Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
KNITTING MACHINE FOR PRODUCING KNITTED GOODS PROVIDED WITH PATTERNS AND NEEDLE BOARD FOR THE SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/066219
Kind Code:
A1
Abstract:
A knitting machine for producing knitted goods provided with a pattern is disclosed. The knitting machine comprises at least one board (40), knitting tools (7) mounted to be movable on the board (40), at least one knitting section, movable relative to the board (40) defining at least two different tracks for the knitting tools (7) and at least one pattern device by means of which the knitting tools (7) in sequential section steps are distributed along the at least two tracks according to the pattern. According to the invention, the pattern device is designed such that in each selection step at least two knitting tools (7) lying adjacent on the board (40) are simultaneously selected and controlled in one and the same of the at least two tracks.

Inventors:
FLAD, Axel (Forststrasse 15, Burladingen, 72393, DE)
Application Number:
DE2009/001471
Publication Date:
June 17, 2010
Filing Date:
October 21, 2009
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SIPRA PATENTENTWICKLUNGS- UND BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH (Emil-Mayer-Strasse 10, Albstadt, 72461, DE)
FLAD, Axel (Forststrasse 15, Burladingen, 72393, DE)
International Classes:
D04B15/10; D04B15/68; D04B15/00; D04B15/66
Attorney, Agent or Firm:
SCHIZ, Jochen et al. (Kohler Schmid Möbus, Ruppmannstrasse 27, Stuttgart, 70565, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Strickmaschine zur Herstellung von mit Mustern versehenen Strickwaren, enthaltend: wenigstens ein mit Nuten (43) versehenes Bett (40), in den Nuten (43) verschiebbar gelagerte Strickwerkzeuge (7, 48, 53), wenigstens einen relativ zum Bett (40) bewegbaren Schlossabschnitt (5a), der wenigstens zwei unterschiedliche Bahnen (28a, 29a, 35) für die Strickwerkzeuge (7, 48, 53) definiert, und wenigstens eine Mustervorrichtung (8, 10; 54, 56), mittels derer die Strickwerkzeuge (7, 48, 53) in aufeinanderfolgenden Auswählschritten mustergemäß auf die wenigstens zwei Bahnen (28a, 29a, 35) verteilbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervorrichtung (8, 10; 54, 56) so ausgebildet ist, dass in jedem Auswählschritt gleichzeitig wenigstens je zwei im Bett (40) nebeneinander liegende Strickwerkzeuge (7, 48, 53) in gleicher Weise ausgewählt und in eine und dieselbe der wenigstens zwei Bahnen (28a, 29a, 35) gesteuert werden.

2. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervorrichtung eine Auswähleinrichtung (10) und eine den wenigstens zwei im Bett (40) nebeinander liegenden Strickwerkzeugen (7, 48) zugeordnete, von der Auswähleinrichtung (10) in jedem Auswählschritt in eine von wenigstens zwei Stellungen bringbare Auswählplatine (8) aufweist.

3. Strickmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervor- richtung eine Mehrzahl von derartigen Auswählplatinen (8) aufweist, wobei jeder

Auswählplatine (8) wenigstens je zwei im Bett (40) nebeinander liegende Strickwerkzeuge (7, 48) zugeordnet sind und in jedem Auswählschritt eine der Auswählplatinen (8) von der Auswähleinrichtung (10) in eine von wenigstens zwei Stellungen bringbar ist.

4. Strickmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bett (40) einen ersten Abschnitt (40a) mit ersten, je ein Strickwerkzeug (48) aufnehmenden Nuten (43) und einen zweiten Abschnitt (40b) mit zweiten, je eine Auswählplatine (8) aufnehmen- den Nuten (45) enthält, wobei die ersten Nuten (43) mit einer ersten Teilung und zweiten Nuten (45) mit einer zweiten Teilung angeordnet sind, die wenigstens dem Doppelten der ersten Teilung entspricht, und dass die beiden Abschnitte (40a, 40b) des Betts (40) durch wenigstens einen Freiraum (46, 46a) voneinander getrennt sind.

5. Strickmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Freiraum (46) obere Enden der Auswählplatinen (8) auf untere Enden (48d) der wenigstens je zwei zugeordneten Strickwerkzeuge (48) einwirken können, um diese auf die wenigstens zwei Bahnen (28a, 29a, 35) zu verteilen.

6. Strickmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strickwerkzeuge (48) erste und zweite, durch Übergangsbereiche (48c) verbundene Abschnitte (48 a, 48b) aufweisen, wobei die Übergangsbereiche (48c) in dem Freiraum (46) angeordnet und die zweiten Abschnitte (48b) den Auswählplatinen (8) zugeordnet sind.

7. Strickmaschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Strickwerkzeugen (48) und den Auswählplatinen (8) Zwischenstößer (50) angeordnet sind.

8. Strickmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die unteren Enden (48d) der Strickwerkzeuge (48) oder untere Enden der Zwischenstößer (50) bis in die zweiten Nuten (45) ragen.

9. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bett (40) ein Nadelzylinder ist, in dem die beiden Abschnitte (40a, 40b) durch den wenigstens einen Freiraum (46, 46a) axial voneinander beabstandet sind, wobei der erste Abschnitt (40a) in einem oberen Bereich und der zweite Abschnitt (40b) in einem unterhalb davon liegenden Bereich des Nadelzylinders angeordnet ist.

10. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswählplatinen (8) durchgehend eine Dicke aufweisen, die wenigstens dem Doppelten einer Dicke von unteren Enden (48d) der Strickwerkzeuge (7, 48) entspricht.

11. Strickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mustervor- richtung den Strickwerkzeugen (53) einzeln zugeordnete, schwenkbar und/oder verschiebbar gelagerte, in wenigstens zwei Stellungen bringbare Auswählplatinen (55) enthält und die Mustervorrichtung eine Auswähleinrichtung (56) mit einem Steuerelement (57) derart aufweist, dass in jedem Auswählschritt gleichzeitig wenigstens zwei, im Bett (40) nebeneinander liegende Auswählplatinen (55) in eine und dieselbe der wenigstens zwei Stellungen bringbar sind.

12. Strickmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Auswählplatinen (53) schwenkbar in Aufnahmen (54) der Strickwerkzeuge (53) gelagert sind.

13. Strickmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement (53) eine Stoßnadel ist.

14. Strickmaschine nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerelement ein in eine Steuertrommel eingesetzter Nocken ist.

15. Strickmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Strickwerkzeuge (7, 48, 49) mit einer Feinheit von wenigstens E40 im Bett (40) angeordnet sind.

