GRETHER, Hermann (Weilermatt 4, Müllheim, 79379, DE)
STEIN, Alexander (Lenzenbergstrasse 1, Ihringen, 79241, DE)
GRETHER, Hermann (Weilermatt 4, Müllheim, 79379, DE)
Ansprüche
1. Strahlregler oder Strahlbelüfter (50, 51) mit einem Strahlreglergehäuse (8), das in einen Wasserauslauf ein- setzbar und darin mittels einer Schraub- oder Renkverbindung lösbar gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlreglergehäuse (8) einen abströmseitigen Gehäuseteilbereich (52) hat, der einen gegenüber dem zuströmseitigen Gehäuseteilbereich (53) reduzierten Gehäuse-Außenumfang aufweist, und dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich
(52) in eine Einsetzöffnung (53) eines Drehwerkzeuges (54) derart einsetzbar ist, dass das Drehwerkzeug (54) an einer
Werkzeugangriffsfläche (55) drehfest ansetzbar ist, welche
Werkzeugangriffsfläche (55) an dem abströmseitigen Stirn- rand und/oder am Gehäuseumfang des abströmseitigen Gehäuseteilbereichs und/oder an einem am Gehäuseteilbereich (52) außenseitig umlaufenden Ringabsatz (56) vorgesehen ist .
2. Strahlregler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugangriffsfläche (55) kronenförmig ausgebildet ist und/oder zumindest einen Einschnitt oder eine Einfor- mung aufweist, die mit einer komplementär ausgestalteten Gegenfläche am Drehwerkzeug (54) zusammenwirkt.
3. Strahlregler nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich (52) des Strahlreglergehäuses (8) hülsenförmig ausgestaltet ist, dass der Wasseraustritt des Strahlreglers (50, 51) durch einen Strömungsgleichrichter gebildet ist, der in einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene angeordnete und durch Strömungsführungswände umgrenzte Durchfluss- löcher hat, und dass der abströmseitige Stirnrand des hül- senförmig ausgestalteten Gehäuseteilbereichs (52) mit Abstand über den Strömungsgleichrichter vorsteht.
4. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich (52) als eine beim Einsetzen in die Einsetzöffnung (53) des Drehwerkzeuges (54) wirksame Zentrierhilfe ausgestaltet ist.
5. Strahlregler nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der abströmseitige Stirnrand des Strahlregler-Gehäuses (8) mit Abstand über den die Werkzeugangriffsfläche (53) aufweisenden Ringabsatz (56) vor- steht.
6. Strahlregler nach dem Oberbegriff von Anspruch 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zur axialen und/oder radialen Abdichtung des Strahlreglers gegenüber einem zuströmseitig benachbarten Leitungsabschnitt und insbesondere gegenüber einer sanitären Auslaufarmatur zumindest ein Dichtring (58; 59) vorgesehen ist, und dass zumindest ein Dichtring in einer am Strahlreglergehäuse (8) außenumfangsseitig angeordneten Ringnut (60) und/oder in einer an der zuströmseitigen Gehäusestirnseite angeordneten Gehäuseaufnahme (61) vorgesehen ist.
7. Sanitärer Wasserauslauf (3, 4, 5, 40, 42), der für eine Mehrzahl sichtbar vereinzelnd austretender Wasserstrahlen eine entsprechende Mehrzahl voneinander beabstandete Wasseraustritte (6) hat, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer Mehrzahl der Wasseraustritte (6) jeweils ein, insbesondere gemäß den Ansprüchen 1 bis 6 ausgestalteter Strahlbelüfter (1, 2, 20, 21, 22, 50, 51) vorgesehen ist, dass jeder dieser Strahlbelüfter (1, 2, 20, 21, 22, 50, 51) eine Querschnittsverengung (7) aufweist, welche (7) die durch den Strahlbelüfter (1, 2, 20, 21, 22, 50, 51) hindurchfließende Teilmenge des zum Wasserauslauf (3,
4, 5, 40, 42) strömenden Wassers derart beschleunigt, dass auf der Abströmseite der Querschnittsverengung (7) ein Unterdruck entsteht, und dass jeder Strahlbelüfter (11, 2, 20, 21, 22, 50, 51) einen seiner Querschnittsverengung (7) nachfolgenden Mischbereich (21) hat zum Durchmischen der durchströmenden Teilmenge mit unterdruckbedingt angesaugter Umgebungsluft , derart, dass aus jedem Strahlbelüfter (1, 2, 20, 21, 22, 50, 51) ein belüfteter Wasserstrahl austritt.
8. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Strahlregler (1, 2) ein Strahlregler-Gehäuse (8) hat, und dass die Strahlregler-Gehäuse (8) jeweils in eine Durchlassöffnung des Wasserauslaufs (3, 4, 5, 40) einsetzbar sind.
9. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Strahlregler (1, 2) mit seinem vorzugsweise pilz- oder nietförmigen Strahlregler- Gehäuse (8) von der Zuströmseite des Wasserauslaufs (3, 4,
5, 40) aus in diesen bis zu einem am Strahlregler-Gehäuse (8) umfangsseitig vorstehenden Einsteckanschlag (9) einsetzbar ist.
10. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsteckanschlag (9) als umlaufender Ringflansch ausgestaltet ist.
11. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am Strahlbelüfter-Gehäuse (8) umfangs- seitig zumindest eine, im Gehäuse- Inneren mündende Belüf- tungsöffnung (10) vorgesehen ist.
12. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zumindest einem Strahlbelüf- ter-Gehäuse (8) und dem die Durchtrittsöffnung begrenzen- den Randbereich des Wasserauslauf (3, 4, 5) wenigstens ein von der Abströmseite des Wasserauslaufs (3, 4, 5) zu mindestens einer Belüftungsöffnung (10) führender Belüftungskanal (24) angeordnet ist.
13. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Strahlbelüfter-Gehäuse (8) im Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung (10) einen im Vergleich zu dem dazu abströmseitig angeordneten Gehäuse- Teilbereich vergrößerten und vorzugsweise in Richtung zum abströmseitigen Gehäuseteilbereich sich konisch verjüngenden Gehäusequerschnitt hat.
14. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlregler (1, 2) ein zentrales Einsetzteil (11) hat, das zumindest eine Durchlassöffnung (12) aufweist .
15. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass am zentralen Einsetzteil (11) ein Sack- loch (13) vorgesehen ist, dessen umfangsseitige Lochwandung die zumindest eine Durchlassöffnung (12) aufweist.
16. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge- kennzeichnet, dass das erste zentrale Einsetzteil (11) in ein hülsenförmiges zweites Einsetzteil (14) einsetzbar ist und dass das erste Einsetzteil (11) und das zweite Einsetzteil (14) die vorzugsweise als Ringkanal ausgebildete Querschnittsverengung (7) begrenzen.
17. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsverengung (7) als ein sich in Strömungsrichtung vorzugsweise konisch verjüngen- der Kanal ausgebildet ist.
18. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Einsetzteil (11) in das zweite Einsetzteil (14) und das zweite Einsetzteil (14) in das Strahlregler-Gehäuse (8) einsetzbar ist und dass den Einsetzweg jeweils ein Einsteckanschlag begrenzt.
19. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Einsetzteil (11) und/oder das zweite Einsetzteil (14) einen als Ringabsatz (15, 16) ausgestalteten Einsetzanschlag haben, der mit einem am Innenumfang des zweiten Einsetzteiles (14) beziehungsweise des Strahlregler-Gehäuses (8) als vorzugsweise ringförmig umlaufender Ringabsatz ausgebildeten Einsetz-Gegenanschlag (17, 18) zusammenwirkt.
20. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass sich das erste Einsetzteil (11) und das zweite Einsetzteil (14) abströmseitig bis zu einem in den Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung (10) reichenden Gehäuseabschnitt des Strahlbelüfter-Gehäuses erstreckt .
21. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung nach der Querschnittsverengung (7) zumindest ein als Strahlreguliereinrichtung, als Homogenisiereinrichtung beziehungsweise als Strömungsgleichrichter (19, 20) ausgebildetes und als Netz- oder Gitterstruktur ausgebildetes und vorzugsweise als Netz- beziehungsweise Gitterstruktur oder als Führungskreuz ausgestaltetes Wasserdurchlasselement vorgesehen ist.
22. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten zentralen Einsetzteil (11), am zweiten Einsetzteil (14) und/oder am Strahlregler-Gehäuse (8) ein Befestigungsflansch umfangsseitig vorsteht, der mit dem die Wasseraustritte (6) umgrenzenden Randbereich des Wasserauslaufs vorzugsweise umlaufend dicht verbindbar ist.
23. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 22, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Befestigungsflansch mit dem den
Wasseraustritt umgrenzenden Randbereich verschweißt, verklebt oder sonst wie verbunden ist.
24. Gegenstand nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Wasserauslauf eine in ein Auslauf- mundstück einsetzbare Halteplatte hat, die vorzugsweise eine Mehrzahl von Wasseraustritten (6) aufweist, in welchen Wasseraustritten (6) vorzugsweise jeweils ein Strahlregler (22) vorgesehen ist. |
Strahlregler sowie sanitärer Wasserauslauf
Die Erfindung betrifft einen Strahlregler oder Strahlbelüfter mit einem Strahlreglergehäuse, das in einen Wasserauslauf einsetzbar und darin mittels einer Schraub- oder Renkverbindung lösbar gehalten ist.
Die Erfindung befasst sich auch mit einem sanitären Wasserauslauf, der für eine Mehrzahl sichtbar vereinzelnd austretender Wasserstrahlen eine entsprechende Mehrzahl voneinander beabstandete Wasseraustritte hat.
Man hat sanitäre Wasserausläufe bereits in den verschiedensten Ausführungen geschaffen. So kennt man bereits Strahlbelüfter, die mit ihrem Strahlbelüfter-Gehäuse am Auslaufende einer sanitären Auslaufarmatur montierbar sind. Die vorbekannten Strahlbelüfter teilen den zufließenden Wasserstrom im Inneren ihres Strahlbelüfter-Gehäuses in eine Vielzahl von Einzelstrahlen auf, um diese Einzelstrahlen mit angesaugter Umgebungsluft zu durchmischen und diese derart mit Luft durchmischten Einzelstrahlen wieder zu einem homogenen, perlend-weichen und nicht- spritzenden Gesamtstrahl zu formen.
Man kennt Brauseköpfe, die das zufließende Wasser als voneinander sichtbar getrennte Brausestrahlen auswerfen. Sofern diese Brausestrahlen als belüftete Einzelstrahlen, d. h. als soge- nannte „Champagner-Strahlen" austreten sollen, ist den vorbekannten Brauseköpfen eine Belüftungseinrichtung in Strömungsrichtung vorgeschaltet, die das zufließende Wasser belüftet, bevor es in die einzelnen Brausestrahlen aufgeteilt wird. Der mit der Vorschaltung einer Belüftungseinrichtung verbundene
Platz- und Konstruktionsaufwand ist jedoch hoch. Die zur Erzeugung derartiger Champagner-Strahlen bestimmten Brauseköpfe sind wegen der integrierten Belüftungseinrichtung vergleichsweise klobig und teuer in der Herstellung.
Es besteht daher insbesondere die Aufgabe, einen belüfteten oder unbelüfteten Strahlregler sowie einen Wasserauslauf der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der kompakt und kostengünstig herstellbar sowie vielseitig verwendbar ist.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem Strahlregler oder Strahlbelüfter der eingangs erwähnten Art insbesondere darin, dass das Strahlreglergehäuse einen abström- seitigen Gehäuseteilbereich hat, der einen gegenüber dem zu- strömseitigen Gehäuseteilbereich reduzierten Gehäuse-Außenum- fang aufweist, und dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich in eine Einsetzöffnung eines Drehwerkzeuges derart einsetzbar ist, dass das Drehwerkzeug an einer Werkzeugangriffsfläche drehfest ansetzbar ist, welche Werkzeugangriffsfläche an dem abströmseitigen Stirnrand und/oder am Gehäuseumfang des ab- strömseitigen Gehäuseteilbereichs und/oder an einem den Gehäuseteilbereich außenseitig umgreifenden Ringflansch vorgesehen ist .
