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Patent Searching and Data


Title:
LINE-ROUTING DEVICE WITH A BALL-CABLE CONNECTION
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/013496
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to route lines, hoses or the like between a fixed connecting point and a movable connecting point, a line-routing device (1) having at least one spatially deflectable section is proposed. The spatially deflectable section is formed by members (3). The members (3) are connected to one another by means of a flexible connecting element (1). The connecting element (1) has supporting bodies (2) which are arranged spaced apart from one another in a fixed fashion. The members (3) are connected to the supporting bodies (2).

Inventors:
SAMEN, Heiner (Breslauer Strasse 6, Marienheide, 51709, DE)
Application Number:
EP2011/061947
Publication Date:
February 02, 2012
Filing Date:
July 13, 2011
Export Citation:
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Assignee:
KABELSCHLEPP GMBH (Daimlerstrasse 2, Wenden-Gerlingen, 57482, DE)
SAMEN, Heiner (Breslauer Strasse 6, Marienheide, 51709, DE)
International Classes:
F16G13/16; H02G11/00
Attorney, Agent or Firm:
NEUMANN, Ditmar (KNH Patentanwälte Kahlhöfer Neumann Rößler Heine, Karlstrasse 76, Düsseldorf, 40210, DE)
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Claims:
Patentansprüche

Leitungsführungseinrichtung (1) zur Führung von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen zwischen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschlusspunkt, wobei die Leitungsführungseinrichtung (1) wenigstens einen Abschnitt aufweist, der durch Glieder (4) gebildet ist, die einen Kanal (30) zur Aufnahme der Leitungen, Schläuche oder dergleichen bilden und die Glieder (4) mittels eines flexiblen Verbindungselementes (1) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (1) beabstandet zueinander ortsfest angeordnete Tragkörper (2) aufweist, und dass die Glieder (4) mit den Tragkörpern (2) verbunden sind.

Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragkörper (2) formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verbindungselement (1) verbunden ist.

Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragkörper (2) Stoff schlüssig mit dem Verbindungselement (1) verbunden ist.

Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Tragkörper an dem Verbindungselement (1) angeformt, insbesondere angegossen oder angespritzt ist.

Leitungsführungseinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Glied (19) gelenkig mit einem Tragkörper (2) verbunden ist.

6. Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Glied (4) und der Tragkörper (2) mittels eines Kugelgelenks verbunden sind. 7. Leitungsführungseinrichtung nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (2) im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet ist.

Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Glied zweiteilig ausgebildet ist, wobei die Teilungsebene vorzugsweise quer zur Längsrichtung der Leitungsführungseinrichtung liegt.

9. Leitungsführungseinrichtung nach wenigstens einem der vorherge- henden Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Glied wenigstens eine mit einem Zentralkörper verbundene Wand aufweist, die teilweise den Kanal begrenzt, wobei der Zentralkörper mit dem Tragkörper verbunden ist. 10. Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand bogenförmig ausgebildet ist.

11. Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand wenigstens teilweise verschwenkbar ist.

12. Leitungsführungseinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wand stegförmig ausgebildet ist.

Description:
Leitungsführungseinrichtung mit einer Kugel-Seilverbindung

Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen zwi- sehen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschlusspunkt.

Durch die WO 01/09532 ist eine Leitungsführungseinrichtung zur Führen von Schläuchen und/oder Kabeln zur Leitung von Energie in Form von Strom, Wasser, Druckluft etc. zur externen Versorgung von Verwendungs- Installationen an Roboterarmen bekannt. Die Leitungsführungseinrichtung weist mehrere gelenkig miteinander verbundene Glieder auf, die einen Kanal für die Kabel und/oder Schläuche bilden. Die Glieder weisen an ihren Außenflächen jeweils zwei Zapfen und zwei Löcher auf, wobei die Löcher eines Kettengliedes eine erste Gelenkachse und die Zapfen dessel- ben Kettengliedes eine zweite Gelenkachse definieren. Die Löcher und die Zapfen sind jeweils auf gegenüberliegenden Seitenflächen der Kettenglieder angeordnet, so dass die beiden Gelenkachsen senkrecht zueinander und senkrecht zur Längsachse der Leitungsführungseinrichtung angeordnet sind. Die einzelnen Kettenglieder sind aus einem thermoplastischen Kunststoff gebildet.