16. Nadelbett für eine Strickmaschine mit einer Mehrzahl von Nuten zur Aufnahme von Strickwerkzeugen (7, 48) und Auswählplatinen (8), dadurch gekennzeichnet, dass es einen ersten Abschnitt (40a) mit ersten, zur Aufnahme der Strickwerkzeuge (7, 48) bestimmten Nuten (43) und einen zweiten Abschnitt (40b) mit zweiten, zur Aufnahme der Auswählplatinen (8) bestimmten Nuten (45) enthält, wobei die ersten Nuten (43) mit einer ersten Teilung und die zweiten Nuten (45) mit einer zweiten Teilung angeordnet sind, die wenigstens dem Doppelten der ersten Teilung entspricht, und dass die beiden Abschnitte (40a, 40b) durch wenigstens einen Freiraum (46, 46a) voneinander getrennt sind.

17. Nadelbett nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Nuten (43) durch erste Stege (42) und die zweiten Nuten (45) durch zweite Stege (44) gebildet sind, wobei ein Teil der ersten Stege (42) aus langen Stege (42r, 42s) bestehen, die über den ersten Abschnitt (40a) hinaus ragende Verlängerungen aufweisen, während die übrigen ersten Stege (42) kurze, nicht über den ersten Abschnitt (40a) hinaus verlängerte Stege (42t, 42u) sind, so dass zwischen je zwei über den ersten Abschnitt (40a) hinausragenden Verlängerungen der langen ersten Stege (42r, 42s) jeweils ein separater Freiraum (46a) gebildet ist.

18. Nadelbett nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Nadel- zylinder ist, in dem die beiden Abschnitte (40a, 40b) durch den wenigstens einen Freiraum (46, 46a) voneinander beabstandet sind, wobei der erste Abschnitt (40a) in einem oberen Bereich und der zweite Abschnitt (40b) in einem unterhalb davon liegenden Bereich des Nadelzylinders angeordnet ist.

19. Nadelbett nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Nuten (43) entsprechend einer Feinheit von wenigstens E40 und die zweiten

Nuten (45) entsprechend einer Feinheit von höchstens E20 ausgebildet sind.

Description:
Strickmaschine zur Herstellung von mit Mustern versehenen Strickwaren und dafür bestimmtes Nadelbett

Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung und ein Nadelbett nach dem Oberbegriff des Anspruchs 16.

Strickmaschinen dieser Art, die als Rund- oder Flachstrickmaschinen ausgebildet sein können, weisen ein als Nadelzylinder, Rippscheibe, Flachbett od. dgl. ausgebildetes und mit einer Vielzahl von parallelen Nuten versehenes Bett auf. In den Nuten sind überwiegend als Zungen- oder Schiebernadeln ausgebildete und mit Füßen versehene Strickwerkzeuge verschiebbar gelagert. Die Herstellung von Strickwaren mit Mustern erfolgt dadurch, dass die Füße der Strickwerkzeuge an wenigstens einer Arbeitsstelle wahlweise auf eine von wenigstens zwei, durch Schlossteile eines Schlosses vorgegebene Bahnen verteilt werden. Eine dieser Bahnen führt die Strickwerkzeuge z. B. in eine zur Aufnahme eines Fadens, eines Faserbandes od. dgl. bestimmte Stellung, wohingegen die andere. Bahn eine sogenannte Nichtstrick- oder Durchlaufbahn ist, so dass die von ihr geführten Strickwerkzeuge an der betreffenden Arbeitsstelle keinen Faden od. dgl. aufnehmen (2- Wege-Technik). Solche Anordnungen eignen sich vor allem zur Herstellung von Farbmustern. Ist es dagegen erwünscht, auch oder nur Bindungs- oder Strukturmuster herzustellen, dann gibt das Schloss eine dritte Bahn vor, die die hierfür ausgewählten Strickwerkzeuge in eine Fangstellung führt (3-Wege- Technik).

Zur mustergemäßen Verteilung der Strickwerkzeuge auf die verschiedenen Bahnen dienen Muster- bzw. Auswähleinrichtungen, die in zahlreichen Varianten bekannt sind und zur Einwirkung auf die Strickwerkzeuge oder diesen einzeln zugeordnete, in den Strickwerkzeugen selbst oder wenigstens in denselben Nuten des Bettes wie diese angeordnete Stößer, Platinen, Steuerfedern, Biegeschwinger od. dgl. dienen, die mit mechanisch, pneumatisch, elektrisch, magnetisch oder elektromagnetisch arbeitenden Mitteln einzeln und nacheinander in eine von zwei oder drei Stellungen gebracht werden können, um dadurch die zugeordneten Strickwerkzeuge in eine von zwei oder drei Bahnen zu lenken (z. B. DE 15 85 243 Al, DE-PS 1 173 609, DE 21 15 332 C3, DE 21 64 632 Al, DE 37 12 673 Cl, DE 16 35 844 C3, EP O 319 007 Bl).

Da jeder Auswählschritt für ein Strickwerkzeug, wenn es sich um Hochleistungs- Strickmaschinen handelt, innerhalb einer sehr kurzen Zeitspanne erfolgen muss, die z. B. 0,5 ms bis 1,0 ms beträgt, ist es auch bekannt, nebeneinander angeordnete Strickwerkzeuge, Steuerplatinen oder dgl. mit in unterschiedlichen Höhen angeordneten Füßen und die Auswähleinrichtung in jeder dieser Höhen mit einem Steuerelement in Form einer einzeln steuerbaren Wählklinge od. dgl. zu versehen (z. B. DE 21 17 713 C3). Dadurch können die für einen Auswählschritt zur Verfügung stehenden Zeitspannen vervielfacht und die Auswählvorgänge mit einer größeren Sicherheit durchgeführt werden.

Ein bisher noch ungelöstes Problem im Hinblick auf die mustergemäße Auswahl von Strickwerkzeugen ergibt sich dann, wenn Strickmaschinen mit kleinen Teilungen bzw. hohen Feinheiten angewendet werden. Während unter der Teilung der Mittenabstand von zwei im Bett nebeneinander liegenden Strickwerkzeugen verstanden wird, gibt die Feinheit die Zahl der im Bett nebeneinander liegenden Nadeln pro Zoll an. Eine 60er Feinheit bedeutet somit z. B., dass 60 Nadeln pro Zoll oder 5655 Strickwerkzeuge am Umfang eines einen Durchmesser von 30" aufweisenden Nadelzylinders angeordnet sind, woraus sich eine Teilung von 0,4 mm ergibt. Die Dicke eines Stegs und eines Strickwerkzeugs beträgt in einem solchen Fall nur ca. 0,2 mm anstatt von 0,4 mm oder mehr bei einer Feinheit von E30. Eine sichere Auswahl derart feiner Strickwerkzeuge ist allenfalls mit vergleichsweise kleinen Maschinengeschwindigkeiten und/oder rein mechanisch arbeitenden Auswähleinrichtungen durchführbar. Bei höheren Maschinengeschwindigkeiten ist dagegen, wenn für jeden Auswählschritt z. B. nur Zeitspannen von ca. 0,2 ms bis 0,5 ms zur Verfügung stehen, eine sichere Auswahl nur möglich, wenn die Strickwerkzeuge, Steuerplatinen oder dgl. wie im oben genannten Beispielsfall mit in unterschiedlichen Höhen angeordneten Füßen versehen werden. Das ist jedoch unerwünscht, weil es eine aufwändige Maschinenkonstruktion voraussetzt. Aufgrund von modischen Trends fordern die Hersteller von Strickwaren allerdings zunehmend nicht nur Strickmaschinen mit sehr großen Feinheiten bis z. B. E60, sondern auch dafür geeignete Auswähleinrichtungen. Dieser Bedarf kann aus den genannten Gründen bisher nur mit vergleichsweise teuren und/oder langsam arbeiten- den Strickmaschinen befriedigt werden.

