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Patent Searching and Data


Title:
LIGHT CROSS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/106053
Kind Code:
A1
Abstract:
The wooden cross (1) has a central opening (4) in which a holder (5) having a tea light (6) is disposed. The wooden cross (1) is connected to a pedestal (3) by way of a connecting pin (2).

Inventors:
SCHWAB, Inge (Alter Mühlweg 9, Heibronn, 74078, DE)
KURSCHATKE, Jürgen (Robert-Bosch-Strasse 22, Massenbachhausen, 74252, DE)
Application Number:
DE2009/000253
Publication Date:
September 03, 2009
Filing Date:
February 25, 2009
Export Citation:
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Assignee:
SCHWAB, Inge (Alter Mühlweg 9, Heibronn, 74078, DE)
KURSCHATKE, Jürgen (Robert-Bosch-Strasse 22, Massenbachhausen, 74252, DE)
International Classes:
E04H13/00; F21V25/00; F21V37/00; E04H13/00; F21V25/00; F21V37/00
Attorney, Agent or Firm:
QUARDER, Heinrich (Wiederholdstrasse 10, Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:

Ansprüche

1. Halterung (5) für Leuchtkörper (6), insbesondere Teelicht (6), zum Einsatz in einen aufnehmenden Gegenstand (1, 11), dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (5) einen Haltestift (8) zum Einsatz in eine öffnung (4) des aufnehmenden Gegenstands (1, 11) und eine Aufnahmeeinrichtung (7) für Leuchtkörper (6) besitzt, wobei um die Aufnahmeeinrichtung (7) eine Schutzvorrichtung (9) zum aufnehmenden Gegenstand (1) derart angeordnet ist, dass diese zur Wand (10) des aufnehmenden Gegenstands (1) einen vorher festgelegten Abstand aufweist.

2. Halterung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schutzvorrichtung (9) zur Wand (10) der öffnung (4) des aufnehmenden Gegenstands (1 , 11) durch die Position und die Länge des Haltestifts (8) und den Durchmesser der Schutzvorrichtung (9) bestimmt wird.

3. Halterung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) aus Metall, Glas, Keramik oder der gleichen ausgebildet ist.

4. Halterung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) ringförmig ausgestaltet ist.

5. Halterung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) mindestens so breit ist, wie der Gegenstand (1, 11) tief ist.

6. Halterung (5) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) breiter ist als der Gegenstand (1, 11) tief ist.

7. Halterung (5) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) mindestens 3mm breiter ist als der Gegenstand (1, 11) tief ist.

8. Halterung (5) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzvorrichtung (9) mindestens 5mm breiter ist als der Gegenstand (1, 11) tief ist.

9. Halterung (5) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schutzvorrichtung (9) zur Wand (10) der öffnung (4) des Gegenstands (1, 11) zwischen 4mm und 10mm ist, insbesondere 5mm bis 7mm, insbesondere 6mm beträgt.

10. Halterung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (1) kreuzförmig ist.

11. Halterung (5) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (1, 11) aus Holz, Glas, Metall, Keramik oder der gleichen ausgebildet ist.

12. Halterung (5) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenstand (1, 11) mit mindestens einem Verbindungs stift (2) über einem Standfuß (3) beabstandet angeordnet ist.

13. Halterung (5) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (3) aus Holz, Glas, Metall, Keramik oder dergleichen ausgebildet ist.

14. Halterung (5) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Standfuß (3) eine Ausnehmung (12) besitzt, die sich insbesondere zum Boden hin öffnet.

Description:

Lichtkreuz

Stand der Technik

Zur Beleuchtung von säkularen Gegenständen wie beispielsweise Grabsteinen oder Grabkreuzen oder auch dekorativen Gegenständen, beispielsweise aus Holz, sind sowohl Kerzen als auch andere Leuchtkörper wie Leuchtdioden oder elektrische Leuchtkörper bekannt.

In der DE 202 19 354 Ul wird ein „Grabstein" offenbart, der einen Durchbruch an der Frontfläche besitzt, wobei dieser Durchbruch vor einer Aufnahmeeinrichtung angeordnet ist, auf der zumindest eine Beleuchtungseinrichtung angebracht werden kann. Diese Aufnahmeeinrichtung kann seitlich in den Hohlraum hinter dem Durchbruch eingeschoben werden, so dass die Beleuchtung von vorne durch die öffnungen sichtbar ist.

Des weiteren ist ein „Grabstein, Grabplatte und/oder Grabkreuz mit Solarzellenträger und Leuchtdioden" (DE 20 2005 004 725 Ul)

bekannt, wobei in bzw. an einem Grabstein hinter einer Sicherheitsglasscheibe Leuchtdioden angeordnet sind, die über eine Solarzellenanordnung mit Strom versorgt werden können. Die Sicherheitsglasscheibe ist als Verbund-Sicherheitsglasscheibe mit einer transparenten elektrisch leitenden Beschichtung ausgestaltet.

Problematisch bleibt bei den bekannten Lösungen weiterhin, beispielsweise bei der Verwendung von Kerzen als Beleuchtung für dekorative Gegenstände, insbesondere für Kreuze bzw. Grabkreuze, eine Befestigung zu finden, welche einen Sicherheitsabstand zum umgebenden Material ermöglicht und gleichzeitig einen einfachen Wechsel des Beleuchtungskörpers erlaubt.

