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Patent Searching and Data


Title:
KEY MODULE FOR A KEYBOARD, AND KEYBOARD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/086152
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a key module (120) for a keyboard. The key module (120) has a first wing element (230) and a second wing element (230) for guiding motion of the key module (120) when the key module is pressed. Each wing element (230) has a web, a first arm and a second arm. The arms extend away from the web. A fastening portion (232) is formed on the web. A first supporting portion (234) for supporting the wing element (230) is formed on the first arm. A second supporting portion (234) for supporting the wing element (230) is formed on the second arm. The first wing element (230) and the second wing element (230) can be mechanically coupled to each other. The key module (120) also has at least one spring element (240) for providing a restoring force when the key module (120) is pressed. The at least one spring element (240) can be fastened to the fastening portion (232) of the first wing element (230) and to the fastening portion (232) of the second wing element (230). Furthermore, the key module (120) has a carrier element (250) for bearing the wing elements (230). A plurality of holding portions (252) for holding the supporting portions (234) of the wing elements (230) are formed in the carrier element (250).

Inventors:
RUFF, Eduard (Pfarrer-Ritter-Str. 9, Auerbach, 91275, DE)
Application Number:
EP2018/070384
Publication Date:
May 09, 2019
Filing Date:
July 27, 2018
Export Citation:
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Assignee:
CHERRY GMBH (Cherrystr, Auerbach/Opf, 91275, DE)
International Classes:
H01H3/12; H01H13/70
Foreign References:
US20010007301A12001-07-12
CN104299828A2015-01-21
US20010027914A12001-10-11
US20140339064A12014-11-20
CN105023789A2015-11-04
CN204332781U2015-05-13
EP1612821A22006-01-04
Attorney, Agent or Firm:
AURIGIUM LEISCHNER & LUTHE PATENTANWÄLTE PARTNERSCHAFT MBB (Robert-Koch-Str. 2, Planegg, 82152, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Tastenmodul (120) für eine Tastatur (100), wobei das Tastenmodul (120) folgende Merkmale aufweist: ein erstes Flügelelement (230) und ein zweites Flügelelement (230) zum Führen einer Bewegung des Tastenmoduls (120) bei einer Betätigung, wobei jedes Flügelelement (230) einen Steg (1335), einen ersten Arm (1337) und einen zweiten Arm (1339) aufweist, wobei die Arme (1337, 1339) sich von dem Steg (1335) weg erstrecken, wobei an dem Steg (1335) ein

Befestigungsabschnitt (232) ausgeformt ist, wobei an dem ersten Arm (1337) ein erster Lagerabschnitt (234) zum Lagern des Flügelelements (230) ausgeformt ist, wobei an dem zweiten Arm (1339) ein zweiter Lagerabschnitt (234) zum Lagern des Flügelelements (230) ausgeformt ist, wobei das erste Flügelelement (230) und das zweite Flügelelement (230) mechanisch miteinander koppelbar sind; zumindest ein Federelement (240) zum Bereitstellen einer Rückstell kraft bei der Betätigung des Tastenmoduls (120), wobei das zumindest eine

Federelement (240) an dem Befestigungsabschnitt (232) des ersten

Flügelelements (230) und dem Befestigungsabschnitt (232) des zweiten Flügelelements (230) befestigbar ist, wobei das zumindest eine Federelement (240) als eine Zugfeder ausgeformt ist; und ein Trägerelement (250) zum Tragen der Flügelelemente (230), wobei in dem Trägerelement (250) eine Mehrzahl von Aufnahmeabschnitten (252) zur Aufnahme der Lagerabschnitte (234) der Flügelelemente (230) ausgeformt sind.

Tastenmodul (120) gemäß Anspruch 1 , bei dem jedes Flügelelement (230) Kopplungsabschnitte (731 , 733) zum mechanischen Koppeln der

Flügelelemente (230) miteinander aufweist, wobei an einem Ende des ersten Arms (1337) jedes Flügelelements (230) ein erster Kopplungsabschnitt (731 ) ausgeformt ist, wobei an einem Ende des zweiten Arms (1339) jedes

Flügelelements (230) ein zweiter Kopplungsabschnitt (733) ausgeformt ist.

Tastenmodul (120) gemäß Anspruch 2, bei dem der erste Kopplungsabschnitt (731 ) und der zweite Kopplungsabschnitt (733) unterschiedlich ausgeformt sind, wobei der erste Kopplungsabschnitt (731 ) des ersten Flügelelements (230) mit dem zweiten Kopplungsabschnitt (733) des zweiten Flügelelements (230) koppelbar ist, und wobei der zweite Kopplungsabschnitt (733) des ersten Flügelelements (230) mit dem ersten Kopplungsabschnitt (731 ) des zweiten Flügelelements (230) koppelbar ist.

Tastenmodul (120) gemäß einem der Ansprüche 2 bis 3, bei dem der erste Kopplungsabschnitt (731 ) als eine Kulisse ausgeformt ist und der zweite Kopplungsabschnitt (733) als ein Vorsprungsabschnitt ausgeformt ist, oder wobei der erste Kopplungsabschnitt (731 ) und der zweite Kopplungsabschnitt (733) als Zähne ausgeformt sind.

Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das erste Flügelelement (230) und das zweite Flügelelement (230) zueinander identisch ausgeformt sind, und/oder wobei jedes Flügelelement (230) einstückig ausgeformt ist, und/oder wobei jedes Flügelelement (230) aus einem Metallmaterial ausgeformt ist.

Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem jedes Flügelelement (230) zumindest einen Verbindungsabschnitt (236, 238) zum Verbinden des Flügelelements (230) mit einem Oberteil (125; 2025) für das Tastenmodul (120) aufweist, wobei das Oberteil (125; 2025) eine

Tastenkappe (125) aufweist oder mit einer Tastenkappe (125) koppelbar ist.

Tastenmodul (120) gemäß Anspruch 6, bei dem der zumindest eine

Verbindungsabschnitt (236, 238) als ein elastisch verformbarer

Balkenabschnitt (236) oder als ein elastisch verformbarer Balkenabschnitt (236) mit einem Endabschnitt (238), der in einen Grundflächenbereich des Stegs (1335) hineingebogen ist, ausgeformt ist.

8. Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Trägerelement (250) Lötflächen (554) oder Anschlussstifte zum Anbringen des Trägerelements (250) an einem Schaltungssubstrat (1 10) der Tastatur (100) aufweist, und/oder wobei das Trägerelement (250) aus einem

Metallmaterial ausgeformt ist. 9. Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, bei dem das Trägerelement (250) zumindest einen Verankerungsabschnitt (2156) zum Verankern eines Stabilisatorbügels (2190) zum Stabilisieren eines Oberteils (125; 2025) für das Tastenmodul (120) hinsichtlich Drehmomenten und Biegemomenten aufweist.

10. Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit

zumindest einem Nocken (1928, 1978) zum Verformen des zumindest einen Federelements (240) in einem betätigten Zustand des Tastenmoduls (120), wobei der zumindest eine Nocken (1928, 1978) an dem Trägerelement (250), an einer Schalteinheit (260) und/oder an einem Oberteil (125; 2025) für das Tastenmodul (120) ausgeformt ist, wobei das Oberteil (125; 2025) eine Tastenkappe (125) aufweist oder mit einer Tastenkappe (125) koppelbar ist.

1 1 . Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche, mit einer Schalteinheit (260), wobei die Schalteinheit (260) ein Gehäuse (270) und eine zumindest partiell in dem Gehäuse (270) angeordnete Kontakteinrichtung (280) zum Herstellen eines elektrischen Kontakts bei einer Betätigung des Tastenmoduls (120) aufweist, wobei die Kontakteinrichtung (280) ein

Festkontaktstück (1482) mit einem ersten Kontakt (1583) und einen

Kontaktgeber (1484) mit einer einen zweiten Kontakt (1585) tragenden ersten

Federlasche (1486) und/oder einer zweiten Federlasche (2387) zum Erzeugen eines Betätigungsgeräuschs und/oder zumindest einem Betätigungsabschnitt (1488) aufweist, wobei der Kontaktgeber (1484) einstückig ausgeformt ist.

12. Tastenmodul (120) gemäß Anspruch 1 1 , bei dem das Gehäuse (270) zumindest in einem Teilabschnitt (1376) aus einem transparenten oder opaken Material und/oder zumindest in einem Teilabschnitt (1376) als mindestens eine Linse ausgeformt ist, und/oder wobei das Gehäuse (270) eine Aufnahmebucht (574) für eine Lichtquelle aufweist, und/oder wobei in dem Gehäuse (270) zumindest eine Nut (272) zur Aufnahme mindestens eines Teilabschnittes des zumindest einen Federelements (240) in einem betätigten Zustand des Tastenmoduls (120) ausgeformt ist.

Tastenmodul (120) gemäß einem der Ansprüche 1 1 bis 12, bei dem die Kontakteinrichtung (280) Lötflächen (582) oder Anschlussstifte zum Anbringen der Schalteinheit (260) an einem Schaltungssubstrat (1 10) der Tastatur (100) aufweist, und/oder wobei die Kontakteinrichtung (280) ausgeformt ist, um den elektrischen Kontakt unter Erzeugung von Reibung zwischen dem ersten Kontakt (1583) und dem zweiten Kontakt (1585) herzustellen.

Tastenmodul (120) gemäß einem der Ansprüche 1 1 bis 13, bei dem das Gehäuse (270) eine Betätigungsöffnung (2371 ) zum Freilegen des zumindest einen Betätigungsabschnitts (1488) der Kontakteinrichtung (280) und/oder einen Ablenkabschnitt (3373) zum Ablenken der zweiten Federlasche (2387) der Kontakteinrichtung (280) bei der Betätigung des Tastenmoduls (120) aufweist, wobei der Ablenkabschnitt (3373) relativ zu der Bewegung des Tastenmoduls (120) bei der Betätigung schräg geneigt ausgeformt ist.

Tastenmodul (120) gemäß einem der Ansprüche 1 1 bis 14, mit einem

Hilfsbetätiger (2392) zum Betätigen der Kontakteinrichtung (280), wobei das Gehäuse (270) zumindest einen Halterungsabschnitt (2375) zum Halten des Hilfsbetätigers (2392) aufweist, wobei der Hilfsbetätiger (2392) zumindest einen Anbringungsabschnitt (2794) zum beweglichen Anbringen des

Hilfsbetätigers (2392) an dem zumindest einen Halterungsabschnitt (2375) des Gehäuses (270) und/oder zumindest eine Nase (2796) zum Auslenken der ersten Federlasche (1486) und/oder der zweiten Federlasche (2387) der Kontakteinrichtung (280) bei der Betätigung des Tastenmoduls (120) aufweist.

16. Tastenmodul (120) gemäß einem der Ansprüche 1 1 bis 15, bei dem der

Hilfsbetätiger (2392) zumindest einen Fixierungsabschnitt (2798) zum Fixieren des Hilfsbetätigers (2392) an dem ersten Flügelelement (230) oder dem zweiten Flügelelement (230) aufweist.

17. Tastatur (100), wobei die Tastatur (100) folgende Merkmale aufweist: zumindest ein Tastenmodul (120) gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche; und ein Schaltungssubstrat (1 10), wobei das zumindest eine Tastenmodul (120) an dem Schaltungssubstrat (1 10) angeordnet ist.

Description:
Tastenmodul für eine Tastatur und Tastatur

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tastenmodul für eine Tastatur und auf eine Tastatur mit mindestens einem solchen Tastenmodul.

Bei Tastaturen, wie sie beispielsweise im Zusammenhang mit Computern eingesetzt werden, können unterschiedliche Tasten-Systeme zum Einsatz kommen.

Die EP 1 612 821 A2 offenbart einen Tastschalter, eine Tastatur und eine

Montagelehre für Tastschalter.

Vor diesem Hintergrund schafft die vorliegende Erfindung ein verbessertes

Tastenmodul für eine Tastatur und eine verbesserte Tastatur gemäß den

Hauptansprüchen. Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den

Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung.

