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Title:
LID ASSEMBLY FOR A PACKAGING CONTAINER, PACKAGING CONTAINER WITH SUCH A LID ASSEMBLY, AND METHOD FOR PRODUCING SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/184478
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lid assembly (5) for a packaging container (1), comprising a lid ring (4) made of a plastifiable thermoplastic polymer material and a dimensionally stable lid part (6) which can be placed on the lid ring. According to the invention, the lid part (or the lid ring) has a layer made of a peelable plastic material on the face facing the lid ring (or the lid part). The peelable layer contains a sealable thermoplastic polymer or is coated with a cover layer made of such a polymer, and the lid ring (or the lid part) has at least two parallel circumferential projections (4c, 4d), which are spaced apart by a distance of maximally 3 mm and which are sealed by the peelable layer or the cover layer of the lid part (or the lid ring), at the end face facing the lid part (or the lid ring). The invention further relates to a packaging container comprising such a lid assembly and to a method for producing same by means of ultrasonic welding.

Inventors:
HAUCK, Peter (Heppenheimer Straße 19, Monsheim, 67590, DE)
GERBER, Eugen (Vogesenstraße 26a, Mannheim, 68229, DE)
ZIMMERMANN, Joachim (Rheinstraße 5, Walldorf, 69190, DE)
KOCKSCH, Holger (Waldstraße 22, Hockenheim, 68766, DE)
Application Number:
EP2015/001016
Publication Date:
November 24, 2016
Filing Date:
May 19, 2015
Export Citation:
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Assignee:
SONOCO DEVELOPMENT INC. (125 West Home Avenue, Hartsville, SC, 29550, US)
International Classes:
B65D77/20; B65B7/28; B65B51/22
Domestic Patent References:
WO2013167958A12013-11-14
WO2013167958A12013-11-14
Foreign References:
DE8218388U11982-09-16
EP2386410A12011-11-16
AT366639B1982-04-26
Attorney, Agent or Firm:
LEMPERT, Jost et al. (LICHTI ⋅ Patentanwälte Partnerschaft mbB, Postfach 41 07 60, Karlsruhe, 76207, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Deckelanordnung (5) für einen Verpackungsbehälter (1), mit einem Deckelring (4) aus einem plastifizierbaren, thermoplastischen Polymermaterial und einem auf den Deckelring (4) aufsetzbaren, formhaltigen Deckelteil (6), wobei

- das Deckelteil (6) an seiner dem Deckelring (4) zugewandten Seite wenigstens eine Lage aus einem peelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, wobei die peelfähige Lage wenigstens ein siegelbares, thermoplastisches Polymer enthält und/oder mit einer Decklage aus einem solchen Polymer beschichtet ist, und wobei der Deckelring (4) an seiner dem Deckelteil (6) zugewandten Stirnseite wenigstens einen Umfangsvorsprung (4c, 4d) aufweist, welcher mit der peelfähigen Lage

und/oder der Decklage des Deckelteils (6) versiegelt ist; oder

- der Deckelring (4) an seiner dem Deckelteil (6) zugewandten Seite wenigstens eine Lage aus einem peelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, wobei die peelfähige Lage wenigstens ein siegelbares, thermoplastisches Polymer enthält und/oder mit einer Decklage aus einem solchen Polymer beschichtet ist, und wobei das Deckelteil (6) an seiner dem Deckelring (4) zugewandten Stirnseite wenigstens einen Umfangsvorsprung aufweist, welcher mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelteils (6) versiegelt ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

- der Deckelring (4) an seiner dem Deckelteil (6) zugewandten Stirnseite wenigstens zwei im Wesentlichen parallel angeordnete Umfangsvorsprünge (4c, 4d) aufweist, welche mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelteils (6) versiegelt sind;

oder

- das Deckelteil (6) an seiner dem Deckelring (4) zugewandten Stirnseite wenigstens zwei im Wesentlichen parallel angeordnete Umfangsvorsprünge aufweist, welche mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelrings (4) versiegelt sind,

wobei der Abstand der Umfangsvorsprünge (4c, 4d) höchstens 3 mm beträgt.

Deckelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Umfangsvorsprünge (4c, 4d) des Deckelrings (4) oder des Deckelteils (6) im Wesentlichen konzentrisch angeordnet sind, wobei ihr radialer Abstand höchstens 3 mm beträgt.

Deckelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (4) oder das Deckelteil

(6) an seiner Stirnseite genau zwei Umfangsvorsprünge

(4c, 4d) aufweist.

Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Umfangs- vorsprünge (4c, 4d) zwischen 0,3 mm und 3 mm, insbesondere zwischen 0,5 mm und 2 mm, vorzugsweise zwischen 0,7 mm und 1 mm, beträgt.

Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsvorsprünge (4c, 4d) eine Höhe zwischen 0,05 mm und 0,4 mm, insbesondere zwischen 0,1 mm und 0,35 mm, vorzugsweise zwischen 0,15 mm und 0,3 mm, aufweisen.

6. Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt der Umfangsvorsprünge (4c, 4d) zu seinem freien Ende hin verjüngt, wobei er insbesondere spitz nach oben zuläuft.

7. Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass die Umfangsvorsprünge (4c, 4d) einen im Wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweisen .

8. Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,

dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (6) eine Dicke von insgesamt wenigstens 0,2 mm, insbesondere von insgesamt wenigstens 0,3 mm, vorzugsweise von insgesamt wenigstens 0,4 mm, aufweist.

Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Deckeltei (6) wenigstens eine weitere Lage in Form einer im We sentlichen gas- und flüssigkeitsdichten Barrierelage aufweist .

Deckelanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (6) wenigstens einen in Richtung des Deckelrings (4) vorstehenden Umfangsvorsprung (6a) aufweist, dessen Querschnitt derart an den Querschnitt einer hierzu komplementären Kontaktfläche des Deckelrings (4) angepasst ist, dass das Deckelteil (6) nach erstmaligem Abtrennen von dem

Deckelring (4) an dem Deckelring (4) festlegbar ist, wobei es insbesondere dessen Kontaktfläche im Wesentlichen dichtend anliegt.

11. Verpackungsbehälter (1) mit einer Hülse (2), dadurch gekennzeichnet, dass er eine Deckelanordnung (5) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 aufweist, deren Deckelring (4) an einem Ende der Hülse (2), insbesondere im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdicht, festgelegt ist.

12. Verpackungsbehälter nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (2) eine im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdichte Innenkaschierung aufweist.

13. Verpackungsbehälter nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenkaschierung der Hülse (2) wenigstens eine Lage aus einem siegelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, welches mit dem Deckelring (4) der Deckelanordnung (5) versiegelt ist.

