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Patent Searching and Data


Title:
KITCHEN FURNISHING HAVING DRAWER AND LIGHTING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/086888
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a kitchen furnishing having a drawer and lighting, wherein the side walls (2) of a drawer (1) are designed at least in segments as a lighting strip (3) made of a transparent or translucent material, and the lighting strip (3) has luminous elements (4).

Inventors:
FINKEMEIER, Jochen (Jerusalemstr. 5A, Rödinghausen, 32289, DE)
Application Number:
EP2008/010686
Publication Date:
July 16, 2009
Filing Date:
December 16, 2008
Export Citation:
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Assignee:
HÄCKER KÜCHEN GMBH & CO. KG (Werkstr. 3, Rödinghausen, 32289, DE)
FINKEMEIER, Jochen (Jerusalemstr. 5A, Rödinghausen, 32289, DE)
International Classes:
F21V33/00; A47B97/00
Attorney, Agent or Firm:
KLOIBER, Thomas et al. (An der Alster 84, Hamburg, 20099, DE)
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Claims:
PATENTANSPRüCHE

1. Küchenmöbel mit Schublade und Beleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände (2) einer Schublade (1) zumindest abschnittsweise als Leuchtstreifen (3) aus einem transparenten oder durchscheinenden Material ausgestaltet sind und dass der Leuchtstreifen (3) mit Leuchtmitteln (4) versehen ist.

2. Küchenmöbel nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtstreifen (3) im oberen Bereich der Seitenwände (2) angeordnet ist.

3. Küchenmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Leuchtstreifens (3) etwa ein Drittel der Höhe der Seitenwände (2) beträgt.

4. Küchenmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Leuchtstreifen (3) im Wesentlichen über die gesamte Länge der Seitenwände (2) erstreckt.

5. Küchenmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Leuchtmittel Leuchtdioden (4) vorgesehen sind.

6. Küchenmöbel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtdioden (4) an der unteren Schmalseite (6) der Leuchtstreifen

(3) angeordnet sind.

7. Küchenmöbel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Leuchtdioden (4) auf einer streifenförmigen Platine (7) angebracht sind.

8. Küchenmöbel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die streifenförmige Platine (7) in einer nutförmigen Ausnehmung (8) an der Oberseite eines unteren Abschnitts (5) der Seitenwände (2) und der Leuchtstreifen (3) direkt über der streifenförmigen Platine (7) angeordnet ist.

9. Küchenmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (1) mit einer Stromquelle (9) für die Stromversorgung der Leuchtmittel (4) versehen ist.

10. Küchenmöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle (9) herkömmliche Trockenbatterien vorgesehen sind.

11. Küchenmöbel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Stromquelle aufladbare Batterien/Akkus oder Kondensatoren vorgesehen sind.

12. Küchenmöbel nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass zum Aufladen der Stromquelle (9) eine induktive Energieübertragung zwischen der beweglichen Schublade (1) und einem festen Teil des Küchenmöbels (13) vorgesehen ist.

13. Küchenmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schaltvorrichtung zum Einschalten der Beleuchtung bei geöffneter Schublade (1) und Abschalten der

Beleuchtung bei geschlossener Schublade (1) vorgesehen ist.

14. Küchenmöbel nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltvorrichtung einen Reedkontakt umfasst.

Description:

Küchenmöbel mit Schublade und Beleuchtung

Die Erfindung betrifft ein Küchenmöbel mit Schublade und Beleuchtung.

Es ist bekannt, Küchenmöbel mit einer Innenbeleuchtung zu versehen, um die Orientierung des Benutzers im Innenraum der Küchenmöbel zu erleichtern. Bei den bekannten Küchenmöbeln ist die Beleuchtung häufig als indirekte Beleuchtung mittels Glühbirnen ausgeführt. Es sind auch Küchenmöbel mit einer außen angebrachten Beleuchtung bekannt, die beispielsweise als Raumbeleuchtung oder als partielle Beleuchtung einer Arbeitsfläche dienen. Schließlich sind Küchenmöbel bekannt, die von innen her beleuchtbare Außenwände aus lichtdurchlässigem Material aufweisen. Eine solche Beleuchtung dient vor allem ästhetischen und dekorativen Zwecken.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Beleuchtung für ein Küchenmöbel mit Schublade anzugeben, die sowohl zur Erhellung des Innenraums geeignet als auch dekorativ ist.

