Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
JET-ENGINE TYPE DRIVE SYSTEM FOR WIND-MILLS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1986/001563
Kind Code:
A2
Abstract:
The jet-engine type drive system for wind-mills solves the problem of the compression of the wind in front of a nozzle-type throat for a return action drive and also balances out the lack of a very high pressure by a large-surface operating range of as many drive fins as possible, which overlap one another and form, with their surfaces, linearly-shaped throats between one another for a broad-surfaced nozzle-type reaction drive. Furthermore, the reaction drive solves the technical problem of stability, the drop in eddying in the air, the deployment of force on the longest lever arm despite the wind-speed, better rotation speed and the coping with very high wind-speeds without any significant danger of breakage or frictional loss. The pressure of a very high wind-speed is converted by adjustment into a multiplied flow with a higher rotation and is taken up by a flexible electrical force pick-up. The calculation of the performance of the installation consequently shows its great superiority and its ability to replace the present-day production of energy by harmful atomic power stations. The same installation, as a vertical-axis rotary system, completes the reaction drive of the wind side with a discharging counter-flow pushing-type drive on the sheltered side.

Inventors:
J�ckel, Ernst
Application Number:
PCT/DE1985/000287
Publication Date:
March 13, 1986
Filing Date:
August 23, 1985
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
J�ckel, Ernst
International Classes:
F03D3/06; (IPC1-7): F03D1/06; F03D3/06
Foreign References:
DE2949057A11981-06-11
DE152387C
DE3125372A11983-04-07
FR1072478A1954-09-13
FR2298706A11976-08-20
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche
1. Flächenstrahltriebwerk für Windkra werke als Horizon¬ tal oder Vertikalachsläufer, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Mangel an Höchstdruck durch eine große Wirkungsbreite . des Strahltriebwerkes ausgeglichen wird, indem nicht eine oder mehrere linienförmige Rückstrahlmassen, sondern flächen artige aus parallel verlaufenden Linien einander fast berüh¬ render Flächen mit Kopression des Windstaus vor dieser Ver¬ engung und Sxpansionsgelegenheit hinter dieser eine Rück¬ strahlBeschleunigung auf der gesamten Oberfläche des Wind¬ rades eines Horizontalachsläufers oder auf der Luvseite des Windzylinders eines Vertikalachsläufers auch über die Auf treffgeschwindigkeit des Windes hinaus bewirken.
2. Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An¬ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es als Horizontal¬ achsläufer oder als Vertikalachsläufer die gesamte 7/indan griffsfläche mit so vielen Triebflügeln wie möglich zum Zusammenwirken miteinander nutzt, indem es den Wind in sol¬ cher Weise leitet, daß alle Treibflügel gemeinsam mit ihren eigenen rollenförmigen Vorderwulsten den Wind verlassen, vor düsenartigen Verengungen zwischen ihnen kromprimiert zu werden, wie sie durch ihre Überlappung und linienf rmige Annäherung einander gebildet werden, durch diese düsenförmi gen Verengungslinien abzuströmen und hinter ihnen als Rück dtrahlmassen einer großen eiheitlichen Flächenstrahlbeschleu nigung des Windrades oder der Luvseite des Windzylinders auf der gesamten WindauftreffFläche des Windkraftwerkes zu expansieren.
3. Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An¬ spruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zwischen den runden Vorderwulsten der Treibflügel auf das Windrad oder die Luvseite des Windzylinders und deren Umlaufkompo¬ nente resultierend aus einer vorlichen Richtung auf die Fläche des vorderen Treibflügels auftreffende Windkraft auf dieser der nächsten umlaufenden Flächendüse entgegengleitet, beim Zusammenprall mit ihr hoch komprimiert wird und hinter ihr mit einer gewaltigen Rückstrahlbeschleunigung abströmt, vor der durch das Auftreffen aus vorlicher Richtung entla steten runden Vorderwulst des nächsten Treibflügels aber unmittelbar neben der Kompression vor der Flächendüse einen SegenstromSog nach vorn erzeugt, in welchen der nachfolgen¬ de Treibflügel mit seiner Vorderwulst hineinstößt, sodaß das gesamte Windrad oder die Hauptluvseite des Windzylinders in einem luftverdünnten Raum umlaufen. 4* Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An. .. spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen des gros sen Windrades des Ξorizontalachsläufers zwischen dem inne¬ ren Trägerrad und dem äußeren Radkranze im RadiusAbstände von etwa 2 Metern fest mit weiteren Radkränzen verbunden sind, welche die Speichen in entsprechende Teilspeichen auf¬ gliedern, auf denen entsprechende Teiltreibflügel den Spei¬ chenabständen entsprechend in einer sieb, von innen nach außen verbreiternden Ausführung zu beiden Seiten stark aus¬ gebildet drehbar in den Radkränzen lagern und darin je eine der WinSkraft entgegenwirkende Zugfeder besitzen, während die Treibflügel des Vertikalachsläufers senkrecht zwischen zwei horizontalen Radkränzen oben und unten auf ihren Achsen drehbar gelagert sind und darin je eine der Windkraft entgegenwirkende Zugfeder besitzen. 5β Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An¬ spruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibflügel, welche mittels ihrer Zugfedern die gr ße der Rückstrahlver¬ engungen durch die Festigkeit und Gleichartigkeit ihrer Stellungen zur Windradebene oder zur Windzylinderrundung innerhalb der Radkränze bestimmen, an ihren Enden zu Lager¬ rollen ausgearbeitet sind, mit welchen sie drehbar, aber für alle Windgeschwindigkeiten stabil gelagert sind und mit wel¬ chen sie ihren Zugfedern eine sichere Führung zwischen sich und den Radkränzen geben.
4. 6 Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An¬ spruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rück¬ strahlantrieb durch die Ausrüstung der Treibflügel mit Zug¬ federn in solcher Weise gegen ein plötzliches Anwachsen der Windgeschwindigkeit gesichert wird, daß Sturmböen die Treib¬ flügel gegen die Spannung ihrer Zugfedern aus ihrer ΪTormal stellung zur Windradfläche oder zur Rundung des Windzylin ER AVrZBLÄTT ders hinausdrücken, um dem Wind einen vermehrten Abstrom zu verschaffen, bis die Umlaufbeschleunigung des Windrades oder Windzylinders denselben vermehrten Abstrom bewirkt und die gespannten Zugfedern mit dem Übergang der Windbeschleu¬ nigung in die vermehrte Windgeschwindigkeit die geöffneten Treibflügel wieder in die der neuen Widgeschwindigkeit ent¬ sprechende Feder und TreibflügelGrundstellung der Rück¬ strahlverengung zwischen den Treibflügeln zurückziehen. 7o Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nach An¬ spruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Treibflügel derartig gefiedert ist, daß der Wind als ein in der entgegengesetzten Drehrichtung vorbeiströmender Druckluftstrom die Fiederung als die geringste Reibungsflä¬ che an die Treibflügel herandrückt, als ein in der Dreh¬ richtung verlaufender Druckluftstrom oder als ein Gegen stro Sog hingegen die Fiederung von der Oberfläche abhebt und, unter sie fassend, die Treibflügel zusätzlich im Umlaufsinne antreibt.
