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Title:
LIGHT CONTROL CONSOLE HAVING SLIDE CONTROL
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/080991
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a light control console (01) for controlling an illumination system, wherein: digital control commands are generated in the light control console (01); a slide control (06) is provided in the housing (08) of the light control console; a slot (09) is provided in the housing (08) of the light control console (01), said slot passing through a connecting lever, starting from the interior of the housing (08), and mechanically connecting the control knob (07) to the slide control (07); at least one light-guiding element (10) associated with the slot (09) is provided in the housing (08) of the light control console (01), said light-guiding element extending along the longitudinal axis of the slot (09); at least one light source is provided in the housing (08) of the light control console (01); the light-guiding element (10) has at least one light entry surface (13) on which light from the light source can be decoupled into the light-guiding element (10); and the light-guiding element (10) has light exit surfaces along the longitudinal axis of the slot (09), on which surfaces light can exit out of the light-guiding element (10).

Inventors:
ADENAU, Michael (Steinbachtal 75 D, Würzburg, 97082, DE)
Application Number:
EP2017/076997
Publication Date:
May 02, 2019
Filing Date:
October 23, 2017
Export Citation:
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Assignee:
MA LIGHTING TECHNOLOGY GMBH (Dachdeckerstr. 16, Waldbüttelbrunn, 97297, DE)
International Classes:
G05G1/02; F21V8/00; G02B6/00; G05G1/10; H05B37/02
Foreign References:
DE8712678U11989-01-19
EP0935091A11999-08-11
US20160234908A12016-08-11
US7784968B22010-08-31
US20070217211A12007-09-20
US20090244883A12009-10-01
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
ADVOTEC. PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (Beethovenstr. 5, Würzburg, 97080, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Lichtstellpult (O l ) zur Steuerung einer Beleuchtungsanlage, wobei im Lichtstellpult (O l ) digitale Stellbefehle erzeugt werden, die über Datenverbindungen an die Beleuchtungseinrichtungen der Beleuchtungsanlage übertragen werden können, und wobei das Lichtstellpult (O l ) zumindest einen Digitalprozes sor und zumindest einen Digitalspeicher zur Erzeugung, Verwaltung und Speicherung der Stellbefehle umfas st, und wobei das Lichtstellpult (O l ) zumindest eine Anzeigeeinrichtung (02, 03) umfas st, und wobei an der Anzeigeeinrichtung (02, 03) Grafikelemente für den Benutzer grafisch dargestellt werden können, und wobei im Bedienfeld des Lichtstellpults (O l ) zumindest ein Bedienknopf (07 ) vorgesehen ist, an dem Eingabewerte vom Benutzer durch lineare Verstellung des Bedienknopfes (07) eingegeben werden können, und wobei im Gehäuse (08) des Lichtstellpults ein Schieberegler (06) vorgesehen ist, und wobei im Gehäuse (08) des Lichtstellpults (01 ) ein Schlitz (09) vorgesehen ist, den ein Verbindungshebel ausgehend vom Inneren des Gehäuses (08) durchgreift und den Bedienknopf (07) mit dem Schieberegler (07) mechanisch verbindet, und wobei im Gehäuse (08) des Lichtstellpults (01 ) zumindest ein dem Schlitz (09) zugeordnetes Lichtleitelement ( 10) vorgesehen ist, das sich entlang der Längsachse des Schlitzes (09) erstreckt, und wobei im Gehäuse (08) des Lichtstellpults (01 ) zumindest eine Lichtquelle vorgesehen ist, und wobei das Lichtleitelement ( 10) zumindest eine Lichteintrittsfläche ( 13) aufweist, an der Licht von der Lichtquelle in das Lichtleitelement ( 10) eingekoppelt werden kann, und wobei das Lichtleitelement ( 10) entlang der Längsachse des Schlitzes (09) Lichtaustrittsflächen aufweist, an denen Licht aus dem Lichtleitelement ( 10) austreten kann, um den Schlitz (09) zu beleuchten,

dadurch gekennzeichnet

das s jedes Lichtleitelement ( 10) eine Hauptlichteintrittsfläche ( 13 ) aufweist, wobei das Licht von der Lichtquelle ausschließlich an der Hauptlichteintrittsfläche ( 13 ) in das Lichtleitelement ( 10) eingekoppelt wird, und wobei die Lichtaustrittsflächen des Lichtleitelements ( 10) von mehreren Lichtaustrittselementen ( 14) gebildet werden, und wobei die Größe der Lichtaustrittselemente ( 14) und/oder der Abstand zwischen benachbarten Lichtaustrittselementen ( 14) mit dem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche ( 13) korreliert.

