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Patent Searching and Data


Title:
LARGE-AREA WASHER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1995/016088
Kind Code:
A1
Abstract:
A large-surface plain washer (1) has an opening (5) for inserting a fastener. Engagement elements (13) that increase the engagement with a plate and/or web to be fastened are provided at the surface of the washer (1) that faces in the fastening direction. In addition, projecting spacers (17) shaped as tongues (26) that become effective when several washers (1) are stacked are provided at the lower side of the washer (1). The free end of these tongues (26) may be supported on the top side of the plain washer located directly underneath, so that the washers may be stacked without causing the engagement elements (13) of different washers (1) to engage each other. Individual washers (1) may thus be easily separated from a stack of washers (1), either by rotating or by moving the lowermost washer.

Inventors:
�STERLE
Helmut, Baumgartner
Stefan
Application Number:
PCT/EP1994/004038
Publication Date:
June 15, 1995
Filing Date:
December 05, 1994
Export Citation:
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Assignee:
SFS INDUSTRIE HOLDING AG �STERLE
Helmut, Baumgartner
Stefan
International Classes:
E04D3/36; E04D5/14; F16B43/00; (IPC1-7): E04D5/14; E04D3/36; F16B43/00
Foreign References:
US4763456A
EP0256589A1
CH608080A5
US4726164A
EP0427120A1
EP0529690A1
DE4008782A
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Claims:
Patentansprüche
1. Großflächige Unterlegscheibe mit einer Öffnung (5) zum Einsetzen eines Befestigers (6), welche an der in Befestigungsrichtung weisenden Oberfläche vorstehende, die Reibung gegenüber einer und/oder den Eingriff in eine zu befestigende(n) Platte und/oder Bahn (3) erhöhende Elemente (13) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberseite und/ oder der Unterseite der Unterlegscheibe (1 ) vorstehende, bei der Stapelung mehrerer Un¬ terlegscheiben (1 ) wirksame Abstandhalter (17) in Form von Laschen (26), Stegen, Erhe¬ bungen, Noppen, Stiften oder dergleichen vorgesehen sind, und daß die Höhe (H) der Ab¬ standhalter (17) von deren Fuß aus bis zur höchsten Erhebung von der Unterlegschei¬ be (1 ) weg wenigstens gleich der Höhe (L) der an der Unterseite der Unteriegscheibe (1 ) vorstehenden Elemente (13) ist.
2. Unterlegscheibe nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (17) als aus der Unterlegscheibe (1 ) ausgestanzte und nach unten oder nach oben gebogene Laschen (26) ausgeführt sind.
3. Unterlegscheibe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abgebogenen La sehen (26) und die dadurch gebildeten Löcher (20) jeweils eine Rechteckform aufweisen.
4. Unterlegscheibe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung von Abstand¬ haltern (17) an zwei einander gegenüberliegenden Rändern eines rechteckigen Lo¬ ches (20) Laschen (26) nach unten oder nach oben gebogen sind.
5. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beidsei tig der Öffnung (5) in der Unterlegscheibe (1 ) zur Aufnahme eines Befestigers (6) jeweils wenigstens je ein Abstandhalter (17) ausgebildet oder angeordnet ist.
6. Unterlegscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (5) und die wenigstens zwei Abstandhalter (17) auf der gemeinsamen Längsmittelachse (22) der Un¬ terlegscheibe (1 ) liegen.
7. Unterlegscheibe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch die Öff¬ nung (5) und die wenigstens zwei Abstandhalter (17) gelegte Achse (27) gegenüber der Längsmittelachse (22) der Unterlegscheibe (1 ) um bis zu einem spitzen Winkel (W3) von etwa 10°, vorzugsweise um annähernd 5°, verdreht ist.
8. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab¬ stand der beiden Abstandhalter (17) zu beiden Seiten der Öffnung (5) hin verschieden groß ist.
9. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Laschen (26) ausgebildeten Abstandhalter (17) im rechten Winkel zur Ebene der Unterleg¬ scheibe (1 ) ausgerichtet sind.
10. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lasche (26) ausgebildeten Abstandhalter (17) spitzwinklig gegenüber der Ebene der Un¬ terlegscheiben (1 ) geneigt sind.
11. 1 1.
12. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die als Lasche (26) ausgebildeten Abstandhalter (17) spitzwinklig gegenüber der Ebene der Un¬ terlegscheiben (1 ) in die dem in der Unterlegscheibe (1 ) gebildeten Loch (20) abgewandte Richtung geneigt sind.
13. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (17) von am Außenrand der Unterlegscheibe (1 ) abgebogenen Abschnit¬ ten (28) gebildet sind.
14. Unterlegscheibe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (17) von an den Außenecken abgebogenen Abschnitten oder Laschen (26) gebildet sind.
15. Unterlegscheibe nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die am Außen rand der Unterlegscheibe (1 ) ausgebildeten Abstandhalter (17) spitzwinklig gegen den In¬ nenbereich der Unterlegscheibe (1 ) gebogen sind.
16. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die am Außenrand der Unterlegscheibe (1 ) ausgebildeten Abstandhalter (17) zur Gänze umge¬ bogen sind, so daß deren auf der Unterseite oder auf der Oberseite der Unterlegschei be (1 ) aufliegende Dicke die Höhe des Abstandhalters (17) bildet.
17. Unterlegscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 1 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandhalter (17) von in Öffnungen (5) an der Unterlegscheibe (1 ) eingesetzten, z.B. durch Preßsitz oder federnde Rastelemente gehaltenen, getrennt gefertigten Teilen (29) gebildet sind.
Description:
Großflächige Unterlegscheibe