Bekannt sind schließlich Strickmaschinen, deren Strickwerkzeuge ausschließlich durch Schlossteile gesteuert werden und daher keine Muster- oder Auswähleinrichtungen aufweisen. Die Steuerung der Strickwerkzeuge erfolgt hier dadurch, dass deren Füße nacheinander in den Bereich von Schlosskurven gelangen (z. B. DE-PS 535 173). Insbesondere sind in diesem Zusammenhang Schlösser mit einer Mehrzahl von übereinander angeordneten Schlosskanälen bekannt, in denen je ein Fuß eines Strickwerkzeugs geführt ist. In Abhängigkeit davon, in welcher Höhe die Füße an den Strickwerkzeugen angeordnet sind, können diese je einem ausgewählten der Schloss- kanäle zugeordnet werden. Bekannt ist es z. B., die Füße der Strickwerkzeuge mit einem sogenannten Schräg- oder Diagonaleinsatz sowie mit einzelner oder doppelter Anordnung auf mehrere Höhen zu verteilen (z. B. S. Vetter "Rechts/Links-Großrund- strickmaschinen - Musterungsmöglichkeiten, Arbeitsweise (Teil L)" in ITB Strickerei/- Wirkerei/Strickerei/Konfektion 1976, Band 2, S. 55 bis 60). Mit Schlossanordnungen dieser Art sind allerdings nur vergleichsweise kleine Muster herstellbar, die außerdem nur durch den Austausch oder die Umschaltung von Schlossteilen veränderbar sind. Da eine individuelle, unabhängige Auswahl jedes einzelnen Strickwerkzeugs nicht möglich ist, können auf diese Weise keine beliebigen, frei wählbaren Muster erzeugt werden, wie dies bisher nur mit Hilfe der oben genannten Mustervorrichtungen möglich ist.

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung das technische Problem zugrunde, eine Strickmaschine und ein Nadelbett der eingangs bezeichneten Gattungen vorzuschlagen, mittels derer auch dann mit beliebigen, frei wählbaren Mustern versehene Strickwaren hergestellt werden können, ohne dass ein wesentlich erhöhter Konstruktions- und Kostenaufwand in Kauf genommen werden muss, wenn große Feinheiten gewünscht werden. Gelöst wird dieses Problem erfindungsgemäß dadurch, dass die Mustervorrichtung so ausgebildet ist, dass in jedem Auswählschritt gleichzeitig wenigstens je zwei, im Bett nebeneinander liegende Strickwerkzeuge in gleicher Weise ausgewählt und in eine und dieselbe von wenigstens zwei Bahnen gesteuert werden.

Die Erfindung geht von der durch Versuche bestätigten Erkenntnis aus, dass in Strickwaren, die mit großen Feinheiten von z. B. E50 oder E60 hergestellt werden, ein sich von Masche zu Masche änderndes Muster nicht in der Weise wahrgenommen wird, wie dies für eine Ware mit geringerer Feinheit von z. B. bis E30 oder weniger gilt. Werden daher erfindungsgemäß in jedem Auswählschritt gleichzeitig zwei oder mehr, unmittelbar benachbarte Strickwerkzeuge gleichzeitig und in derselben Weise ausgewählt, dann resultiert daraus der wesentliche Vorteil, dass einerseits die pro Auswählschritt zur Verfügung stehende Zeitspanne entsprechend vervielfacht wird und andererseits die Auswahl der Strickwerkzeuge mit denselben Bauelementen vor- genommen werden kann, die bisher allgemein für Strickwerkzeuge mit geringer Feinheit verwendet werden. Die Musterung von Strickwaren mit großen Feinheiten führt daher nicht oder zumindest nicht wesentlich zu einem erhöhten Konstruktionsund Kostenaufwand. Der Umstand, dass sich das Muster nur nach jeder zweiten oder mehr Masche ändern lässt, tritt optisch kaum in Erscheinung.

Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Die Erfindung wird nachfolgend in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen schematischen Radialschnitt durch einen Nadelzylinder und ein zugehöriges Schloss bekannter Bauweise;

Fig. 2 eine Ansicht von innen auf eine Abwicklung des Schlosses nach Fig. 3 im Bereich einer Arbeitsstelle; Fig. 3 in perspektivischer Ansicht einen Nadelzylinder einer erfindungsgemäßen Rundstrickmaschine;

Fig. 4 eine vergrößerte Einzelheit des Nadelzylinders nach Fig. 3;

Fig. 5 bis 8 schematische Schnitte durch zwei weitere Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Nadelzylinders ;

Fig. 9 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem schematischen Radialschnitt; und

Fig. 10 einen Schnitt längs der Linie X - X der Fig. 9.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer Rundstrickmaschine mit einem dreh- baren Nadelzylinder näher erläutert, der einen Durchmesser von 30" besitzt. Zur Erleichterung des Verständnisses werden zunächst der Aufbau und die Arbeitsweise einer bekannten Rundstrickmaschine beschrieben, worauf sich dann eine Darstellung der wesentlichen Teile einer erfindungsgemäß gestalteten Rundstrickmaschine anschließt.

Fig. 1 zeigt eine Rundstrickmaschine mit einem Bett 1 in Form eines üblichen Nadelzylinders, der auf einem Tragring 2 befestigt ist. Dieser ist in einem nicht dargestellten Maschinengestell drehbar gelagert und mit einem äußeren Zahnkranz 3 versehen, der mit einem nicht dargestellten Antriebszahnrad verbunden ist, das von einem Antriebsmotor angetrieben werden kann. An einer stationär am nicht dargestellten Maschinengestell gelagerten Schlossplatte 4 ist ein Schloss befestigt, das einen das Bett 1 umgebenden Schlossträger 5 aufweist, der an seiner Innenseite eine Vielzahl von Schlossabschnitten trägt, die in Umfangsrichtung des Betts 1 nebeneinander angeordnet sind und Arbeitsstellen bzw. Stricksysteme bilden. In Fig. 2 ist ein derartiger Schlossabschnitt 5a in einer Ansicht von innen her dargestellt. Das Bett 1 weist eine Vielzahl von durch Stege 6 gebildeten Nuten auf, die hier parallel zur Drehachse des Betts 1 bzw. Nadelzylinders angeordnet sind und Strickwerkzeuge 7 aufnehmen, die hier z. B. als übliche Zungennadeln ausgebildet sind. Unterhalb jedes Strickwerkzeugs 7 und in derselben Nut des Betts 1 wie dieses ist eine Auswählplatine 8 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die Strickwerkzeuge 7 parallel zur Drehachse verschiebbar in den Nuten angeordnet, während die Auswählplatinen 8 sowohl parallel zur Drehachse verschiebbar als auch radial zu dieser verschwenkbar in den Nuten gelagert sind.

