Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
LAMP AND END CAP FOR A LAMP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/124683
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lamp having an end face 3 from which two pins 1-1, 1-2 and a mechanical sensing unit 5a-5d protrude. The two pins are connected to an internal lamp electronics unit disposed in the lamp via a respective current path. The respective current path comprises a plurality of electrically conductive sub-segments, of which a first sub-segment is electrically connected to the associated pin and of which a second sub-segment is electrically connected to the lamp electronics unit. The mechanical sensing unit 5a-5d can be elastically pushed in counter to the protrusion direction from a release state into an engagement state and cooperates with the two current paths such that the first and second sub-segments of the respective current path are galvanically coupled to one another when the sensing unit 5a-5d is in the engagement state, while in the release state of the sensing unit 5a-5d the first sub-segment of the respective current path is galvanically decoupled from the second sub-segment of the respective current path.

Inventors:
DELLIAN, Harald (Wiesenweg 2, Edling, 83533, DE)
OTZEN, Stefan (Schlehdorfer Strasse 4, München, 81547, DE)
Application Number:
EP2011/055514
Publication Date:
October 13, 2011
Filing Date:
April 08, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
OSRAM GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG (Hellabrunner Straße 1, München, 81543, DE)
DELLIAN, Harald (Wiesenweg 2, Edling, 83533, DE)
OTZEN, Stefan (Schlehdorfer Strasse 4, München, 81547, DE)
International Classes:
F21K99/00; F21V23/06; F21Y101/02; F21Y103/00
Attorney, Agent or Firm:
OSRAM GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

1. Stabförmige Retrofitlampe zum Ersetzen einer

Leuchtstofflampe,

mit einer Stirnseite (3), von der zwei Pins (1-1, 1-2) hervorstehen,

wobei die beiden Pins (1-1, 1-2) mit einer in der Lampe angeordneten internen Lampenelektronik (GL1) über einen jeweiligen, zwischen dem jeweiligen Pin und der

Lampenelektronik verlaufenden Strompfad verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Retrofitlampe weiterhin eine mechanische Tasteinrichtung (5, 5a-5d) aufweist,

und der jeweilige Strompfad mehrere elektrisch

leitfähige Teilabschnitte (7a, 9a; 7b, 9b; 7, 9; 21a-21d, 25a-25d; 23a-23d, 27a-27d; 31a-31d) aufweist, von denen ein erster Teilabschnitt mit dem zugehörigen Pin elektrisch verbunden ist und von denen ein zweiter Teilabschnitt mit der Lampenelektronik elektrisch verbunden ist,

wobei die mechanische Tasteinrichtung (5, 5a-5d) entgegen ihrer Vorstehrichtung von einem Ausrückzustand in einen Einrückzustand elastisch eindrückbar ist und derart mit den beiden Strompfaden zusammenwirkt, dass

- wenn die Tasteinrichtung (5, 5a-5d) im Einrückzustand ist, der erste und der zweite Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch miteinander gekoppelt sind, so dass der jeweilige Strompfad geschlossen und damit der zugehörige Pin mit der Innenelektronik elektrisch verbunden ist,

- wohingegen im Ausrückzustand der Tasteinrichtung (5, 5a-5d) der erste Teilabschnitt des jeweiligen

Strompfads von dem zweiten Teilabschnitt des

jeweiligen Strompfads galvanisch entkoppelt ist, so dass der jeweilige Strompfad unterbrochen und damit der zugehörige Pin von der Lampenelektronik galvanisch entkoppelt ist,

wobei die Tasteinrichtung zur galvanischen Trennung der beiden Pins und damit zur Gewährleistung eines

Berührschutzes eines Benutzers erst durch vollständiges Einsetzen der Retrofitlampe in eine Leuchte vom

Ausrückzustand in den Einrückzustand überführt wird, um die interne Lampenelektronik mit der Versorgungsspannung zu koppeln .

2. Lampe nach Anspruch 1, mit einer zweiten Stirnseite (3) , die entsprechend der einen Stirnseite mit zwei Pins (2-1, 2-2) sowie einer mechanischen Tasteinrichtung (5, 5a- 5d) versehen ist.

3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, wobei die jeweilige Tasteinrichtung (5, 5a-5d) teilweise oder vollständig im Umfangsbereich der jeweiligen Stirnseite (3) angeordnet ist .

4. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die jeweilige Tasteinrichtung (5, 5a-5d) in ihrem

Einrückzustand gegen einen elastisch biegbaren elektrisch leitfähigen Teilabschnitt (7a, 7, 25a-25d, 27a-27d, 31a- 31d) des Strompfades drückt.

5. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die jeweilige Tasteinrichtung eine Mehrzahl von Tastabschnitten (5a-5d) aufweist, welche von der jeweiligen Stirnseite (3) hervorstehen und jeweils entgegen ihrer Vorstehrichtung von einem Ausrückzustand in einen Einrückzustand elastisch eindrückbar sind, wobei die Tastabschnitte (5a-5d) derart mit den beiden Strompfaden zusammenwirken, dass wenn sich alle Tastabschnitte (5a-5d) gleichzeitig im Einrückzustand befinden, der erste und der zweite

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch

miteinander gekoppelt sind,

wobei, wenn sich mindestens einer der Tastabschnitte

(5a-5d) im Ausrückzustand befindet, der erste Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads von dem zweiten Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch entkoppelt ist. 6. Lampe nach Anspruch 5, wobei die jeweilige

Tasteinrichtung zumindest oder genau drei Tastabschnitte (5a-5c) , die auf drei 120 ° -Stirnflächensektoren verteilt sind, oder zumindest oder genau vier Tastabschnitte (5a-5d) aufweist, die auf vier 90 ° -Stirnflächensektoren verteilt sind.

7. Lampe nach Anspruch 5 oder 6, wobei der jeweilige Strompfad von mehreren hintereinander angeordneten

elektrisch leitfähigen Teilabschnitten (7a, 9a; 7b, 9b; 7, 9; 21a-21d, 25a-25d; 23a-23d, 27a-27d; 31a-31d) gebildet ist, wobei im Ausrückzustand der Tastabschnitte (5a-5d) einander benachbarte Teilabschnitte sich mit Abstand überlappen, und wobei im Einrückzustand der Tastabschnitte (5a-5d) die Teilabschnitte in den Überlappungsbereichen durch die niedergedrückten Tastabschnitte (5a-5b) in der Abstandsrichtung in elektrischen Kontakt gebracht sind.

8. Lampe nach Anspruch 7, wobei die elektrisch

leitfähigen Teilabschnitte des jeweiligen Strompfades als Streifen (7a, 9a; 7b, 9b) ausgebildet sind, wobei mehrere Streifenpaare aus jeweils einem oberen elektrisch

leitfähigen Streifen (7a, 9a) und einem unteren elektrisch leitfähigen Streifen (7b, 9b) hintereinander angeordnet sind, wobei sich die oberen Streifen (7a, 9a) einander benachbarter Streifenpaare unter Ausbildung eines oberen Strompfades mit Abstand überlappen, und wobei sich die unteren Streifen (7b, 9b) einander benachbarter

Streifenpaare unter Ausbildung eines unteren Strompfades mit Abstand überlappen.

9. Lampe nach Anspruch 7, wobei der jeweilige Strompfad mehrere hintereinander angeordnete Ringbögen (31a-31d) aufweist, wobei sich einander benachbarte Ringbögen (31a- 31d) des jeweiligen Strompfads mit Abstand überlappen und im Überlappungsbereich jeweils nach oben gebogen sind.

10. Lampe nach Anspruch 7, wobei der jeweilige Strompfad mehrere hintereinander und mit Abstand zueinander

angeordnete Ringbögen (21a-21d, 23a-23d) aufweist, welche im Einrückzustand der Tastabschnitte (5a-5d) über an den Tastabschnitten (5a-5d) angebrachte elektrisch leitfähige Teilabschnitte (25a-25d, 27a-27d) in Reihe geschaltet sind.

11. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die galvanische Kopplung des ersten und des zweiten elektrisch leitfähigen Teilabschnitts (7, 9) des jeweiligen Strompfads entweder unmittelbar durch den Eindrückvorgang der

Tasteinrichtung erfolgt oder durch eine auf den

Eindrückvorgang folgende Relativdrehbewegung zwischen der mechanischen Tasteinrichtung (5a-5d) und den elektrisch leitfähigen Teilabschnitten (7, 9). 12. Lampe nach Anspruch 11, sofern auf Anspruch 5

rückbezogen, wobei jeder der Tastabschnitte (5a-5d) die Relativdrehbewegung in seinem Ausrückzustand sperrt und in seinem Einrückzustand freigibt, so dass alle Tastabschnitte niedergedrückt sein müssen, um den ersten und den zweiten Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads durch die

Relativdrehbewegung galvanisch zu koppeln. 13. Endkappe (1) für eine Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, mit einer Stirnseite (3), von der die beiden Pins (1-1, 1-2) und die mechanische Tasteinrichtung (5, 5a-5d) hervorstehen, und zwei Strompfaden aus jeweils mehreren elektrisch leitfähigen Teilabschnitten (7a, 9a; 7b, 9b; 7, 9; 21a-21d, 25a-25d; 23a-23d, 27a-27d; 31a-31d) zum

jeweiligen Verbinden der Pins (1-1, 1-2) mit der

Lampenelektronik, wobei die mechanische Tasteinrichtung (5, 5a-5d) entgegen ihrer Vorstehrichtung von einem

Ausrückzustand in einen Einrückzustand elastisch

eindrückbar ist und derart mit den beiden Strompfaden zusammenwirkt, dass wenn die Tasteinrichtung (5, 5a-5d) in dem Einrückzustand ist, der erste und der zweite

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch

miteinander gekoppelt sind, wohingegen im ausgerückten Zustand der Tasteinrichtung (5, 5a-5d) der erste

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads von dem zweiten Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch

entkoppelt ist.

