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Patent Searching and Data


Title:
LINE-GUIDING APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/041852
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a line-guiding apparatus (1) for holding and guiding energy lines, which line-guiding apparatus can be arranged to form at least one loop (4), which comprises two runs (5, 6) and a connection region (7) connecting said runs, wherein a device is provided, which causes a restoring force to be produced in the spread-open state of the runs (5, 6), in which state the connection region (7) is bent open, by means of which restoring force the runs (5, 6) are moved back into the folded-together position thereof.

Inventors:
MORITZ, Simon (Niebelungenweg 34, Köln, 50996, DE)
NEHRING, Harald (Heckenweg 20a, Bonn, 53229, DE)
Application Number:
EP2017/071689
Publication Date:
March 08, 2018
Filing Date:
August 30, 2017
Export Citation:
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Assignee:
IGUS GMBH (Spicher Str. 1a, Köln, 51147, DE)
International Classes:
F16G13/16; H02G11/00
Domestic Patent References:
WO2005098267A12005-10-20
Foreign References:
US7552581B12009-06-30
US20120311990A12012-12-13
DE29806969U11998-06-10
CN204407844U2015-06-17
DE8124929U11982-03-25
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
STACHOW, Ernst-Walther (Frankenforster Str. 135-137, Bergisch Gladbach, 51427, DE)
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Claims:
Ansprüche

Leitungsführungseinrichtung (1) zur Aufnahme und

Führung von Energieleitungen zwischen einem ortsfest anordenbaren Anschlussglied (2) und einem beweglichen Anschlussglied, die mindestens eine Schleife (3) bildend anordenbar ist, wobei die Schleife (4) ein erstes, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied über den Verlauf der Leitungsführungseinrichtung näher liegendes Trum (5) und ein zweites, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied (2) über den Verlauf der Leitungsführungseinrichtung entfernter liegendes Trum

(6) aufweist, die durch einen bogenförmigen

Verbindungsbereich (7) miteinander verbunden sind, wobei die Trume (5, 6) und der Verbindungsbereich einen zwischen den beiden Anschlussgliedern durchgängigen Raum zur Aufnahme der Energieleitungen aufweisen und der Verbindungsbereich zumindest in der Ebene, in der die Trume angeordnet sind, über einen Aufspreizwinkel

(> 0°) biegbar ist dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (7) so ausgebildet ist oder dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, die bewirkt, dass im aufgespreizten Zustand der Trume (5, 6) , bei dem der Verbindungsbereich (7) aufgebogen ist, eine

Rückstellkraft erzeugt wird, durch die die Trume (5, 6) in ihre zusammengefaltete Lage zurückbewegt werden.

Leitungsführungseinrichtung (1), nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, S-förmig

aneinander anschließende, wechselseitig verlaufende Schleifen (4) vorgesehen sind, deren Trume (5, 6) aufspreizbar sind, wobei das dem Verbindungsbereich (7) gegenüberliegende Ende einer ersten Schleife (4) mit dem ortsfest anordenbaren Anschlussglied (2) verbunden ist und das dem Verbindungsbereich gegenüberliegende Ende einer n-ten (n>l) Schleife (4) mit dem beweglichen Anschlussglied (3) verbunden ist.

Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufspreizwinkel, über den die Trume (5, 6) einer Schleife (4) beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung (1) aufgrund des biegsamen Verbindungsbereichs (7) aufschwenkbar sind, durch Begrenzungsmittel auf < 180°, vorzugsweise < 160° begrenzt ist.

Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (7) als einstückig und U-förmig geformtes elastisches rohrartiges Teil (18) ausgebildet ist .

Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungsbereich (7) in mindestens einer Ebene relativ zueinander verschwenkbare Glieder (8)

aufweist, die einstückig miteinander gelenkig verbunden oder als separate Glieder (8) mit Gelenkverbindungen ausgebildet sein können.

Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein an beiden Trumen (5, 6) angreifendes elastisches Element (15) vorgesehen ist, das beim Aufspreizen aus einer im Wesentlichen parallelen oder einer sich mit dem vom Verbindungsbereich (7) entfernt liegenden Ende

berührenden Anordnung der Trume (5, 6) eine

Rückstellkraft auf die Trume (5, 6) ausübt.

7. Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 6,

dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (15) an Endbereichen der Trume (5, 6) einer Schleife (4) angreifen, die an den Verbindungsbereich (7) angrenzen .

8. Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element (15) zwischen den beiden Trumen (5, 6) einer Schleife (4) angeordnet ist.

9. Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das elastische Element mindestens ein elastisches Band (16) aufweist, dass an gegenüberliegenden Seiten der Trume (5, 6) einer Schleife (4) angreift.

10. Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Verbindungsbereichs (7) oder der Trume (5, 6) einer Schleife (4) ein Rückstellaktor (26)

vorgesehen ist, der durch eine Steuereinrichtung (27) ansteuerbar ist und durch den im angesteuerten Zustand eine Rückstellkraft auf die aufgespreizten Trume (5, 6) ausübbar ist.

11. Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trume (5, 6) einer Schleife (4) starre Bereiche

aufweisen, die sich beim Bewegen des beweglichen Anschlussglieds (3) und der damit erfolgten Bewegung der Leitungsführungseinrichtung (1) nicht wesentlich biegen .

Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 5 und den Ansprüchen 1 bis 3 und 5 bis 11, dadurch

gekennzeichnet, dass die Trume (5, 6) Glieder (9) in der Art der Glieder (8) des Verbindungsbereichs (7) aufweisen .

Leitungsführungseinrichtung (1) Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder (9), die die Trume (5, 6) bilden, durch Anschläge blockiert sind.

Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Energieführungskette ausgebildet ist, deren Glieder

(8, 9) jeweils zwei gegenüberliegende Seitenteile (10, 11) aufweisen, die bei zumindest einigen der Glieder

(8, 9) durch Querstege (12) miteinander verbunden sind, wobei sich anschließende Seitenteile unmittelbar benachbarter Glieder (8, 9) Gelenkverbindungen

aufweisen .

Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Glieder (9) des vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied (2) entfernteren Trums (5, 6) einer Schleife (4) Anschläge aufweisen, die ein Verschwenken benachbarter Glieder (9) dieses Trums (5, 6) aus einer gestreckten Anordnung nach außen, d.h. vom gegenüberliegenden Trum der Schleife (4) weg, blockieren, jedoch ein Verschwenken der

Glieder (9) aus der gestreckten Lage nach innen, d.h. zum gegenüberliegenden Trum hin, ermöglichen.

16. Leitungsführungseinrichtung (1) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenteile (10, 11) der Glieder (9) des vom ortsfest anordenbaren

Anschlussglied (2) entfernteren Trums (5, 6) einer Schleife (4) so orientiert sind, dass sie ein

Verschwenken benachbarter Glieder (9) dieses Trums aus der gestreckten Anordnung nach außen blockieren, während die Seitenteile (10, 11) des vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied (2) entfernteren Trums (8, 9) der Schleife (4) so orientiert sind, dass sie ein Verschwenken benachbarter Glieder (9) des Trums aus der gestreckten Lage nach innen ermöglichen.

17. Leitungsführungseinrichtung (1) nach einem der

Ansprüche 1 bis 16 und Basis (25) zur gleitenden

Führung der Leitungsführungseinrichtung (1), wobei die Basis (25) eine Fläche (24) aufweist, auf der die

Leitungsführungseinrichtung (1) bei Bewegung des beweglichen Anschlussgliedes (3) von einem

Ausgangspunkt mit zusammengefalteten Trumen (5, 6) einer Schleife (4) zu einem beliebigen erreichbaren Punkt auf der Fläche (24) hin unter Auseinanderspreizen der Trume (5, 6) und bei Bewegung des beweglichen

Anschlussgliedes (3) zum Ausgangspunkt zurück unter Zusammenfalten der Trume (5, 6) gleitend führbar ist.

Leitungsführungseinrichtung (1) und Basis (25) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Trume (5, 6) und der Verbindungsbereich (7) einer Schleife (4) im Wesentlichen mit einer Seite an der Fläche (24) der Basis (25) anliegt.

Leitungsführungseinrichtung (1) und Basis (25) nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, dass das ortsfest anordenbare Anschlussglied (2) am Rand der Fläche (24) der Basis (25) angeordnet ist, vorzugsweise so, dass das bewegliche Anschlussglied (3) einen möglichst großen Bereich der Fläche (24) erreichen kann .

Leitungsführungseinrichtung (1) und Basis (25) nach einem der Ansprüche 17 bis 19, wobei die

Leitungsführungseinrichtung als Energieführungskette mit kastenförmigen Gliedern (8, 9), die Seitenteile

(10, 11) aufweisen, ausgebildet ist, dadurch

gekennzeichnet, dass die Glieder (8, 9) seitlich mit den Seitenteilen (10 oder 11) eines der beiden

gegenüberliegenden Seitenlaschenstränge an der Fläche

(24) der Basis (25) im Wesentlichen anliegen und auf dieser Fläche (24) gleitend geführt sind.

Description:
Leitungsführungseinrichtung

Die Erfindung betrifft eine Leitungsführungseinrichtung zur Aufnahme und Führung von Energieleitungen zwischen einem ortsfest anordenbaren Anschlussglied und einem beweglichen Anschlussglied, die mindestens eine Schleife bildend

anordenbar ist, wobei die Schleife ein erstes, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied über den Verlauf der

Leitungsführungseinrichtung näher liegendes Trum und ein zweites, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied über den Verlauf der Leitungsführungseinrichtung entfernter liegendes Trum aufweist, die durch einen bogenförmigen

Verbindungsbereich miteinander verbunden sind, wobei die Trume und der Verbindungsbereich einen zwischen den beiden Anschlussgliedern durchgängigen Raum zur Aufnahme der

Energieleitungen aufweisen und der Verbindungsbereich zumindest in der Ebene, in der die Trume angeordnet sind, über einen Aufspreizwinkel (> 0°) biegbar ist.

Derartige Leitungsführungseinrichtungen dienen dazu,

Energieleitungen, wie z. B. elektrische Leitungen,

Lichtleiter und hydraulische Schläuche, und/oder Daten von einer relativ ortsfesten Quelle zu einem Verbraucher bei dessen Bewegungen kontrolliert zu führen. Sie werden

insbesondere im Maschinenbau bei allen möglichen

Fertigungs-, Bearbeitungs- und Fördergeräten und -anlagen eingesetzt.