Gemäß Ausführungsformen des hier beschriebenen Ansatzes kann für ein

Tastenmodul ein mechanisches System bzw. Führungswerk bereitgestellt werden, das eine Doppelflügel-Einheit und ein mit der Doppelflügel-Einheit gekoppeltes elastisches Mittel aufweist. Das Führungswerk kann ausgeformt sein, um

beispielsweise eine seitengleiche, synchrone und spielfreie oder spielarme Führung bzw. Parallelführung eines Oberteils des Tastenmoduls zu bewirken. Insbesondere sind die Doppel-Einheit und das elastische Mittel in Verbindung mit einer

Schalteinheit auch ausgebildet, um im Hinblick auf eine Betätigung des

Tastenmoduls eine Rückstellkraft bereitzustellen und einen spezifischen Kraft-Weg-

Verlauf zu bewirken und einstellbar zu machen.

Vorteilhafterweise kann ein sehr flaches mechanisches Schaltermodul bereitgestellt werden, beispielsweise für Spielanwendungen bzw. Gaming-Anwendungen, High- End-Office-Anwendungen bzw. Büroanwendungen im gehobenen Segment und dergleichen. Das Schaltermodul kann zum Beispiel in Notebooks und flachen

Tastaturen eingesetzt werden. Der Kraft-Weg-Verlauf des Tastenmoduls im Hinblick auf eine Betätigung kann herstellerseitig, kundenseitig und zusätzlich oder alternativ anwenderseitig eingestellt werden. Das Tastenmodul kann beispielsweise eine kundenspezifische Weiterverarbeitung beim Anwender gestatten. Auch kann eine Lebensdauer des Tastenmoduls erreicht werden, die beispielsweise im Bereich klassischer mechanischer Tastenmodule liegen kann. Zudem kann das Tastenmodul eine gleichmäßige und sparsame Ausleuchtung einer Tastenkappe bzw. eines Oberteils durch eine Lichtquelle oder integrierbare Lichtquelle unterstützen. Durch ein solches Tastenmodul können beispielsweise auch sehr flache Baumaßanforderungen erfüllt werden, wie zum Beispiel 1 bis 4 Millimeter Blockmaß, insbesondere etwa bis zu 2 Millimeter Blockmaß.

Es wird ein Tastenmodul für eine Tastatur vorgestellt, wobei das Tastenmodul folgende Merkmale aufweist: ein erstes Flügelelement und ein zweites Flügelelement zum Führen einer Bewegung des Tastenmoduls bei einer Betätigung, wobei jedes Flügelelement einen Steg, einen ersten Arm und einen zweiten Arm aufweist, wobei die Arme sich von dem Steg weg erstrecken, wobei an dem Steg ein Befestigungsabschnitt ausgeformt ist, wobei an dem ersten Arm ein erster Lagerabschnitt zum Lagern des Flügelelements ausgeformt ist, wobei an dem zweiten Arm ein zweiter Lagerabschnitt zum Lagern des Flügelelements ausgeformt ist, wobei das erste Flügelelement und das zweite Flügelelement mechanisch miteinander koppelbar sind; zumindest ein Federelement zum Bereitstellen einer Rückstellkraft bei der Betätigung des Tastenmoduls, wobei das zumindest eine Federelement an dem

Befestigungsabschnitt des ersten Flügelelements und dem Befestigungsabschnitt des zweiten Flügelelements befestigbar ist; und ein Trägerelement zum Tragen der Flügelelemente, wobei in dem Trägerelement eine Mehrzahl von Aufnahmeabschnitten zur Aufnahme der Lagerabschnitte der Flügelelemente ausgeformt sind.

Die Tastatur kann beispielsweise für einen Computer oder dergleichen vorgesehen sein. Die Tastatur kann zumindest ein Tastenmodul aufweisen. Das Tastenmodul kann Teil einer Taste sein oder eine Taste repräsentieren. Somit kann ein Tastenmodul pro Taste vorgesehen sein. Das Tastenmodul kann auch als ein mechanischer Taster bezeichnet werden. Das zumindest eine Federelement kann auch als ein elastisches Mittel bezeichnet werden. Die Aufnahmeabschnitte des Trägerelements können als Lagerkerben, Einschnitte oder dergleichen ausgeformt sein. Anders ausgedrückt können die Aufnahmeabschnitte des Trägerelements kerbenförmig, v-förmig und zusätzlich oder alternativ schwalbenschwanzförmig ausgeformt sein. Das Trägerelement kann einstückig ausgeformt sein. Gemäß einer Ausführungsform kann jedes Flügelelement Kopplungsabschnitte zum mechanischen Koppeln der Flügelelemente miteinander aufweisen. Hierbei kann an einem Ende des ersten Arms jedes Flügelelements ein erster Kopplungsabschnitt ausgeformt sein. An einem Ende des zweiten Arms jedes Flügelelements kann ein zweiter Kopplungsabschnitt ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die Flügelelemente auf einfache Weise miteinander gekoppelt werden können, wobei auch eine schnelle und einfache Montage ermöglicht werden kann.

Dabei können der erste Kopplungsabschnitt und der zweite Kopplungsabschnitt unterschiedlich ausgeformt sein. Der erste Kopplungsabschnitt des ersten

Flügelelements kann mit dem zweiten Kopplungsabschnitt des zweiten

Flügelelements koppelbar sein. Der zweite Kopplungsabschnitt des ersten

Flügelelements kann mit dem ersten Kopplungsabschnitt des zweiten Flügelelements koppelbar sein. Somit können die ersten Kopplungsabschnitten komplementär zu den zweiten Kopplungsabschnitten ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die Flügelelemente sicher und zuverlässig miteinander gekoppelt werden können. Zudem können die Flügelelemente als Gleichteile ausgeformt sein. Insbesondere kann hierbei der erste Kopplungsabschnitt als eine Kulisse ausgeformt sein und kann der zweite Kopplungsabschnitt als ein Vorsprungsabschnitt

ausgeformt sein. Alternativ können der erste Kopplungsabschnitt und der zweite Kopplungsabschnitt als Zähne ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine mechanische Entkopplung erreicht werden kann.

Auch können das erste Flügelelement und das zweite Flügelelement zueinander identisch ausgeformt sein. Zusätzlich oder alternativ kann jedes Flügelelement einstückig ausgeformt sein. Zusätzlich oder alternativ kann jedes Flügelelement aus einem Metallmaterial ausgeformt sein. Insbesondere können die Flügelelemente als Stanzteile und zusätzlich oder alternativ als Gleichteile ausgeführt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine Herstellung der Flügelelemente vereinfacht und vergünstigt werden kann. Zudem kann eine Stabilität der

Flügelelemente erhöht werden.

Ferner kann jedes Flügelelement zumindest einen Verbindungsabschnitt zum

Verbinden des Flügelelements mit einem Oberteil für das Tastenmodul aufweisen. Hierbei kann das Oberteil eine Tastenkappe aufweisen oder mit einer Tastenkappe koppelbar sein. Die Tastenkappe kann einen für eine Bedienperson sichtbaren und durch Niederdrücken bedienbaren Teil der Taste repräsentieren. Eine solche

Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine einfache und sichere mechanische Verbindung zwischen den Elementen und einem einteiligen Oberteil oder zweiteiligen Oberteil bzw. Oberteil und Tastenkappe ermöglicht werden kann.

Dabei kann der zumindest eine Verbindungsabschnitt als ein elastisch verformbarer Balkenabschnitt oder als ein elastisch verformbarer Balkenabschnitt mit einem Endabschnitt, der in einen Grundflächenbereich des Stegs hineingebogen ist, ausgeformt sein. Hierbei kann der gebogene Endabschnitt in einem montierten

Zustand des Tastenmoduls zwischen dem Steg des Flügelelements und dem

Trägerelement angeordnet sein. Somit kann bei einer Montage des Oberteils eine Abstützung des Balkenabschnitts gegen das Trägerelement und bei einer

Demontage des Oberteils eine Abstützung des Balkenabschnitts gegen den Steg erreicht werden. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine einfache und sichere Montage und Demontage des Oberteils an bzw. von den

Flügelelementen ermöglicht werden kann. Gemäß einer Ausführungsform kann das Trägerelement Lötflächen oder Anschlussstifte zum Anbringen des Trägerelements an einem Schaltungssubstrat der Tastatur aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann das Trägerelement aus einem Metallmaterial ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine direkte Anbringung des Tastenmoduls an einer Leiterplatte oder dergleichen ermöglicht werden kann. Ferner kann das Trägerelement robust ausgeformt sein.

Auch kann das Trägerelement zumindest einen Verankerungsabschnitt zum

Verankern eines Stabilisatorbügels zum Stabilisieren eines Oberteils für das

Tastenmodul hinsichtlich Drehmomenten und Biegemomenten aufweisen. Der zumindest eine Verankerungsabschnitt kann als ein Ohr, eine Öse oder dergleichen ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass der

Stabilisatorbügel direkt an dem Tastenmodul befestigt werden kann. Somit kann eine integrierte Lösung zur zusätzlichen Stabilisierung insbesondere für längliche Tasten realisiert werden.

Ferner kann das zumindest eine Federelement als eine Zugfeder oder als eine Druckfeder ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine konstruktiv einfache, zuverlässige und durch Auswechslung des zumindest einen Federelements einstellbare Bereitstellung einer Rückstell kraft ermöglicht werden kann. Zudem kann optional eine Druckfeder auch als eine Biegekulisse dienen.

Zudem kann zumindest ein Nocken zum Verformen des zumindest einen

Federelements in einem betätigten Zustand des Tastenmoduls vorgesehen sein.

Hierbei kann der zumindest eine Nocken an dem Trägerelement, an einer

Schalteinheit und zusätzlich oder alternativ an einem Oberteil für das Tastenmodul ausgeformt sein. Dabei kann das Oberteil eine Tastenkappe aufweisen oder mit einer Tastenkappe koppelbar sein. Der zumindest eine Nocken kann auch als ein Vorsprungselement, ein Zahn, eine Nase oder dergleichen bezeichnet werden. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine einfache Verformung des zumindest einen Federelements erreicht werden kann, wobei ein Verlust von deren linearem Verformungsverhalten zu einem höheren Widerstand gegenüber einer Betätigungskraft führen kann. Somit kann ein Kraft-Weg-Verlauf hinsichtlich einer Betätigung des Tastenmoduls vorteilhaft beeinflusst werden, unter anderem auch durch eine Geometrie des zumindest einen Nockens. Des weiteren kann das Tastenmodul eine Schalteinheit aufweisen. Die Schalteinheit kann ein Gehäuse und eine zumindest partiell in dem Gehäuse angeordnete

Kontakteinrichtung zum Herstellen eines elektrischen Kontakts bei einer Betätigung des Tastenmoduls aufweisen. Hierbei kann die Kontakteinrichtung ein

Festkontaktstück mit einem ersten Kontakt und einen Kontaktgeber mit einer einen zweiten Kontakt tragenden ersten Federlasche und zusätzlich oder alternativ einer zweiten Federlasche zum Erzeugen eines Betätigungsgeräuschs und zusätzlich oder alternativ zumindest einem Betätigungsabschnitt aufweisen. Dabei kann der

Kontaktgeber einstückig ausgeformt sein. Der Kontaktgeber kann entweder die erste Federlasche und zumindest einen Betätigungsabschnitt oder die erste Federlasche, die zweite Federlasche und zumindest zwei Betätigungsabschnitte aufweisen. Der zumindest eine Betätigungsabschnitt kann durch das Oberteil oder einen

Hilfsbetätiger drückbar sein. Zwischen dem ersten Kontakt und dem zweiten Kontakt kann der elektrische Kontakt in einem Kontaktpunkt herstellbar sein. Jeder Kontakt kann länglich ausgeformt sein und zusätzlich oder alternativ einen linienförmigen Kontaktbereich aufweisen. Ein Kontaktbereich des ersten Kontakts und ein

Kontaktbereich des zweiten Kontakts können sich kreuzen. Dabei kann sich jeder Kontaktbereich schräg zu einer Längserstreckungsachse der Federlasche

erstrecken. Die zweite Federlasche kann einen Betätigungsabschnitt aufweisen, der abgewinkelt, geknickt oder gebogen ausgeformt ist. Die zweite Federlasche kann ausgeformt sein, um das Betätigungsgeräusch bei einem Rückschlag gegen das

Gehäuse zu erzeugen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass der elektrische Kontakt zuverlässig hergestellt werden kann, wobei durch geeignete Auslegung der Kontakteinrichtung der Kraft-Weg-Verlauf einer Betätigung beeinflusst werden kann. Zudem kann optional auf einfache Weise ein Betätigungsgeräusch realisiert werden. Hierbei kann die Schalteinheit sowohl die Funktion der elektrischen

