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Title:
LIGHTING DEVICE, IN PARTICULAR FOR CONVERTING EXISTING LAMPS TO LED TECHNOLOGY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/131219
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lighting device (1), preferably for illuminating public spaces, such as streets, squares, transportation stops, sidewalks, or cycleways, comprising: at least one LED lighting means (2, 3), preferably in the form of a planar arrangement of light-emitting diodes; at least one electrical connection element (4, 4', 10, 11, 12) for connecting the LED lighting means (2, 3) to an electrical current/voltage supply; and at least one carrier plate (5), to which at least the LED lighting means is fastened in a thermally conductive manner; the lighting device being characterized in that the carrier plate (5) is an aluminum composite plate, which has an upper cover layer (5b) and a lower cover layer (5c) made of aluminum or an aluminum alloy, preferably AlMg 1, and a core (5a), preferably made of plastic and/or a mineral material, especially preferably having a polymer-based binder, and/or a metal material, especially preferably having a honeycomb structure or the like, and in that the LED lighting means (2, 3) is in thermally conductive contact with one of the cover layers (5b).

Inventors:
HUND, Franz (In den Lissen 15, Sinzheim, 76547, DE)
Application Number:
EP2010/006527
Publication Date:
October 27, 2011
Filing Date:
October 26, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HUND, Franz (In den Lissen 15, Sinzheim, 76547, DE)
International Classes:
F21S8/08; H05K7/20
Attorney, Agent or Firm:
NÜBOLD, Henrik et al. (Lemcke, Brommer & PartnerBismarckstrasse 16, Karlsruhe, 76133, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Beleuchtungsvorrichtung (1 ), vorzugsweise zur Beleuchtung von öffentlichen Räumen, wie Straßen, Plätzen, Haltestellen, Geh- oder Radwegen, aufweisend:

- wenigstens ein LED-Leuchtmittel (2, 3), vorzugsweise in Form einer flächigen Anordnung von Licht emittierenden Dioden;

- wenigstens ein elektrisches Anschlussmittel (4, 4', 10, 1 1 , 12) zum Verbinden des LED-Leuchtmittels (2, 3) mit einer elektrischen Strom-/Spannungsversorgung; und

- wenigstens eine Trägerplatte (5), an welcher zumindest das LED-Leuchtmittel Wärme leitend befestigt ist;

dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (5) eine Aluminiumverbundplatte ist, die eine obere Deckschicht (5b) und eine untere Deckschicht (5c) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, vorzugsweise AlMgl , und einen Kern (5a), vorzugsweise aus Kunststoff und/oder aus einem mineralischen Material, höchst vorzugsweise mit einem Bindemittel auf Polymerbasis, und/oder aus einem metallischen Material, höchst vorzugsweise mit einer Wabenstruktur oder dergleichen, aufweist und dass das LED- Leuchtmittel (2, 3) mit einer der Deckschichten (5b) in Wärme leitendem Kontakt steht.

2. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (5) außen auf der oberen Deckschicht (5b) und/oder außen auf der unteren Deckschicht (5c) eine Lackschicht, vorzugsweise Polyester-Einbrennlackierung, und/oder eine Schutzfolie, vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist.

3. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (5) eine DIBOND®-Verbund- platte, eine xtrobond-Verbundplatte, eine ALUCOBOND®-Verbund- platte eine ALUCOBOND® plus-Verbundplatte, eine ALUCOBOND® A2-Verbund-platte, eine ALUCORE®-Verbundplatte oder eine vergleichbare Verbundplatte ist.

4. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (5) 2 mm bis 6 mm dick ist, wobei vorzugsweise die obere Deckschicht (5b) und/oder die untere Deckschicht (5c) 0,2 mm bis 0,3 mm dick sind.

5. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel wenigstens ein Steckerteil (1 1 ) und elektrische Verbindungskabel (4, 4') umfassen, wobei die Verbindungskabel (4, 4') das Steckerteil (1 1 ) mit dem LED-Leuchtmittel (2, 3) verbinden.

6. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine äußere Kontur (9) der Trägerplatte (5) an die Innenkontur einer Lampe angepasst ist, bei der die Beleuchtungsvorrichtung (1 ) zum Einsatz kommt.

7. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das LED-Leuchtmittel (2, 3) eine Leitungsaufnahme von 10 bis 50 W, vorzugsweise 20 bis 40 W, höchst vorzugsweise 30 W aufweist.

8. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Trägerplatte (5) kein zusätzlicher Kühlkörper vorgesehen ist.

9. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlussmittel wenigstens ein Netzteil (1 0) umfassen, welches vorzugsweise zwischen das Steckerteil (1 1 ) und das LED-Leuchtmittel (2, 3) geschaltet ist.

10. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Netzteil (10) beabstandet (14) von der Trägerplatte (5) angeordnet ist.

1 1 . Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das LED-Leuchtmittel (2, 3) und/oder das wenigstens eine Anschlussmittel (4, 4', 10, 1 1 , 12) auf der Trägerplatte (5) verklebt ist.

12. Beleuchtungsvorrichtung (1 ) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das LED-Leuchtmittel (2, 3) und/oder das wenigstens eine Anschlussmittel (4, 4', 10, 1 1 , 12) lösbar auf der Trägerplatte (5) befestigt ist, vorzugsweise verschraubt.

Description:
Beleuchtunqsvorrichtung, insbesondere zum Umrüsten bestehender Leuchten auf LED-Technik

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Beleuchtungsvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 , vorzugsweise zur Beleuchtung von öffentlichen Räumen, wie Straßen, Plätzen, Haltestellen, Geh- oder Radwegen, aufweisend:

- wenigstens ein LED-Leuchtmittel, vorzugsweise in Form einer flächigen Anordnung von Licht emittierenden Dioden;

- wenigstens ein elektrisches Anschlussmittel zum Verbinden des LED- Leuchtmittels mit einer elektrischen Stron Spannungsversorgung; und

- wenigstens eine Trägerplatte, an welcher zumindest das LED-Leuchtmittel Wärme leitend befestigt ist.

Insbesondere aufgrund steigender Energiekosten besteht derzeit großes Interesse daran, Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere zur Beleuchtung von öffentlichen Räumen, auf die besonders wirtschaftliche LED-Technik umzurüsten, wodurch sich bei vergleichbarer Beleuchtungswirkung eine Energieersparnis im Bereich von 70 % erreichen lässt.

Vorteilhafterweise finden in diesem Zusammenhang LED-Leuchtmittel in Form von flächigen Anordnungen Licht emittierender Dioden Verwendung, bei denen einzelne LEDs in Form eines Arrays oder einer Matrix angeordnet sind. Trotz der relativ geringen elektrischen Leistungsaufnahme entstehen jedoch auch bei derartigen Leuchtmitteln Wärmeverluste, und die entsprechende Abwärme muss abgeführt werden, damit es nicht zu einer thermischen Beschädigung der Vorrichtung kommt.

Vorbekannte Beleuchtungsvorrichtungen der weiter oben genannten Art verwenden zur diesem Zweck relativ große und massige Kühlkörper aus Aluminium. Hierbei ist insbesondere als nachteilig hervorzuheben, dass die bekannten Beleuchtungsvorrichtungen dadurch relativ schwer und großvolumig werden, was

BESTÄTIGUNGSKOPIE sich insbesondere nachteilig auf die Einsetzbarkeit beim Umrüsten bestehender Beleuchtungseinrichtungen (Leuchten) auswirkt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Beleuchtungsvorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend weiterzuentwickeln, dass die Einsatzflexibilität insbesondere beim Umrüsten bestehender Beleuchtungseinrichtungen vergrößert ist.

Die Erfindung löst die genannte Aufgabe mittels einer Beleuchtungsvorrichtung mit den Merkmalen des beigefügten Anspruchs 1 . Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprüchen, deren Wortlaut hiermit durch ausdrückliche Bezugnahme in die Beschreibung aufgenommen wird, um unnötige Textwiederholungen zu vermeiden.