Description:
Lampe und Endkappe für eine Lampe

Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Lampe, z.B. eine sog.

Retrofitlampe für Leuchtstofflampen, sowie eine Endkappe für eine Lampe.

Hintergrund

Es sind Retrofitlampen mit Leuchtdioden bekannt, die als Ersatz für die original vorgesehenen Leuchtstofflampen in bestehende Leuchten eingebaut werden können. Für die bekannten Retrofitlampen muss ggfs. jedoch die bestehende Leuchte umgebaut werden, da diese Retrofitlampen nicht an einem bestimmten bestehenden konventionellen Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen betrieben werden können, sondern nur für den Betrieb an Netzspannung ausgelegt sind. Aus der US2008/0094837A1 ist solch eine Retrofitlampe bekannt, die zwar mechanisch und fassungskompatibel zu einer

konventionellen Leuchtstofflampe ist, aber die nicht direkt an einem konventionellen Vorschaltgerät mit Starter und gar nicht an einem elektronischen Betriebsgerät betrieben werden kann. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb der

Retrofitlampe muss der Originalstarter ausgebaut und überbrückt werden.

Retrofitlampen die direkt als Ersatz für Leuchtstofflampen in bestehende Systeme eingebaut werden können, sind

ebenfalls bekannt. Ein solches bestehendes System für

Leuchtstofflampen mit einem konventionellen Vorschaltgerät ist in Fig. 1 gezeigt. Die Netzspannung U N wird über eine Drossel D geführt und an die Leuchtstofflampe an je eine Seite der Lampenelektrode 1-2, 2-2 angelegt. Die anderen Seiten der Lampenelektroden 1-1, 2-1 werden an einen

Starter S angeschlossen. Bei solchen Systemen muss für den Betrieb lediglich der Starter S gegen eine Brücke oder Sicherung Si ausgetauscht werden, und die Leuchtstofflampe LL durch die Retrofitlampe 5 ersetzt werden, wie in Fig. 2 dargestellt. Aus Gründen der Berührsicherheit ist an einem ersten Ende der Retrofitlampe eine direkte Verbindung der 2 Pins 2-1 und 2-2 vorgesehen, um die am Pin 2-2 anliegende Wechselspannung über die Sicherung Si auf den Pin 1-1 durchzuschleifen . An dem zweiten Ende ist das Betriebsgerät an den Pins 1-1 und 1-2 angeschlossen, welches die in der Retrofitlampe als Lichtquellen vorgesehenen Leuchtdioden betreibt. Beim Einsetzen der Retrofitlampe ist die

Betriebssicherheit gewährleistet, da die Pins 2-1, 2-2 des ersten Endes der Retrofitlampe galvanisch von den Pins 1-1, 1-2 des zweiten Endes der Retrofitlampe getrennt sind, und so eine Person, die die Lampe mit einem Ende in die Fassung einlegt, und am anderen Ende einen der Pins berührt, keinen Stromschlag bekommen kann.

Vor allem im NAFTA-Raum sind auch sogenannte Rapid-Start Schaltungen als konventionelle Vorschaltgeräte bekannt. Fig. 3 zeigt ein solches konventionelles Vorschaltgerät 7, welches im wesentlichen aus einem Transformator mit zwei

Wicklungen, die jeweils eine Anzapfung aufweisen, besteht. Die beiden Wicklungen sind an einem Ende miteinander verbunden. Das jeweils andere Wicklungsende und die

zugehörige Anzapfung werden mit einer Elektrode der

Leuchtstofflampe LL verbunden. An die Verbindung zwischen den beiden Wicklungen und eine Anzapfung wird die

Netzspannung U N angelegt. Möchte man für solch eine

Schaltung eine Retrofitlampe konstruieren, so muss die interne Elektronik der Retrofitlampe beide Elektroden beziehungsweise Pins an den Enden gleichmäßig belasten, da sonst das konventionelle Vorschaltgerät 7 unsymmetrisch belastet wird. Eine bekannte Schaltung für eine

Retrofitlampe ist in Fig. 4 gezeigt. Je eine , Elektrode' der Retrofitlampe ist mit einem Vollwellengleichrichter GL1, GL2 verbunden. Die beiden Gleichrichter sind

gleichspannungsseitig parallel geschaltet, und an die

Gleichspannungsseite ist ein Betriebsgerät 22

angeschlossen, welches die Leuchtdioden 55 betreibt.

Dadurch, dass die Gleichspannungsausgänge der beiden

Vollwellengleichrichter GL1 und GL2 parallel geschaltet sind, besteht eine galvanische Kopplung zwischen beiden Enden der Retrofitlampe . Eine Person, die solch eine Lampe in ihre Fassung einsetzen möchte, ist gefährdet, da bei einem Einsetzen von nur einem Ende der Retrofitlampe

(schräges Einsetzen der Lampe) das andere Ende bei

bestimmten Fehlerzuständen stromführend sein kann und auch berührt werden kann. Normalerweise wird eine Bedienperson, die die Kontakte der Retrofitlampe berührt, zwar durch die sperrenden Dioden der Vollwellengleichrichter geschützt. Im Fehlerfall kann jedoch z.B. eine der Dioden durchlegieren, so dass ein Stromfluss von einer Seite auf die andere Seite und über die berührende Person möglich ist. Dies stellt eine erhebliche Gefährdung für die Bedienperson dar, weswegen diese Schaltungen generell nicht zugelassen sind. Die in Figur 2 gezeigten Retrofitlampen mit galvanischer Trennung können aufgrund der unsymmetrischen Belastung des konventionellen Vorschaltgeräts in Rapid-Start Schaltung nicht verwendet werden. Aufgabe

Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Lampe und eine Endkappe für eine Lampe anzugeben, die eine erhöhte

Betriebssicherheit ermöglichen.

Es ist ferner eine Aufgabe der Erfindung, eine Lampe (z.B. eine Retrofitlampe) anzugeben, die mit ausreichender

Sicherheit an Leuchten mit einer Rapid-Start Schaltung oder an anderen Leuchten betrieben werden kann, bei denen an beiden Enden die Versorgung eingespeist wird, um somit z.B. einen Umbau der Leuchte zu vermeiden, welcher auch nicht zulässig wäre. Zusammenfassung der Erfindung

Hierzu stellt die Erfindung eine Lampe gemäß Anspruch 1 sowie eine Endkappe für eine Lampe gemäß Anspruch 13 bereit. Weitere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lampe sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die erfindungsgemäße Lampe und die erfindungsgemäße

Endkappe ermöglichen eine galvanische Trennung der beiden Lampenenden während des Einsetzvorgangs sowie eine

galvanische Kopplung der Lampenenden während des Betriebs der Lampe bzw. bei ordnungsgemäß eingesetzter Lampe. Hierzu ist auf zumindest einer Lampenendseite der jeweilige

Strompfad zwischen den Pins und der Lampenelektronik im ausgebauten Zustand der Lampe unterbrochen, wodurch die galvanische Entkoppelung der beiden Lampenenden erreicht wird. Der jeweilige Strompfad wird durch Eindrücken einer mechanischen Tasteinrichtung geschlossen, welche mit den Strompfaden bzw. deren elektrisch leitfähigen

Teilabschnitten zusammenwirkt.

Die mechanische Tasteinrichtung ist an einer der beiden Stirnseiten der Lampe angeordnet und steht von dieser hervor. Hierdurch ist es möglich, den Einsetz-Zustand der Lampe abzutasten, während die Lampe mit der Stirnseite in die Fassung eingesetzt wird. D.h., die mechanische

Abtasteinrichtung kann derart ausgebildet sein, dass sie ein ordnungsgemäßes Einsetzen der Lampe erkennt und

daraufhin den Strompfad schließt. Durch geeignete

Ausgestaltung der Abtasteinrichtung kann z.B. eine

parallele Stellung der Lampen-Stirnseite zu der Stirnseite der Fassung erkannt/abgetastet werden. Dies kann z.B. über eine Mehrzahl von über die Stirnseite verteilten

Abtastelementen erfolgen. Z.B. hat die Lampe eine

langgestreckte Form mit jeweils einer Stirnseite an den beiden Längsenden. Die beiden Pins und die Tasteinrichtung stehen dann z.B. im Wesentlichen in axialer Richtung von einer der Stirnseiten hervor, d.h. in Lampenlängsrichtung. Die Stirnseite der Lampe kann z.B. von der Stirnseite einer Endkappe gebildet sein. Der jeweilige Strompfad kann z.B. in der Endkappe aufgenommen sein. Erfindungsgemäß wirkt die Tasteinrichtung derart mit den beiden Strompfaden zusammen, dass im ausgerückten Zustand der Tasteinrichtung der mit dem Pin verbundene erste

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads von dem mit der Lampenelektronik verbundenen zweiten Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch entkoppelt ist, so dass der jeweilige Strompfad unterbrochen und damit der

zugehörige Pin von der Lampenelektronik galvanisch

entkoppelt ist. D.h., im ausgerückten Zustand der Tasteinrichtung sind beide Pins von der Lampenelektronik galvanisch entkoppelt. Mit anderen Worten ist im

Ausrückzustand der Tasteinrichtung keiner der beiden Pins mit der Lampenelektronik bzw. mit dem anderen Lampenende elektrisch verbunden.

