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Patent Searching and Data


Title:
LAMP, IN PARTICULAR FLAT LAMP, HAVING A LIGHT SOURCE AND AN ELECTRONIC OPERATING DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/104119
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a discharge lamp, in particular a flat lamp, having a light source (3) and an electronic operating device (5), wherein the discharge lamp (1) has no base and the light source (3) is arranged in a lamp housing (2, 6, 7), at which electrical contacts (10 to 12; 23, 24) are disposed for the baseless contacting with the mains lines (20, 21).

Inventors:
HAEUSSINGER, Peter (Bayerstr. 44, Augsburg, 86199, DE)
NOLL, Thomas (Mühlleite 2, Kipfenberg, 85110, DE)
SETZER, Carsten (Beltweg 26, München, 80805, DE)
Application Number:
EP2011/051897
Publication Date:
September 01, 2011
Filing Date:
February 09, 2011
Export Citation:
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Assignee:
OSRAM GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG (Hellabrunner Str. 1, München, 81543, DE)
HAEUSSINGER, Peter (Bayerstr. 44, Augsburg, 86199, DE)
NOLL, Thomas (Mühlleite 2, Kipfenberg, 85110, DE)
SETZER, Carsten (Beltweg 26, München, 80805, DE)
International Classes:
H01J5/50; H01J61/30; H01J61/32; H01J61/52; H01J61/56
Attorney, Agent or Firm:
OSRAM GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG (Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:
Ansprüche

Entladungslampe, insbesondere Flachlampe, mit einer Lichtquelle (3) und einem elektronischen Betriebsge¬ rät (5) ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Entladungslampe (1) sockellos ausgebildet ist und die Lichtquelle (3) in einem Lampengehäuse (2, 6, 7) angeordnet ist, an dem elektrische Kontakte (10 bis 12; 23, 24) zur fassungslosen Kontaktierung mit Netzleitungen (20, 21) ausgebildet sind.

Entladungslampe nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die elektrischen Kontakte (10 bis 12; 23, 24) zur di¬ rekten Kontaktierung mit Netzleitungen (20, 21) ausgebildet sind.

Entladungslampe nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Kontakte (10 bis 12; 23, 24) an der Rückseite (9) und/oder an zumindest einer Seitenwand (13) des Ge¬ häuses (2, 6, 7) ausgebildet sind.

4. Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die elektronischen Bauteile (5a bis 5j ) des Betriebs- geräts (5) hinter der Lichtquelle (3) im Wesentlichen über die gesamte Breite (dl) des Lampengehäuses (2, 6, 7) verteilt angeordnet sind. Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein die elektronischen Bauteile (5a bis 5j ) des Be¬ triebsgeräts (5) aufnehmender Schaltungsträger (8) an seiner der Lichtquelle (3) zugewandten Unterseite mit einem elektrisch nicht leitenden und das Licht reflektierenden Material beschichtet. 6. Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprü¬ che 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen einem die elektronischen Bauteile (5a bis 5j ) des Betriebsgeräts (5) aufnehmenden Schaltungs- träger (8) und der Lichtquelle (3) eine Folie (14) aus einem elektrisch nicht leitenden und das Licht reflektierenden Material angeordnet ist.

Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprü che,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Lichtquelle (3) ein gewundenes Entladungsgefäß (4) umfasst, welches mehrfach gewunden ausgebildet ist, insbesondere ein Windungsabstand kleiner oder gleich 1mm ist.

Entladungslampe nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass sich das Entladungsgefäß (4) in einer Ebene er¬ streckt .

Entladungslampe nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass

das Entladungsgefäß (4), insbesondere in der Mitte, insbesondere an einem Spiraldom (16), wärmeleitend das Lampengehäuse (2) gekoppelt ist.

10. Entladungslampe nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

zur wärmeleitenden Ankopplung ein stabförmiges Kühlelement (30) ausgebildet ist.

11. Entladungslampe nach Anspruch 10,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Kühlelement (30) an seiner mit dem den cold spot der Lampe (1) bildenden Spiraldom (16) verbundenen Seite eine an die gewölbte Form des Spiraldoms (16) angepasste Formgebung, insbesondere eine Schalenform, aufweist .

12. Entladungslampe nach Anspruch 11,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Kühlelement (30) in eine an dem Lampengehäuse (2) als Wärmesenke ausgebildete topfförmige Aufnahme (32) eingesteckt, insbesondere eingeklebt, ist.

13. Entladungslampe nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass

die Dicke (h4) des Lampengehäuses (2) in Verlängerung der Längsachse des Kühlelements (30) unterhalb des Kühlelements (30) im Vergleich zu Bereichen benachbart dazu reduziert ist, insbesondere weniger als 0,5 mm beträgt.

14. Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Lampengehäuse (2, 6, 7) zylinderförmig ausgebi det ist.

15. Entladungslampe nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Rückseite (9) und/oder eine Seitenwand (13) des Lampengehäuses (2, 6, 7) bereichsweise offen ausge¬ bildet ist.

Description:
Beschreibung

Lampe, insbesondere Flachlampe, mit einer Lichtquelle und einem elektronischen Betriebsgerät

Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Lampe, insbesondere Flachlam ¬ pe, mit einer Lichtquelle und einem elektronischen Be- triebsgerät.

Stand der Technik

Bei aus dem Stand der Technik bekannten Flachlampen wird ein eigens für diese Anwendungen entwickelter Sockel GX53 verwendet. Des Weiteren haben sich am Markt Lampen mit Leuchtdioden als Lichtquellen etabliert, bei denen das Leuchtdioden (LED) -Modul als Bestandteil der Leuchte aus ¬ bildet ist. Dieses wird ohne Verwendung eines Sockel- Fassungssystems an den elektronischen Treiber der Leuchtdioden angeschlossen und zwecks Abführung der im Leuchtdioden-Chip entstehenden Wärme wärmeleitend mit dem Leuchtenkörper verbunden, der dann als Wärmesenke dient.

Darüber hinaus ist bei Lampen mit einem Sockel- Fassungssystem ein Lampenhalter erforderlich. Häufig sind auch unterschiedliche Kodierungen des Sockel-Fassungs- Systems erforderlich, um das Einsetzen nicht geeigneter Lampen in die Fassung verhindern zu können. Darüber hinaus sind die Lampen diesbezüglich größer ausgebildet und eine komplexe Installation im Hinblick auf die Leitungen, deren Verdrahtung und die Befestigung der Lampe sowie der Leuchte mit der Fassung sind erforderlich. Darüber hinaus sind symmetrische Ausgestaltungen einer Leuchte nicht re ¬ alisierbar. Nicht zuletzt ist ein erhöhter Materialauf- wand erforderlich und nur eine eingeschränkte Lichtaus ¬ beute gewährleistet.

