OEZGUEC, Rasit (Bahnstr. 43, Dinslaken, 46535, DE)
PIONTEK, Udo (Herderstr. 14, Bottrop, 46242, DE)
HEIL, Volker (Sprockstr. 38a, Oberhausen, 46145, DE)
OEZGUEC, Rasit (Bahnstr. 43, Dinslaken, 46535, DE)
PIONTEK, Udo (Herderstr. 14, Bottrop, 46242, DE)
| Patentansprüche Leuchtmittel (1,1', 11, 20, 30, 40, 50, 60 ,70, 70' ,80,80', 90, 90 ', 110, 130, 140, 150, 160,170, 170', 190, 210, 210', 210'') mit einer Leuchteinheit (27,56,75,87,96,116,136,145,159,165, 179, 195,221), wenigstens zwei separaten Kontaktabschnitten (2,3) und einer elektrischen Verbindung zwischen der Leuchteinheit (27,56,75,87,96, 116,136,145,159,165,179,195,221) und den Kontaktabschnitten (2,3), wobei jeder Kontaktabschnitt (2,3) wenigstens einen elektrischen Kontakt (4) zur Verbindung mit einer korrespondierenden Fassung (24,32, 34, 45, 74, 84, 101, 114, 131, 142, 161, 172, 196, 211) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens eine Schutzvorrichtung (5,5' ,12,21,36,41,51, 61, 71, 71' , 81, 91, 1.11, 185, 222, 222 ' ) zur Verhinderung eines Stromschlags an wenigstens einem der elektrischen Kontakte ( ) in einem teilmontierten Zustand des Leuchtmittels (1,1^ 11, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 0' ,80, 80', 90, 90 ',110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210', 210'') in einer korrespondierenden Fassung (24, 32, 34, 45, 74, 84, 101, 114, 131, 142, 161, 172, 196, 211) vorgesehen ist , und dass die Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 21, 36, 1, 51, 61, 71, 1', 81, 91, 91' , III, 185, 222, 222 ' ) dazu ausgebildet ist, im montierten Zustand des Leuchtmittels 1, 1' , 11, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 70', 80, 90, 90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170' ,190, 2 10 , 210 ' , 210 ' ' ) eine deaktivierte Stellung und im demontierten Zustand des Leuchtmittels (1,1', 11, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 70', 80, 90, 90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210 , 210 ' , 210 ' ' ) eine aktivierte Stellung einzi 2. Leuchtmittel nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 21, 36, 1, 51, 61, 71, 71', 81, 91, 91' , 111, 185,222,222 ' ) mechanisch, elektrisch, magnetisch und/oder thermisch deaktivie bar ausgebildet ist . 3. Leuchtmittel nach Anspruch 2 , d a d r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (71, 71' , III, 185, 222, 222 ' ) wenigstens einen elektrisch zu betätigenden Schalter (72, 72' , 112, 135, 143, 144, 164, 171, 171a, 194, 219, 220) und wenigstens ein Sensorelement (73, 113, 133, 141, 163, 173, 173a, 193, 213, 213 ' ) aufweist, insbesondere in Form eines Relais, insbesondere Kleinspannungsrelais, eines Halbleiterrelais und/oder eines Reedrelais, ausgebildet ist . 4. Leuchtmittel nach Anspruch 3 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Sensorelement (73, 113, 133, 141, 163, 173, 173a, 193, 213, 213') so in einem primären Stromkreis vorgesehen ist , dass das Sensorelement (73, 113, 133, 141, 163, 173, 173a,-193, 213,213 ' ) im montierten Zustand des Leuchtmittels (70, 70' , 110, 130, 140, 150, 160, 170,190, 210, 210') mit Strom durchflössen wird und so den elektrisch zu betätigenden Schalter (72,72' , 112, 135, 143, 144, 164, 171, 171a, 194,219) schließt. Leuchtmittel nach Anspruch 3 oder 4 d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das eine Mehrzahl von elektrisch zu betätigenden Schaltern ( 171a, 219, 220 ) in Reihe geschaltet sind und von wenigstens einem, insbesondere im primären Stromkreis vorgesehenen, Sensorelemente (173a, 213, 214 ) geschlossen werden können. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens eine Messeinrichtung (141) zur Ermittlung des Spannungsabfalls zwischen wenigstens zwei Kontakten (4) des Leuchtmittels (140) vorgesehen ist und dass wenigstens ein Schalter (143,144) zur Verschaltung wenigstens eines Kontakts (4) mit der mit der Leuchteinheit (145) in Abhängigkeit des ermittelten Spannungsabfalls vorgesehen ist . Leuchtmittel nach Anspruch 6, d a d r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der wenigstens eine Schalter (143,144) ein elektrisch zu betätigender Schalter ist und dass die Messeinrichtung (141) und der Schalter (143,144) so gekoppelt sind, dass der Schalter (143,144) in Abhängigkeit des ermittelten Spannungsabfalls automatisch geschaltet wird. 8. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis Ί, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 21, 36, 41, 51, 61, 71, 71', 81, 91, 91', 111, 185, 222, 222') einen bei Demontage des Leuchtmittels (1,1',11,20,30,40,50,60,70,70',80,80',90, 90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 190, 210, 210') automatisch betätigten, insbesondere federbelasteten, Rückstellmechanismus zum Überführen der Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 21, 36, 41, 51, 61, 71, 71', 81, 91, 91' , 111, 185, 222, 222 ' ) in die aktivierte Stellung aufweist . 9. Leuchtmittei nach einem der Ansprüche 1 bis 8 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutz orrichtung ( 5 , 5' , 12 ) wenigstens einen mechanisch zu betätigenden Berührungsschütz umfasst , der so ausgebildet ist , dass die Schutz orrichtung (5,5' , 12 ) im aktivierten Zustand eine Berührung wenigstens eines elektrischen Kontakts (4) verhindert und im deaktivierten Zustand wenigstens einen elektrischen Kontakt (4) zur Verbindung mit der Fassung freigibt . 10. Leuchtmittel nach Anspruch 9 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutz orrichtung ( 5 , 5 ' , 12 ) in der deaktivierten Stellung zusammengedrückt , verdreht , verschoben und/oder verschwenkt ist . 11. Leuchtmittel nach Anspruch 9 oder 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (5, 5' ,12) so ausgebildet ist, dass die Schutzvorrichtung (5, 5' ,12) bei der Montage des Leuchtmittels (1,1' ,11) automatisch, vorzugsweise durch Zusammendrücken, Verdrehen und/oder Verschwenken, in die deaktivierte Stellung gebracht wird. 12. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 9 bis 11 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutz orrichtung (5,5' , 12 ) wenigstens eine Öffnung ( 17 ) aufweist , die durch eine Drehbewegung der Schutz orrichtung ( 5 , 5 ' , 12 ) , insbesondere einer Schutzkappe (6,13) , in Überdeckung mit dem wenigstens einen elektrischen Kontakt (4) gelangt . 13. Leuchtmittel nach Anspruch 12 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (5,5' , 12 ) bei Überdeckung der wenigstens einen Öffnung ( 17 ) mit dem wenigstens einen elektrischen Kontakt (4) zusammengedrückt werden kann, wodurch der wenigstens eine elektrische Kontakt (4) die wenigstens eine Öffnung ( 17 ) durchdringt . Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 13 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s ein wenigstens in deaktivierter Stellung der Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 41, 61) ausgelenktes Federmittel (8,8' , 16, 18,48,49, 65) vorgesehen ist, um die Drehbewegung und/oder das Zusammendrücken der Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 41, 61) zu dessen Deaktivierung rückgängig zu machen . 15. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (21,36,41,51,61) wenigstens ein mechanisch zu betätigenden Schalter (22,42,52,62) umfasst und dass der mechanisch zu betätigende Schalter (22,42,52,62) im montierten Zustand des Leuchtmittels (20,40,50,60) geschlossen und/oder im demontierten Zustand des Leuchtmittels (20,40,50,60) geöffnet ist . 16. Leuchtmittel nach Anspruch 15, d a d u r c h. g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der mechanisch zu betätigende Schalter (22,42,52,62) dazu ausgebildet ist, unmittelbar durch das Zusammenwirken mit der korrespondierenden Fassung (24,32,34,45) geschlossen und/oder geöffnet zu werden. 17. Leuchtmittel nach Anspruch 15 oder 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der mechanisch zu betätigender Schalter (22,42,52,62) als Drehschalter und/oder als Druckschalter ausgebildet ist . 18. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 15 bis 17 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h e t , d a s s wenigstens ein Schaltelement (23) zwischen zwei elektrischen Kontakten (4) vorgesehen ist und/oder dass zwei elektrische Kontakte (4) zwischen wenigstens zwei Schaltelementen (31) vorgesehen sind . 19. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 15 bis 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der wenigstens eine mechanisch zu betätigende Druckschalter (42) wenigstens zwei Schaltelemente (43,44) aufweist, die aus unterschiedlichen Raumrichtungen in das Leuchtmittel (40) eingedrückt werden können und dass der Druckschalter (42) so ausgestaltet ist, dass er geschlossen wird, wenn beide Schaltelemente (43,44) eingedrückt sind. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (81) wenigstens einen magnetisch zu betätigender Schalter (82,82') umfasst und dass der magnetisch zu betätigende Schalter (82,82') im montierten Zustand des Leuchtmittels (80, 80') zwangsweise betätigt ist . Leuchtmittel nach Anspruch 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens ein primärer Stromkreis (83) zur Erzeugung eines Magnetfelds im montierten Zustand des Leuchtmitte (80) vorgesehen ist und dass der magnetisch zu betätigende Schalter (82) so vorgesehen ist, dass er infolge des Magnetfelds des primären Stromkreises (83) geschlossen wird. 22. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 21, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutz orrichtung (91,91') als wenigstens ein thermisch zu betätigender Schalter (92) ausgebildet ist und dass der thermisch zu betätigende Schalter (92) im montierten Zustand des Leuchtmittels (90,90') zwangsweise betätigt wird. Leuchtmittel nach Anspruch 22 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens ein primärer Stromkreis (93,93') zur Wärmeerzeugung im montierten Zustand des Leuchtmittels ( 90 , 90 ' ) vorgesehen ist und dass der thermisch zu betätigende Schalter ( 92 ) so vorgesehen ist, dass er infolge der durch den primären Stromkreis ( 93 , 93 ' ) erzeugten Wärme geschlossen wird . 24. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 4 bis 23 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens ein Relais ( 98 ) , insbesondere Kleinspannungsrelais und/oder Halbleiterrelais zur Selbsthaltung des sekundären Stromkreises ( 95 ' ) vorgesehen ist . 25. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zwischen zwei Kontakten (4) eines Kontakta Schnitts (2) und der Leuchteinheit (136) ein, vorzugsweise manuell , elektrisch, magnetisch oder thermisch zu betätigender, Schalter (138) vorgesehen ist , um die Leuchteinheit (136) wahlweise mit einem der beiden Kontakte (4) des KontaktabSchnitts (2) zu verbinden . 26. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 25, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s zwischen zwei Kontakten (4) eines Kontaktabschnitt (2) und der Leuchteinheit (179) eine Umpoleinrichtung (180,182) zum Umpolen der Kontakte (4) des einen Kontaktabschnitts (2) in Bezug auf die Leuchteinheit (179) vorgesehen ist. 27. Leuchtmittel nach Anspruch 26, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s ein Sensorelement (177) vorgesehen ist, das die Umpoleinrichtung (180) bei einer vorbestimmten nicht bevorzugten Verschaltung des Leuchtmittels (179) mit der Fassung (172) automatisch zur Umpolung der Kontakte (4) des einen Kontaktabschnitts (2) in Bezug auf die Leuchteinheit (179) ansteuert. 28. Leuchtmittel nach Anspruch 26 oder 27, d a d u r c h g e k e n n z e i c h e t , d a s s eine von außen zugängliche, mechanisch zu betätigende Auslöseeinrichtung (182) zum Betätigen der Umpoleinrichtung (183) vorgesehen ist. 29. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 28, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s ein, vorzugsweise optischer und/oder akustischer, Signalgeber (146,181,199) vorgesehen ist und dass der Signalgeber (146,181,199) so vorgesehen ist, dass der Signalgeber (146,181,199) bei einer vorbestimmten nicht bevorzugten Verschaltung des Leuchtmittels (140,170,190) oder bei einer vorbestimmten bevorzugten Verschaltung des Leuchtmittels (140, 170, 190) oder einer vorbestimmten bevorzugten Verschaltung des Leuchtmittels (140, 170, 190) mit der Fassung aktiv ist . Leuchtmittel nach Anspruch 29 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s der Signalgeber (199) mit einem Sensorelernent ( 197 ) und einer Schalteinheit ( 198 ) gekoppelt ist , so dass das Sensorelement ( 197 ) in einem vorbestimmten Betriebs zustand die Schalteinheit (198) zur Aktivierung des Signalgebers (199) ansteuert . Leuchtmittel nach Anspruch 30 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die mit dem Signalgeber (199) gekoppelte Schalteinheit (198) rückset zbar ausgebildet und/oder mit einem Rücksetzer (202 ) gekoppelt ist , um die Schalteinheit ( 198 ) zurückzusetzen. 32. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 31 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s wenigstens ein Sensorelernent (177) so vorgesehen ist , dass es bei einer ersten vorbestimmten Verschaltung des Leuchtmittels (170) mit der Fassung (172) der Leuchte zu einem elektrischen Verlust und bei einer zweiten vorbestimmten Verschaltung des Leuchtmittels (170) mit der Fassung ( 172 ) der Leuchte zu keinem oder einem geringeren elektrischen Verlust führt , und dass ein Signalgeber (181) so vorgesehen ist , dass er in der ersten vorbestimmten Verschaltung oder in der zweiten vorbestimmten Verschaltung oder der zweiten vorbestimmten Verschaltung aktiv ist . 33. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 32 , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (5, 5', 12, 21, 36, 41, 51, 61, 71, 71', 81, 91, 1' ,111, 185, 222, 222' ) derart ausgebildet ist, dass im teilmontierten Zustand die Berührungsspannung an einem der Schutz orrichtung (5,5' ,12,21,36,41,51,61,71,71' ,81, 91, 91' , 111, 185, 222, 222 ' ) zugeordneten elektrischen Kontakt einen Wert von 50 Volt (ÄC) und/oder 120 Volt (DC) , insbesondere unterhalb von 25 Volt (AC) und/oder 60 Volt ( DC) , unterschreitet . 34. Leuchtmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 33, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Leuchtmittel (1, 1' , 11, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 70' , 80, 80', 90, 90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210') röhrenförmig, vorzugsweise zum Austausch von Leuchtstoffröhren, insbesondere vom Typ T4, T5 , T8 , T10 und T12 , und/oder zur Aufnahme in einem Röhrensockel , insbesondere vom Typ G5 oder G13, ausgebildet ist. System ( 100 ) umfassend ein Leuchtmittel (1,1', 11, 20, 30, 0, 50, 60, 70, 70', 80, 80', 90, 90 ', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210') und eine Fassung (24, 32, 34, 5, 74,84, 101 , 114 , 131 , 142 , 161 , 172 , 196, 211 } wobei das Leuchtmittel (1,1', 11, 20, 30, 0, 50, 60, 70, 70', 80, 80', 90,90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210') zum Betrieb in der Fassung (24, 32, 34, 45, 74, 84, 101, 114, 131, 142, 161, 172, 196,211) korrespondierend zur Fassung (24, 32, 34, 45, 74, 84, 101,114,131, 142, 161, 172, 196, 211) ausgebildet ist , d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s das Leuchtmittel (1, 1' , 11, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 70' , 80, 80' , 90, 90', 110, 130, 140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210') nach einem der Ansprüche 1 bis 33 ausgebildet ist und dass die Schutzvorrichtung (5, 5' , 12 , 21, 36, 41, 51, 61, 71, 71' , 81, 91 , 91' , III, 185, 222, 222 ' ) im in der Fassung (2 , 32 , 34 , 5, 74 , 84, 101, 114, 131, 142, 161, 172, 196, 211) montiertem Zustand des Leuchtmittels ( 1 , 1 ' , 11 , 20 , 30 , 40 , 50 , 60 , 70 , 70 ' , 80 , 80 ' , 90, 90', 110, 130,140, 150, 160, 170, 170', 190, 210, 210') zwangsweise deaktiviert und im demontierten Zustand aktiviert ist . 36. System nach Anspruch 35, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Fassung (24, 32, 34, 45, 74, 84, 101, 114, 131, 142, 161, 172, 196,211) der Leuchte (102) zum Betrieb mit Leuchtstoffröhren geeignet ist. System nach Anspruch 35 oder 36, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung (81) des Leuchtmittels (80,80') wenigstens einen magnetisch zu betätigenden Schalter ( 82 , 82 ' ) aufweist und dass die Fassung (84,101) und/oder die Leuchte (102) wenigstens einen Magneten (103) zum Betätigen, des magnetisch zu betätigenden Schalters (82,82') im montierten Zustand des Leuchtmittels (80,80' aufweist . System nach Anspruch 35 oder 36, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a s s die Schutzvorrichtung des Leuchtmittels wenigstens einen magnetisch zu betätigenden Schalter aufweist, dass wenigstens ein wenigstens einen Magneten aufweisender Klips vorgesehen ist und dass der Klips am Leuchtmittel, an der Fassung und/oder der Leuchte befestigt ist. |
Die Erfindung betrifft ein Leuchtmittel , mit einer
Leuchteinheit, wenigstens zwei separaten Kontaktabschnitten und einer elektrischen Verbindung zwischen der Leuchteinheit und den Kontaktabschnitten, wobei jeder Kontaktabschnitt wenigstens einen elektrischen Kontakt zur Verbindung mit einer korrespondierenden Fassung aufweist . Ferner betrifft die Erfindung ein System umfassend ein Leuchtmittel und eine Fassung, wobei das Leuchtmittel zum Betrieb in der Fassung korrespondierend zur Fassung ausgebildet ist .
Leuchtmittel mit separaten Kontaktabschnitten finden derzeit , insbesondere als Gasentladungslampen, insbesondere
Leuchtstofflampen, Anwendung . Leuchtstofflampen sind zumeist röhrenförmig ausgebildet , weshalb man auch von
Leuchtstoffröhren spricht . Diese Leuchtmittel unterscheiden sich von klassischen Glühbirnen darin, dass zwei separate Kontaktabschnitte vorgesehen sind, mit denen der elektrische Kontakt zwischen dem Leuchtmittel und der Fassung einer
Leuchte hergestellt werden kann .