Lichtstellpult nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

das s die Lichtaustrittselemente in der Art von Lichtaustrittsprismen ( 14) ausgebildet sind.

Lichtstellpult nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

das s die Größe der Lichtaustrittselemente ( 14) mit zunehmenden Ab stand zur Hauptlichteintrittsfläche ( 13 ) linear größer wird, wobei be nachbarte Lichtaustrittselementen ( 14) j eweils einen äquidistanten Abstand aufweisen.

4. Lichtstellpult nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

das s der Abstand zwischen benachbarten Lichtaustrittselementen ( 14) mit zunehmendem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche ( 13) linear kleiner wird, wobei die Lichtaustrittselemente ( 14) jeweils die gleiche Größe aufweisen . Lichtstellpult nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

das s sich das Lichtleitelement ( 10) ausgehend von der Hauptlichtein- trittsfläche ( 13) in zwei getrennte Lichtleitzweige ( 15) aufteilt, wobei der Schlitz (09) zwischen den beiden Lichtleitzweigen ( 15) verläuft.

Lichtstellpult nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ,

dadurch gekennzeichnet,

das s das Lichtleitelement ( 10) zwischen der Hauptlichteintrittsfläche ( 13 ) und den beiden Lichtleitzweigen ( 15) einen Bogen ( 16) aufweist, in dem das Licht umgelenkt wird.

Lichtstellpult nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

das s das Lichtleitelement ( 10) aus einem Licht leitenden Kunststoff hergestellt ist.

8. Lichtstellpult nach einem der Ansprüche 1 bis 7 ,

dadurch gekennzeichnet,

das s die Lichtquelle zur Beleuchtung des Lichtleitelements ( 10) als LED-Leuchtmittel ausgebildet ist.

Description:
23. Oktober 2017

Lichtstellpult mit Schieberegler

Die Erfindung betrifft ein Lichtstellpult mit einem Schieberegler nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 .

Gattungsgemäße Lichtstellpulte dienen zur Steuerung von Beleuchtungsanlagen, wie sie beispielsweise in Theatern oder Konzertbühnen zum Einsatz kommen. Diese Beleuchtungsanlagen umfassen regelmäßig eine Vielzahl von Beleuchtungseinrichtungen, beispielweise Bühnenschein- werfer, wobei sich die Beleuchtungseinrichtungen vielfach auch noch für sich genommen zwischen einer Vielzahl von Beleuchtungszuständen, beispielsweise unterschiedliche Farben, unterscheiden können. Diese unterschiedlichen Beleuchtungszustände werden durch programmierte Parameter im Beleuchtungsprogramm des Lichtstellpults gesteuert.

Übliche Beleuchtungsanlagen können dabei bis zu mehrere tausend Beleuchtung seinrichtungen umfas sen.

Um derart komplexe Beleuchtungsanlagen steuern zu können, sind die gattungsgemäßen Lichtstellpulte mit einem Digitalprozes sor ausgestattet, der eine digitale Daten- und Signalverarbeitung erlaubt. Zur Speicherung der Daten ist weiter ein Digitalspeicher vorgesehen, der es insbesondere ermöglicht, Beleuchtungsprogramme zu archivieren. Zur Programmierung des Beleuchtungsprogramms bzw . zur Steuerung des Beleuchtungsprogramms während eines Ablaufs müs sen vom Bedie- ner Bedienbefehle als Eingabewerte eingegeben werden. Dabei kann es sich beispielsweise um die Auswahl einer bestimmten Beleuchtungsein- richtung bzw. um die Einstellung eines bestimmten Beleuchtungsparameters , beispielsweise einer Leuchtstärke, handeln. Für die Eingabe dieser Bedienbefehle sind an bekannten Lichtstellpulten mechanische Bedienelemente, beispielsweise Taster, Drehregler oder Schieberegler, vorhanden . Die den einzelnen Bedienelementen zugeordneten Bedienbefehle können dabei durch geeignete Menüumschaltung verändert werden, um entsprechend komplexe Beleuchtungsprogramme programmieren und steuern zu können .

