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Title:
KIT HAVING FINISHED SLABS FOR MOUNTING SURFACES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/121457
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a kit (1) comprising finished slabs (2), particularly of concrete, by means of which trafficable surfaces such as parking spaces (3) or roadways that should simultaneously be planted with vegetation can be mounted. The finished slabs (2) constituting the substantial part of the kit (1) have a load-bearing region (4) to this end, oriented in the driving direction, for example, and bars departing and distant from a side in the transverse direction thereof, of equal length and connected to the load-bearing region (4) but offset from each other by an intermediate space (9), said bars (5) additionally having at least one additional support (7) or (10) at a distance from the load-bearing region (4) of the slab (2). The kit (1) comprises a plurality of such individual slabs (2), wherein the support (7) offset from the load-bearing region (4) is smaller than the load-bearing region (4) and is configured to be largely hidden. In order to configure a lane, at least two individual slabs (2) each can be placed such that the ends (6) of the bars (5) facing away from the load-bearing regions (4) are oriented toward each other and flush to each other, or facing away from each other, and/or make contact with each other (see Fig. 3).

Inventors:
GREGER, Michael (Marktplatz 2, Müllheim, 79379, DE)
Application Number:
EP2009/001549
Publication Date:
October 08, 2009
Filing Date:
March 05, 2009
Export Citation:
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Assignee:
GREGER, Michael (Marktplatz 2, Müllheim, 79379, DE)
International Classes:
E01C5/08; E01C9/02; E01C5/06; E01C9/00
Attorney, Agent or Firm:
MAUCHER, Wolfgang et al. (Maucher, Börjes & KollegenUrachstrasse 23, Freiburg i. Br., 79102, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Bausatz (1) mit Fertigplatten (2) zum Befestigen von begrünbaren, befahrbaren Flächen wie Parkplätzen (3), Fahrwegen, Plätzen oder dergleichen, wobei Fertigplatten (2) einen in Gebrauchsstellung in Fahrtrichtung orientierten Tragbereich (4) und davon in Querrichtung nach einer Seite abgehende, mit dem Tragbereich (4) verbundene und zueinander beabstandete Stege (5) aufweist, die mit Abstand zu dem Tragbereich (4) der Platte (2) zusätzlich mit einer Abstützung (7) der Platte (2) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Bausatz (1) wenigstens zwei oder mehr Einzelplatten (2) umfasst, bei denen die von dem Tragbereich (4) beabstandete Abstützung (7) der Stege (5) geringer als der Tragbereich (4) bemessen ist, und dass zur Ausbildung eines Fahrstreifens jeweils wenigstens zwei Einzelplatten (2) mit den den Tragbereichen (4) abgewandten Enden (6) der Stege (5) zueinander gerichtet oder voneinander abgewandt und/oder sich berührend verlegbar sind.

2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragbereiche (4) wenigstens zweier sich an den Stirnseiten der Stege (5) berührender Platten (2) einen die Spurbreite gängiger Fahrzeuge (8) übertreffenden oder der Spurbreite etwa entsprechenden Abstand zueinander haben.

3. Bausatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Stege (5) wenigstens zweier Platten (2) etwa der halben Spurbreite von Personenkraftwagen (8) entspricht .

4. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn-

zeichnet, dass die die Stege (5) verbindende Abstützung (7) eine geringere Querschnittshöhe als die Stege (5) und/oder als der Tragbereich (4) haben.

5. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in Gebrauchsstellung obere Fläche der Abstützung (7) tiefer als die des Tragbereichs (4) und/oder der Stege (5) angeordnet ist.

6. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die in Gebrauchsstellung die untere, im wesentlichen horizontale Abschlussfläche der Abstützung (7) bildende Unterseite bündig mit der Unterseite der Stege (5) und/oder des Tragbereichs (4) ist.

7. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittshöhen des Tragbereichs (4) und der Stege (5) übereinstimmen und dass die Unterseiten der Stege (5) und des Tragbereichs (4) sowie die Obersei- ten der Stege (5) und des Tragbereichs (4) jeweils bündig miteinander sind.

8. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Tragbereich abgewandte seitliche Begrenzung der Abstützung (7) und die Enden (6) der Stege (5) eine gemeinsame Stirnseite bildend bündig miteinander sind.

9. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Abstützung (7) der Stege (5) von deren

Stirnseiten zurückversetzt ist und von der gemeinsamen Stoßstelle zweier Platten (2) einen Abstand haben.

10. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Abstützung (7) etwa der Querschnittsbreite der Stege (5) an deren breitester Stelle entspricht.

11. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Tragbereich (4) und der Abstützung (7) wenigstens eine zweite Abstützung (10) vorgesehen ist.

12. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (5) auf wenigstens einer ihrer Längsseiten in ihrem übergang von der Oberseite zu den Seitenflächen abgerundet und/oder abgeschrägt sind.

13. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (5) an beiden Längsseiten abgeschrägt oder abgerundet sind und in einen vertikalen o- der schräg abwärts gerichteten Bereich übergehen, so dass der Querschnitt zweier benachbarter Stege (5) von oben nach unten etwa trichterförmig verläuft.

14. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützung (7) oder Abstützungen (7, 10) an der Oberseite im Zwischenraum (9) zwischen den jeweiligen Stegen (5) eine in Längserstreckungsrichtung der Stege (5) verlaufende, nach beiden Seiten offene Vertiefung (11) mit V-, U- oder rinnenförmigem Querschnitt aufweist .

15. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fertigplatten (2) aus form- oder gießbarem Werkstoff, insbesondere aus Beton oder Kunststoff

bestehen .

16. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten zumindest bereichsweise verstärkt und/oder armiert sind, insbesondere der Tragbereich (4) eine oder mehrere Armierungen enthält.

17. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbereich (4) einzelner oder al- ler Platten (2) Durchgangsöffnungen aufweist.

18. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseiten des Tragbereichs (4) und/oder der Stege (5) und/oder der Abstützung (7, 10) Verformungen, Vertiefungen, Erhöhungen und dergleichen eine Verschiebbarkeit der Fertigplatte (2) in Gebrauchsstellung erschwerende oder verhindernde Profilierung aufweisen.

19. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ihm Verbindungselemente zum Erfassen der einander zugewandten Ränder und/oder der etwa stegartigen Abstützungen (7) benachbarter Fertigplatten (2) zugehören, die insbesondere im Bereich der Abstützung (7) in zwischen den Stegen angeordnete Vertiefungen (10) passen und einander benachbarte und/oder sich berührende Abstützungen (7) zweier Fertigplatten (2) gleichzeitig erfassen und beispielsweise U- oder C-förmig ausgebildet sind.

20. Bausatz nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Tragbereich (4) abgehenden Stege (5) eine Länge haben, die etwa dem halben lichten

Abstand der Tragbereiche (4) zweier aneinander liegender Fertigplatten (2) entspricht.

21. Bausatz nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbereich (4) gegenüber wenigstens einem der randseitig angeordneten Stege (5) um das halbe Maß des Zwischenraums (9) zwischen zwei benachbarten Stegen (5) übersteht.

Description:

Bausatz mit Fertigplatten zum Befestigen von Flächen

Die Erfindung betrifft einen Bausatz mit Fertigplatten zum Befestigen von begrünbaren, befahrbaren Flächen wie Parkplätzen, Fahrwegen, Plätzen oder dergleichen, wobei Fertigplatten einen in Gebrauchsstellung in Fahrtrichtung orientierten Tragbereich und davon in Querrichtung nach einer Seite abgehende, mit dem Tragbereich verbundene und zueinander beabstandete Stege aufweist, die mit Abstand zu dem Tragbereich der Platte zusätzlich mit einer Abstützung der Platte verbunden sind.

Aus der DE 40 10 036 C2 ist eine Betonplatte zur Befestigung begrünter, befahr- oder begehbarer Flächen mit zwei Tragbereichen und dazwischen in Querrichtung verlaufenden Stegen bekannt, wobei die Abstände zwischen den Stegen die Begrünung er- möglichen. Die beiden im Spurbereich von Fahrzeugen angeordneten Tragbereiche dieser vorbekannten Betonplatte müssen dabei eine große Abmessung und Dicke haben, um das Gewicht entsprechender Fahrzeuge tragen zu können. Entsprechend schwer ist eine derartige Betonplatte, zumal ihre Gesamtabmessung etwa der eines Fahrzeugs entspricht, was ihre Verlegung insbesondere auch in Park- und Gartenbereichen erschwert, wo Verlegefahrzeuge häufig beim Verlegen ungewollte Zerstörungen anrichten können.

Es besteht deshalb die Aufgabe, einen Bausatz der eingangs genannten Art zu schaffen, der das Anlegen von begrünbaren und befahrbaren Wegen oder Plätzen oder Parkplätzen auch in weniger gut zugänglichem Gebiet erlaubt, beispielsweise auch in Privatgärten.

Zur Lösung dieser Aufgabe ist der eingangs definierte Bausatz dadurch gekennzeichnet, dass er wenigstens zwei oder mehr Einzelplatten umfasst, bei denen die von dem Tragbereich beabstan- dete Abstützung der Stege geringer als der Tragbereich bemessen ist, und dass zur Ausbildung eines Fahrstreifens für zweispurige oder vierrädrige Fahrzeuge jeweils wenigstens zwei Einzelplatten mit den den Tragbereichen abgewandten Enden der Stege zueinander gerichtet, voneinander abgewandt und/oder sich be- rührend verlegbar oder verlegt sind.