Die Erfindung betrifft eine großflächige Unterlegscheibe der im Oberbegriff des Patentan¬ spruchs 1 angegebenen Art.

Eine solche Unterlegscheibe ist aus der US 47 63 456 und aus der US 47 87 188 bekannt.

Derartige Unterlegscheiben werden in der Regel bei der Befestigung ein- oder mehrschichtiger Dachbahnen und/oder einer Isolierschicht auf einem festen Unterbau eingesetzt. Um eine ent¬ sprechende Halterung der abdeckenden Dachbahn zu erzielen, sind bei der aus der US 47 63 456 bekannten großflächigen Unterlegscheibe an der Unterseite in Befestigungs¬ richtung weisende Spitzen und bei der aus der US 47 87 188 bekannten großflächigen Unter¬ legscheibe an der Unterseite in Befestigungsrichtung weisende Zacken als vorstehende Ele- mente vorgesehen, welche die Dachbahn durchbohren, also Eingriffselemente sind, die in die Dachbahn eingreifen bzw. die Dachbahn nicht durchbohren, also lediglich die Reibung zwi¬ schen der Dachbahn und der Unterlegscheibe erhöhen. Durch entsprechende Sogbelastung auf die Dachbahn entstehen relativ hohe Kräfte, so daß das Bestreben besteht, die Dachbahn unter dem Befestiger oder unter der Unterlegscheibe herauszuziehen. Die an der Unterseite der Unterlegscheiben vorstehenden Elemente, die den Eingriff verbessern bzw. die Reibung er¬ höhen, sollen dabei eine entsprechende Sicherheit der Befestigungsstelle gewährleisten.

Auf der anderen Seite ist die Notwendigkeit gegeben, die Verschraubung auf einem geneigten Dach oder einem Flachdach maschinell vornehmen zu können, wobei in irgendeiner Form eine Magazinierung sowohl der Schrauben als auch der Unterlegscheiben erforderlich ist. Da die wirkungsvollste Art der Magazinierung der Unterlegscheiben auch vom benötigten Platzbedarf her gesehen die Übereinanderstapelung darstellt, ergeben sich Probleme mit den von den Un¬ terlegscheiben vorstehenden Elementen. Für eine Vereinzelung der Unterlegscheiben in einem entsprechenden Einschraubgerät ist es notwendig, daß die übereinanderliegenden Unterleg¬ scheiben oder zumindest die jeweils zuunterst liegende Unterlegscheibe gegenüber dem dar- überliegenden Stapel verschoben oder verdreht werden kann. Die vorstehenden Elemente, die zur Erhöhung der Reibung oder des Eingriffs vorgesehen sind, sind dabei hindernd im Wege.

Das gleiche Problem besteht auch bei einer bekannten Unterlegscheibe (DE-AS 12 69 840), bei der als Abstandhalter wirkende Einpressungen mit Zungen vorgesehen sind, welche bei übereinanderliegenden Unterlegscheiben eine Vereinzelung ebenfalls behindern können.