5. 8 Flächenstrahltriebwerk für Windkraf werke nach An¬ spruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lei¬ stungsabnahme elastisch der Arbeit des Strahltriebwerkes anpaßt, indem die Magnet und Ankerwicklungen der Dynamo¬ maschine oder eine von beiden so aufgegliedert sind, daß sie sich laufend oder stufenweise mit dem Anwachsen oder Absinken der Windstärke der Umdrehungszahl des Windrades oder des Windzylinders entsprechend automatisch zu oder abschalten und mit einer solchen automatischen Erhöhung oder Minderung der Kraftabnahme vom Windrade oder Windzylin¬ der ein Durchrasen bei Sturm oder Stehenbleiben bei Flaute Yermeiden.
6. 9 Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke als Horizon¬ talachsläufer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die mehrfach geteilten Treibflügel zur Anpassung der Grundstellungen der düsenartigen Verengungen zwischen ihnen und der Windeinwirkung auf sie an die Umlaufweggeschwindig¬ keiten der verschiedenen Abstände von der Windradachse in solcher Weise in sich selbst verwunden und derartig in die er Verwindung als Grundstellung von ihren Zugfedern festge halten sind, daß der von der Treibflügelfläche und der Wind¬ radfläche gebildete Winkel am inneren Trägerrand mit 45® am größten ist und von daher nach außen hin schnell in wachsen¬ dem Maße mit der Größe der düsenartigen Verengungen zwischen den Treibflügeln bis zu einer FastParallelstellung zum Windrad abnimmt und daß der Wind nach außen hin in stärkster Weise auf die größte Treibflügeloberfläche mit dem günstig¬ sten Hebelarme und mit einem komprimierenden Zusammenprall mit den höchsten Umlaufweggeschwindigkeiten der äußeren Tei¬ le des Windrades zur Wirkung kommt.
7. 10 Flächenstrahltriebwerk für WindKraftwerke als Hori¬ zontalachsläufer nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeich¬ net, daß der Wind im Gegensatz zu den Einzelflüglern"oder zur Turbine nicht durch das Windrad hindurchströmt, sondern seine Geschwindigkeit lückenlos an das Drehmoment abgibt, sodaß er danach von der Zentrifugalkraft des Windrades seit¬ wärts nach außen geschleudert wird und in der Vergrößerung der Windradebene einen Luftschirm bildet, der sich für den Schutz einer gefährdeten Küste eignet, weshalb die die Anla¬ ge in den Wind steuernde Windfahne hinter dem drehbaren Oberteil der Anlage hoch über dem' oberen Rande des Windrades angebracht werden muß und weshalb dieser drehbare Oberteil zur Auffangung des hohen Winddruckes mit einer großen massi ven Drehachse gelagert werden muß, welche tief nach unten reicht.
8. 11 Flächenstrahltriebwerk für Windkraf werke als Horizo talachsläufer nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage die Wahl bietet zwischen einer direkten Kraf abnahme für den Dynamo vom Windrade selbst mit bester Brems möglichkeit durch elektrische Belastung oder vom hinteren Ende der Windradachse mittels eines Getriebes, indem der auch zur Hinderung des Windes am Überströmen des äußeren Windradrandes bestimmte äußere Radkranz breit und damit sta bil genug ist, die Welle des Generators direkt anzutreiben, falls die Leichtmetallkonstruktion des Windrades nicht die Kraftabnahme vom hinteren. Ende der Windradachse erforder¬ lich macht, welche beiden Wahlmöglichkeiten die Anbringung der schweren Dynamomaschine im Schwerpunkt der gesamten An¬ lage ermöglicht, ERSATZBLATT 12 Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke als Hβri zontalachsläufer nach Anspruch 1 bis 11 , dadurch gekennzeich¬ net, daß der hohe elektrische Energiegewinn garantiert auto¬ matisch jederzeit und in jeder Höhe abgenommen werden muß, indem die Stromabgabe entweder fest mit der Betreibung eines Maschinenparks gekoppelt oder bei Schwankungen der Ab¬ nahme automatisch auf Speicherung für Zeiten der Flaute um¬ geschaltet wird, was durch die Abgabe an Elektrolyseure zur Wasserstoffgewinnung für einen WasserstoffDieseldynamoan trieb oder durch die Abgabe an eine TamchsiederAufheizung von MoltoprenWasserbehältern zur Vorerhitzung eines Dampf— Turbodynamos geschehen kann. 13» Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke als Verti¬ kalachsläufer nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen zwei Radkränzen senkrecht drehbar gelager¬ ten Treibflügel mit ihren Flächendüsen der Rundung des Wind¬ zylinders angepaßt und gleichartig gefedert sind, der auf der Luvseite nach innen gerichtete Rückstrahlstromstoß auf der Leeseite einen GegenstromSchub auf die nach hinten ge¬ öffneten Treibflügel auslöst und jeder Umlauf somit zwischen' Rückstrahlstoß und Schubentlastung intermitierend angetrie¬ ben wird.
9. 14 Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke als Verti¬ kalachsläufer nach Anspruch 1 bis 8 und 13, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß die Zugfedern in ihrer Gegenwirkung gegen die Öffnung der Treibflügel nach innen teilweise oder ganz durch die von innen nach außen gerichtete Fliekraft des Rückstrahl stromes und der frei auf ihren Achsen schwingenden Treibflü¬ gel selbst bis zur vollständigen Schließung der Flächendüsen zwischen den Treibflügeln in der Weise unterstützt oder er¬ setzt werden, daß sie bei dieser Schließung bereits als Druckfedern arbeiten, die den ÖffnungsVorgang des Windes bei Eintritt in" dessen direkte Druckwirkung auf der Luvseite bis zur Normalstellung der Flächendüse unterstützen.
10. 15 Flächenstrahltriebwerk für idkraftwerke nach An¬ spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ehrfürchtige und damit richtige Nutzung der unerschöpflich mit der geografi schen Breite wachsenden Windkraft als des Atems Gottes auch SH wirtschaftlich den ganzen Fluch einer Entfesselung der ato¬ maren Selbstauflösungskräfte sterbender Gestirne gegen alles Leben der Erde zu offenbaren und zu bannen zwingt. ERSÄTZBLATT.
Description:
Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke

Beschreibung

Die Erfindung hat den Zweck, die Erfahrungen moderner

Strahltriebwerke auch den Windkraftwerken zugute kommen zu lassen.