Die an den bekannten Lichtstellpulten eingebauten Schieberegler sind dadurch charakterisiert, das s die Eingaben durch lineare Verstellung eines Bedienknopfs durchgeführt werden . Der Bedienknopf ist dabei außerhalb des Gehäuses des Lichtstellpults angeordnet und wird mittels eines Verbindungshebels mit dem im Inneren des Gehäuses vorhandenen Schieberegler verbunden. Der Verbindungshebel erstreckt sich dabei durch einen Schlitz im Gehäuse des Lichtstellpults . Lichtstellpulte werden häufig in einer dunkel zu haltenden Umgebung, beispielsweise in einem Theaterraum oder einem Konzertsaal, eingesetzt. Fremdlicht zur Beleuchtung des Bedienfelds am Lichtstellpult ist in solchen abzudunkelnden Umgebungen unerwünscht. Um dennoch dem Bediener einen sicheren Zugriff auf verschiedene Bedienelemente zu ermöglichen, sind Lichtstellpulte bekannt, bei denen die verschiedenen Bedienelemente hinterleuchtet werden. S o sind Schieberegler bekannt, bei denen der Schlitz im Gehäuse, durch den sich der Verbindungshebel zur Verbindung des Bedienknopfs mit dem Schieberegler erstreckt, entlang seiner Längsachse beleuchtet werden kann. Dies hat zum einen den Vorteil, das s der Bediener die Position des Bedienknopfs erkennen kann und zum anderen die Stellung des Bedienknopfs relativ zur Schlitz- länge erkennbar ist. Aufgrund der linearen Erstreckung des Schlitzes ist bei dessen Hinterleuchtung mittels eines Lichtleitelements bisher ein erheblicher Aufwand erforderlich. So müs sen die bekannten Lichtleitelemente zur Beleuchtung des Schlitzes an Schiebereglern von bekann- ten Lichtstellpulten mit mehreren Lichtquellen, die im Inneren des

Gehäuses angeordnet sind, beleuchtet werden . Die bekannten Lichtleitelemente weisen dazu mehrere Lichteintrittsflächen auf, an denen die einzelnen Lichtquellen ihr Licht in das Lichtleitelement einkoppeln, so das s dieses Licht dann den Schlitz an den Lichtaustrittflächen des Licht- leitelements möglichst gleichmäßig beleuchtet.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es , ein Lichtstellpult mit beleuchteten Schiebereglern vorzuschlagen, die mit einem geringeren baulichen Aufwand eine weitgehend gleichmäßige Beleuchtung des Schlitzes im Gehäuse ermöglichen. Diese Aufgabe wird durch ein Lichtstellpult nach der Lehre des Anspruchs 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Das Lichtleitelement an dem erfindungsgemäßen Lichtstellpult ist zunächst einmal dadurch charakterisiert, das s es nur eine Hauptlichtein- trittsfläche aufweist, durch die das gesamte Licht zur Beleuchtung des Schlitzes im Gehäuse des Lichtstellpults eingekoppelt wird. Die Lichtquelle zur Einkopplung des Lichts in das Lichtleitelement ist entsprechend geeignet in der Nähe der Hauptlichteintrittsfläche zu positionie- ren. Durch die Verwendung nur einer Hauptlichteintrittsfläche, an der mit einer einzigen Lichtquelle das gesamte zur Beleuchtung des Schlitzes notwendige Licht eingekoppelt wird, führt zu einer erheblichen Reduzierung des baulichen Aufwands , da mehrere Lichtquellen mit entsprechenden Lichteintrittsflächen an dem Lichtleitelement, wie sie aus bekannten Lichtstellpulten bekannt sind, entfallen können. Um trotz der Einkopplung des Lichts an nur einer einzigen Hauptlicht- eintrittsfläche in das Lichtleitelement eine gleichmäßige Beleuchtung des sich längs erstreckenden Schlitzes zu gewährleisten, werden an dem erfindungsgemäßen Lichtleitelement die Lichtaustrittsflächen von mehre- ren Lichtaustrittselementen gebildet, die nach Montage des Lichtleitelements entlang des Schlitzes hintereinander angeordnet sind. Erfindungsgemäß ist es dabei vorgesehen, das s die Größe der Lichtaustrittselemente und/oder der Abstand zwischen benachbarten Lichtaustrittselementen mit dem Ab stand zur Hauptlichteintrittsfläche korreliert. Dies bedeutet also mit anderen Worten, das s gemäß der ersten Variante die Größe der

Lichtaustrittselemente umso größer ist, j e weiter das Lichtaustrittselement von der Hauptlichteintrittsfläche entfernt ist. Umgekehrt sind nahe an der Hauptlichteintrittsfläche angeordnete Lichtaustrittselemente entsprechend kleiner. Durch diese Korrelation der Größe der Lichtaus- trittselemente zum Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche kann die Menge des an den einzelnen Lichtaustrittselementen austretenden Lichts so variiert werden, das s die mit zunehmendem Ab stand zur Hauptlichteintrittsfläche abnehmende Leuchtstärke im Lichtleitelement ausgeglichen wird. Bei nahe an der Hauptlichteintrittsfläche angeordneten Lichtaus- trittsflächen ist die Leuchtstärke entsprechend stark, so dass entsprechend kleine Lichtaustrittselemente ausreichen, um eine ausreichende Beleuchtung des Schlitzes in diesem Bereich zu gewährleisten. Bei weit von der Hauptlichteintrittsfläche entfernten Lichtaustrittselementen wird dagegen die Größe des Lichtaustrittselements entsprechend vergrößert, um eine gleichgroße Beleuchtung dieses Bereichs entlang des Schlitzes zu gewährleisten.