Darstellung der Erfindung

Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Entladungslampe, insbesondere eine Flachlampe als Entladungs- lampe, zu schaffen, welche im Hinblick auf ihre Funktio ¬ nalität und Einsetzbarkeit verbessert ist.

Diese Aufgabe wird durch eine Entladungslampe, welche die Merkmale nach Anspruch 1 aufweist, gelöst.

Eine erfindungsgemäße Entladungslampe ist insbesondere als Flachlampe ausgebildet und umfasst eine Lichtquelle und ein elektrisches Betriebsgerät. Die Entladungslampe ist sockellos ausgebildet und die Lichtquelle ist in ei ¬ nem Gehäuse angeordnet, an dem elektrische Kontakte zur fassungslosen Kontaktierung mit Netzleitungen ausgebildet ist. Es wird also eine Entladungslampe bereitgestellt, welche ohne Sockel-Fassungs-System ausgebildet ist. Da ¬ durch können die eingangs genannten Probleme zumindest reduziert, im Übrigen verhindert werden.

Insbesondere sind an dem Gehäuse entweder elektrische Kontakte zur fassungslosen Kontaktierung mit Netzleitungen ausgebildet oder eine elektrische Leitung zum weite ¬ ren Kontaktieren der Lampe, z.B. an eine Lüsterklemme, angeschlossen, oder ein elektrischer Steckverbinder zum Kontaktieren mit einem entsprechenden Gegenstück ange- bracht. Durch den Verzicht auf ein explizites Fassungssystem ist ein direkter Anschluss der Netzleitungen an die Kontaktklemmen der Leuchte möglich.

Insbesondere sind somit die elektrischen Kontakte der Entladungslampe zur direkten Kontaktierung mit Netzlei ¬ tungen ausgebildet.

Unter der Bezeichnung einer Flachlampe wird eine derarti ¬ ge verstanden, welche mit einer flächigen Geometrie ausgebildet ist. Insbesondere ist die Flachlampe dahingehend zu verstehen, dass die Bauhöhe der Lichtquelle kleiner, insbesondere wesentlich kleiner als die Breite und die Tiefe der Lichtquelle ist. Es sind daher unter der Be ¬ zeichnung Flachlampe Lampen zu verstehen, bei der eine oder mehrere Lichtquellen in einer Ebene angeordnet sind, jedoch auch derartige, bei denen eine Entladungslampe zugrundegelegt ist und das Entladungsgefäß sich in eine Ebene erstreckt oder beispielsweise auch leicht kegelför ¬ mig ausgebildet ist. Auch bei einer Kegelform ist jedoch die Dimensionierung so bemessen, dass die Höhe des Kegels kleiner als die radialen Ausmaße, insbesondere viel klei ¬ ner, sind.

Vorzugsweise sind die elektrischen Kontakte der Entla ¬ dungslampe an der Rückseite und/oder an zumindest einer Seitenwand des Gehäuses ausgebildet. Dadurch können un- terschiedlichste Ausgestaltungen und Kontaktierungen ermöglicht werden. Abhängig von der Geometrie und Bauform des Gehäuses können somit elektrische Kontakte an unter ¬ schiedlichen Stellen angebracht sein. Die Kontaktierung mit Netzleitungen ist dadurch individuell möglich. In einer zweiten Ausführungsform können die Kontakte als abisolierte Enden einer Leitung, die zugentlastet mit dem elektronischen Betriebsgerät der Lampe verbunden ist, vorgesehen sein, die dann z.B. über eine Lüsterklemme mit der Netzleitung verbunden werden. In einer dritten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die elektrischen Anschlussleitungen vom Betriebsgerät aus dem Gehäuse herausgeführt werden und an einen elektrischen Steckkontakt angeschlossen werden, der z.B. seitlich am Gehäuse der Lampe angebracht ist und über ein entsprechendes Gegen ¬ stück zum Anschluss an die Netzleitung vorgesehen ist.

Vorzugsweise sind elektronische Bauteile des Betriebsge ¬ räts hinter der Lichtquelle im Wesentlichen über die gesamte Breite des Lampengehäuses verteilt angeordnet. Durch eine derartige Ausgestaltung kann die kompakte Bau ¬ form der Entladungslampe nochmals verbessert werden, da zum einen die Breite der Entladungslampe reduziert wird und darüber hinaus durch die Verteilung über die gesamte Breite des Lampengehäuses auch keine zusätzliche Bauhöhe für übereinander angeordneter elektronischer Bauteile erforderlich ist. Eine besonders flachbauende Ausgestaltung kann dadurch realisiert werden.

Bei Leistungen zwischen 25 und 50W beträgt die Höhe des Lampengehäuses vorzugsweise kleiner 70 mm, insbesondere zwischen 30 mm und 50 mm und vorzugsweise 40 mm. Dies ist eine sehr niedrige und flachbauende Ausgestaltung, die in vielerlei Hinsicht Verwendung finden kann und an unterschiedlichsten Stellen angeordnet und eingebaut werden kann. Bei Leistungen <20W können auch noch flachere und platzsparendere Abmessungen realisiert werden, vorzugs ¬ weise eine Lampenhöhe von 25...30 mm. Vorzugsweise beträgt der Außendurchmesser der Entladungs ¬ lampe je nach Leistung zwischen 40 mm und 190 mm Bei Leistungen zwischen 25 und 50W beträgt der Lampendurchmesser bevorzugt zwischen 130 mm und 160mm, bei kleineren Leistungen zwischen 60 mm und 125mm. Auch diesbezüglich ist somit in konkreten Wertangaben eine entsprechende Spezifizierung gegeben.

Insbesondere wird mit der erfindungsgemäßen Lampe er ¬ reicht, dass diese direkt an Netzspannung und nicht an einen elektronischen Treiber angeschlossen ist. Der An- schluss an die Netzspannung erfolgt in einer der Ausführungen insbesondere direkt d.h. ohne Zwischenschaltung eines Anschlusskabels, was insbesondere bei Unter-Putz- Installationen ein Vorteil sein kann Durch Wegfall eines Sockel-Fassungs-Systems entstehen im Bereich des elektronischen Betriebsgeräts, welches insbe ¬ sondere ein Vorschaltgerät ist, zusätzliche Freiräume, die für elektronische Bauteile verwendet werden können. Gegenüber einem im Stand der Technik verwendeten Sockel GX53 ergeben sich sehr große Vorteile, die im Hinblick auf die oben genannten Problemstellungen zu sehen sind.

Es können thermisch entspanntere Ausgestaltungen ausgebildet werden, wodurch preiswertere Bauteil verwendet werden können, eine längere Lebensdauer erreicht werden kann und beim Vergleich zum Stand der Technik gleicher Größe und Auslegung des elektronischen Betriebsgeräts hö ¬ here Leistungen realisiert werden können.