Ein für die Beschleunigung bewegbarer ∑örper bestimmtes

5 Strahltriebwerk arbeitet im allgemeinen mit einem explosions¬ kräftigen Höchstdruck vor einer punktförmigen Düse mit unbe¬ grenzter Expansionsgelegenheit hinter dieser Kompression. Einem in solcher Weise angestrebten Windkraftwerk steht in¬ dessen nur ein relativer Niederdruck des Windes zur Verfü- 10.' gung. Dieser muß daher vor einer düsenartigen Verengung noch besonders komprimiert werden.

Andererseits kann beim Windkraftwerk der Mangel an Höchst¬ druck aber auch durch eine große Wirkungsbreite des Strahl¬ triebwerkes ausgeglichen werden, indem nicht eine oder meh- 15 rere linien ör ige Rückstrahlmassen, sondern flächenartige aus parallel verlaufenden Linien einander fast berührender Flächen mit Kompression vor dieser Verengung und Expansions¬ gelegenheit hinter dieser eine Rückstrahlantriebs-Beschleu- nigung des Windrades auf der gesamten Oberfläche des Horizσn 20 talachsläufers oder auf der Luvseite des Vertikalachsläύ ' fers auch über die Auftreffgeschwindigkeit des Windes hinaus be¬ wirken.

Das Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke nutzt daher als Horizontalachsläufer oder als Vertikalachsläufer die ge- 25 samte Windangriffsfläche mit so vielen Treibflügeln wie mög¬ lich zum Zusammenwirken miteinander zwischen Radkränzen 7, in dem es den Wind in solcher Weise leitet, daß alle Treibflügel 6 gemeinsam mit ihren eigenen rollenförmigen Vorderwülsten 18 den Wind veranlassen, vor düsenartigen Verengungen zwischen 30 ihnen komprimiert zu werden, wie sie durch ihre Überlappung und linienförmige Annäherung aneinander gebildet werden, durc diese düsenf rmigen Verengungslinien abzufließen und hinter- ihnen als Rückstrahlmassen einer großen einheitlichen Flächen strahltriebwerks-Beschleunigung des Windrades oder der Luvsei 35 te des Windzylinders auf der gesamten Windauftreffläche des Windkraftwerkes zu expandieren.

Die zahllosen Treibflügel füllen so nicht nur die gesamte

Windradfläche oder Luvseiten-Windzylinderfläche aus, sie vergrößern diese Angriffsfläche des Windes nochmals etwa um deren Hälfte dadurch, daß die Treibflügelflächen einan-

5 der etwa um die Hälfte überlappen.

Eine umlaufende Zweiflügler-Windmühle mit beispielsweise einer gesamten Treibflügelfläche von 20 m überstreicht

2 im Drehen eine Windradfläche von etwa 200 m , wie es dem

Horizontalachsläufer nach der Erfindung mit einem Windrad- 10 durchmesser von 16 Metern entspricht, aber die Windkraft auf den gesamten Rotor beläuft sich nur auf den zehnten Teil von derjenigen auf den gesamten Horizontalachsläufer nach, der Erfindung, da die Wiήdkraft dem Druck auf die Summe der Treibflügelflächen direkt proportional ist und 15 niemals stärker sein kann als jener Druck - wobei die Erfin¬ dung ihn nur besser nutzt.

Weil die Treibflügel einander etwa um die Hälfte ihrer gesamten Oberfläche überlappen, ist es angemessen, die indkraft der Anlage nach der Erfindung ungefähr fünfzehn- 20.mal größer zu kalkulieren als diejenige der genannten Zwei¬ flügler-Windmühle. Das ist beispielsweise bei einem Stau- druck von q = 110 kp/m , einem Widerstandsbeiwert von cw = ? 1,*6. und einer Windradauftreffläche des Windes von

300m 'eine Windkraft auf den Gesamtrotor von 110, 1,6 * 300

25 * 52 500 kp.

Eine solche zwischen den runden Vorderwulsten 18 der Treibflügel 6 auf das Windrad 3 und dessen ¥mlaufkomponen- te resultierend aus einer vorlichen Richtung auf die Flä¬ che des vorderen Treibflügels auftreffende Windkraft glei-

30 tet auf dieser der nächsten umlaufenden Flächendüse entge¬ gen, wird beim Zusammenprall mit ihr hoch komprimiert und strömt hinter ihr mit einer gewaltigen Rückstrahlbeschleu¬ nigung ab, erzeugt vor der durch das Au reffen aus vorli- cher Richtung entlastenden runden Vorderwulst 18 des näch-

35 sten Treibflügels 6 aber unmittelbar neben der Kompression vor der Flächendüse einen Gegenstrom-Sog nach vorn, in wel¬ chen der nachfolgende Treibflügel mit seiner Vorderwulst 18 hineinstößt, sodaß das gesamte Windrad 3 hochbeschleunigt in einem luftverdünnten Raum umläuft.

^ & ATZBL_i\γ

Die Verengungen zwischen den Treibflügeln sind in ihrer Größe der jeweiligen Windgeschwindigkeit elastisch angepaßt, was durch federnde Lagerung der Treibflügel im Windrad er¬ reicht wird, das beim Vertikalachsläufer dem Windzylinder entspricht.

Beim Horizontalachsläufer sind die Speichen 5 des großen Windrades 3 zwischen dem inneren Trägerrad 8 und dem äuße¬ ren Radkranz 7 im Radius-Abstande von etwa 2 Metern fest mit weiteren Radkränzen 7 verbunden, welche die Speichen 5 in entsprechenden Teilspeichen teilen, auf denen entspre¬ chende Teiltreibflügel den Speichenabständen entsprechend in'einer sich von innen nach außen verbreiternden Gestalt zu beiden Seiten stark ' ausgebildet in den Radkränzen dreh¬ bar lagern und dort je eine der Windkraft entgegenwirkende Zugfeder besitzen, während sich die Treibflügel des Vertikalachsläufers senkrecht zwischen zwei horizontalen Radkränzen befinden, worin sie oben und unten auf ihren Achsen 5 drehbar gelagert sind und darin je eine der Windkraft entgegenwirkende Zug- feder besitzen.