Als Kontaktabschnitt wird der Teil eines Leuchtmittels verstanden, der direkt zur Verbindung mit der Fassung einer Leuchte vorgesehen ist . Insbesondere ist es der Teil eines Leuchtmittels , der korrespondierend zur Fassung ausgebildet ist , so dass das Leuchtmittel in der Fassung aufgenommen werden kann . Bei einer Glühbirne kann beispielsweise das Gewinde insgesamt als Kontaktabschnitt verstanden werden, während bei konventionellen Leuchtstoffröhren die Endflächenabschnitte bzw . Stirnseiten als Kontaktabschnitte angesehen werden können. Ferner werden unter voneinander beabstandeten, d.h. separaten, Kontaktabschnitten
insbesondere solche verstanden, zwischen denen eine
Leuchteinheit des Leuchtmittels vorgesehen ist , was
insbesondere bei röhrenförmigen Leuchtmitteln zutrifft .
Alternativ oder zusätzlich können zwei Kontaktabschnitte als separat angesehen werden, wenn zwischen einander benachbarten Bereichen der Kontaktabschnitte Licht nach außen abgegeben wird.
Unter einer Fassung im Sinne der Erfindung wird ein Bauteil der Leuchte verstanden, das der Aufnahme und auswechselbaren Befestigung des mit der Leuchte zu betreibenden Leuchtmittels dient.
Bei Leuchtstoffröhren sind die beiden Kontaktabschnitte häufig an einander gegenüberliegenden Enden des Leuchtmittels vorgesehen . An edem Kontaktabschnitt sind in der Regel zwei Kontakte zur elektrischen Verbindung des Leuchtmittels mit der Fassung vorgesehen . Die eigentliche Leuchteinheit , welche unter Spannung Licht emittiert , ist über eine elektrische Verbindung mit den beiden Kontaktabschnitten verbunden . Werden Leuchtmittel mit zwei voneinander beabstandeten
Kontaktabschnitten in eine Fassung einer Leuchte eingesetzt, kann das Leuchtmittel bereits über einen der
Kontaktabschnitte elektrisch leitend mit der Fassung
verbunden sein, während ein weiterer Kontakta schnitt noch nicht in die Fassung eingesetzt ist. In diesem teilmontierten Zustand kann es zu einer unbeabsichtigten Berührung des noch nicht in die Fassung eingesetzten Kontaktabschnitts durch den Benutzer kommen. Dies ist bei Gasentladungslampen unproblematisch, da der Benutzer aufgrund deren Bauart durch Berührung des noch zugänglichen Kontaktabschnitts keinen Stromschlag erhalten kann.
Anders verhält es sich bei Leuchtmitteln, bei denen bereits im teilmontierten Zustand eine erhöhte Leitfähigkeit zwischen den elektrischen Kontakten der beiden Kontaktabschnitte besteht . Dies kann beispielsweise bei LEDs (Light Emitting Diode - Leuchtdiode) umfassenden Leuchteinheiten der Fall sein. Für derartige Leuchtmittel empfiehlt es sich daher, die Kontakte in möglichst geringem Abstand voneinander
vorzusehen, so dass ein Stromschlag eines Bedieners beim unachtsamen Einsetzen des Leuchtmittels in eine Fassung einer Leuchte vermieden wird .
Dies ist allerdings dann nicht möglich, wenn
Gasentladungslarpen, wie etwa gängige Leuchtstoffröhren, durch andere Leuchtmittel ersetzt werden sollen . In diesem Fall müssen die Leuchtmittel kompatibel zu den bestehenden, zur Aufnahme von Leuchtstoffröhren vorgesehenen Fassungen ausgebildet sein .
Die Anschlüsse gebräuchlicher Fassungen F zur Verwendung mit Leuchtstoffröhren LS sind schematisch in der Fig . 1
dargestellt . Nach dieser Darstellung werden die
Leuchtstoffröhren LS von unten nach oben in die Fassung F eingesetzt . Die Fassung F weist auf beiden Seiten j eweils einen Fassungssockel FS auf, an dem zwei Kontakte K
vorgesehen sind, welche j eweils mit zwei Kontakten des
Leuchtmittels verbunden werden . In Fig . 1A weist der linke Fassungssockel FS einen unteren Kontakt L auf, an dem die Betriebsspannung anliegt. Die beiden oberen Kontakte K der beiden Fassungssockel FS sind über einen sogenannten Starter S miteinander verbunden. Der untere Kontakt stellt den nicht spannungsführenden Neutralleiter N dar. Es existieren aber auch Fassungen zum Betrieb von Leuchtstoffröhren, wie sie in der Fig. 1B dargestellt sind. Bei diesen sind die unteren Kontakte der beiden Fassungssockel über einen Starter S miteinander verbunden, während die beiden oberen Kontakte den spannungsführenden Kontakt L und den spannungslosen Kontakt N aufweisen. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die spannungsführenden und spannungslosen Kontakte L, N einmal unten und einmal oben an den gegenüberliegenden
Fassungssockeln FS vorgesehen sind. Entsprechende Fassungen sind in der Fig . IC und 1D dargestellt .
Um Probleme zu vermeiden, die sich ergeben, wenn die
Fassungen für die Verwendung von Leuchtstoffröhren,
beispielsweise mit auf LED basierenden Leuchtmitteln
betrieben werden, ist bisher eine Umverdrahtung bestehender Fassungen, beziehungsweise Leuchten vorgeschlagen worden . Diese Umverdrahtung kann derart erfolgen, dass die
Leuchtmittel über zwei Kontakte ein und desselben
Kontaktabschnitts mit Strom versorgt werden . Entsprechende Leuchtmittel werden auch als "Conversion LED Units"
bezeichnet . Ein weiterer Kontaktabschnitt ist dann nur noch für das Einsetzen und Halten des Leuchtmittels in der Fassung vorgesehen, ohne dass dort eine elektrische Verbindung zwischen der Fassung und dem. Leuchtmittel hergestellt werden müsste .
Nachteilig an solchen Lösungen sind der hohe Aufwand für das Umverdrahten der Fassungen und der Umstand, dass entsprechend umverdrahtete Lampenfassungen nicht mehr mit herkömmlichen Leuchtstoffröhren betrieben werden können.
Daher liegt der vorliegenden Erfindung die technische Aufgabe zugrunde, Leuchtmittel und Systeme jeweils der eingangs genannten Art derart auszugestalten und weiterzubilden, dass diese unter Verzicht von konventionellen Gasentladungslampen sicher betrieben werden können. Diese technische Aufgabe ist bei einem Leuchtmittel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst , dass wenigstens eine Schutzvorrichtung zur Verhinderung eines Stromschlags an wenigstens einem der elektrischen Kontakte in einem
teilmontierten Zustand des Leuchtmittels in einer
korrespondierenden Fassung vorgesehen ist und dass die
Schutz orrichtung dazu ausgebildet ist , im montierten Zustand des Leuchtmittels eine deaktivierte Stellung und im
demontierten Zustand des Leuchtmittels eine aktivierte
Stellung einzunehmen.
Die Erfindung hat folglich erkannt, dass es
zweckmäßiger ist , den Schutz eines Benutzers gegenüber einem elektrischen Stromschlag beim Montieren oder Demontieren eines Leuchtmittels in das Leuchtmittel zu integrieren, statt die korrespondierende Fassung, beziehungsweise die mit dem Leuchtmittel zu verwendende Leuchte, mit einer
Schutzvorrichtung auszustatten oder umzuverdrahten . Dabei wird nicht zuletzt eine hohe Flexibilität beim Einsatz der Leuchte erzielt , da die Leuchte so ausgestaltet sein kann, dass sie mit unterschiedlichen Leuchtmitteln zu betreiben ist . Beispielsweise kann die Leuchte wahlweise mit einer Leuchtstofflampe oder mit einem anderen Leuchtmittel betrieben werden. Im letztgenannten Fall ist das Leuchtmittel mit einer Schutzvorrichtung versehen, die ausschließt, dass der Benutzer bei der Montage des Leuchtmittels einen
Stromschlag erhält .
Die Gefahr eines Stromschlags kann selbstverständlich auch dadurch ausgeschlossen werden, dass die Fassung bzw. die Leuchte spannungsfrei geschaltet wird. Dies kann durch
Betätigen eines dafür vorgesehenen Schalters der Leuchte oder durch Ziehen des Netzsteckers erfolgen. Da dies unter
Umständen vor der Montage oder Demontage eines Leuchtmittels vergessen wird, wird diese Option als nicht ausreichend erachtet. Zudem wird nachfolgend der Einfachheit halber davon ausgegangen, dass an der Fassung eine Potentialdifferenz anliegt und so die potentielle Gefahr eines Stromschlags besteht. Das bedeutet auch, dass nachfolgend unter einem montierten Zustand des Leuchtmittels vorzugsweise ein solcher verstanden wird, in dem an der Fassung eine
Potentialdifferenz anliegt.
Die Schutzvorrichtung ist derart ausgestaltet, dass sie eine deaktivierte Stellung und eine aktivierte Stellung einnehmen kann. Die deaktivierte Stellung nimmt die Schutzvorrichtung dann ein, wenn sich das Leuchtmittel im montierten Zustand befindet. Im demontierten Zustand des Leuchtmittels oder im demontierten Zustand des entsprechenden Kontaktabschnitts nimmt die Schutzvorrichtung dagegen eine aktivierte Stellung ein. Unter einer aktivierten Stellung wird dabei eine
Stellung verstanden, in der die Schutzvorrichtung einen Stromschlag verhindert. In der deaktivierten Stellung der Schutzvorrichtung kann das Leuchtmittel dagegen ohne Funktionseinschränkung zum Emittieren von Licht betrieben werden .
Je nach Bauart der Schutzvorrichtung und je nach Bauart des Leuchtmittels kann die Schutzvorrichtung einem oder mehreren Kontaktabschnitten zugeordnet sein . Aus konstruktiven
Gesichtspunkten ist es jedoch von Vorteil, wenn eine
Schutzvorrichtung lediglich einem Kontaktabschnitt zugeordnet ist . Dabei kann die Schutz orrichtung lediglich einem
elektrischen Kontakt eines Kontaktabschnittes zugeordnet sein . Es ist aber auch möglich, dass die Schutzvorrichtung mehreren elektrischen Kontakten, insbesondere zwei
elektrischen Kontakten, eines Kontaktabschnitts zugeordnet ist . Aus konstruktiver Sicht ist e s bevorzugt , wenn eine Schutz orrichtung allen Kontakten eines Kontaktabschnitts zugeordnet ist .
Das Leuchtmittel kann wie konventionelle Leuchtstoffröhren röhrenförmig ausgebildet sein und an den beiden einander gegenüber liegenden Enden bzw . Stirnseiten j eweils einen Kontaktabschnitt aufweisen . Dabei kann das Leuchtmittel zwischen den Kontaktabschnitten geradlinig oder gekrümmt verlaufen . So kann das Leuchtmittel als Ersatz für
Leuchtstoffröhren verwendet werden . Grundsätzlich kommt aber auch j ede andere Ausgestaltung des Leuchtmittels in Frage, wenn die Kontaktabschnitte hinreichend von einander
beabstandet sind . Dies gilt insbesondere dann, wenn die Anschlussmaße des Leuchtmittels mit konventionellen
Leuchtmitteln, wie Leuchtstofflampen, übereinstimmen .
Wenn das Leuchtmittel dazu ausgebildet ist, mit einem bestimmten Kontakta schnitt zuerst mit einer Fassung einer Leuchte verbunden zu werden, kann bei diesem Kontaktabschnitt auf eine Schutzvorrichtung verzichtet werden . Grundsätzlich kann es jedoch bevorzugt sein, wenn jedem Kontaktabschnitt wenigstens eine Schutzvorrichtung zugeordnet ist. Dann kann ein elektrischer Stromschlag eines Benutzers unabhängig davon vermieden werden, in welcher Ausrichtung oder in welcher Reihenfolge die Kontaktabschnitte in eine Fassung einer
Leuchte eingesetzt werden. Auf diese Weise wird letztlich auch der Möglichkeit von Fehlbedienungen Rechnung getragen.
Unter Schutzvorrichtungen im Sinne der Erfindung werden ganz allgemein solche verstanden, die ein Höchstmaß an
Fehlbedienungen durch den Benutzer tolerieren . Beispielsweise wird eine schlichte Abdeckung eines Kontaktabschnitts , die elektrische Kontakte eines Kontaktabschnitts überdeckt und vor der Montage des Leuchtmittels in einer Fassung entfernt werden muss , nicht als Schutzvorrichtung im Sinne der
Erfindung angesehen. Der Benutzer wird nämlich entsprechende Kappen vor der Montage des Leuchtmittels in eine Fassung entfernen , so dass eine entsprechende Kappe den Benutzer während der Montage des Leuchtmittels , insbesondere im teilmontierten Zustand, nicht mehr gegenüber einem
Stromschlag schützen kan .
Schutzvorrichtungen im Sinne der Erfindung sind dagegen vorzugsweise unverlierbar am bzw. im Leuchtmittel angeordnet und werden, vorzugsweise zwangsweise, deaktiviert, wenn ein Kontaktabschnitt des Leuchtmittels in eine korrespondierende Fassung eingesetzt wird und/oder, vorzugsweise zwangsweise, aktiviert , wenn ein entsprechender Kontaktabschnitt aus einer mit dem Leuchtmittel korrespondierenden Fassung entnommen wird . Die Aktivierung einer Schutzvorrichtung erfolgt somit vorzugsweise bereits dann, wenn das Leuchtmittel noch nicht in Gänze aus der Fassung entnommen worden ist, d.h. sich das Leuchtmittel im teilmontierten Zustand befindet. Die
Schutz orrichtung ist dann einem bereits aus der Fassung entnommenen Kontaktabschnitt zugeordnet, während ein weiterer Kontaktabschnitt noch elektrisch leitend mit der Fassung verbunden ist .
Vorzugsweise weist das Leuchtmittel eine Leuchteinheit auf, die wenigstens eine LED, insbesondere aber eine Vielzahl von LEDs , aufweist . Die LEDs können unter anderem in der
konventionellen, kuppeiförmigen Bauform, als SMD (Surface- Mounted Device ) , als Hochleistungs-LED (H-LED) , als
organische Leuchtdiode (OLED) oder als organischer
Leuchttransistor ausgestaltet (Organic Light Emitting
Transistor - ÖLET) sein. Dann können bestehende
Gasentladungslampen, wie Leuchtstofflampen, insbesondere Leuchtstoffröhren, durch Strom sparende Leuchtmittel der zuvor beschriebenen Art ersetzt v/erden . Es kommen aber insbesondere auch Leuchteinheiten mit Glühfäden, mit
Elektrolumineszenz-Leuchteinrichtungen oder Halogenlampen in Frage .
Bei einer ersten bevorzugten Ausgestaltung des Leuchtmittels ist die Schutz orrichtung mechanisch, elektrisch, magnetisch und/oder thermisch deaktivierbar ausgebildet . Alternativ oder zusätzlich kann die Schutz orrichtung derart ausgebildet sein, dass sie mechanisch, elektrisch, magnetisch und/oder thermisch aktiviert werden kann . Derart deaktivierbare und/oder aktivierbare Schutzvorrichtungen haben den Vorteil, dass sie sehr unanfällig gegen Fehlbedienungen konstruiert werden können . Außerdem können die Schutz orrichtungen ohne weiteres an den jeweiligen Anwendungszweck, das heißt
insbesondere an die jeweils korrespondierende Fassung, angepasst werden. Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung des
Leuchtmittels ist vorgesehen, dass die Schutzvorrichtung wenigstens einen elektrisch zu betätigenden Schalter und ein Sensorelement zur Ansteuerung des Schalters umfasst. Unter der Kombination eines elektrisch zu betätigenden Schalters und eines Sensorelements werden beispielsweise Relais, insbesondere Halbleiterrelais und oder Kleinspannungsrelais , verstanden. Dies bietet in der Regel Kostenvorteile. Das Relais kann beispielsweise als 230V-Relais ausgebildet sein. Das Relais kann also in bestimmten Fällen wenigstens als Teil der Schutzvorrichtung angesehen werden.
Aufgrund des geringen Platzbedarfs kann es zweckmäßig sein, wenn ein sogenanntes, aus dem Stand der Technik bekanntes Kleinspannungsrelais Verwendung findet , und zwar bedarfsweise mit wenigstens einer Vorschaltelektronik zum Erzeugen der Kleinspannung für das Kleinspannungsrelais. Die
Vorschaltelektronik ist vorzugsweise als Bestandteil bzw. innerhalb des Leuchtmittels vorgesehen. Die Verwendung einer Vorschaltelektronik ist grundsätzlich möglich, auch wenn darauf der Einfachheit halber im Folgenden nicht j eweils separat hingewiesen wird . Die Vorschaltelektronik kann dabei zur Verminderung einer erhöhten Verlustleistungsaufnähme ein stromsenkendes Element , wie wenigstens ein Kondensator , aufweisen, das durch einen Schalter über das
Kleinspannungsrelais zugeschaltet wird, wenn die
Schutz orrichtung aus der aktivierten Stellung in die deaktivierte Stellung gelangt.. Beim normalen Betrieb des Leuchtmittels wird der Strom bzw. die Spannung auf diese Weise auf einen Wert gesenkt, der zur Haltung bzw.
Selbsthaltung des Kleinspannungsrelais ausreicht. Dieser Strom würde ursprünglich aber nicht zum Schalten der
Schutzvorrichtung von der aktivierten Stellung in die
deaktivierte Stellung ausgereichen. Zum Schalten der
Schutzvorrichtung von der aktivierten Stellung in die
deaktivierte Stellung, steht jedoch ausreichend Spannung bzw. Strom zur Verfügung, da das stromsenkende Element dann noch nicht aktiv ist. Alternativ zur Verwendung einer
Vorschaltelektronik kann das Kleinspannungsrelais auch einer bedarfsweise vorgesehenen Treiberelektronik nachgeschaltet vorgesehen sein. Das Kleinspannungsrelais wird also von der Treiberelektronik angesteuert. Die Treiberelektronik kann insbesondere bei Verwendung wenigstens einer LED aufweisenden Leuchteinheit erforderlich oder jedenfalls zweckmäßig sein. Die Treiberelektronik übernimmt dann die Spannungs- und/oder Stromversorgung der Leuchteinheit. Dies ist bei LEDs von besonderer Bedeutung, da LEDs mit Gleichspannung betrieben werden. Wenn die Treiberelektronik ohnehin erforderlich ist, kann durch die entsprechende Verschaltung des
Kleinspannungsrelais auf wenigstens eine Vorschaltelektronik verzichtet werde . In bevorzugter Ausführung ist das den elektrisch zu
betätigenden Schalter ansteuernde Sensorelement in einem primären Stromkreis vorgesehen, der erst durch das Einsetzen des Leuchtmittels an beiden Kontaktabschnitten in die Fassung geschlossen wird . Der von dem Sensorelement angesteuerte Schalter sitzt dann vorzugsweise in einem sekundären
Stromkreis und zwar so, dass er den sekundären Stromkreis beim Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung schließt . Erst wenn der Schalter nach dem Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung durch das zugeordnete Sensorelement aktiviert wird, schließt sich der Schalter und bedarfsweise auch der sekundäre Stromkreis , in dem sich die eigentliche
Leuchteinheit des Leuchtmittels befindet .