Die Erfindung hat sich daher zur Aufgabe gestellt, eine großflächige Unterlegscheibe der ein- gangs genannten Art so auszubilden, daß sie trotz des Vorhandenseins von vorstehenden Ele¬ menten zum Erhöhen der Reibung oder dos Eingriffs in einfacher Weise aus einer gestapelten Anordnung vereinzelt, also gegenüber einer oder mehreren darüberliegenden weiteren Unter¬ legscheiben verschoben oder verdreht werden kann.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst.

Durch die vorliegende Erfindung werden bei einer großflächigen Unterlegscheibe also zusätzli¬ che Abstandhalter vorgesehen, welche gewährleisten, daß die vorstehenden Elemente, wel¬ che zum Erhöhen der Reibung oder des Eingriffs vorgesehen sind, keinen störenden Einfluß auf die Oberseite der darunterliegenden Unterlegscheibe ausüben, was vor allem bei großflä- chigen Unteriegscheiben von besonderem Vorteil ist, bei denen die vorstehenden Elemente, die zur Erhöhung der Reibung vorgesehen sind, aus einer Beschichtung bestehen. Es besteht daher die Möglichkeit, übereinanderliegende Unterlegscheiben gegeneinander um deren Mittel¬ achse zu verdrehen oder gegebenenfalls in Längsrichtung gegeneinander zu verschieben, ohne daß deren vorstehende Elemente, die zum Erhöhen der Reibung oder des Eingriffs vorgesehen sind, auf die jeweils darunterliegende Unterlegscheibe störend einwirken können. Gerade dann, wenn die Unterlegscheiben verzinkt ausgeführt oder mit einer anderen Oberflächenbe¬ handlung versehen wurden, ist dies von besonderer Bedeutung.

Die erfindungsgemäßen Maßnahmen betreffen also eine spezielle Ausgestaltung ari einer Un¬ terlegscheibe, die eine optimale Stapelung mehrerer Unterlegscheiben in einer entsprechenden Verarbeitungsvorrichtung ermöglichen, so daß dann in dieser Verarbeitungsvorrichtung auch eine sehr einfache und störungsfreie Vereinzelung stattfinden kann.

Die erfindungsgemäßen Maßnahmen können durch relativ einfache technische Mittel bewerk¬ stelligt werden. Eine Ausführungsvariante sieht vor, daß die Abstandhalter als aus der Unter¬ legscheibe ausgestanzte und nach unten oder nach oben gebogene Laschen ausgeführt sind. Dies ist eine sehr einfache Lösung, mit der eine optimale gegenseitige Abstützung der überein¬ ander gestapelten Unterlegscheiben möglich ist. In diesem Zusammenhang ist es wirkungs-

voll, wenn die abgebogenen Laschen und die dadurch gebildeten Löcher jeweils eine Recht¬ eckform aufweisen. Dadurch ergibt sich am frei auskragenden Endbereich der Lasche eine re¬ lativ lange Abstützkante, so daß auch ein Kippen der Unterlegscheibe in einem Stapel best¬ möglich verhindert ist.

Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß zur Bildung von Abstandhaltern an zwei einander gegenüberliegenden Rändern eines rechteckigen Loches Laschen nach unten oder nach oben gebogen sind. Dabei wäre es auch denkbar, daß die Lasche am einen Rand nach oben und am gegenüberliegenden Rand nach unten abgebogen wird. Durch jeweils zwei mit geringem Ab¬ stand voneinander angeordnete Abstandhalter, welche natürlich mehrfach, zumindest aber in zweifacher Ausführung vorhanden sind, ergibt sich eine relativ stabile Abstützung mit großer Kippsicherheit.

Gerade dann, wenn eine Unterlegscheibe mit einer mittigen Öffnung zur Durchführung eines Befestigers eingesetzt wird, ist es zweckmäßig, daß beidseitig der Öffnung in der Unterleg¬ scheibe zur Aufnahme eines Befestigers jeweils wenigstens je ein Abstandhalter ausgebildet oder angeordnet ist. Somit ist vom Zentrum der Unterlegscheibe aus nach zwei Richtungen hin eine entsprechende Abstützung zum gegenseitigen Abstandhalten vorgesehen.