Durch die Ausrüstung der Treibflügel mit Zugfedern 17 wird der Rückstrahlantrieb in solcher Weise gegen ein plötz¬ liches Anwachsen der Windgeschwindigkeit gesichert, daß plötzliche Sturmböen die Treibflügel 6 gegen die Spannung ihrer Zugfedern 17 aus ihrer NormalStellung zur Windradflä¬ che hinausdrücken, um dem Winde einen vermehrten Abstrom zu verschaffen, bis die Bmlaufbeschleunigung des Windrades denselben vermehrten Abstrom bewirkt hat und die gespannten Zugfedern mit dem Übergang der Windbeschleunigung in die vermehrte Windgeschwindigkeit die geöffneten Treibflügel wieder in die der neuen Windgeschwindigkeit entsprechende Feder- und Treibflügel-Grundstellung der Rückstrahlveren¬ gung zwischen den Treibflügeln zurückziehen.

Die Treibflügel 6 welche mittels ihrer Zugfedern 17 die Größe der Rückstrahlverengungen durch die Festigkeit und Gleichartigkeit ihrer Stellungen zur Windradebene oder zur Windzylinderrundung innerhalb der Radkränze 7 bestimmen, sind an ihren Enden zu Lagerrollen 16 ausgearbeitet, mit welchen sie drehbar , aber für alle Windgeschwidigkeiten

ERSAT ZBLATT

stabil gelagert sind und mit welchen sie ihren Zugfedern eine sichere Führung zwischen sich und den Radkränzen ge¬ ben.

Die Art der Fiederung, welche die Eule geräuschlos flie- gen läßt,ist auch für die Treibflügeloberflächen des Flä¬ chenstrahltriebwerkes für Windkraftanlagen vorbindlich. Als ein in der entgegengesetzten Drehrichtung vorbeiströ¬ mender oder berührender Druckluftström drückt der Wind die Fiederung als die geringste Reibungsfläche an die Treibflü- gel heran, als ein in der Drehrichtung verlaufender Druck¬ luftstrom oder als ein Gegenstrom-Sog hingegen hebt er die Fiederung von der Oberfläche ab und treibt, hinter sie fas¬ send, die Treibflügel zusätzlich im Drehsinne an.

Nur für den Horizontalachsläufer bestimmt, ist zu sagen: Zur Anpassung der Windeinwirkung an die Fmlaufgeschwindig- keiten der verschiedenen Abstände von der Windradachse sind mehrfach geteilten Treibflügel in solcher Weise in sich selbst verwunden und derartig in dieser Verwendung als Grund stellung von ihren Zugfedern festgehalten, daß der von der Treibflügelfläche und der Windradfläche gebildete Winkel am inneren Trägerrand 8 mit 4-5 am größten ist und von da¬ her nach außen hin schnell in wachsendem Maße bis zu einer Fast-Parallelstellung zum Windrad abnimmt und daß- der- Wind in stärkster Weise auf die größte Treibflügeloberfläche mit dem günstigsten Hebelarm und mit einem komprimierenden Zu¬ sammenprall mit den höchsten Umlaufgeschwindigkeiten der äußeren Teile des Windrades zur Wirkung kommt.

Im Gegensatz zu den Einzelflüglern oder zur Turbine strömt der Wind nicht durch das Windrad hindurch, sondern gibt se'i- ne Geschwindigkeit lückenlos an das Drehmoment ab, sodaß er danach von der Zentrifugalkraft des Windrades seitwärts nach außen geschleudert wird und in der Verlängerung der Widrad- ebene einen Luftschirm bildet, weshalb die die Anlage in den Wind steuernde Windfahne 15 hoch über dem oberen Rande des Windrades hinter dem drehbaren Oberteil des Windkraftwerkes angebracht werden muß und weßhalb dieser^ drehbare Oberteil 2 der Anlage zur Auffangung des hohen Winddruckes drehbar und tief in dem bodenfesten ¥nterteil 1 der Anlage mit einer gro sen massiven Drehachse gelagert werden muß, welche tief nach unten reicht .

ERSATZBLATT

So arbeitet das Flächenstrahltriebwerk weder mit vereinzel ten Treibflügeln noch als bloße Druckführungsturbine, sonder als einheitliches Instrument eines federgesteuert ineinander greifenden Strahltriebwerkes, welches die Windkraft aus-....1 schließlich in das die Leistung bestimmende Drehmoment um¬ setzt. Eine solche intensive Arbeit des Windes in dem Strahl triebwerk erfordert auch dessen besonders stabile Konstruk¬ tion.

Zeichnung 1 zeigt eine Forderansicht des Flächenstrahltrie werk-Windkraftwerkes und Zeichnung 2 eine Seitenansicht davo Die Anlage besteht aus dem fest im Boden verankerten Unter teil 1 und dem drehbaren Oberteil 2 mit dem Windrad 3 .

Der Turm des Unterteils 1 hat weit ausgreifende Stützfüße, die tief im Boden oder im felsigen Untergrund eingebettet sind. Diese Füße tragen eine gediegene Plattform, in welche eine runde drehbare Platte für den Oberteil 2 der Anlage mit dem Windrad 3 eingelassen ist, und zwar in stabilen Ku¬ gel- oder Plastiklagern durch eine massive tief nach unten reichende Drehachse gegen jedes Kippen gesichert. Die Plattform des .fest im Untergrund verankerten Unterteil 1 der Anlage ist so hoch, daß sie eben über die Wipfel des Waldes hinausragt. So können die Wipfel mit ihrer Neigung den Wind nach oben ablenken und voll auf den unteren Teil des Windrades auftreffen lassen, damit dieser Unterteil dem Oberteil des Windrades gegenüber nicht benachteiligt ist. Der Wald sollte " deshalb auch unter der Plattform des Unter¬ teiles der Anlage bestehen bleiben oder nachwachsen dürfen. Ein mit einer Reeling versehener Rundgang um die Plattform des Unterteiles dient der Nutzung als Aussichtsturm. Über der drehbaren Bodenplatte erhebt sich der parallel zur Achse des Windrades stromlinienförmig gebaute Turm des Oberteiles der Anlage. In dessen massiven obersten Teil ist die Windradachse in Kugel- oder Kunststofflagern gegen jede Verkantung gesichert eingebaut. Mit der Bodenplatte des Oberteiles 2 der Anlage fest ver¬ bunden ist die große Hochleistungsdynamomaschine 12 , die an dieser Stelle einer Topplastigkeit der Anlage entgegeg- wirkt, indem sie im Schwerpunkt der gesamten Anlage angebrac ist. Um es ausschlieslich der Arbeit des Windes zu ermögli-

ERSATΣBLATT

chen, den ganzen Rückstrahlantrieb in seiner Kompression und Expansion ohne jede andere Einwirkung zu steuern, wer¬ den die Magnet- oder Ankerwicklungen des Dynamos so aufgegli dert, daß sich einzelne Teile davon mit dem Anwachsen oder Absinken der der Windstärke entsprechenden Umdrehungszahl automatisch zu- oder abschalten und mit solcher automatische Erhöhung oder Minderung der Kraf abnahme dem Windrade ein Durchrasen bei Sturm oder Stehenbleiben bei Flaute erspa- •.r-än. Die Dynamomaschine sollte deshalb in ihrer Leistung so hoch ausgelegt werden, daß sie auch bei Spitzenanforderungen höchster Windstärken nicht überlastet wird.