In der Regel ist der Aktionsbereich eines Verbrauchers mit einer Leitungsführungseinrichtung der eingangs genannten Art beschränkt, da eine kontrollierte Führung von Energieleitungen nur bestimmte Bewegungsabläufe des

Verbrauchers zulässt. Bei größeren Aktionsbereichen sind Führungsvorrichtungen für die Leitungsführungseinrichtung zum kontrollierten Bewegungsablauf und meist mehrere

hintereinander geschaltete Leitungsführungseinrichtungen mit solchen Führungsvorrichtungen erforderlich, wodurch

ebenfalls der Aktionsbereich eingeschränkt wird.

Insbesondere ist bei größeren Aktionsbereichen, in denen sich der Verbraucher weitgehend frei bewegen kann, die kontrollierte Führung der Energieleitungen bei Bewegung des beweglichen Anschlussgliedes zum ortsfest angeordneten

Anschlussglied hin ein Problem.

Dieses Problem besteht vor allem bei hochkomplizierten

Fertigungs- und Bearbeitungsprozessen wie zum Beispiel beim Spritzlackieren von größeren komplex geformten Geräten wie Flugzeugen. Das Spritzlackieren erfolgt in der Regel in Portalhallen, in denen durch Hallenkrane Portale bzw.

Plattformen, von denen aus die Spritzlackierung erfolgt, sowohl vertikal als auch horizontal verfahrbar sind. Mehrere hintereinander geschaltete Leitungsführungseinrichtungen, die kontrolliert einzelnen Bewegungsabläufen folgen,

versorgen das Portal bzw. die Plattform mit Energie.

Soll anstelle eines Hallenkrans eine auf dem Boden der Halle selbstfahrende Arbeitsbühne verwendet werden, von der aus die Lackierung vorgenommen werden kann und die über einen großen Aktionsbereichs verfügen muss, so stellt sich hier das Problem einer geeigneten Leitungsführungseinrichtung, die der Arbeitsbühne kontrolliert und frei von Hindernissen, wie Führungsvorrichtungen und Zwischenstationen, über diesen großen Aktionsbereich folgen kann. Der vorliegenden Erfindung liegt allgemein die Aufgabe zugrunde, eine Leitungsführungseinrichtung bereitzustellen, die eine freie Bewegung des beweglichen Anschlussglieds und somit des Verbrauchers über einen größeren Aktionsbereich und sowohl bei Entfernung ihres beweglichen Anschlussgliedes vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied als auch bei

Annäherung des beweglichen Anschlussglieds an das ortsfest anordenbare Anschlussglied eine besser kontrollierte

Bewegung der zwischen den Anschlussgliedern verlaufenden Leitungsführung ermöglicht.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer

Leitungsführungseinrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass der Verbindungsbereich so ausgebildet ist oder dass eine Vorrichtung vorgesehen ist, die bewirkt, dass im aufgespreizten Zustand der Trume durch Aufbiegen des Verbindungsbereichs eine Rückstellkraft erzeugt wird, durch die die Trume in ihre zusammengefaltete Lage zurückbewegt werden .

Aufgrund der durch die vorgesehenen Maßnahmen bewirkten Rückstellkraft zieht sich die Leitungsführungseinrichtung im Bereich ihrer mindestens einer Schleife kontrolliert

zusammen, wenn das bewegliche Anschlussglied auf das

ortsfest anordenbare Anschlussglied hin in seine mögliche Ausgangslage bewegt wird. Durch eine geeignete Einstellung der Rückstellkraft kann das bewegliche Anschlussglied aus seiner möglichen Ausgangslage vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied über einen bestimmten Aktionsbereich des Verbrauchers bewegt werden, wobei die zwischen den beiden Anschlussgliedern angeordnete Leitungsführung ebenfalls kontrolliert durch ein Auffalten bzw. Aufspreizen der Trume bewegt werden kann. Um die Leitungsführungseinrichtung über einen größeren

Aktionsbereich des Verbrauchers kontrolliert zu bewegen, können mehrere, S-förmig aneinander anschließende,

wechselseitig verlaufende Schleifen vorgesehen sein, deren Trume gemäß der vorliegenden Erfindung aufspreizbar sind, wobei das dem Verbindungsbereich gegenüberliegende Ende einer ersten Schleife mit dem ortsfest anordenbaren

Anschlussglied verbunden ist und das dem Verbindungsbereich gegenüberliegende Ende einer n-ten (n>l) Schleife mit dem beweglichen Anschlussglied verbunden ist.

Bei den S-förmig aneinander anschließenden, wechselseitig verlaufenden Schleifen, die mäanderförmig angeordnet sind, haben unmittelbar aneinander anschließende Schleifen ein gemeinsames Trum. Der Aufspreizwinkel, über den die Trume einer Schleife beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung aufgrund des biegsamen Verbindungsbereichs aufgeschwenkt werden, kann durch Begrenzungsmittel begrenzt sein. Insbesondere kann der Aufspreizwinkel < 180°, vorzugsweise <160° sein. Der Verbindungsbereich kann als einstückig und bogenförmig geformtes elastisches rohrartiges Teil ausgebildet sein.

Der Verbindungsbereich kann in mindestens einer Ebene relativ zueinander verschwenkbare Glieder aufweisen, die einstückig miteinander gelenkig verbunden oder als separate Glieder mit Gelenkverbindungen ausgebildet sein können.