Vorzugsweise ist ein die elektronischen Bauteile des Be ¬ triebsgeräts aufnehmender Schaltungsträger an seiner der Lichtquelle zugewandten Unterseite mit einem elektrisch nicht leitenden, temperaturresistenten und bevorzugt wärmeleitenden und das Licht reflektierenden Material beschichtet. Dadurch kann das von der Lichtquelle emittierte Licht in entsprechende Richtung nach vorne reflektiert werden sowie die auf dem Schaltungsträger erzeugte Wärme gleichmäßiger verteilt werden.

Es kann auch vorgesehen sein, dass zwischen einem die e- lektronischen Bauteile des Betriebsgeräts aufnehmenden Schaltungsträger und der Lichtquelle eine Folie aus einem elektrisch nicht leitenden und das Licht reflektierenden Material angeordnet ist.

Vorzugsweise ist in dem die Lichtquelle aufnehmenden Lichtquellengehäuse an der Frontseite innenseitig eine plattenartige Abdeckung angeordnet. Diese Abdeckung kann eine Scheibe, insbesondere eine Deckscheibe, oder ein Blendungsreduzierungselement sein .

Das Blendungsreduzierungselement kann z.B. ein metalli ¬ sches oder metallisch beschichtetes Gitter sein, welches in einer besonders bevorzugten Ausführungsform thermisch an den Cold Spot der Lampe angekoppelt ist, um diesen zu ¬ sätzlich zu kühlen. Die Abdeckung kann aber auch eine Deckscheibe sein, die das Licht streut oder mit Hilfe ei ¬ ne Prismenstruktur fokussiert. In besonders bevorzugter Form ist die elektrisch nicht leitende Deckscheibe mit einer elektrisch leitenden ITO (Indium Tin Oxide) beschichtet und - wie auch das metallisch leitende Gitter - mit Massepotenzial verbunden.

Vorzugsweise ist der Lampensockel ein Stiftsockel und weist zumindest zwei, insbesondere drei, vorzugsweise vier elektrische Kontakte auf. Vorzugsweise sind zumin- dest einige Kontakte als Stiftkontakte ausgebildet, die innerhalb des durch das Betriebsgerät-Gehäuse ausgebilde ¬ ten Volumens an dem Sockel ausgebildet sind.

Vorzugsweise sind zwei Kontakte zum Anschluss an eine Netzversorgung ausgebildet, wobei ein dritter Kontakt zum Anschluss an Massepotential ausgebildet ist und ein vier ¬ ter Kontakt zum Anschluss an eine Steuerung zum Einstel ¬ len der Helligkeit und/oder der Farbgebung des von der Lichtquelle erzeugten Lichts ausgebildet ist. Vorzugswei- se ist neben dem dritten elektrischen Kontakt auch das als (blendungsreduzierende) Gitter oder die (streuende bzw. fokussierende) Deckscheibe an Massepotential ange ¬ schlossen, was zur Reduktion der Zündspannung bei einer Entladungslampe sowie zur Reduktion von Elektrosmog führt.

Darüber hinaus kann das Entladungsgefäß aus mehreren bo ¬ genförmigen Entladungsgefäßteilen, die sich in einer Ebene erstrecken und durch Stege verbunden sind, ausbilden. Vorzugsweise beträgt bei einer derartigen Ausgestaltung ein Abstand zwischen zwei Windungen des spiralförmig gewundenen Entladungsgefäßes zwischen 0,4 mm und 3,5 mm. Gerade im Hinblick auf die Vergrößerung der Entladungslänge können Windungsabstände unter 1 mm, vorzugsweise bei etwa 0,5 mm vorteilhaft sein, um eine hocheffiziente Betriebsweise der Lampe mit geringem Lampenstrom reali ¬ sieren zu können. Diesbezüglich wird bei niedrigeren Entladungsstromdichten eine höhere Effizienz erzielt. Eine derartige Abstandsbildung der Windung des Entladungsgefä ¬ ßes ist insbesondere dann sehr sinnvoll, wenn eine bidi ¬ rektionale Abstrahlung des von der Lichtquelle emittierten Lichts erfolgt, bei der Abschattungsverluste von deutlich untergeordnetere Bedeutung sind. Vorzugsweise erstreckt sich das Entladungsgefäß in der Breite betrach ¬ tet über die gesamte Breite des Betriebsgerätegehäuses. Vorzugsweise wird die Breite und die Tiefe der Lampe durch die entsprechenden Ausmaße des Entladungsgefäßes vorgegeben und darüber hinaus stehende oder weiter darüber hinausstehende Ausgestaltungen sind nicht vorgese ¬ hen .

Vorzugsweise ist das Entladungsgefäß, insbesondere in der Mitte, insbesondere an einem Spiraldom, wärmeleitend an das Lampengehäuse gekoppelt. Es kann auch eine Kopplung an ein Blendungsreduzierungselement vorgesehen sein, wel ¬ ches ein Gitter oder eine Deckscheibe sein kann. Dadurch bildet sich in diesem Spiraldom ein sogenannter Cold Spot aus. Dadurch kann die Verwendung eines Brenners in Hg- Technologie ermöglicht werden, wodurch sich Vorteile beim Anlaufen der Lampe ergeben.

Vorzugsweise ist zur wärmeleitenden Ankopplung ein stab- förmiges Kühlelement ausgebildet. Dieses kann aus Metall sein.

Insbesondere weist das Kühlelement an seiner mit dem den cold spot der Lampe bildenden Spiraldom verbundenen Seite eine an die gewölbte Form des Spiraldoms angepasste Form ¬ gebung, insbesondere eine Schalenform, auf. Dadurch kann eine besonders große Wärmekopplung erzielt werden. Da zwischen der Oberseite und Unterseite der Lampe ein T- Gradient von bis zu 20 °C besteht kann die thermische An ¬ kopplung eines Ringes, der den Kühlfinger der Leuchte mit dem natürlichen Cold spot der Lampe verbindet, bevorzugt sein. Vorzugsweise ist das Kühlelement in eine an dem Lampenge ¬ häuse ausgebildete topfförmige Aufnahme eingesteckt, ins ¬ besondere eingeklebt.

Vorzugsweise ist die Dicke des Lampengehäuses in Verlän- gerung der Längsachse des Kühlelements unterhalb des Kühlelements im Vergleich zu Bereichen benachbart dazu reduziert, insbesondere beträgt die Dicke dort weniger als 0,5 mm .

Durch das Kühlelement wird eine Verbesserung der Kühlwir- kung gegenüber dem Stan der Technik erreicht, bei dem die anzukoppelnden Teile (Überkolben, Reflektorgitter) über die Wärmetönung der Lampe beheizt werden und die Kühlwirkung und die erreichbare Minimaltemperatur eingeschränkt sind, insbesondere dann, wenn die Lampe in einem engen Downlight (-> Hitzestau) betrieben wird.

Eine weitere Verbesserung der Kühlwirkung wird durch An- kopplung der Lampe an ein „Kältereservoir" der Brennumgebung (Decke, Wand) erreicht, da dadurch eine Absenkung der Cold Spot-Temperatur auf das Niveau der Raum- bzw. Mauerwerkstemperatur möglich ist.