Es kann dabei vorgesehen sein, dass der primäre Stromkreis nur teilweise durch das Leuchtmittel gebildet wird und bedarfsweise die Fassung, insbesondere den dort vorgesehenen Starter, mit umfasst. Mit anderen Worten wird der Strom über die Fassung von einem zum gegenüberliegenden Kontaktabschnitt geleitet . Wenn in dieser elektrischen Verbindung der Fassung ein Starter vorgesehen ist , findet eine Leitung des
elektrischen Stroms nur bei geschlossenem Starter statt . Der Starter ist vorzugsweise so ausgestaltet , dass er nur dann elektrisch durchgängig wird, wenn an ihm Spannung anliegt . Anstelle eines konventionellen Bimetallstarters kann
bedarfsweise auch ein elektronischer Starter, eine
Drahtbrücke oder eine Drahtbrücke mit zusätzlicher Sicherung Verwendung finden . Der Einfachheit halber wird j edoch auch im Folgenden lediglich der Begriff Starter verwendet .
Der sekundäre Stromkreis ist vorzugsweise innerhalb des Leuchtmittels zwischen den beiden Kontaktabschnitten
desselben vorgesehen . Der sekundäre Stromkreis kann weitere Stromkreise umfassen, die parallel und/oder alternativ, etwa in Abhängigkeit der Stellung entsprechender Schalter, stromdurchflossen werden . Eine sprachliche Unterteilung des sekundären Stromkreises in weitere Stromkreise oder
Teilstromkreise ist j edoch in der Regel nicht erforderlich . Wesentlich ist lediglich, dass der primäre Stromkreis nach dem Einsetzen zuerst stromdurchflossen wird und aufgrund der geeigneten Verschaltung nachgeschaltet den Strornfluss im sekundären Stromkreis ermöglicht. Der primäre Stromkreis ist dabei so beschaffen, dass er erst dann geschlossen ist, wenn das Leuchtmittel vollständig mit allen Kontakten in die
Fassung der Leuchte eingesetzt ist. Dann besteht für den Monteur des Leuchtmittels keine Gefahr eines Stromschlags mehr. Der primäre Stromkreis kann ähnlich wie bei
konventionellen Leuchtstoffröhren ausgebildet sein, bei denen zunächst Strom über den Starter von einem zum anderen
Kontaktabschnitt fließt, bis das Gas innerhalb der
Leuchtstoffröhre zündet , woraufhin der Strom unter Umgehung über das Gas von einem Kontaktabschnitt zum anderen
Kontaktabschnitt fließt . Im primären Stromkreis ist , für den Fall , dass dieser die beiden Kontaktabschnitte des Leuchtmittels durch eine
elektrische Verbindung innerhalb des Leuchtmittels elektrisch verbindet , ein ausreichend hoher elektrischer Widerstand vorgesehen . Auf diese Weise wird die Berührungsspannung in der aktivierten Stellung der Schutz orrichtung hinreichend begrenzt , um eine Gefährdung des Benutzers bei der Montage des Leuchtmittels auszuschließen . Der hinreichende Widerstand kann alleine durch ein im primären Stromkreis vorgesehenes Sensorelement bereitgestellt werden . Es kann aber auch ein zusätzlicher, vorzugsweise ohmscher, Widerstand geeigneter Größe vorgesehen sein . Um die Gefahr eines Stromschlags sicher zu verhindern, kann zwischen den Kontaktabschnitten in einem beim Einsetzen des Leuchtmittels vorgesehenen Zustand ein Widerstand von wenigstens zwei Megaohm (ΜΩ) vorgesehen sein. Dies gilt, insbesondere für die Netzspannung und die Netzf equenz , mit denen das Leuchtmittel betrieben werden soll . Wenn, in der Verbindung zwischen den Kontaktabschnitten ein Schalter vorgesehen ist , um beide Kontaktabschnitte in der aktivierten Stellung der Schutzvorrichtung elektrisch
voneinander zu trennen, muss der Schalter weit genug geöffnet sein, damit ein Spannungsüberschlag sicher verhindert ist. Alternativ kann anstelle des einen Schalters eine Mehrzahl von Schaltern in Reihe geschaltet werden, um einen
Spannungsüberschlag zu verhindern. Besonders bevorzugt ist in diesem Zusammenhang die Bereitstellung einer
Spanriungsfestigkeit von 3 kV, um eine Gefährdung des
Benutzers sicher auszuschließen. Dabei kann die Mehrzahl von Schaltern durch einen oder durch eine Mehrzahl von
Sensorelementen geschaltet werden. Es bietet sich wegen des für das Schalten mittels Sensorelementen mindestens
erforderlichen Stroms an, die Mehrzahl von Sensorelementen in Reihe anzuordnen. Stellt der Strom bzw. die Verlustleistung keinen limitierenden Faktor dar, kann die Mehrzahl von
Sensorelementen aber auch parallel geschaltet werden. Durch die Mehrzahl in Reihe angeordneter Schalter, die beim
Umschalten von der aktivierten Stellung in die deaktivierte Stellung der Schutzvorrichtung betätigt werden, wird
alternativ oder zusätzlich eine höhere Toleranz gegen ein Versagen eines solchen Schalters erreicht. Einer der Schalter kann beispielsweise dadurch versagen, dass seine Kontakte "kleben" bleiben (Kontaktkleben) . Dies kann etwa durch häufiges Schalten der Schalter passieren. Die Kontakte des Schalters können dabei miteinander verschweißen, so dass der Schalter nicht mehr schaltet, sondern dauerhaft in der entsprechenden Stellung verharrt. Bei einer alternativen Ausgestaltung des Leuchtmittels ist wenigstens eine Messeinrichtung vorgesehen, die den
Spannungsabfall zwischen wenigstens zwei Kontakten des
Leuchtmittels erfasst . Ferner ist wenigstens ein Schalter zur geeigneten Verschattung des Leuchtmittels mit der Fassung der Leuchte vorgesehen. Durch das Erfassen der Spannung zwischen den Kontakten wird festgestellt, dass das Leuchtmittel vollständig in die Fassung eingesetzt ist . Der Stromkreis zum Betrieb des Leuchtmittels wird dann durch den Schalter leitend geschaltet . Der sekundäre Stromkreis kann
bedarfsweise zuvor zwischen beiden Kontaktabschnitten
vollständig unterbrochen sein .
Bedarfsweise ist wenigstens eine mit der Messeinrichtung verbundene Logikschaltung vorgesehen, die feststellt, in welcher Einbaulage sich das Leuchtmittel in Bezug auf die Fassung der Leuchte befindet , d.h. wie die Verschaltung des Leuchtmittels mit der Fassung der Leuchte ausgestaltet ist. Diese kann bei verschiedenen Fassungen oder je nachdem, in welcher Ausrichtung das Leuchtmittel in die Fassung
eingesetzt wird, variieren . Die Logikschaltung kann anhand der über den wenigstens einen ermittelten Spannungsabfall bestimmten Einbaulage des Leuchtmittels bezogen auf die
Fassung den wenigstens einen Schalter so schalten, wie es für die entsprechende Einbaulage zum Betrieb der Leuchteinheit sinnvoll ist . Es können also nicht versehentlich kritische Betriebs zust nde auftreten .
Durch das Erfassen der Größe des Spannungsabfalls ist es dem Leuchtmittel bedarfsweise möglich, Fälle, in denen das
Leuchtmittel in einer Duoschaltung oder Tandemschaltung in parallel oder seriell geschalteten Fassungen eingebracht ist, von den Fällen, zu unterscheiden, bei denen die entsprechende Fassung weder seriell noch parallel mit anderen Fassungen verschaltet ist. Auch dann kann eine geeignete Stellung des wenigstens einen Schalters herbeigeführt werden.
Insbesondere zur Erfassung der Einbaulage und zur
entsprechenden Anpassung der Verschaltung der Leuchteinheit mit den Kontakten des Leuchtmittels kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Messeinrichtung Spannungsabfälle zwischen unterschiedlichen Kontakten des Leuchtmittels ermittelt und eine Logikschaltung anhand der Spannungsabfälle eine Mehrzahl von Schaltern so ansteuert , wie es für die ermittelte Einbaulage vorherbestimmt ist . Insbesondere ist die Messeinrichtung so vorgesehen, dass diese die
Spannungsabfälle an vier unterschiedlichen Paaren von
Kontakten des Leuchtmittels ermittelt. Die Kontakte eines j eden Paares von Kontakten können sich auf beide
Kontaktabschnitte des Leuchtmittels verteilen . Alternativ oder zusätzlich können vorzugsweise vier Schalter vorgesehen sein, so dass in j eder Einbaulage die Leuchteinheit optimal mit den Kontakten des Leuchtmittels verschaltet werden kann . Den Schaltern sind der Einfachheit halber ebenfalls vier unterschiedliche Paare von Kontakten des Leuchtmittels zugeordnet .
Damit ein weiteres Eingreifen des Monteurs nach dem Einsetzen des Leuchtmittels in eine Fassung entbehrlich ist, ist der wenigstens eine Schalter vorzugsweise ein elektrisch zu betätigender Schalter . Die Messeinrichtung kann dann so mit dem Schalter gekoppelt sein, dass dieser in Abhängigkeit von dem ermittelten wenigstens einen Spannungsabfall automatisch in einer vorbestimmten Weise geschaltet wird . Damit es nicht zu einer ungewollten Störung beim Betrieb des Leuchtmittels kommt, ist die wenigstens eine
Schutzvorrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, dass die Schutzvorrichtung beim Einsetzen des Leuchtmittels in die
Fassung automatisch und/oder zwangsweise deaktiviert wird. Um auch beim Demontieren des Leuchtmittels ein hohes Mafi> an Sicherheit gegenüber einem elektrischen Stromschlag
sicherstellen zu können, ist bei einer weiteren Ausgestaltung des Leuchtmittels eine Schutzvorrichtung mit einem
Rückstellmechanismus vorgesehen . Dieser Rückstellmechanismus wird bei der Demontage des Leuchtmittels , das heißt
insbesondere bei der Demontage des entsprechenden
Kontaktabschnitts , automatisch betätigt .
Diese automatische Betätigung des Rückstellmechanismus überführt die Schutz orrichtung in eine aktivierte Stellung . Die Gefahr eines elektrischen Stromschlags bei der Demontage des Leuchtmittels aus der Fassung kann somit zuverlässig verhindert werden . Zur Vereinfachung der Schutzvorrichtung und zur Sicherstellung einer hohen Betriebssicherheit kann der Rückstellmechanismus federbelastet sein . Beim Rückstellen der Schutzvorrichtung in eine aktivierte Stellung kann die Schutz orrichtung oder j edenfalls Teile davon verschoben, verdreht und/oder verschwenkt werden . Entsprechende
Rückstellmechanismen lassen sich konstruktiv einfach fertigen und führen selten zu Fehlf nktionen.
Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Leuchtmittels ist die wenigstens eine Schutzvorrichtung als wenigstens ein
mechanisch zu betätigender Berührungs schütz ausgebildet . In aktivierter Stellung des BerührungsSchutzes verhindert dieser eine Berührung wenigstens eines elektrischen Kontakts durch den Benutzer beim Montieren oder Demontieren des
Leuchtmittels. Dagegen gibt der Berührungsschutz in
deaktiverter Stellung den wenigstens einen dem
Berührungsschütz zugeordneten elektrischen Kontakt des entsprechenden Kontaktabschnitts zur Verbindung mit der
Fassung frei . Die Ausgestaltung der Schutzvorrichtung als mechanischer Berührungsschütz stellt eine konstruktiv
einfache und kostengünstige Lösung dar . Der dem mechanischen Berührungsschütz zugeordnete elektrische Kontakt kann im teilmontierten Zustand des Leuchtmittels unter Spannung stehen . Denn eine versehentliche Berührung dieses
elektrischen Kontakts durch den Benutzer wird durch den
Berührungsschütz verhindert , wenn der entsprechende
Kontaktabschnitt des jeweiligen elektrischen Kontakts noch nicht in die Fassung eingesetzt und/oder der mechanische Berührungsschütz vom Benutzer noch nicht in die deaktivierte Stellung überführt ist . Besonders einfach und effektiv ist es , wenn der mechanische Berührungsschütz in der deaktivierten Stellung
zusammengedrückt , verdreht , verschoben und/oder verschwenkt ist . Eine der entsprechenden Bewegung entgegen gerichtete Bewegung überführt den mechanischen Berührungsschütz
vorzugsweise von der deaktiverten Stellung in die aktivierte Stellung . Der mechanische Berührungsschütz muss daher
lediglich eine Bewegung in Hinrichtung und Rück ichtung zulassen und kann daher konstruktiv einfach ausgebildet sein . Alternativ oder zusätzlich kann der mechanische
Berührungsschütz dazu ausgebildet sein, bei der Montage des Leuchtmittels automatisch aus der aktivierten Stellung in die deaktivierte Stellung überführt zu werden. Es bedarf dann keiner separaten Handhabung des mechanischen
Berührungsschutzes durch den Benutzer. Die Deaktivierung des mechanischen Berührungsschutzes erfolgt vielmehr unmittelbar durch die zur Montage des Leuchtmittels erforderlichen
Montageschritte. Um diese Funktionalität auf einfache Weise sicherzustellen, kann vorgesehen sein, dass der mechanische Berührungsschutz durch Zusammendrücken, Verdrehen und/oder Verschwenken in die deaktivierte Stellung gebracht wird.
Der mechanische Berührungsschutz kann wenigstens eine Öffnung aufweisen, die durch eine Drehbewegung des Berührungsschutzes in Überdeckung mit wenigstens einem elektrischen Kontakt gelangt. Auf diese Weise ist der entsprechende elektrische Kontakt durch die Öffnung problemlos von außen zugänglich beziehungsweise kann du ch die Öffnung nach außen dringen, wenn der mechanische Berührungsschutz in der deaktivierten Stellung ist. Andererseits ist eine zufällige Berührung des elektrischen Kontakts ausgeschlossen, wenn sich der
mechanische Berührungsschütz in der aktivierten Stellung befindet .
In diesem Zusammenhang bietet es sich weiter an, wenn der mechanische Berührungsschütz zusammengedrückt werden kann, wenn sich die wenigstens eine Öffnung mit dem wenigstens einen elektrischen Kontakt in Überdeckung befindet . So kann der elektrische Kontakt durch die wenigstens eine Öffnung nach außen dringen, ohne dass hierzu komplizierte
Verfahrensschritte notwendig wären . Wenn der mechanische Berührungsschut z einem Kontaktabschnitt zugeordnet ist , der mehrere elektrische Kontakte aufweist , kann für j eden elektrischen Kontakt eine separate Öff ung vorgesehen sein . Alternativ kann der mechanische Berührungsschutz aber auch so ausgebildet sein, dass eine Öffnung von mehreren elektrischen Kontakten eines Kontaktabschnitts durchdrungen wird, wenn der mechanische Berührungsschütz in die aktivierte Stellung überführt wird.
Alternativ oder zusätzlich ist es aus konstruktiver Sicht zweckmäßig, wenn ein Federmittel vorgesehen ist, das den mechanischen Berührungsschutz beim Demontieren des
Leuchtmittels in die aktivierte Stellung zurückbewegt.
Insbesondere kann das Federmittel infolge der Federkraft eine Drehbewegung, eine Schwenkbewegung und/oder ein
Zusammendrücken des mechanischen Berührungsschutzes zu dessen Aktivierung rückgängig machen. Auf diese Weise kann die
Deaktivierung des mechanischen Berührungsschutzes automatisch eingeleitet werden, sobald der mechanische Berührungsschutz bei der Demontage des Leuchtmittels die hierfür erforderliche Bewegungsfreiheit erhält, Hierzu ist es besonders zweckmäßig weil konstruktiv einfach, wenn das Federmittel in der
deaktivierten Stellung des mechanischen Berührungsschutzes ausgelenkt ist. Die Federkraft des Federmittels wirkt dann zurück in Richtung der aktivierten Stellung des mechanischen Berührungsschutzes .
Alternativ oder zusätzlich zu der zuvor beschriebenen
Ausgestaltung der Schutzvorrichtung kann vorgesehen sein, dass die Schutzvorrichtung wenigstens einen mechanisch zu betätigenden Schalter umfasst und dass der mechanisch zu betätigende Schalter im montierten Zustand des Leuchtmittels geschlossen und/oder im demontierten Zustand des
entsprechenden Kontaktabschnitts geöffnet ist. Unter einem mechanisch zu betätigenden Schalter wird dabei ein mechanisch zu betätigendes Bauteil verstanden, das nicht der Berührung eines elektrischen Kontakts entgegensteht, sondern die
Berührungsspannung an einem entsprechenden Kontakt auf einen unkritischen Wert limitiert . Hinsichtlich einer erhöhten Anwenderfreundlichkeit bietet es sich dabei an, wenn der mechanisch zu betätigende Schalter beim Einsetzen des entsprechenden Kontaktabschnitts in eine korrespondierende Fassung automatisch geschlossen und bei der Entnahme des entsprechenden Kontaktabschnitts aus der korrespondierenden Fassung wieder geöffnet wird . Dies kann beispielsweise erreicht werden, indem der mechanisch zu betätigende Schalter als Taster ausgeführt wird, der nach Beendigung der
Betätigung in die Ausgangslage zurückkehrt . Es sind dann keine separaten Verfahrensschritte zur Deakti ierung und/oder zur Aktivierung der entsprechenden Schutzvo richt ng
erforderlich .