Eine weitere Ausführungsform einer Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen zwischen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschlusspunkt ist bekannt. Die Lei- tungsführungseinrichtung weist wenigstens einen räumlich auslenkbaren Abschnitt auf. Es sind Glieder vorgesehen, die einen Kanal zur Aufnahme der Leitungen, Schläuche oder dergleichen bilden. Die Glieder sind mittels eines flexiblen Verbindungselementes miteinander verbunden. Das flexible Verbindungselement nimmt im Wesentlichen die während des Betrie- bes eines Roboters auftretenden Kräfte auf, die auf die Leitungsführungseinrichtung einwirken. Hierdurch wird eine funktionelle Entkopplung zwischen der Aufnahme von Kräften einerseits und der Führung der Leitungen erreicht.

Der durch die Glieder gebildete räumlich auslenkbare Abschnitt wird durch Klemmkörper begrenzt, die mit dem flexiblen Verbindungselement verbunden sind.

Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Zielsetzung zugrunde, die bekannte Leitungsführungseinrichtung so weiterzubilden, dass die Stabilität der Leitungsführungseinrichtung verbessert wird.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen zwischen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschlusspunkt mit den Merk- malen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Die erfindungsgemäße Leitungsführungseinrichtung zur Führung von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen zwischen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschlusspunkt weist wenigstens einen Abschnitt auf, der durch Glieder gebildet. Die Glieder begrenzen einen Kanal zur Aufnahme der Leitungen, Schläuche oder dergleichen. Die Glieder sind mittels eines flexiblen Verbindungselementes miteinander verbunden. Beabstandet zueinander und ortsfest sind am Verbindungselement Tragkörper vorgesehen. Wenigstens einige Glieder sind mit den Tragkörpern verbunden.

Durch die Verbindung der Glieder mit den Tragkörpern wird jeweils eine ortsfeste Lage eines jeden Gliedes der Leitungsführungseinrichtung erreicht. Hierdurch wird eine höhere Stabilität der Leitungsführungseinrichtung erreicht. Darüber hinaus bedarf es keiner Nacharbeiten, falls es durch Dehnung des flexiblen Leitungsführungselementes zu einer Abstandsänderung zwischen den ortsfesten Tragkörpern kann lösbar oder unlösbar mit dem flexiblen Verbindungselement verbunden sein. Vorteilhaft ist es, wenn wenigstens ein Tragkörper formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verbindungselement verbunden ist. Durch eine Kraft- und/oder formschlüssige Verbindung der Tragkörper mit dem Verbindungselement kann der Abstand zwischen den benachbarten Tragkörpern variiert werden. Die Variation des Abstandes ermöglicht die Verwendung unterschiedlich großer Glieder.

Bei dem flexiblen Element handelt es sich vorzugsweise um ein Seil oder dergleichen. Das flexible Element kann aus einem Kunststoff oder einem Metall gebildet sein. Das flexible Element kann auch dadurch gebildet sein, dass es bspw. in Form einer Blattfeder oder einer Kette oder derglei- chen ausgebildet ist. Das flexible Element kann so ausgebildet sein, dass in einer Richtung keine oder nur eine sehr geringe Biegefestigkeit aufweist.

Die erfindungsgemäße Ausgestaltung der Leitungsführungseinrichtung ist vorzugsweise so ausgebildet, dass der Abschnitt räumlich auslenkbar ist. Eine solche Leitungsführungseinrichtung ist insbesondere zur Verwendung mit Handhabungsgeräten, vorzugsweise Robotern, geeignet, da diese bei Bewegung der Roboterhand oder einzelner Bauteile des Roberts mitbewegt werden kann.

