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Title:
LIGHTING INSERT AND ELECTRICAL INSTALLATION SWITCH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/103976
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a lighting insert (10, 10') designed to be inserted into an electrical installation device (11), comprising a lighting device (12, 12') for illuminating an area of the electrical installation device, said lighting device comprising at least one lighting means and at least one electrical selector switch (16), wherein one can select one of various colors of light emitted by the lighting device by means of the selector switch.

Inventors:
VICKTORIUS, Richard (Niehler Str. 193 c, Köln, 50733, DE)
Application Number:
EP2011/000703
Publication Date:
September 01, 2011
Filing Date:
February 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
SCHNEIDER ELECTRIC INDUSTRIES SAS (35 rue Joseph Monier - CS30323, RUEIL-MALMAISON, F-92500, FR)
VICKTORIUS, Richard (Niehler Str. 193 c, Köln, 50733, DE)
International Classes:
H01H9/18; H01H23/02
Attorney, Agent or Firm:
SCHMIDT, Christian (Manitz, Finsterwald & Partner GbRPostfach 31 02 20, München, 80102, DE)
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Claims:
Pate ntansprüche

1. Leuchteinsatz (10, lO^, ausgebildet zum Einsetzen in ein elektrisches Installationsgerät, mit einer Leuchteinrichtung (12, 12) zur Beleuchtung eines Bereichs des elektrischen Installationsgeräts, welche wenigstens ein Leuchtmittel (14, 14^, insbesondere wenigstens eine mehrfarbige LED, und wenigstens einen elektrischen Wählschalter (16, lö^ umfasst, wobei über den Wählschalter (16, 16) zwischen verschiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung (12, 12^ abgegebenen Lichts ausgewählt werden kann.

2. Leuchteinsatz nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Leuchteinsatz (10, 10^ in einen Schaltersockel (11, 11) eines elektrischen Installationsschalters einsetzbar ausgebildet ist.

3. Leuchteinsatz nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest ein Betätigungselement (43, 43^ des Wählschalters (16, 16) zum Wählen der Farbe von außerhalb des Leuchteinsatzes (10, 10) zugänglich ist.

4. Leuchteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Leuchteinrichtung (10, 10) eine elektrische Platine (18, 18) umfasst, die mit dem wenigstens einen Leuchtmittel (14, 14) und dem elektrischen Wählschalter (16, lö^ bestückt ist, wobei das Leuchtmittel (14, 14) und der Wählschalter (16, lö^ insbesondere auf gegenüberliegenden Seiten der Platine (18, 18) angeordnet sind.

5. Leuchteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Gehäuse (20) des Leuchteinsatzes (10), in das die Leuchteinrichtung (12) festlegbar ist, eine durchgehende Öffnung (40) aufweist, deren Querschnitt an den Querschnitt einer Schaltwippe (42) eines Schaltersockels (11) angepasst ist.

6. Leuchteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Gehäuse (20, 20^ des Leuchteinsatzes (10, 10) ein Basisteil (22, 22^ umfasst, das in dem elektrischen Installationsgerät festlegbar ist und in das die Leuchteinrichtung (12, 12^ einsetzbar ist, sowie ein mit dem Basisteil (22, 22^ verbindbares Deckelteil (24, 24).

7. Leuchteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

ein Gehäuse (20, 20^ des Leuchteinsatzes (10, 10^ zumindest einen Ansatz (29, 29) aufweist, der zur einfacheren Handhabung des Leuchteinsatzes (10, 10^ beim Montieren des Leuchteinsatzes (10, 10^ in ein elektrisches Installationsgerät bzw. beim Demontieren des Leuchteinsatzes (10, 10^ aus einem elektrischen Installationsgerät ausgebildet ist, wobei der Ansatz (29, 29^ insbesondere im Wesentlichen senkrecht zu einer Außenseite des Gehäuses (20, 20^ nach außen vorsteht und zumindest bereichsweise ein im Wesentlichen sägezahnartiges Profil aufweist.