Auf diese Weise ergeben sich befahrbare oder begehbare Flächen, die zwischen den Stegen begrünt werden können und bei denen die Tragbereiche jeweils einen Teil der Belastung zum Beispiel durch Fahrzeuge aufnehmen können. Die einzelnen Platten haben also jeweils eine relativ geringe Abmessung und sind kleiner als beispielsweise ein Stellplatz für ein Fahrzeug, haben also auch ein relativ geringes Gewicht und können somit relativ leicht verlegt werden. Dennoch ergibt sich eine gute Abstütz- barkeit der einzelnen Platten und Plattenelemente des gesamten Bausatzes gegenüber dem Untergrund insbesondere auch durch die an den freien Enden der Stege zusätzlich vorgesehenen Abstützungen, die es ermöglichen, auch die Stege - quer zur ihrer Erstreckung - zu befahren.

Zweckmäßig ist es dabei, wenn die Tragbereiche zweier sich an den Stirnseiten der Stege berührender Platten einen die Spurbreite gängiger Fahrzeuge übertreffenden oder der Spurbreite etwa entsprechenden Abstand zueinander haben. Bei einem die Spurbreite übertreffenden Abstand können mit ihren Stegen einander stirnseitig berührende Platten eine Fahrbahn ergeben, seitlich welcher noch ein begehbarer Bereich verbleibt, der von den Tragbereichen gebildet ist und somit ein bequemes Gehen ne-

ben oder auch zwischen geparkten Fahrzeugen erlaubt. Ist weniger Platz vorhanden, können die Stege aber auch etwas kürzer sein, so dass die Tragbereiche ebenfalls jeweils von einer Spur eines zweispurigen Fahrzeugs befahren werden können. Ferner ist es denkbar, beispielsweise durch Markierungen einen Fahrweg so zugestalten, dass eine Spur der Räder von Fahrzeugen auf einem Tragbereich und die anderen auf einem Stegbereich rollen und auf einer Seite eines solchen Fahrweges ein von den Tragbereichen gebildeter Gehweg frei bleibt.

Die Länge der Stege wenigstens zweier Platten des Bausatzes kann etwa der halben Spurbreite von Personenkraftwagen entsprechen. Dies bedeutet vor allem bei der Gestaltung von Parkplätzen, dass Fahrzeuge zwischen den Tragbereichen von mit ih- ren Stirnseiten aneinander stoßenden Platten des Bausatzes angeordnet werden können, so dass beidseits eines geparkten Fahrzeuges eine nicht unterbrochene oder durchgängige Fläche für die Fußgänger verbleibt, die von den Tragbereichen gebildet wird.

Die die Stege an deren dem Tragbereich abgewandten Ende verbindende Abstützung kann eine geringere Querschnittshöhe als die Stege und/oder als der Tragbereich haben. Dadurch kann vermieden werden, dass diese Abstützung an der Oberseite der be- gehbaren oder befahrbaren und begrünbaren Fläche sichtbar ist und auch Wasser und Feuchtigkeit können quer zu dieser Abstützung in die einzelnen Abstände zwischen den Stegen fließen, so dass auch die Begrünung diese Stelle mit ausfüllen kann.

Die in Gebrauchsstellung obere Fläche der Abstützung kann tiefer als die des Tragbereichs und/oder der Stege angeordnet sein. Somit bleibt diese Abstützung weitgehend unsichtbar und die Abstände zwischen den Stegen können sich auch im Bereich

dieser Abstützung, wenn auch nicht durchgängig nach unten, so doch nach der Seite fortsetzen, wodurch das Auffangen von Regenwasser auch in diesem Bereich begünstigt wird und eine Begrünung auch diesen Bereich erfassen kann.

Die in Gebrauchsstellung die untere, im wesentlichen horizontale Abschlussfläche der Abstützung bildende Unterseite kann bündig mit der Unterseite der Stege und/oder des Tragbereichs sein. Somit liegen praktisch alle zur Auflage der Platte die- nenden unterseitigen Flächen in einer Ebene und können auf einem entsprechend vorbereiteten Bett bestmöglich aufgelagert werden.

Ferner ist es für eine möglichst gleichmäßige Kraftaufnahme und für eine möglichst einfache Verlegbarkeit vorteilhaft, wenn die Querschnittshöhen des Tragbereichs und der Stege übereinstimmen und wenn die Unterseiten der Stege und des Tragbereichs sowie die Oberseiten der Stege und des Tragbereichs jeweils bündig miteinander sind. Somit hat die Platte des Bausatzes an allen Stellen die gleiche Dicke, kann also auf ein ebenes Bett verlegt werden und bildet dabei eine absatzfreie Oberseite, die lediglich von den Zwischenräumen und Abständen der Stege untereinander unterbrochen ist.

Die dem Tragbereich abgewandte seitliche Begrenzung der Abstützung und die Enden der Stege können eine gemeinsame Stirnseite bildend bündig miteinander sein. Zwar könnte die Abstützung der Stege von deren Stirnseiten auch zurückversetzt sein und von der gemeinsamen Stoßstelle zweier Platten einen Abstand haben, jedoch ist die Mitwirkung der Abstützungen bei dem gegenseitigen Berühren zweier Platten dahingehend günstig, dass eine größere Stoßstellenfläche vorhanden ist.