14. Verfahren zur Herstellung einer Deckelanordnung (5)

nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Deckelteil (6) auf den Deckelring (4) aufgesetzt und das Deckelteil (6) mit Ultraschall ange¬ regt wird, wobei die peelfähige Lage und/oder die Decklage des Deckelteils (6) oder des Deckelrings (4) mit den wenigstens zwei Umfangsvorsprüngen (4c, 4d) des Deckelrings (4) oder des Deckelteils (6) unter Bildung einer Schmelzverbindung zwischen den Umfangsvorsprüngen (4c, 4d) ultraschallversiegelt wird.

15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,

dass das Deckelteil (6) mittels wenigstens einer Sonot- rode mit Ultraschall angeregt wird, welche sich zumin- dest im Wesentlichen um den gesamten Umfang der wenigstens zwei Umfangsvorsprünge (4c, 4d) des Deckelrings (4) oder des Deckelteils erstreckt.

Verfahren nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (4) zunächst auf die Hül se (2) eines Verpackungsbehälters (1) aufgesetzt wird und sodann das Deckelteil (6) mit dem Deckelring (4) ultraschallversiegelt wird.

Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelring (4) mit einer Innenkaschierung der Hülse (2), welche wenigstens eine Lage aus einem siegelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, versiegelt wird .

Description:
Deckelanordnung für einen Verpackungsbehälter, Verpackungsbehäl-ber mit: einer solchen Deckelanordnung und Verfahren zu Ihrer Herstellung

Die Erfindung betrifft eine Deckelanordnung für einen Verpackungsbehälter, mit einem Deckelring aus einem plastifi- zierbaren, thermoplastischen Polymermaterial und einem auf den Deckelring aufsetzbaren, formhaltigen Deckelteil, wobei

- das Deckelteil an seiner dem Deckelring zugewandten Seite wenigstens eine Lage aus einem peelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, wobei die peelfähige Lage wenigstens ein siegelbares, thermoplastisches Polymer enthält und/oder mit einer Decklage aus einem solchen Polymer beschichtet ist, und wobei der Deckelring an seiner dem Deckelteil zugewandten Stirnseite wenigstens einen Um- fangsvorsprung aufweist, welcher mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelteils versiegelt ist;

oder

- der Deckelring an seiner dem Deckelteil zugewandten Seite wenigstens eine Lage aus einem peelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, wobei die peelfähige Lage wenigstens ein siegelbares, thermoplastisches Polymer enthält und/oder mit einer Decklage aus einem solchen Polymer beschichtet ist, und wobei das Deckelteil an seiner dem Deckelring zugewandten Stirnseite wenigstens einen Um- fangsvorsprung aufweist, welcher mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelteils versiegelt ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf einen Verpackungsbehälter mit einer Hülse, welche mit einer solchen Deckelanordnung versehen ist, sowie auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Deckelanordnung.

1

BESTÄTIGUNGSKOPIE Mit Deckelanordnungen, welche einen auf ein Deckelteil aufsetzbaren Deckelring umfassen, versehene Verpackungsbehälter finden insbesondere in Form von sogenannten Kombidosen verbreitet Verwendung. Dabei verschließt das Deckelteil das eine Ende der üblicherweise aus Papier- oder Kartonverbundmaterialien gefertigten Hülse, an welcher der Deckelring festgelegt ist, während das andere Ende der Hülse von einem Bodenteil verschlossen ist. Solche Verpackungsbehälter bzw. Dosen werden insbesondere zur Aufnahme von rieselfähigen oder fluiden Substanzen, beispielsweise Lebens- und Genussmitteln, verwendet. Um den Inhalt des Verpackungsbehälters vor äußeren Einflüssen, z.B. Feuchtigkeit, oder vor Substanzverlust, beispielsweise durch Austrocknen, zu schützen, weist das Material der Hülse in der Regel eine Innen- kaschierung aus einem im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsundurchlässigen Material, wie Aluminium, Kunststoff oder dergleichen, auf.

Zusätzlich zu einem derartigen Schutz des Verpackungsgutes können die Verpackungsbehälter in der Regel mittels einer Membran aus gasundurchlässigem Material, wie Metall, Kunststoff oder dergleichen versiegelt sein, um auf diese Weise einen weitergehenden Schutz und eine längere Haltbarkeitsdauer des Verpackungsgutes sowie einen Schutz des Verbrauchers vor ungewollter oder beabsichtigter Beschädigung oder Verunreinigung des Verpackungsguts zu gewährleisten. Sofern der Verpackungsbehälter mit einer Deckelanordnung der vorgenannten Art ausgestattet ist, wird die Membran dabei innenseitig der Hülse entlang einer zylinderförmigen Siegelfläche auf die siegelbare Innenkaschierung aufgesiegelt , oder die wird auf die Stirnseite der Hülse aufgesiegelt , sofern diese einen Öffnungsrand, wie beispielsweise in Form eines Bördels, aufweist, welcher mit einem einfachen Stülp- deckel verschließbar ist. Eine derartige Membransiegelung wird beim ersten Öffnen der Kartonverbunddose dauerhaft mehr oder weniger vollständig entfernt, wodurch ein erfolgtes Öffnen der Kartonverbunddose deutlich erkennbar ist. Um für ein einfaches Ausreißen einer solchen Membran zu sorgen, ohne dass scharfkantige und folglich eine Verletzungsgefahr darstellende Reste der Membran am Innenumfang der Hülse zurückbleiben und ins Innere der Hülse vorstehen, finden häufig sogenannte peelfähige Membranen Verwendung, welche aus mehreren, laminatartig aufgebauten Lagen bestehen, von welchen zumindest eine Lage aus einem peelfähigen, delaminierenden Material gefertigt ist. Derartige Membrane sind beispielsweise aus der EP 2 386 410 AI bekannt.

Die Deckelanordnung dient bei bekannten Verpackungsbehältern vornehmlich zum Wiederverschließen des Verpackungsbehälters, nachdem die Dichtmembran - soweit vorhanden - entfernt worden ist, wobei das Deckelteil dem an der Oberseite der Hülse festgelegten Deckelring zweckmäßigerweise möglichst dicht anliegen sollte, um das Verpackungsgut - so weit möglich - vor äußeren Einflüssen zu schützen. Darüber hinaus ist es bekannt, das Deckelteil seinerseits auf den Deckelring aufzusiegeln bzw. aufzuschweißen, so dass einerseits ein Originalitätsverschluss gebildet ist, welcher das erstmalige Öffnen des Verpackungsbehälters anzuzeigen vermag und welcher andererseits einem zu der Membran zusätzlichen oder alternativen Schutz des Verpackungsgutes vor äußeren Einflüssen dienen kann, sofern auch der Deckelring gas- und flüssigkeitsdicht mit der Hülse verbunden ist, indem er beispielsweise mit der Innenkaschierung der Hülse versiegelt bzw. verschweißt ist. Letzteres ist allerdings im Falle eines mehr oder minder formhaltigen Deckelteils problematisch, wie es erforderlich ist, um es nach dem erstmaligen Öffnen an dem Deckelring, z.B. kraft- oder formschlüssig, wie klemmend, rastend oder dergleichen, festlegen zu können. Hierbei besteht ein Problem darin, dass beim Aufsiegeln bzw. Aufschweißen des

Deckelteils auf den Deckelring eine mehr oder minder flächige Schmelzverbindung erzeugt wird, welche ein einfaches Abtrennen des Deckelteils von dem Deckelring beim erstmaligen Öffnen sehr schwierig macht, wobei es zudem zu Beschädigungen sowohl des Deckelteils als auch des Deckelrings kommen kann.