8. Leuchteinsatz nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kontaktelemente (46, 46') vorgesehen sind, die jeweils einen Kontaktbereich der Leuchteinrichtung ( 12, 12^ elektrisch kontaktieren und zur elektrischen Kontaktierung des elektrischen Installationsgeräts aus einem Gehäuse (20, 20^ des Leuchteinsatzes (10, W) hervorstehen, wobei die Kontaktelemente (46, 46*) insbesondere einen ersten Abschnitt (46a, 46a') aufweisen, der federelastisch ausgebildet ist und an dem jeweiligen Kontaktbereich der Leuchteinrichtung ( 12, 12^ unter federelastischer Vorspannung anliegt.

9. Elektrischer Installationsschalter, der eine Leuchteinrichtung ( 12, 12 umfasst, welche wenigstens ein Leuchtmittel ( 14, 14 , insbesondere wenigstens eine mehrfarbige LED, und wenigstens einen elektrischen Wählschalter ( 16, 160 aufweist, wobei über den Wählschalter ( 16, 160 zwischen verschiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung ( 12, 120 abgegebenen Lichts ausgewählt werden kann, insbesondere mit einem in einen Schaltersockel ( 1 1 , 1 1 *) des elektrischen Installationsschalters eingesetzten Leuchteinsatz ( 10, 1O0 gemäß zumindest einem der Ansprüche 1 bis 8.

10. Elektrischer Installationsschalter nach Anspruch 9,

dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass

zumindest ein Betätigungselement (43, 43') des Wählschalters (16, 16 zum Wählen der Farbe von außerhalb des elektrischen Installationsschalters zugänglich ist.

Description:
Leuchteinsatz und elektrischer Installationsschalter

Die vorliegende Erfindung betrifft einen zum Einsetzen in ein elektrisches Installationsgerät ausgebildeten Leuchteinsatz sowie einen elektrischen Installationsschalter.

Es ist in bestimmten Situationen wünschenswert, elektrische Installati- onsgeräte mit einer für einen Benutzer sichtbaren Beleuchtung auszustatten, um beispielsweise eine bessere Sichtbarkeit des Installationsgeräts im Dunkeln und somit eine erhöhte Sicherheit zu gewährleisten oder um das Erscheinungsbild des Installationsgeräts unter ästhetischen Gesichtspunkten zu verbessern. Hierzu sind Leuchteinsätze bekannt, die ein Leuchtmittel umfassen und zum Bereitstellen einer Beleuchtung in ein herkömmliches elektrisches Installationsgerät eingesetzt werden können.

Die bekannten Leuchteinsätze können nicht an spezifische, die Farbe der Beleuchtung betreffende Kundenwünsche, nationale Sicherheitsvorschrif- ten oder technische Anforderungen angepasst werden.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Beleuchtung für ein elektrisches Installationsgerät zu schaffen, die von einem Benutzer mit geringem Aufwand an spezifische, die Farbe der Beleuchtung betreffende Kundenwünsche, nationale Sicherheitsvorschriften oder technische Anforderungen angepasst werden kann. Diese Aufgabe wird durch einen Leuchteinsatz mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie einen elektrischen Installationsschalter mit den

Merkmalen des Anspruchs 9 gelöst. Der erfindungsgemäße Leuchteinsatz ist zum Einsetzen in ein elektrisches Installationsgerät ausgebildet und umfasst eine Leuchteinrichtung zur Beleuchtung eines Bereichs des elektrischen Installationsgeräts, wobei die Leuchteinrichtung wenigstens ein Leuchtmittel und wenigstens einen elektrischen Wählschalter umfasst und wobei über den Wählschalter zwi- sehen verschiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts ausgewählt werden kann.

Indem der erfindungsgemäße Leuchteinsatz einen Wählschalter bereitstellt, durch dessen Betätigung zwischen verschiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts gewählt werden kann, kann die Farbe der durch den Leuchteinsatz bereitgestellten Beleuchtung mit geringem Aufwand eingestellt werden.

Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprü- chen, der Beschreibung und den Zeichnungen beschrieben.