Die Breite der Abstützung kann etwa der Querschnittsbreite der Stege an deren breitester Stelle entsprechen. Dies lässt sich insbesondere bei einer Fertigung aus Beton gut und relativ spannungsfrei fertigen, so dass gegebenenfalls Bewehrungen in- nerhalb der Platte vermieden werden können, wodurch wiederum Gewicht gespart werden kann.

Eine noch bessere Verlegbarkeit ergibt sich, wenn zwischen dem Tragbereich und der im Endbereich der Stege vorgesehenen Ab- Stützung wenigstens eine zweite Abstützung der Stege vorgesehen ist, die zweckmäßigerweise ebenfalls mit ihrer Unterseite in der Ebene der Unterseiten des Tragbereichs und der Stege verläuft. Dies stabilisiert die Platte und erlaubt relativ schmale Stege und entsprechend breite Bereiche für die Begrünung. Gleichzeitig kann dadurch die Tragfähigkeit der Platte beziehungsweise der Platten des Bausatzes erhöht werden.

Die Stege können an wenigstens einer ihrer Längsseiten in ihrem übergang von der Oberseite zu den - vertikalen oder schrägen - Seitenflächen abgerundet und/oder abgeschrägt sein. Besonders günstig ist es dabei, wenn die Stege an beiden Längsseiten abgeschrägt oder abgerundet sind und in einen vertikalen oder schräg abwärts gerichteten Bereich ihres Querschnitts übergehen, so dass der Querschnitt der Begrenzung zweier benachbarter Stege von oben nach unten etwa trichterförmig verläuft. Entsprechend viel Wasser kann aufgenommen und in den darunter und zwischen den Stegen befindlichen Bereich geleitet werden, um das Wachstum von Pflanzen zwischen den Stegen zu fördern. Durch diese etwa trichterförmige Querschnittsgestaltung an der Ober- fläche wird auch der Tatsache Rechnung getragen, dass die Stege und ihre Abstützung oder Abstützungen ebenso wie der Tragbereich in Gebrauchsstellung im wesentlichen horizontal oder gemäß der Neigung verlaufen, die der Untergrund hat, auf den die

Platte oder Platten aufgelegt werden.

Zweckmäßig kann es sein, wenn die Abstützung oder Abstützungen an der Oberseite im Zwischenraum zwischen den jeweiligen Stegen eine in Längserstreckungsrichtung der Stege verlaufende, nach beiden Seiten der Abstützung offene Vertiefung mit V-, U- oder rinnenförmigem Querschnitt aufweist. Somit kann von oben her Wasser zwischen die Stege und auch auf die im Zwischenraum zwischen den Stegen verlaufende Abstützung gelangen und von dieser dann nach beiden Seiten von der Abstützung ablaufen und den Nachbarbereich entsprechend bewässern.

Günstig ist es, wenn die Fertigplatten aus form- oder gießbarem Werkstoff, insbesondere aus Beton oder Kunststoff bestehen. Die einzelnen Platten des Bausatzes können somit einstückig gefertigt werden und diejenige Form und Abmessung erhalten, die für den jeweiligen Anwendungszweck besonders günstig ist.

Die Platten können zumindest bereichsweise verstärkt und/oder armiert sein, insbesondere kann der Tragbereich eine oder mehrere Armierungen enthalten. Dies kann vor allem dann zweckmäßig sein, wenn auch der Tragbereich unmittelbar von den Rädern von Fahrzeugen dynamisch beaufschlagt und belastet werden können soll.

Der Tragbereich einzelner oder aller Platten eines Bausatzes kann von der Oberseite zur Unterseite führende Durchgangsöffnung aufweisen, die ebenfalls den Durchgang von Regenwasser begünstigen.

Die Unterseiten des Tragbereichs und/oder der Stege und/oder der Abstützung oder Abstützungen können Verformungen, Vertiefungen, Erhöhungen und dergleichen eine Verschiebung der je-

weiligen Fertigplatte in Gebrauchsstellung erschwerende oder verhindernde Profilierung aufweisen. Dies verbessert die Fixierung der Platten eines Bausatzes gegenüber dem Untergrund auch bei Belastungen, die wenigstens eine oder mehrere Komponenten in der Verlegungsebene der Platten haben. Zwar bilden die Zwischenräume zwischen den Stegen an der Unterseite der jeweiligen Platte schon eine gewisse Profilierung, die aber durch die erwähnte Maßnahme, auch die Stege selbst und auch den Tragbereich sowie die Abstützung unterseitig zu profilieren, unterstützt werden kann, um ein Verrutschen der Platten in Gebrauchsstellung zumindest weitestgehend zu verhindern.