Kontaktherstellung als auch der akustischen Rückkopplung ermöglichen. Dies kann durch den einstückig ausgeformten Kontaktgeber mit der zumindest einen

Federlasche realisiert werden. Dabei kann das Gehäuse zumindest in einem Teilabschnitt aus einem transparenten oder opaken Material und zusätzlich oder alternativ zumindest in einem Teilabschnitt als mindestens eine Linse ausgeformt sein. Zusätzlich oder alternativ kann das Gehäuse eine Aufnahmebucht für eine Lichtquelle aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann in dem Gehäuse zumindest eine Nut zur Aufnahme mindestens eines Teilabschnittes des zumindest einen Federelements in einem betätigten Zustand des Tastenmoduls ausgeformt sein. Die zumindest eine Nut kann auch als ein

Vertiefungsabschnitt, eine längliche Mulde oder eine Rille bezeichnet werden. Die mindestens eine Linse kann ausgebildet sein, um Licht von einer Lichtquelle über das Oberteil des Tastenmoduls und zusätzlich oder alternativ über die Tastenkappe zu verteilen. Die mindestens eine Linse kann ausgebildet sein, um Licht zu fokussieren oder zu streuen. Beispielsweise kann die mindestens eine Linse als ein optischer Diffusor ausgeführt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine Beleuchtung der Taste platzsparend erreicht werden kann und zusätzlich oder alternativ eine Einsparung von Bauraum für das Tastenmodul durch zumindest partielles Eintauchen des zumindest einen Federelements in die Nut realisiert werden kann. Auch kann hierbei die Kontakteinrichtung Lötflächen oder Anschlussstifte zum

Anbringen der Schalteinheit an einem Schaltungssubstrat der Tastatur aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann die Kontakteinrichtung ausgeformt sein, um den elektrischen Kontakt unter Erzeugung von Reibung zwischen dem ersten Kontakt und dem zweiten Kontakt herzustellen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass eine Kontaktverschlechterung aufgrund einer Kontamination durch

Partikel vermieden werden kann.

Zudem kann das Tastenmodul ein Oberteil aufweisen. Hierbei kann das Oberteil eine Tastenkappe aufweisen oder mit einer Tastenkappe koppelbar sein. Zusätzlich oder alternativ kann in dem Oberteil zumindest eine Nut zur Aufnahme mindestens eines

Teilabschnittes des zumindest einen Federelements in einem betätigten Zustand des Tastenmoduls ausgeformt sein. Ferner kann das Tastenmodul einen Stabilisatorbügel zum Stabilisieren eines

Oberteils für das Tastenmodul hinsichtlich Drehmomenten und Biegemomenten aufweisen. Dabei kann der Stabilisatorbügel an dem Trägerelement des

Tastenmoduls verankerbar sein.

Gemäß einer Ausführungsform kann das Gehäuse eine Betätigungsöffnung zum Freilegen des zumindest einen Betätigungsabschnitts der Kontakteinrichtung aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann das Gehäuse einen Ablenkabschnitt zum Ablenken der zweiten Federlasche der Kontakteinrichtung bei der Betätigung des Tastenmoduls aufweisen. Hierbei kann der Ablenkabschnitt relativ zu der Bewegung des Tastenmoduls bei der Betätigung schräg geneigt ausgeformt sein. Dabei kann der Ablenkabschnitt gebogen sein, leicht gestuft sein, als eine Noppe oder ein Nocken ausgeformt sein oder dergleichen. Der Ablenkabschnitt kann ausgebildet sein, um bei der Betätigung des Tastenmoduls eine Ablenkung oder Auslenkung der zweiten Federlasche quer oder schräg bezüglich der Bewegung des Tastenmoduls bei der Betätigung zu bewirken. Ein Neigungswinkel des Ablenkabschnitts relativ zu der Bewegung des Tastenmoduls bei der Betätigung kann hierbei geringer sein als ein Neigungswinkel eines abgewinkelten oder geknickten Betätigungsabschnitts der zweiten Federlasche. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass durch die Betätigungsöffnung hindurch eine einfache und zuverlässige Betätigung der

Kontakteinrichtung ermöglicht werden kann. Zusätzlich oder alternativ kann eine definierte und reibungsarme Ablenkung oder Auslenkung der zweiten Federlasche erreicht werden, um ein Zurückschlagen der zweiten Federlasche zum Zwecke der Geräuscherzeugung zu bewirken.

Auch kann dabei das Tastenmodul einen Hilfsbetätiger zum Betätigen der

Kontakteinrichtung aufweisen. Hierbei kann das Gehäuse zumindest einen

Halterungsabschnitt zum Halten des Hilfsbetätigers aufweisen. Der Hilfsbetätiger kann zumindest einen Anbringungsabschnitt zum beweglichen Anbringen des

Hilfsbetätigers an dem zumindest einen Halterungsabschnitt des Gehäuses aufweisen. Zusätzlich oder alternativ kann der Hilfsbetätiger zumindest eine Nase zum Auslenken der ersten Federlasche und zusätzlich oder alternativ der zweiten Federlasche der Kontakteinrichtung bei der Betätigung des Tastenmoduls aufweisen. Unter Verwendung des Halterungsabschnitts und des Anbringungsabschnitts kann eine bewegliche Anbringung des Hilfsbetätigers an dem Gehäuse bewirkt werden, wobei die bewegliche Anbringung beispielsweise gelenkig oder translatorisch sein kann. Die zweite Federlasche kann ausgeformt sein, um das Betätigungsgeräusch bei einem Rückschlag gegen den Hilfsbetätiger zu erzeugen. Der Hilfsbetätiger kann eine Nase zum Auslenken der ersten Federlasche und zusätzlich oder alternativ der zweiten Federlasche oder mindestens eine erste Nase zum Auslenken der ersten Federlasche und eine zweite Nase zum Auslenken der zweiten Federlasche aufweisen. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die

Kontakteinrichtung auf robuste und einfache Weise betätigt werden kann, wobei eine Ausführungsvarianten des Kontaktgebers mit einer Federlasche oder zwei

Federlaschen konstruktiv flexibel berücksichtigt werden können.

Ferner kann der Hilfsbetätiger zumindest einen Fixierungsabschnitt zum Fixieren des Hilfsbetätigers an dem ersten Flügelelement oder dem zweiten Flügelelement aufweisen. Der Hilfsbetätiger kann über den zumindest einen Fixierungsabschnitt bei der Betätigung des Tastenmoduls durch zumindest eines der Flügelelemente in zumindest einer Bewegungsrichtung mitnehmbar oder mitbewegbar sein. Dabei kann der zumindest eine Fixierungsabschnitt als ein Vorsprung ausgeformt sein. Eine solche Ausführungsform bietet den Vorteil, dass bei der Betätigung des

Tastenmoduls eine Herstellung eines elektrischen Kontakts und zusätzlich oder alternativ eine integrierte Erzeugung des Betätigungsgeräuschs auf zuverlässige und robuste Weise erreicht werden kann. Dies kann ferner unter Beteiligung einer minimalen Anzahl von Bauteilen sowie auf konstruktiv einfache Weise erreicht werden.

Es wird auch eine Tastatur vorgestellt, wobei die Tastatur folgende Merkmale aufweist: zumindest ein Exemplar einer Ausführungsform des vorstehend genannten

Tastenmoduls; und ein Schaltungssubstrat, wobei das zumindest eine Tastenmodul an dem Schaltungssubstrat angeordnet ist.

Somit ist in Verbindung mit der Tastatur zumindest ein vorstehend genannten

Tastenmodul einsetzbar oder verwendbar. Das zumindest eine Tastenmodul ist direkt an dem Schaltungssubstrat anbringbar, beispielsweise mittels Löten oder Einstecken von Kontaktstiften.

Das beschriebene Tastenmodul kann als Ersatz für bestehende Tastenmodule eingesetzt werden, beispielsweise für Tastenmodule mit Linearführung. Solche

Module sind robust, zuverlässig, langlebig und weisen ein klassisches Schaltwerk mit Edelmetall-Kontakten und metallische Rückstellfedern auf. Das Mechanik-Konzept erlaubt eine Realisierung präziser, verkippungsarmer Linearbewegungen mit großen Betätigungswegen, z. B. 3 bis 4 Millimeter, und zählt zu den klassischen

mechanischen Schaltern. Es sind Schalter mit unterschiedlichen Kraft-Weg- Verläufen sowie mit linearen Kraft-Weg-Verläufen, mit taktilen Verläufen bzw. mit spürbarem Druckpunkt und mit klickenden Verläufen bzw. spürbaren und hörbaren Verläufen verbreitet. Ausführungsformen des hier beschriebenen Tastenmoduls vermeiden Nachteile solcher bestehenden Tastenmodule und weisen dennoch die vorstehend genannten Vorteile und zudem eine geringere Bauhöhe als die

vorstehend genannten Module auf. Deswegen sind Ausführungsformen des beschriebenen Tastenmoduls nicht nur für flache Tastaturen sondern auch für Notebooks oder dergleichen einsetzbar. Das beschriebene Tastenmodul kann auch als Ersatz für Tastenmodule mit

Scherenmechanik als Parallelführung und mit Gummiglocke als Schaltwerk eingesetzt werden. Tastenmodule mit Scheren-Mechanik weisen eine flache

Bauform in Verbindung mit relativ großen Betätigungswegen auf. Die

Funktionalitäten Führung und Kraft-Weg-Verlauf sind meist getrennt, sodass die Scheren-Mechanik die Funktion der Führung bzw. Parallelführung übernimmt und eine Gummiglocke oder Schnappscheibe ein Schaltwerk bildet sowie für den spezifischen Kraft-Weg-Verlauf verantwortlich ist. Anders als bei der

Scherenmechanik mit zahlreichen, teils labilen Hebeln mit vielen Scharnieren, z. B. sechs Scharniere und vier Kulissen, können gemäß Ausführungsformen des hier beschriebenen Ansatzes beispielsweise die Parallelführung stabil und präzise gemacht, eine Steifigkeit gegen Verkippen geboten und eine Lebensdauer verlängert werden. Zudem können Geräusche bei der Betätigung minimiert werden. Es kann gemäß Ausführungsformen auch eine über die Lebensdauer des Moduls hinweg stabile Kraft-Weg-Charakteristik und Zuverlässigkeit erreicht werden, anders als bei manchen Gummiglocken aus Silikon aufgrund des Setzverhaltens.

