- oder Schließstück 18 am Gehäuse- Außenumfang des Strahlbelüfters lösbar verrastet werden.
In den Figuren 9 bis 12 ist ein vergleichbar ausgestalteter Strahlbelüfter 4 dargestellt, dessen Durchlassöffnungen 26 jedoch durch eine Drehbewegung mit den Mündungsöffnungen am Belüftergehäuse 8 m Deckung gebracht werden können. Um fühl- bar wahrnehmen zu können, dass sich der Strahlbelüfter 4 m der m Figur 10 und 11 gezeigten Offenstellung befindet, sind zwischen Belüftergehäuse 8 und Drossel- oder Schließstück 18 korrespondierende Rastmittel 27, 28 vorgesehen, die m den verschiedenen Offen- und Schließstellungen jeweils einrasten.
Die m den Figuren 13 bis 19 gezeigten Strahlbelüfter 5, 6 weisen ein zweiteiliges Drossel- oder Schließstück 18 mit einem am Auslaufmundstück 9 drehbar gehaltenen Drehstück 29 und einem am Strahlbelüfter 5, 6 axial verschieblich geführten Verschlussstück 30 auf. Dabei sind das Drehstück 29 und das Verschlussstück 30 über eine Schraubverbindung 31 miteinander verbunden, welche eine Drehbewegung am Drehstück 29 in eine axiale Schiebebewegung des Verschlussstücks 30 umsetzt. Durch Drehen am Drehstück 29 kann das Verschlussstück 30 von der m Figur 13 und 15 gezeigten Offenstellung m die m Figur 14 abgebildete Schließstellung axial verstellt werden, bis die am Innenumfang des Verschlussstücks 30 vorgesehene Gegen- Dichtfläche 23 die am abströmseitigen Stirnrandbereich des Belüftergehäuses 8 angeordnete Dichtfläche 22 dichtend beauf- schlagt.
Em vergleichbar ausgestalteter Strahlbelüfter 6 ist in den Figuren 17 bis 19 abgebildet. Jedoch weist der Strahlbelüfter 6 auf der dem Wasserauslauf des Strahlbelüfters 6 zugewandten Seite der Mündungsöffnungen 17 eine wulstförmig vorstehende Dichtfläche 22 auf, die mit dem zuströmseitigen und eine korrespondierende Schräge aufweisenden Stirnrandbereich des Verschlussstücks 30 zusammenwirkt, welcher Stirnrandbereich die Gegen-Dichtflache 23 bildet. In Figur 19 ist angedeutet, dass der Außenumfang des Drehstücks unrund ausgestaltet ist, damit der Anwender das Drehstück drehfest zwischen den Fingern einspannen kann.
Der in Figur 20 bis 24 gezeigte Strahlbelüfter 7 weist an seinem Belüftergehäuse 8 das axial verschieblich geführte Drossel- oder Schließstück 18 auf, das m seiner Offenstellung gemäß Figur 21 und in seiner Schließstellung gemäß Figur 20 am Belüftergehäuse 8 jeweils verrasten kann.
Die Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 tragen zuströmseitig ein Vorsatzsieb 34, das die im Wasser mitgeführten Schmutzpartikel zurückhalten und die ordnungsgemäße Funktion des Strahlbelüfters 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 sichern soll. Alle Strahlbelüfter 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 tragen einen zuströmseiti- gen Dichtring 37, der zwischen den Strahlbelüftern 1, 2, 3, 4, B, 6, 7 und den benachbarten Stirnrand des Wasserauslaufs der Auslaufarmatur dichtend einspannbar ist.
In den Figuren 20 bis 24 ist erkennbar, dass am äußeren Stirnrandbereich des Drossel- oder Schließstücks 18 eine Handhabe 36 vorsteht. Diese Handhabe 36 ist an das Drosseloder Schließstück 18 einstückig angeformt und durch einen, bis zu einer Längsmittelebene reichenden Wandungsabschnitt des Drossel- oder Schließstücks 18 gebildet, welcher Wan- dungsabschnitt von der m Figur 20 und 21 dargestellten Aus-
gangs- oder Bereitschaftsstellung in die in Figur 22 und 23 gezeigte Gebrauchsstellung zur Längsmittelebene hin umgebogen werden kann. In dieser Gebrauchsstellung kann das Drosseloder Schließstück 18 an der Handhabe 36 ergriffen und in die gewünschte Drehrichtung bewegt werden. Um die Handhabe 36 besser ergreifen zu können, weist diese einen vorzugsweise mittig angeordneten und nach außen bis über das Auslaufmundstück 9 vorstehenden Vorsprung 35 auf.
/ Ansprüche