Somit kann ein Stromfluss zwischen den beiden Enden der Lampe bei einem schrägen Einsetzen der Lampe sicher

vermieden werden, wenn die Lampe von der Bedienperson zuerst mit demjenigen Lampenende in die Fassung eingesetzt wird, das die Tasteinrichtung aufweist, da der Strompfad von der Tasteinrichtung erst geschlossen wird, wenn ein ordnungsgemäßes Einsetzen erkannt wurde. Folglich weist die Lampe eine erhöhte Betriebssicherheit auf.

Um sicherzustellen, dass im Falle eines schrägen Einsetzens der Lampe das zuerst in die Fassung eingesetzte Längsende der Lampe eine Abtasteinrichtung aufweist und für den Fall, dass die Bedienperson das mit der Abtasteinrichtung

versehene Längsende derart greifen sollte, dass die

Abtasteinrichtung eingerückt ist, während sich das andere Längsende in der Fassung befindet, sind gemäß einer

Ausführungsform der Erfindung beide Lampenenden mit einer mechanischen Tasteinrichtung versehen. Somit kann ein

Stromfluss zwischen den beiden Enden der Lampe bzw.

zwischen einem Pin der einen Längsseite und einem Pin der anderen Längsseite während eines schrägen Einsetzens der Lampe nahezu vollständig ausgeschlossen und die

Betriebssicherheit weiter erhöht werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist die mindestens eine Tasteinrichtung teilweise oder vollständig im Umfangsbereich der Lampen-Stirnseite angeordnet. Weist die Tasteinrichtung mehrere Tastabschnitte auf, so sind die Tastabschnitte z.B. jeweils teilweise oder vollständig im Umfangsbereich der Lampen-Stirnseite angeordnet. Hierdurch kann eine Parallelstellung der Lampen-Stirnfläche zu der Stirnfläche der Fassung effektiv erfasst bzw. von einer Winkelstellung unterschieden werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung drückt die mindestens eine Tasteinrichtung in ihrem Einrückzustand gegen einen elastisch biegbaren elektrisch leitfähigen

Teilabschnitt des Strompfades. Weist die Tasteinrichtung mehrere Tastabschnitte auf, so drückt z.B. jeder

Tastabschnitt im Einrückzustand gegen einen elastisch biegbaren elektrisch leitfähigen Teilabschnitt. Hierdurch lassen sich Toleranzen zwischen der Fassung der Leuchte und der Lampe ausgleichen. D.h., die Tasteinrichtung bzw. die Tastabschnitte drücken den oder die elastisch biegbaren Strompfad-Teilabschnitte zunächst ausreichend nieder, um den Strompfad zu schließen, und können anschließend den oder die elastisch biegbaren Strompfad-Teilabschnitte weiter nach unten drücken, wobei dieser „überschüssige" Tasterweg über die Elastizität bzw. Biegung des elastisch biegbaren Strompfad-Teilabschnitts kompensiert wird. Um den überschüssigen Tasterweg zu begrenzen, kann die

Tasteinrichtung (bzw. jeder Tastabschnitt) z.B. einen

Anschlag aufweisen, durch den die maximale Eindrücktiefe der Tasteinrichtung begrenzt wird.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung weist die zumindest eine Tasteinrichtung eine Mehrzahl von elastisch eindrückbar ausgebildeten Tastabschnitten auf. Die Tastabschnitte können z.B. durch separate Tastelemente gebildet sein. Alternativ können mehrere oder alle der Tastabschnitte aber auch von einem einstückigen Tastelement gebildet sein, z.B. von einem ringförmigen Tastelement. Die Tastabschnitte wirken derart mit den beiden Strompfaden zusammen, dass der erste und der zweite Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads nur dann galvanisch miteinander gekoppelt sind, wenn sich alle Tastabschnitte gleichzeitig im Einrückzustand befinden, wohingegen der erste

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads von dem zweiten Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads galvanisch

entkoppelt ist, sobald sich mindestens einer der

Tastabschnitte im Ausrückzustand befindet. D.h., wenn mindestens einer der Tastabschnitte ausgerückt ist, sind beide Pins von der Lampenelektronik entkoppelt. Durch geeignete Platzierung der Tastabschnitte auf der Lampen- Stirnfläche kann die Stellung der Lampen-Stirnfläche zu der Stirnfläche der Fassung (Parallelstellung oder

Winkelstellung) effektiv abgetastet werden. Z.B. kann die mindestens eine Tasteinrichtung drei oder mehr

Tastabschnitte aufweisen, die auf drei 120°- Stirnflächensektoren verteilt sind. Z.B. kann die

mindestens eine Tasteinrichtung vier oder mehr

Tastabschnitte aufweisen, die auf vier 90°- Stirnflächensektoren verteilt sind. Bei einer solchen

Verteilung der Tastabschnitte kann mit einer geringen

Tastabschnitt-Anzahl ein schräges Einsetzen der Lampe bzw. eine Winkelstellung der Lampenstirnseite sicher von einem ordnungsgemäßen Einsetzen der Lampe bzw. einer

Parallelstellung der Lampenstirnseite unterschieden werden. Die Tastabschnitte können z.B. im Wesentlichen gleichmäßig in Stirnflächen-Umfangsrichtung verteilt sein.

Z.B. kann der jeweilige Strompfad von mehreren

hintereinander angeordneten elektrisch leitfähigen Teilabschnitten gebildet sein, wobei sich einander

benachbarte Teilabschnitte im Tastabschnitt-Ausrückzustand mit Abstand überlappen, so dass der Strompfad an den

Überlappungsabschnitten unterbrochen ist. Im Tastabschnitt- Einrückzustand sind die Teilabschnitte in den

Überlappungsbereichen durch die niedergedrückten

Tastabschnitte in elektrischen Kontakt gebracht. Im

Tastabschnitt-Einrückzustand sind die Teilabschnitte somit in Reihe geschaltet, wobei z.B. der erste und der letzte Teilabschnitt (d.h. die beiden äußeren Teilabschnitte) mit dem Pin bzw. der Lampenelektronik elektrisch verbunden sind. Z.B. kann der jeweilige Strompfad mehrfach

unterbrochen sein. Jeder Unterbrechung kann dabei z.B.

genau ein Tastabschnitt zugeordnet sein. Die elektrisch leitfähigen Teilabschnitte des jeweiligen Strompfades können z.B. in Umfangsrichtung der Stirnseite bzw. in

Umfangsrichtung der Lampe gesehen hintereinander angeordnet sein. Einander benachbarte Teilabschnitte können sich im Tastabschnitt-Ausrückzustand z.B. mit axialem Abstand überlappen, d.h. mit Abstand in Lampenlängsrichtung.

Z.B. können die elektrisch leitfähigen Teilabschnitte des jeweiligen Strompfades als Streifen ausgebildet sein. Z.B. können mehrere Streifenpaare aus jeweils einem oberen

Streifen (z.B. axial oberen Streifen) und einem unteren

Streifen (z.B. axial unteren Streifen) hintereinander (z.B. in Umfangsrichtung hintereinander) angeordnet sein, wobei die oberen Streifen einen (axial) oberen Strompfad

ausbilden, und wobei die unteren Streifen einen (axial) unteren Strompfad ausbilden. Die Streifen können sich z.B. jeweils im Wesentlichen in radialer Richtung erstrecken. Alternativ kann der jeweilige Strompfad z.B. mehrere hintereinander angeordnete elektrisch leitfähige Ringbögen aufweisen . Gemäß einer Ausführungsform sind die elektrisch leitfähigen Teilabschnitte des jeweiligen Strompfades als sich

überlappende Ringbögen (z.B. als Kreisbögen) ausgebildet. Dabei können einander benachbarte Ringbögen z.B. im

Überlappungsbereich jeweils nach oben gebogen sein. D.h., in dem jeweiligen Überlappungsbereich wird ein nach oben gebogener Endabschnitt des einen Ringbogens von einem nach oben gebogenen Endabschnitt des anderen Ringbogens mit Abstand überlappt/übergriffen . Der weiter nach oben

gebogene Endabschnitt kann z.B. als Rückstellfeder für einen Tastabschnitt dienen. Der andere Endabschnitt

ermöglicht ein weiteres Eindrücken des Tastabschnitts nach der Kontaktierung der beiden Endabschnitte, um Toleranzen zwischen der Fassung und der Lampe auszugleichen. Z.B.

können ein radial innerer Strompfad und ein radial äußerer Strompfad vorgesehen sein. Der jeweilige Strompfad kann z.B. die Form eines geschlitzten Rings haben.