Eine Doppelflügel-Mechanik bzw. Butterfly-Mechanik ist wenig verbreitet. Als

Schaltwerk dienen entweder klassische Gummiglocken mit und ohne Schaltfolien oder die metallischen Schnappscheiben. Wie aus den Mechanik-Grundlagen bekannt ist, sind die Flügel der Doppelflügelmechanik halb so lang wie die Hebel der

Scherenmechanik. Aufgrund dessen sind solche Mechaniken steifer gegen

Verkippung im Vergleich zur Scherenmechanik. Ein Betätigungsweg ist bei gleicher Winkelstellung der Hebel halb so groß wie bei Scherenmechanismen. Die Flügel der Mechanik sind häufig mittels eines Filmscharniers als Verbindung realisiert. Es kann jedoch eine Pseudo-Parallelbewegung vorkommen, wenn nur ein Flügel drehbar gelagert ist und der zweite Flügel als eine Kulisse realisiert ist. Das führt zu einer Verschiebung der Tastenkappe quer zu einer Betätigungsrichtung während der Betätigung. Als Schaltwerk kann auch eine Schnappscheibe gewählt werden. Auch hierbei übernimmt die Doppelflügelmechanik die Rolle der Parallelführung, während die Schnappscheibe ein Schaltwerk bildet und für einen spezifischen Kraft-Weg- Verlauf sowie für die Rückstellung sorgt. Scharniere können Spiel verursachen und sich im Hinblick auf eine Verkippungssteifigkeit auswirken. Tastenmodule mit der Doppelflügel-Mechanik haben Vorteile in Bezug auf eine Steifigkeit gegen Verkippen und auf eine Parallelität. Ausführungsformen des hier beschriebenen Tastenmoduls können Nachteile vermeiden sowie die vorstehend genannten Vorteile und zudem Vorteile in Bezug auf den Gesamtbetätigungsweg erreichen. Die Erfindung wird anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Tastatur mit Tastenmodulen gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 eine partielle Explosionszeichnung des Tastenmoduls aus Fig. 2 in einem teilweise zusammengefügten Zustand;

Fig. 4 eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul aus Fig. 2 bzw. Fig. 3 in einem zusammengefügten Zustand;

Fig. 5 eine schräge Unteransicht des Tastenmoduls aus Fig. 4;

Fig. 6 eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul aus den Figuren 2 bis Fig. 5 in einem zusammengefügten Zustand und ohne Tastenkappe;

Fig. 7 eine Schrägansicht eines Teilabschnitts des Tastenmoduls aus den

Figuren 2 bis Fig. 6;

Fig. 8 eine Seitenansicht des Tastenmoduls aus Fig. 4 bzw. Fig. 5;

Fig. 9 eine Seitenansicht des Tastenmoduls aus Fig. 4 bzw. Fig. 5;

Fig. 10 eine Draufsicht auf eine Tastenkappe;

Fig. 1 1 eine Seitenansicht des Tastenmoduls aus Fig. 6;

Fig. 12 eine Seitenansicht des Tastenmoduls aus Fig. 4 bzw. Fig. 5;

Fig. 13 eine Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 6, Fig. 1 1 bzw. Fig. 12; Fig. 14 eine Kontakteinrichtung für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 15 die Kontakteinrichtung aus Fig. 14;

Fig. 16 eine Kontakteinrichtung für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 17 eine Kontakteinrichtung für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 18 eine Kontakteinrichtung für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 19 eine Schnittdarstellung eines Tastenmoduls gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 20 eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung; Fig. 21 eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 22 eine Schrägansicht eines Teilabschnitts eines Tastenmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 23 eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;

Fig. 24 eine partielle Explosionszeichnung von Teilen des Tastenmoduls aus Fig. 23; Fig. 25 eine schräge Draufsicht auf die Schalteinheit und das Trägerelement aus Fig. 23 bzw. Fig. 24 in einem teilweise zusammengesetzten Zustand;

Fig. 26 die Kontakteinrichtung aus Fig. 23, Fig. 24 bzw. Fig. 25;

Fig. 27 den Hilfsbetätiger aus Fig. 23 bzw. Fig. 24 in einer schrägen Unteransicht; Fig. 28 den Hilfsbetätiger aus Fig. 23, Fig. 24 bzw. Fig. 27 in einer schrägen

Draufsicht;

Fig. 29 eine partielle Explosionszeichnung von Teilen des Tastenmoduls aus Fig. 24 in einem teilweise zusammengesetzten Zustand;

Fig. 30 eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul aus Fig. 24 bzw. Fig. 29 in einem montierten und unbetätigten Zustand;

Fig. 31 eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul aus Fig. 24, Fig. 29 bzw. Fig. 30 in einem montierten und betätigten Zustand;

Fig. 32 eine Seitenansicht des Tastenmoduls aus Fig. 30 ; und

Fig. 33 eine Teilschnittdarstellung des Tastenmoduls aus Fig. 32.

In der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der

vorliegenden Erfindung werden für die in den verschiedenen Figuren dargestellten und ähnlich wirkenden Elemente gleiche oder ähnliche Bezugszeichen verwendet, wobei auf eine wiederholte Beschreibung dieser Elemente verzichtet wird.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Tastatur 100 mit Tastenmodulen 120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Die Tastatur 100 ist beispielsweise Teil eines Notebook-Computers, Laptop-Computers oder dergleichen. Alternativ ist die

Tastatur 100 insbesondere auch als ein Peripheriegerät für einen Computer ausgeführt. Die Tastatur 100 weist ein Schaltungssubstrat 1 10 auf. Bei dem Schaltungssubstrat 1 10 handelt es sich beispielsweise um eine Leiterplatte, Schaltungsplatine oder dergleichen. Gemäß dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Tastatur 100 eine Mehrzahl von Tastenmodulen 120 auf. Die Tastenmodule 120 sind an dem Schaltungssubstrat 1 10 angeordnet. Hierbei sind die Tastenmodule 120 beispielsweise auf das Schaltungssubstrat 1 10 gelötet.

Ferner ist gemäß dem in Fig. 1 gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiel an jedem Tastenmodul 120 eine Tastenkappe 125 angebracht. Dabei ist jede

Tastenkappe 125 mit einem eigenen Tastenmodul 120 gekoppelt. Jede Einheit aus Tastenmodul 120 und Tastenkappe 125 repräsentiert eine Taste der Tastatur 100. Alternativ repräsentiert jedes Tastenmodul 120 eine Taste der Tastatur 100.

Insbesondere auf die Tastenmodule 120 wird unter Bezugnahme auf nachfolgende Figuren noch detaillierter eingegangen.

Die Tastenkappe 125 repräsentiert einen für einen Benutzer der Tastatur 100 sichtbaren und berührbaren Teil einer Taste. Eine Betätigung eines Tastenmoduls 120 erfolgt durch Drücken auf die Tastenkappe 125. Jedes Tastenmodul 120 ist ausgebildet, um auf eine Betätigungskraft mit einer Kraft-Weg-Kennlinie eines Widerstands bzw. einer Rückstellkraft zu reagieren. Ferner ist jedes Tastenmodul 120 ausgebildet, um ansprechend auf eine Betätigung mit einem vordefinierbaren Betätigungsweg eine elektrische Verbindung herzustellen, wobei ein Schaltvorgang ausgeführt wird. Fig. 2 zeigt eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls 120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Tastenmodul 120 entspricht oder ähnelt hierbei dem Tastenmodul aus Fig. 1 . Gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Tastenmodul 120 auch die Tastenkappe 125 auf. Alternativ ist die

Tastenkappe 125 gesondert von dem Tastenmodul 120 vorgesehen und mit demselben koppelbar. In einem an dem Tastenmodul 120 montierten Zustand der

Tastenkappe 125 repräsentieren das Tastenmodul 120 und die Tastenkappe 125 eine Taste. Die Tastenkappe 125 repräsentiert ein Oberteil des Tastenmoduls 120 oder für das Tastenmodul 120. An der Tastenkappe 125 ist zumindest ein alphanumerisches Schriftzeichen oder ein Sonderzeichen aufgedruckt.

Das Tastenmodul 120 weist ein erstes Flügelelement 230 und ein zweites

Flügelelement 230 zum Führen einer Bewegung des Tastenmoduls 120 bei einer Betätigung durch einen Nutzer auf. Die beiden Flügelelemente 230 sind mechanisch miteinander gekoppelt. In der Darstellung von Fig. 2 sind die Flügelelemente 230 in einem unbetätigten Zustand des Tastenmoduls 120 gezeigt. In dem unbetätigten Zustand spannen die mechanisch miteinander gekoppelten Flügelelemente 230 einen stumpfen Ruhewinkel zwischen denselben auf. In einem betätigten Zustand des Tastenmoduls 120 spannen die miteinander gekoppelten Flügelelemente 230 zwischen denselben einen Öffnungswinkel auf, der größer als der Ruhewinkel ist. Der Öffnungswinkel kann auch 180 Grad betragen. Eine Differenz zwischen dem Ruhewinkel und dem Öffnungswinkel kann beispielsweise in einem Bereich von etwa 12 Grad bis 18 Grad liegen.

Jedes Flügelelement 230 weist einen Steg, einen ersten Arm und einen zweiten Arm auf. Die Arme erstrecken sich hierbei von dem Steg weg. Insbesondere erstrecken sich die Arme rechtwinklig von dem Steg weg. Auch erstrecken sich die Arme beispielsweise innerhalb eines Toleranzbereichs parallel zueinander. Alternativ können sich die Arme auch bezüglich einander schräg erstrecken. Gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel sind das erste Flügelelement 230 und das zweite Flügelelement 230 zueinander identisch ausgeformt. Zudem ist hierbei jedes Flügelelement 230 einstückig ausgeformt. Beispielsweise ist dabei ferner jedes Flügelelement 230 aus einem Metallmaterial ausgeformt. Darauf, wie die

Flügelelemente 230 ausgeformt und miteinander gekoppelt sind, wird auch unter Bezugnahme auf nachfolgende Figuren noch detaillierter eingegangen.

Jedes der Flügelelemente 230 weist gemäß dem in Fig. 2 gezeigten und

beschriebenen Ausführungsbeispiel beispielhaft zwei Befestigungsabschnitte 232 zum Befestigen eines Federelements und zwei Lagerabschnitte 234 zum Lagern des Flügelelements 230 auf. Dabei sind die Befestigungsabschnitte 232 an dem Steg des Flügelelements 230 ausgeformt. Die Befestigungsabschnitte 232 sind als Durchgangsöffnungen, insbesondere als abgerundet dreieckige

Durchgangsöffnungen, in dem Flügelelement 230 ausgeformt. Die Lagerabschnitte 234 sind an den Armen des Flügelelements 230 ausgeformt. Dabei ist an dem ersten Arm ein erster Lagerabschnitt 234 ausgeformt und ist an dem zweiten Arm ein zweiter Lagerabschnitt 234 ausgeformt. Die Lagerabschnitte 234 sind als Absätze, Stufen oder Nasen in Außenseitenkanten der Arme des Flügelelements 230 ausgeformt.

Jedes Flügelelement 230 weist auch zumindest einen Verbindungsabschnitt 236 zum Verbinden des Flügelelements 230 mit einem Oberteil für das Tastenmodul 120 auf. Hierbei weist das Oberteil die Tastenkappe 125 auf. Gemäß dem in Fig. 2

dargestellten Ausführungsbeispiel weist jedes Flügelelement 230 beispielhaft einen Verbindungsabschnitt 236 auf. Der Verbindungsabschnitt 236 ist an dem Steg des Flügelelements 230 ausgeformt. Dabei ist der Verbindungsabschnitt 236 als ein elastisch verformbarer Balkenabschnitt ausgeformt. Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der als elastisch verformbarer

Balkenabschnitt ausgeformte Verbindungsabschnitt 236 einen Endabschnitt 238 auf, der in einen Grundflächenbereich des Stegs hineingebogen ist. Die Tastenkappe 125 ist über eine Schnappverbindung mittels der Verbindungsabschnitt 236 mit den Flügelelementen 230 und somit mit dem Tastenmodul 120 verbindbar.

Das Tastenmodul 120 weist ferner zumindest ein Federelement 240 zum

Bereitstellen einer Rückstellkraft bei der Betätigung des Tastenmoduls 120 auf. Gemäß dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Tastenmodul 120 beispielhaft ein Federelement 240 auf. Das Federelement 240 ist an einem der

Befestigungsabschnitte 232 des ersten Flügelelements 230 und an einem der Befestigungsabschnitte 232 des zweiten Flügelelements 230 befestigt. Hierbei ist das Federelement 240 als eine Zugfeder ausgeführt. Das Tastenmodul 120 weist auch ein Trägerelement 250 zum Tragen der

Flügelelemente 230 auf. Das Trägerelement 250 ist auch ausgebildet, um das Federelement 240 und gegebenenfalls die Tastenkappe 125 zu tragen, wenn dieselben an den Flügelelementen 230 angebracht sind. Beispielsweise ist das Trägerelement 250 aus einem Metallmaterial ausgeformt. Das Trägerelement 250 weist eine Mehrzahl von Aufnahmeabschnitten 252 zur Aufnahme der

Lagerabschnitte 234 der Flügelelemente 230 auf. Gemäß dem in Fig. 2 gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiel weist das Trägerelement 250 hierbei vier Aufnahmeabschnitte 252 auf. Die Aufnahmeabschnitte 252 sind als Lagerkerben in dem Trägerelement 250 ausgeformt. Anders ausgedrückt sind die

Aufnahmeabschnitte 252 kerbenförmig, v-förmig oder schwalbenschwanzförmig ausgeformt. Die Lagerabschnitte 234 der Flügelelemente 230 sind in einem

montierten Zustand des Tastenmodul 120 in den Aufnahmeabschnitten 252 gelagert. Somit sind die Flügelelemente 230 an dem Trägerelement 250 in einem

vordefinierbaren Winkelbereich schwenkbar bzw. kippfähig gelagert. Der

Winkelbereich ist auch durch eine Form der Aufnahmeabschnitte 252 definierbar.