Wenn im Folgenden von Schublade/Schubladen die Rede ist, fällt unter diesen Begriff auch Auszug/Auszüge.

Die erfindungsgemäße Lösung sieht vor, dass die Seitenwände einer Schublade zumindest abschnittsweise als Leuchtstreifen aus einem transparenten Material ausgestaltet sind, welcher mit Leuchtmitteln versehen ist. Durch die Leuchtmittel wird der Leuchtstreifen indirekt beleuchtet und das Licht über eine große streifenförmige Fläche abgestrahlt. Dadurch werden alle Bereiche des Innenraums der Schublade gleichmäßig beleuchtet, ohne dass es einer hohen Intensität der Lichtquelle bedürfte: Die Lichtintensität kann daher zurückgenommen werden, sodass der Leuchtstreifen selbst das Auge des Betrachters nicht

blendet. Der Leuchtstreifen kann somit ohne Blendwirkung betrachtet werden und auf diese Weise seine ästhetische Wirkung entfalten.

Wenn der Leuchtstreifen im oberen Bereich der Seitenwände angeordnet ist, kann er weniger leicht durch Gegenstände innerhalb der Schublade verdeckt werden und strahlt über die Gegenstände hinweg, sodass der gesamte Innenraum der Schublade beleuchtet wird. Außerdem ergibt sich eine besonders ansprechende ästhetische Wirkung, wenn der obere Bereich der Seitenwände von der Oberkante ausgehend selbstleuchtend ist.

Sowohl für die Zwecke einer optimalen und gleichmäßigen Beleuchtung als auch zur Erzielung einer möglichst vorteilhaften ästhetischen Wirkung ist es besonders vorteilhaft, wenn die Höhe des Leuchtstreifens etwa ein Drittel der Höhe der Seitenwände beträgt. Der untere Teil der Seitenwände kann in herkömmlicher Weise aus einem nicht transparenten Material ausgeführt sein. Aus denselben Gründen ist es vorteilhaft, wenn sich der Leuchtstreifen im Wesentlichen über die gesamte Länge der Seitenwände erstreckt.

In Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass als Leuchtmittel Leuchtdioden vorgesehen sind. Aufgrund ihrer geringen Größe eignen sich Leuchtdioden besonders gut zur unauffälligen Integration in die Seitenwände der Schubladen. Desweiteren verbrauchen Leuchtdioden relativ wenig elektrische Energie und erzeugen wenig Abwärme. Dies erleichtert die Anwendung bei engem Einbauraum.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Leuchtdioden an der unteren Schmalseite der Leuchtstreifen angeordnet sind. Dies ermöglicht die Verteilung einer Vielzahl von Leuchtdioden über die gesamte Länge des Leuchtstreifens, um diesen über seine gesamte Länge hin von unten zu beleuchten. Desweiteren können die

Leuchtdioden zwischen der Unterkante der Leuchtstreifen und dem restlichen, nicht transparenten Teil der Seitenwände unauffällig und ohne großen baulichen Aufwand untergebracht werden. Schließlich ergibt sich durch diese Anordnung eine Durchstrahlung der Leuchtstreifen von unten nach oben, was einen sehr dekorativen Eindruck erzeugt.

Fertigung und Einbau der Leuchtdioden in die Schubladen wird durch die Maßnahme erleichtert, dass die Leuchtdioden auf einer streifenförmigen Platine angebracht sind. Auf diese Weise muss bei der Fertigung oder auch bei der Reparatur nicht mit einzelnen Leuchtdioden hantiert werden, sondern zeitsparend nur mit einer einzigen Platine. Besonders wenn die streifenförmige Platine in einer nutförmigen Ausnehmung an der Oberseite eines unteren Abschnitts der Seitenwände und der Leuchtstreifen direkt über der streifenförmigen Platine angeordnet ist, ergibt sich eine einfache und in der Fertigung wenig aufwendige Konstruktion. Die Platine muss dabei einfach nur in die nutförmige Ausnehmung eingelegt und ein an der Platine befestigtes Kabel mit einer Stromquelle verbunden werden, vorzugsweise mittels eines Steckers. Danach wird der Leuchtstreifen über der streifenförmigen Platine ebenfalls in die nutförmige Ausnehmung gesteckt und dort festgeklemmt.

Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass die Schublade mit einer Stromquelle für die Stromversorgung der Leuchtmittel versehen ist. Durch diese Maßnahme werden technische Probleme umgangen, die mit einer Verkabelung der beweglichen Schublade einerseits und dem ansonsten feststehenden Küchenmöbel andererseits verbunden wären. Zur Stromversorgung der beweglichen Schubladen wären nämlich ansonsten aufwendige Schleifkontakte oder eine aufwendige Kabelführung mit einem Aufwickelmechanismus oder dergleichen vorzusehen.

- A -

In einfacher Ausgestaltung der letztgenannten Maßnahme wird vorgeschlagen, dass als Stromquelle herkömmliche Trockenbatterien vorgesehen sind. Insbesondere in Verbindung mit Leuchtdioden und bei sparsamen Gebrauch nur bei geöffneter Schublade können herkömmliche Trockenbatterien die Stromversorgung für etwa ein Jahr bei durchschnittlicher Beanspruchung gewährleisten.

Eine andere Ausführungsform sieht vor, dass als Stromquelle aufladbare Batterien/Akkus oder Kondensatoren vorgesehen sind. Diese Ausführungsform ist etwas aufwendiger, da sie ein Ladegerät für die aufladbaren Stromquellen erfordert, bietet andererseits aber den Komfort, dass über die gesamte Lebensdauer des Küchenmöbels die Batterien nicht ausgewechselt werden müssen.

In weiterer Ausgestaltung kann zum Aufladen der Stromquelle eine induktive Energieübertragung zwischen der beweglichen Schublade und einem festen Teil des Küchenmöbels vorgesehen sein. Durch die induktive Energieübertragung werden die genannten Probleme von Schleifkontakten oder Kabelführungen zwischen beweglichen und festen Möbelteilen vermieden.

Da die Beleuchtung der Seitenwände bei geschlossener Schublade ohnehin nicht sichtbar ist und auch aus Gründen der Energieeinsparung wird vorgeschlagen, dass eine Schaltvorrichtung zum Einschalten der Beleuchtung bei geöffneter Schublade und Abschalten bei geschlossener Schublade vorgesehen ist.

Mit Vorteil umfasst die Schaltvorrichtung einen Reedkontakt zur Verwirklichung der Schaltfunktion. Der Reedkontakt arbeitet berührungslos und unterliegt deshalb keinem Verschleiß.

Die Erfindung umfasst aber auch Ausführungsformen mit mechanisch betätigten elektrischen Kontakten oder beispielsweise induktive Aktivierung der Beleuchtung. Dabei kann eine induktive Einschaltfunktion auch mit einer induktiven Energieübertragung verbunden werden der Gestalt, dass eine mit einem Netzgerät verbundene feststehende Senderspule am Küchenmöbel mit einer an der Schublade befestigten beweglichen Empfängerspule nur bei geöffneter Schublade in Verbindung gebracht wird, sodass nur bei geöffneter Schublade eine induktive Energieübertragung und damit die Aktivierung der Beleuchtung erfolgt. Bei einer solchen Ausführungsform könnten beispielsweise auch Batterien oder Akkus als zusätzliche Stromversorgung entbehrlich sein.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Die Figuren der Zeichnung zeigen im Einzelnen:

Figur 1 : eine perspektivische Teilansicht eines Küchenmöbels mit geöffneter Schublade, die mit der erfindungsgemäßen Beleuchtung versehen ist;

Figur 2: eine Teilansicht einer Seitenwand einer Schublade von oben gesehen mit Leuchtdioden auf streifenförmiger Platine.

In Figur 1 erkennt man eine Schublade 1 eines Küchenmöbels 13 im aufgezogenen Zustand. Die Schublade 1 besitzt zwei Seitenwände 2, von denen in Figur 1 nur eine dargestellt ist. Desweiteren besteht die Schublade aus einer Frontwand 14, einer Rückwand 15 und einem Boden 16.