Gemäß einer anderen Ausführungsform bilden mehrere mit Abstand hintereinander angeordnete elektrisch leitfähige Teilabschnitte, z.B. Ringbögen, zusammen mit an den

Tastabschnitten angebrachten elektrisch leitfähigen

Teilabschnitten einen Strompfad (z.B. einen mehrfach unterbrochenen Strompfad) aus. Im Einrückzustand der

Tastabschnitte sind die mit Abstand hintereinander

angeordneten Teilabschnitte über die an den Tastern

angebrachten Teilabschnitte elektrisch in Reihe geschaltet. Die an den Tastabschnitten angebrachten Strompfad- Teilabschnitte können z.B. in axialer Richtung elastisch biegbar sein, um einen Toleranzausgleich zu ermöglichen. Z.B. können ein radial innerer Strompfad und ein radial äußerer Strompfad vorgesehen sein. Der jeweilige Strompfad kann z.B. die Form eines geschlitzten Rings haben.

Die galvanische Kopplung des ersten und des zweiten

Teilabschnitts des jeweiligen Strompfads wird gemäß einer Ausführungsform unmittelbar durch das Eindrücken der

Tasteinrichtung bzw. aller Tastabschnitte erreicht.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung wird die galvanische Kopplung dadurch erreicht, dass die

Tasteinrichtung zunächst nach unten gedrückt wird und anschließend im gedrückten Zustand relativ zu den

elektrisch leitfähigen Teilabschnitten drehbewegt wird. Weist die Tasteinrichtung mehrere Tastabschnitte auf, so kann jeder Tastabschnitt die Relativdrehbewegung in seinem ausgerückten Zustand sperren und in seinem eingerückten Zustand freigeben. D.h., es müssen zunächst alle

Tastabschnitte niedergedrückt werden, um im

niedergedrückten Zustand den ersten und den zweiten

Teilabschnitt des jeweiligen Strompfads durch die

Relativdrehbewegung galvanisch koppeln zu können. Die erfindungsgemäße Endkappe kann z.B. an einem Längsende einer Röhre mit einer oder mehreren LEDs angebracht werden. Die Stirnseite der Endkappe bildet dann die Stirnseite der Lampe . Weitere Weiterbildungen und Ausgestaltungen der

erfindungsgemäßen Lampe und Endkappe ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Kurze Beschreibung der Zeichnung

Weitere Aspekte, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen sowie anhand der Figuren, in welchen gleiche oder funktionsgleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind.

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein bestehendes System für Leuchtstofflampen mit einem konventionellen Vorschaltgerät ,

Fig. 2 das System aus Figur 1, wobei der Starter S gegen eine Sicherung Si ausgetauscht ist und die

Leuchtstofflampe LL durch eine Retrofitlampe 5 ersetzt ist, Fig. 3 ein anderes bestehendes System für

Leuchtstofflampen mit einem konventionellen Vorschaltgerät 7, welches eine sog. Rapid-Start Schaltung aufweist,

Fig. 4 eine bekannte Schaltung für eine Retrofitlampe

5,

Fig. 5 eine Endkappe 1 gemäß einer Ausführungsform der

Erfindung,

Fig. 6 die Endkappe 1 aus Figur 5, wobei der

Gehäuseabschnitt la der Endkappe weggelassen ist,

Fig. 7a+7b die Tastelemente der Endkappe 1 aus Fig. 5 im Ausrückzustand,

Fig. 7c+7d die Tastelemente der Endkappe 1 aus Fig. 5 im Einrückzustand,

Fig. 8a-8d Endkappen gemäß weiteren Ausführungsformen der Erfindung in der Draufsicht,

Fig. 9a-9c eine Endkappe 1 gemäß einer weiteren

Ausführungsform der Erfindung,

Fig. 10a-10c eine Endkappe 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und Fig. lla-llb eine Platte lc zur Verwendung in

Endkappe gemäß einer weiteren Ausführungsform der

Erfindung .

Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung

Im Folgenden werden Endkappen 1 gemäß unterschiedlichen Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Eine erste erfindungsgemäße Endkappe 1 kann z.B. auf das eine der beiden Längsenden einer Röhre (nicht gezeigt) einer Lampe (z.B. einer sog. Retrofitlampe) aufgesetzt werden. Eine zweite erfindungsgemäße Endkappe 1 kann z.B. auf das andere Längsende der Röhre aufgesetzt werden. Wenn beide

Längsenden der Röhre mit einer erfindungsgemäßen Endkappe 1 versehen sind, können unterschiedliche erfindungsgemäße Endkappen 1, d.h. Endkappen unterschiedlicher

Ausführungsformen, oder Endkappen 1 der gleichen

Ausführungsform verwendet werden. Innerhalb der Röhre können z.B. mehrere LEDs angeordnet sein. Zum Beispiel kann die Lampe wie die eingangs beschriebene und schematisch in Figur 4 gezeigte Retrofitlampe 5 aufgebaut sein, d.h. vier Pins 1-1, 1-2, 2-1, 2-2 (wobei die beiden Pins 1-1 und 1-2 an einem Längsende der Lampe angebracht sind und die beiden Pins 2-1 und 2-2 an dem anderen Längsende der Lampe

angebracht sind) und die in Figur 4 gezeigte interne

Lampenelektronik (Vollwellengleichrichter GL1 und GL2, Betriebsgerät 22, Leuchtdioden 55 etc.) aufweisen. Eine mit einer oder zwei erfindungsgemäßen Endkappen versehene

Retrofitlampe kann in eine Leuchte mit sog. Rapid-Start Schaltung, wie sie in Figur 4 gezeigt ist, eingesetzt werden . Die Figuren 5, 6 und 7a-7d zeigen eine Endkappe 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Die Endkappe 1 kann alternativ auch als Sockel bezeichnet werden. Die Endkappe 1 weist einen im Wesentlichen zylindrischen

Gehäuseabschnitt la mit einer kreisförmigen

Stirnseite/Stirnfläche 3 auf, aus der zwei Pins 1-1, 1-2 axial herausragen. Der Gehäuseabschnitt la kann z.B. aus Kunststoff hergestellt sein. Die Pins können alternativ als Kontaktzapfen bezeichnet werden. Ferner ragen aus der

Stirnfläche 3 vier Tastelemente 5a-5d axial heraus, welche zusammen eine Tasteinrichtung bilden und welche z.B. aus Kunststoff hergestellt sein können. Für jedes Tastelement 5a-5d ist ein entsprechend geformter Durchbruch in der Stirnfläche 3 ausgebildet. Die Pins 1-1, 1-2 stehen weiter vor als die Tastelemente 5a-5d. Die Tastelemente 5a-5d stehen alle gleich weit vor. Unterteilt man die Stirnfläche in vier 90°-Sektoren (wie durch die beiden gestrichelten Linien in Figur 5 angedeutet), befindet sich in jedem 90°- Sektor ein Tastelement. Z.B. ist jedes Tastelement in

Umfangsrichtung mittig in seinem Sektor angeordnet.

Unterteilt man die Stirnfläche 3 ferner in einen zentralen Bereich und einen den zentralen Bereich umgebenden

Umfangsbereich (wie durch den gestrichelten Kreis in Figur 5 angedeutet), sind die Tastelemente 5a-5d jeweils in dem Umfangsbereich (= äußerer Randbereich) der Stirnfläche 3 angeordnet. Z.B. kann der Innendurchmesser des

Umfangsbereichs größer sein als der Abstand zwischen den beiden Pins 1-1 und 1-2. Die vier Tastelemente 5a-5d können jeweils axial (d.h., in Lampenlängsrichtung) nach unten, d.h. in Richtung zu der Stirnfläche 3 hin, eingedrückt werden. Es müssen alle vier Tastelemente 5a-5d gleichzeitig betätigt werden, um die beiden Pins 1-1 und 1-2 mit der internen Lampenelektronik, z.B. dem Vollwellengleichrichter GL1 aus Figur 4, in elektrischen Kontakt zu bringen. Das heißt, nur wenn alle vier Tastelemente 5a-5d gleichzeitig niedergedrückt sind, sind sowohl der erste Pin 1-1 als auch der zweite Pin 1-2 mit dem Vollwellengleichrichter GL1 in elektrischem

Kontakt. Sind jedoch nur drei oder weniger Tastelemente gleichzeitig gedrückt, steht weder der erste Pin 1-1 noch der zweite Pin 1-2 mit dem Vollwellengleichrichter GL1 in elektrischem Kontakt.

Wenn eine Lampe, deren eines Längsende mit der Endkappe 1 ausgestattet ist, mit ihren beiden Längsenden ordnungsgemäß in eine Leuchte eingesetzt ist, so steht die Stirnfläche 3 der Endkappe 1 im Wesentlichen parallel zu der Stirnfläche der Fassung der Leuchte. Die Tastelemente 5a-5d liegen dabei jeweils im Wesentlichen plan an der Stirnfläche der Fassung an und sind durch den Kontakt mit der Fassung jeweils niedergedrückt, so dass beide Pins 1-1, 1-2 mit dem Vollwellengleichrichter GL1 elektrisch in Kontakt bzw.

galvanisch mit diesem gekoppelt sind.