In gleicher Weise kann neben der Größe der einzelnen Lichtaustrittselemente auch der Abstand zwischen benachbarten Lichtaustrittselementen zur Kompensation der abnehmenden Leuchtstärke eingesetzt werden. S o können nahe zur Hauptlichteintrittsfläche angeordnete Lichtaustrittelemente einen relativ großen Abstand aufweisen, wohingegen der Abstand benachbarter Lichtaustrittelemente in großer Entfernung zur Hauptlicht- eintrittsfläche entsprechend kleiner gewählt wird, um insgesamt eine gleichmäßige Beleuchtung des Schlitzes entlang seiner Längsachse zu gewährleisten.

Welche geometrische Form die einzelnen Lichtaustrittselemente aufwei- sen, ist grundsätzlich beliebig . Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist es vorgesehen, dass Lichtaustrittsprismen als Lichtaustrittselemente an dem Lichtleitelement vorhanden sind.

Um eine gleichmäßige Beleuchtung des Schlitzes zu erreichen, kann die Größe der Lichtaustrittselemente mit zunehmendem Abstand zur

Hauptlichteintrittsfläche linear größer werden. In diesem Fall ist es dann vorteilhaft für eine gleichmäßige Beleuchtung des Schlitzes , wenn die Lichtaustrittselemente j eweils einen äquidistanten Abstand aufweisen.

Alternativ dazu kann der Ab stand zwischen benachbarten Lichtaustrittselementen mit zunehmendem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche linear kleiner werden, wobei die Lichtaustrittselemente selbst j eweils die gleiche Größe aufweisen .

Durch die lineare Variation des Ab stands zwischen den benachbarten Lichtaustrittselementen bzw. der linearen Variation der Größe der einzelnen Lichtaustrittselemente kann die im Wesentlichen lineare Abnahme der Leuchtstärke mit zunehmendem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche mit hoher Gleichmäßigkeit ausgeglichen werden.

Um dem Benutzer bei der Benutzung des Schiebereglers in abgedunkelten Räumen eine gute Orientierung zu bieten, ist es besonders vorteilhaft, wenn beide Seiten des Schlitzes entlang seiner Längsachse beleuch- tet sind. Um dies zu gewährleisten ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen, das s das Lichtleitelement sich ausgehend von der Hauptlichteintrittsfläche in zwei getrennte Lichtzweige aufteilt, wobei der Schlitz zwischen den beiden Lichtzweigen verläuft. Durch die beiden Lichtzweige wird dann jeweils eine Seite des Schlitzes in gleichmäßiger Weise beleuchtet.

Um die Befestigung der Lichtquelle, mit der das Licht in das Lichtleitelement eingekoppelt wird, zu erleichtern, ist es besonders vorteilhaft, wenn das Lichtleitelement zwischen der Hauptlichteintrittsfläche und den beiden Lichtzweigen einen Bogen aufweist. Bei diesem Bogen kann es sich beispielsweise um einen rechtwinkligen B ogen handeln, so das s das Licht, das an der Hauptlichteintrittsfläche eingekoppelt wurde, in diesem Fall um 90 ° umgelenkt wird. Auf diese Weise können dann die an den Hauptlichteintrittsflächen anzubringenden Lichtquellen beabstandet zur Innenseite des Gehäuses problemlos angebracht werden.

Besonders kostengünstig kann das Lichtleitelement aus einem Licht leitenden Kunststoff hergestellt sein. Zur Beleuchtung der Lichtleitelemente sind insbesondere LED-Leuchtmittel geeignet.

Eine Ausführungsform der Erfindung ist in den Zeichnungen schemati- siert dargestellt und wird nachfolgend beispielhaft erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Lichtstellpult mit mehreren Schiebereglern in perspektivi- scher Ansicht von vorne; fünf Lichtleitelemente zur Beleuchtung von fünf nebeneinan- derliegenden Schlitzen von Schiebereglern des Lichtstellpults gemäß Fig . 1 in perspektivischer Ansicht von oben ;

Fig. 3 ein Lichtleitelement gemäß Fig. 2 in perspektivischer Ansicht von unten;

Fig. 4 das Lichtleitelement gemäß Fig . 3 in einer vergrößerten Teilansieht.

