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Title:
KIT FOR CONVERTING A LUMINAIRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/085444
Kind Code:
A1
Abstract:
A kit serves the purpose of converting a luminaire with a linear fluorescent lamp (1) with a base at both ends from inductive to electronic high-frequency operation. This kit is provided with two end parts (10, 11), which can be plugged onto contact pins of the fluorescent lamp bases and can be electrically connected to one another, and with an electronic ballast (15), whose component parts are accommodated in at least one of the two end parts (10, 11). These end parts (10, 11) are in each case in the form of a sleeve and can be electrically connected to one another via at least two lines (20, 21). These high-frequency lines (20, 21) run along the fluorescent lamp (1) and are formed or arranged such that no or only minimal electromagnetic interference voltages are transmitted into the power supply system.

Inventors:
KÄLIN, Ruedi (Breitenweg 22A, Seon, CH-5703, CH)
Application Number:
EP2007/000624
Publication Date:
August 02, 2007
Filing Date:
January 25, 2007
Export Citation:
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Assignee:
GLOBAL ENERGY MANAGEMENT (EUROPE) LTD. (Sydenham Road, London SE26 5QF, GB)
KÄLIN, Ruedi (Breitenweg 22A, Seon, CH-5703, CH)
International Classes:
F21V23/02; H01R33/94; H05B41/00
Attorney, Agent or Firm:
LUCHS, Willi (Luchs & Partner, Schulhausstrasse 12, Zürich, CH-8002, CH)
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Claims:

PATENTANSPRüCHE

1. Bausatz zum Umrüsten einer Leuchte mit einer geraden, beidseitig gesockelten Leuchtstofflampe (1) von induktivem auf elektronischen Hochfrequenzbetrieb, mit zwei auf Kontaktstifte der Leuchtstofflampen- Sockel aufsteckbare Endteile (10. . 11) und mit einem elektronischen Vor- schaltgerät (15), dessen Bauteile in mindestens einem der beiden Endteile (10, 11) untergebracht sind, wobei die beiden Endteile (10, 11) miteinander elektrisch verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden aufsteckbaren Endteile (10, 11) jeweils hülsenförmig ausgebildet sind und über mindestens zwei einadrige Leitungen (20, 21) und/oder mindestens eine zweiadrige Leitung miteinander elektrisch verbindbar sind, wobei diese Hochfrequenz-Leitungen (20, 21) zwischen den auf die Leuchtstofflampen-Sockel aufgesteckten Endteilen (10, 11) entlang der Leuchtstofflampe (1) verlaufen und derart ausgebildet oder angeordnet sind, dass keine oder nur minimale elektromagnetische Störspannungen ins Netz übertragen werden.

2. Bausatz nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenz-Leitungen (20, 21 ) an die Endteile ( 10, 1 1 ) ansteckbar sind.

3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenz-Leitungen (20, 21 ) zwei miteinander verdrillte Drähte umfassen.

4. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hochfrequenz-Leitung zwei parallel verlaufende Drähte umfasst, die durch eine die elektromagnetischen Störspannungen abschirmende Schutzhülle umschlossen sind.

5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile ( 10, 1 1 ) als einseitig geschlossene Hülsen ausgebildet sind, in welche die Leuchtstofflampe ( 1 ) mit ihren Enden jeweils einsteckbar ist.

6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile ( 10, 1 1 ) derart ausgebildet sind, dass die Achse der Leuchtstofflampe ( 1 ) im eingesetzten Zustand konzentrisch zu der Achse der vorher eingesetzten Leuchtstofflampe (T8) in Fassungen (2,3) für die Endteile ( 10, 1 1 ) verläuft.

7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den auf die Leuchtstofflampen-Sockel aufgesteckten Endteilen ( 10, 1 1 ) entlang der Leuchtstofflampe ( 1 ) verlaufenden Hochfrequenz-Leitungen (20, 21 ) an dem Bausatz oder an der Leuchte oder an einem am Bausatz oder an der Leuchte montierten Reflektor befestigbar sind.

8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Endteile derart ausgebildet sind, dass sie an dem Leuchtstofflampen-Sockel jeweils befestigbar sind und die Leuchtstofflampe ( 1 ) in diese in dem Leuchtstofflampen-Sockel befestigten Endteile einsetzbar ist.

Description:

Bausatz zum Umrüsten einer Leuchte

Die Erfindung betrifft einen Bausatz zum Umrüsten einer Leuchte mit einer geraden, beidseitig gesockelten Leuchtstofflampe gemäss dem Oberbegriff des Anspruches 1.

Grundlegend wird für dieses Umrüsten von vorhandenen gebräuchlichen Leuchten, sogenannten Leuchten T8/T12, ausgegangen. Solche Leuchten T8/T12 weisen jeweils eine Halterung und beidseitig je einen vorstehenden Verbindungsteil auf, zwischen welche die Leuchtstofflampe ein-

schiebbar und üblicherweise durch Verdrehen fixierbar ist. In der Halte- rung sind nebst einem Netzanschluss ein magnetisches Vorschaltgerät und ein Starter und entsprechende Verbindungsleitungen enthalten.