Solange die Lampe jedoch lediglich mit einem Längsende in die Fassung eingesetzt ist, wobei das andere Längsende von der Bedienperson in der Hand gehalten wird (=

schräges/schiefes Einsetzen der Lampe), stehen die beiden Stirnflächen 3 der Lampe in einem Winkel zu der Stirnfläche der Fassung. Wird die Lampe dabei mit dem die Endkappe 1 aufweisenden Längsende zuerst in die Fassung eingesetzt, führt diese Winkelstellung dazu, dass mindestens eines der Tastelemente 5a-5d gar nicht an der Stirnfläche der Fassung anliegt oder nicht ausreichend niedergedrückt ist und die beiden Pins 1-1, 1-2 in der Folge jeweils galvanisch von dem Vollwellengleichrichter GL1 entkoppelt sind. Daher kann es selbst dann, wenn die Bedienperson beim schrägen

Einsetzen der Lampe einen oder beide der gegenüberliegenden Pins 2-1, 2-2 berührt und die Pins 2-1, 2-2 mit dem

zugehörigen Vollwellengleichrichter GL2 galvanisch

gekoppelt sind, zu keinem Stromfluss zwischen einem Pin 1- 1, 1-2 der einen Längsseite und einem Pin 2-1, 2-2 der anderen Längsseite kommen. Somit kann ein Stromfluss zwischen den beiden Längsenden der Lampe bei einem schrägen Einsetzen der Lampe sicher vermieden werden, wenn die Lampe von der Bedienperson zunächst mit dem die erfindungsgemäße Endkappe 1

aufweisenden Lampenende in die Fassung eingesetzt wird.

Wenn die Lampe hingegen mit dem der Endkappe 1

gegenüberliegenden (ungeschützten) Längsende zuerst in die Fassung eingesetzt wird, so müsste die Bedienperson an dem freien Längsende alle vier Taster 5a-5d gleichzeitig ausreichend niederdrücken und dabei einen der Pins

kontaktieren, um einen Stromschlag zu bekommen.

Um jedoch auch dies auszuschließen sind gemäß einer

Ausführungsform der Erfindung beide Längsenden mit einer erfindungsgemäßen Endkappe versehen, so dass sichergestellt ist, dass im Falle eines schrägen Einsetzens der Lampe stets ein solches Längsende in die Fassung der Lampe eingesetzt ist, welches eine erfindungsgemäße Endkappe trägt .

Bezugnehmend auf Figur 6 wird im Folgenden das

Zusammenwirken der Tastelemente 5a-5d mit den Strompfaden der beiden Pins beschrieben. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die beiden Pins sowie das

Tastelement 5b nicht gezeigt. Ferner ist der

Gehäuseabschnitt la der Endkappe 1 weggelassen. Ein Ringabschnitt lb der Endkappe 1 trägt mehrere sich jeweils in radialer Richtung erstreckende elektrisch leitfähige Streifen 7a, 7b, 9a, 9b, welche elektrisch leitfähige Teilabschnitte der Strompfade für die beiden Pins bilden. D.h., jeder Streifen stellt z.B. einen solchen Teilabschnitt dar. Z.B. können die Streifen als

Blechstreifen ausgebildet sein (im Folgenden werden die Streifen als Blechstreifen bezeichnet; die Streifen müssen jedoch nicht zwingend aus Metall hergestellt sein, sondern können aus einem anderen geeigneten, elektrisch leitfähigen Material hergestellt sein) . Die Blechstreifen 7a, 7b, 9a, 9b sind mit ihrem radial äußeren Ende jeweils an dem

Ringabschnitt fest angebracht, z.B. darin eingebettet, und stehen von der inneren Mantelfläche des Ringabschnitts aus mit ihrem radial inneren, freien Ende in den freien

Innenraum des Ringabschnitts vor. Die Blechstreifen 7a, 7b, 9a, 9b sind paarweise angeordnet, wobei in Umfangsrichtung sieben hintereinander angeordnete Blechstreifen-Paare vorgesehen sind. Jedem der vier Tastelemente 5a-5d ist ein Blechstreifen- Paar aus einem oberen Blechstreifen 7a und einem unteren Blechstreifen 7b zugeordnet, die über einen Abstandshalter 8 miteinander verbunden sind. Diese vier Blechstreifen- Paare 7a, 7b sind entsprechend den vier Tastelementen 5a-5d gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt. Die vier

Blechstreifen-Paare 7a, 7b sind alle in der gleichen Höhe montiert. Drückt man den oberen Blechstreifen 7a eines Blechstreifen-Paares nach unten, so wird der untere Blechstreifen 7b des Blechstreifen-Paares über den

Abstandshalter 8 ebenfalls nach unten gedrückt/gebogen . Hierzu kann der obere Blechstreifen 7a nahe seines

festgelegten Endes durch das untere Ende des zugeordneten Tastelements nach unten gedrückt werden. An der radial äußeren Seite eines jeden Tastelements ist ein nach unten offener Aufnahmeraum ausgebildet, in dem eine

Rückstellfeder 11 aufgenommen ist. Die Rückstellfeder 11 stützt sich mit einem Ende an der oberen Randfläche 15 des Ringabschnitts lb ab. Im unbelasteten Zustand (= ausgebaute Lampe) kann das jeweilige Tastelement entweder durch die Federkraft der Feder 11 in seine Ausrückposition gedrückt sein (vorgespannte Feder) oder auf dem zugeordneten oberen Streifen 7a aufliegen. Im belasteten Zustand (= eingesetzte Lampe) ist das jeweilige Tastelement entgegen seiner

Vorstehrichtung, d.h. in Längsrichtung axial nach unten, von seinem Ausrückzustand in einen Einrückzustand gegen die Federkraft elastisch eingedrückt. Die Abwärtsbewegung des jeweiligen Tastelements wird durch einen Anschlag 13 begrenzt, der von dem unteren Ende des Aufnahmeraums gebildet ist.

Zwischen den vier Blechstreifen-Paaren 7a, 7b, die den Tastelementen zugeordnet sind, sind drei Verbindungs- Blechstreifen-Paare 9a, 9b aus jeweils einem oberen

Verbindungs-Blechstreifen 9a und einem unteren Verbindungs- Blechstreifen 9b angeordnet. Die drei Verbindungs- Blechstreifen-Paare 9a, 9b sind auf drei der vier

Zwischenräume verteilt, die zwischen den vier

Blechstreifen-Paaren 7a, 7b ausgebildet sind. Die drei Verbindungs-Blechstreifen-Paare 9a, 9b sind alle in der gleichen Höhe montiert und jeweils gegenüber den vier

Blechstreifen-Paaren 7a, 7b axial nach unten versetzt angeordnet bzw. herabgesetzt, z.B. um wenige Millimeter, wobei die Blechstreifen von einander benachbarten

Blechstreifen-Paaren sich jeweils überlappen. Wenn das dem Tastelement 5d zugeordnete Blechstreifen-Paar 7a, 7b durch Niederdrücken des Tastelements 5d nach unten gebogen ist, so stehen der obere Blechstreifen 7a mit dem oberen Verbindungs-Blechstreifen 9a des angrenzenden

Verbindungs-Blechstreifen-Paares und der untere

Blechstreifen 7b mit dem unteren Verbindungs-Blechstreifen 9b des angrenzenden Verbindungs-Blechstreifen-Paares axial in elektrischem Kontakt. Ist das Tastelement 5d nicht bzw. nicht ausreichend stark gedrückt, so sind die oberen

Blechstreifen 7a, 9a und die unteren Blechstreifen 7b, 9b jeweils galvanisch voneinander getrennt. Ist das

benachbarte Tastelement 5c ausreichend niedergedrückt, so steht der zugehörige obere Blechstreifen 7a mit den beiden angrenzenden oberen Verbindungs-Blechstreifen 9a und der zugehörige untere Blechstreifen 7b mit den beiden

angrenzenden unteren Verbindungs-Blechstreifen 9b axial in elektrischem Kontakt. Im nicht gedrückten Zustand sind die dem Tastelement 5c zugeordneten Blechstreifen 7a, 7b mit keinem der angrenzenden Verbindungs-Blechstreifen 9a, 9b in elektrischem Kontakt. Ähnlich verhält es sich mit den beiden Tastelementen 5b, 5a und den zugehörigen

Blechstreifen 7a, 7b. Sind alle Tastelemente 5a-5d

gleichzeitig gedrückt, steht der dem Tastelement 5d

zugeordnete obere Blechstreifen 7a mit dem oberen

Blechstreifen 7a des Tastelements 5a und der dem

Tastelement 5d zugeordnete untere Blechstreifen 7b mit dem unteren Blechstreifen 7b des Tastelements 5a in

elektrischem Kontakt. D.h., wenn alle Tastelemente

gleichzeitig gedrückt sind, sind die oberen Blechstreifen 7a, 9a und die unteren Blechstreifen 7b, 9b jeweils in Reihe geschaltet.