Erfindungsgemäß ist eine Beleuchtungsvorrichtung, vorzugsweise zur Beleuchtung von öffentlichen Räumen, wie Straßen, Plätzen, Haltestellen, Geh- oder Radwegen, aufweisend:

- wenigstens ein LED-Leuchtmittel, vorzugsweise in Form einer flächigen Anordnung von Licht emittierenden Dioden;

- wenigstens ein elektrisches Anschlussmittel zum Verbinden des LED- Leuchtmittels mit einer elektrischen Strom-/Spannungsversorgung; und

- wenigstens eine Trägerplatte, an welcher zumindest das LED-Leuchtmittel

Wärme leitend befestigt ist;

dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte eine Aluminiumverbundplatte ist, die eine obere Deckschicht und eine untere Deckschicht aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, vorzugsweise AlMg l , sowie einen Kern, vorzugsweise einen Kunststoffkern, höchst vorzugsweise aus Polyethylen, aufweist, und dass das LED-Leuchtmittel mit einer der Deckschichten in Wärme leitendem Kontakt steht.

Überraschenderweise hat der Anmelder nämlich herausgefunden, dass bei Verwendung einer derartigen Trägerplatte keinerlei zusätzliche Kühlkörper erforderlich sind, um im praktischen Einsatz der Beleuchtungsvorrichtung jegliche thermische Beeinträchtigung zu vermeiden. Somit erreicht die Erfindung eine kleiner bauende und leichtere Beleuchtungsvorrichtung, als dies nach dem Stand der Technik der Fall ist, so dass sich die angestrebte verbesserte Flexibilität im Einsatz ergibt.

Eine erste Weiterbildung der vorliegenden Erfindung sieht vor, dass die Trägerplatte außen auf der oberen Deckschicht und/oder außen auf der unteren Deckschicht eine Lackschicht, vorzugsweise Einbrennlackierung, und/oder eine Schutzfolie, vorzugsweise aus Kunststoff, aufweist.

Besonders bevorzugt ist in diesem Zusammenhang die Verwendung einer kommerziell verfügbaren DIBOND ® -Verbundplatte (Alcan Singen GmbH), welche den im Rahmen der vorliegenden Erfindung bestehenden Anforderungen an die Trägerplatte in besonderem Maße gerecht wird. Alternativ können auch xtrobond- Verbundplatten, ALUCOBOND ® -Verbundplatten (3A Composites GmbH), auch in Form von Verbundplatten des Typs ALUCOBOND ® plus oder ALUCOBOND ® A2 mit mineralischem Kern bzw. ALUCORE ® mit Aluminium-Wabenkern, oder vergleichbare Aluminium-Verbundplatten zum Einsatz kommen. Dabei ist das Kernmaterial grundsätzlich nicht auf Kunststoffe oder andere bestimmte Materialien beschränkt, und es können insbesondere auch Kernmaterialien auf mineralischer Basis, gegebenenfalls mit Polymer-Bindemittel, oder auf metallischer Basis zum Einsatz kommen, z. B. Aluminium-Wabenstrukturen.

Als besonders vorteilhaft hat es sich dabei erwiesen, wenn die Trägerplatte, insbesondere die DIBOND ® -Verbundplatte, insgesamt 6 mm dick ist, wobei vorzugsweise die obere Deckschicht und/oder die untere Deckschicht jeweils 0,3 mm dick sein kann. Die Erfindung ist jedoch nicht auf bestimmte Plattendicken beschränkt.

Eine andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung sieht vor, dass die Anschlussmittel wenigstens ein Steckerteil und elektrische Verbindungskabel umfassen, wobei die Verbindungskabel das Steckerteil mit dem Leuchtmittel verbinden. Über das Steckerteil ist eine besonders einfach zu schaffende, lösbare Verbindung mit der bereits angesprochenen elektrischen StronWSpannungsversorgung herstellbar.

Eine wieder andere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung sieht vor, dass die äußere Kontur der Trägerplatte an die Innenkontur einer Leuchte angepasst ist, bei der die Beleuchtungsvorrichtung zum Einsatz kommt. Insbesondere bei Verwendung der genannten DIBOND ® -Verbundplatte ist eine gute Bearbeitbarkeit der Trägerplatte im äußeren Konturbereich gegeben, so dass die Beleuchtungsvorrichtung an quasi beliebige Leuchtenformen- und -abmessungen anpassbar ist.

