LINK, Gerhard (Beethovenstrasse 71, Knittlingen, 75438, DE)
Patentansprüche
1. Laserbearbeitungsmaschine (1) mit einem Maschinenrahmen (2) und einem an den Maschinenrahmen (2) befestigten Lasergenerator (3), dadurch gekennzeichnet, dass der Lasergenerator (3) relativ zum
Maschinenrahmen (2) bewegbar ist.
2. Laserbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lasergenerator (3) an dem Maschinenrahmen (2) schwenkbar angeordnet ist.
3. Laserbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lasergenerator (3) an einer Laserkonsole (4) angeordnet ist, welche über eine Achse (5) an dem Maschinenrahmen (2) angebracht ist.
4. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Befestigungsmittel zur Arretierung der verschwenkten Laserkonsole in einer Arbeitsposition und in einer Transportposition vorgesehen sind.
5. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Laserkonsole (4) ausfahrbare Stützfüße besitzt.
6. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Zentrierhilfe vorgesehen ist.
7. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Ausrichten der
Laserkonsole am Maschinenrahmen vorgesehenen sind.
8. Laserbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass elektrische Kabel oder Leitungen von an der Laserkonsole (4) angebrachten Instrumenten oder Aggregaten gebündelt im Bereich des Schwenkachse nach unten geführt werden. |
B E S C H R E I B U N G
LASERBEARBEITUNGSMASCHINE MIT EINEM RELATIV ZUM RAHMEN DER MASCHINE BEWEGBAREN
LASERGENERATOR
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Laserbearbeitungsmaschine mit einem Maschinenrahmen und einem an dem Maschinenrahmen angebrachten Lasergenerator.
Derartige Laserbearbeitungsmaschinen sind allgemein bekannt.
Der Lasergenerator wird in der Regel seitlich an dem Maschinenrahmen fest montiert. Daraus ergibt sich eine Störkontur beim Transport der Laserbearbeitungsmaschine. Wenn der Lasergenerator in die Laserbearbeitungsmaschine integriert ist, ist zwar keine Störkontur vorhanden, aber der Lasergenerator ist unzugänglich angeordnet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Lasergenerator derart am Maschinenrahmen anzuordnen, dass keine Störkontur beim Transport der Laserbearbeitungsmaschine gegeben ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine
Laserbearbeitungsmaschine gelöst, bei der der Lasergenerator relativ zum
Maschinenrahmen bewegbar, vorzugsweise schwenkbar mit dem Maschinenrahmen verbunden ist. Der Lasergenerator kann aus einer Arbeitsposition in eine Transportposition bewegt oder verschwenkt werden. Beispielsweise kann der Lasergenerator an der Laserbearbeitungsmaschine vollständig vormontiert werden. Zum Transport wird der Lasergenerator derart am Maschinenrahmen verschwenkt, dass der Lasergenerator seitlich nicht über den Maschinenrahmen hinausragt. Das Transportmaß wird lediglich durch den Maschinenrahmen bestimmt. Bei der Endmontage vor Ort muss der Lasergenerator nicht erneut justiert werden. Kabel und Schläuche müssen nicht mehrmals montiert werden. Trotz der Verschwenkbarkeit besteht eine stabile konstante Zuordnung des Lasergenerators zum Maschinenrahmen. Diese Zuordnung wird durch eine Zentrierhilfe unterstützt.
Neben der Arbeitsposition und der Transportposition kann der Lasergenerator auch zum Zwecke der Wartung in eine entsprechende Stellung gebracht werden. Der Lasergenerator weist dadurch eine gute Zugänglichkeit auf, weil der Lasergenerator nicht im Innenraum der Laserbearbeitungsmaschine angeordnet ist.
Mithilfe der Erfindung kann der am Maschinenrahmen montierte Laserresonator zu Transportzwecken weg geschwenkt werden. Dadurch
lassen sich die Außenkontur der Maschine auf ein günstiges Transportmaß und der Installationsaufwand reduzieren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt und wird nachfolgend mit Bezug zu den Figuren der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt im Einzelnen :
Fig. 1 eine Draufsicht einer Laserbearbeitungsmaschine;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Laserkonsole mit einem
Lasergenerator der Laserbearbeitungsmaschinen nach Figur 1;
Fig. 3 eine Ansicht der Rückseite der Laserkonsole nach Figur 2;
Fig. 4 eine vergrößerte Seitenansicht der Laserkonsole.
Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, dass eine Laserbearbeitungsmaschine 1 einen Maschinenrahmen 2 und einen Lasergenerator 3 umfasst. Der Lasergenerator 3 ist an dem Maschinenrahmen 2 mithilfe einer Laserkonsole 4 befestigt. Die Befestigung ist schwenkbar ausgebildet, so dass der Lasergenerator 3 in verschiedene Positionen gebracht werden kann. Als wesentliches Befestigungsmittel ist in der Figur 1 eine Achse 5 zu erkennen.
Die Befestigung erlaubt es, die Laserkonsole 4 zusammen mit dem Lasergenerator 3 aus einer Betriebsposition A in eine Transportposition B zu verschwenken. In der Transportposition B ist der Lasergenerator 3 vollständig hinter dem Maschinenrahmen 2 angeordnet, ohne dass der Lasergenerator 3 seitlich über den Maschinenrahmen 2 hinaus ragt. Beim Transport der Laserbearbeitungsmaschine 1 muss daher lediglich die Breite des Maschinenrahmens 2 berücksichtigt werden. Der Lasergenerator 3 bildet somit keine Störkontur beim Transport. Zum Transport ist die Laserkonsole 4 um ca. 170° - 180° verschwenkt (Position B). Zur Durchführung von Wartungsarbeiten ist es möglich, die Laserkonsole 4 auch um einen anderen Winkel, beispielsweise um ca. 30°, zu verschwenken.
Die Laserkonsole 4 besitzt eine Abstützung in Form von Stützfüßen, welche vor dem Verschwenken und vor dem Transport vom Boden weg hoch gedreht werden können. Beim Transport sind die Stützfüße herunter gedreht, so dass die Laserkonsole 4 auf dem Boden des Transportfahrzeugs sicher aufsteht. Ebenso steht die Laserkonsole 4 beim Betrieb der Laserbearbeitungsmaschine 1 sicher auf.
Gemäß Fig. 2 ist an der Laserkonsole 4 ein Geräteblech 6 vorgesehen, an dem beispielsweise Ventile, Druckregler, Strömungswächter, eine Pumpe
usw. angebracht werden können. Die Laserkonsole 4 weist einen oberen und einen unteren Abschnitt 7 auf. Die beiden Abschnitte 7 tragen zur Halterung der Achse 6 bei, welche an dem Maschinenrahmen gemäß Figur 1 schwenkbar befestigt werden kann.
Gemäß Fig. 3 ist an der Laserkonsole 4 ein weiteres Geräteblech 8 vorgesehen, an dem beispielsweise Manometer angebracht werden können.
Die Montage der Laserkonsole 4 am Maschinenrahmen 2 umfasst das Ausrichten der Laserkonsole 4 und das Verschwenken der Laserkonsole 4.
Zum Ausrichten kann Laserkonsole 4 über die Achse 5 am Maschinenrahmen 2 vormontiert werden. Hierzu werden die Befestigungsschrauben 9 und 10 zunächst handfest angezogen (siehe Figur 4). Dann werden die Lagerplatten 11 gelöst, so dass die Achse 5 freigesetzt wird. Ein Bolzen 12 dient als Zentrierhilfe. Zur Ausrichtung der Laserkonsole 4 parallel zum Maschinenrahmen ist ein Exzenterbolzen 13 (siehe Figur 1 und 2) vorgesehen. Zur Einstellung der Strahlrichtung ist die tangentiale Verbindungslinie T nicht dargestellter Stifte gemäß Figur 1 auf der Laserkonsole 4 zur Fläche F an der Stirnseite des Maschinenrahmens 2 zu justieren. Nach dem Anlegen der Stellgewindebuchsen 14 und dem Kontern
mit Sechskantmuttern 15 werden die Zylinderschrauben 9 und 10 fest angezogen.
Zum Verschwenken der Laserkonsole 4 in die Transportposition werden die Lagerplatten 11 mithilfe der Befestigungsschrauben 15 gemäß Figur 4 befestigt. Die Befestigungsschrauben 9 und 10 gemäß Figur 3 werden gelöst. über eine Gewindebuchse 16 wird die Laserkonsole 4 ausgehoben. Die Laserkonsole 4 kann verschwenkt werden.
Analog kann die Laserkonsole 4 in die Arbeitsposition zurück verschwenkt werden. Die Laserkonsole 4 wird verschwenkt und seitlich an den Zentrierbolzen 12 angelegt. über die Gewindebuchse 16 wird die Laserkonsole 4 abgesenkt. Anschließend werden die Befestigungsschrauben 14 wieder angezogen. Die Lagerplatten 11 werden gelöst. Die weiteren Befestigungsschrauben 9 und 10 werden ebenfalls angezogen.