Gemäß einer besonderen Ausführungsmöglichkeit liegen dabei die Öffnung und die wenig¬ stens zwei Abstandhalter auf der gemeinsamen Längsmittelachse der Unterlegscheibe. Diese Lösung erscheint aus fertigungstechnischen Gründen am einfachsten. Um jedoch eine ent- sprechende Abstimmung auf an der Unterlegscheibe vorhandene Versteifungselemente wie Sicken oder dergleichen zu berücksichtigen, sind gegebenenfalls zusätzliche Ausführungsva¬ rianten zweckmäßig, um einen entsprechend großen Versch venk- oder Verschiebebereich zweier übereinander gestapelter Unterlegscheiben zu ermöglichen. Eine solche Variante sieht vor, daß eine durch die Öffnung und die wenigstens zwei Abstandhalter gelegte Achse gegen- über der Längsmittelachse der Unterlegscheibe um bis zu einem spitzen Winkel von etwa 10°, vorzugsweise um annähernd 5°, verdreht ist. Es ist dann beispielsweise ein wesentlich größe¬ rer Verschwenkwinkel der übereinander zu stapelnden Unterlegscheiben möglich, ohne daß die Abstandhalter mit eventuell vorhandenen Versteifungselementen in Eingriff kommen.

Eine weitere Lösungsmöglichkeit sieht dabei vor, daß der Abstand der beiden Abstandhalter zu beiden Seiten der Öffnung hin verschieden groß ist. Diese Ausführungsvariante kann bei speziellen Erfordernissen für die Vereinzelung von Unterlegscheiben von Vorteil sein.

Eine aus Fertigungsgründen vorteilhafte Ausgestaltung liegt darin, daß die als Laschen ausge¬ bildeten Abstandhalter im rechten Winkel zur Ebene der Unterlegscheibe ausgerichtet sind. Überall dort, wo eine solche Ausgestaltung anwendbar ist, erscheint dies die zweckmäßigste Herstellungsform. Gerade dann aber, wenn darauf zu achten ist, daß bei den übereinander zu stapelnden Unterlegscheiben die jeweiligen Abstandhalter nicht in entsprechende Löcher der nächstfolgenden Unterlegscheibe eingreifen können, sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Wenn die Abstandhalter nämlich in ein entsprechendes Loch an der nächstfolgenden Unterleg¬ scheibe eingreifen können, dann ist die Wirkung als Abstandhalter verloren, da dann ja wieder die vorstehenden Elemente mit der Oberseite der folgenden Unterlegscheibe im Eingriff ste- hen. In diesem Fall wird vorgeschlagen, wenn die als Lasche ausgebildeten Abstandhalter spitzwinklig gegenüber der Ebene der Unterlegscheiben geneigt sind. In diesem Zusammen¬ hang ist es wohl am vorteilhaftesten, daß die als Lasche ausgebildeten Abstandhalter spitz¬ winklig gegenüber der Ebene der Unterlegscheiben in die dem in der Unterlegscheibe gebilde¬ ten Loch abgewandte Richtung geneigt sind. Es ist dann stets gewährleistet, daß die Laschen auf einem vollen Materialabschnitt der folgenden Unterlegscheibe abgestützt sind und keines¬ falls in das beim Abbiegen der Lasche gebildete Loch eingreifen können.

Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß die Abstandhalter von am Außenrand der Un¬ terlegscheibe abgebogenen Abschnitten gebildet sind. Es können also am Randbereich der Un¬ terlegscheibe entsprechend kurze oder längere Abschnitte abgebogen werden, welche dafür sorgen, daß die Unterlegscheiben eben über diese Abschnitte als Abstandhalter gegenseitig abgestützt sind und damit verhindern, daß sich die vorstehenden Elemente auf der Oberseite der nächstfolgenden Unterlegscheibe abstützen.

Wenn die Abstandhalter von an den Außenecken abgebogenen Abschnitten oder Laschen ge¬ bildet sind, kann dadurch eine wesentliche Materialeinsparung erzielt werden, da bei solchen Laschen Material eingesetzt wird, welches sonst üblicherweise bei der Herstellung der Unter¬ legscheibe in dem abgebogenen Eckbereich abgetrennt würde. Bei einer solchen Ausführung ist es in gleicher Weise wie bei der Ausbildung an den Seitenrändern möglich, daß die am Außenrand der Unterlegscheibe ausgebildeten Abstandhalter spitzwinklig gegen den Innenbe¬ reich der Unterlegscheibe gebogen sind. Dabei können diese Abstandhalter bezogen auf die Ebene der Unterlegscheibe sowohl nach oben als auch nach unten abgebogen werden.