Zur Erhöhung der Sicherheit wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Tragkörper stoffschlüssig mit dem Verbindungselement verbunden ist. Bei der stoffschlüssigen Verbindung kann es sich um eine Löt-, Schweißoder Klebverbindung handeln. Die Tragkörper können auch vulkanisiert oder gepresst werden. Nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Tragkörper an dem Verbindungselement angeformt, insbesondere angegossen oder angespritzt ist. Es ist nicht notwendig, dass ein jeder Tragkörper mit einem Glied verbunden ist. Die Glieder können mit ausgewählten Tragkörpern verbunden sein, sofern dies zweckmäßig ist. Umgekehrt besteht auch die Möglichkeit, dass ein Glied mit wenigstens zwei Tragkörpern verbunden ist. Hierdurch wird erreicht, dass die Leitungsführungseinrichtung einen wesent- liehen starren Abschnitt aufweist. Ist die Notwendigkeit vorhanden, dass ein starrer Abschnitt innerhalb der Leitungsführungseinrichtung ausgebildet wird, so kann diese durch ein Zwischenstück erreicht werden, welches mit wenigstens zwei Tragkörpern verbunden ist. Das Zwischenstück kann in Form eines Adapters ausgebildet sein, so dass mit diesem weitere Elemente einer Leitungsführungseinrichtung verbunden sein können. Bei dem Adapter kann es sich bspw. um einen Adapter für Zugentlastungen und Befestigungsmittel handeln.

Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leitungs- führungseinrichtung wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Glied gelenkig mit einem Tragkörper verbunden ist. Eine solche Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn benachbarte Glieder ineinander greifen oder in einem sehr geringen Abstand zueinander angeordnet sind. Die gelenkige Verbindung zwischen einem Glied und einem Tragkörper ist vorzugsweise durch eine Kugelgelenkverbindung gebildet.

Ist eine Kugelgelenkverbindung vorgesehen, so ist es vorteilhaft, wenn der Tragkörper im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet ist, so dass der Tragkörper auch gleichzeitig ein Teil der Gelenkverbindung ist, so dass auf zusätzliche Bauelemente verzichtet werden kann. Hierdurch wird die Montage und/oder die Herstellung der erfindungsgemäßen Leitungsfüh- rungseinrichtung vereinfacht.

Gemäß einer noch vorteilhafteren Ausgestaltung der Leitungsführungs- einrichtung wird vorgeschlagen, dass das wenigstens eine Glied zweiteilig ausgebildet ist, wobei die Teilungsebene vorzugsweise quer zur Längsrichtung der Leitungsführungseinrichtung liegt. Hierdurch wird eine vereinfachte Montage der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung erreicht. Darüber hinaus können beschädigte Glieder mit einem geringen Aufwand ersetzt werden.

Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Leitungsführungseinrichtung wird vorgeschlagen, dass das Glied wenigstens eine mit einem Zentralkörper verbundene Wand aufweist, die teilweise den Kanal begrenzt, wobei der Zentralkörper mit dem Tragkörper verbunden ist. Besonders bevorzugt ist dabei eine Ausgestaltung, bei der die Wand bogenförmig ausgebildet ist.

Zur Einbringungen von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen in den Kanal oder zum Austausch von Leitungen, Schläuchen oder dergleichen wird nach einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung vorgeschlagen, dass die Wand wenigstens teilweise verschwenkbar ist. Zur Verringerung des Eigengewichtes der Leitungsführungseinrichtung kann es zweckmäßig sein, die Wand stegförmig auszubilden.

Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert, ohne dass der Gegenstand der Erfindung auf diese konkreten Ausführungsbeispiele beschränkt wird. Es wird darauf hingewiesen, dass die in den Patentansprüchen aufgeführten Merkmale sowie Einzelheiten der Beschreibung der Ausführungsbeispiele in beliebiger, technologisch sinnvoller, Weise miteinander kombiniert werden können und weitere Ausgestaltungen der Erfindung aufzeigen. Es zeigen:

Figur 1: perspektivisch ein Ausführungsbeispiel eines flexiblen Verbindungselementes mit Tragkörpern, Figur 2: perspektivisch ein Ausführungsbeispiel eines Gliedes,

Figur 3: einen Abschnitt einer Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern nach Figur 2, Figur 4: in einer perspektivischen Ansicht eine zweite Ausführungsform eines Gliedes,

Figur 5: einen Abschnitt einer Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern nach Figur 4,

Figur 6: eine Leitungsführungseinrichtung mit Gliedern nach Figuren 2 und 4,

Figur 7: eine weitere Ausführungsform einer Leitungsführungseinrich- tung in einer Schema tischen Darstellung und

Figur 8: ein viertes Ausführungsbeispiel einer Leitungsführungseinrichtung. Figur 1 zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel eines flexiblen Verbindungselementes 1. Das flexible Verbindungselement 1 weist beabstandet zueinander angeordnete Tragkörper 2 auf. Die Tragkörper 2 sind im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet.

In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Tragkörper 2 s Kunst- stoff hergestellt und an dem Verbindungselement 1 gegossen bzw. angespritzt. Die Tragkörper 2 können auch aus einem anderen Material hergestellt sein. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Tragkörper 2 formschlüssig und/oder kraftschlüssig mit dem Verbindungselement 1 verbunden sind. Eine stoffschlüssige Verbindung der Tragkörper 2 mit dem Verbindungselement 1 ist möglich.

Figur 1 zeigt schematisch die Ausgestaltung eines flexiblen Verbindungselementes 1. Bei dem flexiblen Element 1 handelt es sich vorzugsweise um ein Seil oder dergleichen. Das flexible Element 1 kann aus einem Kunststoff oder einem Metall gebildet sein. Es besteht die Möglichkeit, dass das flexible Verbindungselement 1 aus einer Vielzahl von Filamenten besteht.

Das flexible Verbindungselement 1 weist Tragkörper 2 auf. Die Tragkör- per 2 sind beabstandet zueinander angeordnet. Aus der Darstellung nach Figur 1 ist ersichtlich, dass die Tragkörper 2 im Wesentlichen kugelförmig ausgebildet sind. Die Tragkörper 2 können aus einem Kunststoff gebildet sein. Sie sind vorzugsweise an dem flexiblen Verbindungselement 1 angegossen oder angespritzt.

In der Figur 2 ist ein Teil eines Gliedes 3 dargestellt. Das Glied 3 weist eine Teilungsebene auf, die quer zur Längsrichtung der Leitungsfüh- rungseinrichtung liegt. Das Glied 3 weist einen Zentralkörper 4 auf. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Zentralkörper 4 im Quer- schnitt im Wesentlichen kreisförmig ausgebildet. An seinem einen Ende ist eine Wand 5 angeformt. Die Wand 5 begrenzt teilweise einen Kanal, wie dies aus der Figur 3 ersichtlich ist. Die Wand 5 ist bogenförmig aus- gebildet. An dem freien Ende des Zentralkörpers 4 ist eine Kugelaufnahme 6 vorgesehen. Die Kugelaufnahme 6 bildet mit dem Tragkörper 2 im montierten Zustand eine Gelenkverbindung. An der einen Schmalseite 7 der Wand 5 sind Ausnehmungen 8, 9 vorgesehen, die sich in die Wand 5 und im Umfangsrichtung erstrecken. Des Weiteren ist im Bereich der Schmalseite 7 eine fensterartige Öffnung 10 vorgesehen. An der gegenüberliegenden Schmalseite 11 der Wand 5 sind zungenför- mige Vorsprünge 12, 13 vorgesehen. Des Weiteren ist eine elastische Zunge 14 mit einem Vorsprung 15 vorgesehen.

Das zweiteilige Glied 3 ist im Wesentlichen symmetrisch aufgebildet, so dass durch Zusammensetzen zweier Teile, wie es in der Figur 2 dargestellt ist, ein Glied gebildet wird. Hierbei greifen die Vorsprünge 12, 13 in die Ausnehmungen 8. 9 ein. Die Verbindung der Teile des Gliedes erfolgt über die fensterartige Öffnung 10 und die elastische Zunge 14 mit dem Vor sprung 15, der in die fensterartige Öffnung 10 eingreift. Umlaufend weist das Glied 3 an den Stirnflächen Anschläge 16 auf.