Die AT 366 639 B beschreibt einen Verpackungsbehälter aus einem thermoplastischen Kunststoff, welcher an einer Oberseite in einen ringförmigen Flansch nach Art eines Deckelrings übergeht. Zum möglichst festen, gasdichten und unlös baren Aufschweißen bzw. Aufsiegeln eines Deckelteils auf diesen „Deckelring", beispielsweise mittels Ultraschall, weist die obere, dem Deckelteil zugewandte Siegelfläche de „Deckelrings" einen oder mehrere, von diesem nach oben vor stehende Schweißkämme auf, welche zu einer lokal starken Erhitzung des Polymermaterials während des Schweißvorgangs führen, um das Deckelteil gasdicht und unlösbar dauerhaft mit dem flanschförmigen „Deckelring" zu verbinden. Zum erstmaligen Öffnen, d.h. zum erstmaligen Ablösen des

Deckelteils von dem „Deckelring", ist letzterer mit einer umfänglichen Sollbruchlinie nahe seines Hülsenabschnittes versehen, so dass der endständige, mit dem Deckelteil fest verschweißte Ringabschnitt bzw. praktisch der gesamte „Deckelring" gemeinsam mit dem Deckelteil von dem Hülsenab schnitt des Behälters gelöst werden kann. Nachteilig ist einerseits das relativ mühsame Aufbrechen des „Deckelrings von der Hülse entlang der Sollbruchlinie, wenn das hiermit verschweißte Deckelteil erstmals abgenommen werden soll, andererseits steht als Dichtfläche nach dem erstmaligen Öffnen nur ein hülsenparalleler Ringabschnitt am Innenumfang der Hülse zur Verfügung, welcher einem in die Hülse eingreifenden Vorsprung des Deckelteils anliegt, so dass die Dichtwirkung des Deckelteils zu wünschen übrig lässt, nachdem es erstmalig von der Hülse getrennt worden ist.

Darüber hinaus hat die Anmelderin festgestellt, dass ein Aufsiegeln bzw. Aufschweißen des Deckelteils auf den Deckelring auch dann Probleme bereitet, wenn der Deckelring mit einer Lage aus peelfähigem Kunststoffmaterial versehen ist, welches für eine saubere Trennung des Deckelrings sorgen soll. Der Grund hierfür besteht vornehmlich darin, dass die zum Aufsiegeln bzw. Aufschweißen des formhaltigen

Deckelteils auf den Deckelring aufgrund dessen im Vergleich mit herkömmlichen Membranfolien höherer Materialstärke eine so hohe Schmelzenergie erfordert, dass die peelfähige Lage zerstört wird und die ihr zugedachte Funktion eines guten Öffnungsverhaltens nicht mehr zu erfüllen vermag. Dies gilt insbesondere im Falle eines Ultraschallsiegelns bzw.

-Schweißens, bei welchem das Deckelteil mittels Ultraschall in Schwingungen versetzt wird, um seine Kontaktfläche mit dem Deckelring infolge Reibung zu erhitzen und miteinander zu versiegeln bzw. zu verschmelzen. Dabei hat sich gezeigt, dass zur Erzeugung einer einwandfreien, flüssigkeits- und gasdichten Schmelzverbindung je nach Deckelabmessungen eine so hohe Ultraschallenergie erforderlich ist, dass peelfähige Lagen des Deckelteils zerstört werden. Insoweit stehen die beiden Funktionen, einerseits ein einfaches Ablösen des Deckelrings von dem Deckelteil sicherzustellen und andererseits eine gasdichte Verbindung zwischen denselben zu ge- währleisten, einander entgegen, weil eine hohe Dichtigkeit ein möglichst vollflächiges Verschmelzen des Deckelrings mit dem Deckelteil erfordert (hohe Ultraschallenergie und/oder hoher Andruck) , während zur Schonung der peelfähi- gen Lage, die während des Ultraschallverschweißens bzw.

-versiegelns nicht zerstört werden darf, ein möglichst geringes Anschmelzen erforderlich ist (geringe Ultraschallenergie und/oder geringer Andruck) . Die WO 2013/167958 AI beschreibt einen Verpackungsbehälter mit einer gattungsgemäßen Deckelanordnung, welche einen auf die Hülse des Behälters aufgebrachten Deckelring und ein auf letzteren aufsetzbares Deckelteil umfasst. Sowohl der Deckelring als auch das Deckelteil sind aus formhaltigen Kunststoffmaterialien gefertigt. Was die Verbindung des

Deckelrings mit dem Deckelteil betrifft, so kann vorgesehen sein, dass letzteres mit einer Lage aus einem peelfähigen Kunststoff versehen ist, wobei die peelfähige Lage ein siegelbares thermoplastisches Polymer, wie Polyethylen, ent- hält. Der Deckelring besteht z.B. aus Polypropylen und umfasst einen horizontalen Abschnitt, auf welchen das Deckelteil aufgesiegelt bzw. aufgeschweißt ist. Die zum Verschweißen/Versiegeln mit dem Deckelteil vorgesehene Verbindungsfläche des Deckelrings kann dabei mit einem Umfangs- vorsprung ausgebildet sein, welcher während des Verschwei- ßens mittels Ultraschall als Energierichtungsgeber dienen soll .

Als problematisch erweist sich auch hier das Ultraschall- versiegeln des Deckelrings mit dem Deckelteil, um einerseits eine gasdichte Verbindung zwischen denselben herzustellen, andererseits die peelfähige Lage dabei nicht so sehr zu zerstören, dass ein zuverlässiges Ablosen des Deckelteils von dem Deckelring nicht mehr sichergestellt werden kann. Der als Energierichtungsgeber wirkende Um- fangsvorsprung sorgt zwar für einen nur linienförmigen Kontakt des Deckels mit dem Deckelring während des Ultraschallschweißens und folglich für eine linienförmige Versiegelung, doch findet radial innen- und außenseitig dieser Schweißlinie mangels Kontakt eine allenfalls geringe Verschmelzung stattfindet. Dies birgt weiterhin 1 - wenngleich freilich in etwas abgeschwächter Form - den obigen Nachteil, dass nämlich eine zuverlässige Schmelzverbindung nicht reproduzierbar erreicht werden kann, da sich diese nur entlang einer sehr schmalen Umfangslinie parallel zum Verlauf des Umfangsvorsprungs erstreckt, solange verhindert wird, dass die peelfähige Lage des Deckels nicht zerstört wird. Derartige, (zu) „dünne" Schmelzlinien bilden überdies beim erstmaligen Entfernen des Deckels von dem Ring sogenanntes "Engelshaar", worunter dünne, haarähnliche Kunststofffäden verstanden werden, welche für die Schmelzverbindung sorgen und beim Aufreißen aufgrund ihrer äußerst geringen Dicke gänzlich abgelöst werden und in den Behälter hineinfallen können, was hinsichtlich einer Verunreinigung des Verpackungsgutes nicht erwünscht ist.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine

Deckelanordnung der eingangs genannten Art sowie einen mit einer solchen Deckelanordnung versehenen Verpackungsbehälter auf einfache und kostengünstige Weise dahingehend wei ¬ terzubilden, dass das Deckelteil im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdicht auf den Deckelring aufsiegel- bzw. aufschweißbar ist, aber gleichwohl eine einfache erstmalige Trennung des Deckelteils von dem Deckelring sichergestellt ist. Sie ist ferner auf ein Verfahren zur Herstellung einer solchen Deckelanordnung gerichtet. Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Deckelanordnung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass

- der Deckelring an seiner dem Deckelteil zugewandten

Stirnseite wenigstens zwei im Wesentlichen parallel angeordnete Umfangsvorsprünge aufweist, welche mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelteils versiegelt sind; oder

- das Deckelteil an seiner dem Deckelring zugewandten

Stirnseite wenigstens zwei im Wesentlichen parallel angeordnete Umfangsvorsprünge aufweist, welche mit der peelfähigen Lage und/oder der Decklage des Deckelrings versiegelt sind,

wobei der Abstand der Umfangsvorsprünge höchstens 3 mm be- trägt.

Ein zur Lösung dieser Aufgabe geeigneter Verpackungsbehäl ter zeichnet sich dadurch aus, dass er eine derartige

Deckelanordnung aufweist, deren Deckelring an einem Ende der Hülse, insbesondere im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdicht, festgelegt ist.

Schließlich sieht die Erfindung in verfahrenstechnischer Hinsicht zur Lösung dieser Aufgabe bei einem Verfahren zur Herstellung einer solchen Deckelanordnung vor, dass das

Deckelteil auf den Deckelring aufgesetzt und das Deckelteil mit Ultraschall angeregt wird, wobei die peelfähige Lage und/oder die Decklage des Deckelteils oder des Deckelrings mit den wenigstens zwei Umfangsvorsprüngen des Deckelrings oder des Deckelteils unter Bildung einer Schmelzverbindung zwischen den Umfangsvorsprüngen ultraschallversiegelt wird. Die erfindungsgemäße Ausgestaltung macht es auf überraschend einfache Weise möglich, das mit wenigstens einer peelfähigen Lage versehene, formhaltige Deckelteil (bzw. den mit der wenigstens einen peelfähigen Lage versehenen Deckelring) der Deckelanordnung mittels Ultraschall auf den Deckring (bzw. auf das Deckelteil) aufzusiegeln bzw. aufzuschweißen und dabei sowohl einen sehr einfach und bequem zu öffnenden Originalitätsverschluss zu bilden als auch für eine größtmögliche Gas- und Flüssigkeitsdichtigkeit der Deckelanordnung zu sorgen, weil die wenigstens zwei etwa parallel verlaufenden, unter einem sehr geringen Abstand von höchstens 3 mm angeordneten Umfangsvorsprünge sicherstellen, dass sich nicht nur an jedem der Vorsprünge jeweils eine lediglich durch "Engelshaar" gewährleistete, linsenförmig schmale Schmelzverbindung einstellt, sondern es insbesondere infolge Wärmeleitung von beiden (oder auch mehreren) Umfangsvorsprüngen in dem ringförmigen Bereich zwischen den Umfangsvorsprüngen zu einer flächigen Schmelz ¬ verbindung kommt, die jedoch mangels Kontaktes aneinander während der Ultraschallanregung gleichwohl nicht zu einer thermomechanischen Beeinträchtigung der peelfähigen Lage führt. Die wenigstens zwei Umfangsvorsprünge verhindern dabei ein Abfließen von plastifiziertem Kunststoffmaterial während des Ultraschallschweißens, so dass dieses nach Art eines ringförmigen "Sees" in dem Zwischenraum zwischen den Umfangsvorsprüngen verbleibt, um nach dem Erstarren für die größtmögliche Gasdichtigkeit der Schmelzverbindung zu sor ¬ gen und zugleich ein sicheres Abreißen des- Deckelteils von dem Deckelring zu ermöglichen, weil die peelfähige Lage dort mangels Schädigung ihre Funktion eines guten Ablöseverhaltens einwandfrei zu erfüllen vermag (siehe auch wei ¬ ter unten unter Bezugnahme auf die Fig. 6) . Sofern gewünscht, vermag die erfindungsgemäße Deckelanordnung folg- lieh eine (zusätzliche) Dichtmembran im Innern der Hülse des Verpackungsbehälters entbehrlich zu machen, wenngleic eines solche grundsätzlich selbstverständlich gleichwohl vorgesehen sein kann.

Die mit dem Deckelteil (bzw. mit dem Deckelring) in Berüh rung stehenden Umfangsvorsprünge des Deckelrings (bzw. de Deckelteils) dienen folglich nicht nur als lokale Energie richtungsgeber während des Ultraschallversiegelns bzw.