Der erfindungsgemäße Strahlregler, der als belüfteter oder un- belüfteter Strahlregler und somit auch als Strahlbelüfter ausgestaltet sein kann, hat einen abströmseitigen Gehäuseteilbereich, der einen gegenüber dem zuströmseitigen Gehäuseteilbereich reduzierten Gehäuse-Außenumfang aufweist. Das Strahlreg- lergehäuse ist mit seinem außenumfangsreduzierten Gehäuseteilbereich in eine Einsetzöffnung eines Drehwerkzeuges derart einsetzbar, dass das Drehwerkzeug an einer Werkzeugangriffsfläche drehfest angesetzt werden kann. Da der außenumfangsreduzierte
Gehäuseteilbereich in der Einsetzöffnung des Drehwerkzeuges ausgerichtet oder zentriert wird, ist auch ein kleiner kompakter Strahlregler leicht handhabbar und montierbar. Der mit seinem abströmseitigen Gehäuseteilbereich in die Einsetzöffnung des Drehwerkzeuges einsetzbare Strahlregler kann auf einfache Weise derart ausgerichtet werden, dass auch ungeübte Anwender das Drehwerkzeug und den Strahlregler derart in eine Relativposition zueinander bringen können, dass das Drehwerkzeug ohne weiteres die am Strahlregler vorgesehene Werkzeugangriffsfläche findet.
Dabei sieht ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung vor, dass die Werkzeugangriffsfläche kronenförmig ausgebildet ist und/oder zumindest einen Einschnitt oder eine Ein- formung aufweist, die mit einer komplementär ausgestalteten Gegenfläche am Drehwerkzeug zusammenwirkt.
Ein anderer Lösungsvorschlag gemäß der Erfindung sieht vor, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich des Strahlreglerge- häuses hülsenförmig ausgestaltet ist, dass der Wasseraustritt des Strahlreglers durch einen Strömungsgleichrichter gebildet ist, der in einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene angeordnete und durch Strömungsführungswände umgrenzte Durchflusslöcher hat, und dass der abströmseitige Stirnrand des hülsenförmig ausgestalteten Gehäuseteilbereichs in axialer Richtung mit Abstand über den Strömungsgleichrichter vorsteht.
Ein gemäß diesem Lösungsvorschlag hergestellter Strahlregler weist einen abströmseitigen, hülsenförmig ausgestalteten Gehäu- seteilbereich auf, dessen abströmseitiger Stirnrand mit Abstand über den Strömungsgleichrichter vorsteht. Selbst bei einer kompakten und gegebenenfalls auch miniaturisierten Bauweise zeichnet sich dieser erfindungsgemäße Strahlregler durch einen aus-
tretenden Wasserstrahl aus, der über den Strahlumfang hinaus praktisch nicht spritzt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der abströmseitige Gehäuse- teilbereich als eine beim Einsetzen in die Einsetzöffnung des Drehwerkzeuges wirksame Zentrierhilfe ausgestaltet ist.
Das Ausrichten und Zentrieren des Drehwerkzeuges in Relation zum Strahlreglergehäuse wird noch begünstigt, wenn der abström- seitige Stirnrand des Strahlreglergehäuses in axialer Richtung mit Abstand über den die Werkzeugangriffsfläche aufweisenden Ringflansch vorsteht.
Ein weiterer Lösungsvorschlag, der sich durch die vielseitige Verwendbarkeit dieses erfindungsgemäßen Strahlreglers auszeichnet, sieht vor, dass zur axialen und/oder radialen Abdichtung des Strahlreglers gegenüber einem zuströmseitig benachbarten Leitungsabschnitt und insbesondere gegenüber einer sanitären Auslaufarmatur zumindest ein Dichtring vorgesehen ist, und dass zumindest ein Dichtring in einer am Strahlreglergehäuse außen- umfangsseitig angeordneten Ringnut und/oder in einer an der zu- strömseitigen Gehäusestirnseite angeordneten Gehäuseaufnahme vorgesehen ist. Der gemäß diesem Lösungsvorschlag ausgestaltete Strahlregler kann bei Bedarf gehäuseumfangsseitig axial und/oder radial abgedichtet sein. Dabei ist mit „gehäuseum- fangsseitig" gemeint, dass eine solche Dichtung den Ringspalt zwischen dem Gehäuseaußenumfang des Strahlreglergehäuses und einer Innenumfangswandung beispielsweise des Armaturenauslaufs der sanitären Auslaufarmatur abdichtet.
Bei dem Wasserauslauf der eingangs erwähnten Art besteht die erfindungsgemäße Lösung darin, dass in zumindest einer Mehrzahl der Wasseraustritte jeweils ein Strahlbelüfter vorgesehen ist,
dass jeder dieser Strahlbelüfter eine Querschnittsverengung aufweist, welche die durch den Strahlbelüfter hindurchfließende Teilmenge des zum Wasserauslauf strömenden Wassers derart beschleunigt, dass auf der Abströmseite der Querschnittsverengung ein Unterdruck entsteht, und dass jeder Strahlbelüfter einen seiner Querschnittsverengung nachfolgenden Mischbereich hat zum Durchmischen der durchströmenden Teilmenge mit unterdruckbe- dingt angesaugter Umgebungsluft , derart, dass aus jedem Strahl- belüfter ein belüfteter Wasserstrahl austritt.
Der erfindungsgemäße Wasserauslauf weist eine Mehrzahl, d. h. zumindest zwei voneinander beabstandete Wasseraustritte auf. In allen Wasseraustritten, zumindest aber in einer Mehrzahl dieser Wasseraustritte ist jeweils ein miniaturisierter Strahlbelüfter vorgesehen. Während aus üblichen • Strahlbelüftern ein aus belüfteten Einzelstrahlen homogen geformter Gesamtstrahl austritt, treten aus dem erfindungsgemäßen Wasserauslauf sichtbar vereinzelte und dementsprechend voneinander beabstandete Champagner-Strahlen aus. Jeder der in den Wasseraustritten des er- findungsgemäßen Wasserauslaufs vorgesehenen Strahlbelüfter weist eine Querschnittsverengung auf, welche die durch den Strahlbelüfter hindurchfließende Teilmenge des zum Wasserauslauf strömenden Wassers derart beschleunigt, dass auf der Abströmseite der Querschnittsverengung ein Unterdruck entsteht. Jeder Strahlbelüfter hat einen seiner Querschnittsverengung nachfolgenden Mischbereich zum Durchmischen der durchströmenden Teilmenge mit unterdruckbedingt angesaugter Umgebungsluft , derart, dass aus jedem Strahlbelüfter ein belüfteter Wasserstrahl austritt. Dabei lassen sich die verwendeten miniaturisierten Strahlbelüfter derart klein dimensionieren, dass der erfindungsgemäße Wasserauslauf auch sehr kompakt und platzsparend ausgestaltet werden kann. Dabei sind die Strahlbelüfter als kleine, noppen- oder nietartige Kunststoffteile kostengünstig
herstellbar.