Im Zuge einer wieder anderen Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass das LED-Leuchtmittel eine Leistungsaufnahme von 10 bis 50 W, vorzugsweise 20 bis 40 W und höchst vorzugsweise von 30 W aufweist. Wenn man beispielsweise ein herkömmliches 100 W-Leuchtmittel durch LED-Leuchtmittel mit der Leistungsaufnahme von 30 W ersetzt, ergibt sich die eingangs erwähnte Energieersparnis von etwa 70 %, wobei die LED-Leuchtmittel außerdem in der Regel eine deutlich längere Lebensdauer als herkömmliche Leuchtmittel aufweisen. Die Erfindung ist allerdings nicht auf bestimmte Leistungswerte für die LED-Leuchtmittel beschränkt.

Vorzugsweise umfasst die vorgeschlagene Beleuchtungsvorrichtung eine Mehrzahl von LED-Leuchtmitteln, beispielsweise zwei bis drei LED-Leuchtmittel mit jeweils 10 W Leistungsaufnahme. Diese können derart auf der Trägerplatte verteilt angeordnet sein, dass sich eine gewünschte Lichtabstrahlgeometrie ergibt. Außerdem können die genannten LED-Leuchtmittel getrennt schaltbar sein, so dass sich die Leuchtstärke insbesondere zeitabhängig anpassen lässt.

Die einzelnen LED-Leuchtmittel können jeweils eine Mehrzahl einzelner LEDs oder LED-Elemente aufweisen, die weiterhin flächig (plattenförmigen) nach Art einer Matrix angeordnet sein können. Die Erfindung ist jedoch hierauf nicht beschränkt und umfasst grundsätzlich alle Arten von LED-Leuchtmitteln.

Im Zuge einer anderen Weiterbildung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung kann vorgesehen sein, dass die Anschlussmittel wenigstens ein Netzteil umfassen, welches vorzugsweise zwischen das Steckerteil und das Leuchtmittel geschaltet ist. Damit sich unterhalb des Netzteils keine Feuchtigkeit oder dergleichen ansammeln kann, ist das Netzteil vorzugsweise beabstandet von der Trägerplatte angeordnet. Das erfindungsgemäß eingesetzte LED-Leuchtmittel kann grundsätzlich als Gleichstrom- oder Wechselstrom-LED-Leuchtmittel ausgestaltet sein, wobei jedoch die Verwendung eines Gleichstrom-LED-Leuchtmittels bevorzugt ist.

Alle auf der Trägerplatte angeordneten Funktionseinheiten, das heißt insbesondere die LED-Leuchtmittel und/oder die elektrischen Anschluss-/Verbindungs- mittel können (wärmeleitend) auf die Trägerplatte aufgeklebt oder lösbar daran befestigt sein, vorzugsweise verschraubt. Für die Verschraubung können Durchbrüche durch die Trägerplatte vorgesehen sein, so dass die Verschraubung durch Muttern oder dergleichen gesichert wird. Alternativ können auch Schrauben mit Schneidgewinde (Metallschrauben) direkt in die Trägerplatte eingeschraubt werden, gegebenenfalls nach entsprechendem Vorbohren.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.

Figur 1 zeigt eine Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Beleuchtungsvorrichtung in der Draufsicht;

Figur 2 zeigt die Beleuchtungsvorrichtung gemäß Figur 1 in der Unteransicht; und

Figur 3 zeigt die Beleuchtungsvorrichtung gemäß den Figuren 1 und 2 im

Schnitt entlang der Linie A-B in Figur 2.