Des weiteren ist ein Einsatz von Quecksilber-Technologie auch in flachen Downlights und engen Leuchten möglich, wodurch ein schnellerer Lichtstromanlauf als bei Verwendung der in diesem Fall üblichen Amalgamtechnologie er- reichbar ist.

Des weiteren ist ein einfaches Herstell- und Montagekon ¬ zept mit Montagemöglichkeit einer wiederverwendbaren Ab ¬ deckung (Dekoring) und/oder eines wiederverwendbaren lichtlenkenden Elements (Entblendungsgitter, Prismen- Scheibe,...) durch den Kunden möglich, wodurch eine kundenindividuelle Ausgestaltung der Lampe möglich ist.

Vorzugsweise weist die Lampe zumindest ein Kühlelement bzw. einen Kühlfinger auf, an den beabstandet die Wärme- senke der Lampe (=Hohlzylinder, in den der Kühlfinger der Lampe eintaucht) thermisch angekoppelt wird. Dadurch kön ¬ nen Toleranzen über die Dimensionierung des Hohlzylinders und den Klebstoff zum Einkleben des Kühlelements in die Aufnahme leicht kompensiert werden. Vorzugsweise beträgt die Länge des Kühlfingers im Bereich zwischen 20 mm und 80mm, bevorzugt zwischen 30 und 60 mm, optimal zwischen 40 und 50mm.

Vorzugsweise ist das Lampengehäuse im Bereich des Befes ¬ tigungspunktes des Kühlfingers bzw. der Wärmesenke ther- misch an die Wand bzw. Decke angeschlossen, die als „Käl ¬ tereservoir dient. Dadurch wird eine weitere Steigerung und Vergleichmäßigung der Kühlleistung erzielt.

Bei einer Ausführung kann vorgesehen sein, dass der Cold Spot und somit die Ausformung am Spiraldom des Entla- dungsgefäßes auf der dem Schaltungsträger des Betriebsge ¬ räts zugewandten Seite des Entladungsgefäßes ausgebildet ist .

Vorzugsweise ist das Kühlelement entlang Längsachse be ¬ weglich angeordnet, wodurch ein Ausgleich von Toleranzen möglich ist.

Vorzugsweise weist die Lampe auf einer Außenseite der Rückseite eine wärmeleitende Folie auf, wodurch eine ver ¬ besserte thermische Ankopplung an Wand/Decke im Fall ei ¬ ner Unterbaumontage erreicht werden kann. Vorzugsweise beträgt der Abstand des unteren Endes des Kühlelements zur Folie an der Außenseite der Rückwand zwischen 2mm und 4mm.

Vorzugsweise ist das Lampengehäuse zylinderförmig ausge- bildet, insbesondere als Flachzylinder ausgebildet. Dies bedeutet, dass die Höhe des Zylinders wesentlich kleiner ist als sein Durchmesser und somit quasi eine Scheibe re ¬ alisiert ist.

Vorzugsweise ist die Rückseite des Lampengehäuses zumin- dest bereichsweise offen ausgebildet. Dadurch kann im Be ¬ trieb der Entladungslampe die im Inneren erzeugte Wärme aus der Lampe über Luftströmung abgeleitet werden.

Insbesondere ist frontseitig an der Entladungslampe eine Blende ausgebildet, welche zur Montage, insbesondere Un- terputz in einer Wand, der Entladungslampe an einer Stromverteilungsdose ausgebildet ist.

Insbesondere kann die Entladungslampe als Aufbau- oder Einbauleuchte ausgebildet und überall dort eingesetzt werden, wo Netzspannungsleitungen und Befestigungsmög- lichkeiten vorhanden sind. Diesbezüglich sei bereits die oben genannten Möglichkeit einer Installation Unterputz, beispielsweise in einer modifizierten Stromverteilerdose erwähnt. Insbesondere dann ist ein zumindest teilweise offenes Lampengehäuse, insbesondere an der Rückseite, be- vorzugt um einen besseren Luftaustausch zwischen Gehäuse und der Wand, die als Kältereservoir fungiert, zuzulassen und damit die Bauteiltemperatur abzusenken.

Es kann auch vorgesehen sein, dass das Ende der Lampe und somit die Hinterseite als Stecker ausgebildet ist. Insbe- sondere kann auch vorgesehen sein, dass ein aus der Lampe herausgeführtes Kabel direkt zum Anschluss in der Strom ¬ verteilerdose verwendet wird.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die Lampe mit ge- spritzten Kunststoffkontakten und Kontakthülsen am Ende ausgebildet ist.

Darüber hinaus können die Kontakte bewegbar, insbesondere klappbar ausgebildet sein. Dadurch kann die Bauhöhe nochmals reduziert werden, wenn die Lampe zusätzlich mit ei- ner internen Energiequelle ausgebildet ist, und bei ¬ spielsweise einen Akku umfasst. Dann ist es nicht erfor ¬ derlich dass die Kontakte nach hinten abstehen, da sie dann nicht mit Netzleitungen kontaktiert werden müssen. Insbesondere kann die Rückseite eine selbstklebende Folie aufweisen, so dass dann die Lampe an einer Wand angeklebt werden kann und dann die eingeklappten Kontakte nicht an dem Ankleben hindern.

Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, den Figuren und der Figurenbeschreibung. Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ausführungsbeispiel der Erfindung werden nachfolgend an ¬ hand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen :

Fig. 1 eine schematische Schnittdarstellung durch ein

Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Entla ¬ dungslampe ;

Fig. 2 eine Draufsicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel einer Formgebung eines Entladungsgefäßes der Ent ¬ ladungslampe ;

Fig. 3 eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbei ¬ spiel einer Formgebung eines Entladungsgefäßes der Entladungslampe ;

Fig. 4 eine schematische Schnittdarstellung einer Unterputz eingebauten Entladungslampe gemäß Fig. 1 ;

Fig. 5 eine schematische Schnittdarstellung eines weite ¬ ren Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Entladungslampe ;

Fig. 6 eine schematische Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä ¬ ßen Entladungslampe;

Fig. 7 eine schematische Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä ¬ ßen Entladungslampe;

Fig. 8 eine schematische Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemä ¬ ßen Entladungslampe im Bereich eines Kühlelements; Fig. 9 eine schematische Schnittdarstellung durch ein Ausführungsbeispiel einer Lampe im Bereich eines Kühlelements zwischen dem Lampengehäuse und dem Entladungsgefäß; und Fig. 10 eine schematische Schnittdarstellung durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Lampe im Be ¬ reich eines Kühlelements zwischen dem Lampengehäu ¬ se und dem Entladungsgefäß.

Bevorzugte Ausführung der Erfindung

In den Figuren werden gleiche oder funktionsgleiche Ele- mente mit den gleichen Bezugszeichen versehen.