Das möglichst leicht gefertigte Windrad gleicht den im •Vergleich zu einem Explosionsdruck niedrigen Druck des Wind¬ strahltriebwerkes durch eine so große Wirkungs-Fläche des Windes wie möglich aus, indem es die ganze Windradfläche mit so vielen Treibflügeln wie möglich ausfüllt, die auf entspre chend vielen Speichen drehbar gelagert sind, wobei die Ireib flügel einander etwa zur Hälfte ihrer Breite überlappen und durch den Ausstoß so großer beschleunigter Rückstrahlmassen wie möglich umlaufen.

Die sich den Speichenabständen entsprechend nach dem äuße¬ ren Rande des Windrades hin verbreiternden Treibflügel sind auf den Speichen mit einer dicken rollenartigen Vorderwulst 18 gelagert, hinter deren Vorderrundung der Wind in die düse artige Flächenverengung zwischen den Triebflügeln entlang gleitet, vor der er zwischen dieser Treibflügelfläche und der ihn zunehmend einengenden Vorderrundung des nächsten Treibflügels komprimiert wird, um hinter solchen Verengungen beschleunigt entgegen der Drehrichtung abzustrahlen. Die Wulste der Windführungsrollen 18 der Treibflügel sind hohl und dienen mit diesem Hohlräume drehbar als wartungs¬ freies Kunststofflager für die Treibflügel auf den Speichen des Windrades als ihren Achsen. Die Hohlräume sind ausge¬ schäumt und dadurch geräuschfrei. Die Speichen des großen Windrades 'sind zwischen dem inne¬ ren Trägerran 8 und dem äußeren Radkranze 7 in einem radiale Abstände von annähernd 2 Metern fest mit weiteren Radkränzen 7 verbunden, welche die Speichen in entsprechende Teilspei¬ chen teilen, auf welchen entsprechende Teiltreibflügel

ER3ATZBLÄTT

leichtgängig- zu beiden Seiten in den Radkränzen 7 gelagert sind. Jeder der ladkränze ist parallel zur Windradachse in Richtung zum Winde so ausgedehnt, daß er jede Ausweichgele¬ genheit für die Windkraft verhindert, die zum horizontalen Auftreffen auf das Windrad bestimmt ist, damit sie vor den düsenartigen Verengungen zwischen den Treibflügeln kompri¬ miert werden kann.

Zeichnung 3 zeigt, von der Nabe des Windrades aus gesehen, Querschnitte durch die äußeren Treibflügel an dem eigentli- chen Außenrande beziehungsweise durch die inneren Treibflü¬ gel an dem eigentlichen Innenrande in ihren Triebflügel- und Zugfeder-Grundstellungen.

Zeichnung 4 zeigt einen Windradausschnitt von zwei Spei¬ chen mit dem inneren Trägerrand und drei Radkränzen, daneben sechs Schnittmuster wie Zeichnung 3 zwischen dem innrem Trä gerrad und dem äußersten Radkranze in ihren verschiedenen Grundstellungen zwischen ihnen.

So wächst die Antriebswirkung der Windgeschwindigkeit in der Anpassung an die U laufweggeschwindigkeit der Achsabstän de des Windrades schnell von der reinen Schubkraft auf den innersten Treibflügelteil nach außen zum Rückstrahlantrieb, welcher in wachsendem Maße die Treibflügel bis zu ihren schnellsten äußeren Teilen beschleunigt.

So strömt der die ganze Windradfläche bearbeitende Wind dursh der Umlaufgeschwindigkeit angepaßte düsenartige Flä¬ chenverengungen und wird dahinter als Rückstrahlbeschleuni¬ gung in eine hohe Umlaufbeschleunigung des Windrades umge¬ setzt, welche in der Form entsprechend hoher elektrischer Kraftabnahme aufgefangen werden muß. Zeichnung 5 zeigt die an beiden Seiten in den Radkränzen 7 gelagerten Treibflügel 6 mit Lagerrollen 16, welche den Zug¬ federn 17 eine Führung geben.

Eine direkte mechanische Kraftabnahme am äußeren Radkranze des Windrades kann in einfachster Form in das Arbeitsmaß des Kra linienschnittes in der Dynamomaschine Libergehen und die ses als elektrische Leistung abführen. äδer äußere Radkranz, der auch dazu bestimmt ist, den Wind am Überströmen des äußeren Randes des Windrades zu hindern, ist breit und stabi genug, direkt die Welle des Generators anzutreiben, sofern

ERSATZB ATT

die Leichtmetallkonstruktion des Windrades nicht die Kraft¬ abnahme vom hinteren Ende der Windradwelle mittels eines Ge¬ triebes 11 erfordert.

Der hohe Kraftlinienschnitt der Hochleistungsdynamomaschine 12 sorgt außerdem mit deren Antriebswelle bei einer Einschalt ung mit allen Wicklungen dafür, daß das Windrad bei Windstill abgebremst werden kann. Diese Abbremsung kann weiterhin da¬ durch verstärkt werden, daß zu beiden Seiten der Dynamoan¬ triebswelle aus der Plattform des Unterteils der Anlage ^e ein- schwerer Bremsklotz mit einem Schneckengewinde hochgefah- ren und gegen den äußeren Radkranz des Windrades gepreßt wird.

Die Windfahne ist mit einem aus- und einrastenden Drehge¬ lenk versehen, damit sie als Sicherung gegen ein plötzliches Horizontalschwenken des Oberteils der Anlage bei Windricht¬ ungsänderungen nach unten geholt und an der Plattform des Unterteils festgezurrt werden kann.

Weitere Festsetzungsmöglichkeiten der beweglichen Anlage dürften sich erübrigen, " da die Anlage völlig wartungsfrei ar- beitet und jahrelang ohne menschliches Zutun laufen kann.