Eine erfindungsgemäße Beleuchtungsvorrichtung ist in den Figuren 1 bis 3 in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 bezeichnet. Sie eignet sich insbesondere zum Umrüsten bestehender Beleuchtungseinrichtungen, insbesondere zur Beleuchtung von öffentlichen Räumen, wie Straßen, Plätzen, Haltestellen, Geh- oder Radwegen, und ist entsprechend an die Geometrie bzw. die Abmessungen derartiger bestehender Beleuchtungseinrichtungen angepasst bzw. anzupassen. Es ist deshalb für den Fachmann selbstverständlich, dass die nachfolgend exemplarisch dargestellte und beschriebene Beleuchtungsvorrichtung 1 nur ein spezielles Ausführungsbeispiel ohne Beschränkung auf eine derartige Ausgestaltung und Formgebung darstellt. Die Beleuchtungsvorrichtung 1 , welche sich auch als Leuchten-Umrüstplatte bezeichnen lässt, umfasst gemäß der Ausgestaltung in Figur 1 zwei LED- Leuchtmittel 2, 3 in Form jeweils einer flächigen Anordnung von Licht emittierenden Dioden. Weiterhin umfasst die Beleuchtungsvorrichtung elektrische Anschlussmittel in Form von (Anschluss-)Kabeln 4 zum Verbinden der LED- Leuchtmittel 2, 3 mit einer elektrischen Stron Spannungsversorgung, auf welche anhand der Figuren 2 und 3 genauer eingegangen wird. Die LED- Leuchtmittel 2, 3 sind auf einer Trägerplatte 5 angeordnet und Wärme leitend mit dieser verbunden, beispielsweise mittels eines geeigneten Klebstoffs. Die Anschlüsse 6 der LED-Leuchtmittel 2, 3 sind elektrisch leitend mit den Anschlusskabeln 4 verbunden, wobei letztere durch Bohrungen 7 auf die Rückseite der Trägerplatte 5 geführt sind, worauf weiter unten noch genauer eingegangen wird. Bezugszeichen 8 bezeichnet Befestigungsmittel (Schraubmittel) zum Befestigen von auf der Rückseite der Trägerplatte 5 angeordneten Elementen (vgl. Figur 2), worauf ebenfalls weiter unten noch genauer eingegangen wird. Sämtliche Schraubmittel 8 bestehen aus rostfreiem V2A-Stahl.

Die Trägerplatte 5 weist eine Außenkontur 9 auf, welche an eine Innenkontur der aus- oder umzurüstenden Beleuchtungseinrichtung (Leuchte) angepasst ist, vorliegend eine etwa quadratische Außenkontur. Die LED-Leuchtmittel 2, 3 beinhalten jeweils eine Vielzahl einzelner LEDs (nicht gezeigt), welche flächig nach Art einer Matrix angeordnet sind. Der Licht-Abstrahlwinkel einer derartigen LED-Anordnung beträgt vorzugsweise etwa 140°, so dass regelmäßig keine besondere Lagerung/Schrägstellung der LED-Leuchtmittel 2, 3 auf der Trägerplatte 5 erforderlich ist, um eine befriedigende Abstrahlcharakteristik zu erreichen.

Figur 2 zeigt die Rückseite der Trägerplatte 5 aus Figur 1 , wobei hier, wie in allen Figuren, gleiche Bezugszeichen gleiche oder gleich wirkende Elemente bezeichnen. Figur 2 zeigt nochmals die Bohrungen 7 mit den durchgeführten Anschlusskabeln 4. (Dabei ist zu beachten, dass die Darstellung gemäß Figur 2 gegenüber der Darstellung in Figur 1 um 90° im Uhrzeigersinn gedreht ist).

Unter Bezugnahme auf die in Figur 1 angesprochenen Elementen zeigt Figur 2 weitere Anschlussmittel in Form eines Netzteils (Transformators) 10, eines Steckerteils 1 1 sowie eines elektrischen Verbindungsteils in Form einer Lüsterklemme 12. Die letztgenannten Elemente 10 bis 12 sind mittels der Schraubmti- tel 8 (vgl. Figur 1 ) an der Trägerplatte 5 befestigt. Das Steckerteil 1 1 ist vorliegend 3-polig ausgebildet, wobei die beiden Phasen N, L über weitere Anschlusskabel 4' mit dem Netzteil 10 elektrisch verbunden sind. Das Netzteil 10 liefert die zum Betreiben der LED-Leuchtmittel 2, 3 (vgl. Figur 1 ) erforderliche Spannung über weitere Anschlusskabel 4' und die Lüsterklemme 12 sowie die bereits erwähnten Anschlusskabel 4 an die LED-Leuchtmittel 2, 3. Der dritte Pol PE des Steckerteils 1 1 ist über Anschlusskabel 4' mit einem Masseanschluss 13 elektrisch verbunden.