Dem Bausatz können Verbindungselemente zum Erfassen insbesondere der einander zugewandten Ränder und/oder der etwa steg- artigen Abstützungen benachbarter Fertigplatten zugehören, die insbesondere im Bereich der Abstützung in zwischen den Stegen angeordnete Vertiefungen passen und einander benachbarte und/oder sich berührende Abstützungen oder Stege zweier Fertigplatten gleichzeitig erfassen und beispielsweise U- oder C- förmig oder gegebenenfalls auch als schließbares Ringelement ausgebildet sein können. Somit kann die Fixierung der einzelnen Platten eines Bausatzes am Untergrund auch noch durch eine gegenseitige Befestigung ergänzt und unterstützt werden.

Die von dem Tragbereich abgehenden Stege können eine Länge haben, die etwa dem halben lichten Abstand der Tragbereiche zweier aneinander liegender Fertigplatten entspricht. Somit können die Stege der aneinander liegenden Platten diesen lichten Abstand der Tragbereiche ausfüllen und überbrücken.

Vor allem bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich ein Bausatz, dessen Hauptbestandteile Platten sind, die vorzugsweise Fer-

tigplatten sein können, und die mit ihren Tragbereichen Fahrspuren bilden oder begrenzen können, während von diesen Tragbereichen insbesondere rechtwinklig abgehende Stege mit zwischen ihnen befindlichen Abständen Platz für eine Begrünung lassen, wobei sich jeweils die Stege zweier nebeneinander liegender Platten berühren und ergänzen können, um an den voneinander in dieser Gebrauchslage abgewandten Enden der Stege die erwähnten Tragbereiche bereit zu stellen. Die Tragbereiche sind dabei genügend breit, um bei einer derartigen Anordnung der Platten auch variierende Fahrspuren ausgleichen und/oder Gehwege bilden zu können.

Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Bausatzes kann darin gesehen werden, dass auch Streifen aus jeweils mit den Tragbe- reichen aneinander liegenden Platten als Wege gebildet werden können, bei denen dann die unmittelbar aneinander grenzenden Tragbereiche einen tragfähigen Mittelbereich bilden, die nach entgegengesetzten Seiten davon abgehenden Stege aber ebenfalls zum Befahren oder Begehen genutzt werden können. Vor allem schmalere Fahrbahnen können damit zusammengesetzt werden.

Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und insbesondere der für den Bausatz besonders wichtigen Platte auch in verschiedenen Anwendungsbeispielen anhand der Zeichnung nä- her beschrieben. Es zeigt in zum Teil schematisierter Darstellung:

Fig. 1 eine Draufsicht eines erfindungsgemäßen Bausatzes bestehend im wesentlichen aus mehreren Fertigplatten, die paarweise und einander fortsetzend zu einem befahrbaren Weg oder Streifen zusammengelegt sind, wobei jeweils Tragbereiche der sich paarweise ergänzenden einzelnen Platten an den voneinander abgewandten

Rändern angeordnet und die von diesen Tragbereichen ausgehenden Stege einander zugewandt und mit ihren freien Stirnseiten aneinanderliegend angeordnet sind,

Fig. 2 einen Bausatz gemäß Fig. 1 , bei welchem die einzelnen Platten paarweise mit ihren Tragbereichen aneinander- liegen und die von den Tragbereichen abgehenden Stege nach entgegengesetzten Seiten gerichtet sind, so dass in der Mitte eines Fahrweges ein weitgehend ununter- brochener, zum Beispiel begehbarer Streifen gebildet ist ,

Fig. 3 in schaubildlicher Darstellung eine erfindungsgemäße Fertigplatte mit einem Tragbereich und von diesem nach einer Seite rechtwinklig abgehenden Stegen, zwischen denen Zwischenräume vorhanden sind, wobei am freien Ende der Stege eine diese zusammenfassende Abstützung angeordnet ist und zwischen den beiden Enden der Stege noch eine zweite vergleichbare Abstützung vorgesehen ist,

Fig. 4 eine Seitenansicht einer Einzelplatte des erfindungsgemäßen Bausatzes mit Blick auf einen Steg,

Fig. 5 eine gegenüber Fig. 4 um 90° gedrehte Seitenansicht der Platte mit Blick auf die stirnseitigen Enden der Stege,

Fig. 6 eine Draufsicht der Fertigplatte,

Fig. 7 eine Anordnung mehrerer Fertigplatten zu Stellflächen für Fahrzeuge, wobei die Länge der Stege der einzelnen Platten des Bausatzes so bemessen sind, dass sie

etwa der Breite eines Fahrzeugs entsprechen und die Tragbereiche seitlich eines geparkten Fahrzeugs angeordnet sind, sowie

Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung, wobei zwischen den Tragbereichen benachbarter Stellflächen noch ein weiterer Zwischenraum oder eine den Bausatz ergänzende Markierungspflasterung vorgesehen sind.