Die Leuchteinrichtung des Leuchteinsatzes kann im Rahmen der Erfindung mehrere einfarbige Leuchtmittel, beispielsweise mindestens eine rote, eine grüne und eine blaue Leuchtdiode (LED) umfassen, die durch Betätigung des Schalters ein- und ausgeschaltet werden können. Die

Leuchteinrichtung kann auch mindestens ein mehrfarbiges Leuchtmittel, insbesondere mindestens eine mehrfarbige LED, aufweisen. Die mindestens eine mehrfarbige LED kann mehrere, beispielsweise zwei oder drei, Dioden umfassen, die Licht unterschiedlicher Wellenlänge emittieren und in einem gemeinsamen Gehäuse angeordnet sind, das zumindest teilweise transparent ist. Bei Verwendung einer mehrfarbigen LED als Leuchtmittel können verschiedene Farben der Beleuchtung mit ein und demselben Leuchtmittel realisiert werden, wodurch sich ein besonders kompakter Aufbau des Leuchteinsatzes und eine besonders hohe räumliche Gleich- mäßigkeit der Farbe der Beleuchtung ergibt.

Um eine Beleuchtung für einen elektrischen Installationsschalter zu ermöglichen, kann der Leuchteinsatz so ausgebildet sein, dass er in einen Schaltersockel eines elektrischen Installationsschalters einsetzbar ist.

Wenn zumindest ein Betätigungselement des Wählschalters der Leuchteinrichtung von außerhalb des Leuchteinsatzes zugänglich ist, kann eine Farbeinstellung der Beleuchtung mit besonders geringem Aufwand erfolgen. Hierzu kann der Wählschalter der Leuchteinrichtung beispielsweise innerhalb eines Gehäuses des Leuchteinsatzes angeordnet sein und das Gehäuse eine Öffnung aufweisen, über die der Wählschalter von außerhalb des Gehäuses von einem Benutzer bedienbar ist ist.

Als Wählschalter kommt im Rahmen der Erfindung prinzipiell jede elektri- sehe Schaltvorrichtung in Frage, die von einem Benutzer zwischen zwei oder mehr Schaltzuständen umgestellt werden kann. Hierbei kann jedem Schaltzustand des Wählschalters eine Farbe des von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts zugeordnet sein. Bei einer sehr einfachen Ausgestaltung kann der Wählschalter zumindest eine elektrische Steckbrücke umfassen, die von einem Benutzer zur Farbwahl zwischen verschiedenen Kontakten der Leuchteinrichtung umgesteckt werden kann. Der Wählschalter kann zum Beispiel einen DIP-Schalter umfassen, also einen innerhalb eines Dual-Inline-Package (DIP) angeordneten Schalter. Im Rahmen der Erfindung ist der elektrische Wählschalter so ausgebildet und mit dem wenigstens einen Leuchtmittel der Leuchteinrichtung verschaltet, dass durch ein Umschalten des elektrischen Wählschalters durch einen Benutzer zwischen verschiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts ausgewählt werden kann. Gemäß einer Ausführungsform kann der Wählschalter hierzu beispielsweise so innerhalb eines das wenigstens eine Leuchtmittel mit einer Stromquelle verbindenden Stromkreises angeordnet sein, dass der Stromkreis durch ein Umschalten des Wählschalters geschlossen oder unterbrochen werden kann. Wenn der Wählschalter mehrere Schaltelemente aufweist, die jeweils zwischen einer Stromquelle und einem Anschluss eines Leuchtmittels der Leuchteinrichtung so zwischengeschaltet sind, kann durch Öffnen und Schließen eines Schaltelements jeweils ein Strompfad zwischen einem zugeordneten Anschluss eines Leuchtmittels und einer Stromquelle geöff- net bzw. geschlossen werden. Auf diese Weise können einfarbige LEDs je nach gewünschter Farbe ein- bzw. ausgeschaltet werden oder es kann die Farbe eines von einer mehrfarbigen LED abgegebenen Lichts durch entsprechendes Bestromen eines der jeweiligen Farbe zugeordneten Anschlusses der mehrfarbigen LED gewählt werden.