Die für die erfindungsgemäß verwendeten Strahlbelüfter erforderlichen Bauteile lassen sich gegebenenfalls auch einzeln in den zugeordneten Wasseraustritt integrieren. Einfacher ist es jedoch, wenn jeder Strahlbelüfter ein Strahlbelüfter-Gehäuse hat, und wenn die Strahlbelüfter-Gehäuse jeweils in eine Durchlassöffnung des Wasserauslaufs einsetzbar sind.
Die erfindungsgemäßen Strahlregler können in den ihnen zugeordneten Wasseraustritten ausreichend stabil und unverlierbar befestigt werden, ohne dass ein Schraub-, ein Kleb- oder ein anderes aufwendiges Verbindungsmittel notwendig wäre, wenn zumindest ein Strahlregler mit seinem vorzugsweise pilz- oder niet- förmigen Strahlregler-Gehäuse von der Zuströmseite des Wasserauslaufs aus in diesen bis zu einem am Strahlregler-Gehäuse umfangsseitig vorstehenden Einsteckanschlag einsetzbar ist.
Dabei sieht eine besonders einfach herstellbare und auch des- halb bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass der Einsteckanschlag als umlaufender Ringflansch ausgestaltet ist.
Damit die zur Erzeugung der Champagner- Strahlen benötigte Um- gebungsluft in das Innere der erfindungsgemäß verwendeten
Strahlbelüfter angesaugt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn am Strahlbelüfter-Gehäuse umfangsseitig zumindest eine im Gehäuseinneren mündende Belüftungsöffnung vorgesehen ist. Diese Belüftungsöffnung könnte gegebenenfalls auch über zentrale und mehreren Strahlbelüftern gleichzeitig zugeordnete Belüftungskanäle zugeführt werden. Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung sieht jedoch vor, dass zwischen zumindest einem Strahlbelüfter-Gehäuse und dem die Durchtrittsöffnung begren-
zenden Randbereich des Wasserauslaufs wenigstens ein von der Abströmseite des Wasserauslaufs zu mindestens einer Belüftungsöffnung führender Belüftungskanal angeordnet ist.
Dabei lässt sich ein solcher Belüftungskanal besonders einfach herstellen, wenn das Strahlbelüfter-Gehäuse im Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung einen im Vergleich zu dem dazu abströmseitig angeordneten Gehäuse-Teilbereich vergrößerten und vorzugsweise in Richtung zum abströmseitigen Gehäuseteilbereich sich konisch verjüngenden Gehäusequerschnitt hat.
Um den Strahlregler in der benötigten miniaturisierten Baugröße herstellen zu können, ist es vorteilhaft, wenn der Strahlregler ein zentrales Einsetzteil hat, das zumindest eine Durchlassöff- nung aufweist. Dieses zentrale Einsetzteil lässt sich auf einfache Weise als ein das zuströmende Wasser aufteilender Diffu- sor ausgestalten, wenn am zentralen Einsetzteil ein Sackloch vorgesehen ist, dessen umfangsseitige Lochwandung die zumindest eine Durchlassöffnung aufweist.
Um auf einfache Weise die im erfindungsgemäßen Strahlregler benötigte Querschnittsverengung auszugestalten, ist es vorteilhaft, wenn das erste zentrale Einsetzteil in ein hülsenförmiges zweites Einsetzteil einsetzbar ist und wenn das erste Einsetz- teil und das zweite Einsetzteil die vorzugsweise als Ringkanal ausgebildete Querschnittsverengung begrenzen.
Dabei sieht eine besonders wirkungsvolle und leistungsstarke Ausführungsform gemäß der Erfindung vor, dass die Querschnitts- Verengung als ein sich in Strömungsrichtung vorzugsweise konisch verjüngender Kanal ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Strahlregler lässt sich aus wenigen Be-
standteilen mit geringem Aufwand zusammensetzen, wenn das erste Einsetzteil in das zweite Einsetzteil und das zweite Einsetzteil in das Strahlregler-Gehäuse einsetzbar ist und wenn den Einsetzweg jeweils ein Einsetzanschlag begrenzt. Dabei sieht eine bevorzugte Weiterbildung gemäß der Erfindung vor, dass das erste Einsetzteil und/oder das zweite Einsetzteil einen als Ringabsatz ausgestalteten Einsetzanschlag haben, der mit einem am Innenumfang des zweiten Einsetzteiles beziehungsweise des Strahlregler-Gehäuses als vorzugsweise ringförmig umlaufender Ringabsatz ausgebildeten Einsetz-Gegenanschlag zusammenwirkt.
Um im Inneren der erfindungsgemäß verwendeten Strahlbelüfter jeweils einen klar definierten Mischbereich ausgestalten zu können, ist es vorteilhaft, wenn sich das erste Einsetzteil und das zweite Einsetzteil abströmseitig bis zu einem in den Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung reichenden Gehäuseabschnitt des Strahlbelüfter-Gehäuses erstreckt.
Ein Wasserauslass zeichnet sich durch zumindest einen fadenar- tig homogenen und nicht-spritzenden Wasserstrahl aus, wenn in
Strömungsrichtung nach der Querschnittsverengung zumindest ein als Strahlreguliereinrichtung, als Homogenisiereinrichtung beziehungsweise als Strömungsgleichrichter ausgebildetes und als Netz- oder Gitterstruktur ausgestaltetes Wasserdurchlass- element vorgesehen ist.
Eine bevorzugte Ausführungsform gemäß der Erfindung, bei welcher der Strahlregler oder zumindest seine wesentlichen Bestandteile praktisch unverlierbar am Wasserauslauf gehalten sind, sieht vor, dass am ersten zentralen Einsetzteil, am zweiten Einsetzteil und/oder am Strahlregler-Gehäuse ein Befestigungsflansch umfangseitig vorsteht, der mit dem den Wasseraustritt umgrenzenden Randbereich des Wasserauslaufs vorzugsweise
umlaufend dicht verbindbar ist. Bei dieser Ausführungsform ist am zentralen Einsetzteil, am zweiten Einsetzteil und/oder am Strahlregler-Gehäuse ein Befestigungsflansch vorgesehen, der mit dem den Wasseraustritt umgrenzenden Randbereich verbunden werden kann. Ist dieser Befestigungsflansch mit dem den Wasseraustritt umgrenzenden Randbereich umlaufend dicht verbunden, werden unerwünschte und unkontrollierte Kriechströme - am Strahlregler vorbei - vermieden.
Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn der wenigstens eine Befestigungsflansch mit dem den Wasseraustritt umgrenzenden Randbereich verschweißt, verklebt oder sonst wie verbunden ist.
Eine Weiterbildung gemäß der Erfindung von eigener schutzwür- diger Bedeutung sieht vor, dass der Wasserauslauf eine, in ein Auslaufmundstück einsetzbare Halteplatte hat, die vorzugsweise eine Mehrzahl von Wasseraustritten aufweist, in welchen Wasseraustritten vorzugsweise jeweils ein Strahlbelüfter vorgesehen ist. Die in miniaturisierter Form hergestellten Strahlbelüfter erlauben es, den am Auslaufende einer sanitären Auslaufarmatur mit Hilfe eines Auslaufmundstücks montierbaren Strahlregler auch modular aus einem oder vorzugsweise mehreren einzelnen Strahlbelüfter herzustellen. Dabei kann die Anzahl der erforderlichen Strahlbelüfter entsprechend der benötigten Durch- flussleistung pro Zeiteinheit bestimmt werden.
Weitere Merkmale gemäß der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung sowie den Ansprüchen. Nachstehend wird die Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele noch näher beschrieben.
Es zeigt:
Fig. 1 den zum Einsetzen in jeweils einen Wasseraustritt bestimmten Strahlbelüfter eines Wasserauslaufs, welcher Wasserauslauf für eine Mehrzahl sichtbar vereinzelnd austretender Wasserstrahlen eine entsprechende Mehr- zahl voneinander beabstandeter Wasseraustritte hat, wobei der Strahlbelüfter in einer Draufsicht auf seine zuströmseitige Stirnfläche dargestellt ist,
Fig. 2 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 in einem Längsschnitt,
Fig. 3 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 und 2 in einer Seitenansicht ,
Fig. 4 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 bis 3 in einem per- spektivischen Längsschnitt durch die in Fig. 1 gezeigte Schnittebene,
Fig. 5 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 bis 4, in einer perspektivischen Draufsicht auf seine AuslaufStirnseite,
Fig. 6 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 bis 5 in einer perspektivischen Draufsicht auf seine zuströmseitige Stirnfläche,
Fig. 7 den Strahlbelüfter aus Fig. 1 bis 6 in einer Draufsicht auf seine auslaufseitige Stirnfläche,
Fig. 8 einen mit Fig. 1 bis 7 vergleichbaren Strahlbelüfter in einer Draufsicht auf seine zuströmseitige Stirn- fläche, wobei in den Strahlbelüfter ein abströmseitig angeordneter Strömungsgleichrichter integriert ist, der hier nicht als wabenzellenförmige oder gitter- oder netzartig ausgestaltete Durchlaufstruktur ausge-
bildet ist, sondern lediglich als Führungskreuz ausgestaltet ist,
Fig. 9 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 in einem Längsschnitt,
Fig. 10 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 und 9 in • einer Seitenansicht ,
Fig. 11 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 bis 10 in einem per- spektivischen Längsschnitt durch die in Fig. 8 gezeigte Schnittebene, wobei der im Inneren des Strahl- belüfter-Gehäuses befindliche und als Führungskreuz ausgestaltete Strömungsgleichrichter gut erkennbar ist,
Fig. 12 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 bis 11 in einer perspektivischen Draufsicht auf seine AuslaufStirnseite,
Fig. 13 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 bis 12 in einer per- spektivischen Draufsicht auf seine zuströmseitige
Stirnfläche,
Fig. 14 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 bis 13 in einer Draufsicht auf seine auslaufseitige Stirnfläche,
Fig. 15 den Strahlbelüfter aus Fig. 8 bis 14 in einer stark vergrößerten und auseinandergezogenen Darstellung seiner Einzelteile,
Fig. 16 einen als Brausekopf, als AuslaufStirnseite eines Flachstrahlreglers oder als Teilbereich eines Armaturenkörpers ausgestalteten Wasserauslauf, der eine Mehrzahl, in einer V-Form voneinander beabstandete
und mit jeweils einem Strahlbelüfter ausgestattete Wasseraustritte hat,
Fig. 17 einen mit Fig. 16 vergleichbaren Wasserauslauf, bei dem die Wasseraustritte in Reihen zueinander angeordnet sind,
Fig. 18 einen mit Fig. 16 und 17 vergleichbaren Wasserauslauf, bei dem eine Mehrzahl voneinander beabstandete Wasseraustritte konzentrisch um einen zentralen
Wasseraustritt herum angeordnet sind,
Fig. 19 einen aus einem ersten zentralen Einsetzteil, einem zweiten Emsetzteil sowie einem Strahlbelüfter-Ge- häuse hergestellten Strahlbelüfter in einem Längsschnitt, wobei am zweiten Einsetzteil umfangsseitig ein Befestigungsflansch vorsteht, mit dem sich der Strahlbelüfter an dem ihn aufnehmenden Wasseraustritt des Wasserauslaufs vorzugsweise dicht verbinden lässt,
Fig. 20 den Strahlbelüfter aus Fig. 19 in einer Draufsicht auf die zulaufseitige Stirnseite,
Fig. 21 den bereits in Fig. 19 und 20 gezeigten und hier ebenfalls längsgeschnitten dargestellten Strahlbelüf- ter, dessen Befestigungsflansch hier umlaufend dicht mit dem Wasseraustritt verschweißt, verklebt oder sonst wie verbunden ist,
Fig. 22 den am Wasserauslauf befestigten Strahlbelüfter aus Fig. 19 bis 21 in einer Draufsicht auf seine Zulaufstirnseite,
Fig. 23 einen modular aufgebauten Strahlregler, der hier nur einen zentralen Strahlbelüfter hat, wobei der Strahlregler in einer Draufsicht auf seine Auslaufstirn- seite gezeigt ist,
Fig. 24 den Strahlregler aus Fig. 23 in einem Längsschnitt,
Fig. 25 den modular aufgebauten Strahlregler aus Fig. 23 und 24 in einer Draufsicht auf die AuslaufStirnseite, wobei der Strahlregler hier drei Strahlbelüfter hat,
Fig. 26 den Strahlregler aus Fig. 25 in einem Längsschnitt,
Fig. 27 einen aus einem ersten zentralen Einsetzteil und einen zweiten Einsetzteil gebildeten Strahlbelüfter in einem Längsschnitt, wobei der Strahlbelüfter unmittelbar und ohne Zuhilfenahme eines Strahlbelüfter- Gehäuses in den Wasserauslauf eingesetzt ist,
Fig. 28 den Strahlbelüfter aus Fig. 27 in einer Draufsicht auf seine Zuströmseite,
Fig. 29 einen gehäuseumfangsseitig radial abgedichteten Strahlregler in einem Längsschnitt, wobei der Strahlregler einen abströmseitigen Gehäuseteilbereich hat, der mit Abstand über einen in einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene angeordneten Strömungsgleichrichter vorsteht,
Fig. 30 den Strahlregler aus Fig. 29 in einer Seitenansicht,
Fig. 31 den Strahlregler aus Fig. 29 und 30 in einer perspek-
tivischen Seitenansicht,
Fig. 32 den Strahlregler aus Fig. 29 bis 31 in einer Draufsicht auf seine Zustrom-Stirnseite,
Fig. 33 den in einem Längsschnitt gezeigten und mit Fig. 29 bis 32 vergleichbaren Strahlregler in einer gehäuse- umfangsseitig axial abgedichteten Ausführung,
Fig. 34 die Strahlregler-Ausführung aus Fig. 33 in einer Seitenansicht ,
Fig. 35 die Strahlregler-Ausführung aus Fig. 34 in einer perspektivischen Seitenansicht,
Fig. 36 den Strahlregler aus Fig. 33 bis 35 in einer Draufsicht auf seine Zustrom-Stirnseite,
Fig. 37 den in den Fig. 29 bis 32 gezeigten Strahlregler in einem, in einer Einbausituation dargestellten Längsschnitt unmittelbar vor dem Ansetzen eines Drehwerkzeuges, und
Fig. 38 den in den Fig. 33 bis 36 gezeigten Strahlregler in einem, ebenfalls in einer Einbausituation dargestellten Längsschnitt unmittelbar vor dem Ansetzen des Drehwerkzeuges .