Die Seitenwand 2 weist in ihrem oberen Teil einen Leuchtstreifen 3 auf, der mit Leuchtdioden 4 (Figur 2) versehen ist. Ein unterer Abschnitt 5 der Seitenwand besteht aus einem herkömmlichen, nicht transparenten

Material. Der untere Abschnitt 5 erstreckt sich über etwa zwei Drittel der Höhe der Seitenwand 2. Der Leuchtstreifen 3 erstreckt sich etwa über das obere Drittel der Höhe der Seitenwand 2. Die Leuchtdioden 4 sind unmittelbar an der unteren Schmalseite des Leuchtstreifens 3 angebracht und beleuchten diesen von unten nach oben. Dabei wird das Licht über die gesamte Fläche des Leuchtstreifens 3 verteilt und von diesem in Richtung des Innenraums der Schublade 1 , aber auch in den Außenraum, abgestrahlt. Besonders wenn der Leuchtstreifen 3 aus nicht vollständig transparentem Material, sondern aus durchscheinendem, lichtstreuendem Material besteht, ergibt sich eine besonders angenehme, unaufdringliche, nicht blendende Beleuchtung, die beim Betrachter einen besonderen ästhetischen Eindruck hervorruft. Da der Leuchtstreifen 3 sich gleichzeitig über die gesamte Länge der Seitenwand 2 erstreckt, kann der gesamte Innenraum aus der erhöhten Position des Leuchtstreifens 3 beleuchtet werden.

Wie man in Figur 2 erkennt, sind die Leuchtdioden 4 auf einer streifenförmigen Platine 7 angebracht. Die streifenförmige Platine 7 ist in einer nutförmigen Ausnehmung 8 des unteren Abschnitts 5 der Seitenwand 2 angeordnet. Der in Figur 2 nicht gezeigte Leuchtstreifen wird dann ebenfalls in die nutförmige Ausnehmung 8 an der oberen

Schmalseite eingesteckt, sodass seine untere Schmalseite 6 direkt an die Leuchtdioden 4 der streifenförmigen Platine 7 angrenzt. Bei eingeschalteter Beleuchtung ergeben sich im Leuchtstreifen 3 charakteristische Lichtbündel 17, die vom Material des Leuchtstreifens 3 und von im Leuchtstreifen 3 eingeformten Profilkanten 18 gestreut werden und dabei einen besonders ästhetischen Eindruck hervorrufen (Figur 1).

Die streifenförmige Platine 7 ist über ein Kabel 12 mit einem Stecker 11 verbunden. Der Stecker 11 kann in eine Steckverbindung 10 einer Stromquelle 9 eingesteckt werden. Die Stromquelle 9 ist ebenfalls in der

Schublade 1 untergebracht, um eine komplizierte Verkabelung der beweglichen Schublade 1 einerseits und dem feststehenden Teil des Küchenmöbels 13 andererseits zu vermeiden.

Die Stromquelle kann entweder mit herkömmlichen Trockenbatterien oder mit aufladbaren Batterien/Akkus oder aufladbaren Kondensatoren versehen sein. Im Falle von aufladbaren Stromquellen ist der Einbau eines Ladegerätes in das Küchenmöbel 13 zu empfehlen, wobei vorzugsweise eine induktive Energieübertragung zwischen der beweglichen Schublade 1 und einem festen Teil des Küchenmöbels 13 vorgesehen werden sollte, um die genannte Problematik einer aufwendigen Verkabelung oder Schleifkontakte zu vermeiden.

Insbesondere bei nicht aufladbaren Stromquellen ist es besonders wichtig, dass die Beleuchtung der Schublade 1 abschaltbar ist. Hierfür kann ein gewöhnlicher mechanisch betätigter Schalter vorgesehen sein. Bevorzugt wird jedoch die Verwendung eines Reedkontaktes oder anderer berührungsloser und verschleißarmer Schaltelemente.

BEZUGSZEICHENLISTE

1. Schublade

2. Seitenwand

3. Leuchtstreifen 4. Leuchtdioden

5. unterer Abschnitt der Seitenwand

6. untere Schmalseite

7. streifenförmige Platine

8. nutförmige Ausnehmung 9. Stromquelle

10. Steckverbindung

11. Stecker

12. Kabel

13. Küchenmöbel 14. Frontwand

15. Rückwand

16. Boden

17. Lichtbündel

18. Profilkanten