Der elektrische Wählschalter kann auch so mit einer Pulsweitenmodulati- onseinheit des Leuchteinsatzes verschaltet sein, dass über den Wählschalter zwischen verschiedenen Tastverhältnissen eines an einen jeweiligen Anschluss eines Leuchtmittels angelegten Spannungssignals gewählt wer- den kann, um das Leuchtmittel zu dimmen. Auf diese Weise können sowohl bei Verwendung von mehreren einfarbigen LEDs als auch bei Verwendung einer mehrfarbigen LED durch Einstellen verschiedener Dimmungsgrade der unterschiedlichen Grundfarben des Leuchtmittels bzw. der Leuchtmittel, wie z.B. der Grundfarben rot, grün und blau, verschie- dene Zwischenfarben des von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts realisiert werden.

Um das wenigstens eine Leuchtmittel mit dem elektrischen Wählschalter zu verschalten, kann die Leuchteinrichtung eine elektrische Platine umfassen, die mit dem wenigstens einen Leuchtmittel und dem elektrischen Wählschalter bestückt ist. Sind das Leuchtmittel und der Wählschalter dabei auf gegenüberliegenden Seiten der Platine angeordnet, werden eine verbesserte Platzaufteilung und eine kompaktere Bauform des Leuchtein- satzes ermöglicht.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst der Leuchteinsatz ein Gehäuse, in dem die Leuchteinrichtung festlegbar ist. Ein solches Gehäuse kann die Elektronik der Leuchteinrichtung gegen Umgebungseinflüsse schützen und elektrisch isolieren. Das Gehäuse kann beispielsweise ein Hartkunststoffmaterial aufweisen. Das Gehäuse kann zumindest bereichsweise lichtdurchlässig ausgebildet sein, um das von der innerhalb des Gehäuses angeordneten Leuchteinrichtung erzeugte Licht durchzulassen.

Um eine Einsetzbarkeit des Gehäuses in einen Schaltersockel eines elektrischen Installationsschalters zu gewährleisten, kann das Gehäuse eine durch das Gehäuse hindurch gehende Öffnung aufweisen, deren Querschnitt an den Querschnitt einer Schaltwippe des Schaltersockels angepasst ist. Der Leuchteinsatz kann dann von einer Vorderseite des

Schaltersockels her derart in den Schaltersockel eingesetzt werden, dass die Schaltwippe des Schaltersockels durch die Öffnung hindurch greift. Die Schaltwippe ist somit auch nach dem Einsetzen des Leuchteinsatzes von der Vorderseite des Schaltersockels her zugänglich und kann bei- spielsweise mit einer Betätigungsplatte gekoppelt werden, die zur Betätigung durch einen Benutzer ausgebildet ist.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst ein Gehäuse des Leuchteinsatzes ein Basisteil, das in dem elektrischen Installationsgerät festlegbar ist und in das die Leuchteinrichtung einsetzbar ist, sowie ein mit dem Basisteil verbindbares und insbesondere verklemmbares oder verrastbares Deckelteil. Hierdurch wird ein besonders einfacher Zusammenbau des Leuchteinsatzes ermöglicht.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann ein Gehäuse des Leuchteinsatzes zumindest einen Ansatz aufweisen, der als Handhabungshilfe zum vereinfachten Montieren und Demontieren des Leuchteinsatzes in ein bzw. aus einem elektrischen Installationsgerät ausgebildet ist. Steht der Ansatz im Wesentlichen senkrecht zu einer Außenseite des Gehäuses nach außen vor und weist der Ansatz zumindest bereichsweise ein im Wesentlichen sägezahnartiges Profil auf, kann eine besonders einfache und sichere Handhabung des Leuchteinsatzes beim Montieren und Demontieren des Leuchteinsatzes gewährleistet werden.