In den Fig. 1 bis 38 sind verschiedene Ausführungen 1 , 2, 20, 21, 22, 50, 51 eines miniaturisierten Strahlbelüfters dargestellt, der zum Einsetzen in einen sanitären Wasserauslauf 3, 4, 5 bestimmt ist. Wie in den Fig. 16 bis 18 beispielhaft in drei verschiedenen Ausführungen 3, 4, 5 dargestellt ist, kann
der Wasserauslauf auch für eine Mehrzahl sichtbar vereinzelt austretender Wasserstrahlen eine entsprechende Mehrzahl voneinander beabstandeter Wasseraustritte 6 haben.
Bei den in den Fig. 16 bis 18 dargestellten Ausführungsbeispie- len des Wasserauslaufs 3, 4, 5 ist in allen diesen Wasseraustritten 6 jeweils ein Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21, 22, 50 oder 51 vorgesehen. Aus den Längsschnitten m den Fig. 2, 4, 9, 11, 19, 21, 24, 26, 27, 29, 33, 37 und 38 wird deutlich, dass jeder dieser Strahlbelüfter eine Querschnittsverengung 7 aufweist, welche die durch den Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21, 22, 50, 51 hindurchfließende Teilmenge des zum Wasserauslauf strömenden Wassers derart beschleunigt, dass auf der Abströmseite der Querschnittsverengung 7 ein Unterdruck entsteht.
Jeder der in den Fig. 1 bis 15, 19 bis 26 und 29 bis 38 dargestellten Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21, 50 und 51 weist ein Strahlbelüfter- oder Strahlregler-Gehäuse 8 auf, das in eine einen Wasseraustritt 6 definierende Durchlassöffnung des Wasserauslaufs einsetzbar ist. Während die Strahlbelüfter-Ge- häuse 8 der in den Fig. 1 bis 15 und 19 bis 26 dargestellten Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21 von der Zuströmseite aus in die einen Wasseraustritt 6 definierenden Durchlassöffnung einsetzbar sind, werden die in den Fig. 29 bis 38 gezeigten Strahlregler 50, 51 von der Abströmseite des Wasserauslaufs in die entsprechende Durchlassöffnung eingesetzt und dort mittels eines gehäuseaußenumfangsseitig vorgesehenen Außengewindes gehalten. Demgegenüber sind die Bestandteile des in den Fig. 27 und 28 gezeigten Strahlbelüfters 22 unmittelbar m eine entsprechend geformte Austrittsöffnung des Wasserauslaufs eingesetzt, ohne dass ein zusätzliches Strahlbelüfter-Gehäuse notwendig wäre.
Das Strahlbelüfter-Gehäuse 8 der in den Fig. 1 bis 15 und 19
bis 26 dargestellten Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21 ist dazu niet- oder pilzförmig ausgestaltet und von der Zuströmseite des Wasserauslaufs 3, 4, 5 aus in diesen bis zu einem am Strahlbelüfter-Gehäuse 8 umfangsseitig vorstehenden Einsteckanschlag 9 einsetzbar. Dieser Einsteckanschlag 9 kann als partiell vorstehende Anschlagnase ausgestaltet sein. Die hier dargestellten Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21 weisen an ihrem Strahlbelüfter-Gehäuse 8 jedoch einen als umlaufender Ringflansch ausgestalteten Einsteckanschlag 9 auf.
Demgegenüber sind die Strahlbelüfter-Gehäuse 8 der in den Figuren 29 bis 38 dargestellten Strahlregler 50, 51 im wesentlichen hülsenförmig ausgestaltet. Wie aus den Fig. 29 bis 38 deutlich wird, weist das Strahlbelüfter-Gehäuse 8 der Strahl- belüfter 50, 51 einen abströmseitigen Gehäuseteilbereich 52 auf, der einen gegenüber dem zuströmseitigen Gehäuseteilbereich 53 reduzierten Gehäuse-Außenumfang hat. In den Figuren 37 und 38 ist erkennbar, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich 52 in eine Einsetzöffnung 53 eines Drehwerkzeuges 54 derart ein- setzbar ist, dass das Drehwerkzeug 54 an einer Werkzeugangriffsfläche 55 drehfest angesetzt werden kann, welche Werkzeugangriffsfläche 55 an einem den Gehäuseteilbereich 52 außenseitig umlaufenden Ringabsatz 56 vorgesehen ist. Dabei ist die Werkzeugangriffsfläche 55 hier kronenförmig ausgebildet und weist in Umfangsrichtung vorzugsweise gleichmäßig voneinander beabstandete und über den Ringabsatz 56 in axialer Richtung vorstehende Vorsprünge 57 auf, wobei zwischen diesen Vorsprüngen 57 entsprechende Einschnitte oder Einformungen vorgesehen sind.