Die Baugruppe aus Flügelelementen 230 und Federelement 240 kann auch als Führungswerk bezeichnet werden. Das Trägerelement 250 ist somit ausgebildet, um zumindest das Führungswerk zu tragen.

Das Tastenmodul 120 weist zudem eine Schalteinheit 260 auf. Die Schalteinheit 260 weist ein Gehäuse 270 und eine Kontakteinrichtung 280 auf. Die Kontakteinrichtung 280 ist zumindest teilweise in dem Gehäuse 270 angeordnet. Anders ausgedrückt ist das Gehäuse 270 ausgeformt, um zumindest einen Teilabschnitt der

Kontakteinrichtung 280 aufzunehmen. In dem Gehäuse 270 ist gemäß dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel beispielhaft lediglich eine Nut 272 zur Aufnahme mindestens eines Teilabschnittes des Federelements 240 in einem betätigten

Zustand des Tastenmoduls 120 ausgeformt. Die Kontakteinrichtung 280 ist ausgebildet, um bei einer Betätigung des Tastenmodul 120 einen elektrischen Kontakt herzustellen. Dabei ist die Kontakteinrichtung 280 beispielsweise durch die Tastenkappe 125 drückbar bzw. verformbar, um das Herstellen des elektrischen Kontaktes zu bewirken. Auf die Schalteinheit 260 wird unter Bezugnahme auf nachfolgende Figuren noch detaillierter eingegangen.

Fig. 3 zeigt eine partielle Explosionszeichnung des Tastenmoduls 120 aus Fig. 2 in einem teilweise zusammengefügten Zustand. Dabei zeigt Fig. 3 das Tastenmodul 120 in einem verglichen mit Fig. 2 weiter zusammengefügten Zustand. Hierbei ist die Schalteinheit 260 in einem zusammengefügten Zustand dargestellt, wobei die Kontakteinrichtung 280 partiell in dem Gehäuse 270 aufgenommen ist. Ferner sind die Flügelelemente 230 an dem Trägerelement 250 gelagert. Dabei sind die

Lagerabschnitte 234 der Flügelelemente 230 in den Aufnahmeabschnitte 252 des Trägerelements 250 angeordnet.

Fig. 4 zeigt eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 2 bzw. Fig. 3 in einem zusammengefügten Zustand. Hierbei sind von dem Tastenmodul 120 aufgrund der Perspektive in der Darstellung von Fig. 4 die Tastenkappe 125 und das Trägerelement 250 sichtbar. In dem zusammengefügten Zustand des Tastenmoduls 120 ist die Tastenkappe 125 mit den Flügelelementen verbunden und ist die

Schalteinheit von den Stegen und Armen der Flügelelemente umgeben angeordnet. Fig. 5 zeigt eine schräge Unteransicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 4. Hierbei sind von dem Tastenmodul 120 die Tastenkappe 125, die Flügelelemente 230 mit zwei der vier Befestigungsabschnitten 232, zwei der vier Lagerabschnitten 234 und einem der zwei Verbindungsabschnitten 236 mit dem gebogenen Endabschnitt 238 gezeigt. Ferner ist das Trägerelement 250 mit zwei der Aufnahmeabschnitte 252 sowie Lötflächen 554, das Gehäuse 270 mit einer Aufnahmebucht 574 und die

Kontakteinrichtung 280 mit Lötflächen 582 gezeigt.

Die Lötflächen 554 des Trägerelements 250 dienen zum Anbringen des

Trägerelements 250 an einem Schaltungssubstrat einer Tastatur. Die Lötflächen 582 der Kontakteinrichtung 280 der Schalteinheit dienen zum Anbringen der Schalteinheit an dem Schaltungssubstrat der Tastatur. Somit ist das Tastenmodul 120 durch Löten der Lötflächen 554 und 582 auf das Schaltungssubstrat direkt an dem

Schaltungssubstrat bestückbar. In dem Gehäuse 270 der Schalteinheit ist die Aufnahmebucht 574 zum Aufnehmen einer Lichtquelle ausgeformt. Bei der Lichtquelle kann es sich beispielsweise um eine Leuchtdiode zur Oberflächenmontage bzw. eine SMD-LED (SMD = surface-mounted device; LED = Licht emittierende Diode) handeln. Ferner ist das Gehäuse 270 gemäß einem Ausführungsbeispiel zumindest in einem Teilabschnitt aus einem transparenten oder opaken Material, insbesondere einem Kunststoffmaterial, ausgeformt. In der Darstellung von Fig. 5 ist erkennbar, dass die Schalteinheit mit dem Gehäuse 270 und der Kontakteinrichtung 280 in einem Bauraum angeordnet ist, der durch die Stege und Arme der Flügelelemente 230 umgeben ist.

Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel, insbesondere als eine Alternative zu den Lötflächen 554 und 582, können das Trägerelement und die Schalteinheit mittels Anschlussstiften an dem Schaltungssubstrat der Tastatur anbringbar sein.

Fig. 6 zeigt eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 2 bis Fig. 5 in einem zusammengefügten Zustand und ohne Tastenkappe. Somit entspricht die Darstellung in Fig. 6 der Darstellung aus Fig. 2 bzw. Fig. 3 mit Ausnahme dessen, dass die Tastenkappe weggelassen ist und das Tastenmodul 120 in dem

zusammengefügten Zustand gezeigt ist.

Fig. 7 zeigt eine Schrägansicht eines Teilabschnitts des Tastenmoduls aus Fig. 2 bis Fig. 6. Der in Fig. 7 dargestellte Teilabschnitt des Tastenmoduls umfasst das

Führungswerk bzw. die Flügelelemente 230 und das Federelement 240. In der Darstellung von Fig. 7 sind hierbei von den Flügelelementen 230 die

Befestigungsabschnitte 232, die Lagerabschnitte 234, die Verbindungsabschnitte 236 und erste Kopplungsabschnitte 731 sowie zweite Kopplungsabschnitte 733 gezeigt.

Die Kopplungsabschnitte 731 , 733 sind ausgeformt, um die Flügelelemente 230 mechanisch miteinander zu koppeln. Jedes Flügelelement 230 weist einen ersten Kopplungsabschnitt 731 und einen zweiten Kopplungsabschnitt 733 auf. Dabei ist an einem Ende des ersten Arms jedes Flügelelements 230 der erste

Kopplungsabschnitt 731 ausgeformt und ist an einem Ende des zweiten Arms jedes Flügelelements 230 der zweite Kopplungsabschnitt 733 ausgeformt. Der erste Kopplungsabschnitt 731 und der zweite Kopplungsabschnitt 733 jedes Flugelelements 230 sind unterschiedlich ausgeformt. Dabei sind alle ersten

Kopplungsabschnitte 731 gleich ausgeformt und sind alle zweiten

Kopplungsabschnitte 733 gleich ausgeformt. Somit ist der erste Kopplungsabschnitt 731 des ersten Flügelelements 230 mit dem zweiten Kopplungsabschnitt 733 des zweiten Flügelelements 230 koppelbar und ist der zweite Kopplungsabschnitt 733 des ersten Flügelelements 230 mit dem ersten Kopplungsabschnitt 731 des zweiten Flügelelements 230 koppelbar. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist der erste Kopplungsabschnitt 731 als eine Kulisse ausgeformt und ist der zweite Kopplungsabschnitt 733 als ein Vorsprungsabschnitt bzw. eine Platte ausgeformt. Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel können der erste Kopplungsabschnitt und der zweite Kopplungsabschnitt als Zähne ausgeformt sein.

Fig. 8 zeigt eine Seitenansicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 4 bzw. Fig. 5. Dabei sind in der Seitenansicht von Fig. 8 von dem Tastenmodul 120 die Tastenkappe 125, die Flügelelemente 230 mit zwei der Lagerabschnitte 234, das Trägerelement 250 mit zwei der Aufnahmeabschnitte 255 und das Gehäuse 270 der Schalteinheit dargestellt.

Fig. 9 zeigt eine Seitenansicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 4 bzw. Fig. 5. Dabei entspricht die in Fig. 9 dargestellte Seitenansicht der Seitenansicht aus Fig. 8 mit Ausnahme dessen, dass das Tastenmodul 120 in Fig. 9 verglichen mit der

Darstellung aus Fig. 8 um eine Vierteldrehung um eine orthogonal zu einer mit Schriftzeichen bedruckten Oberfläche der Tastenkappe 125 gedreht ist. In der Seitenansicht von Fig. 9 sind von dem Tastenmodul 120 die Tastenkappe 125, das Federelement 240, das Trägerelement 250 und das Gehäuse 270 der Schalteinheit mit der Nut 272 dargestellt.

Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf eine Tastenkappe 125. Bei der Tastenkappe 125 handelt es sich um die Tastenkappe aus einer der vorstehend beschriebenen

Figuren oder eine ähnliche Tastenkappe.

Fig. 1 1 zeigt eine Seitenansicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 6. Hierbei entspricht die in Fig. 1 1 gezeigte Seitenansicht der in Fig. 9 dargestellten Seitenansicht mit Ausnahme dessen, dass die Tastenkappe weggelassen ist. Somit sind von dem Tastenmodul 120 in der Darstellung von Fig. 1 1 eines der Flügelelemente 230 mit dem Verbindungsabschnitt 236, das Federelement 240, das Trägerelement 250 und das Gehäuse 270 der Schalteinheit mit der Nut 272 gezeigt.

Fig. 12 zeigt eine Seitenansicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 4 bzw. Fig. 5. Dabei entspricht die in Fig. 12 gezeigte Seitenansicht der in Fig. 8 dargestellten

Seitenansicht mit Ausnahme dessen, dass die Tastenkappe weggelassen ist. Somit sind von dem Tastenmodul 120 in der Darstellung von Fig. 12 die Flügelelemente 230 mit zwei der Lagerabschnitte 234, das Federelement 240, das Trägerelement 250 mit zwei der Aufnahmeabschnitte 255 und das Gehäuse 270 der Schalteinheit gezeigt.

Fig. 13 zeigt eine Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 6, Fig. 1 1 bzw. Fig. 12. Hierbei sind in der Darstellung von Fig. 13 von dem Tastenmodul 120 die

Flügelelemente 230 mit den Befestigungsabschnitten 232, den

Verbindungsabschnitten 236 und den Kopplungsabschnitten 731 und 733, das Federelement 240, Teilabschnitte des Trägerelements 250, das Gehäuse 270 mit der Nut 272 und Teilabschnitte der Kontakteinrichtung 280 gezeigt. Ferner sind in Fig. 13 auch Stege 1335, erste Arme 1337 und zweite Arme 1339 der Flügelelemente 230 explizit bezeichnet. Zudem ist ein Teilabschnitt 1376 des Gehäuses 270 gezeigt, der als mindestens eine Linse ausgeformt ist. Hierbei ist die Nut 272 zwischen dem Teilabschnitt 1376 und einem weiteren Teilabschnitt des Gehäuses 270 angeordnet, in dem die Kontakteinrichtung 280 partiell aufgenommen ist. Der Teilabschnitt 1376 des Gehäuses 270 ist ausgebildet, um Licht von einer Lichtquelle zu streuen und/oder zu bündeln. Die Lichtquelle ist gemäß einem Ausführungsbeispiel auch zumindest teilweise in dem Gehäuse 270 aufnehmbar.

Fig. 14 zeigt eine Kontakteinrichtung 280 für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Die Kontakteinrichtung 280 entspricht oder ähnelt der

Kontakteinrichtung aus einer der vorstehend beschriebenen Figuren. Somit ist die Kontakteinrichtung 280 als eine Kontakteinrichtung für eine Schalteinheit eines Tastenmoduls aus einer der vorstehend beschriebenen Figuren verwendbar. Die Kontakteinrichtung 280 weist ein Festkontaktstück 1482 und einen Kontaktgeber 1484 auf. Das Festkontaktstück 1482 und der Kontaktgeber 1484 sind elektrisch voneinander isoliert. An dem Festkontaktstück 1482 ist ein erster Kontakt der

Kontakteinrichtung 280 angeordnet. An dem Kontaktgeber 1484 ist ein zweiter Kontakt der Kontakteinrichtung 280 angeordnet.