Der Leuchteinsatz kann mehrere Kontaktelemente aufweisen, die jeweils einen Kontaktbereich der Leuchteinrichtung elektrisch kontaktieren und zur elektrischen Kontaktierung des Installationsgeräts aus einem Gehäuse der Leuchteinrichtung hervorstehen. Mittels solcher Kontaktelemente können beim Einsetzen des Leuchteinsatzes in das elektrische Installationsgerät Kontaktbereiche der Leuchteinrichtung und Kontaktbereiche des elektrischen Installationsgeräts elektrisch miteinander verbunden werden. Auf diese Weise kann zum Beispiel der in das elektrische Installationsgerät eingesetzte Leuchteinsatz über das elektrische Installationsgerät mit Strom versorgt werden, sodass eine Spannungsversorgung, an die das elektrische Installationsgerät angeschlossen ist, auch für den Leuchteinsatz verwendet werden kann und der Leuchteinsatz keine eigene Stromquelle benötigt. Die Kontaktelemente können einen ersten Abschnitt aufweisen, der federelastisch ausgebildet ist und an dem jeweiligen Kontaktbereich der

Leuchteinrichtung unter federelastischer Vorspannung anliegt, sodass ein federbelasteter Kontakt zwischen der Leuchteinrichtung und den Kontaktelementen vorliegt.

Der erfindungsgemäße elektrische Installationsschalter umfasst gemäß Anspruch 9 eine Leuchteinrichtung mit wenigstens einem Leuchtmittel, insbesondere wenigstens einer mehrfarbigen LED, und wenigstens einem elektrischen Wählschalter, wobei über den Wählschalter zwischen ver- schiedenen Farben eines von der Leuchteinrichtung abgegebenen Lichts ausgewählt werden kann.

Der erfindungsgemäße elektrische Installationsschalter kann einen wie vorstehend beschriebenen Leuchteinsatz umfassen, der in einen Schalter- sockel des elektrischen Installationsschalters eingesetzt ist.

Nach einer vorteilhaften Ausführungsform des erfindungsgemäßen elektrischen Installationsschalters ist zumindest ein Betätigungselement des Wählschalters zum Wählen der Farbe von außerhalb des elektrischen Installationsschalters zugänglich. Hierzu kann der Installationsschalter beispielsweise eine an einer Rückseite des Installationsschalters ausgebildete Öffnung aufweisen. Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung rein beispielhaft anhand einer vorteilhaften Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es zeigen: eine Explosionsdarstellung eines Leuchteinsatzes gemäß einer ersten Ausführungsform; eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten Leuchteinsatzes von Fig. 1 von der Rückseite des Leuchteinsatzes her betrachtet; eine Frontansicht eines Schaltersockels eines elektrischen Installationsschalters, in den der Leuchteinsatz von Fig. 1 und Fig. 2 eingesetzt ist; eine Explosionsdarstellung eines Leuchteinsatzes gemäß einer zweiten Ausführungsform; eine perspektivische Ansicht des zusammengebauten Leuchteinsatzes von Fig. 4 von der Rückseite des Leuchteinsatzes her betrachtet; einen Frontalansicht eines Schaltersockels eines elektrischen Installationsschalters, in den der Leuchteinsatz von Fig. 4 und Fig. 5 eingesetzt ist.

Fig. 1 zeigt eine Explosionsdarstellung eines erfindungsgemäßen Leuchteinsatzes 10 gemäß einer ersten Ausführungsform. Der Leuchteinsatz 10 ist in einen Schaltersockel 1 1 (Fig. 3) eines elektrischen Installationsschalters einsetzbar ausgebildet und umfasst eine Leuchteinrichtung 12 mit zwei mehrfarbigen LEDs 14 und zwei DIP- Schaltern 16. Die Leuchteinrichtung 12 umfasst eine elektrische Schalt- platine 18, die mit den zwei LEDs 14 und den zwei DIP-Schaltern 16 bestückt ist. Die DIP-Schalter 16 sind über die Schaltplatine 18 so mit den LEDs 14 verschaltet, dass die Farbe des von den LEDs 14 jeweils abgegebenen Lichts von der Schaltstellung zumindest eines DIP-Schalters 16 abhängt, sodass durch Betätigung eines DIP-Schalters 16 zwischen ver- schiedenen Farben des von einer LED 14 abgegebenen Lichts gewählt werden kann.