In den Längsschnitten gemäß den Figuren 29, 33, 37 und 38 ist erkennbar, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich 52 des Strahlreglergehäuses 8 hülsenförmig ausgestaltet ist. Dabei
wird der Wasseraustritt der Strahlbelüfter 50, 51 durch einen Strömungsgleichrichter gebildet, der hier als Lochplatte 65 ausgebildet ist, die in einer quer zur Durchströmrichtung orientierten Ebene angeordnete und durch Strömungsführungswände umgrenzte Durchflusslöcher hat. In den Längsschnitten gemäß den Figuren 29, 33, 37 und 38 ist erkennbar, dass der abströmsei- tige Stirnrand des hülsenförmig ausgestalteten Gehäuseteilbereichs 52 mit Abstand über den als Lochplatte 65 ausgebildeten Strömungsgleichrichter vorsteht.
Wie in den Fig. 2 bis 4, 9 bis 11, 19, 21, 24, 26, 29 und 33 gut zu erkennen ist, ist am Strahlbelüfter-Gehäuse 8 umfangs- seitig zumindest eine, im Gehäuseinneren mündende Belüftungsöffnung 10 vorgesehen.
Der Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21, 50, 51 weist im Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung 10 einen im Vergleich zu dem dazu abströmseitig angeordneten Gehäuse-Teilbereich vergrößer ¬ ten und vorzugsweise in Richtung zum abströmseitigen Gehäuse- teilbereich sich konisch verjüngenden Gehäusequerschnitt auf. Wird das Strahlbelüfter-Gehäuse 8 nun bis zu dem sich konisch verjüngenden Gehäuseteilbereich 23 in die zugeordneten Durchtrittsöffnungen des Wasserauslaufs eingefügt, verbleibt zwischen dem dazu abströmseitig angeordneten Gehäuseteilbereich und der benachbarten Innenumfangswandung beziehungsweise dem die Durchtrittsöffnung begrenzenden Randbereich des Wasserauslaufs 3, 4, 5 und 40 wenigstens ein von der Abströmseite des Wasserauslaufs zu mindestens einer Belüftungsöffnung 10 führender Belüftungskanal 24, der in der zumindest einen Belüftungs- öffnung 10 mündet.
Aus den Längsschnitten in den Fig. 2, 4, 9, 11, 19, 21, 24, 26, 27, 29, 33, 37 und 38 wird deutlich, dass jeder Strahlbelüfter
1, 2, 20, 21, 22, 50, 51 ein zentrales Einsetzteil 11 hat, das zumindest eine Durchlassöffnung 12 aufweist. Am zentralen Einsetzteil 11 ist ein, hier im lichten Querschnitt kreuzförmig oder auch sternförmig ausgestaltetes Sackloch 13 vorgesehen, dessen umfangsseitige Lochwandung die zumindest eine Durchlassöffnung 12 hat. Das erste zentrale Einsetzteil 11 ist in ein hülsenförmiges zweites Einsetzteil 14 einsetzbar, wobei das erste Einsetzteil 11 und das zweite Einsetzteil 14 die hier als Ringkanal ausgebildete Querschnittsverengung 7 begrenzen. In den Längsschnitten gemäß den Fig. 2, 4, 9, 11, 19, 21, 24, 26, 27, 29, 33, 37 und 38 wird deutlich, dass die Querschnittsverengung 7 als ein sich in Strömungsrichtung vorzugsweise konisch verjüngender Kanal ausgebildet ist.
Das erste Einsetzteil 11 und das zweite Einsetzteil 14 weisen einen als Ringabsatz 15, 16 ausgestalteten Einsetzanschlag auf, der jeweils mit einem am Innenumfang des zweiten Einsetzteiles 14 beziehungsweise des Strahlbelüfter-Gehäuses 8 vorgesehenen Einsetz-Gegenanschlag 17, 18 zusammenwirkt, welcher Einsetz- Gegenanschlag als ringförmig umlaufender Ringabsatz ausgestaltet ist.
In den Längsschnitten gemäß den Fig. 2, 4, 9, 11, 19, 21, 24, 26, 27, 29, 33, 37 und 38 ist auch erkennbar, dass sich das erste Einsetzteil 11 und das zweite Einsetzteil 14 abströmsei- tig bis in den Bereich der zumindest einen Belüftungsöffnung 10 erstreckt. Diese Belüftungsöffnung 10 ist bei den in den Längsschnitten gemäß den Fig. 2, 4, 9, 11, 19, 21, 24, 26, 29, 33, 37 und 38 dargestellten Strahlbelüftern 1, 2, 20, 21, 50, 51 in einem Teilbereich des Strahlbelüfter-Gehäuses 8 angeordnet. Zwischen dem ersten Einsetzteil 11 und dem zweiten Einsetzteil 14 sowie gegebenenfalls zwischen dem zweiten Einsetzteil 14 und dem Innenumfang des Strahlbelüfter-Gehäuses 8 beziehungsweise
dem das Strahlbelüfter-Gehäuse 8 ersetzenden Wasseraustritt sind Rastmittel vorgesehen, die den Strahlbelüfter 1, 2, 20, 21, 22, 50, 51 in montiertem Zustand zusammenhalten.
Aus einem Vergleich der Fig. 1 bis 8, 19 bis 28 und 29 bis 38 einerseits sowie der Fig. 9 bis 14 andererseits wird deutlich, dass in den hülsenförmigen Strahlbelüfter-Gehäusen 8 beziehungsweise in der das Strahlbelüfter-Gehäuse 8 ersetzenden Durchtrittsöffnung des Wasserauslaufes jeweils ein Strömungs- gleichrichter vorgesehen ist, der in Strömungsrichtung nach der Querschnittsverengung 7 angeordnet ist. Bei den in den Fig. 1 bis 8, 19 bis 28 und 29 bis 38 dargestellten Strahlbelüftern 1, 20, 21, 22, 50 und 51 ist der Strömungsgleichrichter als wabenzellenförmige Gitterstruktur oder Lochplatte 19 ausgebildet, während der abströmseitige Strömungsgleichrichter 20 des in den Fig. 9 bis 15 dargestellten Strahlbelüfters 2 als Führungskreuz 20 ausgestaltet ist.