-verschweißens des Deckelteils mit dem Deckelring, indem sie, wenn das Deckelteil anlässlich des Ultraschallschwei Vorgangs mittels einer Sonotrode in Ultraschall Schwingungen versetzt wird, infolge Reibung mit dem insbesondere mecha- nisch in Richtung des Deckelrings vorbelasteten Deckelteil lokal plastifiziert und aufgeschmolzen werden, sondern ver- einfachen auch die Verfahrensführung erheblich, da die Ult- raschallschweißparameter, insbesondere Ultraschallenergie und Andruck, in einem gegenüber dem Stand der Technik brei- ten Intervall eingestellt werden können, nämlich von sehr geringen Werten (bis sich der Zwischenraum zwischen den Um- fangsvorsprüngen gerade mit hiervon abgeschmolzenem Poly- mermaterial befüllt hat, um die hohe Dichtigkeit sicherzu- stellen) bis zu relativ hohen Werten (bis hin zu einer geringen thermomechanischen Beschädigung der peelfähigen Lage unmittelbar an den Spitzen der Vorsprünge, die ein einfa- ches Ablösen „gerade" noch gewährleisten) . Die zur Ausbil- dung dieser Schweiß- bzw. Siegelbverbindung erforderliche Ultraschallenergie (bzw. die Amplitude des Ultraschalls ) kann folglich trotz der gegenüber einer Membranfolie ver- hältnismäßig großen Dicke des formhaltigen Deckelteils hin- reichend gering gewählt werden, um eine thermische und/oder mechanische Zerstörung der peelfähigen Lage des Deckelteils zu verhindern, so dass diese der ihr zugedachten Funktion eines guten Öffnungsverhaltens problemlos nachzukommen vermag. Dabei ist das erfindungsgemäße Verfahren insbesondere praktisch selbstregulierend, weil selbst dann, wenn es im unmittelbaren Kontaktbereich der Umfangsvorsprünge des Deckelrings (bzw. des Deckelteils) mit dem Deckelteil (bzw. mit dem Deckelring) zu einer lokalen thermomechanischen Beeinträchtigung der peelfähigen Lage kommt - was hinsichtlich einer hohen und zuverlässigen Gasdichtigkeit sogar .erwünscht sein kann - in den zwischen den Umfangsvorsprüngen gelegenen Bereichen eine Schmelzverbindung nur im Wesentlichen infolge Wärmeleitung erzeugt wird, so dass jedenfalls dort eine Zerstörung der peelfähigen Lage ausgeschlossen wird. Folglich wird nicht nur eine besonders sichere, zuverlässige und reproduzierbare Schmelzverbindung größtmög ¬ licher Dichtigkeit zwischen dem Deckelring und dem Deckelteil gebildet, sondern ergibt sich insbesondere in dem, z.B. etwa ringförmigen, Bereich zwischen den Umfangsvor- sprüngen, in welchem es infolge Wärmeleitung ebenfalls zu einer Schmelzverbindung während des Ultraschallsiegelns bzw. -Schweißens kommt, eine definierte Fläche, innerhalb welcher die peelfähige Lage des Deckelteils (bzw. des

Deckelrings) beim erstmaligen Abtrennen voneinander aufzureißen vermag. Der Deckelring kann dabei vor dem Schweißvorgang auf die Hülse des Verpackungsbehälters aufgebracht werden, so dass das Deckelteil frei zugänglich bleibt, um es in Ultraschallschwingungen zu versetzen.

Das Material der peelfähigen Lage kann grundsätzlich von beliebigem bekannten Aufbau sein, wobei seine Delaminierfä- higkeit üblicherweise dadurch erreicht wird, dass es aus wenigstens zwei schlecht miteinander kompatiblen und/oder einen unterschiedlichen Schmelzpunkt aufweisenden Polymeren gebildet ist, an dessen Grenzflächen folglich nur relativ geringe Bindungskräfte wirken, so dass es sauber getrennt werden kann. Lediglich beispielhaft seien in diesem Zusammenhang peelfähige Lagen aus einerseits Polyolefinen, wie Polyethylen, z.B. LDPE (Low-Density-Polyethylen) , Polypro- pylen oder deren Copolymeren und Polymer-Blends und andererseits Polyolefinen, wie Polypropylen, Polyethylen, Po- lybuten, z.B. isotaktischem Polybutylen-1 (iPB-1), oder deren Copolymeren und Polymer-Blends erwähnt. Das mit einer solchen peelfähigen Lage versehene Deckelteil (bzw. der mit einer solchen peelfähigen Lage versehene Deckelring) kann dabei insbesondere selbst laminatförmig aufgebaut sein und neben der peelfähigen Lage weitere Lagen, wie formhaltige Stützlagen, z.B. ebenfalls aus Polyolefinen, Terephthala- ten, z.B. Polyethylenterephthalat , Polyamiden und derglei- chen, Haftvermittlungslagen, Barrierelagen (siehe hierzu weiter unten) etc. umfassen. Ferner kann die peelfähige die unmittelbare Decklage auf der dem Deckelring zugewandten Seite des Deckelteils (bzw. auf der dem Deckelteil zugewandten Seite des Deckelrings) bilden, wobei zumindest ei- nes der Polymere der peelfähigen Lage mit dem Deckelring (bzw. mit dem Deckelteil) ultraschallversiegelt bzw.

-verschweißt wird (d.h. die peelfähige Lage dient selbst zur Ausbildung der Schmelzverbindung) , oder die peelfähige Lage kann außenseitig mit einem Siegel- bzw. schweißbaren, thermoplastischen Decklage beschichtet sein, welche zumindest vornehmlich zur Ausbildung der Siegel- bzw. Schweißverbindung sorgt und beim erstmaligen Abtrennen des Deckelteils von dem Deckelring an dem Deckelring (bzw. an dem Deckelteil) verbleibt, während die darunter angeordnete peel- fähige Lage reißt.

Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass mit dem Begriff "Siegeln" im Rahmen der vorliegenden Offenbarung das Erstellen einer Schmelzverbindung angesprochen ist, wo bei der Begriff "Schweißen" hierzu synonym verwendet wird.

Beim Ultraschallschweißen bzw. -versiegeln des Deckelteils mit dem Deckelring kann es ferner von Vorteil sein, wenn das Deckelteil mittels wenigstens einer Sonotrode mit Ultraschall angeregt wird, welche sich zumindest im Wesentlichen um den gesamten Umfang der wenigstens zwei Umfangsvor sprungs des Deckelrings erstreckt, so dass eine vollumfäng liehe Schmelzverbindung des Deckelrings mit dem Deckelteil zumindest in dem Bereich zwischen den Umfangsvorsprüngen sichergestellt wird. Die Sonotrode kann dabei beispielswei se platten- oder ringförmig sein.

Die wenigstens zwei Umfangsvorsprünge des Deckelrings oder des Deckelteils können beispielsweise im Wesentlichen konzentrisch angeordnet sein, wobei ihr Abstand - wie bereits erwähnt - höchstens 3 mm beträgt. In einem solchen Fall er strecken sich folglich zwei (oder auch mehrere) Umfangsvor Sprünge konzentrisch um den Umfang des Deckelrings oder de Deckelteils, wenngleich es selbstverständlich auch möglich ist, die Umfangsvorsprünge andersartig anzuordnen, wie bei spielsweise in einem etwa sinus- oder zickzackförmigen Ver lauf um den Umfang des Deckelrings oder des Deckelteils herum, solange stets jeweils zwei parallele Umfangsvor- sprünge einen Abstand von höchstens 3 mm besitzen. Desglei chen ist beispielsweise eine raster-, karo-, wabenförmige etc. Anordnung jeweils paarweiser Umfangsvorsprünge um den Umfang des Deckelrings oder des Deckelteils denkbar, wobei der Abstand zwischen den paarweise angeordneten Umfangsvor Sprüngen wiederum höchstens 3 mm beträgt. Während es zur Sicherstellung einer einwandfreien Gasdichtigkeit der Schweiß- bzw. Siegelverbindung zwischen dem Deckelring und dem Deckelteil oft ausreicht, an deren

Stirnseite genau zwei Umfangsvorsprünge vorzusehen, können selbstverständlich auch mehrere solcher Umfangsvorsprünge vorgesehen sein. Lediglich beispielhaft sei hierbei auf die Möglichkeit von drei Umfangsvorsprüngen unter einem Abstand von höchstens 3 mm oder von vier Umfangsvorsprüngen hingewiesen, von welchen jeweils zwei oder auch alle vier einen Abstand von höchstens 3 mm besitzen.