Fig. 1 zeigt in perspektivischer Ansicht ein erfindungsgemäßes Lichtstellpult 01 zur Programmierung und Steuerung einer Bühnenbeleuch- tungsanlage . Das Lichtstellpult O l ist mit drei Monitoren 02 und drei Monitoren 03 zur Anzeige von diversen Menüs für den Benutzer ausgestattet. Zur Eingabe von Stellbefehlen sind am Lichtstellpult 01 eine Vielzahl von Druckknöpfen 04, Drehreglern 05 und Schiebereglern 06 vorgesehen. Jeder Schieberegler 06 ist dabei mit einem Bedienknopf 07 ausgestattet, der mittels eines in Fig . 1 nicht dargestellten Verbindungshebels mit dem Schieberegler, der sich auf der Innenseite des Gehäuses 08 befindet, verbunden ist. Der Verbindungshebel zwischen Bedienknopf 07 und dem eigentlichen Schieberegler 06 erstreckt sich dabei durch Schlitze 09 im Gehäuse 08. Bei dem in Fig . 1 dargestellten Lichtstellpult 01 werden die Schlitze 09 im Gehäuse 08 mittels nachfolgend noch näher zu erläuternder Lichtleitelemente 10 beleuchtet.

Fig. 2 zeigt fünf Lichtleitelemente 10, die gemeinsam mittels eines Trägerelements 1 1 auf der Innenseite des Gehäuses 08 befestigt werden, um fünf nebeneinanderliegende Schlitze 09 zu beleuchten. Das Trägerelement 1 1 umfas st dabei an seiner Unterseite fünf Fassungen 12, in denen jeweils eine Lichtquelle, nämlich eine LED-Leuchte angeordnet wird, um das für die Beleuchtung der Schlitze 09 notwendige Licht in die Lichtleitelemente 10 einzukoppeln. Fig. 3 zeigt ein Lichtleitelement 10 in perspektivischer Ansicht von unten. Das Lichtleitelement 10 weist eine Hauptlichteintrittsfläche 13 auf, an der das von einer LED-Leuchte erzeugte Licht in das Lichtleitelement 10 eingekoppelt wird. Das Lichtleitelement 10 ist dabei aus einem Licht leitenden Kunststoff hergestellt, und kann das Licht zu den Lichtaustrittselementen, die in der Art von Lichtaustrittsprismen 14 ausgebildet sind, weiterleiten. An den Lichtaustrittsprismen 14 tritt das Licht dann wieder aus dem Lichtleitelement 10 aus und beleuchtet somit jeweils eine Seite eines Schlitzes 09 von der Gehäuseinnenseite her. Man erkennt, dass die Lichtaustrittsprismen 14 in einer Vielzahl hintereinan- der entlang des Schlitzes 09 am Lichtleitelement 10 angeordnet sind. Um die mit größer werdendem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche 13 schwächer werdende Leuchtstärke innerhalb des Lichtleitelements 10 auszugleichen, werden die einzelnen Lichtaustrittsprismen 14 mit größer werdendem Abstand zur Hauptlichteintrittsfläche 13 immer größer, so das s im Ergebnis an jedem einzelnen Lichtaustrittsprisma in etwa die gleiche Lichtmenge austritt und auf diese Weise eine weitgehend gleichmäßige Beleuchtung der Schlitze 09 realisiert wird.

Um beide Seiten der Schlitze 09 mit einem Lichtleitelement 10 beleuchten zu können, teilt sich das Lichtleitelement 10 ausgehend von der Hauptlichteintrittsfläche in zwei getrennte Lichtleitzweige 15. Um die Lichtquellen innerhalb der Fassungen 12 anordnen zu können, weist das Lichtleitelement 10 zwischen der Hauptlichteintrittsfläche 13 und den sich entlang des Schlitzes 09 erstreckenden Lichtleitzweigen 15 einen Bogen 16 auf, in dem das Licht um circa 90° umgelenkt wird.

Fig. 4 zeigt das Lichtleitelement 10 in einem vergrößerten Darstellungs- aus schnitt. Man erkennt, dass die einzelnen Lichtaustrittsprisma 14 umso größer werden, j e weiter sie von der Hauptlichteintrittsfläche 13 entfernt sind. Durch diese Größenänderung wird die sich abschwächende Leuchtstärke innerhalb des Lichtleitelements 10 ausgeglichen, und eine Beleuchtung der Schlitze 09 mit weitgehend gleichmäßiger Leuchtstärke entlang der gesamten Länge der Schlitze 09 realisiert.