In Fig. 1 ist in einer schematischen Schnittdarstellung eine Lampe 1 gezeigt, welches als Flachlampe ausgebildet ist. Die Lampe 1 ist als Entladungslampe 1 ausgebildet und umfasst ein Gehäuse 2, welches im Ausführungsbeispiel zylinderförmig ausgebildet ist. Die Entladungslampe 1 ist somit in ihrer äußeren geometrischen Form ebenfalls als Zylinder ausgebildet. Sie ist flachbauend, was bedeutet, dass eine Höhe hl des Gehäuses 2 kleiner, insbesondere viel kleiner als eine Breite dl des Gehäuses 2 ist. Vor- zugweise ist die Breite dl mindestens 60 %, vorzugsweise mindestens um 100 % größer als die Höhe hl. Bei Lampen mit kleineren Leistungen im Bereich bis zu ca. 15W beträgt die Höhe hl vorzugsweise zwischen 25 mm und 30 mm, insbesondere 27 mm. Des Weiteren ist im Ausführungsbei- spiel vorgesehen, dass die Breite dl zwischen 50 mm und

120 mm, vorzugsweise 80 mm beträgt, wobei durch die Brei ¬ te dl auch im Ausführungsbeispiel der Durchmesser gegeben ist. Bei Lampen mit höheren Leistungen können die Abmes- sungen auch größer sein, z.B. hl = 40...60mm und dl = 160 ... 200m bei einer 50W Lampe.

Die Entladungslampe 1 ist sockellos ausgebildet, was be ¬ deutet, dass sie keinen Lampensockel aufweist. Darüber hinaus ist die Entladungslampe 1 zur direkten Kontaktie- rung mit Netzleitungen ausgebildet, so dass diesbezüglich kein Sockel-Fassungs-System vorgesehen ist. Es sind also elektrische Kontakte vorhanden, die zur direkten fas ¬ sungslosen Kontaktierung mit Netzleitungen ausgebildet sind.

Die Entladungslampe 1 umfasst eine Lichtquelle 3, die ein Entladungsgefäß 4 aufweist. Das Entladungsgefäß 4 ist ei ¬ ne mehrfach gewundene Röhre, welche im Ausführungsbei ¬ spiel in einer Ebene senkrecht zur Figurenebene angeord- net ist und sich entsprechend erstreckt.

Wie aus der Darstellung in Fig. 1 zu erkennen ist, erstreckt sich das Entladungsgefäß 4 im Wesentlichen über die gesamte Breite dl .

Die Entladungslampe 1 umfasst darüber hinaus ein elektro- nisches Betriebsgerät 5, welches ein elektronisches Vor- schaltgerät ist. Gemäß der in Fig. 1 gezeigten Ausführung ist die Lichtquelle 3 und somit auch das Entladungsgefäß 4 in einem ersten Gehäuseabschnitt bzw. einem ersten Gehäuseteil 6 angeordnet, welcher vor einem zweiten Gehäu- seteil 7, in dem das elektronische Betriebsgerät 5 ange ¬ ordnet ist, positioniert ist. Die beiden Gehäuseteile 6 und 7 sind einstückig miteinander ausgebildet, so dass sie das zylinderförmige Lampengehäuse 2 ergeben. Das e- lektronische Betriebsgerät 5 umfasst mehrere Bauteile 5a, 5b, 5c, 5d, 5e, 5f, 5g, 5h, 5i und 5j , die im Ausfüh- rungsbeispiel über die gesamte Breite dl hinter dem Ent ¬ ladungsgefäß 4 verteilt angeordnet sind. Insbesondere ist vorgesehen, dass sie im Hinblick auf ihre dreidimensiona ¬ le Ausgestaltung auf einem Schaltungsträger 8 angeordnet sind, welcher insbesondere scheibenförmig, vorzugsweise kreisscheibenförmig, ausgebildet ist. Die elektronischen Bauteile 5a bis 5j sind somit insbesondere über die ge ¬ samte Fläche dieses scheibenförmigen Schaltungsträgers 8 verteilt . An einer Rückseite 9 des Gehäuses 2 sind im Ausführungs ¬ beispiel drei elektrische Kontakte 10, 11 und 12 ausge ¬ bildet, welche ebenfalls als Flachkontakte realisiert sind. Mittels dieser Kontakte 10 bis 12 ist einerseits eine Kontaktierung von Massepotential und andererseits die direkte Kontaktierung von zwei Netzleitungen eines externen haushaltsüblichen Energienetzes gewährleistet.

In der in Fig. 1 gezeigten Ausführung sind alle elektrischen Kontakte 10 bis 12 an der Rückseite 9 angeordnet. Es kann auch vorgesehen sein, dass ein oder mehrere e- lektrische Kontakte 10 bis 12 an einer umlaufenden Sei ¬ tenwand 13 des Gehäuses 2, welche die Mantelfläche des zylinderförmigen Gehäuses 2 darstellt, ausgebildet sein können. Vorzugsweise sind dann diese Kontakte im Bereich des zweiten Gehäuseteils 7 an dieser Außenseite 13 ausge- bildet.

Es kann auch vorgesehen sein, dass aus dem 2. Gehäuseteil 7 eine Leitung herausgeführt wird, an die das externe Energienetz direkt, z.B. über eine Lüsterklemme, ange ¬ schlossen wird. Es kann auch vorgesehen sein, dass die elektrischen Kontakte, die zum Anschluss an das Energie- netz vorgesehen sind, über einen Steckkontakt an der Rückseite 9 oder Seitenwand 13 des Gehäuses realisiert werden .

Des Weiteren ist vorgesehen, dass der Schaltungsträger 8 auf seiner Unterseite und somit der dem Entladungsgefäß 4 zugewandten Seite mit einem elektrisch nicht leitenden und das Licht der Lichtquelle 3 reflektierenden Material beschichtet ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass, wie im Ausführungs- beispiel gemäß Fig. 1 gezeigt, zwischen dem Schaltungs ¬ träger 8 und dem Entladungsgefäß 4 eine Folie 14 aus ei ¬ nem elektrisch nicht leitenden und das Licht der Lichtquelle 3 reflektierenden Material angeordnet ist.

Das von der Lichtquelle 3 emittierte Licht wird gemäß der Pfeildarstellung PI nach vorne aus der Entladungslampe 1 emittiert. Durch die Folie 14 wird das nach hinten abge ¬ strahlte Licht reflektiert und ebenfalls über diese ge ¬ zeigte Richtung nach vorne aus der Entladungslampe 1 ab ¬ gestrahlt. Da die Folie 14 hochreflektierend, z.B. mit einem Reflexionsgrad >99%, ausgelegt ist, können die Aus ¬ koppelverluste, die infolge Glasabsorption bei Mehrfach ¬ reflexion zwischen der Folie 14 und dem Entladungsgefäß 4 auftreten können, minimiert werden.