Die LEDs 14 und die DIP-Schalter 16 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Schaltplatine 12 angeordnet, wobei die LEDs 14 einer Vorderseite des Leuchteinsatzes 10 zugewandt sind und die DIP-Schalter 16 einer Rückseite des Leuchteinsatzes 10 zugewandt sind. Die Rückseite des Leuchteinsatzes 10 weist in die Einsetzrichtung 19 des Leuchteinsatzes 10. Die Einsetzrichtung 19 ist die Richtung, in der der Leuchteinsatz 10 in den Schaltersockel 11 einsetzbar ist. Die Vorderseite des Leuchteinsatzes 10 weist in die der Einsetzrichtung 19 entgegengesetzte Richtung.

Die Leuchteinrichtung 12 ist in ein Gehäuse 20 des Leuchteinsatzes 10 eingesetzt. Das Gehäuse 20 umfasst ein Basisteil 22, das in dem Schaltersockel 11 einsetzbar ist und in das die Leuchteinrichtung 12 eingesetzt ist, sowie ein mit dem Basisteil 22 verbindbares Deckelteil 24.

Das Basisteil 22 weist zwei Öffnungen 26 auf, über die jeweils einer der DIP-Schalter 16 von außerhalb des Gehäuses 20 zugänglich ist. Das Deckelteil 24 weist zwei Streulinsen 28 auf, die in Lichtausbreitungsrichtung der LEDs 14 angeordnet sind und zum Streuen von von den LEDs 14 abgegebenem Licht ausgebildet sind. Das Deckelteil 24 des Gehäuses 20 weist ferner einen entgegen der Einsetzrichtung 19 nach außen vorstehenden Ansatz 29 mit einem im Wesentlichen doppelt sägezahnför- migen Profil auf, der zur einfacheren Handhabung des Leuchteinsatzes beim Einsetzen in ein elektrisches Installationsgerät bzw. beim Entfernen des Leuchteinsatzes aus einem elektrischen Installationsgerät ausgebildet ist.

Das Basisteil 22 weist mehrere Rastnasen 30 auf, mittels derer die Platine 18 in dem Basisteil 22 festlegbar ist. Das Deckelteil 24 weist mehrere konische Zapfen 32 auf, die beim Zusammenbau des Leuchteinsatzes 10 in entsprechende Ausnehmungen 34 des Basisteils 22 einlaufen. Die voll- ständig in die Ausnehmungen 34 eingelaufenen Zapfen 32 verklemmen Deckelteil 24 und Basisteil 22 miteinander in einer Montagelage.

Das Basisteil 22 und das Deckelteil 24 weisen jeweils eine Öffnung 36, 38 auf, die so ausgebildet sind, dass der zusammengebaute Leuchteinsatz 10 (siehe Fig. 2 und 3) eine durch den Leuchteinsatz 10 hindurch gehende Öffnung 40 aufweist, deren Querschnitt an den Querschnitt einer Schaltwippe 42 des Schaltersockels 1 1 (siehe Fig. 3) angepasst ist.

Die Öffnung 36 des Basisteils 22 wird durch einen Kragen 44 des Basis- teils 22 begrenzt. Wie in Fig. 1 gezeigt, weist die Schaltplatine 18 ebenfalls eine Öffnung 41 auf, deren Querschnitt so angepasst ist, dass der Kragen 44 des Basisteils 22 die Öffnung 41 der in dem Basisteil 22 festgelegten Schaltplatine 18 durchgreift. Hierdurch wird ein fester Sitz der in dem Basisteil 22 festgelegten Schaltplatine 18 gewährleistet. Zu demselben Zweck weist das Basisteil 22 ferner Unterstützungsstreben 45 auf, auf denen die festgelegte Schaltplatine 18 aufliegt.