Die Strickwerkzeuge 7 und Auswählplatinen 8 weisen insbesondere zu ihrem Abzug bestimmte Füße 7a bzw. 8a auf, denen in einer weiter unten beschriebenen Weise insbesondere Abzugsteile des Schlosses zugeordnet sind. Die Auswählplatinen 8 sind außerdem mit an ihnen befestigten oder mit ihnen aus einem Stück hergestellten Vorspannfedern 9 versehen, mittels derer sie in radialer Richtung vorgespannt sind.

Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist jedem Schlossabschnitt 5a, der eine Arbeitsstelle bzw. ein Stricksystem der Rundstrickmaschine repräsentiert, eine Auswähleinrichtung 10 zugeordnet, die dem Zweck dient, die Strickwerkzeuge 7 bei der Durchführung von Relativbewegungen zwischen dem Bett 1 und dem Schlossträger 5 anders als bei reinen Schlosssteuerungen wahlweise unterschiedliche Bahnen, insbesondere eine Strick-, Fang- oder Nichtstrick- bzw. Durchlaufbahn durchlaufen zu lassen. Die Auswähleinrichtung 10 bildet zusammen mit den Auswählplatinen 8 eine übliche Mustervorrichtung, mittels derer Strickwaren mit Färb- und/oder Bindungsmustern hergestellt werden können. Im Ausführungsbeispiel dient die Mustervorrichtung zur Realisierung der sogenannten 3-Wege-Technik.

Die Auswählplatinen 8 bestehen, wie Fig. 1 und 2 zeigen, aus doppelarmigen Hebeln, die erste Hebelarme 11 und zweite Hebelarme 12 aufweisen. Zwischen den Hebelarmen 11 und 12 sind abgerundete Lagerstellen 14 vorgesehen, mittels derer die Auswählplatinen 8 an Böden 15 (Fig. 1) der Nuten des Betts 1 abgestützt werden. Dabei ist die Anordnung im Ausführungsbeispiel so, dass der erste Hebelarm 11 mit einer radial nach außen weisenden Ankerfläche 16 (Fig. 2) versehen ist, der Fuß 8a etwa in Höhe der Lagerstelle 14 liegt und der zweite Hebelarm 12 zwei übereinander angeordnete Austriebsfüße 17 und 18 aufweist, die wie der Fuß 8a radial nach außen gerichtet sind. An einem oberen Ende der Auswählplatine 8 ist außerdem vorzugsweise eine als Stützfuß 19 ausgebildete Stirnfläche vorgesehen, die mit dem darüber liegenden Strickwerkzeug 7 zusammenwirkt. Die Vorspannfeder 9 ist auf einer dem Boden 15 der zugehörigen Nut zugewandten Rückseite der Auswählplatine 8 und so angeordnet, dass die Auswählplatine 8 bei im Wesentlichen entspannter Vorspannfeder 9 um die Lagerstelle 14 so verschwenkt sind, dass ihr oberer, erster Hebelarm 11 am Boden 15 der zugehörigen Nut anliegt und daher die Ankerfläche 16 in die Nut zurückgezogen ist, während gleichzeitig der untere, zweite Hebelarm 12 durch die am Boden 15 der Nut abgestützte Vorspannfeder 9 radial nach außen vorgespannt ist, so dass die Austriebsfüße 17, 18 aus der Nut radial nach außen ragen. Ist die Vorspannfeder 9 dagegen gespannt, wie Fig. 1 zeigt, dann ist der erste Hebelarm 11 nach außen und der zweite Hebelarm 12 nach innen geschwenkt, so dass die Ankerfläche 16 radial aus der Nut nach außen ragt und die Austriebsfüße 17, 18 in die betreffende Nut zurückgezogen sind.

Nach Fig. 2 sind den Füßen 7a der Strickwerkzeuge 7 in jedem Schlossabschnitt 5a zwei übereinander liegende Schlossteile 20, 21 zugeordnet, die zwischen sich eine

Aussparung 22 freilassen, die in einem mittleren Bereich mit einem Trennschlossteil 23 versehen ist. In einem unter dem Schlossteil 21 liegenden Bereich ist jeweils eine der Auswähleinrichtungen 10 vorgesehen, die am Eingang zum jeweiligen Schlossabschnitt 5a angeordnet sind. Dabei wird unter "Eingang" der zuerst von den Strickwerkzeugen 7 und Auswählplatinen 8 erreichte Anfang des betreffenden Schlossabschnitts 5a verstanden, wenn sich diese in Richtung eines Pfeils v (Fig. 2) relativ zum Schloss bewegen. Weiterhin weist der Schlossabschnitt 5a unterhalb der Auswähleinrichtung 10 ein den Füßen 8a der Auswählplatinen 8 zugeordnetes Schlossteil 24 auf, das analog zu den Schlossteilen 20, 21 mit einer Aussparung 25 und einem Trennschlossteil 26 versehen ist. Schließlich ist unterhalb der Schlossteile 24 je ein den Austriebsfüßen 17, 18 der Auswählplatinen 8 zugeordnetes Schlossteil 27 vorhanden, das je eine Strick- kurve 28 und eine Fangkurve 29 für die Auswählplatinen 8 definiert. Die Strickkurve 28 dient zur Zusammenwirkung mit den unteren Austriebsfüßen 17 und treibt die auf sie auflaufenden Austriebsfüße 17 in eine einer Strickstellung entsprechende Höhe aus. Die Fangkurve 29 dient dagegen zur Zusammenwirkung mit den oberen Austriebsfüßen 18 und treibt die auf sie auflaufenden Austriebsfüße 18 bis in eine einer Fangstellung entsprechende Höhe aus.

Damit an den Eingängen zu den Schlossabschnitten 5a gleiche Schwenkstellungen der Auswählplatinen 8 erhalten werden, ist vor dem Eingang zu jedem Schlossabschnitt 5a je ein nur aus Fig. 1 ersichtliches Andrückteil 30 vorgesehen, das in radialer Richtung von außen nach innen auf die oberen Austriebsfüße 18 einwirkt und alle vorbeilaufenden Auswählplatinen 8 in eine Stellung verschwenkt, in der der untere Hebelarm 12 in die betreffende Nut des Betts 1 zurückgeschwenkt ist (Fig. 1).