Figur 3 zeigt die Beleuchtungsvorrichtung 1 gemäß den Figuren 1 und 2 im Querschnitt entlang der Linie A-B in Figur 2. Der Figur 3 ist insbesondere die besondere Ausgestaltung der Trägerplatte 5 zu entnehmen, bei welcher es sich um eine Aluminiumverbundplatte handelt. Die Trägerplatte 5 besitzt - ohne Beschränkung - einen Kunststoffkern 5a aus Polyethylen (LDPE), auf dem oben und unten jeweils eine Deckschicht 5b, 5c aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung (AlMgl ) angeordnet ist. Außen auf den Deckschichten 5b, 5c kann weiterhin noch eine Lackschicht, beispielsweise eine Einbrennlackierung, und/oder eine Schutzfolie, vorzugsweise aus Kunststoff, angeordnet sein, was jedoch in Figur 3 nicht explizit dargestellt ist.

Vorzugsweise handelt es sich bei der Trägerplatte 5 um eine kommerziell verfügbare DIBOND ® -Verbundplatte, wie sie von der Firma Alcan Singen GmbH vertrieben wird. Die Dicke der unteren 5c und oberen 5b Deckschichten beträgt bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel 0,3 mm, während die gesamte Trägerplatte 5 vorzugsweise 6 mm dick ist. Eine solche Trägerplatte 5 verleiht der gesamten Anordnung eine hinreichende mechanische Stabilität und gewährleistet eine ausreichend gute Bearbeitbarkeit, insbesondere im Bereich der Außenkontur 9. Außerdem ist insbesondere, jedoch ohne Beschränkung, bei Verwendung der genannten DIBOND ® - oder ALUCOBOND ® /ALUCORE ® -Verbundplatte 5 kein zusätzlicher Kühlkörper erforderlich, um die im Betrieb der LED-Leuchtmittel 2, 3 entstehende Verlustwärme abzuführen, so dass es zu keiner thermischen Beschädigung der Anordnung bzw. der umgebenen Beleuchtungseinrichtung (nicht gezeigt) kommt.

Schließlich ist mit Bezugszeichen 14 noch ein Freiraum explizit gekennzeichnet, welcher unterhalb des Netzteils 10 zwischen Netzteil 10 und Trägerplatte 5 bzw. unterer Deckschicht 5c geschaffen ist. Zu diesem Zweck ist das Netzteil 10 vorzugsweise durch Unterlegen von Abstandselementen 14a, beispielsweise Unterlegscheiben oder dergleichen, von der unteren Deckschicht 5c der Trägerplatte 5 beabstandet angeordnet, um insbesondere die Ansammlung von Schmutz und/oder Feuchtigkeit in diesem Bereich zu vermeiden.

Die gesamte Anordnung oder Beleuchtungsvorrichtung 1 wird vorzugsweise innerhalb einer (bestehenden) Leuchte eingesetzt, welche vorliegend nicht explizit zeichnerisch dargestellt ist. Über das Steckerteil 1 1 ist sie in einfacher Weise mit der dort regelmäßig vorhandenen elektrischen Strorr Spannungsversorgung verbindbar und kann auf diese Weise konventionelle Leuchtmittel ersetzen. Da die verwendeten LED-Leuchtmittel 2, 3 regelmäßig nur eine elektrische Leistungsaufnahme von jeweils etwa 10 W aufweisen, lässt sich so durch Umrüsten konventioneller Leuchten leicht eine Energieeinsparung im Bereich von 70 % erreichen.

Durch die Verwendung der weiter oben detailliert beschriebenen Trägerplatte 5, welche mit ihrer Außenkontur 9 in den (bestehenden) Leuchtenkörper einge- passt wird, sind keinerlei zusätzliche Kühlkörper erforderlich, was die vorgeschlagene Beleuchtungseinrichtung 1 besonders klein, leicht und wirtschaftlich macht.