Zur elektrischen Kontaktierung weist der Leuchteinsatz 10 mehrere Kon- taktelemente 46 aus einem elektrisch leitfähigen Material auf. Die Kontaktelemente 46 weisen jeweils einen federelastischen Abschnitt 46a und einen steifen Abschnitt 46b auf, wobei der steife Abschnitt 46b eine gegenüber dem federelastischen Abschnitt 46a verringerte Querschnittsfläche aufweist. Die Kontaktelemente 46 sind im vorliegenden Ausführungs- beispiel durch einen gewickelten Metalldraht gebildet, der in einem Abschnitt 46a weniger eng gewickelt ist, als in einem anderem Abschnitt 46b, um den federelastischen Abschnitt 46a und den steifen Abschnitt 46b des Kontaktelements zu bilden. Im zusammengebauten Leuchteinsatz 10 kommen die Kontaktelemente 46 an entsprechenden Kontaktbereichen der Schaltplatine 18 unter federelastischer Vorspannung zur Anlage, wodurch ein federbelasteter elektrischer Kontakt hergestellt wird. Die Kontaktelemente 46 stehen außerdem zur elektrischen Kontaktierung des Schaltsockels 1 1 aus dem Leuchtein- satz 10 vor (siehe Fig. 2).

Die Kontaktelemente 46 sind jeweils in einen Führungskanal des Basisteils 22 eingesetzt, wobei ein Führungskanal jeweils durch einen im Wesentlichen kragenförmigen Fortsatz 47 des Basisteils 22 begrenzt wird. Die kragenförmigen Fortsätze 47 umfassen hierbei jeweils einen nach außen vorstehenden Abschnitt 48 des Gehäuses 20, der an dem Schaltersockel 11 zur Anlage kommt, wenn der Leuchteinsatz 10 in den Schaltersockel 1 1 eingesetzt wird. Hierdurch wird bei eingesetztem Leuchteinsatz 10 eine Beabstandung des die Öffnungen 26 umfassenden Bereichs des Leucht- einsatzes 10 gegenüber dem Schaltersockel 1 1 bewirkt. Diese Beabstan- dung würde es prinzipiell ermöglichen, den Schaltersockel 11 mit einer, im vorliegenden Ausführungsbeispiel nicht vorgesehenen, Öffnung auszustatten, durch die hindurch ein DIP-Schalter 16 auch nach dem Einsetzen des Leuchteinsatzes 10 in den Schaltersockel 1 1 noch für einen Benutzer von außen zugänglich ist, ohne dass der Leuchteinsatz 10 aus dem Schaltersockel 1 1 herausgenommen werden muss.

Die kragenförmigen Fortsätze 47 sind so ausgebildet, dass sich der Querschnitt der die Kontaktelemente 46 aufnehmenden Kanäle in Einsetzrich- tung 19 so verjüngt, dass die federelastischen Abschnitte 46a zwischen den die Verjüngung bildenden Bereichen der kragenförmigen Fortsätze 47 und den Kontaktbereichen der Schaltplatine 16 festgelegt sind.

Wie in Fig. 2 gezeigt, stehen die steifen Abschnitte 46b der Kontaktele- mente 46 des zusammengebauten Leuchteinsatzes 10 an der Rückseite des Leuchteinsatzes 10 nach außen vor. Wird der Leuchteinsatz 10 in den Schaltersockel 11 (Fig. 3) eingesetzt, so kommen die nach außen vorstehenden Abschnitte 46b der Kontaktelemente 46 an Kontaktbereichen des Schaltersockels 1 1 zur Anlage, sodass über die Kontaktelemente 46 ein federbelasteter elektrischer Kontakt zwischen den Kontaktbereichen des Schaltersockels 1 1 und den Kontaktbereichen der Leuchteinrichtung 12 hergestellt wird. In Fig. 2 sind außerdem die Betätigungselemente 43 der DIP-Schalter 16, sichtbar, die über die Öffnungen 26 des Basisteils 22 für einen Benutzer zugänglich sind.