Die Entladungslampe 1 umfasst darüber hinaus eine Abde- ckung 15, die wie in Fig. 1 gezeigt z.B. eine flache und transparente Scheibe, eine Streuscheibe mit prismatischer Struktur oder ein Blendungsreduzierungselement wie z.B. ein Gitter sein kann. Wie aus der Schnittdarstellung gemäß Fig. 1 zu erkennen ist, ist die Abdeckung 15 an der Innenseite des Gehäuses 2 vor dem Entladungsgefäß 4 aus ¬ gebildet .

Die Abdeckung 15 ist zumindest bereichsweise aus einem elektrisch leitenden Material ausgebildet und mit Masse- potential verbunden. Vorzugsweise ist dieses Material ITO (Indium Tin Oxide) .

Es kann vorgesehen sein, dass neben den im Ausführungsbeispiel gezeigten zwei Kontakten 10 bis 12 zumindest ein vierter Kontakt vorhanden ist, welcher zum Anschluss an eine Steuerung zum Einstellen der Helligkeit und/oder der Farbgebung des von der Entladungslampe 1 erzeugten Lichts ausgebildet ist. Es kann darüber hinaus auch vorgesehen sein, dass diese Steuersignale der Netzleitung aufmodu ¬ liert und von der Lampe decodiert werden. Es kann vorgesehen sein, dass neben den im Ausführungsbeispiel gezeigten zwei Kontakten 10 bis 12 zumindest ein vierter Kontakt vorhanden ist, welcher zum Anschluss an eine Steuerung zum Einstellen der Helligkeit und/oder der Farbgebung des von der Entladungslampe 1 erzeugten Lichts ausgebildet ist.

Neben den in Fig. 1 gezeigten Flachkontakten können auch Kontaktstifte vorgesehen sein.

Das Entladungsgefäß 4 kann vorzugsweise lösbar in dem Ge ¬ häuse 2 angeordnet sein. Insbesondere können diesbezüg- lieh Verbindungselemente wie Klammern oder Klipse vorge ¬ sehen sein.

Vorzugsweise beträgt die Steigung w=D+d2 (Anmerkung: bit ¬ te in Fig. 1 w und D ergänzen) zwischen dem 1,1 fachen und dem doppelten Durchmesser der Entladungsrohres D, vorzugsweise des 1,5-fachen Durchmessers.

Das Entladungsgefäß 4 umfasst auch einen Spiraldom 16, welcher mittig positioniert ist und welcher wärmeleitend mit dem Blendungsreduzierungselement bzw. der Abdeckung 15 verbunden ist, so dass die Ausbildung eines sogenannten Cold Spots gegeben ist.

Es kann auch vorgesehen sein, dass die Rückseite 9 und/oder die Seitenwand 13 zumindest teilweise offen aus- gebildet sind, so dass ein Wärmeabtransport aus dem Ge ¬ häuse 2 im Betrieb der Entladungslampe 1 ermöglicht ist. Diesbezüglich können Schlitze und/oder sonstige löcherartige Öffnungen ausgebildet sein.

In Fig. 1 ist die Symmetrieachse A der Entladungslampe 1 gezeigt.

In Fig. 2 ist in einer schematischen Draufsichtdarstellung ein Ausführungsbeispiel eines Entladungsgefäßes 4 gezeigt, welches in einer Ebene spiralförmig gewunden ausgebildet ist. Das in Fig. 2 gezeigte Entladungsgefäß 4 kann beispielsweise das in der Entladungslampe 1 gemäß der Darstellung in Fig. 1 eingesetzte Entladungsgefäß sein und kann vorzugsweise keinen die Enden der Spirale verbindenden Steg aufweisen.

In Fig. 3 ist in schematischer Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Entladungsgefäßes 4 in einer Draufsicht gezeigt. Dieses Entladungsgefäß 4 umfasst bei ¬ spielhaft drei U-förmig gebogene Entladungsgefäßteile 4a, 4b und 4c, welche über kleine Verbindungsstege 4d und 4e verbunden sind, so dass sich ein zusammenhängendes Entla- dungsgefäß 4 mit einem zusammenhängenden Entladungsraum ergibt. Die Entladungsgefäßteile 4a bis 4c erstrecken sich ebenfalls in einer Ebene, die der Figurenebene ent ¬ spricht. Die in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten beispielhaf- ten Ausführungen für Entladungsgefäße 4 sind nicht als abschließende Formgebungen und Ausgestaltungen zu verstehen, und es können auch anderweitige Ausgestaltungen vorgesehen sein.

Die in Fig. 1 gezeigte Entladungslampe kann als Aufbau- oder Einbauleuchte überall dort einsetzbar sein, wo Netz ¬ spannungsleitungen und Befestigungsmöglichkeiten vorhanden sind. Beispielsweise kann eine Installation Unterputz, wie es in einer Schnittdarstellung gemäß Fig. 4 gezeigt ist, vorgesehen sein. Dazu ist in einer Wand 17 ei- ne Aussparung 18 ausgebildet, in welche die Entladungs ¬ lampe 1 eingesetzt ist. Die Entladungslampe 1 ist dabei durch eine auf die Anwendung hin optimierte Stromvertei ¬ lerdose 19 eingebaut und gehalten, welche wiederum an der Mauer bzw. Wand 17 befestigt ist. Die Weite d3 der Aus- sparung 18 beträgt im Ausführungsbeispiel etwa 82 mm, so ¬ dass die Entladungslampe 1 mit einer Breite dl von 80 mm entsprechend eingebaut werden kann.

Rückseitig werden über die Wand 17 Netzleitungen 20 und 21 zugeleitet, die direkt mit zwei von den elektrischen Kontakten 10 bis 12 kontaktiert werden, wobei dann der dritte elektrische Kontakt mit Massepotential verbunden ist .

Insbesondere ist vorgesehen, dass die Entladungslampe 1 mit einer Blende 19a in der auf die Anwendung hin opti- mierte Stromverteilerdose 19 fixiert ist. In Fig. 5 ist in einer weiteren schematischen Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Entla ¬ dungslampe 1 gezeigt. Im Unterschied zur Darstellung ge ¬ mäß Fig. 1 ist hier vorgesehen, dass an der Rückseite 9 des Gehäuses 2 ein Stecker 22 ausgebildet ist, an dessen Rückseite elektrische Kontakte 23 und 24 als Kontaktstif ¬ te ausgebildet sind. Eine derartige ausgebildete Entla ¬ dungslampe 1 kann somit direkt in eine Steckdose einge ¬ steckt und die Kontaktstifte 23 und 24 direkt mit in die Steckdose mündenden Netzleitungen elektrisch verbunden werden .

Vorzugsweise ist ein Abstand d4 zwischen den Kontaktstif ¬ ten 23 und 24 kleiner 25mm ausgebildet.