Der in den Fig. 19 bis 22 dargestellte Strahlbelüfter 20 weist ein zweites Einsetzteil 14 auf, das an seinem Zulaufseitigen Stirnrandbereich einen radial nach außen vorstehenden und als Ringflansch ausgebildeten Befestigungsflansch 25 hat. Zusätzlich oder statt dessen können auch am Strahlbelüfter-Gehäuse 8 und/oder am ersten Einsetzteil 11 vergleichbare Befestigungs- flansche vorgesehen sein. Der in den Fig. 19 bis 22 dargestellte Strahlbelüfter 20 hat den Vorteil, dass dieser Strahl- belüfter 20, beispielsweise durch Laser- oder Ultraschallschweißen, leicht an dem die Durchlasssöffnung des Wasserauslaufs 40 begrenzenden Umfangsrandbereich befestigt werden kann, so dass keine zusätzlichen Dichtmittel, die axial und/oder radial aufbauen und montagetechnisch einen erheblichen Aufwand darstellen, verwendet werden müssen.
In den Fig. 23 bis 26 ist ein Strahlbelüfter 21 in zwei verschiedenen Ausführungen dargestellt. Der Strahlbelüfter 21 ist modular aufgebaut und weist eine, in ein Auslaufmundstück 41 einsetzbare und als Kunststoffadapter ausgebildete Halteplatte 26 , 27 auf, von denen die in Fig. 25 und 26 dargestellte Halteplatte 27 eine Mehrzahl von Wasseraustritten hat, während demgegenüber bei dem in Fig. 23 und 24 dargestellten Ausführungsbeispiel nur ein zentraler Wasseraustritt 6 vorgesehen ist.
In jedem der Wasseraustritte 6 ist jeweils ein Strahlbelüfter 21 vorgesehen. Der in den Fig. 23 bis 26 dargestellte Strahl- belüfter bietet umfassende Adaptionsmöglichkeiten, weil nämlich die Anzahl der Wasseraustritte 6 und der darin befindlichen Strahlbelüfter 21 an die benötigte Durchflussleistung pro Zeit- einheit angepasst werden kann. Die Wasseraustritte 6 des in den Fig. 23 bis 26 dargestellten Strahlbelüfters 21 sind in der Halteplatte 26 beziehungsweise 27 angeordnet, die kompatibel zum Einbaumaß üblicher Strahlregler-Innenteile ausgestaltet ist. Der Anwender kann somit durch Austausch des handelsüb- liehen Strahlregler-Innenteils gegen die mit den miniaturisierten Strahlbelüftern 21 versehene Halteplatte den Vorteil erlangen, dass der so hergestellte Strahlregler eine vergleichsweise geringe Durchflussleistung hat, die aber hier im Vergleich zu vorbekannten Strahlreglern in belüfteter und somit sehr komfor- tabler und spritzfreier Ausführung erreicht werden kann.
Der in den Fig. 23 bis 26 dargestellte und als modulare Adapterlösung ausgebildete Strahlregler 21 erlaubt es, den Wasserauslauf auf einen sehr geringen Volumenstrom von beispielsweise 1 l/m zu reduzieren, ohne auf den gewohnten, nicht-spritzenden und mit Luft angereicherten Komfort-Strahl verzichten zu müssen, wobei dieser Komfort-Strahl im Vergleich zu handelsüblichen Strahlreglern jedoch einen deutlich kleineren Durch-
messer aufweist und sich von einem scharf gebündelten, nicht mit Luft durchsetzten Brauseeinzelstrahl, insbesondere aufgrund seiner nicht-spritzenden Strahlqualität deutlich unterscheidet.
In Fig. 27 und 28 ist veranschaulicht, dass der Strahlbelüfter 22 auch unmittelbar und ohne ein zusätzliches Strahlbelüfter- Gehäuse in die entsprechend ausgestaltete Durchlassöffnung des Wasserauslaufs 42 einsetzbar sein kann. Darüber ist die das Strahlbelüfter-Gehäuse ersetzende Durchlassöffnung als ange- spritzte und integrierte Auslaufstruktur bereits in den sanitären Wasserauslauf eingespritzt, so dass nur der aus zentralem ersten Einsetzteil 11 und zweitem Einsetzteil 14 bestehende Strahlbelüfter 22 einmontiert werden muss, was zu einer deutlichen Reduzierung des Montageaufwands führt. Durch einen ent- sprechenden Presssitz der als Diffusor und Diffusor-Ring dienenden Einsetzteile 11, 14 im plattenförmigen Boden des sanitären Wasserauslaufs kann auch auf eine separate Abdichtung des Strahlbelüfters 22 verzichtet werden.
In den Fig. 37 und 38 ist dargestellt, dass der abströmseitige Gehäuseteilbereich 52 der Strahlbelüfter 50, 51 als eine, beim Einsetzen in die Einsetzöffnung 53 des Drehwerkzeuges 54 wirksame Zentrierhilfe ausgestaltet ist. Dabei steht der abströmseitige Stirnrand des Strahlbelüfter-Gehäuses 8 mit Abstand über den die Werkzeugangriffsfläche 55 aufweisenden Ringabsatz 56 vor.
Aus einem Vergleich der Figuren 29 bis 32 und 37 einerseits und der Figuren 33 bis 36 und 38 andererseits wird deutlich, dass die Strahlbelüfter 50, 51 im wesentlichen baugleich sind. Die Strahlbelüfter 50, 51 weisen jeweils einen Dichtring 58 beziehungsweise 59 auf, der zur axialen und/oder radialen Abdichtung des Strahlbelüfters gegenüber einem zuströmseitig benachbarten
Leitungsabschnitt und insbesondere gegenüber einer sanitären Auslaufarmatur bestimmt ist. Während der Dichtring 58 des in den Figuren 29 bis 32 und Figur 37 dargestellten Strahlbelüf- ters 50 in einer am Strahlbelüfter-Gehäuse 8 außenumfangsseitig angeordneten Ringnut 60 angeordnet und zur radialen Abdichtung bestimmt ist, ist der Dichtring 59 des in den Figuren 33 bis 36 und 38 gezeigten Strahlbelüfters 51 in einer an der zuströmsei- tigen Gehäusestirnseite angeordneten Gehäuseaufnahme 61 vorgesehen und zur axialen Abdichtung bestimmt. Der Dichtring 59 ist mit Presssitz im Strahlregler-Gehäuse 8 des Strahlbelüfters 51 gehalten, wobei ein solcher Presssitz nicht nur den Dichtring 59 in der Gehäuseaufnahme 61 sicher hält, sondern auch als Verliersicherung für die Einsetzteile 11, 14 dient.