Die Nutzung höchster Windstärken zur Spitzenerzeugung elekt rischer Energie wird durch deren unmittelbare Abgabe zum Ver¬ brauch, insbesondere zur Speicherung für Zeiten der Flaute erreicht. Diese Speicherung geschieht durch die Abgabe an Elektrolyseure zur Wasserstoffgewinnung für einen Wasserstoff Dieseldynamoantrieb oder durch die Abgabe an eine Tauchsieder Aufheizung von Moltopren-Wasserbehältern zur Vorerhitzung eines Dampf- Turbodynamos.

Ein übermäßiger Windraddurchmesser wirkt nicht mehr ent- scheidend zur Leistungsvermehrung mit, da auch die düsenarti¬ ge Beschleunigung des Windes am äußeren Radkranze begrenzt ist. Eine weitere Leistungssteigerung muß dann durch die Ver¬ mehrung der Zahl der Windenergieanlagen erreicht werden. Die weitestgehende Nutzung der vollen Angriffsfläche des Windes setzt eine hohe Zähigkeit und Bruchfestigkeit des Ma¬ terials der gesamten Anlage voraus. Diese sollte daher durch eine Übergröße der Anlage nicht unnötig strapaziert werden.

Die Hochleistung der Anlage ist also dadurch gekennzeichnet daß sie durch die Gestaltung der Windradfläche den gesamten

sie treffenden Wind nutzt, indem die Anlage die Flügel nich in bremsenden Wirbeln, sondern im luftverdünnten Räume um¬ laufe?! läßt, ohne sie nach außen hin dem Winde davonlaufen zu lassen. Das wird dadurch erreicht, daß zum Beispiel im Vergleich zu der oah-Windenergieanlage

1 etwa 80 anstelle von 6 Rotorflügeln die volle Kraft des Windes nutzen,

2. die nach außen breiter werdenden Flügel die Hauptkraf des Windes auch am günstigsten Hebelarm einwirken lassen,

3« die einzelnen Flügel nicht irgendwelchen durch die da¬ vor umlaufenden Flügel verursachten Wirbel, sondern in eine durch deren Strömungslenkung geschaffenen luftverdünnten Raum umlaufen, 4-. der in einem von innen nach außen der Verlängerung des Hebelarmes entsprechend wachsendem Maße die ganze Windrad¬ fläche antreibende Wind vor der Umlaufweggeschwindigkeit an gepaßten Flächenverengungen komprimiert wird und dahinter seine Rückstrahlbeschleunigung in die Umlaufbeschleunigung des Windrades umsetzt und «dieses der Summe der Treibflügellängen ähnelnd riesen¬ lange Strahltriebwerk auch geringe Windgeschwindigkeiten technisch interessant macht, der Nutzung höchster Windge¬ schwindigkeiten aber die besten technischen Entwicklungs- öglichkeiten zur Schließung aller Energielücken eröffnet. Ohne eine besondere Berücksichtigung der Vorteile des Rückstrahlantriebes als solchen errechnet sich schon aus der Tatsache der Nutzung der gesamten Windradfläche die zu fordernde Mindesleistung der Dynamomaschine, welche auf zwei nebeneinanderstehende, einander im Bedarfsfalle automa tisch ergänzende Maschinen verteilt werden sollte. .

Im folgenden wird die gesamte Windradfläche nach der Erfi ung in ihrer vom Generator zu fordernden Krafterzeugung mit einer Noah-Windkraftleistungstabelle verglichen, welche in dem Anhang auf Seite 2 unten zu sehen ist. Die Tabelle ent¬ hält die gemessene Leistung in Kilowatt für die Windgeschwi digkeiten in m/s und die dementsprechend beobachteten ϊmdre ungen des Windrades in der Minute.

Die Frage ist nun: Welcher Teil der Umlauffläche des Noah

ERSATZSLATT

Windrades wird im Gegensatz zu der gesamten Umlauffläche nach der Erfindung von der Windkraft zur Erzeugung elektri¬ scher Energie genutzt? Welches ist der Durchmesser dieses Umlaufflächenteiles? Das Produkt aus diesem Durchmesser in m und77"~ ist die Um¬ laufgeschwindigkeit in m/s, geteilt durch die Zahl der Umdreh ungen in der Sekunde. Wenn die Umlaufgeschwindigkeit der Windgeschwindigkeit gleich ist, ist das Produkt aus dem zu¬ gehörigen Durchmesser in m und7T " gleich der Windgeschwindig- keit in m/s, geteilt durch die Zahl der Umdrehungen in der S k d oder der Burohaeaser in .. Wtodyeschw eiten m/

Bei diesem Durchmesser ist die Umlaufgeschwindigkeit des Um- fanges des Radteiles, der zur Arbeit der Windkraft beziehungs weise zur elektrischen Leistung genutzt wird, die entsprechen de Windgeschwindigkeit selbst. Das sind für alle Windgeschwin digkeiten der Noah-Leistungstabelle

, 5 ♦ 60 4- . 60 _ 5 . 60 6 . 60 a 21 -Tr * 28 ηr " 3 ?r = ^ u - s - w *

= -77-T = 2'73

Das zeigt die gute Qualität der Leistungsmeßwerte der . Tabelle von Noah.

Bei einem größeren Durchmesser als diesem ist die Schub¬ kraft des Windes nicht imstande, die Umlaufgeschwindigkeit der Noah-Treibflügel zu überholen. So ist die Schubkraft des Windes auf das Noah-Windrad von 12 m Durchmesser nur auf einen inneren Durchmesser von 2,73 m um die Radachse wirksam. Darüberhinaus sind 9,27 m des äußeren Teiles des Durchmes¬ sers von der Schubkraft des Windes nicht überholbar und blei¬ ben deshalb außerhalb ihres Arbeitsbereiches.

Der diese äußeren 9,27 m treffende Wind von geringerer Ge- schwindigkeit ist nur imstande, den Sograum hinter diesem Treibflügelteile aufzufüllen und dadurch die verzögernden Wirbel zu mindern. Diese kleine Minderung des Luftwiderstan¬ des der Noah-Treibflügel wirkt tatsächlich auf den größeren Teil der Treibflügellänge, spielt aber im Vergleich zu der Schubkraft des Windes kaum eine Rolle.

Während so die Spalten 2 bis 6 der Kalkulation auf Seite 15

ERSATZBLATT

beweisen, daß die Windgeschwindigkeit bei der gemessenen Noah-Anlage bei einem Durchmesser von mehr als 2,8..m unter¬ halb der Umlaufgeschwindigkeit bleibt, kann die weitere Kal¬ kulation der Leistung des Flächenstrahltriebwerkes wenigsten auf die Windeinwirkung auf die gesamte Windradfläche gegrün¬ det werden.