Vorzugsweise beträgt eine Höhe h2 des Steckers 22 ohne die Kontaktstifte 23 und 24 weniger als 25 mm.

Darüber hinaus beträgt die Breite dl in der in Fig. 5 ge ¬ zeigten Darstellung zwischen 70 mm und 85 mm, vorzugsweise 77 mm .

Das elektronische Betriebsgerät 9 und das Gehäuse 2 der Lampe sind im Ausführungsbeispiel so konzipiert, dass ein beispielhaft mit einem Block dargestellte Elektrolytkon ¬ densator im Bereich des Steckers 22 zu liegen kommt.

Es kann vorgesehen sein, dass die Kontaktstifte 23 und 24 als gespritzte Kunststoffkontakte ausgebildet sind, wel- che Kontakthülsen zur elektrischen Kontaktierung an ihrem Ende aufweisen. Die Kontaktstifte 23 und 24 können auch klappbar ausgebildet sein und somit zur Seite oder nach innen bewegbar ausgebildet sein. Es kann auch eine selbstklebende Folie an der Rückseite des Steckers 22 ausgebildet sein und die Lampe kann einen Akku oder der ¬ gleichen aufweisen.

Gemäß der Darstellung in Fig. 4 ist die Entladungslampe 1 quasi vollständig versenkt in der Aussparung 18 angeord- net und die Frontseite des Gehäuses 2 ist im Wesentlichen bündig mit der Frontseite der Wand 17. Die an der Strom ¬ verteilerdose 19 außen montierbare Blende 19a oder Befes ¬ tigungslaschen der Stromverteilerdose 19 stehen gegenüber der Frontseite der Wand 17 nach vorne über. Die Blende 19a ist frontseitig aufmontiert und kann auch mit der Stromverteilerdose 19 verbunden sein.

In Fig. 6 ist in einer schematischen Schnittdarstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Entladungslampe 1 gezeigt. Bei dieser Ausführung ist das Lampengehäuse 2 topfförmig ausgebildet und an seiner Oberseite durch eine Abdeckung 15' , welches beispielsweise auch ein Blendungs- reduzierungselement sein kann, abgedeckt. Auch hier sind die Gehäuseteile 6 und 7 einstückig zu dem gesamten Lampengehäuse 2 ausgebildet. Das Betriebsgerät 5 ist bei dieser Ausführung ebenfalls hinter der Lichtquelle 3, die ein Entladungsgefäß 4 um- fasst, ausgebildet. An der Innenseite des Lampengehäuses 2 ist insbesondere im Bereich des Entladungsgefäßes 4 ei ¬ ne reflektierende Beschichtung 14 aufgebracht. Zwischen dem Schaltungsträger 8 des Betriebsgeräts 5 und dem Ent ¬ ladungsgefäß 4 ist ein weiterer Träger 28 ausgebildet, welcher sich im Ausführungsbeispiel über die gesamte Breite des Lampengehäuses 2 erstreckt. An diesem Träger 28 ist ebenfalls auf der dem Entladungsgefäß 4 zugewand- ten Seite eine reflektierende Beschichtung 14, die auch ein Folie sein kann, aufgebracht. Das Entladungsgefäß 4 ist über Halteelement 25, welche beispielsweise Klipse sein können, an dem Träger 28 befestigt. In entsprechender Weise ist der Schaltungsträger 8 mit Befestigungsele- menten 29 beabstandet zu und an dem Träger 28 angeordnet. Schematisch und beispielhaft sind Stroze 26 und 27 einge ¬ zeichnet. Die Lichtquelle 3 und somit auch das Entla ¬ dungsgefäß 4 sind unlösbar in dem Lampengehäuse 2 ange ¬ bracht . Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Spiraldom 16 und somit auch der cold-spot der Lichtquelle 3 und somit auch der Lampe 1 an der der Abdeckung 15' abgewandten unteren Seite ausgebildet. An diesen Spiraldom 16 und somit auch an dem cold-spot der Lampe 1 ist ein Kühlelement 30, wel- ches als stabförmiges , metallisches Teil ausgebildet ist, befestigt. Insbesondere ist in diesem Zusammenhang eine Anklebung mit einem wärmeleitenden Klebstoff vorgesehen. Das stabförmige Kühlelement 30 ist darüber hinaus mit ei ¬ ner topfförmigen Aufnahme 32, welche als Wärmesenke des Lampengehäuses 2 dient und im Inneren des Lampengehäuses 2 an der Rückwand 9 befestigt ist, verbunden. Dazu ist das Kühlelement 30 in diese Aufnahme 32 eingesteckt mit einem wärmeleitfähigen Klebstoff 31 darin befestigt.

Im Hinblick auf das Herstellungsverfahren der Lampe 1 wird somit auf dem Träger 28 zunächst die Beschichtung bzw. die Folie 14 aufgebracht. Danach wird das Entla ¬ dungsgefäß 4 in die ausgebildeten Halteelemente 25 einge ¬ bracht. Die Folie 14 wird mit Schlitzen bzw. Durchlässen für die Stroze 26 und 27 ausgebildet, die sich auch durch den Träger 28 erstrecken. Nachfolgend werden dann die Stroze 26 und 27 durch diese Schlitze und Durchführungen in der Folie 14 und dem Träger 28 hindurchgeführt. In einem weiteren Schritt wird dann das elektronische Betriebsgerät 5 mit den bereits an dem Träger 28 angebrachten Halteelementen 29 an dem Träger 28 befestigt. Die Stroze 26 und 27 werden mit dem Schaltungsträger 8 bzw. den Bauelementen des Betriebsgeräts 5 elektrisch verbunden. Im nachfolgenden wird dann in das bereits bereitgestellte Lampengehäuse 2 mit der bereits ausgebildeten topfförmigen Aufnahme 32 der wärmeleitende Klebstoff 31 eingefüllt. Im nachfolgenden wird der Träger 28 mit den bereits daran montierten Komponenten eingebracht. Das bereits bei der Ausbildung des Ent ¬ ladungsgefäßes 4 an dem Spiraldom 16 befestigte Kühlele- ment 30 wird bei der Einbringung des Trägers 28 in das Lampengehäuse 2 in diese topfförmige Aufnahme 32 einge ¬ steckt und dort verklebt. Die Anbringung der Folie 14 an den inneren Seitenwänden des Lampengehäuses 2 kann vor der Einbringung des bestückten Trägers 28 oder danach er- folgen. Nachdem die Komponenten in das Lampengehäuse 2 eingebracht wurden wird die Abdeckung 15' aufgebracht.