Die Rückstellkraft beim Aufspreizen der beiden Trume einer Schleife kann dadurch erzeugt werden, dass ein an beiden Trumen angreifendes elastisches Element vorgesehen ist, das beim Aufspreizen der Trume aus einer im Wesentlichen

parallelen oder einer sich mit den vom Verbindungsbereich entfernt liegenden Enden berührenden Anordnung der Trume eine Rückstellkraft auf die Trume ausübt.

Das elastische Element kann an unmittelbar an den

Verbindungsbereich angrenzenden Endbereichen der Trume einer Schleife angreifen. Die Deformation des elastischen Elements beim Auseinanderspreizen der Trume über einen großen

Aufspreizwinkel kann in diesem Falle relativ gering gehalten werden .

Insbesondere kann das elastische Element zwischen den beiden Trumen einer Schleife angeordnet sein.

Das elastische Element kann bei im Wesentlichen paralleler Anordnung der Trume einer Schleife in einem Winkel zwischen 0° und 45° gegenüber den Trumen verlaufen.

Das elastische Element kann mindestens ein elastisches Band aufweisen, das an gegenüberliegenden Seiten der Trume einer Schleife angreift.

Die Rückstellkraft bei aufgespreizten Trume einer Schleife kann auch dadurch bewirkt werden, dass die Schleife einen Rückstellaktor aufweist, der ansteuerbar ist. Dazu kann eine relativ zum beweglichen Anschlussglied ortsfest angeordnete Steuereinrichtung dienen, die z.B. am Verbraucher betätigbar ist. Die Steuereinrichtung kann jedoch auch unabhängig vom beweglichen Anschlussglied und dessen Bewegung angeordnet sein. Die Steuereinrichtung kann einen Kontaktgeber aufweisen, der beim Schließen der Kontakte ein Signal an den Rückstellaktor zu dessen Ansteuerung abgibt. Insbesondere kann die

Steuereinrichtung in Signalverbindung mit allen Schleifen der Leitungsführungseinrichtung stehen. Der Rückstellaktor einer Schleife oder die Rückstellaktoren einiger oder aller Schleifen der Leitungsführungseinrichtung können angesteuert werden, wenn das mit dem Verbraucher verbundene bewegliche Anschlussglied aus einer ausgefahrenen Position in dessen Aktionsbereich zurückgefahren werden soll. Die Leitungsführungseinrichtung kann dann in einen teilweisen zusammengelegten oder gänzlich zusammengelegten Zustand, der die Ausgangsposition des beweglichen

Anschlussglieds definiert, zusammengelegt werden. Die Trume einer Schleife können im Wesentlichen starre

Bereiche der Leitungsführungseinrichtung bilden, die sich beim Bewegen des beweglichen Anschlussglieds und der damit erfolgenden Bewegung der Leitungsführungseinrichtung nicht wesentlich biegen. Die starren Bereiche können einstückig über Gelenkverbindungen mit dem Verbindungsbereich verbunden sein oder separat vom Verbindungsbereich über Gelenklager mit dem Verbindungsbereich verbunden sein.

Die Trume können Glieder in der Art der Glieder des

Verbindungsbereichs aufweisen. Die Verschwenkbarkeit der Glieder, die die Trume bilden, kann durch Anschläge blockiert sein.

Insbesondere kann die Leitungsführungseinrichtung insgesamt oder teilweise als Energieführungskette ausgebildet sein, deren Glieder jeweils zwei gegenüberliegende Seitenteile aufweisen, die bei zumindest einigen der Glieder durch

Querstege miteinander verbunden sind, wobei anschließende Seitenteile unmittelbar benachbarter Glieder

Gelenkverbindungen aufweisen. Die Glieder können als separate Bauteile ausgebildet sein zu ihrer gelenkigen

Verbindung Gelenkverbindungen aufweisen. Die Gelenkverbindungen können im Überlappungsbereich aneinander anschließender Seitenteile angeordnet sein.

Die Kettenglieder können gekröpft ausgebildet sein mit nach außen (vom Ketteninnenraum hinweg) gekröpften und nach innen (zum Ketteninnenraum hin) gekröpften Bereichen. Dabei liegt der nach außen gekröpfte Bereich einer Seitenlasche an dem nach innen gekröpften Bereich einer anschließenden

Seitenlasche in deren Überlappungsbereichen an.

Die Seitenteile der Kettenglieder können alternativ als Innen- und Außenlaschen ausgebildet sein, die wechselseitig in den Seitensträngen der Energieführungskette angeordnet sind. Die Innenseiten der Außenlaschen liegen an den

Außenseiten der Innenlaschen in den Überlappungsbereichen der Laschen an. Die Seitenlaschen derartiger Energieführungsketten, die als erfindungsgemäße Leitungsführungseinrichtungen verwendet werden können, können Anschläge aufweisen, die eine

Verschwenkung aneinander anschließender Seitenteile über deren im Wesentlichen gestreckte Lage hinaus blockieren. In der gegensinnigen Verschwenkrichtung können Anschläge die

Abwinkelung aneinander anschließender Seitenteile begrenzen und den Radius des bogenförmigen Verbindungsbereichs

definieren .

Starre Bereiche der Trume einer Schleife können dadurch erreicht werden, dass, ausgehend von einer vorstehend beschriebenen Energieführungskette mit gekröpften

Seitenteilen, die doppelte Anschläge in ihren

Überlappungsbereichen aufweisen, jedes zweite Seitenteil um dessen mittlere Querachse um 180° gedreht mit den

benachbarten, nicht umgedrehten Seitenteilen verbunden wird. Die doppelten Anschläge wirken bei dieser Anordnung einer Abwinkelung der Seitenteile in beiden Richtungen entgegen. Bei einer alternierend aus Innen- und Außenlaschen

bestehenden Kette mit ebenfalls doppelten Anschläge in den Überlappungsbereichen können ebenfalls durch Umdrehen der Innenlaschen oder Außenlaschen starre Bereiche der Kette hergestellt werden.