Der Kontaktgeber 1484 weist eine den zweiten Kontakt tragende erste Federlasche 1486 und lediglich beispielhaft zwei Betätigungsabschnitte 1488 auf. Über die

Betätigungsabschnitte 1488 ist die erste Federlasche 1486 bewegbar, bis ein elektrischer Kontakt zwischen dem ersten Kontakt und dem zweiten Kontakt hergestellt ist. Die Betätigungsabschnitte 1488 sind bei einer Betätigung des

Tastenmoduls beispielsweise durch ein Oberteil für das Tastenmodul bzw. des Tastenmoduls betätigbar. Dabei ist der Kontaktgeber 1484 elastisch verformbar. Somit fungiert der Kontaktgeber 1484 auch als ein elastisches Mittel.

Das Festkontaktstück 1482 und der Kontaktgeber 1484 weisen gemäß einem

Ausführungsbeispiel jeweils zumindest eine Lötfläche aufweisen, wie sie in Fig. 5 gezeigt sind.

Fig. 15 zeigt die Kontakteinrichtung 280 aus Fig. 14. Genauer gesagt zeigt Fig. 15 die Kontakteinrichtung 280 aus Fig. 14 aus einer anderen Perspektive. Hierbei sind auch der erste Kontakt 1583 und der zweite Kontakt 1585 gezeigt und explizit bezeichnet.

Der erste Kontakt 1583 weist einen linienförmigen oder länglichen Kontaktbereich mit einer ersten Erstreckungsachse auf und der zweite Kontakt 1585 weist einen linienförmigen oder länglichen Kontaktbereich mit einer zweiten Erstreckungsachse auf. Die erste Erstreckungsachse und die zweite Erstreckungsachse kreuzen einander wobei ein elektrischer und mechanischer Kontakt zwischen dem ersten Kontakt 1583 und dem zweiten Kontakt 1585 in einem punktförmigen

Kontaktabschnitt herstellbar ist. Jede Erstreckungsachse erstreckt sich gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel schräg, insbesondere in einem Winkel von beispielsweise 45 Grad, bezüglich einer Längsachse oder Querachse des Festkontaktstücks 1482 bzw des Kontaktgebers 1484. Gemäß dem in Fig. 15 dargestellten Ausführungsbeispiel weisen der erste Kontakt 1583 und der zweite Kontakt 1585 jeweils ein dreieckiges Schnittprofil auf. Beispielsweise sind die Kontakte 1583 und 1585 aus einem Draht zugeschnitten und an der Kontakteinrichtung 280 angeschweißt.

Fig. 16 zeigt eine Kontakteinrichtung 280 für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Dabei entspricht die Kontakteinrichtung 280 in Fig. 16 der Kontakteinrichtung aus Fig. 14 bzw. Fig. 15 mit Ausnahme dessen, dass der Kontaktgeber 1484 lediglich einen Betätigungsabschnitt 1488 aufweist und anders ausgeformt ist, insbesondere hinsichtlich der ersten Federlasche 1486 und des Betätigungsabschnitts 1488. Anders ausgedrückt repräsentiert die

Kontakteinrichtung 280 in Fig. 16 eine bauliche Variante der Kontakteinrichtung aus Fig. 14 bzw. Fig. 15. Somit ähnelt die Kontakteinrichtung 280 in Fig. 16 der

Kontakteinrichtung aus Fig. 14 bzw. Fig. 15. Von den Kontakten der

Kontakteinrichtung 280 ist aufgrund einer in der Darstellung gewählten Perspektive lediglich der erste Kontakt 1583 sichtbar.

Fig. 17 zeigt eine Kontakteinrichtung 280 für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Die Kontakteinrichtung 280 in Fig. 17 entspricht der

Kontakteinrichtung aus Fig. 16 mit Ausnahme dessen, dass der Kontaktgeber 1484 insbesondere hinsichtlich der ersten Federlasche 1486 und des

Betätigungsabschnitts 1488 anders ausgeformt ist.

Fig. 18 zeigt eine Kontakteinrichtung 280 für ein Tastenmodul gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Dabei entspricht die Kontakteinrichtung 280 in Fig. 18 der Kontakteinrichtung aus Fig. 14 bzw. Fig. 15 mit Ausnahme dessen, dass der Kontaktgeber 1484 anders ausgeformt ist, insbesondere hinsichtlich der ersten Federlasche 1486 und der Betätigungsabschnitte 1488. Von den Kontakten der Kontakteinrichtung 280 ist aufgrund einer in der Darstellung gewählten Perspektive lediglich der erste Kontakt 1583 sichtbar. Unter Bezugnahme auf die Figuren 14 bis 18 sei angemerkt, dass die

Kontakteinrichtung 280, insbesondere der Kontaktgeber 1484 mit dem zumindest einen Betätigungsabschnitt 1488 und der ersten Federlasche 1486, ausgeformt ist, um den elektrischen Kontakt unter Erzeugung von Reibung zwischen dem ersten Kontakt 1583 und dem zweiten Kontakt 1585 herzustellen.

Fig. 19 zeigt eine Schnittdarstellung eines Tastenmoduls 120 gemäß einem

Ausführungsbeispiel. Das Tastenmodul 120 in Fig. 19 ähnelt hierbei dem

Tastenmodul aus Fig. 2, Fig. 3, Fig. 4, Fig. 5, Fig. 8 bzw. Fig. 9. Von dem

Tastenmodul 120 sind in Fig. 19 hierbei die Tastenkappe 125 mit einem oberen Nocken 1928, die Flügelelemente 230, das Federelement 240, das Trägerelement 250 und lediglich beispielhaft zwei untere Nocken 1978 dargestellt.

Der obere Nocken 1928 ist als ein Teilabschnitt der Tastenkappe 125 ausgeformt. Genauer gesagt ist der obere Nocken 1928 als ein in Richtung zu dem Federelement 240 hin vorspringender Teilabschnitt der Tastenkappe 125 ausgeformt. Die unteren Nocken 1978 sind als Teilabschnitte des Gehäuses der Schalteinheit ausgeformt. Dabei sind die unteren Nocken 1978 als in Richtung zu dem Federelement 240 hin vorspringende Teilabschnitte des Gehäuses ausgeformt. Die unteren Nocken 1978 sind beispielsweise in der Nut des Gehäuses angeordnet. Somit ist das

Federelement 240 zwischen dem oberen Nocken 1928 und den unteren Nocken 1978 angeordnet. Die Nocken 1928 und 1978 sind ausgeformt, um in einem betätigen Zustand des Tastenmoduls 120 das Federelement 240 zu verformen, genauer gesagt elastisch zu verformen.

Das Federelement 240 ist mit zunehmendem Betätigungsweg bei einer Betätigung des Tastenmoduls 120 durch die Nocken 1928 und 1978 verformbar. Hierbei sind die Nocken 1928 und 1978 ausgeformt und angeordnet, um das Federelement 240 zu verbiegen. Bei einer Verformung durch die Nocken 1928 und 1978 verliert eine Federkraft des Federelements 240 eine Linearität, wobei aufgrund des verformten Federelements 240 eine einer Betätigungskraft entgegenwirkende Rückstellkraft bzw. ein einer Betätigungskraft entgegenwirkender Widerstand steigt. Zusätzlich oder alternativ kann gemäß einem Ausführungsbeispiel zumindest ein Nocken an dem Trägerelement 250 ausgeformt sein. Fig. 20 zeigt eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls 120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Tastenmodul 120 entspricht hierbei dem

Tastenmodul aus einer der vorstehend beschriebenen Figuren mit Ausnahme dessen, dass das Tastenmodul 120 eine Schalteinheit mit unterschiedlicher

Kontakteinrichtung 280 und daran angepasstem Gehäuse 270 und zusätzlich ein Zwischenstück 2025 aufweist, das mit der Tastenkappe 125 koppelbar ist. Hierbei repräsentieren die Tastenkappe 125 und das Zwischenstück 2025 das Oberteil für das Tastenmodul 120. Das Zwischenstück 2025 ist mittels der

Verbindungsabschnitte 236 mit den Flügelelementen 230 verbindbar. Die

Tastenkappe 125 ist mit dem Zwischenstück 2025 koppelbar.

Fig. 21 zeigt eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls 120 gemäß einem Ausführungsbeispiel. Das Tastenmodul 120 entspricht hierbei dem

Tastenmodul aus einer der Figuren 2 bis 9 bzw. Fig. 19 mit Ausnahme dessen, dass das Trägerelement 250 Verankerungsabschnitte 2156 zum Verankern eines

Stabilisatorbügels 2190 zum Stabilisieren eines Oberteils für das Tastenmodul 120 hinsichtlich Drehmomenten und Biegemomenten aufweist. Die

Verankerungsabschnitte 2156 sind in Gestalt von Ösen ausgeformt. Gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem Trägerelement 250 beispielhaft zwei Verankerungsabschnitte 2156 ausgeformt. Das Oberteil für das Tastenmodul 120 weist hierbei die Tastenkappe 125 auf. Der Stabilisatorbügel 1 190 ist dabei U- förmig gebogen. Der Stabilisatorbügel 1 190 ist in den Verankerungsabschnitten 2156 verankert. Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist das Tastenmodul 120 den Stabil isatorbügel 1 190 auf. Fig. 22 zeigt eine Schrägansicht eines Teilabschnitts eines Tastenmoduls gemäß einem Ausführungsbeispiel. Der in Fig. 22 dargestellte Teilabschnitt entspricht dem in Fig. 7 gezeigten Teilabschnitt mit Ausnahme dessen, dass zwei Federelemente 240 vorgesehen sind, die als Druckfedern ausgeführt sind, und in der Darstellung ein Trägerelement 250 gezeigt ist, welches dem Trägerelement aus einer der vorstehend beschriebenen Figuren ähnelt, wobei teilweise die Flügelelemente 230 und das Trägerelement 250 konstruktiv an die Federelemente 240 angepasst sind. Jedes der Federelemente 240 erstreckt sich entlang einem miteinander gekoppelten Paar von Armen der Flügelelemente 230. Die Befestigungsabschnitte der

Flügelelemente 230 sind in der Darstellung von Fig. 22 durch die

Aufnahmeabschnitte 252 aufweisende Wandabschnitte des Trägerelements 250 verdeckt. Die Flügelelemente 230 sind über die Kopplungsabschnitte 731 und 733 miteinander gekoppelt und weisen die Lagerabschnitte 234 sowie die

Verbindungsabschnitt 236 auf.

Fig. 23 zeigt eine partielle Explosionszeichnung eines Tastenmoduls 120 gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Das Tastenmodul 120 gemäß dem in Fig. 23 gezeigten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung entspricht dem Tastenmodul aus einer der vorstehend beschriebenen Figuren mit Ausnahme dessen, dass das Gehäuse 270 und die Kontakteinrichtung 280 der Schalteinheit sowie der Verbindungsabschnitt 236 jedes Flügelelements 230 anders ausgeformt sind und das Tastenmodul 120 zusätzlich einen Hilfsbetätiger 2392 aufweist.

Die Darstellung in Fig. 23 ähnelt hierbei der Darstellung aus Fig. 2 oder Fig. 20. In Fig. 23 sind von dem Tastenmodul 120 insbesondere die Tastenkappe 125, die Flügelelemente 230 mit den Befestigungsabschnitten 232, den Lagerabschnitten 234 und den Verbindungsabschnitten 236, das Federelement 240, das Trägerelement

250 mit den Aufnahmeabschnitten 252, das Gehäuse 270 mit der Nut 272, dem Teilabschnitt 1376, zwei Betätigungsöffnungen 2371 und einem Halterungsabschnitt 2375, die Kontakteinrichtung 280 mit dem Festkontaktstück 1482, dem Kontaktgeber 1484, der ersten Federlasche 1486, zwei Betätigungsabschnitten 1488 und einer zweiten Federlasche 2387 und der Hilfsbetätiger 2392 gezeigt.