Ein in den Fig. 1, 2, 7 und 8 im Ganzen mit 1 bezeichneter Bausatz weist als Hauptbestandteil Fertigplatten 2, im Folgenden auch als „Einzelplatten 2" oder nur „Platte 2" bezeichnet, auf, womit begrünbare und befahrbare Flächen wie Park- oder Stellplätze 3 (Fig. 7 und 8) , Fahrwege (Fig. 1 und 2) , beliebige Plätze oder sonstige Flächen gebildet oder befestigt werden können.

Jede der in den Fig. 1 , 2, 7 und 8 zur Bildung eines Fahrweges oder Stellplatzes 3 verwendeten Fertigplatten 2 weist einen in Gebrauchsstellung in Fahrt- oder Gehrichtung orientierten Tragbereich 4 und davon in Querrichtung nach eine Seite abgehende, mit dem Tragbereich 4 zweckmäßigerweise einstückig verbundene und zueinander beabstandete Stege 5 auf, die man besonders gut in den Fig. 3 und 6 erkennt und die mit Abstand zu dem Tragbe- reich 4, im Ausführungsbeispiel an ihren dem Tragbereich 4 abgewandten freien Enden 6, die stirnseitig eben gestaltet sind, zusätzlich mit einer Abstützung 7 der Platte 2 verbunden sind, welche quer oder rechtwinklig zu den Stegen 5 und parallel zu dem Tragbereich 4 orientiert ist.

Vor allem in Fig. 6 erkennt man deutlich, dass die Abstützung 7 über die gesamte Plattenabmessung verläuft, also alle Stege 5 gemeinsam erfasst und zusammenfasst . Demgemäß ergibt sich auch

die in Fig. 3 gut erkennbare gemeinsame Stirnseite und Stirnfläche der Stege 5 und dieser Abstützung 7.

Aus den Fig. 1, 2, 7, und 8 wird deutlich, dass der Bausatz 1 zweckmäßigerweise mehr als zwei Einzelplatten 2 - und gegebenenfalls weitere ihn ergänzende Teile - umfasst, bei denen die von dem Tragbereich 4 beabstandete Abstützung 7 der Stege 5 geringer als der Tragbereich 4 bemessen ist, nämlich schmaler und auch weniger hoch ist.

Zur Ausbildung eines Fahrstreifens können gemäß Fig. 1 oder 2 jeweils zwei Einzelplatten 2 paarweise mit den den Tragbereichen 4 abgewandten Enden 6 der Stege 5 zueinandergerichtet (Fig. 1 ) oder voneinander abgewandt (Fig. 2) und/oder sich be- rührend verlegbar oder verlegt sein. Das Gleiche gilt für Stellplätze 3, wobei in den Fig. 7 und 8 die Einzelplatten 2 so angeordnet sind, dass sie sich mit den Enden 6 und den dort befindlichen Stirnflächen jeweils berühren und die Stege 5 zweier zu einem Paar gehörenden Platten 2 also zwischen deren Tragbe- reichen 4 verlaufen.

Anhand der Fig. 7 und 8 wird deutlich, dass die Tragbereiche 4 zweier sich an den Stirnseiten der Stege 5 berührender Platten 2 einen die Spurbreite gängiger Fahrzeuge 8 übertreffenden Ab- stand zueinander haben. Denkbar ist aber auch, dass dieser Abstand etwas geringer ist, also der Spurbreite solcher Fahrzeuge 8 entspricht, wenn diese mit ihren Rädern auf den Tragbereichen stehen oder fahren sollen. Die Stabilität der einstückigen Fertigplatten 2 ist jedoch aufgrund der Abmessungen der einzelnen Bereiche so groß, dass die Fahrspur ausschließlich auf den Stegen 5 angeordnet sein kann, so dass auch die Anordnung gemäß Fig. 2 eine befahrbare Fahrbahn ergibt. Die Anordnung gemäß Fig. 3 und 4 erlaubt es den Benutzern der Parkplätze 3, aus ih-

ren Fahrzeugen 8 auf eine von den Tragbereichen 4 gebildeten weitgehend durchgängig Fläche zu treten, was vor allem bei ungünstigem Wetter vorteilhaft ist.

Im Ausführungsbeispiel entspricht die Länge der Stege 5 der Platten 2 etwa der halben Spurbreite von Personenkraftwagen 8, könnte aber auch noch etwas größer sein.

Die die Stege 5 verbindende Abstützung 7 hat im Ausführungs- beispiel eine geringere Querschnittshöhe als die Stege 5 und auch als der Tragbereich 4, ist also an der Oberseite praktisch nicht sichtbar. Dennoch ist sie effektiv bei der Ausrichtung und Abstützung der gesamten Platte 2. Die in Gebrauchsstellung obere Fläche der Abstützung 7 liegt nämlich tiefer als die des Tragbereichs 4 und auch die der Stege 5. Somit erhält die Platte 1 auch ein optisch ansprechendes Bild und die Begrünung, die in den Zwischenräumen 9 zwischen den Stegen 5 möglich ist, kann auch in den Bereich der Abstützung 7 wachsen und eine praktisch ununterbrochene Begrünung zwischen den Tragbereichen 4 der An- Ordnung gemäß Fig. 1 erlauben.