Die Erfindung und ihre Vorteile

Die Erfindung gemäß den Merkmalen des Hauptanspruchs hat dahingegen den Vorteil, dass durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Halterung für einen Leuchtkörper, insbesondere einen Teelichthalter, in den dafür vorgesehenen öffnungen bzw. Hohlräumen von Aufnahmeeinrichtungen, beispielsweise aus Holz, ein Sicherheitsabstand zur Wandung des Hohlraums eingehalten wird.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Teller als Träger für das Teelicht an einem Haltestift, beispielsweise aus Metall oder Glas, angeordnet, wobei der Teller zur Aufnahme des Teelichts von einem Ring umgeben ist, der nach dem Einführen dieser Halterung in das Holzkreuz durch den Abstand des Rings zum Teller am Haltestift in eine Position gebracht wird, in welcher

der Abstand zur Wandung des aufnehmenden Gegenstands bestimmt wird. Der Durchmesser des Rings ist so ausgestaltet, dass ein ausreichend großer Abstand zur Wandung des aufnehmenden Gegenstands verbleibt, um nicht wesentlich erwärmt zu werden, und gleichzeitig genügend Platz zum Teller übrig ist, um das Teelicht bzw. den Beleuchtungskörper auszuwechseln. Dieser Ring kann wie die Teelichthalterung aus verschiedenen Materialien wie Glas, Metall, Keramik, hitzebeständigem Kunststoff o.a. ausgestaltet sein.

In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist der Ring breiter als der Gegenstand um die aufsteigende Wärme des Leuchtkörpers von dem Gegenstand weg zuleiten.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der nachfolgenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.

Zeichnung

Fig. 1 zeigt ein Kreuz mit kreisförmiger öffnung und einem Teelichthalter mit Ring von vorne.

Fig. 2 zeigt eine kreisförmiger öffnung und einem Teelichthalter mit Ring von vorne.

Fig. 3 a ist eine Draufsicht.

Fig. 3 b eine Seitenansicht des Teelichthalters mit Ring.

Fig. 4 zeigt eine Holztafel mit kreisförmiger öffnung und einem Teelichthalter mit Ring von vorne.

Fig. 5 zeigt ein Kreuz mit einer Ausnehmung im Standfuß.

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Fig. 1 zeigt ein Holzkreuz 1 , dass mit einem Verbindungsstift 2 mit einem Standfuß 3 verbunden ist. Das Holzkreuz 1 besitzt eine zentrale öffnung 4 in der eine Halterung 5 mit einem Teelicht 6 angeordnet ist.

Fig. 2 zeigt eine Halterung 5 besteht aus einem Teller 7 für ein Teelicht 6. Die Halterung 5 besitzt einen Haltestift 8. An diesem Haltestift 8 ist ein Ring 9 in einem Abstand von 6mm zur Wand 10 (Fig. 1) der öffnung 4 eines Holzkreuzes 1 angebracht. Der Ring 9 dient dazu, die Wärmeab Strahlung des Teelichts 6 an die Wand 10 zu unterbinden. Zum Einsetzen der Halterung 5 wird diese mit dem Haltestift 8 schräg aufgesetzt und dann in die entsprechende öffnung 4 hineingedrückt.

Fig. 3 a zeigt das Teelicht 6 sowie den Ring 9 von oben.

In Fig. 3 b ist der Teller 7, das Teelicht 6, der Haltestift 8 sowie der Ring 9 von der Seite dargestellt.

Fig. 4 zeigt eine Halterung 5, die aus einem Teller 7 für ein Teelicht 6 besteht. Die Halterung 5 besitzt einen Haltestift 8. An diesem Haltestift 8 ist ein Ring 9 in einem Abstand von 6mm zur Wand 10 der öffnung 4 einer Holztafel 11 angebracht. Der Ring 9 dient dazu, die Wärmeabstrahlung des Teelichts 6 an die Wand 10 zu

unterbinden. Zum Einsetzten der Halterung 5 wird diese mit dem Haltestift 8 schräg aufgesetzt und dann in die entsprechende öffnung 4 hineingedrückt. Dabei wird die Holztafel 11 mittels zweier Verbindungsstifte 2 auf die Trägerplatte 3 montiert.

Fig. 5 zeigt in einem weiteren Ausführungsbeispiel eine Ausnehmung 12, die im Boden des Standfußes 3 vorhanden ist, um Erinnerungsstücke oder Erinnerungskapseln aufzunehmen.

In einem zusätzlichen Ausführungsbeispiel ist der Ring 9 5mm breiter als das Kreuz 1 bzw. die Tafel 11.

In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist als Leuchtkörper 6 eine Kerze vorhanden. Der Teller 7 umfasst ein mittig nach oben gerichteten Dorn um die Kerze zu fixieren

In einem weiteren Ausführungsbeispiel ist der Haltsstift 8 zweiteilig ausgebildet und lässt sich an dem Ort, an dem der Haltestift 8 den Ring 9 durchdringt, mit einem Gewinde verbinden.

Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüche und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.

Bezugszahlenliste

1. Holzkreuz

2. Verbindungs stift

3. Standfuß

4. öffnung

5. Halterung

6. Teelicht

7. Teller

8. Haltestift

9. Ring

10. Wand

11. Holztafel

12. Ausnehmung