In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Ent ¬ ladungslampe 1 in einer Schnittdarstellung gezeigt. Im Unterschied zur Ausgestaltung in Fig. 6 ist hier der Spi- raldom 16 und somit der cold-spot auf der Oberseite des Entladungsgefäßes 14 und somit auf der der Abdeckung 15' zugewandten Seite ausgebildet. Bei dieser Ausgestaltung ist das Kühlelement 30, welches wiederum ein stabförmiges Teil ist und beispielsweise aus Metall ausgebildet ist, direkt mit der Innenseite der Rückwand 9 kontaktiert und insbesondere daran angeklebt. Auch hier ist wieder eine Aufnahme 32 vorgesehen, die bei dieser Ausführung jedoch an dem Entladungsgefäß 4 ausgebildet ist. In diese wird das Kühlelement 30 eingesteckt und dort eingeklebt, wobei die Aufnahme 32 andererseits mit dem Spiraldom 16 verbun- den ist. In diesem Fall stellt hier die Aufnahme 32 die Wärmesenke dar. Das Montageverfahren der Entladungslampe 1 gemäß Fig. 7 entspricht im Wesentlichen dem der Darstellung in Fig. 6. Vor dem Einbringen des bestückten Trägers 28 wird an der Oberseite des stabförmigen Kühl- elements 30 ein wärmeleitfähiger Klebstoff 31 aufge ¬ bracht, der dann beim Einbringen des bestückten Trägers 28 mit der topfförmigen Aufnahme 32 verklebt wird. Da ¬ durch wird auch der cold-spot und somit der Spiraldom 16 thermisch mit dem Kühlelement gekoppelt. Bei den beiden in Fig. 6 und Fig. 7 gezeigten Ausführungsbeispielen ist somit das Kühlelement 30 vertikal o- rientiert und somit quasi in Längsachse der Entladungs ¬ lampe 1 angeordnet. Das Kühlelement 30 erstreckt sich beiderseits des Schaltungsträgers 8 des Betriebsgeräts 5 und kann sich gegebenenfalls auch durch eine durchgängige Aussparung in dem Schaltungsträger 8 hindurch erstrecken. Die thermische Anbindung des Kühlelements 30 erfolgt bei den Ausführungen in Fig. 6 und Fig. 7 mit dem Boden bzw. der Rückwand 9 des Lampengehäuses 2. In Fig. 8 ist in einem weiteren Ausführungsbeispiel ein Teilausschnitt einer Entladungslampe 1 gezeigt. Bei die ¬ ser ist die wärmeleitende Anbindung des Entladungsgefäßes 4 an das Lampengehäuse nicht nach unten hin, sondern zur Seite hin ausgebildet. Das Kühlelement 30 ist somit hori- zontal orientiert. Die Lampe 1 ist dabei im montierten Zustand gezeigt, wobei sie über eine Schraube 35 in dem seitlichen Flansch des Lampengehäuses 2 an einer Decke oder Wand 34 befestigt ist. Zwischen der Wand 34 und der Außenseite des Lampengehäuses 2 ist ein lösbares wärme ¬ leitendes Material 33 eingebracht. In dem Lampengehäuse 2 ist darüber hinaus an der Vertikalwand eine Öffnung 36 ausgebildet, in der ein nicht gezeigter Verschlussbolzen eingebracht und befestigt werden kann.

In Fig. 9 ist in einer vergrößerten Darstellung eine erste Ausführung gezeigt, bei der das Kühlelement 30 in ver- tikaler Richtung orientiert ist. Es ist zu erkennen, dass der nach unten gewölbte Spiraldom 16 gemäß der Ausgestal ¬ tung in Fig. 6 direkt über den wärmeleitenden Klebstoff 31 mit dem oberen Ende des Kühlelements 30 verbunden ist. Das obere Ende 30a weist dabei eine Formgebung auf, die an die Wölbung des Spiraldoms 16 kompaktibel anpassbar ist. In die Aufnahme 32 ist der wärmeleitende Klebstoff 31 eingefüllt. Des Weiteren ist in der Darstellung gemäß Fig. 9 zu erkennen, dass in Richtung der Längsachse des Kühlelements 30 und in der Darstellung somit in vertika- 1er Richtung unterhalb dem Kühlelement 30 ein Bereich des Lampengehäuses 2 ausgebildet ist, der in der Dicke und somit in der Erstreckung in vertikaler Richtung dünner ausgebildet ist, als außerhalb des Bereichs. Unterhalb dem Kühlelement 30 beträgt die Dicke h4 lediglich bei- spielsweise die Hälfte im Vergleich zur Dicke des Lampen ¬ gehäuses 2 außerhalb dieses Bereichs. Vorzugsweise be ¬ trägt die Dicke h4 weniger als 0,5 mm.

Es ist darüber hinaus gezeigt, dass an der Außenseite der Rückwand 9 eine wärmeleitende Folie 37 ausgebildet ist. Das untere Ende und somit die Unterseite des Kühlelements 30 ist einem Abstand h5, der zwischen 2 mm und 4 mm be ¬ trägt von dieser Folie 37 entfernt angeordnet.

In Fig. 10 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer An- bindung des Kühlelements 30 an das Entladungsgefäß 4 und das Lampengehäuse 2 gezeigt. Bei dieser Ausführung weist das Lampengehäuse 2 ein durchgängiges Loch im Bereich un ¬ terhalb des unteren Endes des Kühlelements 30 auf. Zwi ¬ schen dem Kühlelement 30 und der Folie 37 ist lediglich nur noch der wärmeleitende Klebstoff 31 eingebracht. An dem unteren Ende 30b ist bei dieser Ausführung das Kühlelement 30 trapezförmig ausgebildet. Dadurch ist hier die Positionssicherung und das Zurücklaufen des Klebstoffs 31 verhindert. Auch hier beträgt die Höhe h5 zwischen 2 mm und 4 mm. Bei der Darstellung in Fig. 9 wird im Hinblick auf die Fertigung zunächst der pastöse Klebestoff 31 in den Hohl ¬ zylinder der Aufnahme 32 eingefüllt. Darüber hinaus wird dann der Lampendom bzw. der Spiraldom 16 mit dem Klebstoff 31 benetzt. Das Kühlelement 30 wird dann in die Aufnahme 32 eingesteckt. Danach wird das Entladungsgefäß 4 montiert und das Kühlelement 30 berührt mit seinem obe ¬ ren Ende 30a den Spiraldom 16. Das Kühlelement 30 bewegt sich dann in der Aufnahme 32 nach unten und verdrängt den Klebstoff 31. Dadurch können Längentoleranzen im Rahmen von h5 aufgefangen werden. Nachher wird dann die wärmeleitende Folie 37 aufgebracht.

Bei der Ausgestaltung in Fig. 10 wird im Hinblick auf die Fertigung zunächst der Spiraldom 16 mit dem Klebstoff 31 benetzt. Dann wird das Entladungsgefäß 4 montiert und dann der Hohlraum der Aufnahme 32 ebenfalls mit dem Kleb- Stoff 31 gefüllt. Das Kühlelement wird dann eingeführt und mit dem Spiraldom 16 verbunden und verklebt. Nachträglich wird dann zur unterseitigen Abdeckung die Folie 37 aufgebracht.