Der radiale Abstand der Umfangsvorsprünge beträgt bevorzugt zwischen etwa 0,3 mm und etwa 3 mm, insbesondere zwischen etwa 0,5 mm und etwa 2 mm, vorzugsweise zwischen etwa

0,7 mm und etwa 1 mm.

Darüber hinaus hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Umfangsvorsprünge eine Höhe zwischen etwa 0,05 mm und etwa 0,4 mm, insbesondere zwischen etwa 0,1 mm und etwa 0,35 mm, ' vorzugsweise zwischen etwa 0,15 mm und etwa

0,3 mm, aufweisen, wobei sie zweckmäßigerweise zumindest eine Höhe von etwa 0,05 mm aufweisen sollten, um zu verhindern, dass sie während des Ultraschallschweißvorgangs mehr oder minder gänzlich abgeschmolzen werden, wobei es zu einer flächigen Übertragung der Ultraschallenergie und zu einer dadurch bedingten, flächigen thermomechanischen Beanspruchung der gesamten Stirnfläche des Deckelrings und des hiermit in Kontakt tretenden Deckelteils käme, welche zumindest nach einer gewissen Beanspruchungsdauer wiederum die Gefahr einer Zerstörung der peelfähigen Lage mit sich brächte . Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn sich der Querschnitt der Umfangsvorsprünge zu seinem freien Ende hin verjüngt, wobei er insbesondere spitz nach oben (bzw. zu seinem freien Ende hin) zuläuft. Derartige, spitz zulaufende Umfangsvorsprünge beanspruchen unmittelbar am Anfang des Ultraschallschweißvorgangs die peelfähige Lage lokal zwar relativ stark auf Druck, doch erweist sich eine spitze Ausgestaltung der Umfangsvorsprünge gleichwohl als günstig, weil das Abschmelzen der Spitze der Umfangsvorsprünge infolge sehr schneller lokaler Erwärmung der Umfangsvorsprünge zu einem spontanen Abschmelzen derselben führt, um den Zwischenraum zwischen denselben mit dem abgeschmolzenen Plastifikat zu befüllen und hierdurch die gasdichte, aber dennoch leicht zu öffnende Schmelzverbindung zu bilden.

Die Umfangsvorsprünge können dabei insbesondere einen im Wesentlichen dreieckigen Querschnitt aufweisen, welcher aus den vorgenannten Gründen vorzugsweise spitz nach oben zu ¬ läuft, aber grundsätzlich auch eine stirnseitige Abrundung besitzen kann.

Wie bereits erwähnt, besitzt das Deckelteil jedenfalls eine hinreichende Dicke, um für seine gewünschte Formhaltigkeit zu sorgen, welche es ihm möglich macht, nach erstmaligem Trennen von dem Deckelring wieder - sei es klemmend, rastend oder andersartig - auf den Deckelring aufgesetzt und hieran befestigt zu werden. Dabei weist das Deckelteil in vorteilhafter Ausgestaltung eine Dicke von insgesamt wenigstens etwa 0,2 mm, insbesondere von insgesamt wenigstens etwa 0,3 mm, vorzugsweise von insgesamt wenigstens etwa 0,4 mm, auf, wobei es zweckmäßigerweise eine Dicke von bis zu etwa 10 mm, insbesondere von bis zu etwa 8 mm, vorzugs- weise von bis zu etwa 5 mm und höchst vorzugsweise kleiner als 5 mm, aufweisen kann.

Wie bereits angedeutet, kann darüber hinaus kann in weiter- hin vorteilhafter Ausgestaltung vorgesehen sein, dass zumindest das Deckelteil wenigstens eine weitere Lage in Form einer im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdichten Barrierelage aufweist, um für einen hermetischen Einschluss des Verpackungsgutes zu sorgen und dabei eine Dichtmembran im Innern des Verpackungsbehälters entbehrlich zu machen. Derartige Barrierelagen sind als solche bekannt und können beispielsweise aus Metall oder Metalloxiden, z.B. aus Sili- cium (di) oxid, Aluminium, Aluminiumoxid etc., aus Polymeren, z.B. aus Ethylenvinylalkohol (EVOH) , Polyvinylalkohol

(PVOH), Polyvinylidenchlorid (PVDC), Polyamid (PA) einschließlich deren Copolymeren und Polymer-Blend etc. gebildet sein. Derartige Barrierelagen lassen sich beispielsweise als außenseitige Deckschicht oder - gegebenenfalls unter Zwischenanordnung geeigneter Haftvermittlungslagen - als innere Schicht anlässlich des Herstellungsprozesses eines geeigneten, für das Deckelteil eingesetzten Laminates auf- laminieren oder in Form eines Lackes aufbringen.

Wie ebenfalls bereits angedeutet, sieht eine vorteilhafte Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Deckelanordnung vor, dass das Deckelteil wenigstens einen in Richtung des

Deckelrings vorstehenden Umfangsvorsprung aufweist, dessen Querschnitt derart an den Querschnitt einer hierzu komple ¬ mentären Kontaktfläche des Deckelrings angepasst ist, dass das Deckelteil nach erstmaligem Abtrennen von dem Deckelring an dem Deckelring festlegbar ist, wobei es insbesondere dessen Kontaktfläche im Wesentlichen dichtend anliegt. Das Deckelteil, welches beispielsweise als Tiefziehteil ausgebildet sein kann, kann dabei vorzugsweise einen Um- fangsvorsprung aufweisen, dessen Außenquerschnitt im Wesentlichen dem Innenquerschnitt des Deckelrings entspricht, so dass der Umfangsvorsprung des Deckelteils beim (Wieder) verschließen dem Innenquerschnitt des Deckelrings entlang einer ringförmigen Kontaktfläche anliegt. Der Außenquerschnitt des Umfangsvorsprungs des Deckelteils und/oder der Innenquerschnitt des Deckelteils kann dabei, sofern gewünscht, mit einem geeigneten Dichtungsmaterial beschichtet sein.

Die Hülse eines erfindungsgemäßen Verpackungsbehälters, wie einer Dose, welche (r) mit einer Deckelanordnung der oben beschriebenen Art ausgestattet ist, kann zweckmäßigerweise eine im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdichte Innenkas- chierung aufweisen, welche aus bekannten, hierfür geeigneten Materialien, wie Metallen (z.B. Aluminium) und/oder Polymeren gefertigt sein kann.