Starre Bereiche der Trume einer Schleife können auch, wenn auch nicht so stabil, dadurch erreicht werden, dass jeweils seitlich gegenüberliegende Seitenteile eines Paares

aneinander anschließender Kettenglieder gegensinnig

zueinander abwinkelbar sind. So lassen sich zum Beispiel bei einer Kette, deren Glieder abwechselnd aus Innen- und

Außenlaschen bestehen, durch umdrehen beispielsweise der Innenlaschen bei einer Kette mit gekröpften Seitenteilen durch umdrehen jeder zweiten Seitenlasche bei einem der seitlich gegenüberliegenden Laschenstränge der Kette

gegensinnig zueinander abwinkelbare seitlich gegenüber liegende Seitenteile und somit in ihrer gestreckten Lage starre Ketten oder Kettenabschnitte erreichen. Derartige

Kettenabschnitte können die Trume einer Schleife bei einer erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung bilden.

Der Verbindungsbereich einer Schleife kann dabei aus dem gleichen Kettengliedern wie die beiden Trume bestehen, indem er einen Abschnitt der Leitungsführungseinrichtung bildet, bei dem die seitlich gegenüberliegenden Seitenteile so angeordnet sind, dass sie gleichsinnig zueinander

abwinkelbar sind.

Anstelle einer Konstruktion, die zu starren Trumen an einer Schleife führt, kann eine erfindungsgemäße

Leitungsführungseinrichtung auch so ausgebildet sein, dass die Glieder des vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied entfernteren Trums einer Schleife Anschläge aufweisen, die ein Verschwenken benachbarter Glieder dieses Trums aus einer gestreckten Anordnung nach außen, d.h. vom

gegenüberliegenden Trum der Schleife weg, blockieren, jedoch ein Verschwenken der Glieder aus der gestreckten Lage nach innen, d.h. zum gegenüberliegenden Trum hin, ermöglichen. Auch diese Konstruktion erlaubt in gewissen Maßen ein kontrolliertes Auseinanderspreizen und Zusammenfalten der Trume beim Verfahren des beweglichen Anschlussglieds über einen größeren Aktionsbereich.

Bei der vorstehend beschriebenen Ausbildung einer

Energieführungskette können die Seitenteile der Glieder des vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied entfernteren Trums einer Schleife so orientiert sein, dass sie ein Verschwenken benachbarter Glieder dieses Trums aus der gestreckten

Anordnung nach außen blockieren, während die Seitenteile des vom ortsfest anordenbaren Anschlussglied entfernteren Trums der Schleife so orientiert sind, dass sie ein

Verschwenken benachbarter Glieder dieses Trums aus der gestreckten Lage nach innen ermöglichen.

Bei einer als Energieführungskette ausgebildeten

erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung, bei der ein an beiden Trumen einer Schleife angreifendes elastisches Element vorgesehen ist, kann das elastische Element an gegenüberliegenden Querstegen der Trume oder Schmalseiten der Seitenteile der Kettenglieder angreifen.

An den gegenüberliegenden Querstegen bzw. Schmalseiten der Seitenteile, an denen das elastische Element angreift, können Einhängungen angeordnet sein, in die ein endloses elastisches Band des elastischen Elements eingehängt ist. Die Einhängungen können an die betreffenden Querstege bzw. Schmalseiten der Seitenteile einstückig angeformt oder daran lösbar befestigt sein.

Das elastische Band kann auch in einfacher Weise durch

Kabelbinder an den Querstegen selbst, oder den

Haltevorrichtungen an den Querstegen oder Seitenteilen befestigt sein.

Erfindungsgemäß kann die Leitungsführungseinrichtung

insbesondere auf der Fläche einer Basis verwendet werden, auf der sie gleitend geführt werden kann. Die Fläche der Basis bildet dann den Aktionsbereich, über den hinweg das mit dem Verbraucher verbundene bewegliche Anschlussglied bewegt werden kann. Dabei liegen die Trume und der

Verbindungsbereich einer Schleife im Wesentlichen mit einer Seite an der Fläche der Basis an.

Das ortsfest anordenbare Anschlussglied der

Leitungsführungseinrichtung kann am Rand der Fläche der Basis angeordnet sein und vorzugsweise so, dass das

bewegliche Anschlussglied einen möglichst großen Bereich der Fläche (den Aktionsbereich) erreichen kann.

Bei einer als Energieführungskette ausgebildeten

Leitungsführungseinrichtung mit kastenförmigen Gliedern, die Seitenteile aufweisen, liegen die Kettenglieder seitlich mit den Seitenteilen eines der beiden gegenüberliegenden

Seitenlaschenstränge an der Fläche der Basis im Wesentlichen an und werden auf dieser Fläche gleitend geführt.

Allgemein wird die Leitungsführungseinrichtung bei Bewegung des beweglichen Anschlussglieds von einem Ausgangspunkt mit zusammengefalteten Trumen einer Schleife zu einem beliebigen erreichbaren Punkt auf der Fläche hin unter Auseinanderspreizen der Trume einer Schleife und bei

Bewegung des beweglichen Anschlussglieds zum Ausgangspunkt zurück unter Zusammenfalten der Trume auf der Fläche der Basis gleitend geführt.