Die Auswähleinrichtung 10 enthält gemäß Fig. 2 im Ausführungsbeispiel zwei in Laufrichtung der Strickwerkzeuge 7 und Auswählplatinen 8 (Pfeil v) hintereinander angeordnete Steuermagnete 31, 32 und einen dazwischen liegenden, die Polflächen der beiden Steuermagnete 31, 32 bündig verbindenden Haltemagneten 33.

Die Funktionsweise der beschriebenen Rundstrickmaschine ist im Wesentlichen wie folgt:

Beim Einlaufen einer Auswählplatine 8 in den Systemabschnitt 5a gelangt diese zunächst in den Wirkungsbereich der Andrückkurve 30, die gemäß Fig. 1 so auf ihren oberen Austriebsfuß 18 drückt, dass dieser radial in die zugehörige Nut des Betts 1 verschwenkt und gleichzeitig die Ankerfläche 16 an die Magnetanordnung der Auswähleinrichtung 10 angelegt wird (vgl. auch Fig. 1).

Wird der Steuermagnet 31 so gesteuert, dass er die Ankerfläche 16 nicht anzieht, sondern die Auswählplatine 8 freigibt bzw. loslässt, dann wird diese unter dem Einfluss der Vorspannfeder 9 um die Lagerstelle 14 so verschwenkt, dass ihre am zweiten Hebelarm 12 angebrachten Austriebsfüße 17, 18 radial nach außen bewegt werden und aus der betreffenden Nut des Betts 1 radial heraustreten. Sie gelangen dann beim weiteren Transport in Richtung des Pfeils v in den Wirkungsbereich der Strickkurve 28. Infolgedessen läuft der untere Austriebsfuß 17 auf das die Strickkurve 28 bildende Schlossteil auf, so dass die zugehörige Auswählplatine 8 senkrecht zum Pfeil v und parallel zur Drehachse des Betts 1 (Pfeil w in Fig. 2) ausgetrieben wird. Die Strickkurve 28 ist in Richtung des Pfeils v so ausgebildet und so lang, dass sich die Stützfüße 19 der ausgewählten Auswählplatinen 8 an die unteren Enden von zugeordneten Strickwerkzeugen 7 anlegen und deren Füße 7a über das Trennschlossteil 23 gehoben werden. Diese Strickwerkzeuge 7 werden dadurch außerdem bis in ihre höchste, der Strickstellung entsprechende Stellung angehoben und durchlaufen daher eine Strickbahn 28a. Dies ist in Fig. 2 durch als schwarze Rechtecke dargestellte Fußstellungen angedeutet.

Wird der erste Steuermagnet 31 dagegen so gesteuert, dass er die Ankerfläche 16 auch weiterhin anzieht, dann gelangt diese auf den nachfolgenden Haltemagneten 33, so dass die zugehörige Auswählplatine 8 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Schwenkstellung verbleibt und in dieser Schwenkstellung an den zweiten Steuermagneten 32 herangeführt wird.

Wird der zweite Steuermagnet 32 zu diesem Zeitpunkt so gesteuert, dass er die Ankerfläche 16 nicht anzieht, sondern die Auswählplatine 8 freigibt, dann wird diese unter dem Einfluss der Vorspannfeder 9 um die Lagerstelle 14 so verschwenkt, dass ihre am zweiten Hebelarm 12 angebrachten Austriebsfüße 17, 18 radial nach außen geschwenkt werden. Da jedoch ihr unterer Austriebsfuß 17 in dieser Stellung gerade den vordersten, ansteigenden Teil der Strickkurve 28 passiert hat, legt sich dieser Austriebsfuß 17 gegen eine ihm zugewandte Innenfläche des Schlossteils 27, ohne auf die Strickkurve 28 zu gelangen. Stattdessen gelangt im weiteren Verlauf der Austriebsfuß 18 dieser Auswählplatine 8 in den Wirkungsbereich der Fangkurve 29, die den Austriebsfuß 18 bis in eine der Fangstellung entsprechende Höhe anhebt, was zur Folge hat, dass der Stützfuß 19 der betreffenden Auswählplatine 8 das zugeordnete Strickwerkzeug 7 in eine Fangbahn 29a austreibt.

Wird der zweite Steuermagnet 32 dagegen so gesteuert, dass er die Ankerfläche 16 auch weiterhin anzieht, dann gelangt diese auf einen nachfolgenden Haltemagneten 34, so dass die Auswählplatine 8 in einer aus Fig. 1 ersichtlichen Schwenkstellung verbleibt und an der Fangkurve 29 vorbeibewegt wird, ohne von dieser angehoben zu werden. Die Füße 7a der zugeordneten Strickwerkzeuge 7 durchlaufen dann eine Durchlaufbahn 35 unterhalb des Trennschlossteils 23.

Nach vollendeter Sortierung der Strickwerkzeuge 7 in Strick-, Fang- oder Nichtstrickbzw. Durchlaufbahnen 28a, 29a und 35 werden alle Auswählplatinen 8 durch eine auf ihre Füße 8a wirkende Abzugskurve 36 und alle Strickwerkzeuge 7 durch eine auf ihre Füße 7a wirkende Abzugskurve 37 wieder in die Ausgangsstellung nach Fig. 1 abgezogen, so dass im nachfolgenden Schlossabschnitt bzw. System ein neuer Auswählvor- gang beginnen kann.

Rundstrickmaschinen und Mustervorrichtungen dieser Art sowie weitere Einzelheiten davon sind z. B. aus der Druckschrift DE 103 21 737 Al bekannt, die hiermit durch Referenz auf sie zum Gegenstand der vorliegenden Offenbarung gemacht wird.

Fig. 3 und 4 zeigen schematisch die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Änderungen im Bereich eines Betts und einer Mustervorrichtung der Rundstrickmaschine anhand eines derzeit für am besten gehaltenen Ausführungsbeispiels. Wie sich insbesondere aus Fig. 3 ergibt, enthält eine erfindungsgemäße Rundstrickmaschine ein Bett 40, z. B. in Form eines Nadelzy linders, das zwei in Richtung einer Mittelachse 41 übereinander angeordnete Abschnitte 40a und 40b aufweist. Am Umfang des Abschnitts 40a sind radial vorstehende und parallel zur Mittelachse 41 angeordnete, erste Stege 42 ausgebildet, zwischen denen erste Nuten 43 vorhanden sind. Am Umfang des anderen Abschnitts 40b sind radial vorstehende und parallel zur Mittelachse 41 angeordnete, zweite Stege 44 ausgebildet, zwischen denen zweite Nuten 45 vorhanden sind. Zwischen den Abschnitten 40a und 40b ist ein von den Stegen 42, 44 freier, vorzugsweise längs des gesamten Zylinderumfangs erstreckter Zwischen- bzw. Freiraum 46 vorgesehen.