In einer bevorzugten Ausführung ist der mechanisch zu betätigende Schalter dazu ausgebildet , unmittelbar durch das Zusammenwirken mit der korrespondierenden Fassung geschlossen und/oder geöffnet zu werden . Unter einer korrespondierenden Fassung im Sinne der Erfindung ist dabei eine konventionelle Fassung zu verstehen, die zur Aufnahme des Leuchtmittels geeignet ist . Die Fassung muss dabei kein besonderes Mittel aufweisen, um den mechanisch zu betätigenden Schalter beim Montieren des Leuchtmittels in der entsprechenden Fassung zu betätigen . Anderenfalls wäre ein erheblicher Auf and
erforderlich, um die Fassungen der mit dem entsprechenden Leuchtmittel zu betreibenden Leuchten in geeigneter Weise an die Betätigung des mechanisch zu betätigenden Schalters anzupassen . Grundsätzlich kann der mechanisch zu betätigende Schalter als Drehschalter und/oder als Druckscha.lter ausgebildet sein. Druckschalter sind in der Regel konstruktiv einfacher, während Drehschalter eine höhere Betriebssicherheit
garantieren.
Um sicherzustellen, dass der mechanisch zu betätigende
Druckschalter erst dann geschlossen ist , wenn der wenigstens eine Kontakt des zugeordneten Kontaktabschnitts von dem
Benutzer nicht mehr unabsichtlich berührt werden kann, bietet es sich an, wenn der wenigstens eine mechanisch zu
betätigende Druckschalter zwischen zwei elektrischen
Kontakten des entsprechenden Kontaktabschnitts vorgesehen ist und/oder dass zwei elektrische Kontakte zwischen wenigstens zwei mechanisch zu betätigenden Schaltern vorgesehen sind . Wenn mehrere Druckschalter und/oder mehrere elektrische
Kontakte einem Kontaktabschnitt zugeordnet sind, können diese hintereinander in einer Linie angeordnet sein . Um ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Montage und der
Demontage des Leuchtmittels sicherzustellen, kann der wenigstens eine mechanisch zu betätigende Druckschalter wenigstens zwei Schaltelemente auf eisen . Auf diese Weise kann die Anzahl der benötigten Druckschalter verringert werden . Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung sind die wenigstens zwei Schaltelemente aus unterschiedlichen Raumrichtungen zu betätigen . Unter einer Betätigung in diesem Sinne kann vorzugsweise ein Eindrücken des Schaltelements in das Leuchtmittel verstanden werden . Auf diese Weise können die wenigstens zwei Schaltelemente betätigt werden, wenn das Leuchtmittel einen vorbestimmten Abstand in den
entsprechenden Raumrichtungen zu der korrespondierenden Fassung einnimmt . Dies ist vorzugsweise im montierten Zustand des Leuchtmittels der Fall. In einer höchst funktionalen und gleichzeitig einfachen Ausgestaltung des mechanisch zu betätigenden Druckschalters ist dieser so ausgestaltet, dass er durch das Betätigen, insbesondere das Eindrücken, der wenigstens zwei Schaltelemente geschlossen wird.
Die Schutzvorrichtung kann alternativ oder zusätzlich auch als ein magnetisch zu betätigender Schalter ausgebildet sein . Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass der magnetisch zu betätigende Schalter so ausgebildet ist , dass er beim
Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung geöffnet ist . Dies kann in einfacher Weise beispielsweise dadurch realisiert werden, dass an oder in der Fassung der Leuchte wenigstens ein Magnet zum Betätigen des wenigstens einen magnetisch zu betätigenden Schalters vorgesehen wird . Alternativ kann vorgesehen sein, dass zur Inbetriebnahme des Leuchtmittels in der Leuchte ein Magnet montiert werden muss , welcher den magnetisch zu betätigenden Schalter betätigt und erst nach erfolgter Montage des Leuchtmittels in der Fassung oder am Leuchtmittel montiert werden kann . Dazu kann der Magnet beispielsweise an einem das Leuchtmittel , die Fassung
und/oder die Leuchte abschnittsweise umgreifenden Klips vorgesehen sein . Der Klips kann zudem so ausgebildet und/oder angeordnet sein, dass er beim Demontieren des Leuchtmittels zwangsweise vom Leuchtmittel , der Fassung und/oder der
Leuchte demontiert wird .
Um die Einrichtung zur Betätigung des magnetisch zu
betätigenden Schalters in das Leuchtmittel einzubinden, kann ein primärer Stromkreis zur Erzeugung eines Magnetfelds im montierten Zustand des Leuchtmittels vorgesehen sei . Der magnetisch zu betätigende Schalter kann dann vorzugsweise so vorgesehen, sein, dass er infolge des Magnetfelds des primären Stromkreises geschlossen wird. Erst wenn der wenigstens eine magnetisch zu betätigende Schalter geschlossen ist, wird der sekundäre Stromkreis stromdurchflössen, in welchem die eigentliche Leuchteinheit vorgesehen ist. Auf diese Weise kann durch sehr kostengünstige und platzsparende Maßnahmen eine hohe Betriebssicherheit erreicht werden. Die Schutzvorrichtung kann alternativ oder zusätzlich auch als ein thermisch zu betätigender Schalter ausgebildet sein . Der thermisch zu betätigende Schalter ist dabei beim
Montieren des Leuchtmittels in die korrespondierende Fassung zunächst geöffnet und kann dann im Falle einer Erwärmung des Schalters geschlossen werden . Auch diese Ausgestaltung der Schutzvorrichtung stellt eine einfache und kostengünstige Lösung dar .
In weiter bevorzugter Ausgestaltung der Schutzvorrichtung ist ein primärer Stromkreis zur Wärmeerzeugung im montierten
Zustand des Leuchtmittels vorgesehen . Dazu kann der primäre Stromkreis einen Heizwiderstand aufweisen, deJT ΧΠ ITciumlicher Nähe zum thermisch zu betätigenden Schalter angeordnet ist . Dadurch wird der thermisch zu betätigende Schalter infolge der durch den primären Stromkreis erzeugten Wärme
geschlossen . Erst wenn der wenigstens eine thermisch zu betätigende Schalter geschlossen ist , fließt Strom durch einen sekundären Stromkreis , welcher die Leuchteinheit des Leuchtmittels aufweist . Da einzelne , vorzugsweise alle , elektrische (n) Kontakte des Leuchtmittels erst dann in einer Weise (niederohmig) stromdurchflössen sind, dass eine
Berührung der Kontakte zu einer Gefährdung des Benutzers führen kann, wenn sie endgültig mit der korrespondierenden Fassung verbunden sind, sind diese elektrischen Kontakte selbst bei teilweise montiertem Leuchtmittel sicher gegenüber einer Berührung durch den Monteur geschützt.
Unabhängig davon, ob der Schalter der Schutzvorrichtung mechanisch, thermisch, magnetisch oder elektrisch zu
betätigen ist, kann das Leuchtmittel ein Relais,
beispielsweise Halbleiterrelais und/oder Kleinspannungsrelais zur Selbsthaltung eines sekundären Stromkreises aufweisen, solange am primären und/oder sekundären Stromkreis Spannung anliegt, wobei der sekundäre Stromkreis die eigentliche
Leuchteinheit des Leuchtmittels aufweist. Das wenigstens eine Relais kann dabei den Schalter der Schutzvorrichtung
aufweisen, so dass nicht zwingend ein weiteres Relais zur Selbsthaltung benötigt wird .
So muss der primäre Stromkreis nur einleitend beim Anschaltendes Leuchtmittels in Aktion treten. Der Dauerbetrieb wird anschließend ohne weiteres Zutun durch die Selbsthaltung des sekundären Stromkreises sichergestellt . Der sekundäre
Stromkreis kann dabei alternativ oder gleichzeitig betriebene Stromkreise umfassen, etwa je nach der Stellung ggf .
vorgesehener Schalterelemente . Unabhängig von der Komplexität dieser Stromkreise sind diese dem primären Stromkreis
nachgeschaltet und können damit insgesamt als sekundärer Stromkreis bezeichnet werden . Gleiches gilt analog auch für den primären Stromkreis , obwohl dieser aus konstruktiver Sicht vorzugsweise so einfach wie möglich ausgebildet ist . Bei einer bevorzugten Ausgestaltung des Leuchtmittels ist ein Schalter zwischen z/ei Kontakten eines KontaktabSchnitts und der Leuchteinheit vorgesehen . Dies erlaubt es , entweder den einen Kontakt oder den anderen Kontakt eines
Kontaktabschnitts leitend mit der Leuchteinheit zu verbinden und erhöht die Flexibilität bei der Verwendung des
Leuchtmittels .
Das Leuchtmittel ist dabei vorzugsweise so ausgestaltet, dass es, wenn es in der vorgesehen Ausrichtung zur Fassung in diese eingesetzt wird, direkt und sicher zu betreiben ist . Wenn das Leuchtmittel jedoch nicht in der vorgesehenen
Ausrichtung zur Fassung in diese eingesetzt wird, etwa weil die Verdrahtung der Fassung anders als erwartet (vgl. Fig . 1A bis 1D) und/oder das Leuchtmittel beim Einsetzen in die
Fassung versehentlich falsch gehalten wird, kann dies nach dem Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung durch Umlegen des Schalters korrigiert werden, ohne dass das Leuchtmittel aus der Fassung entnommen und erneut in anderer Ausrichtung zur Fassung in diese eingesetzt werden muss .
Alternativ oder zusätzlich kann auf diese Weise verhindert werden, dass es in einer unerwünschten Einbaulage des
Leuchtmittels in Bezug zur Fassung zu einem Kurzschluss kommt . Es kann dabei vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel in beiden Schalterstellungen funktioniert , wobei edoch eine Schalterstellung zu einem bevorzugten Betrieb des
Leuchtmittels führt . Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel in Abhängigkeit von der Einbaulage desselben in der Fassung kein Licht abstrahlt . Dies ist dann das Signal an den Monteur , den Schalter zu betätigen, was zu einer funktionstüchtigen Schaltung und dem Abstrahlen von Licht durch die Leuchteinheit führt . Der Schalter kann vorzugsweise manuell , elektrisch, magnetisch oder thermisch zu betätigen sein . Alternativ oder zusätzlich kann zwischen zwei Kontakten eines Kontaktabschnitts und der Leuchteinheit eine Umpoleinrichtung zum Umpolen der Kontakte des einen KontaktabSchnitts in Bezug auf die Leuchteinheit vorgesehen sein . Die Umpoleinrichtung erlaubt es, dass die beiden Kontakte des einen
Kontaktabschnitts in der Schaltung des Leuchtmittels ihre Plätze tauschen . Entsprechende Einrichtungen sind an sich aus dem Stand der Technik bekannt und können beispielsweise als sogenannte KreuzSchaltungen ausgebildet sein, die manuell oder automatisch betätigt werden können . Beispielsweise können die Umpoleinrichtungen zwei Schalter oder einen zweipolig schaltenden Schalter aufweisen . Die Schalter können vorzugsweise mechanisch oder elektrisch angesteuert sein, etwa durch einen Schalter oder ein Relais , insbesondere
Halbleiterrelais und/oder Kleinspannungsrelais . Auf diese Weise kann eine unerwünschte Einbaulage des Leuchtmittels in Bezug zur Fassung durch einen Einbau des Leuchtmittels in einer nicht bevorzugten Orientierung in Bezug zur j eweiligen Fassung korrigiert werden . Eine unerwünschte Einbaulage kann sich dadurch auszeichnen, dass die Leuchteinheit trotz
Anliegen der Netzspannung nicht leuchtet .
Bevorzugt kann es in diesem Zusammenhang sein, wenn ein
Sensorelement vorgesehen ist , das die Umpoleinrichtung bei einer vorbestimmten nicht bevorzugten Verschaltung des
Leuchtmittels mit der Fassung automatisch zur Umpolung der Kontakte des einen Kontaktabschnitts in Bezug auf die
Leuchteinheit ansteuert . Die Kontakte werden in Bezug auf die Schaltung des Leuchtmittels also automatisch gegeneinander vertauscht , wenn ein vorbestimmter Betriebsfall , d.h.
insbesondere eine vorbestimmte Einbaulage des Leuchtmittels in Bezug auf die Fassung, vorliegt. In diesem Zusammenhang wird grundsätzlich unter der Einbaulage nicht lediglich die Orientierung des Leuchtmittels , sondern vielmehr das
Verhältnis der Kontakte von Leuchtmittel und Fassung
verstanden. Es kann also auch bei gleicher Orientierung des Leuchtmittels aber unterschiedlicher Verdrahtung der Fassung zu unterschiedlichen Einbaulagen kommen (vgl . Fig. 1A bis 1D) .
Es ist j edoch ggf . einfacher und ausreichend, wenn ein von außen zugänglicher, mechanisch zu betätigender Schalter zum Betätigen der Umpoleinrichtung vorgesehen ist. Der Monteur erhält dabei vorzugsweise eine Information über die
tatsächliche Einbaulage bzw. in allgemeiner Form darüber, ob ein Betätigen der Umpoleinrichtung angezeigt ist. Im
einfachsten Fall kann dies dadurch geschehen, dass das
Leuchtmittel nach dem Einbau in die Fassung nicht leuchtet . Dies kann dann beispielsweise durch ein händisches Betätigen des Schalters behoben werden . Dabei ist vorzugsweise zum händischen Betätigen des Schalters ein Schalter oder
dergleichen vorgesehen, der, ohne das Leuchtmittel erneut ausbauen zu müssen, von außen betätigt werden kann .
Es kann des höheren Komforts wegen und um eine Verunsicherung ungeschulter Monteure zu verhindern aber auch vorgesehen sein, dass ein optischer und/oder akustischer Signalgeber anzeigt , ob bei der entsprechenden Einbaulage des
Leuchtmittels in Bezug auf die Fassung die Umpoleinrichtung aktiviert werden sollte . Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Signalgeber in der Schaltung des Leuchtmittels so vorgesehen ist , dass der Signalgeber aktiv ist , wenn sich das Leuchtmittel in einer vorbestimmten Einbaulage befindet . Befindet sich das Leuchtmittel in einer anderen Einbaulage, die sich vorzugsweise dadurch von der zuvor beschriebenen Einbaulage unterscheidet, dass die Kontakte des einen
Kontaktabschnitts über eine Umpoleinrichtung gegeneinander vertauscht sind, ist der Signalgeber inaktiv. Inaktiv kann hier spannungsfrei und aktiv spannungsbeaufschlagt sein .
Der Signalgeber kann auch mit einem Sensoreiement und einer Schalteinheit gekoppelt sein. Die Kopplung ist dabei derart, dass das Sensorelement in einem vorbestimmten Betriebszustand und/oder einer vorbestimmten Einbaulage die Schalteinheit zur Aktivierung des Signalgebers ansteuert. Der Signalgeber ist dann aktiv und zeigt vorzugsweise an, dass die
Umpoleinrichtung zum Umpolen der entsprechenden Kontakte aktiviert werden sollte. Durch die Aktivierung der
Schalteinheit kann dann nicht nur der Signalgeber aktiviert, sondern auch ein ungünstiger Betriebszustand vermieden werden. Dies ist beispielsweise dann von Vorteil, wenn im ungünstigen Betriebszustand ein zu großer Teil des Stroms an der Leuchteinheit vorbei , insbesondere von Kontaktabschnitt zu Kontaktabschnitt , fließt . Dies hätte ohne die
Schalteinheit beispielsweise einen erhöhten elektrischen Verlust , eine zu hohe Gesamtstromauf ähme und/oder die Gefahr eines Kurzschlusses zur Folge .
Ist eine mit dem Signalgeber gekoppelte Schalteinheit
vorgesehen, ist diese vorzugsweise rücksetzbar ausgebildet und/oder mit einem Rücksetzer gekoppelt . Dies ermöglicht das Zurücksetzen der Schalteinheit in den Ausgangs zustand . Wenn nach der Aktivierung des Signalgebers die Umpoleinheit betätigt , das Leuchtmittel gegenüber der Fassung gedreht oder auf eine andere geeignete Art auf das Signal des Signalgebers reagiert worden ist, kann das Leuchtmittel bzw. dessen
Schaltung in den Ausgangszustand zurückversetzt werden, so dass der Signalgeber deaktiviert ist, sofern sich das
Leuchtmittel nicht mehr in der vorbestimmten, nicht
bevorzugten Einbaulage oder nicht mehr in dem vorbestimmten nicht bevorzugten Betriebs zustand befindet .
Bedarfsweise kann alternativ oder zusätzlich ein Signalgeber vorgesehen sein, der im aktivierten Fall anzeigt, dass sich das Leuchtmittel in einem bevorzugten Betriebszustand befindet und keine ümpoleinheit betätigt , das Leuchtmittel nicht gegenüber der Fassung gedreht oder auf andere Art in den Betriebs zustand des Leuchtmittels eingegriffen werden sollte .
Wenn aus funktionalen Gründen wenigstens ein Sensorelement vorgesehen ist , das in einer ersten vorbestimmten Einbaulage oder einem ersten vorbestimmten Betriebs zustand zu einem elektrischen Verlust führt , in einer zweiten vorbestimmten Einbaulage oder in einem zweiten vorbestimmten
Betriebs zustand j edoch keinen oder einen geringeren
elektrischen Verlust verursacht , kann die Schaltung des Leuchtmittels zusätzlich einen Signalgeber aufweisen, um anzuzeigen, dass sich das Leuchtmittel in einer mit einem höheren elektrischen Verlust behafteten Einbaulage bzw . in einem mit einem höheren elektrischen Verlust behafteten Betriebs zustand befindet . Der Signalgeber ist dabei so vorgesehen, dass er in der ersten vorbestimmten Einbaulage bzw . im ersten vorbestimmten Betriebs zustand aktiviert ist . Das Sensorelement kann dabei vorzugsweise durch ein Relais, insbesondere Halbleiterrelais und/oder Kleinspannungsrelais , gebildet werden . Der Monteur wird dadurch veranlasst , das Leuchtmittel in Bezug zur Fassung zu drehen, bedarfsweise die Kontakte eines Kontaktabschnitts umzupolen, einen Kontakt über einen entsprechenden Schalter im Austausch zu einem anderen Kontakt desselben Kontaktabschnitts in die elektrische
Verschaltung der Leuchteinheit einzubeziehen . Auf diese Weise kann dann erreicht werden, dass das Sensorelement die
elektrische Leistung nicht oder weniger stark herabsetzt .