In dem Gehäuse 270 sind gemäß dem in Fig. 23 dargestellten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beispielhaft zwei Betätigungsöffnungen 2371 zum Freilegen des zumindest einen Betätigungsabschnitts 1488 der Kontakteinrichtung 280 ausgeformt. Ferner weist das Gehäuse 270 zumindest einen

Halterungsabschnitt 2375 zum Halten des Hilfsbetätigers 2392 auf. Der zumindest eine Halterungsabschnitt 2375 ist gemäß dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung als ein Stift ausgeformt. Das Gehäuse 270 ist an dem Trägerelement 250 angeordnet. Der Hilfsbetätiger 2392 ist ausgebildet, um die Kontakteinrichtung 280 zu betätigen. Dabei ist der Hilfsbetätiger 2392 aus einem Kunststoffmaterial ausgeformt. Der Kontaktgeber 1484 der Kontakteinrichtung 280 weist zusätzlich zu der den zweiten Kontakt tragenden ersten Federlasche 1486 die zweite Federlasche 2387 zum Erzeugen eines Betätigungsgeräuschs auf. Hierbei weist die erste Federlasche 1486 einen Betätigungsabschnitt 1488 auf. Ferner weist die zweite Federlasche 2387 ebenfalls einen Betätigungsabschnitt 1488 auf. Dabei ist der Kontaktgeber 1484 einstückig ausgeformt. Insbesondere ist der Kontaktgeber 1484 als ein Stanzteil oder Stanz- und Biegeteil aus einem Metallmaterial

ausgeformt.

Auf das Gehäuse 270, auf die Kontakteinrichtung 280 und auf den Hilfsbetätiger 2392 wird unter Bezugnahme auf nachfolgende Figuren noch detaillierter

eingegangen.

Fig. 24 zeigt eine partielle Explosionszeichnung von Teilen des Tastenmoduls 120 aus Fig. 23. Dabei entspricht die Darstellung in Fig. 24 der Darstellung aus Fig. 23 mit Ausnahme dessen, dass die Tastenkappe in der Darstellung weggelassen ist. Fig. 25 zeigt eine schräge Draufsicht auf die Schalteinheit 260 und das

Trägerelement 250 aus Fig. 23 bzw. Fig. 24 in einem teilweise zusammengesetzten Zustand. Dabei ist die Kontakteinrichtung teilweise in dem Gehäuse 270

aufgenommen. Die Betätigungsabschnitte 1488 der Kontakteinrichtung sind durch die Betätigungsöffnungen 2371 des Gehäuses 270 hindurch erkennbar.

Fig. 26 zeigt die Kontakteinrichtung 280 aus Fig. 23, Fig. 24 bzw. Fig. 25. Dabei ist der an dem Festkontaktstück 1482 angeordnete erste Kontakt 1583 ferner explizit bezeichnet. Die erste Federlasche 1486 und die zweite Federlasche 2187 erstrecken sich nebeneinander und über das Festkontaktstück 1482 hinweg. Auch ist in der Darstellung von Fig. 26 genauer erkennbar, dass sich die erste Federlasche 1486 in dem Betätigungsabschnitt 1488 verjüngt. Der Betätigungsabschnitt 1488 der zweiten Federlasche 2387 weist an einer von der ersten Federlasche 1486 abgewandten Seite eine Knickstelle auf, an welcher der Betätigungsabschnitt 1488 in Richtung zu dem Festkontaktstück 1482 und der ersten Federlasche 1486 hin abgeknickt ausgeformt ist.

Fig. 27 zeigt den Hilfsbetätiger 2392 aus Fig. 23 bzw. Fig. 24 in einer schrägen Unteransicht. Der Hilfsbetätiger 2392 weist gemäß dem hier dargestellten

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zwei Anbringungsabschnitte 2794, zwei Nasen 2796 und drei Fixierungsabschnitte 2798 auf. Der Hilfsbetätiger 2392 ist einstückig ausgeformt, beispielsweise aus einem Kunststoffmaterial. Die Anbringungsabschnitte 2794 sind ausgeformt, um ein bewegliches Anbringen des Hilfsbetätigers 2392 an dem zumindest einen Halterungsabschnitt des Gehäuses der Schalteinheit zu ermöglichen. Die Anbringungsabschnitte 2794 sind

beispielsweise bogenförmig oder hakenförmig ausgeformt und zur Aufnahme des zumindest einen Halterungsabschnittes durch Einrasten oder Einschnappen ausgebildet.

Die Nasen 2796 sind ausgeformt, um bei der Betätigung des Tastenmoduls die erste Federlasche und/oder die zweite Federlasche der Kontakteinrichtung auszulenken. Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, bei dem die Kontakteinrichtung anders ausgeformt ist, kann der Hilfsbetätiger 2392 lediglich eine Nase 2796 und/oder zumindest eine anders ausgeformte Nase 2796 aufweisen.

Die Fixierungsabschnitte 2798 sind ausgeformt, um den Hilfsbetätiger 2392 an dem ersten Flügelelement oder dem zweiten Flügelelement zu fixieren. Dabei sind die Fixierungsabschnitte 2798 als Vorsprünge ausgeformt. Gemäß einem anderen

Ausführungsbeispiel kann der Hilfsbetätiger 2392 eine andere Anzahl von

Fixierungsabschnitten 2798 und/oder anders ausgeformte Fixierungsabschnitte 2798 aufweisen. Fig. 28 zeigt den Hilfsbetatiger 2392 aus Fig. 23, Fig. 24 bzw. Fig. 27 in einer schrägen Draufsicht. Hierbei ist darstellungsbedingt eine der Nasen 2796 durch einen der Fixierungsabschnitte 2798 verdeckt. Ist erkennbar, dass die

Fixierungsabschnitte 2798 angeordnet und ausgeformt sind, um den Steg eines der Flügelelemente zwischen einem der Fixierungsabschnitte 2798 einerseits und den restlichen beiden Fixierungsabschnitten 2798 andererseits anzuordnen.

Fig. 29 zeigt eine partielle Explosionszeichnung von Teilen des Tastenmoduls 120 aus Fig. 24 in einem teilweise zusammengesetzten Zustand. Dabei ist das

Federelement 240 in jeweils einen Befestigungsabschnitt 232 des ersten

Flügelelements 230 des zweiten Flügelelements 230 eingehängt. Ferner sind die Flügelelemente 230 über ihre Kopplungsabschnitte miteinander gekoppelt. Die Schalteinheit und das Trägerelement 250 sind in dem Zustand von Fig. 25 gezeigt. Somit ist die Kontakteinrichtung zumindest teilweise in dem Gehäuse 270

aufgenommen.

Fig. 30 zeigt eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 24 bzw. Fig. 29 in einem montierten und unbetätigten Zustand. Hierbei sind die Flügelelemente 230 an dem Trägerelement 250 angebracht, wobei die Lagerabschnitte 234 der Flügelelemente 230 in den Aufnahmeabschnitten 252 des Trägerelements 250 angeordnet sind. Der Hilfsbetätiger 2392 ist mittels seiner Anbringungsabschnitte an dem Gehäuse 270 angebracht und mittels seiner Fixierungsabschnitte an einem der Flügelelemente 230 fixiert. Dabei ist eine Erstreckungsebene des Hilfsbetätigers 2392 relativ zu einer Erstreckungsebene des Gehäuses 270 geneigt.

Fig. 31 zeigt eine schräge Draufsicht auf das Tastenmodul 120 aus Fig. 24, Fig. 29 bzw. Fig. 30 in einem montierten und betätigten Zustand. Dabei ist erkennbar, dass das Federelement 240 in die Nut 272 des Gehäuses 270 eingetaucht angeordnet ist Ein Teil einer auf die Flügelelemente 230 ausgeübten Betätigungskraft ist über den Hilfsbetätiger 2392 auf die Kontakteinrichtung der Schalteinheit übertragen. Hierbei ist die Erstreckungsebene des Hilfsbetätigers 2392 in dem betätigten Zustand des Tastenmoduls 120 entlang der Erstreckungsebene des Gehäuses 270 ausgerichtet. Fig. 32 zeigt eine Seitenansicht des Tastenmoduls 120 aus Fig. 30. Dabei ähnelt die Darstellung in Fig. 32 der Darstellung aus Fig. 12. In der Seitenansicht von Fig. 32 sind von dem Tastenmodul 120 die Flügelelemente 230 mit zweien der

Lagerabschnitte 234, das Federelement 240, das Trägerelement 250 mit zweien der Aufnahmeabschnitte 252, ein Teilabschnitt des Gehäuses 270 sowie ein

Teilabschnitt des Hilfsbetätigers 2392 gezeigt. Ferner ist eine Schnittlinie A-A für eine Schnittdarstellung bzw. Teilschnittdarstellung durch das Tastenmodul 120

eingezeichnet. Die Schnittlinie A-A verläuft hierbei quer zu einer Längsachse des Federelements 240.

Fig. 33 zeigt eine Teilschnittdarstellung des Tastenmoduls 120 aus Fig. 32 entlang der Schnittlinie A-A. Dabei sind in der Teilschnittdarstellung von Fig. 33 von dem Tastenmodul 120 dabei Teilabschnitte eines der Flügelelemente 230 mit zweien der Befestigungsabschnitte 232, Teilabschnitte des Federelements 240, Teilabschnitte des Trägerelements 250, Teilabschnitte des Gehäuses 270 mit einem

Ablenkabschnitt 3373, Teilabschnitte des Hilfsbetätigers 2392 mit den zwei Nasen 2796 und Teilabschnitte der Kontakteinrichtung mit der ersten Federlasche 1486, der zweiten Federlasche 2387, dem ersten Kontakt 1583 sowie dem zweiten Kontakt 1585 gezeigt.

Hierbei ist erkennbar, dass eine erste der Nasen 2796 des Hilfsbetätigers 2392 zum Betätigen bzw. Auslenken der ersten Federlasche 1486 und somit zum Schließen der Kontakte 1583 und 1585 ausgeformt und angeordnet ist. Ferner ist erkennbar, dass eine zweite der Nasen 2796 des Hilfsbetätigers 2392 zum Betätigen bzw.

Auslenken der zweiten Federlasche 2387 ausgeformt und angeordnet ist, um ein Betätigungsgeräusch zu erzeugen. Dabei ist der Ablenkabschnitt 3373 des

Gehäuses 270 ausgeformt, um die zweite Federlasche 2387 der Kontakteinrichtung 280 abzulenken, wenn das Tastenmodul 120 betätigt wird. Der Ablenkabschnitt 3373 ist bezüglich einer Bewegung bzw. Bewegungsachse des Tastenmoduls 120 bei der

Betätigung desselben schräg geneigt ausgeformt. Hierbei ist ein Knickwinkel des Betätigungsabschnittes der zweiten Federlasche 2387 größer als ein Neigungswinkel des Ablenkabschnitts 3373 relativ zu der Bewegungsachse. Somit ist eine Endkante der zweiten Federlasche 2387 von dem Ablenkabschnitt 3373 beabstandet angeordnet. So können Reibung, Kratzen und dergleichen zwischen dem

Ablenkabschnitt 3373 und dem Betätigungsabschnitt der zweiten Federlasche 2387 minimiert oder verhindert werden.

Bei der Betätigung des Tastenmoduls 120 erfolgt eine Bewegung der Flügelelemente 230, die über den Hilfsbetätiger 2392 auf die erste Federlasche 1486 und die zweite Federlasche 2387 übertragen wird. Bei einer solchen Auslenkbewegung der ersten Federlasche 1486 gelangen der erste Kontakt 1583 und der zweite Kontakt 1585 in Kontakt miteinander. Ferner wird bei einer solchen Auslenkbewegung der zweiten Federlasche 2387 dieselbe an ihrem Betätigungsabschnitt durch den

Ablenkabschnitt 3373 lateral abgelenkt. Aufgrund der Schräge bzw. Neigung des Ablenkabschnitts 3373 relativ zu der Bewegung nimmt die laterale Ablenkung der zweiten Federlasche 2387 mit zunehmender Auslenkung zu, bis der

Betätigungsabschnitt der zweiten Federlasche 2387 von der ihn betätigenden Nase 2796 des Hilfsbetätigers 2392 rutscht und es zu einem das Betätigungsgeräusch erzeugenden Rückschlag der zweiten Federlasche 2387 gegen das Gehäuse 270 oder den Hilfsbetätiger 2392 kommt. Unter Bezugnahme auf die vorstehend beschriebenen Figuren werden nachfolgend Ausführungsbeispiele zusammenfassend und mit anderen Worten beschrieben.