Die ersten Nuten 43 dienen zur Aufnahme der in Fig. 4 nur teilweise dargestellten Strickwerkzeuge 7, die wie in Fig. 1 und 2 z. B. übliche Zungennadeln sind und die Füße 7a aufweisen. Dagegen dienen die zweiten Nuten 45 zur Aufnahme der Auswählplatinen 8, die im Ausführungsbeispiel genau so wie die Auswählplatinen 8 nach Fig. 1 und 2 ausgebildet sind. Daher sind für die Strickwerkzeuge 7 und die Auswählplatinen 8 in Fig. 3 und 4 dieselben Bezugszeichen wie in Fig. 1 und 2 verwendet.

Ein wesentlicher Unterschied zur bekannten Rundstrickmaschine nach Fig. 1 und 2 besteht allerdings darin, dass die Auswählplatinen 8 mit einer anderen, vorzugsweise etwa halb so großen Feinheit wie die Strickwerkzeuge 7 ausgebildet und angeordnet und die zweiten Nuten 45 so ausgebildet sind, dass ihre Breiten etwa der Summe aus den Breiten von zwei ersten Nuten 43 und einem ersten Steg 42 entsprechen. Haben z. B. die Strickwerkzeuge 7 eine Feinheit E60, dann wird den Auswählplatinen 8 eine Feinheit E30 gegeben. Haben die Strickwerkzeuge 7 z. B. die Feinheit E50, würden die Auswählplatinen 8 mit der Feinheit E25 ausgebildet und angeordnet. Außerdem werden die ersten und zweiten Stege 42, 44 und Nuten 43, 45 relativ zueinander z. B. so angeordnet, dass entsprechend Fig. 3 und 4 über einer zweiten Nut 45 zwei erste Nuten 43 und ein dazwischen liegender erster Steg 42 angeordnet sind. Das bedeutet, dass nach dem Einsetzen der Strickwerkzeuge 7 und Auswählplatinen 8, die im Wesentlichen der Breite der Nuten 43, 45 entsprechende Dicken aufweisen, über jeder Auswählplatine (z. B. 8x) zwei zugeordnete Strickwerkzeuge (z. B. 7x, 7y) zu liegen kommen, wie Fig. 4 zeigt. Außerdem ist die Anordnung so getroffen, dass einerseits die Strickwerkzeuge 7 mit ihren unteren Enden in den Freiraum 46 ragen und andererseits beim Austreiben einer jeden Auswählplatine 8 jeweils gleichzeitig die unteren Enden von zwei benachbarten und im Bett 40 unmittelbar nebeneinander liegenden Strickwerkzeugen (z. B. 7x und 7y) auf einem oberen, hier vorzugsweise wiederum als Stützfuß 19 ausgebildeten Ende der zugeordneten Auswählplatine 8x zu liegen kommen, wie Fig. 4 deutlich zeigt. Zu beachten ist ferner, dass die genannte, hier durch die obere Stirnfläche des Stützfußes 19 gebildete Abstützstelle zwischen den Strickwerkzeugen 7x, 7y und der Auswählplatine 8x z. B. dicht unterhalb des von den Stegen 42, 44 und anderen Hindernissen freien Freiraums 46 angeordnet wird. Dadurch ist es möglich, die oberen Enden der dickeren Auswählplatinen 8 über die oberen Enden der zweiten Nuten 45 hinaus nach oben zu verschieben, paarweise an die unteren Enden der zugeordneten, dünneren Strickwerkzeuge (z. B. 7x, 7y) anzulegen und dann noch weiter nach oben zu bewegen, um dadurch die Strickwerkzeuge 7 in der anhand der Fig. 2 beschriebenen Weise anzuheben und in die Fangbahn 29a oder Strickbahn 28a zu bewegen. Ohne den Freiraum 46 wäre es bei diesem Ausführungsbeispiel nicht möglich, die Auswählplatinen 8 bei ihrer Austriebsbewegung an die unteren Stirnflächen der Strickwerkzeuge 7 anzulegen, da sie dabei gegen die ersten Stege 42 stoßen würden.

Nach einem weiteren, in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die beschriebene Doppelauswahl dadurch realisiert, dass jeder zweite erste Steg 42 (z. B. 42r, 42s) an einer unteren, den Stegen 44 zugewandten Seite in axialer Richtung bis hin zum unteren Abschnitt 40b des Betts 40 verlängert ist und daher den Zwischenbzw. Freiraum 46 nach Fig. 3 und 4 überbrückt. Die Länge der jeweils dazwischen liegenden ersten Stege (z. B. 42t, 42u) bleibt dagegen unverändert, so dass zwischen in Fig. 5 unteren Enden der verlängerten ersten Stege (z. B. 42r, 42s) jeweils ein Freiraum 46a entsteht, der wie der Freiraum 46 in Fig. 4 von oberen Enden der zweiten Stege 44 bis zu den unteren Enden der nicht verlängerten ersten Stege (z. B. 42t, 42u) und damit über den Zwischenraum zwischen den beiden Abschnitten 40a, 40b des Betts 40 erstreckt ist. Der Freiraum 46 nach Fig. 3 und 4 ist daher hier in eine Vielzahl von seitlich im Wesentlichen abgeschlossenen Freiräumen 46a unterteilt. Jeder dieser Freiräume 46a besitzt eine Breite, die im Wesentlichen dem Abstand zwischen zwei zweiten Stegen 44 bzw. dem Abstand zwischen zwei verlängerten ersten Stegen (z. B. 42r, 42s) entspricht. Außerdem sind die oberen Enden der Auswählplatinen 8 so ausgebildet, dass sie in die genannten Freiräume 46a zwischen den unteren Enden der verlängerten ersten Stege 42 passen. Insgesamt sind die Freiräume 46a in axialer Richtung außerdem so groß bemessen, dass die Auswählplatinen 8 ungehindert ihren maximalen, bis in die Strickstellung führenden Hub durchführen können.

Im Übrigen ist die Anordnung in Fig. 3 bis 5 vorzugsweise so getroffen, wie oben anhand der Fig. 2 beschrieben ist. Das ist einerseits dadurch deutlich gemacht, dass in Fig. 2 die Füße 17, 18 der Auswählplatinen 8 doppelt so dick wie die Füße 7a der Strickwerkzeuge 7 dargestellt sind. Andererseits zeigen die verschiedenen Stellungen für die Füße 7a der Strickwerkzeuge 7, dass deren Auswahl immer paarweise und gleichzeitig an unmittelbar nebeneinander liegenden Strickwerkzeugen 7 erfolgt. Einer Auswählplatine 8 mit Austriebsfüßen 17i oder 17k entsprechen z. B. zwei Paare von Füßen 7ai, 7aj und 7ak und 7al, d. h. eine Auswählplatine 8 mit den Füßen 17i oder 17j hebt jeweils zwei Strickwerkzeuge 7 mit den Füßen 7ai, 7aj bzw. 7ak, 71 in die Strickbahn 28a. Dagegen werden Auswählplatinen 8 mit Füßen 17m oder 17o, die von der Auswähleinrichtung 10 in einer Durchlaufbahn gelassen werden, die ihnen paarweise zugeordneten Strickwerkzeuge 7 mit Füßen 7am, 7an bzw. 7ao, 7ap ebenfalls die Nichtstrickbahn 35 durchlaufen lassen. Schließlich zeigt eine Auswählplatine 8 mit einem Fuß 18r, dass zwei zugehörige Strickwerkzeuge 7 mit Füßen 7ar, 7as gleichzeitig in die Fangbahn 29a bewegt werden.