In besonders vorteilhafter Ausgestaltung kann in diesem Fall vorgesehen sein, dass die Innenkaschierung der Hülse wenigstens eine Lage aus einem siegelfähigen Kunststoffmaterial aufweist, welches mit dem Deckelring der Deckelanordnung versiegelt ist, so dass auch zwischen der Hülse des Verpackungsbehälters und dem Deckelring der erfindungsgemäßen Deckelanordnung eine dauerhafte, einwandfrei gas- und flüssigkeitsdichte Siegel- bzw. Schweißverbindung sichergestellt ist. Die Siegel- bzw. Schweißverbindung kann auf beliebige bekannte Weise erstellt werden, wie beispielsweise ebenfalls mittels Ultraschallsiegeln bzw. -schweißen, mittels Hochfrequenzsiegeln bzw. -schweißen oder dergleichen. Das erfindungsgemäße Verfahren gibt dabei insbesondere die Möglichkeit, dass der Deckelring zunächst auf die Hülse ei nes Verpackungsbehälters aufgesetzt wird und sodann das De ckelteil mit dem Deckelring ultraschallversiegelt bzw.

-verschweißt wird.

Weist die Hülse wenigstens eine Lage aus einem siegelfähigen KunstStoffmaterial auf, so kann der Deckelring insbesondere, nachdem er auch die Hülse aufgesetzt worden ist, auf die oben beschriebene Weise mit der Innenkaschierung der Hülse versiegelt bzw. verschweißt werden, was insbeson dere entlang eines inneren Umfangsabschnittes der Hülse ge schehen kann, in welche der Deckelring eingreift.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnungen. Dabei zeigen

Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht eines

Verpackungsbehälters in Form einer Dose mit einer

Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Deckelanordnung, deren Deckelring an einem Ende der Hülse festgelegt ist, mit abgenommenem Deckelteil; Fig. 2 eine schematische Schnittansicht des mit der

Deckelanordnung gemäß Fig. 1 versehenen Verpackungsbehälters ;

Fig. 3 eine schematische Detailansicht des Ausschnittes

B gemäß Fig. 2 ;

Fig. 4 eine schematische perspektivische Ansicht des

Deckelrings der Deckelanordnung gemäß Fig. 1 bis 3 im Rohzustand, d.h. vor dem Versiegeln bzw.

Verschweißen mit dem Deckelteil;

Fig. 5 eine schematische Detailansicht des Deckelrings gemäß Fig. 4 in geschnittener Darstellung; und

Fig. 6 eine mikroskopische Aufnahme einer erfindungsgemäßen Ultraschallschweiß- bzw. -siegelverbindung zwischen dem Deckelteil und dem Deckelring eines Verpackungsbehälters gemäß Fig. 1 im Bereich zwischen den beiden unter einem Abstand von etwas weniger als 1 mm angeordneten Umfangsvorsprüngen des Deckelrings.

Der in den Fig. 1 und 2 schematisch wiedergegebene und insgesamt mit dem Bezugs zeichen 1 versehene Verpackungsbehälter ist beim vorliegenden Ausführungsbeispiel von einer sogenannten Kombidose gebildet und weist eine Hülse 2 auf, welche beispielweise aus einem Papier- oder Kartonverbundmaterial gefertigt und mit einer im Wesentlichen gas- und flüssigkeitsdichten Innenkaschierung mit einer innenseitigen, Siegel- bzw. schweißfähigen Decklage, z.B. aus polymerbeschichtetem Aluminium, versehen sein kann. An ihrer Unterseite ist die Hülse 2, welche selbstverständlich nicht notwendigerweise den gezeigten, etwa quadratischen Querschnitt besitzen muss, sondern auch eine beliebige andersartige Querschnittsform, z.B. rund, oval, mehreckig oder dergleichen, aufweisen kann, in herkömmlicher Weise mittels eines Bodenteils 3 verschlossen (Fig. 2), welches seinerseits aus entsprechenden Materialien wie die Hülse 2, aber auch aus Metall, Kunststoff oder entsprechenden Verbundmaterialien mit hoher Gas- und Flüssigkeitsdichtigkeit gefertigt sein kann. An dem in Fig. 1 und 2 oberen, dem Bodenteil 3 abgewandten Ende der Hülse ist ein Deckelring 4 einer insgesamt mit dem Bezugszeichen 5 versehenen Deckelanordnung festgelegt, welcher aus einem thermoplastischen Polymermaterial, wie bei ¬ spielsweise einem solchen auf der Basis von Polyethylen, gefertigt ist. Wie insbesondere aus der Fig. 3 ersichtlich, weist der Deckelring 4 einen etwa L-förmigen Querschnitt auf, dessen erster Schenkel 4a hülsenparallel um den oberen Innenumfangsabschnitt der Hülse 2 angeordnet ist und dessen zweiter Schenkel 4b sich im Wesentlichen senkrecht hierzu um das obere Ende der Hülse 2 erstreckt und dabei die obere Stirnseite der Hülse 2 übergreift bzw. abdeckt. Der Außenumfang des ersten Schenkels 4a des Deckelrings 2 ist mit der Innenkaschierung der Hülse 2 versiegelt bzw. verschweißt, beispielsweise mittels Ultraschall- oder Hochfrequenzsiegeln oder -schweißen.

Wie wiederum den Fig. 1 und 2 zu entnehmen ist, dient der erste Schenkel 4a des Deckelrings 4 ferner zur klemmenden Aufnahme eines formhaltigen, beispielsweise in Form eines Tiefziehteils ausgebildeten Deckelteils 6 der Deckelanordnung 5 an seinem Innenumfang, indem sein Innenquerschnitt etwa dem Außenquerschnitt eines in Richtung des Deckelrings 4 vorstehenden Umfangsvorsprungs 6a entspricht, so dass das Deckelteil 6 lösbar an dem Deckelring 4 festgelegt werden kann, wobei der Außenquerschnitt seines Umfangsvorsprungs 6a dem Innenquerschnitt des ersten Schenkels 4a des Deckelrings 4 dichtend anliegt.

Wie den Detailansichten des Deckelrings 4 gemäß Fig. 4 und insbesondere gemäß Fig. 5 zu entnehmen ist, welche den Deckelring 4 gemäß Fig. 1 bis 3 im Rohzustand zeigen, weist der Deckelring 4 an seiner dem Deckelteil 6 (in Figl 4 und 5 nicht nochmals gezeigt) zugewandten Stirnseite, d.h. auf der in Fig. 4 und 5 oberen Seite seines zweiten Schenkels 4b, zwei parallele und im vorliegenden Fall konzentrische Umfangsvorsprünge 4c, 4d auf, welche von seiner Stirnseite nach oben vorstehen. Dabei beträgt der radiale Abstand der beiden Umfangsvorsprünge 4c, 4d - im Rohzustand - z.B. etwa 0,8 mm, während ihre Höhe - ebenfalls im Rohzustand - etwa 0,2 mm beträgt. Die Gesamtdicke der Schenkel 4a, 4b des De- ckelrings 4 kann im vorliegenden Fall beispielsweise etwa 1,4 mm betragen. Die Umfangsvorsprünge 4c, 4d verjüngen im vorliegenden Fall - wiederum in dem in Fig. 4 und 5 gezeigten Rohzustand - nach oben und laufen z.B. im Wesentlichen spitz nach oben zu, so dass sie einen etwa dreieckigen Querschnitt besitzen.