Bedarfsweise kann alternativ oder zusätzlich ein Signalgeber, bedarfsweise ein weiterer Signalgeber, vorgesehen sein, der im aktivierten Fall anzeigt , dass sich das Leuchtmittel in einer bevorzugten Einbaulage etwa mit geringem Verlust oder geringer Leistungsaufnahme befindet und ein Betrieb des
Leuchtmittels ohne weiteres Eingreifen vorgeschlagen oder empfohlen wird .
Vorzugsweise ist die Schutzvorrichtung derart ausgebildet , dass im teilmontierten Zustand des Leuchtmittels die
Berührungsspannung an einem der Schutzvorrichtung
zugeordneten elektrischen Kontakt unterhalb von 50 Volt (AC) und/oder 120 Volt ( DC) liegt . In diesem Fall kann die Gefahr eines elektrischen Stromschlags ausgeschlossen werden . Unter einem elektrischen Stromschlag in diesem Sinne wird folglich ein die Gesundheit des Benutzers gefährdender Stromschlag verstanden . Ist die Berührungsspannung gering genug, kann die Gefährdung der Gesundheit eines Benutzers ausgeschlossen werde . Um nicht nur Menschen, sondern auch andere Lebewesen oder besondere elektrische Einheiten, gegenüber einem
elektrischen Schlag zu schützen, kann die Schutzvorrichtung zur Untersehreitung einer Berührungsspannung von 25 Volt (AC) und/oder 60 Volt (DC) ausgebildet sein. Mit anderen Worten muss die Berührungsspannung nicht bis auf 0 Volt (AC/DC) gesenkt werden, um die Gefahr zu beseitigen, dass der
Betreiber einen Stromschlag im Sinne der Erfindung erhält.
Alternativ oder zusätzlich kann zur Vermeidung eines
Stromschlags für den Monteur vorgesehen sein, dass zwischen den Kontaktabschnitten bei aktivierter Schutzvorrichtung ein Widerstand von wenigstens 2 ΜΩ vorgesehen ist . Dieser
Widerstand ergibt sich insbesondere beim Anlegen der
Netzspannung an einen Kontaktabschnitt. Das Leuchtmittel ist dann insbesondere zum Betrieb mit dieser Netzspannung vorgesehen .
Zur Erhöhung der Flexibilität des Einsatzes des Leuchtmittels bietet es sich an, wenn das Leuchtmittel kompatibel zu einer Leuchtstofflampe bzw. Leuchtstoffröhre ausgebildet ist. So kann das Leuchtmittel, bei dem es sich nicht um eine
Leuchtstoffröhre handelt, ohne Probleme in einer Fassung betrieben werden, die zum Betrieb einer Leuchtstoffröhre vorgesehen ist. Besonders bevorzugt ist es, wenn das
Leuchtmittel kompatibel zu Leuchtstoffröhren vom Typ T , T5, T8, T10 und T12 ausgebildet ist . Dann kann das Leuchtmittel ohne Probleme als Ersatz für eine Leuchtstoffröhre der zuvor genannten Art in eine korrespondierende Fassung eingesetzt und dort betrieben werden. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass das Leuchtmittel zur Aufnahme und zum Betrieb in einer Fassung des Typs G5 oder G13 ausgebildet ist .
Die eingangs genannte Aufgabe wird auch bei einem System mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 35 und zwar dadurch gelöst, dass das Leuchtmittel nach einem der
Ansprüche 1 bis 34 ausgebildet ist und dass die Schutz orrichtung im in der Fassung montierten Zustand des Leuchtmittels zwangsweise deaktiviert und im demontierten Zustand aktiviert ist . Auch die durch das System erzielten Vorteile beruhen darauf, dass die Schutzvorrichtung, welche verhindert , dass der
Benutzer des Leuchtmittels einen elektrischen Schlag bei der Montage oder Demontage des Leuchtmittels erhält , in das eigentliche Leuchtmittel und nicht in die Leuchte integriert ist.
Besonders bevorzugt ist es in diesem Zusammenhang, wenn die Fassung der Leuchte zum Betrieb mit Leuchtstoffröhren
geeignet ist . Dadurch ist es möglich, die Leuchte ,
beziehungsweise die entsprechende Fassung, sowohl mit
Leuchtstoffröhren als auch mit anderen Leuchtmitteln zu betreiben . Soll von der Verwendung von Leuchtstoffröhren auf andere Leuchtmittel übergegangen werden, ist keine oder lediglich eine geringfügige Nachrüstung der Fassung oder Leuchte erforderlich . Durch die Integration einer
Schutz orrichtung in ein Leuchtmittel , bei dem es sich nicht um eine Leuchtstoffröhre handelt , ist sichergestellt, dass der Benutzer keinen elektrischen Schlag erhalten kann . Im Übrigen kann bei diesem System problemlos auch eine
Leuchtstoffröhre betrieben werden, ohne dass die Fassung und/oder die Leuchte überhaupt oder j edenfalls aufwendig, verändert werden müssen .
Wenn das Leuchtmittel des Systems wenigstens einen magnetisch zu betätigenden Schalter aufweist , kann vorgesehen sein, dass die Fassung und/oder die Leuchte wenigstens einen Magneten zur Betätigung des magnetisch zu betätigenden Schalters aufweist. Entsprechende Magnete können problemlos auch nachträglich an bestehenden, konventionellen Fassungen beispielsweise durch Ankleben vorgesehen werden. Außerdem kann der wenigstens eine Magnet so platzsparend an oder in der Fassung vorgesehen sein, dass die Fassung trotz des
Magnets auch mit einer konventionellen Leuchtstoffröhre betrieben werden kann.
Wenn die Schutzvorrichtung des Leuchtmittels wenigsten einen magnetisch zu betätigenden Schalter aufweist, kann auch vorgesehen sein, dass wenigstens ein Klips vorgesehen ist. Dieser Klips kann dann wenigstens einen Magneten aufweisen und am Leuchtmittel , an der Fassung und/oder der Leuchte befestigt sein . Wird der Klips vorzugsweise nachträglich, also nach dem Montieren des Leuchtmittels , angebracht , gelangt der wenigstens eine Magnet in die Nähe des wenigstens einen magnetisch zu betätigenden Schalters , wodurch dieser geschlossen wird . Damit ist die entsprechende
Schutzvorrichtung in der deaktivierten Stellung und das
Leuchtmittel kann betrieben werden .
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von einer lediglich Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher erläutert . In der Zeichnung zeigt :
Fig. 1A-1D Systeme des Standes der Technik aus einer
Leuchtstoffröhre und einer Fassung einer
Leuchte mit unterschiedlicher Verdrahtung,
Fig .2 ein erstes Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanischen Berührungsschütz in einem
Längsschnitt,
Fig . 3 ein zweites Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanischen Berührungsschütz in einem
Längsschnitt,
Fig. 4A-4D ein drittes Äusführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanischen Berührungsschütz in verschiedenen Schnittansichten,
Fig . 5A, 5B ein viertes Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanisch zu betätigenden Druckschalter in schematischer Darstellung,
Fig . 6A-6E ein fünftes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanisch zu betätigenden Druckschalter in unterschiedlichen Ansichten,
Fig . 7A, 7B ein sechstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanisch zu betätigenden Druckschalter in schematischer Darstellung in unterschiedlichen Stellungen,
Fig. 8A-8C ein siebtes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanisch zu betätigenden Drehschalter in unterschiedlichen Stellungen, ein achtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem mechanisch zu betätigenden Drehschalter in verschiedenen Darstellungen und
unterschiedlichen Stellungen, ein neuntes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem elektrisch zu betätigenden Schalter in schematischer Darstellung, ein zehntes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem elektrisch zu betätigenden Schalter in schematischer Darstellung, ein elftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem magnetisch zu betätigenden Schalter in schematischer Darstellung, ein zwölftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem thermisch zu betätigenden Schalter in einer schematischen Darstellung , ein dreizehntes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem thermisch zu betätigenden Schalter in einer schematischen Darstellung,
Fig. 15 ein erfindungsgemäßes System umfassend ein
vierzehntes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einem magnetisch zu betätigenden Schalter in
schematischer Darstellung, Fig . 16 ein vierzehntes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit , Fig . 17 ein fünfzehntes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit , Fig . 18 ein sechzehntes Aus führungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit , Fig . 19 ein siebzehntes Aus führungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschattung der Leuchteinheit , Fig . 20 ein achtzehntes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschattung der Leuchteinheit ,
Fig. 21 ein neunzehntes Äusführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit ,
Fig. 22 ein zwanzigstes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit ,
Fig. 23 ein einundzwanzigstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden
Verschaltung der Leuchteinheit,
Fig. 24 ein zweiundzwanzigstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit,
Fig . 25 ein dreiundzwanzigstes Äusführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit ,
Fig . 26 ein vierundzwanzigstes Äusführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels mit einer sich an die Einbaulage anpassenden Verschaltung der Leuchteinheit und Fig. 27 fünfundzwanzigstes Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Leuchtmittels
einer sich an die Einbaulage anpassenden
Verschaltung der Leuchteinheit.
In den Fig. 1A bis 1D sind Fassungen F mit darin eingesetzten Leuchtstoffröhren LS dargestellt, wobei die Fassungen F unterschiedlich verdrahtet sind . Der stromführende Kontakt L ist entweder unten oder oben in der Fassung F angeordnet. Der Nulleiter N ist ebenfalls entweder unten oder oben in Bezug auf die Fassung F vorgesehen. Die beiden verbleibenden
Kontakte der Fassung F sind dann über einen Starter S miteinander verbunden.
In Fig. 2 ist ein röhrenförmiges Leuchtmittel 1
dargestellt, das zum Ersatz von Leuchtstoffröhren ausgebildet ist. Dazu weist das Leuchtmittel 1 an den beiden
gegenüberliegenden Enden jeweils einen Kontaktabschnitt 2,3 mit jeweils zwei elektrischen Kontakten 4 zum elektrischen Verbinden des Leuchtmittels 1 mit einer Fassung zur Aufnahme von Leuchtstoffröhren auf . Die Anschlussmaße des
dargestellten Leuchtmittels 1 entsprechen den Anschlussmaßen einer konventionellen Leuchtstoffröhre. Jedem der beiden Kontaktabschnitte 2,3 ist eine Schutzvorrichtung 5 in Form eines mechanischen BerührungsSchutzes zugeordnet . Jeder mechanische Berührungsschütz deckt in der auf der linken Seite dargestellten aktivierten Stellung der
Schutzvorrichtung 5 die beiden elektrischen Kontakte 4 des zugeordneten KontaktabSchnitts 2 , 3 ab . Eine versehentliche Berührung der Kontakte 4 beim Einsetzen des Leuchtmittels 1 in eine Fassung wird auf diese Weise verhindert . Die Schutzvorrichtung 5 umfasst eine Kappe 6, in der für jeden elektrischen Kontakt 4 eine Öffnung 7 vorgesehen ist. Die entsprechenden Öffnungen 7 und elektrischen Kontakte 4 sind dabei so zueinander ausgerichtet, dass die elektrischen Kontakte 4 eines KontaktabSchnitts 2 , 3 durch die Öffnungen 7 der Schutzkappe 6 hindurch dringen, wenn die Schutzkappe 6 nach innen gedrückt , d.h. eingedrückt , wird . Bei dieser
Bewegung müssen die Federkräfte von Federmitteln 8 überwunden werden, die zwischen der Schutzkappe 6 und dem
Kontaktabschnitt 2 , 3 vorgesehen sind . Durch das Eindrücken der Schutzkappe 6 gegen die Federkräfte der Federmittel 8 gelangt die Schutzvorrichtung 5 in eine deaktivierte
Stellung, die auf der rechten Seite der Fig . 2 dargestellt ist . Die elektrischen Kontakte 4 ragen dann durch die
Öff ungen 7 der Schutzkappe 6 nach außen und können so elektrisch mit einer Fassung verbunden werden .
In Fig . 3 ist ein abgewandeltes Leuchtmittel 1 ' dargestellt, bei dem die beiden Kontaktabschnitte 2 , 3 ebenfalls mit einer Schutzvorrichtung 5 ' in Form eines mechanischen
BerührungsSchutzes versehen sind . Im Unterschied zu dem in Fig . 2 dargestellten Leuchtmittel 1 weist das Leuchtmittel 1' gemäß Fig . 3 an j edem der Kontaktabschnitte 2 , 3 von dem entsprechenden Kontaktabschnitt 2,3 nach innen versetzt wenigstens einen nach außen abgekragten Abschnitt 9 auf .
Gegenüber diesem wenigstens einen abgekragten Abschnitt 9 stützen sich Federmittel 8 ' ab, die mit ihren
gegenüberliegenden Enden mit der Schutzkappe 6 der
Schutzvorrichtung 5 ' verbunden sind . Die Schutzkappe 6 kann folglich soweit eingedrückt werden, bis die Schutzkappe 6 am entsprechenden Kontaktabschnitt 2,3 des Leuchtmittels 1 ' anliegt. In dieser deaktivierten Stellung der
Schutzvorrichtung 5' , die auf der rechten Seite der Fig. 3 dargestellt ist, treten die elektrischen Kontakte 4 durch korrespondierende Öffnungen 7 in der Schutzkappe 6 nach außen und stehen so für eine elektrische Verbindung mit einer
Fassung zur Verfügung. Federbelastete
Verriegelungsmechanismen 10 verhindern das versehentliche Eindrücken der Schutzkappen 6' in aktivierter Stellung der Schutzvorrichtungen 5 ' . Wird der Verriegelungsmechanismus 10 zusammengedrückt, kann die entsprechende Schutzkappe 5' über den Verriegelungsmechanismus 10 nach innen eingedrückt werden, wie dies auf der rechten Seite der Fig. 3 dargestellt ist . In Fig . 4 ist ein Leuchtmittel 11 mit einer Schutzvorrichtung 12 in Form eines mechanischen BerührungsSchutzes für
wenigstens einen der beiden Kontaktabschnitte 2 dargestellt. Der mechanische Berührungsschutz umfasst eine Schutzkappe 13, die mit einem Führungselement 14 verbunden ist. Das
Führungselement 14 ist bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 11 scheibenförmig ausgebildet und weist zwei Öffnungen 15 auf, in denen jeweils ein
elektrischer Kontakt 4 des Kontaktabschnittes 2 aufgenommen ist. Die Schutzkappe 13 ist über eine Spiralfeder 16 mit dem Führungselement 14 verbunden, so dass die Schutzkappe 13 gegenüber dem Führungselement 14 entgegen der Federkraft der Spiralfeder 16 verdreht werden kann. Anstelle einer
Spiralfeder könnte auch eine Torsionsfeder vorgesehen sein. Die Schutzkappe 13 weist zwei Öffnungen 17 auf, die bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 11 spaltförmig ausgebildet sind. Durch das Verdrehen der Schutzkappe 13 gegenüber dem Führungselement 14 gelangen die beiden Öffnungen 17 der Schutzkappe 13 in Überdeckung mit den Öffnungen 15 des Führungselements 14 und somit den
elektrischen Kontakten 4 des Kontaktabschnitts 2. In dieser Stellung der Schutzkappe 13 kann die Schutzkappe 13 mitsamt dem Führungselement 14 gegenüber dem Leuchtmittel 11 nach innen eingedrückt werden. Dabei wird bei dem dargestellten und. insoweit bevorzugten Leuchtmittel 11 wenigstens eine Druckfeder 18 zusammengedrückt, welche zwischen dem
Kontaktabschnitt 2 und dem Führungselement 14 angeordnet ist. Durch die beschriebene Drehbewegung und das Eindrücken der Schutzkappe 13 des mechanischen Berührungsschutzes gelangt die Schutzvorrichtung 12 aus der in den Fig. 4A und 4B dargestellten aktivierten Stellung in die in den Fig. 4C und 4D dargestellte deaktivierte Stellung, in der die
elektrischen Kontakte 4 durch die Schutzkappe 13 nach außen ragen .
Bei der Demontage des Leuchtmittels 11 wird die Schutzkappe 13, die im montierten Zustand des Leuchtmittels 11 von einer Fassung gehalten ist, von der Druckfeder 18 nach außen gedrückt, bis die Schutzkappe 13 frei drehbar ist und nicht mehr durch die durch die Öffnungen 17 ragenden elektrischen Kontakte 4 blockiert wird. In diesem Zustand wird die
Schutzkappe 13 infolge der Federkraft der vorgespannten
Spiralfeder 16 in die Ausgangsstellung zurückgedreht, in der die Öffnungen 17 der Schutzkappe 13 nicht in Überdeckung mit den elektrischen Kontakten 4 des zugehörigen
KontaktabSchnitts 2 stehen .
In Fig. 5 ist ein Leuchtmittel 20 mit Schutzvorrichtungen 21 in Form von mechanisch zu betätigenden Druckschaltern 22 dargestellt, welche beim dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel als Drucktaster ausgebildet sind. In Fig . 5A ist die Schutzvorrichtung 21 in einer aktivierten Stellung mit geöffnetem mechanisch zu betätigenden
Druckschalter 22 im demontierten Zustand des Leuchtmittels 20 dargestellt. In Fig. 5B ist die Schutzvorrichtung 21 in einer deaktivierten Stellung mit geschlossenem mechanisch zu betätigendem Druckschalter 22 im montierten Zustand des Leuchtmittels 20 dargestellt . Der mechanisch zu betätigende Druckschalter 22 umfasst ein Schaltelement 23, das von dem Kontaktabschnitt 2 , 3 zwischen den beiden elektrischen
Kontakten 4 nach außen vorsteht . Das Schaltelement 23 ist derart konisch ausgebildet , dass das Schaltelement 23 beim Einsetzen des Leuchtmittels 20 in eine Fassung 24 zwangsweise nach innen gedrückt wird und so den mechanisch zu
betätigenden Druckschalter 22 betätigt .
Wird das Leuchtmittel 20 in die Fassung 24 eingesetzt und werden die elektrischen Kontakte 4 mit den elektrischen
Kontakten 25 der Fassung 24 verbunden, wird das Schaltelement 23 zwangsläufig nach innen gedrückt, d.h. eingedrückt , und schließt auf diese Weise den mechanisch zu betätigenden
Druckschalter 22. Dabei wird ein Stromkreis 26 geschlossen, welcher die im Leuchtmittel 20 vorgesehene Leuchteinheit 27 mit Spannung versorgt .
Bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 20 ist jedem der beiden Kontaktabschnitte 2 , 3 eine
Schutzvorrichtung 21 in Form eines mechanisch zu betätigenden Druckschalters 22 zugeordnet . Die beiden mechanisch zu betätigenden Druckschalter 22 sind untereinander und mit der Leuchteinheit 27 so verschaltet , dass der Stromkreis 26, in dem die Leuchteinheit 27 vorgesehen ist , erst dann geschlossen wird, wenn beide Druckschalter 22 durch das
Einsetzen des Leuchtmittels 20 in die Fassung 24 geschlossen werden. Durch diese Verschaltung der mechanisch zu
betätigenden Druckschalter 22 untereinander wird
sichergestellt, dass die Berührungsspannung eines noch nicht in die Fassung 24 eingesetzten Kontaktabschnitts 2,3 im teilmontierten Zustand einen vorbestimmten Grenzwert nicht überschreitet . Die beiden mechanisch zu
betätigenden Druckschalter 22 sind vorzugsweise
federbelastet, so dass die Schutzvorrichtungen 21 beim
Entfernen des Leuchtmittels 20 aus der Fassung 24 von selbst wieder in die aktivierte Stellung übergehen .
In Fig . 6Ά ist ein Leuchtmittel 30 mit zwei Schaltelementen 31 pro Kontaktabschnitt 2 , 3 dargestellt . Dabei kann j edes Schaltelement 31 mit einem separaten mechanisch zu
betätigenden Druckschalter verbunden sein . Es können aber auch beide Schaltelemente 31 eines KontaktabSchnitts 2 , 3 mit einem einzigen mechanisch zu betätigenden Druckschalter verbunden sein . Der wenigstens eine mechanisch zu betätigende Druckschalter wird dann je nach Anordnung der Schaltelemente 31 geschlossen, wenn eines der Schaltelemente 31 oder beide Schaltelemente 31 beim Einsetzen des Leuchtmittels 30 in eine Fassung 32 eingedrückt werden . Die Schaltelemente 31 sind dazu vorzugsweise federbelastet , so dass sie gegen eine
Federkraft nach innen gedrückt werden können . In Fig . 6B ist das Leuchtmittel 30 in einem montierten Zustand dargestellt . Durch Kontakt mit der Fassung 32 ist im montierten Zustand j edes der Schaltelemente 31 nach innen eingedrückt , wodurch die mechanisch zu betätigenden Druckschalter der
Kontaktabschnitte 2 , 3 geschlossen sind . Bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel können die Schaltelemente 31 alternativ an einer beliebigen Stelle in den in der Fig. 6C dargestellten Abschnitten 33 vorgesehen sein, wobei in jedem der beiden Abschnitte 33 ein Schaltelement 31 vorgesehen sein muss . Dadurch wird
sichergestellt, dass die Schaltelemente 31 außerhalb der elektrischen Kontakte 4 des jeweiligen Kontaktabschnitts 2,3 vorgesehen sind. Durch diese Anordnung der Schaltelemente 31 wird sichergestellt, dass die Schaltelemente 31 eines
Kontaktabschnitts 2 , 3 erst dann nach innen eingedrückt sind, wenn der entsprechende Kontaktabschnitt 2 , 3 bereits so weit in die Fassung 32 eingesetzt worden ist , dass ein
versehentliches Berühren der elektrischen Kontakte 4 des entsprechenden Kontaktabschnitts 2,3 ausgeschlossen ist .
In Fig. 6D ist ein Kontaktabschnitt einer Schutzvor ichtung 36 dargestellt , der sich von der in der Fig . 6C dargestellten Schutzvorrichtung dadurch unterscheidet , dass außerhalb der Abschnitte 33 und seitlich zu den Kontakten 4 zwei weitere Schaltelemente 31 vorgesehen sind, wobei j eweils ein
Schaltelement 31 auf beiden Seiten der Verbindungslinie zwischen den Kontakten 4 angeordnet ist . Dies erhöht die Sicherheit , dass entsprechende Schaltelemente 31, wenn auch nicht zwingend alle Schaltelemente 31 , nur in einer Stellung eingedrückt sind, in der der Benutzer nicht versehentlich an die Kontakte 4 des entsprechenden KontaktabSchnitts 2 gelangen kann . Wenn nicht alle Schaltelemente 31 eines
Kontaktabschnitts 2 eingedrückt sein müssen, um die
Schutzvorrichtung zu deaktivieren, bietet es sich an, eine Mehrzahl von mechanisch zu betätigenden Schaltern parallel zu schalten, um den die Leuchteinheit umfassenden Stromkreis zu schließen . Wenn dagegen alle Schaltelemente 31 eines Kontaktabschnitts 2 eingedrückt sein müssen, damit die
Schutzvorrichtung in die deaktivierte Stellung gelangt, müssen die entsprechenden mechanisch zu betätigenden Schalter seriell angeordnet sein.
In Fig. 6E ist das Leuchtmittel 30 in eine Fassung 34 mit einem Schlitz 35 zur Aufnahme der elektrischen Kontakte 4 dargestellt. Da die elektrischen Kontakte 4 und die
Schaltelemente 31 der mechanisch zu betätigenden
Druckschalter in einer Reihe angeordnet sind, müssen die Schaltelemente 31 in diesem Fall breit genug ausgeführt sein, dass sie trotz des Spalts 35 der Fassung 34 weit genug eingedrückt werden, um den beziehungsweise die mechanisch zu betätigenden Druckschalter zu schließen. Ferner verjüngen sich die Schaltelemente 31 in Richtung ihrer freier Enden, damit die Schaltelemente 31 beim Einführen des
entsprechenden Kontaktabschnitts 2 in die Fassung nicht im Schlitz 35 blockieren. Die Schaitelemente 31 werden durch die Verjüngung eingedrückt und blockieren nicht das weitere Einführen des Kontaktabschnitts 2.
In den Fig. 7A und 7B ist ein Detail eines Leuchtmittels 40 dargestellt , bei dem die Schutz orrichtu g in Form eines mechanisch zu betätigenden Druckschalters ausgebildet ist. Die Schutzvorrichtung 41 umfasst ferner zwei Schaltelemente 43,44, die in unterschiedlichen Raumrichtungen aus dem
Gehäuse des Leuchtmittels 40 nach außen vorstehen . Jedes der beiden Schaitelemente 43,44 ist derart federbelastet , dass die Schaltelemente 43,44 infolge der Federkraft nach außen gedrückt werden . Das erste Schaltelement 43 ragt parallel zu den elektrischen Kontakten 4 des entsprechenden
Kontaktabschnitts 2 gegenüber diesem nach außen vor . Das zweite Schaltelement 44 ragt senkrecht zu dem ersten
Schaltelement 43 gegenüber dem Rand des Leuchtmittels 40 vor.
Beim Einsetzen des entsprechenden Kontaktabschnitts 2 in eine Fassung 45 einer Leuchte wird das erste Schaltelement 43 automatisch nach innen gedrückt. In dieser Stellung ist das zweite Schaltelement 44 freigegeben, um ebenfalls nach innen gedrückt zu werden. Dies ist dann der Fall, wenn der
entsprechende Kontaktabschnitt 2 vollständig in die Fassung 45 eingesetzt ist. Das zweite Schaltelement 44 gelangt dann in Anlage an eine Innenseite 46 der Fassung 45 bzw. der
Leuchte und wird infolgedessen eingedrückt. Das zweite
Schaltelement kann auch zum manuellen Eindrücken vorgesehen sein, nachdem das Leuchtmittel in die Fassung eingesetzt ist. Das zweite Schaltelement ist dann vorzugsweise leicht von außen zugänglich. Im eingedrückten Zustand des zweiten
Schaltelements 44 gelangt dieses in Kontakt mit dem
mechanisch zu betätigenden Druckschalter 42 und schließt diesen. In der entsprechenden Position des zweiten
Schaltelements 44 gelangt dieses in Eingriff mit einem federbelasteten Arretierelement 47, welches das zweite
Schaltelement 44 in seiner Stellung arretiert .
Das Arretierelement 47 ist mit dem ersten Schaltelement 43 verbunden, so dass das Arretierelement 47 und das zweite
Schaltelement 44 außer Eingriff gelangen, sobald das erste Schaltelement 43 nicht mehr durch die Fassung 45 nach innen gedrückt wird. Dies ist beim Demontieren des entsprechenden Kontaktabschnitts 2 der Fall. Das Arretierelement 47 wird dann zusammen mit dem ersten Schaltelement 43 infolge der
Federkraft des korrespondierenden Federmittels 48 nach außen verschoben . Dann gelangt das zweite Schaltelement 44, das nun nicht mehr in Anlage mit der Fassung 45 steht, ebenfalls infolge der Federkraft des korrespondierenden Federmittels 49 in die Ausgangsstellung zurück, wodurch der mechanisch zu
betätigende Druckschalter 42 geöffnet wird. Der mechanisch zu betätigende Druckschalter 42 steht dabei derart mit dem wenigstens einen Kontakt 4 des entsprechenden
Kontaktabschnitts 2 in elektrischer Verbindung, dass an dem wenigstens einen elektrischen Kontakt 4 des entsprechenden Kontaktabschnitts 2 eine Berührungsspannung anliegt , die einen vorgegebenen Grenzwert nicht überschreitet , wenn der mechanisch zu betätigende Druckschalter 42 geöffnet ist . Eine Berührung durch den Benutzer kann dann als ungefährlich angesehen werden .
In den Fig. 8A bis 8C ist ein Leuchtmittel 50 mit einer Schutz o richtung 51 an j edem der beiden Kontaktabschnitte 2 , 3 in Form eines mechanisch zu betätigenden Drehschalters 52 dargestellt . Diese Ausgestaltung des Leuchtmittels 50 ist zweckmäßig, wenn das Leuchtmittel 50 zur Herstellung des elektrischen Kontakts nach dem Einführen in eine Fassung beispielsweise um 90 0 gedreht werden muss. In Fig . 8A sind die Schut vorrichtungen 51 in einer aktivierten Stellung dargestellt . In dieser Stellung wird das Leuchtmittel 50 in der dargestellten Pfeilrichtung PI in eine Fassung
eingeschobe . Anschließend wird das Leuchtmittel 50
entsprechend der in der Fig . 8B dargestellten Pfeilrichtung P2 gedreht , um einen Kontakt zwischen den elektrischen
Kontakten 4 der Kontaktabschnitte 2 , 3 und den elektrischen Kontakten der Fassung herzustellen . In dieser Position befinden sich die mechanisch zu betätigenden Drehschalter 52 in einer geöffneten Stellung.
Wird das Leuchtmittel 50 weiter gedreht, behalten die äußeren Abschnitte 53 der mechanisch zu betätigenden Drehschalter 52 ihre Lage bei, während die inneren Abschnitte 54 der
mechanisch zu betätigenden Drehschalter 52 zusammen mit dem Rest des Leuchtmittels 50 weiter in Pfeilrichtung P2 gedreht werden. Durch diese zusätzliche Drehbewegung werden die mechanisch zu betätigenden Drehschalter 52 geschlossen. In der in der Fig. 8C dargestellten Stellung der mechanisch zu betätigenden Drehschalter 52 können diese über automatisch oder händisch zu betätigende Arretiervorrichtungen 55 arretiert werden .
Alternativ könnte auch vorgesehen sein, dass die Drehung des Leuchtmittels nach dem Einsetzen in die Fassung zum Schließen des Drehschalters führt . Der elektrisch leitende Kontakt zwischen den Kontakten und der Fassung wird dann erst
anschließend durch ein weitergehendes Verdrehen des
Leuchtmittels erreicht .
Bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel wird die Leuchteinheit 56 aus einer Vielzahl von LEDs 57 gebildet . Dabei sind die LEDs 57 in der endgültigen Stellung des Leuchtmittels 50 , in der die Schutzvo richtungen 51 in deaktivierter Stellung vorgesehen sind, in der gewünschten Abstrahlrichtung gegenüber der Fassung ausgerichtet . In den Fig . 9A bis 9C ist ein Leuchtmittel 60 mit
Schutzvorrichtungen 61 in Form von mechanisch zu betätigenden Drehschaltern 62 dargestellt . Dabei ist das Leuchtmittel 60 in Fig. 9A in einem Längsschnitt dargestellt. Die Fig. 9B zeigt das Leuchtmittel in einer Schnittansicht gemäß Ebene B- B der Fig. 9A bei geöffnetem Druckschalter, während Fig. 9C das Detail gemäß Fig. 9B bei geschlossenem Drehschalter zeigt.
Die drehbaren äußeren Abschnitte 63 der mechanisch zu
betätigende Drehschalter 62 weisen ein stiftförmiges
Schaltelement 64 auf, das gegen eine Federkraft nach innen eingedrückt werden kann. Darüber hinaus sind die drehbaren Abschnitte 63 der mechanisch zu betätigenden Drehschalter 62 über ein Federelement 65 mit einem feststehenden Abschnitt 66 des entsprechenden mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 verbunden. Dieses Federelement 65 sorgt dafür, dass die drehbaren Abschnitte 63 der mechanisch zu betätigenden
Drehschalter 62 in einer Ausgangsstellung eine definierte Lage einnehmen,
Beim Einsetzen des Leuchtmittels 60 in eine Fassung gelangt das stiftförmige Schaltelement 64 in Anlage an die Fassung und wird nach innen eingedrückt . In dieser Stellung greift das Schaltelement 64 unter ein Federelement 67 des
feststehenden Abschnitts 66 des Drehschalters 62. Zur
Inbetriebnahme des Leuchtmittels 60 muss dieses in der in die Fassung eingesetzten Stellung noch entsprechend der
dargestellten Pfeilrichtung P3 verdreht werden, wobei das Federelement 67 des feststehenden Abschnitts 66 des
mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 zusammengedrückt wird . Nach Abschluss der Drehbewegung nimmt das Federelement 67 des feststehenden Abschnitts 66 des mechanisch zu
betätigenden Drehschalters 62 wieder seine Ausgangsposition ein . In dieser Position wird der drehbare Abschnitt 63 des mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 gegen ein
versehentliches Zurückdrehen blockiert.
Beim Herausnehmen des Leuchtmittels 50 aus der Fassung wird das federbelastete, stiftfÖrmige Schaltelement 64 nach außen bewegt und gibt das Federelement 67 des feststehenden
Abschnitts 66 des mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 frei , so dass der drehbare Abschnitt 63 des mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 automatisch durch die
Federkraft der die beiden Abschnitte 63,66 des mechanisch zu betätigenden Drehschalters 62 verbindenden Federmittels 65 in die Ausgangslage zurückgedreht wird.
In Fig. 10 ist ein Leuchtmittel 70 mit einem elektrisch zu betätigenden Schalter 71 als Schutzvorrichtung 72 vorgesehen. Bei dieser Ausgestaltung des Leuchtmittels 70 ist ein
einziger zweipolig schaltender, elektrisch zu betätigender Schalter 71 ausreichend, um beide Kontaktabschnitte 2 , 3 gegenüber einem versehentlichen Stromschlag abzusichern .
Dabei ist der elektrisch zu betätigende Schalter so mit einem Sensorelement 73 und den Kontakten 4 der beiden
Kontaktabschnitte 2 , 3 verschaltet , dass über das
Sensorelement 73, bei dem es sich um ein Relais oder ein Relais handeln kann, nur dann Strom fließt , wenn das
Leuchtmittel 70 mit beiden Kontaktabschnitten 2 , 3 in eine Fassung 74 eingesetzt ist . Wird das Sensorelement 73 von Strom durchflössen, schließt es automatisch den elektrisch zu betätigenden Schalter 71 und die Leuchteinheit 75 wird mit Spannung versorgt . Die Einheit zwischen Sensorelement 73 und elektrisch betätigtem Schalter 71 ist selbsthaltend, bis die Fassung 74 wieder spannungsfrei geschaltet wird, und
vorzugsweise als Relais ausgebildet . Damit es zu keinem Kurzschluss kommen kann, wenn das
Leuchtmittel 70 versehentlich auf dem Kopf stehend in die dargestellte Fassung 74 eingesetzt wird, ist eine Sicherung 78 zwischen den Kontaktabschnitten 2,3 vorgesehen. Egal in welcher Einbaulage das Leuchtmittel 70 in die Fassung 74 eingesetzt wird, ein bedenklicher Betriebs zustand für den Monteur sowie die Fassung 74 etc. ist sicher verhindert. Im schlimmsten Falle muss die Sicherung 78 ausgetauscht werden, wozu die Sicherung 78 von außen leicht zugänglich und austauschbar vorgesehen sein kann.
Der in Fig. 10 dargestellte, elektrisch zu betätigende
Schalter 71 wird nur dann geschlossen, wenn das Leuchtmittel 70 in eine Fassung 74 eingesetzt wird, bei der zwei
elektrische Kontakte 76, die einander gegenüberliegenden Kontaktabschnitten 2,3 zugeordnet sind, untereinander elektrisch verbunden sind . Ein Starter 77 kann im System verbleiben oder aber alternativ durch eine Brücke ersetzt werden.
Ist dies nicht der Fall, kann die Schutzvorrichtung 71' als eine bei Einsetzen in die Fassung 74' leitende, hochohmige Verbindung zwischen den Kontaktabschnitten vorgesehen sein, Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist in dieser
Verbindung das den elektrisch zu betätigenden Schalter 72' ansteuernde Sensoreiement 73 vorgesehen, das hinreichend hochohmig ist, dass für den Monteur beim Einsetzen des
Leuchtmittels in die Fassung keine Gefahr eines Stromschlags besteht. Wenn beide Kontaktabschnitte 2,3 des Leuchtmittels in die korrespondierende Fassung 74 eingesetzt sind, ist das Sensorelement 73 stromdurchflossen und schließt automatisch den elektrisch zu betätigenden Schalter 72', so dass die Leuchteinheit 75 in dem entsprechenden, sekundären Stromkreis mit Spannung versorgt wird. Das Sensorelement 73 und der elektrisch zu betätigende Schalter 72 sind im Lastfalle selbsthaltend angeordnet.