Bausätze dieser Art, die einen Austausch von Leuchtstofflampen, sogenannten Adaptern T5, in solche vorhandenen Leuchten T8/T12 bei gleichzeitiger Umrüstung auf elektronischen Hochfrequenzbetrieb ohne Installationsarbeiten ermöglichen, sind in der DE-B- 199 00 889 offenbart. Diese Adapter T5 weisen jeweils zwei auf Kontaktstifte der Leuchtstofflampen- Sockel aufsteckbare Endteile sowie ein elektronisches Vorschaltgerät auf, wobei zwischen den Endteilen mindestens eine elektrische Verbindung vorhanden ist. Die Bauteile des elektronischen Vorschaltgerätes können in einem der beiden Endteile oder aufgeteilt in beiden Endteilen angeordnet sein, oder aber in einem die elektrischen Leitungen aufnehmenden und die Endteile mechanisch verbindenden Leitungskanal untergebracht werden. Der Leitungskanal verläuft als ein Kunststoffteil parallel zur Lampe T5 und ist mit einem Endteil fest verbunden und mit dem anderen zusammensteckbar oder mit beiden Endteilen fest verbunden. Daher wird ein Adapter T5 in dieser Art relativ teuer.

Es existieren auch Adapter T5 Set, die zwei separate, nicht mechanisch miteinander verbundene Endteile aufweisen, die jeweils auf einer der beiden Seiten der Leuchtstofflampe aufsteckbar sind. Bei diesen Adapter T5 Set ist problematisch, dass bei ihnen der Netzteil und der Hochfrequenzteil nicht so ausgeführt sind, dass diese Adapter T5 Set den gesetzlichen Bestimmungen nachkommen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bausatz dieser Art weiter zu verbessern, derart, dass er unter Einhaltung der ge-

setzlichen Bestimmungen die optimalen Leuchten- und Lampenbedingungen erfüllt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss durch einen Bausatz mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen des erfindungsgemässen Bausatzes bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Beim erfindungsgemässen Adapter T5 Set (Bausatz) sind die beiden Endteile jeweils hülsenförmig ausgebildet und sind über mindestens zwei einadrige Leitungen und/oder mindestens eine zweiadrige Leitung miteinander elektrisch verbindbar, wobei diese Hochfrequenz-Leitungen zwischen den auf die Leuchtstofflampen-Sockel aufsteckbaren Endteilen entlang der Lampe T5 verlaufen und derart ausgebildet oder angeordnet sind, dass elektromagnetische Störspannungen nicht oder nur erheblich begrenzt auf die Netzseite übertragen werden.

Der Bausatz (Adapter T5 Set) mit dem elektronischen Vorschaltgerät und den Leitungen kann mit weniger Volumen und weniger Material verkauft, geliefert bzw. transportiert werden, dies im Gegensatz zu den starren Verbindungsteilen, wie es bei den Bausätzen nach der DE-B- 199 00 889 der Fall ist.

Der erfindungsgemässe Bausatz (Adapter T5 Set) ist herstellungs- und montagetechnisch nicht kompliziert, und erfüllt bezüglich der elektromagnetischen Störspannungen auf der Netzseite die gesetzlichen EMV - Bestimmungen.

- A -

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 schematisch den Aufbau eines erfindungsgemässen Bausatzes für eine Leuchte mit einer Lampe T5.

In Fig. l ist eine beidseitig gesockelte Leuchtstofflampe 1, eine sogenannte Lampe T5 angedeutet, die mittels des erfindungsgemässen Adapter T5 Sets in eine bestehende Leuchte T8/T12 mit zwei Lampenhaltern bzw. T8- Lampenfassungen 2, 3 eingesetzt und dabei von induktivem auf elektronischen Hochfrequenzbetrieb umgerüstet wird. Diese T8-Lampenfassungen 2, 3 sind ans Netz angeschlossen (vgl. Phase L, Nulleiter N sowie die in der Leuchte T8/T12 installierten Leitungen 4, 4', 4") und werden mit der üblichen Netzfrequenz von 50 oder 60 Hz betrieben, wobei ein magnetisches Vorschaltgerät 5 (Magnetic Ballast) zur Begrenzung des Einschaltstroms verwendet ist, welches allerdings für den elektronischen Hochfrequenzbetrieb nicht von Bedeutung ist.

Wie in Fig. 1 schematisch angedeutet, sind an beiden Enden der Leuchtstofflampe 1 , Lampe T5, Endteile 10, 1 1 mit ihren T5-Fassungen 12, 13 auf Kontaktstifte der Leuchtstofflampen-Sockel aufgesteckt, die ihrerseits in die T8-Lampenfassungen 2, 3 eingesetzt sind. Zumindest in einem der beiden Endteile 10, 1 1 (z.B. in dem in Fig. 1 links dargestellten Endteil 10) - oder aufgeteilt in beiden Endteilen - sind Bauteile eines an sich bekannten, mit Hochfrequenz arbeitenden elektronischen Vorschaltgerätes 15 untergebracht, mit welchem eine Leuchtstofflampe T5 betrieben werden kann. Mit der Lampe T5 und dem elektronischen Vorschaltgerät 15 kann bei etwa gleichwertiger Lichtausbeute eine Energieeinsparung von ca. 30

bis 50 % erzielt werden, dies im Vergleich zu einer Leuchte T8/T12 mit magnetischem Vorschaltgerät.