Das ortsfest anordenbare Anschlussglied der

Leitungsführungseinrichtung kann auf der Basis befestigt und über eine gelenkige Verbindung mit dem daran anschließenden Trum einer Schleife verschwenkbar verbunden sein.

Einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen

Leitungsführungseinrichtung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 eine Leitungsführungseinrichtung bestehend aus sechs Schleifen in zusammengefalteten Zustand,

Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel durch vergrößerte

Darstellung des Verbindungsbereichs und daran anschließender Bereiche der Trume,

Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel durch vergrößerte

Darstellung des Verbindungsbereichs und daran anschließender Bereiche der Trume,

Fig. 4a ein drittes Ausführungsbeispiel durch vergrößerte

Darstellung des Verbindungsbereichs und der daran anschließenden Bereiche der Trume,

Fig. 4b eine stirnseitige Ansicht von den Trumen her in der in Fig. 4 gezeigten Verbindungsbereich,

Fig. 5a ein viertes Ausführungsbeispiel durch vergrößerte

Darstellung des Verbindungsbereichs und daran anschließender Bereiche der Trume,

Fig. 5b eine stirnseitige Ansicht von den Trumen her in den in Fig. 6 gezeigten Verbindungsbereichs,

Fig. 6a eine seitlich auf der Fläche einer Basis

aufliegende Leitungsführungseinrichtung im zusammengefalteten Zustand (Ausgangspunkt des beweglichen Anschlussglieds) ,

Fig. 6b eine erste teilweise aufgeklappte Position der

Leitungsführungseinrichtung, bei der das bewegliche Anschlussglied die untere rechte Ecke der Fläche erreicht,

Fig. 6c eine zweite teilweise aufgeklappte Position der

Leitungsführungseinrichtung, bei der das bewegliche Anschlussglied die linke untere Ecke der Fläche erreicht,

Fig. 6d eine weitgehend aufgeklappte Position der

Leitungsführungseinrichtung, bei der das bewegliche Anschlussglied die rechte obere Ecke der Fläche erreicht, Fig. 6e eine weitgehend aufgeklappte Position der

Leitungsführungseinrichtung, bei der das bewegliche Anschlussglied die linke obere Ecke der Fläche erreicht,

Fig. 7a eine seitlich auf der Fläche einer Basis

aufliegende Leitungsführungseinrichtung, bei der das bewegliche Anschlussglied einen Randbereich der Fläche erreicht hat und mit einer

Steuerungseinrichtung verbunden ist, die signaltechnich mit Rückstellaktoren in den Verbindungsbereichen der Trume verbunden ist, und

Fig. 7b vergrößerte Ansicht des Bereichs X in Fig. 7a.

Wie aus Figur 1 hervorgeht, weist die Leitungsführungs- einrichtung 1 ein ortsfest anordenbares Anschlussglied 2 und ein bewegliches Anschlussglied 3 auf. Zwischen diesen

Anschlussgliedern erstreckt sich die Leitungsführungs- einrichtung 1 in einem zusammengefalteten (zusammengelegten) Zustand mäanderförmig in Form mehrerer S-förmig aneinander anschließender wechselseitig verlaufender Schleifen 4. Die Schleifen 4 weisen ein erstes, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied 2 über den Verlauf der Leitungsführungs- einrichtung 1 näherliegendes Trum 5 und ein zweites, zum ortsfest anordenbaren Anschlussglied über den Verlauf der Leitungsführungseinrichtung 1 entfernter liegendes Trum 6 auf. Die Trume 5 und 6 sind durch einen bogenförmigen

Verbindungsbereich 7 miteinander verbunden.

Zur Aufnahme und Führung von in der Zeichnung nicht

dargestellten Energieleitungen zwischen den

Anschlussgliedern 2 und 3 weisen die Trume 5 und 6 der

Verbindungsbereich 7 einen zwischen den beiden

Anschlussgliedern 2 und 3 durchgängigen Raum auf.

Der Verbindungsbereich 7 ist in der Ebene, in der die Trume 5 und 6 angeordnet sind, über einen Aufspreizwinkel (>0°) biegbar . Um die Leitungsführungseinrichtung 1 beim Verfahren des beweglichen Anschlussglieds 3 kontrolliert zu bewegen, ist der Verbindungsbereich 7 so ausgebildet, oder eine

Vorrichtung vorgesehen, die bewirkt, dass im aufgespreizten Zustand der Trume 5 und 6 durch Aufbiegen der

Verbindungsbereiche 7 eine Rückstellkraft erzeugt wird, durch die die Trume 5 und 6 in ihre zusammengefaltete

(zusammengelegte) Lage zurückbewegt werden.

Das dem Verbindungsbereich gegenüberliegende Ende einer ersten Schleife ist mit dem ortsfest anordenbaren

Anschlussglied 2 und das dem Verbindungsbereich 7

gegenüberliegenden Ende der sechsten Schleife mit dem beweglichen Anschlussglied 3 verbunden.