So enthält die Kalkulation der Noah-Anlage zum Beispiel bei einer Windgeschwindigkeit von 15 m/s (Spalte 2) und 105 Umdrehungen in der Minute (Spalte 3) oder jr Umdrehungen in der Sekunde (Spalte 4-) eine Umlaufgeschwindigkeit von l . 2,87T= 15,4 m/s (Spalte 5) und ist daher größer als die Windgeschwindigkeit von 15 m s (Spalte 6) und hat eine Leist ung von 102,6 Kilowatt (Spalte 7).

Der Umrechnungsfaktor von Spalte 8 ist rein theoretisch und bedeutungslos.

Die resultierende Leistung des Flächenstrahltriebwerkes nach der Erfindung allein auf der Grundlage der Nutzung der gesamten Windradfläche zeigt Spalte 9, indem sie die Leist--.. ung von Spalte 7 mit dem Umrechnungsfaktör 32,653061 multipliziert.

Das sind zum Beispiel bei einer Windstärke von 15 m/s (Windstärke 7) 3,35 Megawatt.

Bei dieser Kalkulation ist die Tatsache nicht berücksich- tigt worden, daß das Flächenstrahltriebwerk wegen des sich Überlappens der Treiflügel die Windkraft auf eine Windrad- Fläche wirken läßt, die um den Faktor 1,5 größer ist als diejenige, die dem Kreisumfang des Windraddurchmessers des Flächenstrahltriebwerkes entspricht.

Die vorstehend errechnete Leistung des Flächenstrahltrieb- werkes beruht allein auf der vollständigen Nutzung der Wind¬ angriffsfläche. Sie ist als Mindestleistung anzusehen, was bei der Auslegung der Dynamomaschine zu berücksichtigen ist. Die Faktoren des Umlaufes im luf verdünnten Raum und des Hauptantriebes am günstigsten Hebelarm sind wahrscheinlich schon mit der Nutzungsberechnung der gesamten Windradfläche allein nicht genügend berücksichtigt worden.

Die Überlegenheit des Rückstrahlantriebes aber, das Strahl

E SATZBLATT

triebwerk nicht aus Einzeldüsen, sondern aus einer düsenarii- gen Flächenverengung von 80 dreigeteilten Treibflügeln mit je zwei Meter langen Triebflügelteilen, insgesamt also einer Düsenlänge von 480 Metern, zwingt zur ginberechnung und Aner- kennung einer ganz wesentlich höheren Leistung, die alle bis¬ herigen Schätzungen in den Schatten stellt. In jedem Falle erweist das Flächenstrahltriebwerk für Wind¬ kraftwerke die einwandfreie Möglichkeit, die gesamte Bundes¬ republik vom windreichen Norddeutschland und eventuell auch 6 von Dänemark her völlig ausreichend mit fast kostenlosem elektrischem Strom zu versorgen.

Damit kann der Landesverrat, die Bundesrepublik und Europa durch die Darbietung der Atomenergieanlagen als kriegsent¬ scheidende Ziele für die sowjetischen Mittelstreckenraketen '5 verteidigungsunfähig zu machen, nicht mehr mit einer angeb¬ lichen wirtschaftlichen Zwangslage zur Energieversorgung be¬ gründet werden.

Und damit ist die dringende Notwendigkeit einer Ablösung der bisherigen atomaren Energieversorgung der Bundesrepublik Θ Deutschland durch Windenergieanlagen im Sinne der Erfindung nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschatlich erwiesen. Nichts darf mehr einer Entfernung aller Atomenergieanlagen von deutschem Boden im Wege stehen, da selbst das Hinaus¬ schießen des strahlenden Materials in das große Loch im 0- Weltall zum äonenlangen Abklingen billiger wird als die Zu- rückmachung einer weiteren tödlichen Verseuchung der Erde.

Nachdem die Astrophysik aus den Erfahrungen der Weltraum¬ fahrt zu der Erkenntnis gelangt ist, daß im Erdinneren schon die Zerfallskräfte des Atoms die Selbstauflösungskräfte ster- 0 bender Gestirne sind, deren Verschärfung mit der Verschlepp¬ ung in den Lebensraum der Erde und der Kernspaltung des Atoms der Mensch mit seinem sicheren Voransterben zu bezah¬ len hat, ja, daß der Mars mit seinen Pyramiden- und Sphinx- Bauten auf radioaktivierter Oberfläche darauf schließen 5 läßt, daß dort Menschen und blühendes Leben in grauer Vor¬ zeit bereits atomar dahingesiecht ind der Erde vorangestor ¬ ben sind, darf es keinen etwas sittlich denkenden Menschen mehr geben, der nicht mit allen seinen Kräften jegliche wei¬ tere Atomenergieentfesseiung auf Erden verhindert, wie es

die sich ihrer atomaren Zukunftsschändung bewußte Jugend nun schon seit vielen Jahren fordert.

Das als Horizontalachsläufer einen Überfluß an Energie lie fernde Flächenstrahltriebwerk eignet sich auch f r den eine geringere Yindangriffsfläche bietenden Vertikalachsläufer. Nur von diesem ist zu sagen:

Die Einwirkung des Windes ist nicht immer die gleiche wie beim Horizontalachsläufer, sondern wechselt während jeder Umdrehung des Windzylinders intermittierend von einem Druck, dem ein Rückstrahlantrieb folgt, auf der Luvseite zu einem Sog, dem eine Schubkraft folgt, auf der Leeseite.

Der Vertikalachsläufer besteht aus einem bodenfesten Unterteil 1 mit dem Generator 12 auf seinem Boden und dem drehbaren Oberteil 2 mit dem Windzylinder 3 und einer lan- gen Achse 4, welche tief nach unten reicht und über ein Getriebe 11 den Generator 12 antreibt.

Zeichnung 6 zeigt oben einen Aufriß des Flächenstrahltrieb werkes als Vertikalachsläufer und unten einen Schnitt durch den Windzylinder 3. Zeichnung 7 zeigt das Zusammenwirken der Triebflügel zum Rückstrahlantriebe, wie sie an die Rundung der Wandung des Windzylinders 3 angepaßt sind.