Eine Grundlage des Tastenmoduls 120 bildet insbesondere eine Doppelflügel- Mechanik, welche außer der Aufgabe, die Taste parallel zu führen, auch die Aufgabe der Rückstellung und des spezifischen Kraft-Weg-Verlaufes übernimmt. Die

Flügelelemente 130 der Doppelflügel-Mechanik sind beispielsweise als Stanzteile konzipiert. Dies ermöglicht eine kostengünstige Anfertigung der Teile aus

hochfestem Stahl und resultiert somit in Vorteilen hinsichtlich Steifigkeit und

Verschleiß. Es ist auch denkbar, die Teile beispielsweise aus Kunststoff

auszuformen. Außerdem sind die Flügelelemente 230 als Gleichteile konzipiert und es werden je Tastenmodul 120 zwei Flügelelemente 230 verwendet. Die

Doppelflügel-Mechanik ist beispielsweise für einen optimalen Betätigungsweg von etwa 1 ,5 Millimeter oder dergleichen ausgelegt. Um nachteiliges Spiel zu reduzieren, sind die Flügelelemente 230 nicht als

Drehscharnier ausgeführt, sondern mittels Lagerkerben bzw. der

Aufnahmeabschnitte 252, wobei sich eine Schwenkbewegung lediglich in einem vordefinierten Winkelbereich ausführen lässt. Da die beiden Flügelelemente 230 mittels des zumindest einen Federelements 240 zusammengespannt und in die Aufnahmeabschnitte 252 eingedrückt sind, bewegen sich die beiden Flügelelemente 230 spielfrei bzw. spielarm und geräuscharm. Die Flügelelemente 230 sind durch die Kopplungsabschnitte 731 und 733 bzw. auch mittels Kulissen miteinander

verbunden, die sich bei einer Betätigung des Tastenmoduls 120 ergebende gegenläufige Kreisbewegungen beider Flügelelemente 230 entkoppeln. Die

Aufnahmeabschnitte 252, Lagerabschnitte 234, Kulissen bzw. erste

Kopplungsabschnitt 731 und Befestigungsabschnitte 232 bzw. Feder-Einhängungen sind so angeordnet, dass das Tastenmodul 120 während der Betätigung nach einem frühen Maximum einen abfallenden Kraft-Weg-Verlauf aufweist.

Dies bedeutet, dass in der Ruhestellung eine Rückstellkraft am höchsten ist. In der Endstellung bzw. im vollständig betätigten Zustand geht die Rückstell kraft gegen Null. Der Kraft-Weg-Verlauf kann beliebig eingestellt werden, insbesondere mittels des Federelements 240 und der Schalteinheit 260 sowie optional der Nocken 1928 und/oder 1978. Das Zwischenteil 2025 bzw. die Tastenkappe 125 ist mittels zweier Schnapper an als vorgespannte Ausgleichsfedern bzw. Plattfedern ausgeführten Verbindungsabschnitten 236 der Flügelelemente 230 eingerastet und ist somit spielfrei schwimmend gelagert. Während der Betätigung bewegt sich das Oberteil 125 bzw. 125 und 2025 gleichmäßig bzw. parallel zu dem Trägerelement 250. Da eine Steifigkeit der metallischen Flügelelemente 230 hoch ist und ein Gesamtspiel im Führungswerk minimiert ist, bewegt sich das Oberteil 125 bzw. 125 und 2025 bzw. Tasten-Oberteil präzise und gleichmäßig. Von dem Führungswerk umgeben befindet sich das mechanische Schaltwerk 260, welches einen den klassischen,

mechanischen Schalter ausbildet.

Das Schaltwerk weist das Gehäuse 270 und die Kontakteinrichtung 280 mit zwei Kontaktteilen auf: dem Festkontaktstück 1482 und dem federndem Kontaktgeber 1484. Beide Kontaktteile sind beispielsweise mit sogenannten Crosspoint- Goldkontakten bestückt, was die Lebensdauer und die Zuverlässigkeit der

Schalteinheit 260 verbessert. Das Gehäuse 270 des Schaltwerkes übernimmt auch eine optische Funktion, wobei das Gehäuse 270 ausgebildet ist, um Licht von einer Lichtquelle zu leiten und auf eine Innenfläche der Tastenkappe 125 zu verteilen.

Zu Beginn der Betätigung steigt zunächst eine Betätigungskraft schlagartig an, weil das Führungswerk durch das zumindest eine Federelement 240 vorgespannt und die Rückstellkraft in der Ruhestellung am höchsten ist. Dieses Verhalten des

Tastenmoduls 120 erlaubt eine Realisierung eines sehr geringen Vorlaufwegs, wobei insbesondere vermieden werden kann, dass durch zufällige Tastenberührung irrtümlich ein Tasten-Befehl ausgelöst wird. Bei einer Gummiglocke als Schalteinheit wäre der Kraftanstieg erheblich flacher und mit längerem Vorlaufweg. Nach einem vordefinierten Vorlaufweg berührt ein Betätigungselement der Tastenkappe 125 den zumindest einen Betätigungsabschnitt 1488 bzw. eine Betätigungszunge des

Kontaktgebers 1484 und nach einem definierten Weg werden die Kontakte 1583 und 1585 bzw. die Crosspoint-Kontakte geschlossen. Ab dieser Berührung verändert sich der Kraft-Weg-Verlauf des Tastenmoduls 120, da der Kraft-Weg-Verlauf des

Schaltwerks bzw. der Schalteinheit 260 in den Kraft-Weg-Verlauf das Führungswerks integriert wird. Ab der Kontaktberührung verändert sich die Steifigkeit des

Kontaktgebers 1484, sodass der Schaltpunkt durch geübte Benutzer wahrgenommen werden kann, wobei der Kraft-Weg-Verlauf einen Knick aufweist. Dies kann unter anderem bei Computerspielen vorteilhaft sein, da eine Weiterbetätigung der Taste nicht unbedingt erforderlich ist und eine Aktionsgeschwindigkeit und Effektivität im Spiel dadurch erhöht werden können. Bei einer weiteren Betätigung bzw. einem Nachlaufweg trifft der Federkörper des zumindest einen Federelements 240 auf einen unteren Nocken 1978 bzw. Auflagenocken des Schaltwerkgehäuses bzw. Gehäuses 270. Ab diesem Moment fängt der Federkörper an, sich zu verbiegen und leistet einen steigenden Kraftverlauf, der den Tastenanschlag weich macht.

Das Schaltwerk bzw. die Schalteinheit 260 ist in einen Sockel bzw. das

Trägerelement 250 einrastbar. Das Trägerelement 250 des Tastenmoduls 120 ist beispielsweise als ein Stanzteil ausgeführt, sodass das Tastenmodul 120 als ein einziges, SMD-lötfähiges Teil realisiert werden kann. Das ermöglicht, die Schalteinheiten 260 in einem Bestückungsprozess gleichzeitig mit anderen SMD- Teilen wie beispielsweise LEDs, Widerständen, Dioden etc. auf dem

Schaltungssubstrat 1 10 mittels einer üblichen SMD-Bestückungsanlage flexibel zu bestücken. Dies reduziert die gesamten Fertigungskosten, macht die Gestaltung des Tastenfeldes einer Tastatur 100 flexibel und spart Investitionen in Maschinen, Anlagen und Werkzeuge. Bedingt durch flache Löt-Pads bzw. Lötflächen 554 und 582 entsteht eine Unabhängigkeit von einer Dicke des Schaltungssubstrats 1 10 und können die Tastenmodule 120 beispielsweise auf Schaltfolien bestückt werden. Alternativ kann das Tastenmodul 120 mit herkömmlichen Steckanschlüssen realisiert werden und wie gewohnt mit Wellen-Lötanlagen gelötet werden.

Nachfolgend werden unterschiedliche Varianten für das Oberteil 125 und/oder 2025 kurz vorgestellt. In einer vereinfachten Ausführung kann das Oberteil in Gestalt der Tastenkappe 125 als Einzelteil realisiert sein. In dem Fall können Tastenkappen 125 einzeln oder als gesamtes Tastenfeld beispielsweise lackiert und anschließend auf beliebige Länder-Varianten durch Laser-Verfahren beschriftet sein. Optional kann das Oberteil als Zwischenstück 2025, welches als ein Standardteil ausgeführt ist, vorgesehen sein. Die Tastenkappe 125 kann dann als eine einfache Schale realisiert und auf das Zwischenstück 2025 aufgeschnappt werden. Dabei kann eine

Beschriftung wie zuvor beschrieben erfolgen. Alternativ können Tasten-Symbole beispielsweise mittels Zwei-Komponenten-Technologie hergestellt werden. Eine Umstellung von Ländervarianten erfolgt durch Austausch von Tastenkappen 125. Die Tastenkappe 125 und/oder das Zwischenstück 2025 können kundenseitig

bereitgestellt werden.

Der Stabilisatorbügel 2190 bzw. Tasten-Stabilisator kann kostengünstig realisiert werden. Als Stabilisatorbügel 2190 kann ein in die U-Form gebogener Runddraht verwendet werden. Der Mittelteil des Stabilisatorbügels 2190 wird in die Tastenkappe 125 oder in das Zwischenstück 2025 eingeschnappt und dabei mittels

Drehscharnieren drehbeweglich gelagert. Das Trägerelement 250 ist mit zwei Zusatzlaschen in Gestalt der Verankerungsabschnitte 2156 ausgeformt. Jeder Verankerungsabschnitt 2156 weist unter anderem einen abgewinkelten Bereich mit je einer Bohrung für einen Schenkel des Stabilisatorbügels 2190 auf. Bei einer Montage werden die Schenkel des Stabilisatorbügels 2190 in die Löcher der gesteckt. Die Verankerungsabschnitte 2156 können zusätzlich an weitere Löt-Pads des Schaltungssubstrats 1 10 angelötet werden. Dies erhöht eine mechanische Festigkeit des Tastenmoduls 120. Mittels des Stabilisatorbügels 2190 können eine Mehrfachmechanik für längliche Tasten und ein Schutz gegen Drehmoment und Biegung sowie für Querstabilität bereitgestellt werden. Die Verankerungsabschnitte 2156 können beispielsweise mit dem Trägerelement 250 mit gestanzt werden. Das Tastenmodul 120 kann nach dem Baukastenprinzip aufgebaut sein. Das zumindest eine Federelement 240 weist eine Funktion der Entkoppelung des

Oberteils 125 und/oder 2020 und eine Funktion der Ermöglichung einer spielfreien, gleichmäßigen Bewegung des Oberteils 125 und/oder 2020 auf. Eine Ausführung der Flügelelemente 230 und des Trägerelement 250 als Metallteile bietet den Vorteil, dass eine Metallkonstruktion steif und kostengünstig ist. Der Kraft-Weg-Verlauf bei einer Betätigung weist ein Maximum nach einem minimalen Betätigungsweg und dann einen annähernd linear abfallenden Verlauf bis nach einem Scheitelpunkt bis zu einer Berührung zwischen dem zumindest einen Federelement 240 und den Nocken 1928 und/oder 1978 auf.

Umfasst ein Ausführungsbeispiel eine„und/oder" Verknüpfung zwischen einem ersten Merkmal und einem zweiten Merkmal, so kann dies so gelesen werden, dass das Ausführungsbeispiel gemäß einer Ausführungsform sowohl das erste Merkmal als auch das zweite Merkmal und gemäß einer weiteren Ausführungsform entweder nur das erste Merkmal oder nur das zweite Merkmal aufweist.

Bezuqszeichen

100 Tastatur

1 10 Schaltungssubstrat

120 Tasten modul

125 Tasten kappe

230 Flügelelement

232 Befestigungsabschnitt

234 Lagerabschnitt

236 Verbindungsabschnitt

238 Endabschnitt

240 Federelement

250 Trägerelement

252 Aufnahmeabschnitt

260 Schalteinheit

270 Gehäuse

272 Nut

280 Kontakteinrichtung

554 Lötfläche

574 Aufnahmebucht

582 Lötfläche

731 erster Kopplungsabschnitt

733 zweiter Kopplungsabschnitt

1335 Steg

1337 erster Arm

1339 zweiter Arm

1376 Teilabschnitt

1482 Festkontaktstück

1484 Kontaktgeber

1486 erste Federlasche

1488 Betätigungsabschnitt

1583 erster Kontakt

1585 zweiter Kontakt 1928 oberer Nocken

1978 unterer Nocken

2025 Zwischenstück

2156 Verankerungsabschnitt

2190 Stabilisatorbügel

2371 Betätigungsöffnung

2375 Halterungsabschnitt

2387 zweite Federlasche

2392 Hilfsbetätiger

2794 Anbringungsabschnitt

2796 Nase

2798 Fixierungsabschnitt

3373 Ablenkabschnitt