Das Deckelteil 6 weist einen - nicht zeichnerisch wiedergegebenen - laminatartigen Aufbau mit mehreren Lagen ist, auf, wobei es beispielsweise - von seiner dem Deckelring (4) zugewandten Seite in Richtung seiner diesem entgegengesetzten Seite betrachtet - eine peelfähige Lage, z.B. aus einem LDPE-/iPB-l-Verbundmaterial, eine Haftvermittlungsla ¬ ge, eine Barrierelage, z.B. auf der Basis von EVOH, eine weitere Haftvermittlungslage und eine Trägerschicht, z.B. aus Polyethylenterephthalat (PET) umfasst. Überdies kann beispielsweise optional auf die seiner dem Deckelring (4) zugewandte Seite, also auf die peelfähige Lage, eine weiteren siegelbare Lage, z.B. auf der Basis von Polyethylen, aufgebracht sein. Zum Zwecke einer hinreichenden Formhal- tigkeit und Stabilität weist das derart aufgebaute Deckel ¬ teil 6 z.B. eine Gesamtdicke von etwa 0,5 mm auf. Um das Deckelteil 6 auf den in Fig. 4 und 5 im Rohzustand dargestellten Deckelring 4 unter Bildung eines gas- und flüssigkeitsdichten Originalitätsverschlusses aufzusiegeln bzw. aufzuschweißen, wird das Deckelteil 6 auf den insbe- sondere bereits mit der Hülse 2 des Verpackungsbehälters 1 vorverbundenen Deckelring 4 aufgesetzt und sodann mittels Ultraschall, beispielsweise mit einer Frequenz von etwa 10 kHz bis etwa 50 kHz, wie etwa 20 kHz, und über eine Dauer von etwa 0,5 s bis etwa 5 s, wie etwa 1 s bis 2 s, ange- regt und in Schwingungen versetzt, um die peelfähige Lage des Deckelteils 6 - und/oder gegebenenfalls die außenseitig derselben angeordnete, siegelfähige Decklage - auf die obere Stirnseite des zweiten Schenkels 4b des Deckelrings 4 aufzusiegeln bzw. aufzuschweißen. Dies kann insbesondere mittels einer oder mehreren Sonotroden (nicht gezeigt) geschehen, welche von oben gegen das Deckelteil 6 angedrückt werden und welche sich zweckmäßigerweise im Wesentlichen um den gesamten Umfang der Umfangsvorsprünge 4c, 4d des

Deckelrings 4 (also deckungsgleich mit diesen) herum er- strecken, um für eine einwandfreie und gleichmäßige Schallübertragung zu sorgen.

Wie in Fig. 3 erkennbar, welche den Deckelring 4 in einem Zustand zeigt, in welchem er bereits mit dem Deckelteil 6 versiegelt bzw. verschweißt worden ist und das Deckelteil 6 (erstmalig) wieder von dem Deckelring 4 unter Aufreißen seiner peelfähigen Lage getrennt worden ist, werden die Um- fangsvorsprünge 4c, 4d des Deckelrings 6 während des Ultra ¬ schallsiegel- bzw. -schweißvorgangs zumindest im Bereich ihrer Spitze teilweise abgeschmolzen (ihre Höhe ist daher im Vergleich mit der Fig. 5 geringer) , so dass dort sowie insbesondere zwischen und auch in dem Bereich radial neben den Umfangsvorsprüngen 4c, 4d infolge Wärmeleitung eine gas- und flüssigkeitsdichte SchmelzVerbindung erzeugt wird, wobei in den Bereichen radial neben den Umfangsvorsprüngen 4c, 4d und insbesondere zwischen denselben, wo das Deckelteil 6 während des Ultraschallschweißens keinen oder einen nur geringen Druckkontakt mit dem Deckelring 4 aufwies, zwar ebenfalls eine Schmelzverbindung zustande kommt, aber die peelfähige Lage aufgrund deutlich geringerer thermome- chanischer Belastung nicht zerstört wird, so dass sie die ihr zugedachte Funktion eines guten Öffnungsverhaltens unbeeinträchtigt erfüllen kann.

Sofern gewünscht, kann können selbstverständlich auch mehr als zwei Umfangsvorsprünge 4c, 4d an dem Deckelring 4 vorgesehen sein, welche sich nicht notwendigerweise konzentrisch zu dem Deckelring 4 erstrecken müssen. Ferner ist es möglich, anstelle des Deckelrings 4 das Deckelteil 6 mit zwei oder mehreren, entsprechenden Umfangsvorsprüngen zu versehen und die peelfähige Lage im oberen Stirnseitenbereich des Deckelrings 4 vorzusehen (jeweils nicht gezeigt) .

Die Fig. 6 zeigt schließlich eine mikroskopischen Aufnahme einer erfindungsgemäßen Ultraschallschweiß- bzw. -siegel- verbindung, wobei erkennbar ist, dass sich zwischen den - im vorliegenden Fall unter einem Abstand von etwa 0,8 mm angeordneten - Umfangsvorsprüngen 4c, 4d des Deckelrings 4b eine gänzlich von dem während des Ultraschallschweißens plastifizierten, von den beiden Umfangsvorsprüngen 4c, 4d abgeschmolzenen Kunststoffmaterial gebildete Schmelzverbindung 4S eingestellt hat, an welcher die peelfähige Lage (siehe an der dem zweiten Schenkel 4b des Deckelrings zuge ¬ wandten Unterseite des Deckelteils 6) gleichwohl völlig intakt geblieben ist. Selbst im Bereich der - teilweise abgeschmolzenen - Spitzen beider Umfangsvorsprünge 4c, 4d ist dabei die peelfähige Lage noch partiell intakt geblieben, so dass bei einer dichten Schmelzverbindung, welche sich über den gesamtem Radialabschnitt zwischen den beiden Um- fangsvorsprüngen 4b, 4c erstreckt, ein einfaches und siche- res (erstmaliges) Trennen des Deckelteils 6 von dem Deckelring 4 sichergestellt ist, welche auch mangels partiellem Materialabriss eines der Teile 4, 6 und Anhaften an dem anderen 6, 4 für eine hohe Dichtigkeit sorgt, wenn das einmal abgetrennte Deckelteil 6 wieder auf dem Deckelring 4, also rein form- oder reibschlüssig, festgelegt wird.