In der Fig. 12 ist ein Leuchtmittel 80 mit einer
Schutzvorrichtung 81 in Form eines magnetisch zu betätigenden Schalters 82 dargestellt. Die Schutzvorrichtung 81 umfasst einen primären Stromkreis 83, der beim Einsetzen des
entsprechenden Kontaktabschnitts 2,3 in die Fassung 84 mit Spannung versorgt wird. In dem primären Stromkreis 83
befindet sich eine Spule 85, die im stromdurchflossenen
Zustand ein Magnetfeld erzeugt. Dieses Magnetfeld schließt den benachbart angeordneten magnetisch zu bestätigenden
Schalter 82. Dadurch wird ein sekundärer Stromkreis 86 geschlossen, der dann die Leuchteinheit 87 mit Spannung versorgt . In Fig. 13 ist ein Leuchtmittel 90 mit einer
Schutzvorrichtung 91 umfassend einen thermisch zu
betätigenden Schalter 92 dargestellt. Erst wenn beide
Kontaktabschnitte 2 , 3 in die Fassung einer Leuchte eingesetzt sind, fällt über einen primären Stromkreis 93 eine Spannung ab . Dieser Spannungsabfall bewirkt eine Erwärmung eines
HeizwiderStandes 94 in dem primären Stromkreis 93. Durch die von dem Heizwiderstand 94 erzeugte Wärme wird ein angrenzend angeordneter , thermisch zu betätigender Schalter 92
geschlossen . Dadurch wird ein sekundärer Stromkreis 95 geschlossen, in dem die Leuchteinheit 86 des Leuchtmittels 90 vorgesehen ist . In Fig. 14 ist ein zur Darstellung der Fig. 13 abgewandeltes Leuchtmittel 90 ' mit einer Schutzvorrichtung 91 ' in Form eines thermisch zu betätigenden Schalters 92 dargestellt. Im Unterschied zu dem Leuchtmittel 90 gemäß Fig. 13 ist im primären Stromkreis 93' ein Schalter 97 vorgesehen, der im Ausgangszustand geschlossen ist. Wenn beide Kontaktabschnitte 2,3 des Leuchtmittels 90 ' in die Fassung eingesetzt sind, wird der Heizwiderstand 94 demnach von Strom durchflössen und erwärmt sich. Infolgedessen wird der angrenzend vorgesehene thermisch zu betätigende Schalter 92 geschlossen. Dadurch wird der sekundäre Stromkreis 95' geschlossen, in dem sich neben der Leuchteinheit 96 auch ein Sensorelernent , etwa in Form eines Relais 98 , befindet . Dieses Sensorelement 98 sorgt durch Öffnen des Schalters 97 ' im primären Stromkreis 93 ' und Schließen eines parallel zu dem thermisch zu betätigenden
Schalter 92 angeordneten Schalters 99 für eine Selbsthaltung des sekundären Stromkreises 95' . Während des Betriebs des Leuchtmittels 30 ' wird letztlich ein paralleler Stromfluss durch den Heizwiderstand 94 unterbunden .
In der Fig . 15 ist ein System 100 umfassend eine Fassung 101 und ein Leuchtmittel 80' dargestellt , das ähnlich dem
Leuchtmittel 80 gemäß Fig. 11 ausgebildet ist und zwei magnetisch zu betätigende Schalter 82 ' aufv/eist . Die Fassung 101 bzw. die die Fassung 101 aufweisende Leuchte 102 weißt zwei Dauermagneten 103 auf, die im montierten Zustand des Leuchtmittels 80' in der Nähe der magnetisch zu betätigenden Schalter 82 ' (Reed-Kontakte ) angeordnet sind, wodurch die magnetisch zu betätigenden Schalter 82' geschlossen werden .
In der Fig . 16 ist ein Leuchtmittel 110 dargestellt , das eine SpannungsVerschleppung von einem zum anderen Kontaktabschnitt 2 , 3 sicher verhindert , die für den Monteur die Gefahr eines elektrischen Schlags bedeuten würde. Das Leuchtmittel 110 weist dazu eine Schutzvorrichtung 111 auf, die einen
zweipoligen Schalter 112 und ein Sensorelement 113 umfasst. Beim dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 110 sind das Sensorelement 113 und der zweipolige Schalter 112 in einem Relais zusammengefasst , bei dem es sich um ein
Kleinspannungsrelais handeln kann. Beim beidseitigen
Einsetzen des Leuchtmittels 110 in die Fassung 114 schließt sich ein primärer Stromkreis zwischen jeweils einem Kontakt 4 eines KontaktabSchnitts 2 , 3 zum anderen Kontakt 4 des
Kontaktabschnitts 2,3 und über den Starter 115 der Fassung 114 von einem zum anderen Kontaktabschnitt 2,3. Durch das Schließen des primären Stromkreises fällt über das
Sensorelement 113 eine Spannung ab, egal wie die Fassung 114 an sich verdrahtet ist (vgl. Figur 1A bis 1D) und schließt den zugeordneten zweipoligen Schalter 112 und damit einen sekundären Stromkreis zum Betrieb des Leuchteinheit 116. An den beiden weiteren Sensorelementen 117,118 liegt nun ebenfalls Spannung an . Den Sensorelementen 117 , 118 sind j eweils drei Schalter 119, 120 zugeordnet und so ausgelegt , dass ein Sensorelement 117,118 nur dann die zugehörigen
Schalter 119, 120 schließt, wenn das Sensorelement 119, 120 parallel nicht aber in Reihe mit dem Sensorelement 113 des primären Stromkreises angeordnet ist . Mithin schließt in der in Fig. 16 dargestellten Einbaulage das Sensorelement 117 die Schalter 119, so dass die Leuchteinheit 116 unter Spannung steht . Das Leuchtmittel 110 passt sich also eigenständig an die j eweilige Einbaulage des Leuchtmittels 110 in Bezug zur Fassung bzw. an die j eweils verwendete Fassung (vgl . Fig . 1A bis 1D) an, ohne dass es eines Eingriffs von Seiten des Monteurs bedarf. Gleichzeitig wird das Sensorelement 113 spannungsf ei geschaltet, so dass die Schalter 112 öffnen, denn die Stellung der Schalter 112 führt zu einer
Selbsthaltung des sekundären Stromkreises. Dies hat zur Folge, dass während des Betriebs der Leuchteinheit 116 der Starter öffnet und somit weder Schaden nehmen oder die elektrische Leistung mindern kann .
In der Fig. 17 ist ein Leuchtmittel 130 dargestellt, das eine Spannungsverschleppung von einem Kontaktabschnitt 2,3 zum gegenüberliegenden Kontaktabschnitt 2 , 3 verhindert , die zu einer Gefährdung des Monteurs des Leuchtmittels 130 führen könnte. Dabei kann das Leuchtmittel 130 auch dann betrieben werden, wenn eine unerwünschte Einbaulage des Leuchtmittels 130 in Bezug zur Fassung 131 realisiert wird. Das
Leuchtmittel 130 kann an den gewöhnlichen, aus dem Stand der Technik bekannten Fassungen (vgl. Fig. 1A bis 1D) betrieben werden, obwohl das Leuchtmittel 130 keinen Starter 132 oder keine Starterbrücke benötigt. Die beiden Kontaktabschnitte 2,3 sind über einen primären Stromkreis und einen sekundären Stromkreis miteinander verbunden . Der primäre Stromkreis ist durch den Widerstand des Sensorelements 133 und des
zusätzlichen Widerstands 134 hinreichend hochohmig (> 2 ΜΩ) , so dass der Monteur beim Einsetzen des Leuchtmittels 130 in die Fassung 131 keinen Stromschlag befürchten muss. Der sekundäre Stromkreis ist durch den Schalter 135 beim
Einsetzen des Leuchtmittels 130 in die Fassung 131 zunächst geöffnet . Fällt nach dem Einsetzen des Leuchtmittels 130 über den primären Stromkreis eine Spannung ab, wird der Schalter 135 elektrisch angesteuert über das Sensorelement 133 geschlossen, so dass die im sekundären Stromkreis vorgesehene Leuchteinheit 136 aufleuchtet. Es wird auf diese Weise sichergestellt, dass der sekundäre Stromkreis im
teilmontierten Zustand des Leuchtmittels 130 geöffnet ist . Mithin sind das Sensorelement 133 und der Schalter 135, die in einem Relais zusammengefasst sein können, Bestandteil einer Schutzvorrichtung zur Vermeidung einer ungewollten Spannungsverschleppung von einem zum anderen Kontaktabschnitt 2,3.
Würden die linken Kontakte der Fassung 131 gegenüber der Fig. 17 vertauscht oder stünde das Leuchtmittel 130 gegenüber der Darstellung in Fig. 17 auf dem Kopf, würde nach dem Einsetzen des Leuchtmittels 130 in die Fassung 131 zunächst kein Strom über den primären Stromkreis fließen . Dies würde vom Monteur jedoch als Signal und Aufforderung gewertet , einen mechanisch über eine Auslöseeinrichtung 137 zu betätigenden Schalter 138 umzulegen, wozu das Leuchtmittel 130 nicht aus der Fassung 131 entnommen werden müsste . Dadurch würde Spannung über den primären Stromkreis abfallen, der sekundäre Stromkreis geschlossen und die Leuchteinheit 136 leuchten .
Wenn das in Fig . 17 dargestellte Leuchtmittel 130
versehentlich in eine Fassung eingesetzt wird, in der die Netzspannung an den beiden Kontakten einer Seite der Fassung anliegt , kann kein kritischer Betriebszustand auftreten, da je nach Einbaulage des Leuchtmittels 130 entweder der
Schalter 138 oder die Sicherung 139 einen Kurzschluss
verhindern würden .
In der Fig . 18 ist ein Leuchtmittel 140 dargestellt, das vier Messeinrichtungen 141 umfasst , die eweils den Spannungsabfall an einem anderen Paar von Kontakten 4 des Leuchtmittels 140 erfassen. Die Kontaktpaare setzen sich jeweils aus einem Kontakt 4 des einen Kontaktabschnitts 2 und einem Kontakt 4 des anderen Kontaktabschnitts 3 zusammen. Dies wäre für die Funktion des Leuchtmittels 140 jedoch nicht zwingend erforderlich. Anhand der Größe des Spannungsabfalls lässt sich auf die Einbaulage des Leuchtmittels 140 bzw. auf die Verdrahtung der Fassung 142 schließen . Es lässt sich ebenfalls erkennen, ob die Fassung 142 in Reihe oder parallel zu wenigstens einer weiteren Fassung geschaltet ist . Eine nicht im Einzelnen dargestellte Logikschaltung ist
vorgesehen, die nach vorbestimmten Kriterien in Bezug auf die ermittelten Spannungsabfälle dafür sorgt , dass im
Leuchtmittel 140 vorgesehene , elektrisch zu betätigende
Schalter 143, 144 in geeigneter Weise geschlossen werden, um das Leuchtmittel 140 in geeigneter Weise zu betreiben . Ohne dass die Messeinrichtungen 141 vorbestimmte Spannungsabfälle ermittelt , verhindert die Stellung der Schalter 143 eine niederohmige Verbindung zwischen den beiden
Kontaktabschnitten 2 , 3 des Leuchtmittels 140, so dass der Monteur beim Einsetzen des Leuchtmittels 140 keinen
Stromschlag erhalten kann .
Bei der in Fig . 18 dargestellten Einbaulage würde eine
Messeinrichtung 141 die volle Netzspannung messen und die
Logikschaltung erkennen, dass das Leuchtmittel 140 an beiden Kontaktabschnitten 2 , 3 in die Fassung 142 eingesetzt ist und daraufhin die Schalter 143 schließen . Infolgedessen würde die Leuchteinheit 145 leuchten . Die Schalter 143, 144 sind im nicht vollständig in die Fassung 142 eingesetzten Zustand des Leuchtmittels 140 geöffnet , so dass in diesem Fall zwischen den Kontaktabschnitten 2 , 3 lediglich hochohmige Verbindungen über die Messeinrichtungen 141 bestehen. Dies bedeutet, dass die Schalter 141,143 Bestandteile der Schutzvorrichtung vor Spannungsverschleppung von einem zum anderen Kontaktabschnitt 2,3 im teilmontierten Zustand des Leuchtmittels 140
darstellen.
Für den Fall, dass die Netzspannung lediglich an den
Kontakten 4 eines Kontaktabschnitts 2,3 anliegt, was nur bei besonders verdrahteten Fassungen, etwa zum Betrieb von
Conversion LED Units, der Fall ist, wird einer der
Signalgeber 146, bei denen es sich vorliegend um optische Signalgeber in Form von Leuchteinheiten, vorzugsweise LED, handelt, in den Stromkreis geschaltet. Dies zeigt dem
Monteur, dass der Betrieb des Leuchtmittels 140 mit dieser Fassung nicht vorgesehen ist. Eine Gefährdung des Monteurs durch einen Stromschlag ist auch in diesem Falle
ausgeschlossen. Zur Vermeidung eines Kurzschlusses bei einer fehlerhaften Ansteuerung der Schalter 143,144 durch die Logikschaltung sind die Sicherungen 147 vorgesehen .
In der Fig . 19A ist ein Leuchtmittel 150 dargestellt , das zwei Kleinspannungsrelais 151 mit Vorschaltelektroniken 152 , 153 gemäß dem in Fig . 19B dargestellten Schaltplan aufweist . Der Schaltplan ist unter Verwendung international üblicher und dem Fachmann geläufiger Symbole dargestellt , so dass eine eingehende Erläuterung des Schaltplans entbehrlich ist . Der Schaltplan ist zwischen den in den in Fig . 19A dargestellten Kontakten 154-158 vorgesehen, die ebenfalls in der Fig. 19B eingetragen sind und für einen sicheren und geeigneten Betrieb der Leuchteinheit 159 sorgt . Die Relais 151 sind Bestandteil der Schutzvorrichtung gegenüber einer den Monteur gefährdenden SpannungsVerschleppung von einem zum anderen Kontaktabschnitt 2,3. Vorschaltelektroniken nach Fig. 19B oder in anderer Ausgestaltung können auch bei anderen VerSchaltungen der Leuchtmittel vorgesehen sein, auch wenn dies nicht jedes Mal explizit erwähnt wird. Insbesondere werden
Vorschaltelektroniken zusammen mit Kleinspannungsrelais verwendet, etwa um eine Platzersparnis zu erreichen. Die Vorschaltelektroniken dienen dann der Bereitstellung der Kleinspannung für das Schalten der Kleinspannungsrelais. Die Vorschaltelektroniken können dabei sowohl in die Fassung als auch in das Leuchtmittel integriert sein . Es bietet sich jedoch an, die Vorschaltelektronik in das Leuchtmittel zu integrieren, da dieses dann mit verschiedenen bzw. üblichen Fassungen betrieben werden kann.
Bei der dargestellten und insoweit bevorzugten
Vorspannungselektronik sind Schaltkontakte SK vorgesehen, die über wenigstens eines der dargestellten Kleinspannungsrelais 151 geschaltet werden . Wenn die Schutz orrichtung - im bestimmungsgemäßen Betrieb - in die nicht aktivierte Stellung gelangt, werden die Schaltkontakte SK geöffnet. Dadurch wird ein stromsenkendes Element SBE hinzugeschaltet, bei dem es sich bei der dargestellten und insoweit bevorzugten
Vorschaltelektronik um Kondensatoren handelt. Die Senkung des Stroms in der deaktivierten Stellung der Schutzvorrichtung ist möglich, weil die Haltespannung eines Relais im Regelfall deutlich geringer ist als die zum Spalten des Relais
benötigte Spannung. Mit der zuvor beschriebenen
Vorschaltelektronik kann folglich die
Verlustleistungsaufnahme während des bestimmungsgemäßen
Betriebs des Leuchtmittels 150 deutlich verringert werden. In der Fig. 20 ist ein Leuchtmittel 160 dargestellt, das im in die Fassung 161 eingesetzten Zustand mit der Fassung 161 und dem in der Fassung 161 vorgesehenen Starter 162 einen primären Stromkreis schließt . In dem primären Stromkreis ist ein Sensorelement 163 angeordnet, das nach dem Schließen des primären Stromkreises einen zweipoligen Schalter 164 schließt und einen einpoligen Schalter 164' öffnet. Dadurch wird der primäre Stromkreis geöffnet und der sekundäre Stromkreis, in dem sich die Leuchteinheit 165 befindet , geschlossen . Zudem wird eine Selbsthaltung des sekundären Stromkreises erreicht . Die Kombination von Sensorelement 163 und zweipoligem
Schalter 164 ist Bestandteil der Schutzvorrichtung, die den Monteur vor einem elektrischen Schlag im teilmontierten
Zustand schützt , da dann der sekundäre Stromkreis durch das Leuchtmittel 160 geöffnet ist .
Durch das Öffnen des primären Stromkreises und/oder durch die Sicherungen 166 wird ein Kurzschluss verhindert, der
entstehen könnte, wenn das Leuchtmittel 160 entgegen der Darstellung gemäß Fig . 20 auf dem Kopf stehend in die dort dargestellte Fassung 161 oder in eine anders verdrahtete Fassung eingesetzt werden würde . Es kann auch vorgesehen sein, dass der Kurzschluss zwar nicht verhindert aber die Auswirkung des Kurzschluss j edenfalls begrenzt werden kann .
In dem Fall , dass das Leuchtmittel 160 auf dem Kopf stehend in die Fassung 161 nach Fig . 20 eingesetzt wäre, würde ein Schalten des einpoligen Schalters 164 ' zu einer Unterbrechung des sekundären Stromkreises führen . Es würde also keine
Selbsthaltung des sekundären Stromkreises erreicht, sondern es käme höchstens zu einem Flackern der Leuchteinheit 165. Diesem Problem könnte j edoch begegnet werden, indem die Umpoleinrichtung 167 zum Umpolen der Kontakte 4 des rechten Kontaktabschnitts 3 in Bezug auf die Leuchteinheit 165 über den mechanischen Schalter 168 aktiviert wird. Dann würde das Leuchtmittel 160 wie in der in Fig. 20 dargestellten
Einbaulage funktionieren.
In der Fig. 21 ist ein Leuchtmittel 170 dargestellt, das in einer beliebigen Einbaulage mit den für den Betrieb mit
Leuchtstoffröhren vorgesehenen Fassungen (vgl. Fig. 1A bis 1D) betrieben werden kann und dem Monteur beim Einsetzen des Leuchtmittels in die Fassung nicht der Gefahr aussetzt, infolge Spannungsverschleppung von einem Kontaktabschnitt 2,3 zum anderen Kontaktabschnitt 2,3 einen elektrischen Schlag zu erhalten. Eine elektrische Verbindung im nicht vollständig eingesetzten Zustand des Leuchtmittels 170 ist nämlich über den geöff eten, elektrisch zu betätigenden Schalter 171 verhindert .