Eine weitere konstruktive Ausgestaltung in diesem Zusammenhang sieht vor, daß die am Außenrand der Unterlegscheibe ausgebildeten Abstandhalter zur Gänze umgebogen sind, so daß deren auf der Unterseite oder auf der Oberseite der Unterlegscheibe aufliegende Dicke die

Höhe des Abstandhalters bildet. Dies ist sicherlich dann zweckmäßig, wenn die Höhe der vor¬ stehenden Elemente relativ gering ist. Es muß ja lediglich gewährleistet sein, daß die vorste¬ henden Elemente bei einer Übereinanderstapelung der Unterlegscheiben nicht auf der jeweils darunterliegenden Unterlegscheibe aufsitzen und die Oberfläche beschädigen oder ein ord- nungsgemäßes Vereinzeln in einer Verarbeitungsmaschine verhindern.

Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, daß die Abstandhalter von in Öffnungen an der Unterlegscheibe eingesetzten, z.B. durch Preßsitz oder federnde Rastelemente gehaltenen, ge¬ trennt gefertigten Teilen gebildet sind. Es können also bei der Herstellung der Unteriegscheibe in einem Stanzvorgang aus dem Metallteil vorerst entsprechende Öffnungen gestanzt werden, in welche dann bei Bedarf getrennt gefertigte Abstandhalter eingedrückt und festgelegt wer¬ den können. Eine solche Ausführung ist sicherlich auch dann sinnvoll, wenn die Unterlegschei¬ ben sowohl ohne Abstandhalter als auch mit Abstandhalter eingesetzt werden sollen. Es wird dann natürlich für die einfache Anwendungsart genügen, lediglich eine entsprechende Öffnung vorzusehen, in die dann bei Bedarf Rastelemente eingesetzt werden können.

Ausführungsbeispiele der Erfindung werden in der nachstehenden Beschreibung anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen Schnitt durch ein Einsatzbeispiel einer großflächigen Unterlegscheibe bei der Be¬ festigung von Isolationsschichten und Dachbahnen;

Fig. 2 den gleichen Einsatzfall wie in Fig. 1 , wobei jedoch entsprechende Kräfte auf die Dachbahn einwirken;

Fig. 3 eine Draufsicht auf eine großflächige Unterlegscheibe;

Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3;

Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 3;

Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Unterlegscheibe gemäß Fig. 3, wobei jedoch gegenüber der Ausführung in Fig. 3 konstruktive Änderungen vorhanden sind;

Fig. 7 einen Stapel übereinander geschichteter Unterlegscheiben gemäß der Ausführung nach den Fig. 3 oder 6, wobei die Funktion der Abstandhalter ersichtlich ist;

Fig. 8 eine Draufsicht auf eine andere Ausführung einer Unterlegscheibe;

Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX in Fig. 8;

Fig. 10 einen gleichen Schnitt wie in Fig. 9, wobei jedoch die Stellung der Abstandhalter ver¬ ändert ist;

Fig. 1 1 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform einer Unterlegscheibe;

Fig. 12 eine Seitenansicht dieser Unterlegscheibe;

Fig. 13 eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsform der Unterlegscheibe;

Fig. 14 einen Schnitt durch diese Unterlegscheibe nach der Linie XIV-XIV in Fig. 13.

Eine großflächige Unterlegscheibe 1 wird zur Befestigung einer Isolationsschicht 2 und einer diese abdeckenden Dachbahn 3 an einem festen Unterbau 4 eingesetzt. In eine mittige Öff¬ nung 5 wird ein Befestiger 6 eingeführt, der in diesem Falle als Schraube ausgebildet ist. Die Befestigung der Dachbahn 3 erfolgt jeweils an einem Randbereich 7, wobei der Randbereich 8 einer darauffolgenden Dachbahn 3' die Verschraubungsstellen überdeckt. Die Dachbahnen 3 und 3' werden dann im Bereich 9 miteinander verklebt oder verschweißt. Die Befestigung selbst ist dadurch in einen Bereich gelangt, welcher gegenüber außen hin abgedichtet ist.