Das ortsfest anordenbare Anschlussglied 2 ist verschwenkbar mit dem daran anschließendem Trum 5 verbunden. Der Verbindungsbereich 7 weist in der Ebene, in der die Trume 5 und 6 angeordnet sind, relativ zueinander

verschwenkbare Glieder 8 auf, die als separate Glieder 8 mit Gelenkverbindungen ausgebildet sind. Wie in Figur 2 gezeigt ist, weisen die Trume 5 und 6 ebenfalls Glieder 9 in der Art der Glieder 8 des Verbindungsbereich auf.

Während die Glieder 8 des Verbindungsbereichs 7 und die unmittelbar benachbarten Glieder 9 der Trume 5 und 6 über einen bestimmten Winkel in Biegerichtung des

Verbindungsbereichs 7 abwinkelbar sind, sind die Glieder 9 der Trume 5 und 6 in der in Figur 2 gezeigten gestreckten Lage gegen Abwinkelung in beiden Schwenkrichtungen

blockiert. Beim Aufbiegen des Verbindungsbereichs 7 werden die Glieder 9 in Richtung auf ihre gestreckte Lage bis zu einem maximalen Verschwenkwinkel zwischen ihren

Längsrichtungen verschwenkt. Der maximale Winkel ist < 180°, beispielsweise 160°.

Insgesamt ist die Leitungsführungseinrichtung 1 als

Energieführungskette ausgebildet, deren Glieder 8 und 9 jeweils zwei gegenüberliegende Seitenteile 10 und 11 (Fig. 4b, 5b) aufweisen, die durch Querstege 12 miteinander verbunden sind. Die Seitenteile sind, wie aus Figur 2 hervorgeht aus alternierend angeordneten Außenlaschen 13 und in den Figuren schematisch dargestellten Innenlaschen 14 ausgebildet. Die Innenseiten der Außenlaschen 13 liegen an den Außenseiten der Innenlaschen 14 in deren

Überlappungsbereichen an und sind in diesen

Überlappungsbereichen durch in der Zeichnung nicht

dargestellte Gelenkverbindungen schwenkbar gelagert. Die Seitenteile 10 und 11 in der Zeichnung nicht dargestellte weisen doppelte Anschläge auf, die eine Verschwenkung aneinander anschließender Seitenteile über deren im

Wesentlichen gestreckte Lage hinaus blockieren. In der gegensinnigen Verschwenkrichtung begrenzen die doppelten Anschläge die Abwinkelung aneinander anschließender

Seitenteile 10 und 11 und definieren somit den Radius des bogenförmigen Verbindungsbereichs 7.

Während die Seitenteile 10 und 11 der Glieder 8 des

Verbindungsbereichs und der unmittelbar daran anschließenden Glieder 9 der Trume 5 und 6 in der vorgenannten Weise verschwenkbar sind, wird eine starre Anordnung der Trume 5 und 6 dadurch erreicht, dass die Seitenteile 10 und 11 jedes zweiten Gliedes 9 gegenüber deren Anordnung im

Verbindungsbereich 7 um 180° um die mittlere Querachse gedreht sind. Durch die doppelten Anschläge wird in dieser Position eine Verschwenkung der Seitenteile 10 und 11 der Glieder 9in beiden Richtungen blockiert.

Bei dem in Figur 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird die Rückstellkraft beim Aufspreizen der beiden Trume 5 und 6 einer Schleife 4 dadurch erzeugt, dass ein an beiden Trumen 5 und 6 angreifendes elastisches Element 15 vorgesehen ist, das beim Aufspreizen der Trume 5 und 6 aus der in den

Figuren 1 und 2 gezeigten, im Wesentlichen parallelen Anordnung eine Rückstellkraft auf die Trume 5 und 6 ausübt. Das elastische Element 15 weist drei elastische Bänder 16 auf, die an Halteeinrichtungen 17, die an gegenüberliegenden Seiten der an den Verbindungsbereich 7 anschließenden

Glieder 9 der Trume befestigt sind.

Bei dem in Figur 3 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Verbindungsbereich 7 als einstückig und bogenförmig

geformtes elastisches rohrartiges Teil 18 ausgebildet.

Bei dem in den Figuren 4a und 4b gezeigten

Ausführungsbeispiel weist der Verbindungsbereich

verschwenkbar angeordnete Glieder 19 nach Art der anhand von Figur 2 beschriebenen Glieder 8 auf. Die Rückstellkraft beim Aufspreizen der beiden Trume 5 und 6 wird hier durch außen an den Gliedern 19 des Verbindungsbereichs 7 und den daran anschließenden Gliedern der Trume 5 und 6 angeordnete, im entspannten Zustand bogenförmige elastische Stäbe 20

erzeugt. Die Stäbe 20 sind durch Öffnungen 21 in seitlichen Vorsprüngen 22 der Seitenteile 10 und 11 geführt und an einem Vorsprung 22 des jeweils zweiten an den

Verbindungsbereich 7 anschließenden Seitenteils 10 und 11 festgelegt .