Die oberen Blechstreifen 7a, 9a sind dem Strompfad des einen Pins zugeordnet, und die unteren Blechstreifen 7b, 9b sind dem Strompfad des anderen Pins zugeordnet. D.h., die oberen Blechstreifen bilden einen an mehreren Stellen unterbrochenen Strompfad von dem einen Pin zu der

Lampenelektronik, und die unteren Blechstreifen bilden einen an mehreren Stellen unterbrochenen Strompfad von dem anderen Pin zur Lampenelektronik. Zum Beispiel kann der dem Tastelement 5d zugeordnete obere Blechstreifen 7a mit dem einen Pin verdrahtet sein, der untere Blechstreifen 7b des Tastelements 5d kann mit dem anderen Pin verdrahtet sein, der obere Blechstreifen 7a des Tastelements 5a kann mit dem für den einen Pin vorgesehenen Anschlussabschnitt der

Lampenelektronik (Vollwellengleichrichter GL1) verdrahtet sein, und der untere Blechstreifen 7b des Tastelements 5a kann mit dem Anschlussabschnitt der Lampenelektronik für den anderen Pin verdrahtet sein. Sind alle Tastelemente gleichzeitig gedrückt und damit die oberen Blechstreifen 7a, 9a und die unteren Blechstreifen 7b, 9b jeweils in Reihe geschaltet, so ist der jeweilige Strompfad

geschlossen und damit der zugehörige Pin mit der

Innenelektronik elektrisch verbunden. Wenn jedoch

mindestens eines der Tastelemente nicht ausreichend

niedergedrückt ist, sind die beiden Strompfade an dem diesem Tastelement zugeordneten Blechstreifenpaar

(Strompfad-Teilabschnitt) unterbrochen und damit die beiden Pins von der Lampenelektronik galvanisch entkoppelt.

In den Figuren 7a und 7b sind die Tastelemente/Taster im nicht gedrückten Zustand gezeigt, wohingegen die Figuren 7c und 7d die Tastelemente/Taster im gedrückten Zustand zeigen .

Der maximale Tasterweg bzw. die maximale Eindrücktiefe, d.h. derjenige Betrag, um den die Tastelemente 5a-5d entgegen ihrer Vorstehrichtung niedergedrückt werden können, wird durch die Anschlagfläche 13 begrenzt (z.B. beträgt der maximale Tasterweg 2-4mm, z.B. 3mm) . Hierdurch kann ein „Durchdrücken" der den Tastelementen 5a-5d

zugeordneten Blechstreifen 7a, 7b unter die Verbindung- Blechstreifen 9a, 9b oder ein Lösen der Blechstreifen aus der Endkappe 1 bzw. dem Ringabschnitt lb, z.B. aus einer dortigen Kunststoffeinbettung, infolge zu starker Biegung vermieden werden.

Zudem sind die Tastelemente 5a-5d und die Blechstreifen derart ausgelegt, dass die Tastelemente 5a-5d die

jeweiligen oberen Blechstreifen 7a deutlich vor

Erreichen/Zurücklegen des maximalen Tasterwegs bereits ausreichend nach unten biegen, um die Blechstreifen 7a, 7b mit den Blechstreifen 9a, 9b zu kontaktieren (z.B. können die Tastelemente 5a-5d den Kontakt zwischen den zugehörigen Blechstreifen 7a, 7b und den angrenzenden Verbindungs- Blechstreifen 9a, 9b bereits nach einem Tasterweg von ungefähr 1mm schließen) . Nach Kontaktierung der

Blechstreifen 9a, 9b durch die Blechstreifen 7a, 7b kann das jeweilige Tastelement unter Aufrechterhaltung des Kontakts weiter nach unten gedrückt werden, wobei der „überschüssige" Tasterweg über die Elastizität bzw. Biegung der Blechstreifen kompensiert wird. Mit anderen Worten kann die Kontaktierung der Blechstreifen 9a, 9b durch die

Blechstreifen 7a, 7b in einem Tasterweg-Fenster/Intervall erfolgen. Hierdurch lassen sich Toleranzen zwischen der Fassung der Leuchte und der Lampe ausgleichen.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform können die den Tastelementen 5a-5d zugeordneten Blechstreifen an der

Unterseite der Tastelemente 5a-5d angebracht sein, so dass sie zusammen mit den Tastelementen 5a-5d in

Lampenlängsrichtung axial gegen die Federkraft der Feder 11 abwärtsbewegbar sind, um die an dem Ringabschnitt

befestigten Blechstreifen 9a, 9b zu kontaktieren und somit den Strompfad zu schließen.

Wie in den Figuren 8a bis 8d schematisch gezeigt ist, kann die Anzahl der Tastelemente variiert werden. Wie in Figur 8a gezeigt ist, können z.B. genau drei Tastelemente 5a-5c vorgesehen sein, die in Umfangsrichtung gleichmäßig

verteilt sind und jeweils in einem von drei 120 ° -Sektoren angeordnet sind. Mit einer derartigen Anordnung können bereits mit drei Tastelementen zahlreiche Schrägstellungen der Stirnseite gegenüber der Fassung und somit ein schräges Einsetzen der Lampe sicher erkannt werden. Die Tastelemente 5a-5c können aber auch um weitere Tastelemente ergänzt werden. Wie aus Figur 8b ersichtlich ist, müssen die

Tastelemente nicht zwingend gleichmäßig in Umfangsrichtung verteilt sein und können zudem unterschiedliche Abmessungen haben. Figur 8c zeigt eine Ausführungsform, in der

lediglich zwei Tastabschnitte 5a und 5b vorgesehen sind. Die beiden Tastabschnitte 5a und 5b sind benachbart zu den beiden Längsenden desjenigen Stirnflächen-Durchmessers angeordnet, der durch die beiden Pins 1-1 und 1-2 verläuft. In der Regel werden die beiden Pins 1-1, 1-2 beim Einsetzen der Lampe in einen vertikalen Schlitz der Fassung

eingeschoben. Die meisten Schrägstellungen, die dabei bei einem einseitigen Einsetzen der Lampe auftreten, lassen sich bereits mit den Tastabschnitten 5a und 5b detektieren (oder mit einer Anordnung bestehend aus den Tastelementen 5c und 5d aus Figur 5) . Die beiden in Figur 8c gezeigten Tastabschnitte können aber auch um weitere Tastabschnitte ergänzt werden, um die Betriebssicherheit zu erhöhen, z.B. wie in Figur 5 gezeigt. Figur 8d zeigt eine Ausführungsform mit einem einzigen kreisförmigen Tastelement 5. Ein solches Tastelement kann z.B. anstelle der vier Tastelemente 5a-5d in der in Figur 6 gezeigten Anordnung verwendet werden. Das Tastelement 5 weist mehrere Tastabschnitte auf, die analog zu den Tastelementen 5a-5d niedergedrückt werden können, um dadurch die oberen Blechstreifen 7a nach unten zu

biegen/drücken. Ein solches Tastelement 5 kann z.B. aus elastischem Material hergestellt sein, so dass die

Rückstellfedern entfallen können.

Die Figuren 9a-9c zeigen eine Endkappe 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, wobei der

Gehäuseabschnitt la der Endkappe 1 jeweils weggelassen ist. Diese Ausführungsform bringt gegenüber den vorherigen

Ausführungsformen weitere Aspekte mit sich, unter anderem eine Platzersparnis im Sockelinnenraum aufgrund der

reduzierten Blechstreifenanzahl sowie eine erhöhte

Sicherheit aufgrund eines zusätzlich zu dem

Drückmechanismus vorgesehenen Drehmechanismus. Um den jeweiligen Strompfad zu schließen und den zugehörigen Pin mit der internen Lampenelektronik elektrisch zu verbinden, ist es gemäß dieser Ausführungsform erforderlich, zunächst jedes der vier Tastelemente 5a-5d analog der ersten

Ausführungsform entgegen der Vorstehrichtung gegen die Federkraft der Feder 11 nach unten zu drücken (durch den Kontakt der Tastelemente 5a-5d mit der Fassung) und anschließend, wenn alle Tastelemente 5a-5d ausreichend eingedrückt sind, die Tastelemente 5a-5d und die

Blechstreifen 7, 9 relativ zu einander zu verdrehen (in der eingedrückten Stellung der Tastelemente 5a-5d) .

Gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung sind vier

Blechstreifen 7, 9 mit ihrem radial äußeren Ende an einem Ringabschnitt lb der Endkappe 1 befestigt, z.B. darin eingebettet, und stehen mit ihrem radial inneren, freien Ende in den freien Innenraum des Ringabschnitts lb vor. Die zwei gegenüberliegenden Blechstreifen 7 sind in einer ersten Höhe montiert und bilden axial obere Blechstreifen 7, und die zwei gegenüberliegenden Blechstreifen 9 sind jeweils in einer zweiten Höhe unterhalb der zwei oberen Blechstreifen 7 montiert und bilden axial untere

Blechstreifen 9. Jeder untere Streifen 9 wird von einem oberen Streifen 7 mit axialem Abstand überlappt.