Die in Gebrauchsstellung die untere, im wesentlichen horizontale Abschlussfläche der Abstützung 7 bildende Unterseite ist gemäß Fig. 4 und 5 bündig mit der Unterseite der Stege 5 und auch der Tragbereiche 4, das heißt die gesamte Unterseite der den Bausatz 1 bildenden Platten 2 liegt in einer gemeinsamen Ebene, was das Verlegen vereinfacht.

Gemäß den Fig. 3 bis 5 stimmen die Querschnittshöhen des Trag- bereichs 4 und der Stege 5 überein, so dass die Unterseiten der Stege 5 und des Tragbereichs 4 sowie die Oberseiten der Stege 5 und des Tragbereichs 4 jeweils bündig zueinander sind. Somit befindlichen sich nicht nur die Unterseiten, sondern auch die

Oberseiten des Tragbereichs 4 und der Stege 5 in einer gemeinsamen Ebene, was die Befahrbarkeit begünstigt.

Es wurde schon erwähnt, dass die dem Tragbereich 4 abgewandte seitliche Begrenzung der Abstützung 7 und die Enden 6 der Stege 5 eine gemeinsame Stirnseite bildend bündig miteinander sind, was das Zusammenlegen der einzelnen Platten 2 zu einem Fahrstreifen gemäß Fig. 1 oder einem Fahrzeug-Stellplatz 3 gemäß Fig. 7 und 8 erleichtert. Denkbar wäre es, an dieser Stirnflä- che Vorsprünge und/oder Vertiefungen vorzusehen, die eine Verzahnung mit einer angeschlossenen weiteren Platte 2 erlaubt, um auch eine Kraftübertragung von der einen auf die Nachbarplatte 2 zu ermöglichen.

Anstelle der bündigen Anordnung der Abstützung 7 könnte diese jedoch gegenüber den Enden 6 oder Stirnseiten der Stege 5 etwas zurückversetzt sein, so dass sich an der gemeinsamen Stoßstelle zweier Platten 2 ein Abstand der Abstützungen 7 ergäbe. Dies könnte bei einzelnen Platten 2 für die Verbesserung der Begrün- barkeit zwischen den zusammenwirkenden Platten 2 günstig sein.

Die Breite der Abstützung 7 entspricht dem Ausführungsbeispiel etwa der Querschnittsbreite der Stege 5 an deren breitester Stelle. In noch zu beschreibender Weise haben die Stege 5 näm- lieh an ihrer Oberseite eine geringere Breite als an ihrer Unterseite.

In den Fig. 3, 4 und 6 erkennt man noch eine weitere Ausgestaltung der Platten 2 dahingehend, dass zwischen dem Tragbe- reich 4 und der Abstützung 7 wenigstens eine weitere oder zweite Abstützung 10 vorgesehen ist, die also in jedem Falle von den Enden 6 der Stege 5 beabstandet ist.

Dadurch kann die Stabilität der gesamten Platte 2 verbessert werden, ohne die Begrünbarkeit nennenswert einzuschränken.

Wie bereits erwähnt, sind im Ausführungsbeispiel die Stege 5 an beiden Längsseiten an ihrer Oberseite abgeschrägt, könnten aber auch abgerundet sein, und haben einen vertikalen Bereich, der gegebenenfalls auch etwas schräg gerichtet sein könnte, so dass der Querschnitt des Zwischenraumes 9 zwischen zwei benachbarten Stegen 5 einer Platte 2 von oben nach unten etwa trichterförmig verläuft, wie es besonders gut in Fig. 5 erkennbar ist. Dadurch wird besonders viel Regenwasser aufgefangen und in die Zwischenräume 9 zwischen den Stegen 5 geleitet. Die Abstützung 7 und die Abstützung 10 haben an der Oberseite der Platte 2 im Zwischenraum 9 zwischen den jeweiligen Stegen 5 eine in Längs- erstreckungsrichtung der Stege 5 verlaufende, nach beiden Seiten offene Vertiefung 11 mit im Ausführungsbeispiel etwa V- förmigem Querschnitt, der aber auch U-förmig oder in sonstiger Weise rinnenförmig gestaltet sein könnte und dazu beiträgt, dass Oberflächenwasser nicht auf den Abstützungen 7 oder 10 stehen bleibt.

Die Fertigplatten 2 bestehen aus form- oder gießbarem Werkstoff, insbesondere aus Beton, gegebenenfalls aber auch aus Kunststoff. Sie können gegebenenfalls bereichsweise verstärkt oder armiert sein, wobei dann insbesondere der Tragbereich 4 eine oder mehrere Armierungen enthalten könnte, was jedoch aufgrund der günstigen Formgebung nicht unbedingt erforderlich ist.