Wenn nun, wie dies der Fig. 2 entnommen werden kann, die Dachbahnen 3, 3' durch entspre¬ chende, in Pfeilrichtung 10 wirkende Sogkräfte nach oben gezogen werden, dann wirken ent¬ sprechende Kräfte auf die Verschraubung und insbesondere auch auf die Unterlegscheibe 1 ein. Der im Bild rechte Bereich der Unterlegscheibe 1 wird in Pfeilrichtung 1 1 nach oben gezo- gen, wogegen der im Zeichnungsblatt linke Bereich der Unterlegscheibe 1 in Pfeilrichtung 12 nach unten gedrückt wird. Es soll nun dieser Randbereich der Dachbahn 3 bei einem solchen extremen Kräfteanfall sicher unter der Unterlegscheibe 1 gehalten werden. Zu diesem Zweck bedarf es einer besonderen Anordnung und Ausbildung von an der Unterseite der Unterleg¬ scheibe 1 vorstehenden Elementen 13, welche auf verschiedenste Art und Weise hergestellt oder angeordnet werden können. Anstelle der hier als vorstehende Eingriffselemente ausgebil¬ deten Elemente 13 kann auch eine entsprechende Beschichtung mit gegebenenfalls grob- oder feinkörnigen Einschlüssen vorgesehen werden, um dadurch die Reibung der Unterseite der Un¬ terlegscheibe gegenüber der Dachbahn zu erhöhen. Mit entsprechenden Eingriffselementen

wird neben der Erhöhung der Reibung auch noch der Eingriff verbessert, so daß zwischen der Unterlegscheibe und der Dachbahn entsprechend größere Kräfte übertragen werden können.

An sich ergibt sich bei solchen Unterlegscheiben dann das Problem, daß die in einem Stapel bereitliegenden Unterlegscheiben durch entsprechende Anordnung von Eingriffselementen 13 oder eine entsprechende Beschichtung in einer Verarbeitungseinrichtung, also beispielsweise in einem Schrauber, nur sehr schlecht oder mit Störungen behaftet verarbeitet werden kön¬ nen. Aus einem entsprechenden Stapel von Unterlegscheiben muß ja stets die unterste Unter¬ legscheibe vereinzelt werden können, ohne daß dabei der darüber angeordnete Stapel hin¬ dernd im Wege ist oder gegebenenfalls die Zufuhr der untersten Unterlegscheibe in die Stel- lung unterhalb der Schraubachse behindert wird.

Bei der Unterlegscheibe nach den Fig. 3 bis 5 wird u.a. vorgesehen, daß die Öffnung 5 für die Aufnahme des Befestigers 6 in einer Vertiefung 14 angeordnet ist, welche dafür sorgt, daß der Kopf 15 der Schraube versenkt aufgenommen wird. Zur Versteifung der Unterlegschei¬ be 1 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel ein umlaufendes Versteifungselement 16 in Form einer nach oben gerichteten Sicke vorgesehen. Das Versteifungselement 16 kann natürlich auf verschiedenste Art und Weise gestaltet werden, wobei es nicht im Sinne der vorliegenden Er¬ findung notwendig ist, daß hier eine umfangsgeschlossen durchgehende Sicke vorhanden ist.

Um nun einen bei der Stapelung mehrerer Unterlegscheiben 1 wirksamen Abstandhalter 17 zu schaffen, sind beim gezeigten Beispiel nach den Fig. 3 bis 5, aber auch bei der Ausführung nach Fig. 6, aus der Unterlegscheibe 1 ausgestanzte und nach unten gebogene Laschen 26 vorhanden. Diese Laschen hinterlassen ein Loch 20 mit einer Rechteckform, wobei die La¬ schen 26 selbst ebenfalls eine Rechteckform aufweisen und dadurch an deren freiem Ende ei¬ ne linienförmige Auflage als Abstandhalter 17 gewährleisten. Die Höhe H der Laschen 26 von deren Fuß aus bis zur höchsten Erhebung von der Unterlegscheibe 1 weg ist gleich groß wie oder größer als die Höhe L der an der Unterseite der Unterlegscheibe 1 vorstehenden Elemen¬ te 13. Bei der gezeigten Ausführungsform sind die Laschen 26 nach unten hin, also in Befesti¬ gungsrichtung, abgebogen. Es wäre aber auch denkbar, nach oben hin abgebogene La¬ schen 26 als Abstandhalter 17 vorzusehen, wobei dann jedoch unter Umständen längere oder in anderer Anordnung vorgesehene Laschen einzusetzen sind, je nach Anordnung der Verstei- fungselemente 16 in Form der üblichen Sicken.

In diesem Zusammenhang wäre es aber auch denkbar, daß zur Bildung von Abstandhaltern 17 an zwei einander gegenüberliegenden Rändern eines rechteckigen Loches 20 nach unten oder nach oben gebogene Laschen 26 vorgesehen werden.