Die Tastelemente 5a-5d weisen an ihrer Unterseite jeweils einen Schuh 17 auf. Der Ringabschnitt lb der Endkappe 1 weist je Tastelement 5a-5d eine Nut 19 mit einem oberen und einem unteren Abschnitt auf, wobei der nach oben offene, obere Abschnitt gegenüber dem unteren Abschnitt verjüngt ist, so dass sich der untere, erweiterte Abschnitt

beidseitig in Umfangsrichtung über den oberen Abschnitt hinaus erstreckt. Im unbelasteten, d.h. nicht (ausreichend) gedrückten, Zustand der Tastelemente 5a-5d befindet sich der jeweilige Schuh 17 in dem oberen Abschnitt der

jeweiligen Nut 19 (da die Tastelemente 5a-5d durch die Federn 11 nach oben gedrückt sind) . Die Länge (in

Umfangsrichtung) des oberen Nutabschnitts ist nur

geringfügig größer als die des Schuhs 17, so dass die

Tastelemente 5a-5d im unbelasteten Zustand bei einer Drehung des Ringabschnitts lb in Umfangsrichtung (siehe den Pfeil in Fig. 9a) von dem Ringabschnitt lb mitgenommen werden und somit nicht relativ zu diesem (und folglich nicht relativ zu den daran befestigten Blechstreifen 7, 9) bewegt werden können. Wenn die Tastelemente 5a-5d

ausreichend weit herunter gedrückt sind, ist der Schuh 17 in den unteren, erweiterten Abschnitt der jeweiligen Nut 19 hineingedrückt und im Wesentlichen mittig in dem unteren Nutabschnitt angeordnet. In dieser Position werden die unteren Blechstreifen 9 jedoch noch nicht von dem

jeweiligen oberen Blechstreifen 7 kontaktiert, d.h. der Schuh 17 des Tastelements 5a bzw. 5c drückt in dieser

Position noch nicht oder nicht ausreichend gegen den oberen Blechstreifen 7. In diesem niedergedrückten Zustand der Tastelemente 5a-5d können der Ringabschnitt lb (inklusive der Blechstreifen 7, 9) und die vier niedergedrückten, in Umfangsrichtung schwimmend in dem unteren Nutabschnitt gelagerten Tastelemente 5a-5d in Umfangsrichtung relativ zueinander gedreht werden, bis die Stirnseite/das Längsende der Nut 19 seitlich an dem Tastelement 5a-5d bzw. an dessen Schuh 17 anschlägt. Der jeweilige Schuh 17 weist an seiner Unterseite eine Schräge 17a auf, die den oberen

Blechstreifen 7 während der Relativbewegung gegenüber dem Tastelement 5a zunehmend nach unten drückt, so dass der obere Blechstreifen 7 mit dem unteren Blechstreifen 9 in axialen elektrischen Kontakt gebracht wird. Die Drehung des Ringabschnitts lb kann z.B. über eine Drehung der Lampe erfolgen . Gemäß einer Ausgestaltung dieser Ausführungsform weist die Endkappe 1 ferner einen drehfest mit den vier Tastern 5a-5d verbundenen (z.B. ringförmigen) Drehabschnitt auf, der relativ zu der Lampe und dem übrigen Teil der Endkappe 1 drehbewegbar ist (d.h., die Endkappe ist gemäß dieser

Ausgestaltung in sich drehbar ausgebildet). Der jeweilige Strompfad ist geschlossen, nachdem die Taster durch den Kontakt mit der Fassung gedrückt sind und der Drehabschnitt in der Fassung gegenüber der Lampe leicht verdreht wurde z.B. um 15°. Beim Herausdrehen der Lampe wird der

Drehabschnitt z.B. zunächst in seine Nullpunktstellung zurückgedreht. Erst dann werden die Pins in der Fassung gedreht. Weisen beide Enden eine Endkappe gemäß dieser Ausführungsform auf, so können diese z.B. derart

konstruiert sein, dass die Rastfunktion gegenläufig möglich ist. Z.B. kann der Drehabschnitt an der Endkappe 1

arretierbar ausgebildet sein, wobei er in seiner

arretierten Stellung drehfest mit der Endkappe 1 verbunden ist. In dieser arretierten Stellung des Drehabschnitts befinden sich die vier Taster 5a-5d in der in Fig. 9a gezeigten Nullpunktstellung und werden bei einer

Drehbewegung des Ringabschnitts lb selbst dann nicht relativ zu dem Ringabschnitt lb bewegt, wenn sie schwimmend in dem unteren Nutabschnitt angeordnet sind. Die oben beschriebene Relativdrehbewegung erfolgt durch ein Lösen bzw. Herausdrehen des Drehabschnitts aus der Arretierung.

Die Tastelemente 5b und 5d haben ausschließlich die

Funktion einer Drehsperre. Solange nicht alle vier

Tastelemente 5a-5d mit ihrem Schuh 17 in den unteren

Abschnitt der zugehörigen Nut 19 gedrückt sind, d.h.

solange der Schuh eines Tastelements 5a-5d in dem oberen Nutabschnitt angeordnet ist, wird eine Relativbewegung zwischen den Tastelementen und der Endkappe blockiert (und somit die Relativbewegung zwischen Schräge 17 und

Blechstreifen 7), so dass es zu keiner Kontaktierung der Blechstreifen 7 und 9 kommen kann. Aus diesem Grund ist es auch nicht erforderlich, die Schuhe 17 der Tastelemente 5b und 5d mit Schrägen 17 zu versehen.

Zum Beispiel kann der obere Blechstreifen 7 des

Tastelements 5a mit dem einen Pin verdrahtet sein, der untere Blechstreifen 9 des Tastelements 5b kann mit dem Anschlussabschnitt der Lampenelektronik für den einen Pin verdrahtet sein, der obere Blechstreifen 7 des Tastelements 5c kann mit dem anderen Pin verdrahtet sein, und der untere Blechstreifen 9 des Tastelements 5d kann mit dem

Anschlussabschnitt der Lampenelektronik für den anderen Pin verdrahtet sein.

Die Figuren 10a bis 10c zeigen eine Endkappe 1 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Diese

Ausführungsform bringt gegenüber den vorherigen

Ausführungsformen weitere Aspekte mit sich, unter anderem eine Raumeinsparung im Innern des Sockels (hier kann nun z.B. ein Teil der Elektronik untergebracht werden, z.B. ein EVG (= Elektronisches Vorschaltgerät ) ) sowie einen

einfachen und kompakten Aufbau.

In Figur 10a sind aus Gründen der Übersichtlichkeit die beiden Tastelemente/Taster 5b und 5c sowie der im

Wesentlichen zylindrische Gehäuseabschnitt la der Endkappe 1 wegegelassen. Die Schraffierung in Fig. 10c ist

schematisch und soll lediglich die Schnittfläche

darstellen, d.h. die beiden Pins 1-1, 1-2 und der

Gehäuseabschnitt la der Endkappe 1 sind nicht einstückig bzw. aus dem gleichen Material hergestellt. Das gleiche gilt für die Platte lc und die darauf aufgebrachten

elektrisch leitfähigen Strompfad-Teilabschnitte 21a-21d und 23a-23d. Die Endkappe 1 weist vier Tastelemente 5a bis 5d auf, die axial aus der Stirnfläche 3 der Endkappe 1 herausragen und gemeinsam eine Tasteinrichtung bilden. Wie mit Bezug auf die Figuren 8a-8d beschrieben, ist die Erfindung jedoch nicht auf exakt vier Tastelemente 5a bis 5d eingeschränkt, d.h. die Anzahl an Tastelementen kann in dieser

Ausführungsform ebenso wie in den anderen Ausführungsformen variiert werden. Die vier Tastelemente 5a bis 5d können jeweils axial in Lampenlängsrichtung elastisch gegen die

Federkraft der Feder 11 nach unten eingedrückt werden. Nach unten hin ist der Tasterweg des jeweiligen Tasters durch einen Anschlag 13 begrenzt. Alle vier Tastelemente 5a-5d müssen gleichzeitig nach unten gedrückt sein, um die beiden Pins 1-1, 1-2 mit der internen Lampenelektronik galvanisch zu koppeln. Ist zumindest eines der Tastelemente 5a-5d nicht gedrückt, ist sowohl der erste Pin 1-1 als auch der zweite Pin 1-2 von der Lampenelektronik galvanisch

entkoppelt .

Im Innern der Endkappe 1 bzw. innerhalb des

Gehäuseabschnitts la ist eine Platte lc angeordnet, welche aus elektrisch isolierendem Material hergestellt ist. Z.B. kann die Platte lc eine Ringform haben, z.B. eine

Kreisringform. Auf der Oberseite der Platte lc sind vier radial innere elektrisch leitfähige Teilabschnitte 21a-21d in Umfangsrichtung der Platte lc gesehen hintereinander mit Abstand zueinander angeordnet. Ferner sind auf der

Oberseite der Platte lc vier radial äußere elektrisch leitfähige Teilabschnitte 23a-23d in Umfangsrichtung hintereinander und mit Abstand zueinander angeordnet. Die elektrisch leitfähigen inneren und äußeren Teilabschnitte 21a-21d und 23a-23d können z.B. jeweils die Form eines Ringbogens haben, z.B. die Form eines Kreisbogens. Jeweils ein radial innerer Teilabschnitt 21a-21d und ein radial äußerer Teilabschnitt 23a-23d bilden ein Paar 24a-24d von in radialer Richtung benachbarten Strompfad- Teilabschnitten. Der innere Teilabschnitt 21a-21d und der äußere Teilabschnitt 23a-23d eines jeden Paares 24a-24d erstrecken sich im Wesentlichen über den gleichen

Winkelbereich. Die zwischen den inneren Teilabschnitten 21a-21d gebildeten Zwischenräume und die zwischen den äußeren Teilabschnitten 23a-23d gebildeten Zwischenräume liegen in Umfangsrichtung im Wesentlichen auf gleicher Höhe .