Die Länge der Leuchtstofflampen sind genormt und damit muss die Länge der Endteile 10, 1 1 so ausgelegt sein, dass die Gesamtlänge der mit den Endteilen 10, 1 1 versehenen Leuchtstofflampe 1 der Längenunterschied der Lampen Tδ zu den als Ersatz eingesetzten Lampen T5 ausgeglichen werden.

Beim elektronischen Vorschaltgerät 15 ist das Vorheizen der Elektrodenwendeln der Leuchtstofflampe 1 (Lampe T5) durch elektronische Schaltungen geregelt, so dass ein herkömmlicher normaler Starter, der an sich meistens verwendet wird, nicht mehr benötigt wird. Dieser in der Leuchte meistens vorhandene Starter 16 wird durch einen überbrücker ersetzt. Und die zu diesem führenden und in der Leuchte installierte Leitungen 4, 4', 4" werden zum Zuführen der Spannung vom Netz zum Vorschaltgerät 15 genutzt. Da der Starter 16 nicht mehr benötigt wird, kann man für die Netzverbindung am gemäss Fig. 1 rechten Endteil 1 1 seine beiden Kontaktstifte zur Lampenfassung 3 mit einer Kurzschlussbrücke 17 überbrücken.

Die beiden Endteile 10, 1 1 bzw. ihre Anschlüsse für die Leuchtstofflampe 1 sind erfindungsgemäss über mindestens zwei einadrige Leitungen 20, 21 und/oder eine zweiadrige Leitung miteinander elektrisch verbunden, wobei diese Hochfrequenz-Leitungen derart ausgebildet oder angeordnet sind, dass elektromagnetische Störspannungen nicht oder nur minimal ins Netz übertragen werden. Zu diesem Zweck können die Leitungen als zwei miteinander verdrillte Drähte ausgebildet sein, wodurch weitgehend verhindert wird, dass elektromagnetische Störspannungen übertragen werden. Es

können aber auch zwei Drähte unverdrillt nebeneinander verlaufen und durch eine die elektromagnetischen Störspannungen abschirmende Schutzhülle umgeben sein. Die Hochfrequenz-Leitungen 20, 21 sind vorzugsweise an die Endteile 10, 1 1 ansteckbar.

Die Endteile 10, 1 1 mit dem elektronischen Vorschaltgerät 15 und den Leitungen 20, 21 können unabhängig von der auswechselbaren Leuchtstofflampe 1 verkauft, geliefert oder transportiert werden. Es sind nicht starre Verbindungsteile zu verwenden, welche die benachbarten Endteile verbinden, wie dies bei den Adaptern T5 nach der DE-B- 199 00 889 der Fall ist.

Zudem können die Endteile 10, 1 1 als einseitig geschlossene Hülsen ausgebildet sein, so dass das Einsetzen des Bausatzes in die Leuchte T8/T12 besonders einfach ist und die Achse der Leuchtstofflampe im eingesetzten Zustand konzentrisch zu der Achse der bis anhin eingesetzten Lampe T8 verläuft. Die Hochfrequenz-Leitungen 20, 21 verlaufen bei auf die Leuchtstofflampen-Sockel aufgesetzten Endteilen 10, 1 1 entlang der Leuchtstofflampe I 5 die einen kleineren Durchmesser aufweist als die Adapterhülsen bzw. die T8-Lampenfassungen 2, 3. Die Leitungen 20, 21 können auch an der Leuchte T8/T12 oder an einem an dem Adapter T5 Set montierten Reflektor befestigt werden.

Zudem können die Endteile so ausgebildet sein, dass sie - unabhängig von der Leuchtstofflampe - an der Leuchte T8/T12 befestigt werden können, und die Leuchtstofflampe 1 kann danach in die Endteile 10, 1 1 eingesetzt werden, in der Weise, dass das Einsetzen des Bausatzes in die Leuchte T8/T12 besonders einfach ist und die Achse der Leuchtstofflampe im eingesetzten Zustand konzentrisch zu der Achse der vorher eingesetzten

Lampe T8 verläuft. Zu diesem Zwecke müssten die Endteile an der einen Stirnseite mit entsprechenden Ausnehmungen versehen sein, welche erlauben würden, dass die Leuchtstofflampe 1 mit ihren stirnseitig vorstehenden Steckerbolzen in diese Ausnehmungen eingeschoben und darin festgehalten würden.

Das erfindungsgemässe Adapter T5 Set ist herstellungs- und montagetechnisch einfach, und dennoch erfüllt er bezüglich der Rückwirkungen der Störungen aufs Netz beim Hochfrequenzbetrieb die gesetzliche EMV (Bestimmungen elektromagnetischer Verträglichkeit).