Wie gerade bei den Ausführungen nach den Fig. 3 bis 6 ersichtlich ist, wird zweckmäßiger- weise beidseitig der Öffnung 5 in der Unterlegscheibe 1 zur Aufnahme des Befestigers jeweils wenigstens je ein Abstandhalter 17 ausgebildet oder angeordnet. Es ist dann trotz der Anord¬ nung von nur zwei Abstandhaltern 17 eine große Kippsicherheit gegeben, wenn entsprechend viele Unterlegscheiben übereinander gestapelt sind. Außerdem ist trotzdem die Gewähr gege¬ ben, daß die Unterlegscheiben gegenseitig vereinzelt, d.h., gegeneinander verdreht oder aber in Längs- oder Querrichtung um ein entsprechendes Maß gegeneinander verschoben werden können.

Bei der Ausführung nach Fig. 3 ist ersichtlich, daß die Öffnung 5 und die wenigstens zwei Ab¬ standhalter 17 auf der gemeinsamen Längsmittelachse 22 der Unterlegscheibe 1 liegen. Damit gerade bei einer besonderen Anordnung der Versteifungselemente 16, wie sie in Fig. 6 darge- stellt sind, ein weiteres gegenseitiges Verdrehen der übereinander gestapelten Unterlegschei¬ ben möglich wird, ist gerade bei der Ausführung nach Fig. 6 vorgesehen, daß eine durch die Öffnung 5 und die wenigstens zwei Abstandhalter 17 gelegte Achse 27 gegenüber der Längs¬ mittelachse 22 der Unterlegscheibe 1 um bis zu einem spitzen Winkel W3 von etwa 10°, vor¬ zugsweise um annähernd 5°, verdreht ist. Damit kann nach einer Richtung hin, also je nach Ausbildung der Vereinzelungsvorrichtung, ein größerer Verschwenkbereich erreicht werden.

In diesem Zusammenhang wäre es gerade in Anpassung an verschiedene Konstruktionsvarian¬ ten einer Unterlegscheibe auch möglich, den Abstand der beiden Abstandhalter 17 zu beiden Seiten der Öffnung 5 hin verschieden groß auszuführen.

Bei der gezeigten Ausführung in den Fig. 3 bis 6 sind die als Laschen 26 ausgebildeten Ab- standhalter 17 spitzwinklig gegenüber der Ebene der Unterlegscheibe 1 geneigt ausgeführt. Es ist sowohl eine Neigung nach der einen oder nach der anderen Seite hin möglich, doch er¬ scheint es gerade im Hinblick auf ein mögliches Eintauchen des freien Endes der Laschen 26 in das Loch 20 der darunterliegenden Unterlegscheibe vorteilhaft, wenn die Lasche eben in die dem in der Unterlegscheibe gebildeten Loch 20 abgewandte Richtung geneigt ist. Damit ist gewährleistet, daß die Laschen 26 nicht oder zumindest nicht gemeinsam in die zugeordneten Löcher 20 eingreifen können. Dazu hilft auch bei, daß die beiden Laschen 26 beidseitig der Öffnung 5 in Richtung gegeneinander geneigt sind.

Bei verschiedenen Ausführungsvarianten wäre es auch durchaus möglich, daß die als La¬ schen 26 ausgebildeten Abstandhalter 17 im rechten Winkel zur Ebene der Unterlegscheibe ausgerichtet werden.

Aus Fig. 7 ist ein entsprechender Stapel solcher Unterlegscheiben ersichtlich, wobei nur die obersten und die untersten vier Unterlegscheiben eines solchen höheren Stapels dargestellt sind. Es ist daraus ersichtlich, daß trotz der Anordnung von entsprechenden Eingriffselemen¬ ten 13 und auch von Versteifungselementen 16 kaum eine wesentliche Erhöhung des Stapels stattfindet, denn die erfindungsgemäß vorgesehenen Abstandhalter 17 sorgen ja lediglich da¬ für, daß die Eingriffselemente 13 mit ihren freien Enden nicht mit der Oberseite der darunter- liegenden Unterlegscheibe in Eingriff kommen.

Bei der Ausführung nach den Fig. 8 bis 10 sind am Außenrand der Unterlegscheibe 1 , und zwar in den Eckbereichen, Abstandhalter 17 in Form von Laschen 26 vorgesehen, welche spitzwinklig gegen den Innenbereich der Unterlegscheibe 1 gebogen sind, d.h. es sind hier al¬ so Abstandhalter 17 vorhanden, welche von an den Außenecken abgebogenen Abschnitten oder Laschen 26 gebildet sind. Wie aus Fig. 8 links oben ersichtlich, kann hier eine besondere Materialeinsparung stattfinden. Die Lasche 26 ragt beim Stanzvorgang vorerst noch nach außen hin und liegt dabei innerhalb des die Stanzform umhüllenden Quadrates, so daß für die Laschen 26 lediglich ansonsten vorhandenes Abfallmaterial eingesetzt wird.