Fig. 6 zeigt ein Ausführungsbeispiel, das im Wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 und 4 entspricht. Im Unterschied dazu weisen die Strickwerkzeuge 48 allerdings erste und zweite Abschnitte 48a, 48b auf, die durch im Freiraum 46 angeordnete Übergangsbereiche 48c miteinander verbunden sind. Die ersten Abschnitte 48a sind überwiegend in den durch die ersten Stege 42 gebildeten Nuten 43 des Betts 40 angeordnet. Die Übergangsbereiche 48c bestehen aus durch Umbiegungen in den Schäften der Strickwerkzeuge 48 erhaltenen Abschnitten, die dem Zweck dienen, untere Enden 48d der Strickwerkzeuge 48 paarweise näher aneinander anzuordnen, als einer üblichen, durch die ersten Stege 42 vorgegebenen Teilung tl der Strickwerkzeuge 48 entspricht. Die Verringerung des Abstands der unteren Enden 48b ermöglicht es, die Dicke der zweiten Stege 44 im unteren Abschnitt 40b des Betts 40 etwas größer zu wählen, ohne dass die Gefahr besteht, dass sich die an den unteren Enden 48d ausgebildeten Stirnflächen der Strickwerkzeuge 48 beim Austriebsvorgang nicht vollflächig auf die oberen Stirnseiten der Auswählplatinen 8 auflegen. Wie in den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3 bis 5 sind die Strickwerkzeuge 48 mit einer Teilung tl angeordnet, die etwa halb so groß wie eine Teilung t2 der Auswählplatinen ist.

Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 7, in dem gleiche Teile mit denselben Bezugszeichen wie in Fig. 6 versehen sind, unterscheidet sich von dem nach Fig. 6 dadurch, dass die Auswählplatinen 8 vollständig in den von den zweiten Stegen 44 gebildeten Nuten 45 angeordnet sind. Um dies zu ermöglichen, sind zwar die Übergangsbereiche 48c der Strickwerkzeuge 48 wiederum im Freiraum 46 angeordnet, doch sind jetzt die zweiten Abschnitte 48b der Strickwerkzeuge 7 in Richtung des Abschnitts 40b des Betts 40 um so viel verlängert, dass sie in die von den Stegen 44 gebildeten zweiten Nuten 45 ragen und sich in diesen auf die oberen Stirnflächen der Auswählplatinen 8 auflegen. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die unteren Abschnitte 48b während der gesamten Austriebs- und Abzugsbewegung der Strickwerkzeuge 48 in den Nuten 45 geführt sind, wie in Fig. 6 durch eine Auswählplatine 8z angedeutet ist, die sich bereits in einem ausgetriebenen Zustand befindet. Als Folge davon können die unteren Enden 48d der Strickwerkzeuge 48 auch dann nicht ungewollt von den oberen Stirnflächen der Auswählplatinen 8 abrutschen, wenn sich beim Betrieb der Strickmaschine stärkere Vibrationen ergeben.

Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 8 dargestellt. Es unterscheidet sich von dem nach Fig. 7 insbesondere in zweifacher Hinsicht.

Erstens ist jedes Strickwerkzeug 48 nur so lang, dass es mit seinem unteren Bereich stets in einer ersten Nut 43 angeordnet ist. Dagegen sind diejenigen Teile, die in Fig. 7 die zweiten Abschnitte 48a, 48b und die Übergangsbereiche 48c aufweisen, als separate Zwischenstößer (oder Hilfsplatinen) 50 ausgebildet, die paarweise aufeinander zu gebogene Übergangsbereiche 50a aufweisen. Diese Zwischenstößer 50 sind so lang, dass sie mit oberen Enden 50b in die ersten Nuten 43 und mit unteren Enden 50c in die zweiten Nuten 44 ragen, die Breiten aufweisen, die vorzugsweise nur etwas größer als die doppelte Breite der Enden 50c sind. Die Zwischenstößer 50 befinden sich längs schematisch angedeuteter Kontaktflächen 51 bzw. 52 einerseits mit den Unterkanten der Strickwerkzeuge 48 und andererseits mit den Oberkanten der Auswählplatinen 8 in Berührung, so dass sie deren Bewegungen auf die Strickwerkzeuge 48 (bzw. umgekehrt) übertragen.

Zweitens ist analog zu Fig. 5 jeder zweite erste Steg 42 (z. B. 42r, 42s) bis zum Abschnitt 40b des Betts 40 hin verlängert. Dabei ist die Anordnung so gewählt, dass die unteren Bereiche der Strickwerkzeuge 48 während ihres gesamten Hubs in den ersten Nuten 43 angeordnet sind, deren axiale Länge nach unten durch die unver- längerten Stege (z. B. 42t, 42u) gegeben sind, während die Auswählplatinen 8 während ihres gesamten Hubs in den zweiten Nuten angeordnet sind. Außerdem werden die Zwischenstößer 50 während der verschiedenen Bewegungshübe so bewegt, dass ihre Übergangsbereiche 50a stets in den auch aus Fig. 5 ersichtlichen Freiräumen 46a verbleiben und daher nicht gegen die un verlängerten ersten Stege 42 ' (z. B. 42t, 42u) stoßen können. Die oberen und unteren Enden 50b, 50c der Zwischenstößer 50 sind dagegen permanent in den ersten und zweiten Nuten 43 bzw. 45 geführt.

Schließlich zeigt Fig. 8, dass die Übergangsbereiche 50a der Zwischenstößer 50 auch ganz oder teilweise in den zweiten Nuten 45 angeordnet sein könnten, weil deren Breiten ausreichend groß sind.

Die beschriebenen Zwischenstößer 50 könnten in analoger Weise auch bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 6 und 7 vorgesehen sein.

Eine entsprechende Verlängerung jedes ersten Stegs 42 (z. B. 42r, 42s) kann auch bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 6 und 7 vorgesehen werden, um eine bessere Führung der unteren Bereiche der Strickwerkzeuge 48 zu erreichen.