Das in den Figuren 5a und 5b gezeigte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem vorstehend beschriebenen dadurch, dass die im entspannten Zustand bogenförmigen elastischen Stäbe 20 an den Innenseiten der Seitenteile 10 und 11 angeordnet sind. Die Stäbe 20 sind durch Öffnungen 21 in an den Seitenteilen 10 und 11 nach innen weisenden Vorsprüngen 23 geführt und an einem Vorsprung 23 des jeweils zweiten an den Verbindungsbereich 7 anschließenden Seitenteils 10 und 11 festgelegt. Die Figuren 6a - 6e zeigen verschiedene Stellungen der

Leitungsführungseinrichtung 1 bezüglich der Fläche 24 einer Basis 25. Es handelt sich hier um eine ebene Fläche 24, auf der die Leitungsführungseinrichtung 1 gleitend geführt werden kann. Die Fläche 24 der Basis 25 bildet dann den Aktionsbereich, über den hinweg das mit dem Verbraucher verbundene bewegliche Anschlussglied 3 bewegt werden kann. Dabei liegen die Trume 5 und 6 und der Verbindungsbereich 7 einer Schleife 4 mit einer Seite an der Fläche 24 der Basis 25 an.

Bei der hier als Energieführungskette ausgebildeten

Leitungsführungseinrichtung 1 mit kastenförmigen Gliedern 8 und 9, die Seitenteile 10 und 11 aufweisen, liegen die

Glieder 8 und 9 seitlich mit den Seitenteilen 10 an der Fläche 24 der Basis 25 an und werden auf dieser Fläche gleitend geführt.

Figur 6a zeigt die auf der Fläche 24 seitlich liegende

Leitungsführungseinrichtung 1 in dem in Figur 1

dargestellten Zustand. Dieser zusammengeklappte

(zusammengelegte) Zustand definiert den Ausgangspunkt des beweglichen Anschlussgliedes 3. Das ortsfest anordenbare Anschlussglied 2 ist in der Figur 6a gezeigten Position fest am Rand der Fläche 24 angeordnet.

Figur 6b zeigt die Leitungsführungseinrichtung 1 in einem teilweise aufgeklappten Zustand, bei dem das bewegliche

Anschlussglied 3 zur rechts unten liegenden Ecke der Fläche 24 geführt ist. Wie aus der Figur 6b hervorgeht, sind die Trume der drei an das bewegliche Anschlussglied 3

anschließenden Schleifen 4 aufgespreizt . Die Mittel zur Erzeugung einer Rückstellkraft aus diesen aufgespreizten Positionen sind in den Figuren 6a - 6e der Einfachheit halber nicht dargestellt.

Figur 6c zeigt eine Lage der Leitungsführungseinrichtung 1, in der das bewegliche Anschlussglied 3 zu der links unten liegenden Ecke der Fläche 24 bewegt worden ist. Hierbei sind die letzten vier Schleifen 4 der Leitungsführungseinrichtung 1 aufgesprei zt .

Die Figuren 6d und 6e zeigen Lagen der

Leitungsführungseinrichtung 1, bei denen das bewegliche Anschlussglied 3 zur rechts oben bzw. links oben liegenden Ecke der Fläche 24 der Basis 25 geführt ist. In diesen Lagen sind alle sechs Schleifen 4 der Leitungsführungseinrichtung

1 aufgesprei zt .

Figur 7a zeigt eine auf der Fläche 24 einer Basis 25 seitlich gleitend geführte Leitungsführungseinrichtung, bei der das mit dem (in der Zeichnung nicht dargestellten)

Verbraucher verbundene bewegliche Anschlussglied 3 wiederum eine Endposition an dem ortsfest anordenbaren Anschlussglied

2 gegenüberliegenden Rand der Fläche 24 erreicht hat. Beim Verfahren der Leitungsführungseinrichtung 1 in diese

Position wird keine Rückstellkraft zwischen den Trumen der einzelnen Schleifen erzeugt. Vielmehr sind Rückstellaktoren 26 vorgesehen, die durch eine Steuereinrichtung 27

ansteuerbar sind und im angesteuerten Zustand eine

Rückstellkraft zum Zusammenfalten (Zusammenlegen) der Trume 5 und 6 der Schleifen 4 bewirken. In dem in Figur 7a gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Steuereinrichtung 27 ortsfest zu dem beweglichen Anschlussglied 3 angeordnet. Sie weist einen Kontaktgeber 28 auf, der beim Schließen der Kontakte 29 und 30 über eine durch die

Leitungsführungseinrichtung 1 verlaufende Signalverbindung 31 (die in Figur 7a schematisch dargestellt ist) die Rückstellaktoren 26 ansteuert. Figur 7b zeigt eine

vergrößerte Darstellung des Bereichs X in Figur 7a, die schematisch die im vorliegenden Ausführungsbeispiel ortsfest zum beweglichen Anschlussglied 3 angeordnete

Steuereinrichtung 27 mit Kontaktgeber 28 und dem

Signalausgang 32 zeigt.

Die Aktoren können weiterhin so ausgebildet sein, dass sie außer dem Zusammenfalten (Zusammenlegen) der Trume 5 und 6 auch deren Aufspreizen (ebenfalls angesteuert durch die Steuereinrichtung) bewirken.

Bezugszeichenliste

1 Leitungsführungseinrichtung

2 Anschlussglied

3 Anschlussglied

4 Schleife

5 Trum

6 Trum

7 Verbindungsbereich

8 Glied

9 Glied

10 Seitenteil

11 Seitenteil

12 Quersteg

13 Außenlasche

14 Innenlasche

15 elastisches Element

16 elastisches Band

17 Halteeinrichtung

18 rohrartiges Teil

19 Glied

20 Stab

21 Öffnung

22 Vorsprung

23 Vorsprung

24 Fläche

25 Basis

26 Rückstellaktor

27 Steuereinrichtung

28 Kontaktgeber Kontakt

Kontakt

SignalVerbindung Signalausgang