Das Leuchtmittel 170 bildet zusammen mit der jeweiligen
Fassung 172 einen primären Stromkreis , in dem die beiden Kontakte 4 des linken KontaktabSchnitts 2 über das
Sensorelement 173 und die beiden Kontakte 4 des rechten
Kontaktabschnitts 3 über die Sicherung 174 miteinander verbunden sind . Die beiden Kontaktabschnitte 4 sind im primären Stromkreis über die Fassung 172 und den dort
vorgesehenen Starter 175 miteinander verbunden . Die Sicherung 174 ist grundsätzlich auch entbehrlich, wenn das Leuchtmittel 170 lediglich mit Fassungen gemäß den Fig . 1A bis 1D
verwendet werden . Ist der primäre Stromkreis mit Einsetzen des Leuchtmittels 170 in die Fassung 172 geschlossen, werden die Schalter 171,176 über das Sensorelement 173 angesteuert . Das Sensorelement 173 und die Schalter 176, 171 sind bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 170 vorzugsweise in einem Relais zusammengefasst , bei dem es sich vorzugsweise um ein Kleinspannungsrelais mit und ohne
Vorschaltelektronik zur Bereitstellung der Kleinspannung zum Betrieb des Kleinspannungsrelais handelt. Das Relais ist Bestandteil der Schutzvorrichtung 185.
Anschließend stehen die beiden Sensorelemente 173,177 unter Spannung. Daher schaltet das Sensorelement 177 die beiden zugehörigen Schalter 178, was zu einem Umpolen der beiden Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 in Bezug auf die Leuchteinheit 179 führt. Das Sensorelement 177 und die
Schalter 178 sind beim dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 170 gemeinsam als Relais ausgeführt und bilden eine Umpoleinrichtung 180. Das Relais kann als ein
Kleinspannungsrelais mit und ohne Vorschaltelektronik zur Bereitstellung der Kleinspannung zum Betrieb des
Kleinspannungsrelais ausgebildet sein . Das Umpolen der Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 führt nun dazu, dass die Sensorelemente 173, 177 aber nicht mehr der Starter 175 unter Spannung steht . Die Sensorelemente 173,177 halten den sekundären Stromkreis über die Schalter 171, 176, 178 aufrecht (Selbsthaltung) . Dadurch liegt an der Leuchteinheit 179 dauerhaft Spannung an, bis die Fassung 172 spannungsfrei geschaltet oder das Leuchtmittel 170 aus der Fassung 172 entnommen wird . Die Leuchteinheit 179 weist vorzugsweise eine, insbesondere eine Mehrzahl von LED auf .
Wenn das Leuchtmittel 170 in der in Fig . 21 dargestellten Ausrichtung in eine Fassung eingesetzt wird, bei der die linken Kontakte vertauscht sind, also der Starter mit dem linken unteren Fassungskontakt verbunden ist (vgl . Fig. 1D) , oder wenn das Leuchtmittel 170 gegenüber der Darstellung gemäß Fig. 21 auf dem Kopf stehend in die dort dargestellte Fassung 172 eingesetzt wird (vgl. Fig. 1B) , erfolgt keine Umpolung der Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 des
Leuchtmittels 170. Die Schalter 178 und das Sensorelement 177 bleiben inaktiv . Es wird aber dennoch mit Einsetzen des Leuchtmittels 170 zunächst der primäre Stromkreis
geschlossen, wie dies zuvor bereits beschrieben wurde. Das Sensorelement 173 schaltet nun den Schalter 171 zum Schließen des sekundären Stromkreises zwischen beiden
Kontaktabschnitten 2,3. Nun liegt nicht nur Spannung am
Sensorelernent 173 , sondern auch an der Leuchteinheit 179 an. Der sekundäre Stromkreis ist selbsthaltend ausgestaltet, ohne dass es einer Umpolung der Kontakte 4 des linken
KontaktabSchnitts 2 des Leuchtmittels 170 bedarf . Das
Leuchtmittel 170 ist also in allen gängigen Fassungen für Leuchtstoffröhren zu betreiben (vgl . Fig . 1A bis 1D) , ohne dass der Monteur der Gefahr eines Stromschlags ausgesetzt ist , ohne dass ein kritischer Betriebs zustand entstehen kann und ohne dass der Monteur eingreifen muss , um die interne Verschaltung des Leuchtmittels 170 an die verwendete Fassung oder die Einbaulage des Leuchtmittels 170 anzupassen .
Selbst wenn das Leuchtmittel 170 mit einer Fassung betrieben wird, an der die Netzspannung an den beiden Kontakten einer Seite der Fassung abfällt , kann kein kritischer
Betriebszustand in Form eines Kurzschlusses entstehen, da in der Brücke zwischen den rechten Kontakten 4 eine Sicherung 174 vorgesehen ist und sich die Kontakte 4 des linken
Kontaktabschnitts 2 nicht niederohmig verbinden lassen . Das in der Fig. 22 dargestellte Leuchtmittel 170' basiert auf dem in der Fig. 21 dargestellten Leuchtmittel 170. Zusätzlich ist jedoch noch eine weitere, mechanisch über eine
Auslöseeinrichtung 184 etwa in Form eines Tasters oder dergleichen zu betätigende Umpoleinrichtung 182, umfassend den zweipoligen Schalter 183, zum Umpolen der Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 in Bezug auf die Leuchteinheit 179 vorgesehen. Ferner ist ein Signalgeber 181 parallel zu dem Sensorelement 177 geschaltet, bei dem es sich beim
dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel um eine vorzugsweise farbige LED handelt. Es wären aber auch andere optische oder akustische Signalgeber denkbar. Bei der dargestellten Einbaulage liegt beim Einsetzen des Leuchtmittels 170 in die Fassung an dem. in dem ersten
Stromkreis angeordneten Sensorelement 173 Spannung an.
Daraufhin werden die Schalter 171,176 von dem Sensorelement 173 umgelegt . Nun stehen beide Sensorelemente 173, 177 unter Spannung und das Sensorelement 177 schaltet die Schalter 178 zum Umpolen der Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 in Bezug auf die Leuchteinheit 179. Es leuchtet dann neben der Leuchteinheit 179 auch die LED 181, um dem Monteur
anzuzeigen, dass in entsprechendem Betriebs zustand beide Sensoren 173, 177 als Verbraucher in den Stromkreis geschaltet sind.
Um Energie einzusparen bzw . die Verluste gering zu halten, kann der Monteur nun den vorzugsweise im in die Fassung eingebauten Zustand des Leuchtmittels 170 von außen
zugängliche Auslöseeinrichtung 184 betätigen bekannter Art und so die dem Schalter 184 zugeordnete weitere Umpoleinrichtung 182 aktivieren. Es werden so die Kontakte 4 des linken Kontaktabschnitts 2 erneut gegenüber der
Leuchteinheit 179 vertauscht. Sodann liegt an dem
Sensorelement 177 keine Spannung mehr an und der
entsprechende elektrische Verlust wird eingespart, ohne dass dies den Betrieb der Leuchteinheit 179 beeinträchtigen würde, da an dem Sensorelement 173 noch Spannung anliegt, so dass eine Selbsthaltung des sekundären Stromkreises erreicht wird, die dafür sorgt, dass an der Leuchteinheit 179 dauerhaft Spannung anliegt.
Der Schalter 182 ist im eingebauten Zustand des Leuchtmittels 170' leicht zugänglich. Damit wird vermieden, dass das
Leuchtmittel 170' zum Betätigen des Schalters aus der Fassung entnommen werden muss .
In der Fig . 23 ist ein Leuchtmittel 190 dargestellt , das einerseits eine Spannungs erschleppung zwischen den
Kontaktabschnitten 2 , 3 vermeidet und andererseits eine nachteilige Einbaulage anzeigt, ohne dass es zu einer
Beschädigung des Leuchtmittels 190 oder einem kritischen Betriebs zustand in der Fassung kommt . In der in Fig . 23 dargestellten Einbaulage wird durch Einsetzen des
Leuchtmittels 190 ein primärer Stromkreis geschlossen, der die beiden Sicherungen 191 , den Starter 192 und das
Sensorelement 193 mit einbezieht . Das Sensorelement 193 schaltet nun die zugeordneten Schalter 194 , welche bei dem dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel 190 mit dem Sensorelement 173 in einem Relais , bedarfsweise
Halbleiterrelais und/oder Kleinspannungsrelais ,
zusammengefasst sind. Es wird somit der sekundäre Stromkreis erst im eingesetzten Zustand des Leuchtmittels 190 geschlossen und die Leuchteinheit 195 betrieben . Mithin sind das Sensorelement 193 und die Schalter 194 bzw. der
zweipolige Schalter 194 Teil der Schutz orrichtung, welche die Gefahr für den Monteur, einen Stromschlag zu erhalten, verhindert .
In dem Fall , dass das Leuchtmittel 190 entgegen der
Darstellung gemäß Fig . 23 auf dem Kopf stehend in die Fassung 196 eingesetzt wäre oder die beiden rechten Kontakte der Fassung 196 gegeneinander vertauscht wären, ist der parallel zur Leuchteinheit 195 fließende Strom deutlich höher als der durch die Leuchteinheit 195 fließende Strom. Dies ist
nachteilig und führt zum Auslösen eines Sensorelements 197 in Form einer Messelektronik oder eines Thermoschalters . Dadurch wird ein Schalter 198 geöffnet und ein Signalelement 199 aktiviert , das die nachteilige Verschaltung anzeigt . Der Monteur kann nun über einen Schalter 200 oder eine andere Einrichtung eine Umpoleinrichtung 201 zum Umpolen der
Kontakte 4 des rechten KontaktabSchnitts 3 in Bezug auf die Leuchteinheit 195 betätigen . Der nachteilige Betriebs zustand ist behoben und der Signalgeber 199 kann über eine
entsprechende Rücksetzeinrichtung 202 wieder in seine
Ausgangsposition zurückgesetzt werde . Die Rücksetzeinrichtung 202 ist so ausgebildet und
vorgesehen, dass die Rücksetzeinrichtung 202 ohne weiteres von außen zugänglich ist, wenn das Leuchtmittel 190 in die Fassung 196 eingesetzt ist . In der Fig. 24 ist eine Abwandlung des Leuchtmittels 170 aus Fig . 21 dargestellt . Gleiche Bauteile sind dabei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet . Im Unterschied zu dem in Fig . 21 dargestellten Leuchtmittel 170 ist das Sensorelement 173 durch die drei Sensorelemente 173a ersetzt worden. Ferner ist der elektrisch zu betätigende Schalter 171 durch die drei Schalter 171a ersetzt worden, um die Spannungsfestigkeit der Schaltung zu erhöhen. Ferner wurde die Verschaltung so abgewandelt, dass auf den Knoten zwischen der Sicherung 174, dem Kontakt 4 und dem Schalter 176 verzichtet wurde. In
Gegensatz dazu existiert nun eine direkte elektrische
Verbindung zwischen den Schaltern 176 und 171a. Auf diese Weise kann die insgesamt erforderliche Zahl von Schaltern zur Absicherung der geforderten Spannungsfestigkeit vermindert werden. Im vorliegenden Fall sind zwei Schalter in der
Verbindung zwischen dem Schalter 176 und der Sicherung 174 eingespart worden. Hohe Spannungsfestigkeiten können
grundsätzlich durch die Verwendung von sogenannten Reedrelais begünstigt werden. Andere Sensorelemente sind aber dennoch möglich .
Durch die Mehrzahl von Schaltern 171a kann zudem mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden, dass sich die Schutzvorrichtung von der deaktivierten Stellung wieder in die aktivierte Stellung überführen lässt, um den Benutzer erneut vor einem versehentlichen Stromschlag zu schützen. Selbst wenn einer der Schalter 171a infolge eines Klebens der entsprechenden Kontakte nicht mehr öffnen sollte, kann die Schutzvorrichtung durch das Öffnen eines anderen Schalters 171a wieder die aktivierte Stellung einnehmen. Dadurch kann zwar die Spannungsfestigkeit in der aktivierten Stellung der Schutzvorrichtung herabgesetzt werden. Dies kann aber bei geeigneter Auslegung der Schutzvorrichtung, beispielsweise durch Verwendung eines weiteren Schalters, kompensiert werden. Sollte die Spannungsfestigkeit keinen limitierenden Faktor darstellen, dürften zwei in Reihe angeordnete Schalter ausreichend sein, da ein Kleben von Schaltern bei der zu erwartenden Lebensdauer des Leuchtmittels unwahrscheinlich ist .
In Abwandlung zu dem in Fig. 24 dargestellten Leuchtmittel könnten die Sensorelemente 173a auch parallel zueinander geschaltet werden, was jedoch weniger bevorzugt ist, weil dann der Strom auf die Sensorelemente 173a aufgeteilt werden muss . Alternativ können die Sensorelemente 173a auch durch ein einziges Sensorelement ersetz werden . Wenn lediglich Fehlfunktionen durch das Kleben der Kontakte der Schalter 171a, also etwa das Verschweißen der Kontakte miteinander unter Ausbildung eine dauerhaften elektrischen Verbindung, verhindert werden sollen, sollte es ausreichend sein, zwei Schalter 171a vorzusehen, die über ein einziges Sensorelement 173a geschaltet werden .
In der Fig . 25 ist ein Leuchtmittel 210 dargestellt , das eine weitere Abwandlung des Leuchtmittels 170 aus Fig . 21
darstellt . Nach dem Einsetzen des Leuchtmittels 210 in eine korrespondierende Fassung 211 wird der Strompfad von dem an Spannung angeschlossenen Kontakt L über den Kontakt 4 , das Sensorelement 212, die Sensorelemente 213,214, den Schalter 215 , den Starter 216 und den gebrückten Kontaktabschnitt 217 der gegenüberliegenden Seite zum geerdeten Kontakt N
geschlosse . Infolgedessen werden die Sensorelemente
212,213,214 stromdurchflössen und es schließen sich die
Schalter 218,219 während der als Wechsler ausgebildete
Schalter 220 umgeschaltet und der Schalter 215 geöffnet wird . Nun fließt der Strom vom stromführenden Kontakt L über den Schalter 218 , parallel über die Leuchteinheit 221 und die Sensorelemente 213,214, über den Umschalter 220 und die
Schalter 219 zum geerdeten Kontakt N. Das Sensorelement 212 bleibt weiter stromdurchflossen und verharrt in
Selbsthaltung.
Erst über die Schalter 219 der Schutzvorrichtung 222 werden die Kontaktabschnitte 2 , 3 elektrisch über das Leuchtmittel 210 verbunden . Infolge der in Reihe angeordneten Schalter 219,220 wird die Spannungsfestigkeit , beim dargestellten und insoweit bevorzugten Leuchtmittel auf 3 kV erhöht .
Nicht dargestellt ist , dass die Sensorelemente 213, 214 auch parallel, insbesondere j eweils parallel zur Leuchteinheit 221 vorgesehen sein können. In der Brücke des rechten
Kontaktabschnitts 217 ist eine Sicherung zur Vermeidung einer seitenimmanenten Spannungsverschleppung vorgesehen .
Wird das Leuchtmittel 210 in auf dem Kopf stehender
Ausrichtung in die Fassung 211 eingesetzt , so wird in analoger Weise ein Strompfad über den Starter 216
geschlossen, wie dies bereits zuvor beschrieben worden ist . Die Sensorelemente 213,214 würden dann den Schalter 220 umschalten und die Schalter 219 schließen . Das Sensorelement 212 wird in dieser Einbaulage im Vergleich zu der in Fig. 25 dargestellten Einbaulage von einem geringeren Strom
durchflössen, wenn die in Reihe angeordneten Schalter
220 , 219 , den elektrischen Kontakt z m rechten
Kontaktabschnitt 3 geschlossen haben . Die über das
Sensorelement 212 angesteuerten Schalter 215,218 werden in dieser Einbaulage daher nicht betätigt . Um. eine
Seitenimmanente Spannungsverschleppung am rechten Kontaktabschnitt 3 sicher zu verhindern, ist dort eine weitere Sicherung vorgesehen.
Bei dem in der Fig. 26 dargestellten Leuchtmittel 210' handelt es sich um eine Abwandlung des Leuchtmittels 210 aus der Fig. 25. Die grundsätzliche Funktion der Leuchtmittel 210 , 210 ' hinsichtlich des Schutzes gegenüber eines
Stromschlags und der hierfür vorgesehenen Schutzvorrichtungen 222,222' ist vergleichbar. Bei dem in Fig. 26 dargestellten Leuchtmittel 210' werden allerdings der Schalter 219 und die zwei Sensorelemente 214 des Leuchtmittels 210 der Fig. 25 eingespart. Dies kann zwar je nach der Auswahl der übrigen Bauelemente des Leuchtmittels 210' zu einer verringerten Spannungsfestigkeit der Schutzvorrichtung führen. Diesem kann jedoch durch geeignete Maßnahmen begegnet werden.
Unabhängig von der Frage der Spannungsfestigkeit der
Schutzvorrichtung kann bei dem in der Fig. 26 dargestellten Leuchtmittel 210 ' toleriert werden, dass ein Schalter 219, 220 222 ' , beispielsweise durch häufiges Schalten, infolge eines Verklebens der entsprechenden Kontakte dauerhaft geschlossen bleibt und auch beim Entfernen des Leuchtmittels 210 ' aus der Fassung 211 nicht mehr in seinen Ursprungszustand
zurückkehrt . Auch wenn dieser Fall eintritt , ist ein weiterer Schalter 219,220 vorgesehen, der ausreicht , um die
Schutzvorrichtung 222 ' in eine aktivierte Stellung zu bringen, auch wenn diese nicht identisch mit der
ursprünglichen aktivierten Stellung der Schutzvorrichtung 222 ' ohne den klebenden Schalter 219,220 ist . Dabei ist es grundsätzlich egal, ob der Schalter 219 oder der als
Umschalter ausgebildete Schalter 220 in der Position kleben bleibt, die der jeweilige Schalter 219,220 in der deaktivierten Stellung der Schutzvorrichtung 222 ' einnimmt .
Bei dem in der Fig. 27 dargestellten Leuchtmittel 210'' handelt es sich um eine Abwandlung des Leuchtmittels 210' aus der Fig. 26. Bei dem Leuchtmittel 210'' ist das Sensorelement 213' als Teil eines Kleinspannungsrelais ausgebildet und einer Treiberelektronik 214 nachgeschaltet, welche die Licht emittierenden LEDs 215 mit Spannung versorgt. In diesem Falle handelt es sich um eine Gleichspannung, die geeignet ist und ausgenutzt werden kann, um das Sensorelement 213'
anzusteuern, ohne hierzu eine zusätzliche Vorschaltelektronik vorsehen zu müssen. Die Treiberelektronik und die LEDs sind bei dem Leuchtmittel 210' aus der Fig. 26 der Einfachheit halber zum Leuchtmittel 221 zusammengefasst .
Next Patent: COMPOSITIONS AND USE OF SULFASALAZINE