Zeichnung 8 zeigt zwei Treibflügel 6 wie sie oben und un¬ ten in dem horizontalen Radkranze 7 mit Lagerrollen 16 ge- lagert sind, welche den Zugfedern 17 eine Führung geben. Die Treibflügel 6, die sich leicht auf Achsen 5 drehen, sind zwischen zwei horizontalen Radkränzen 7 mit Lagerrollen 16 sekrecht gelagert, welche den Zugfedern 17 eine Führung geben, und sind in ihrem Zusammenwirken zum Rückstrahlän- triebe an die runde Wandung des Windzylinders 3 angepaßt, wobei der Rückstrahlstrom nach dem Inneren gerichtet ist. Die Tatsache, daß der Wind auch beim Vertikalachsläufer die Luvseite des Windzylinders nicht durchströmt, sondern seine Geshhwindigkeit lückenlos an das Drehmoment abgibt, bewirkt, daß die Leeseite des Windzylinders ohne jede Gegen kraft bleibt.

Die Zugfedern 17 werden in ihrer gegen die Öffnung der Treibflügel nach innen gerichteten Kraft teilweise oder ganz von der von innen nach außen gerichteten Zentrifugal-

.EHSÄTΣBLATT

kraft des RückstrahlStromes und der frei auf ihren Achsen schwingenden Treibflügel selbst bis zur vollständigen Schlie ung der düsenartigen Verengungen zwischen den Treibflügeln in der Weise unterstützt beziehungsweise ersetzt, daß sie bei dieser Schließung schon als Druckfedern wirken, welche die Öffnung der düsenartigen Verengung zwischen den Treib¬ flügeln bei deren Eintritt in die direkte Windeinwirkung bis zur normalen Grundstellung der Verengungen unterstützen. Die Windkraft wirkt folgendermaßen auf die verschiedenen Phasen des Umlaufes des Windzylinders ein:

Der Winddruck auf die Treibflügel ist in der Mitte der Luvseite am stärksten. Sr staut sich an der Flügelwandung zwischen ihren rollenartigen Vorderwulsten 18 und gleitet seitwärts in die sich verengenden Flächendüsen zwischen den Treibflügeln mit einer Kompression hinein, die durch deren Gegenprall des Umlaufes mit der Umlaufweggeschwindig- keit verstärkt wird, um sie hinter diesen Flächendüsen als beschleunigender Rückstrahlantrieb des Windzylinders wirk¬ sam zu werden.Die .Zentrifugalkraft des RückstrahlStromes aus vorlich umlaufenden Flächendüseπ und die seitliche Flieh kraft der Treibflügel selbst im Verein mit der gleichgerich¬ teten Kraft der Zugfedern sind das gleichwertige Gegenge¬ wicht zu dem Druck der jeweiligen Windgeschwindigkeit auf die Treibflügel zur Aufrechterhaltung der Grundgröße der düsenartigen Verengungen zwischen den Treibflügeln in Über¬ einstimmung mit der Windgeschwindigkeit und damit des stärk sten möglichen Rückstrahles.

Beim Hinausdrehen der Treibflügel aus dem Winde wird der in Richtung auf die Rückseite der vorderen Flügelwulst ver- minderte Druck auf die Treibflügel noch durch die Umlauf¬ weggeschwindigkeit der Flächendüsen in diese hineingerissen, die dabei vor diesen auftretende Kompression des Windstaus nimmt aber ab.

Mit der Abwanderung des Winddru ' ckes von der äußeren Treib- flügelfläche auf deren vordere Wulstrückseite reißt der Rückstrahlantrieb aber schlagartig ab. Bei geringer Schub¬ kraft des Windes auf diese Wulstrückseite haben die Rück¬ strahlstrom-Fliehkraft und Treibflügelfliehkraft sowie die Kraft der Treibflügelfedern, die jetzt als Druckfedern

ERSATZBLATT

arbeiten, die flächendüsenartige Verengung zwischen den Treibflügeln ebenso schlagartig geschlossen.

Die hinter dieser geschlossenen Verengung mit dem Abbruch des Rückstrahls entstandene Fast-Luftleere in der Öffnung der Triebflügel nach hinten saugt ebenso schlagartig einen Gegenstrom zu dem vorbeiströmenden Rückstrahlstrom aus vor- lichen Flächendüsen in diese Öffnung hinein und läßt ihn, besonders beim Hinuntergreifen unter eine Fiederung, als Schubkraft im Sinne des Drehmomentes auf die Treibflügel einwirken. Diese Schubkraft des Gegenstromes des Rückstrahl¬ stromes auf den Windzylinder bleibt während des ganzen Um¬ laufes auf der Leeseite in einer mit der Wiederannäherung an die Luvseite wachsenden Weise erhalten.Sie gleicht zum mindesten die Reibungsverluste des Umlaufes aus, wie die im Fluge mit dem Kopf gegen den Sturm über der Brandung ste¬ henden Möve die Abtrift ihres Körpers durch den nach vorn gerichteten, die Fiederung anhebenden Gegenwind unter ihren Flügeln aufhebt.

Mit dem Eintritt der Treibflügel in die Luvseite ist die erste Windein irkung sehr rasch ein Öffnungsdruck auf die Triebflügel und die düsenartige Verengung zwischen ihnen, bis zu deren Normalstellung von der Entspannung der Treib— flügelfeder als Druckfeder unterstützt. Die Öffnung der düsenartigen Verengung muß jetzt auch größer sein,.damit der Zusammenprall der jetzt höchsten Staukopression vor ihr mit ihrer Umlaufweggeschwindigkeit dementsprechend abfließen kann. Ein gewaltiger Ruckstralstoß treibt den bisherigen Ge¬ genstrom des Rückstrahlstromes aus der Treibflügelöffnung hinter der Flächendüse hinaus und bleibt während des Umlau- ; fes des Windzylinders auf der Luvseite als neuer Strahlan¬ trieb mit einem neuen Rückstrahlstrom auf der Innenseite der Treibflügel erhalten, bis er mit der Annäherung an die Leeseite plötzlich wieder abreißt.

So ergänzt das Flächenstrahltriebwerk für Widkraftwerke als Vertikalachsläufer mittels seiner Gestaltung und Ferder— Steuerung der Treibflügel die Beschränkung des Kompressiβnβ- Rückstrahlantriebes auf die Luvseite intermittierend mit einer Vakuum-Sog-Schubantriebsentlastung im selben Umlauf¬ sinne auf der Leeseite.

ERSATZBLÄTT

An der Aussenkante des unteren Radkranzes angebrachte Stahlaugen können zur Befestigung von Luftschaukeln für die Nutzung des Vertikalachsläufers als Kinderkarussel dienen.

Das Flächenstrahltriebwerk für Windkraftwerke ermöglicht eine weltweite Selbsterzeugung benötigter Energie und schafft damit alle Voraussetzungen dafür, die alles Leben schädigen¬ de und letzten Endes ausrottende Atomenergie zu überwinden.

ΓRΏ