Fig. 3 zeigt einen Schaltersockel 1 1 eines elektrischen Installationsgeräts, in den der Leuchteinsatz 10 von Fig. 1 und Fig. 2 eingesetzt ist. Der Schaltersockel 1 1 weist in an sich bekannter Art eine metallische Tragplatte 49 sowie eine Schaltwippe 42 auf, welche an ihrer Frontseite offene Kanäle 50 zum Einstecken von Verbindungselementen einer Betätigungs- platte zur Betätigung der Schaltwippe 42 durch einen Benutzer aufweist. Hierbei kann eine Schaltwippe 42 verwendet werden, die nur ein unabhängig kippbares Schaltelement aufweist, es kann aber auch eine mehrteilige Schaltwippe 42 mit mehreren Schaltelementen vorgesehen sein, die unabhängig voneinander kippbar gelagert sind.

Der Leuchteinsatz 10 ist so von der dem Benutzer zugewandten Vorderseite des Schaltersockels 11 her in den Schaltersockel 11 eingesetzt, dass die Schaltwippe 42 des Schaltersockels 1 1 die Öffnung 40 des Leuchteinsat- zes 10 so durchgreift, dass die Kippbarkeit der Schaltwippe 42 durch den Leuchteinsatz 10 nicht behindert wird und auch nach dem Einsetzen des Leuchteinsatzes 10 problemlos eine Betätigungsplatte auf die Schaltwippe 42 aufgesteckt werden kann. Fig. 4 und 5 zeigen einen erfindungsgemäßen Leuchteinsatz 10' gemäß einer zweiten Ausführungsform. Der Leuchteinsatz 10' entspricht im Wesentlichen dem Leuchteinsatz 10 nach der ersten Ausführungsform, sodass im Folgenden nur die Unterschiede beider Ausführungsformen erläutert werden und auf eine nochmalige Erläuterung der gemeinsamen As- pekte verzichtet wird. Der Leuchteinsatz 10' gemäß der zweiten Ausfüh- rungsform unterscheidet sich insofern von dem Leuchteinsatz von Fig. 1 bis 3, als der Leuchteinsatz 10' nach der zweiten Ausführungsform keine an den Querschnitt einer Schaltwippe 42' (Fig. 6) angepasste Öffnung aufweist, durch die die Schaltwippe 42' hindurch greifen kann, sondern der Querschnitt des Leuchteinsatzes 10' stattdessen angepasst ist, um neben der Schaltwippe 42' angeordnet zu werden. Außerdem umfasst die Leuchteinrichtung 12' des Leuchteinsatzes 10' nach der zweiten Ausführungsform nur eine mehrfarbige LED 14', nur einen DI P- Schalter 16' und nur eine Streulinse 28', dafür aber zwei Ansätze 29' mit sägezahnartiger Kontur zur vereinfachten Handhabung des Leuchteinsatzes 10' durch einen Benutzer.

Fig. 6 zeigt einen Schaltersockel 11 ' eines elektrischen Installationsgeräts, in den der Leuchteinsatz 10' von Fig. 4 und Fig. 5 von der Vorderseite des Schaltersockels 1 1 her eingesetzt ist. Der Leuchteinsatz 10' ist hierbei unterhalb der Schaltwippe 42' einen zwischen der Schaltwippe 42' und der Tragplatte 49' gelegenen Bereich des Schaltersockels 11' eingesetzt.

Bezugszeichenliste

10, 10' Leuchteinsatz

11, 11' Schaltersockel

12, 12' Leuchteinrichtung

14, 14' mehrfarbige LED

16, 16' DIP-Schalter

18, 18' Schaltplatine

19, 19' Einsetzrichtung

20, 20' Gehäuse

22, 22' Basisteil

24, 24' Deckelteil

26, 26' Öffnung

28, 28' Streulinse

29, 29' Ansatz

30, 30' Rastnase

32, 32' Zapfen

34 Ausnehmung

36, 38, 40, 41 Öffnung

42, 42' Schaltwippe

43, 43' Betätigungselement

44 Kragen

45 Unterstützungsstreben

46, 46' Kontaktelement

46a, 46a' federelastischer Abschnitt

46b, 46b' steifer Abschnitt

47, 47' kragenförmiger Fortsatz

48, 48' Abschnitt

49, 49' Tragplatte

50, 50' Kanal