Die vier Tastelemente 5a bis 5d weisen an einem der

Plattenoberseite zugewandten Abschnitt, z.B. an der

Unterseite, jeweils einen radial inneren elektrisch

leitfähigen Teilabschnitt 25a-25d und einen radial äußeren elektrisch leitfähigen Teilabschnitt 27a-27d auf. Die beiden elektrisch leitfähigen Teilabschnitte eines jeden Tastelements bilden ein Paar 28a-28d aus. Das an dem jeweiligen Tastelement 5a-5d befestigte Paar 28a-28d aus radial innerem und radial äußerem Teilabschnitt 25a-25d, 27a-27d ist zusammen mit dem Tastelement axial (d.h. in Röhrenlängsrichtung) bewegbar. Zwischen zwei

aufeinanderfolgenden Ringbogen-Paaren 24a-24d ist jeweils ein Tastelement 5a-5d angeordnet. Die an den drei

Tastelementen 5b-5d angebrachten Teilabschnitte 25b-25d, 27b-27d überlappen jeweils den Zwischenraum, der zwischen den zwei an das Tastelement angrenzenden Paaren 24a-24d ausgebildet ist, so dass die beiden angrenzenden Paare über die an dem Tastelement angebrachten Teilabschnitte

elektrisch miteinander verbunden sind, wenn das Tastelement niedergedrückt ist. Die an dem Tastelement 5a angebrachten elektrisch leitfähigen Teilabschnitte 25a und 27a sind hingegen derart ausbildet, dass die beiden Paare 24a und 24b auch dann nicht miteinander elektrisch verbunden sind, wenn das Tastelement axial niedergedrückt ist. D.h., die Teilabschnitte 25a und 27a kontaktieren im niedergedrückten Zustand lediglich das Paar 24a. Sind alle Taster gedrückt, sind die vier inneren und äußeren Ringbögen jeweils in Reihe geschalten.

Die an den Tastelementen 5a bis 5d befestigten inneren und äußeren Strompfad-Teilabschnitte 25a-25d und 27a-27d sind jeweils elastisch biegbar ausgebildet, so dass sie nach anfänglicher Kontaktierung der Ringbögen 21a-21d, 23a-23d unter Aufrechterhaltung des Kontakts über den Taster weiter nach unten gedrückt werden können (z.B. um 1-4 mm) . Hierzu können die Strompfad-Teilabschnitte 25a-25d und 27a-27d z.B. streifenförmig ausgebildet sein, mit nach unten gebogenen Streifenenden. Hierdurch können die Toleranzen zwischen Fassung und Lampe ausgeglichen werden. Der

maximale Tasterweg kann über den Anschlag 13 eingestellt werden .

Die auf der Plattenoberseite angeordneten radial inneren elektrisch leitfähigen Teilabschnitte 21a-21d bilden zusammen mit den an den Tastelementen 5a-5d angebrachten radial inneren elektrisch leitfähigen Teilabschnitten 25a- 25d einen ersten Strompfad für einen der beiden Pins 1-1, 1-2. Analog bilden die von der Platte la gehaltenen radial äußeren elektrisch leitfähigen Teilabschnitte 23a-23d zusammen mit den an den Tastelementen 5a-5d angebrachten radial äußeren elektrisch leitfähigen Teilabschnitten 27a- 27d einen zweiten Strompfad für den anderen der beiden Pins 1-1, 1-2. Die beiden geschlossenen Strompfade haben jeweils die Form eines geschlitzten Rings und sind konzentrisch angeordnet. Die Pins können z.B. mit dem zugehörigen

Strompfad-Teilabschnitt des Paares 24d verdrahtet sein, und die an dem Tastelement 5a befestigten Strompfad- Teilabschnitte 25a, 27a können z.B. mit der

Lampenelektronik verdrahtet sein.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann das an dem Taster 5a angebrachte Strompfad-Teilabschnitt-Paar 28a wie die übrigen Paare 28b-28d ausgebildet sein, wobei jeweils ein innerer und ein äußerer Ringabschnitt unter Ausbildung von zwei elektrisch isolierten Teilabschnitten geschlitzt ist (vgl. die Ausführungsform nach Fig. 11) . Figur IIa und Figur IIb zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung. Die Platte lc kann analog der Platte lc der in den Figuren 10a-10c gezeigten Ausführungsform im Innern der Endkappe 1 bzw. innerhalb des Gehäuseabschnitts la angeordnet sein. Jedoch können bei Verwendung der Platte lc die Federn 11 und die an den Tastern 5a-5d befestigten Strompfad-Teilabschnitte 25a-25d, 27a-27d aus Figur 10a eingespart werden.

Auf der Oberseite der Platte lc sind fünf radial äußere elektrisch leitfähige Teilabschnitte 31a, 31b, 31c, 31d, 31c λ λ in Umfangsrichtung der Platte lc hintereinander angeordnet (der Teilabschnitt 33d wurde unter Ausbildung eines Schlitzes verkürzt, und der Anschussabschnitt 31c' ' ist so angeordnet, dass er unter dem Teilabschnitt 31a zu liegen kommt) . Die Teilabschnitte 31a-31d können

ringbogenförmig, z.B. kreisbogenförmig, ausgebildet sein. Z.B. können die Teilabschnitte in einer in der

Plattenoberseite vorgesehen Nut 29 aufgenommen sein. Die vier Teilabschnitte 31a-31d bilden einen radial äußeren mehrfach unterbrochenen Strompfad aus. Die Teilabschnitte 31a-31d gehen in axial nach oben gebogene

Ringbogenabschnitte 35a-35d über, an die sich wiederum Teilabschnitte 33a-33d anschließen. Die Teilabschnitte 31a- 31d und die Teilabschnitte 33a-33d überlappen sich jeweils mit axialem Abstand derart, dass der Teilabschnitt 33a über dem Teilabschnitt 31b zu liegen kommt, der Teilabschnitt 33b über dem Teilabschnitt 31c etc. Die Teilabschnitte 31a- 31d können jeweils elastisch axial nach unten gedrückt werden. Die Teilabschnitte 31a-31d werden also im

Einrückzustand der Taster 5a-5d von den Tastern axial nach unten gedrückt (gegen die Teilabschnitte 33a-33d) . Im

Ausrückzustand bzw. beim Verlassen des Einrückzustands werden die Taster 5a-5d durch die axial erhöhten

Ringbogenabschnitte 35a-35d axial nach oben gedrückt, so dass die Rückstellfeder 11 entfallen kann. Wenn der Taster axial nach unten auf den Überlappungsbereich gedrückt wird, werden jeweils die beiden Teilabschnitte 33a und 31b, 31c und 33b, 33c und 31d sowie 31c' ' und 31a axial in

elektrischen Kontakt gebracht. Nach Erzeugung des Kontakts kann der Taster gegen die Federkraft des Teilabschnitts 33a-33d weiter axial nach unten gedrückt werden, wodurch der Toleranzausgleich zwischen Fassung und Lampe erfolgt. Sind alle Taster ausreichend niedergedrückt, ist der äußere Strompfad geschlossen. Der geschlossene Strompfad hat die Form eines geschlitzten Rings. Eine Ausnahme bildet hier der Teilabschnitt 31a, der nicht gegen den verkürzten

Teilabschnitt 33d gedrückt wird, sondern gegen einen

Anschlussabschnitt 31c' ' . Der dem äußeren Strompfad

zugeordnete Pin kann z.B. an den Anschlussabschnitt 31c x x elektrisch angeschlossen werden, und der Anschlussabschnitt 31c λ λ kann z.B. mit der Lampenelektronik elektrisch

verbunden werden.

Ferner sind auf der Oberseite der Platte lc fünf radial innere elektrisch leitfähige Teilabschnitte (nicht gezeigt) in Umfangsrichtung hintereinander angeordnet, welche einen radial inneren Strompfad bilden. Die elektrisch leitfähigen inneren Teilabschnitte können z.B. in einer inneren

Umfangsnut (nicht gezeigt) aufgenommen sein. Die inneren Teilabschnitte sind genauso angeordnet wie die äußeren

Teilabschnitte 31a-31d, d.h. einander mit axialem Abstand überlappend und mit nach oben gebogenen

Ringbogenabschnitten im Überlappungsbereich. Wie in der dritten Ausführungsform bilden jeweils ein radial innerer Teilabschnitt und ein radial äußerer Teilabschnitt ein Paar von in radialer Richtung benachbarten Teilabschnitten, und der innere Teilabschnitt und der äußere Teilabschnitt eines jeden Paares erstrecken sich im Wesentlichen über den gleichen Winkelbereich. Werden die Taster 5a-5d axial nach unten gedrückt, so drücken sie gleichzeitig axial gegen jeweils einen inneren und einen äußeren

Überlappungsbereich. Werden alle vier Taster gleichzeitig gedrückt, werden beide Strompfade geschlossen. Ist

wenigstens einer der Taster nicht gedrückt, ist sowohl der radial innere als auch der radial äußere Strompfad

unterbrochen .