Die bisher beschriebenen Ausführungsbeispiele beruhen sämtlich auf dem Prinzip, dass die Mustervorrichtung mit Auswählplatinen 8 arbeitet, die eine im Vergleich zu den Strickwerkzeugen 7, 48 vergrößerte Dicke besitzen und daher mit einer üblichen Auswähleinrichtung mustergemäß ausgewählt werden können. Dagegen werden die Strickwerkzeuge, die eine nur etwa halb so große Dicke aufweisen, paarweise von den Auswählplatinen 8 ausgetrieben, d. h. jede ausgetriebene Auswählplatine 8 treibt mit Hilfe der beschriebenen Schlossteile nach jedem durch einen Elektromagneten od. dgl. vorgenommenen Auswählschritt gleichzeitig zwei nebeneinander liegende Strickwerkzeuge 7 z. B. in eine Fang- oder Strickbahn aus. Daher werden in einem Färb- oder Bindungsmuster stets zwei im Gestrick nebeneinander liegende Maschen identisch, d. h. mit gleicher Farbe oder Bindungsart ausgebildet. Dadurch ergibt sich insbesondere bei einer elektromagnetischen Auswahl der Auswählplatinen 8 der weitere Vorteil, dass für den Auswählvorgang doppelt so viel Zeit zur Verfügung steht und die

Auswählplatinen 8 doppelt so dick ausgebildet werden können, als wenn sie mit einer der hohen Feinheit der Strickwerkzeuge entsprechenden Feinheit ausgebildet und ausgewählt werden müssten.

Dieselben Vorteile lassen sich erzielen, wenn die Auswählplatinen 8 mit der gleichen Teilung wie die Strickwerkzeuge 7 bzw. 48 ausgebildet und in denselben Nuten wie diese angeordnet werden. In diesem Fall ist die Auswähleinrichtung so auszubilden, dass sie gleichzeitig und in einem Auswählschritt zwei im Bett 40 nebeneinander liegende Auswählplatinen 8 in eine vorgegebene Position verschwenkt oder verschiebt. Das ist grob schematisch in Fig. 9 und 10 angedeutet, in denen eine Mustervorrichtung gemäß EP 0 319 007 Bl dargestellt ist. In diesem Ausführungsbeispiel sind Strickwerkzeuge 53 mit Aufnahmen 54 versehen, in denen Auswählplatinen 55 schwenkbar gelagert sind. Die Auswahl erfolgt hier mit Hilfe einer elektromagnetischen Auswähleinrichtung 56, die ein Steuerelement 57 in Form einer in Richtung der Auswähl- platinen 55 bewegbaren Stoßnadel aufweist. Mittels einer Spitze 57a der Stoßnadel kann ein elastischer Stoß z. B. in der Weise auf die Auswählplatine 55 ausgeübt werden, dass diese aus der in Fig. 9 durchgezogenen dargestellten Position in eine in Fig. 9 gestrichelt dargestellte Position verschwenkt und dadurch ein unterer Fuß 55a in die Aufnahme 54 zurückgezogen, ein Fuß 55b dagegen aus der Aufnahme 54 herausge- schwenkt wird. Erfindungsgemäß wird demgegenüber das Steuerelement 57 mit einer Dicke versehen, die wenigstens etwa genau so groß wie die Summe der Dicken von zwei Auswählplatinen 55 und einem zwischen zwei Auswählplatinen 55 liegenden Steg 58 ist (Fig. 10). Alternativ würde es auch ausreichen, lediglich die Spitze 57a mit einer solchen Dicke zu versehen. Durch beide Maßnahmen können statt der bisherigen Einzelauswahl in jedem Auswählschritt zwei im Bett nebeneinander liegende Strick- Werkzeuge 53 gleichzeitig ausgewählt und in eine ausgewählte Bahn gelenkt werden. Die Frequenz, mit welcher das Steuerelement 57 bewegt werden muss, ist daher halb so groß, als wenn pro Stoß jeweils nur eine Auswählplatine 55 verschwenkt werden müsste.

Eine analoge Mustervorrichtung kann auch mit rein mechanischen Mitteln ausgeführt werden. Ausgehend z. B. von der Mustervorrichtung nach DE 21 64 632 Al wäre es möglich, jedes in eine übliche Mustertrommel eingesteckte Steuerelement in Form eines Stifts, eines Nockens od. dgl. so breit zu machen, wie etwa der doppelten Teilung von zwei im Bett benachbarten Strickwerkzeugen entspricht. Auch in diesem Fall würde es die Mustervorrichtung ermöglichen, pro Auswählschritt zwei Strickwerkzeuge mit feiner Teilung dadurch auszuwählen, dass Auswählplatinen mit entsprechender Feinheit und diesen zugeordnete Steuerelemente mit größerer Feinheit verwendet werden.

Die Erfindung ist nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele der Strickmaschine und des Nadelbetts beschränkt, die in vielfacher Weise abgewandelt werden können. Das gilt insbesondere für die Zahl der pro Auswählschritt auswählbaren Strickwerkzeuge. Abweichend von der oben beschriebenen Doppelauswahl wäre es möglich, in jedem Auswählschritt mehr als zwei, insbesondere z. B. drei oder vier Strickwerkzeuge gleichzeitig auszuwählen und dadurch in eine und dieselbe Bahn, z. B. eine Strickbahn zu lenken. Dabei ist klar, dass die Erfindung insbesondere für Strickmaschinen mit hohen Feinheiten und mit besonderem Vorteil für Feinheiten ab etwa E40 sinnvoll angewendet werden kann. Weiter ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen Auswählplatinen beschränkt, da an deren Stelle auch andere Auswählplatinen und Auswählorgane verwendet werden können. Möglich wäre es sogar, die Auswählplatinen ganz wegzulassen und die Auswähleinrichtung oder deren Steuerelemente direkt auf die gegebenenfalls verschwenkbaren Strickwerkzeuge einwirken zu lassen. Abgesehen davon ist klar, dass die erfindungsgemäße Auswahl der Strickwerkzeuge auch zur Herstellung von Musterungen an Plüsch- und/oder High-Pile-(Pelz-)Strickma- schinen sowie an Flachstrickmaschinen angewendet werden kann und die Erfindung mit besonderem Vorteil an Rundstrickmaschinen realisiert wird, deren Bett auch als Rippscheibe ausgebildet sein könnte. Außerdem können andere Auswähleinrichtungen bzw. Mustervorrichtungen verwendet werden. Im Prinzip kann die Auswähleinrichtung in jeder beliebigen Weise ausgebildet sein und eine Auswahl der Auswählplatinen oder Steuerelemente z. B. mit mechanischen, rein elektrischen, z. B. Biegeschwinger ver- wendenden, pneumatischen oder elektromagnetischen Mitteln herbeiführen. Schließlich versteht sich, dass die verschiedenen Merkmale auch in anderen als den beschriebenen und dargestellten Kombinationen angewendet werden können.