Die am Außenrand der Unterlegscheibe ausgebildeten Abstandhalter 17 können dabei, wie dies der Fig. 9 entnommen werden kann, zur Gänze umgebogen sein, so daß deren auf der Unterseite der Unterlegscheibe 1 aufliegende Dicke auch die Höhe des Abstandhalters 17 bil¬ det. Die Lasche 26 kann natürlich auch nach oben hin umgebogen werden, so daß sie dann auf der Oberseite der Unterlegscheibe 1 aufliegt. Der Fig. 10 kann diejenige Ausführungsva¬ riante entnommen werden, wonach die als Laschen 26 ausgebildeten Abstandhalter 17 ledig- lieh spitzwinklig gegen den Innenbereich der Unterlegscheibe gebogen sind.

Bei der Ausführung nach den Fig. 1 1 und 12 geht es darum, die Abstandhalter Η von am Außenrand der Unterlegscheibe 1 abgebogenen Abschnitten 28 zu bilden. Es können also an den Schmalseiten und/oder den Längsseiten der Unterlegscheibe entsprechend lange oder auch mehrere kurze Abschnitte 28 vorgesehen werden, die einfach spitzwinklig nach innen gegen den Innenbereich der Unterlegscheibe gebogen werden. Auch mit einer solchen Varian¬ te ist eine entsprechende Abstützung der in einem Stapel übereinanderfolgenden Unterleg¬ scheiben gewährleistet.

Bei der Ausführung nach den Fig. 13 und 14 geht es darum, daß die Abstandhalter 17 aus ge¬ trennt gefertigten Teilen 29 gebildet sind. Es werden hier lediglich an der Unteriegscheibe 1 Öffnungen vorbereitet, welche beim Stanzvorgang hergestellt werden, wobei dann die ge¬ trennt gefertigten Teile 29 z.B. durch Preßsitz oder federnde Rastelemente in diesen öffnun- gen gehalten werden. Eine solche Ausführung ist dann zweckmäßig, wenn die Unterlegschei¬ ben beispielsweise nur sporadisch zur Verarbeitung in Verarbeitungsmaschinen eingesetzt werden und ansonsten eine Vereinzelung gar nicht notwendig ist. Die getrennt gefertigten Tei¬ le können aus verschiedensten Materialien hergestellt werden, z.B. aus dem Tellermaterial selbst oder aber auch aus Kunststoff oder ähnlichen Werkstoffen.

Die Form der Abstandhalter kann auf verschiedenste Art und Weise variieren, wobei diese je¬ doch immer an der Oberseite und/oder der Unterseite der Unterlegscheibe vorstehen müssen und bei der Stapelung mehrerer Unterlegscheiben wirksam sind. Die Abstandhalter können in Form von Laschen, Stegen, Erhebungen, Noppen, Stiften oder dergleichen ausgebildet wer¬ den, wobei die konstruktive Gestaltung der Abstandhalter von den jeweiligen Erfordernissen bei den Verarbeitungsgeräten abhängen wird. Bei den gezeigten Ausführungsformen ist je¬ weils davon ausgegangen worden, daß entweder jeweils beidseitig der mittigen Öffnung 5 Abstandhalter 17 vorhanden sind, oder aber daß solche Abstandhalter am Randbereich oder an den Außenecken der Unterlegscheibe vorgesehen sind. Es ist auch möglich, gerade im Be¬ reich der Versteifungselemente entsprechende Maßnahmen vorzusehen, um hier Abstandhal- ter zu bewirken. Es wäre daher auch denkbar, gerade im Bereich einer Sicke entsprechende Laschen vorzusehen oder aber im Innern der Sicke entsprechende Teile einzusetzen, die ver¬ hindern, daß die aufeinander zu stapelnden Unterlegscheiben gerade im Bereich der Verstei¬ fungselemente zu weit ineinander eingreifen können.

Es ist also stets immer eine entsprechende Möglichkeit vorzusehen, um eine bei der Stapelung mehrerer Unterlegscheiben wirksame Abstandhalterung vorzusehen.