Der Tragbereich 4 einzelner oder aller Platten 2 könnte im Ausführungsbeispiel nicht dargestellte Durchgangsöffnungen aufweisen, die dazu beitragen könnten, Oberflächenwasser in den Untergrund zu leiten. Im Interesse einer guten Begehbarkeit ist

im Ausführungsbeispiel auf solche Durchgangsöffnungen verzichtet.

In ebenfalls nicht näher dargestellter Weise könnten zu dem Bausatz 1 Platten 2 gehören, deren Unterseiten des Tragbereichs 4 und/oder der Stege 5 und/oder der Abstützungen 7 und/oder 10 Verformungen, Vertiefungen, Erhöhungen und dergleichen eine Verschiebbarkeit der Fertigplatte 2 in Gebrauchsstellung erschwerende oder verhindernde Profilierung aufweisen. Die Plat- tenunterseiten gemäß Fig. 4 und 5 erlauben hingegen eine gute Bettung auf einem entsprechenden Untergrund.

In nicht näher dargestellter Weise können zu dem Bausatz 1 Verbindungselemente gehören, die zum Erfassen der einander zuge- wandten Ränder und/oder der etwa stegartigen Abstützungen 7 benachbarter Fertigplatten 2 dienen können und die insbesondere im Bereich der Abstützung 7 in deren Vertiefungen 10 passen, so dass einander benachbarte und/oder sich berührende Abstützungen 7 zweier Fertigplatten 2 gleichzeitig erfasst und beispielswei- se U- oder C-förmig ausgebildet sein könnten. Auch die parallelen Stege 5 von in Fahrtrichtung aneinander liegenden Platten 2 könnten auf diese Weise erfasst werden.

In den Fig. 3 und 6 erkennt man, dass die in Fahrtrichtung je- weils äußersten Stege 5 gegenüber dem Tragbereich 4 geringfügig, nämlich um die Hälfte des Zwischenraums 9 zwischen zwei Stegen 5 zurückversetzt sind und die Abstützungen 7 und 10 um diesen Betrag überstehen, so dass sie mit einer in dieser Richtung angelegten weiteren Platte 2 zwischen den dann unmittelbar benachbarten parallelen Stegen 5 wieder den selben beziehungsweise gleich bemessenen Zwischenraum 9 haben. Dabei dienen dann nicht nur der etwas überstehende Tragbereich, sondern auch die etwas überstehenden Abstützungen 7 und 10 der an dieser Stelle

einander berührenden Platten 2 als Abstandhalter.

Die in den Figuren dargestellten Platten 2 des Bausatzes 1 haben in diesem Ausführungsbeispiel alle die selben Abmessungen, das heißt die von dem Tragbereich 4 abgehenden Stege 5 haben eine Länge, die etwa dem halben lichten Abstand der Tragbereiche 4 zweier mit den Enden 6 aneinander liegender Fertigplatten 2 entspricht. Denkbar wäre aber auch, dass der Bausatz 1 Platten 2 umfasst, bei denen Stege 5 unterschiedlicher Längen zum Einsatz kommen. Ferner können zu dem Bausatz Platten 2 gehören, bei denen rechtwinklig zu dem Tragbereich 4 an wenigstens einem Rand der letzte Steg zu einem weitere Tragbereich verbreitert ist, so dass ein Plattenelement 2 für die Ausgestaltung einer Ecke eines Platzes oder Stellplatzes gebildet ist.

Der Bausatz 1 weist Fertigplatten 2 insbesondere aus Beton auf, mit denen befahrbare Flächen wie Parkplätze 3 oder Fahrwege befestigt werden können, die gleichzeitig begrünt werden sollen. Die den wesentlichen Teil des Bausatzes 1 ausmachenden Fertig- platten 2 haben dazu einen beispielsweise in Fahrtrichtung orientierten Tragbereich 4 und davon in dessen Querrichtung nach einer Seite abgehende und abstehende, gleich lange, mit dem Tragbereich 4 verbundene, zueinander aber durch einen Zwischenraum 9 beabstandete Stege 5 auf, die außerdem mit Abstand zu dem Tragbereich 4 der Platte 2 zusätzlich wenigstens eine Ab- stützung 7 oder 10 haben. Der Bausatz 1 umfasst mehrere derartige Einzelplatten 2, bei denen die von dem Tragbereich 4 beabstandete Abstützung 7 geringer als der Tragbereich 4 bemessen ist und weitgehend unsichtbar gestaltet ist. Zur Ausbildung eines Fahrstreifens können jeweils wenigstens zwei Einzelplatten 2 mit den den Tragbereichen 4 abgewandten Enden 6 der Stege 5 zueinander gerichtet und mit sich fluchtenden Stegen 5 angeordnet oder voneinander abgewandt und/oder sich berührend ver-

legt werden.