In der Figur 3 ist das Zusammenwirken des flexiblen Verbindungselementes 1 mit den Gliedern 3 dargestellt. Der Tragkörper 2 ist umgeben von der Gelenkaufnahme 6 der Teile des Gliedes 3.

Aus der Figur 2 ist ersichtlich, dass Aussparungen 17 im Zentralkörper vorgesehen sind, so dass eine Auslenkung der Glieder 3 ermöglicht wird. Die Glieder 3 greifen ineinander ein, so dass ein im Wesentlichen geschlossener Kanal 18 gebildet ist.

Die Figuren 4 und 5 zeigen eine zweite Ausführungsform einer Leitungs- führungseinrichtung. Die Leitungsführungseinrichtung weist ein flexibles Verbindungselement 1 auf, welches mit Tragkörpern 2 ausgebildet ist. Mit den Tragkörpern 2 sind Glieder 18 verbunden. Die Glieder 18 sind zweiteilig ausgebildet, wobei die Teilungsebene quer zur Längsrichtung der Leitungsführungseinrichtung verläuft. Mit dem Bezugszeichen 19 ist ein Teil des Gliedes 18 bezeichnet. Die Teile 19 des Gliedes 18 sind spiegelsymmetrisch ausgebildet. Sie weisen einen zweiteiligen Zentralkörper 4 auf. Der Zentralkörper 19 weist eine kalottenförmige Kugelaufnahme 20 auf. Des Weiteren sind Aussparungen 21 vorgesehen, die beim zusammengesetzten Glied 18 im Wesentlichen hohlkegelförmig sind. In dieser Aussparung wird das flexible Verbindungselement geführt und eine gewisse Auslenkbarkeit der Glieder ermöglicht.

Der Zentralkörper 4 weist Öffnungen 22 auf, die im montierten Zustand mit stiftförmigen Vorsprüngen 23 zusammenwirken. Des Weiteren ist eine Rippe 24 vorgesehen, die in eine Nut 25 im montierten Zustand des Gliedes eingreift.

Der Zentralkörper 4 weist an seinem einen Ende einen Rastvorsprung 26 auf, der im montierten Zustand mit einem entsprechenden Hinterschnitt 27 zusammenwirkt.

Mit dem Zentralkörper 4 sind Stege 28 verbunden. Die Stege 28 sind so ausgebildet, dass diese in Längsrichtung der Leitungsführungseinrichtung ver schwenkbar sind. Sie weisen Endbereiche 29 auf, die sich überlappen. Die Stege 28 begrenzen einen Kanal 30, in dem nicht dargestellte Leitungen, Schläuche oder dergleichen geführt werden können.

Die Figur 6 zeigt eine Kombination einer Leitungsführungseinrichtung, bei der einige Glieder entsprechend der Ausgestaltung nach Figur 4 und einige Glieder entsprechend der Ausgestaltung nach Figur 2 ausgebildet sind. In der Figur 7 ist Schema tisch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung dargestellt. Die Leitungsführungseinrichtung weist ein flexibles Verbindungselement 1 auf. Beabstandet zueinander sind auf dem flexiblen Verbindungselement 1 Tragkörper 2 vorgesehen. Die Tragkörper 2 sind vorzugsweise kugelförmig ausgebildet.

Zwischen den Tragkörpern 2 sind Glieder angeordnet, die zweiteilig ausgebildet sind. In der Figur 7 sind die Zentralkörper 4 der Glieder darge- stellt. Jeder Zentralkörper 4 weist einen Kanal 31 auf, der so ausgebildet ist, dass sich das flexible Verbindungselement 1 durch den Kanal 31 hindurch erstreckt.

Die Stirnflächen der Tragkörper 2 sind im Wesentlichen kalottenförmig ausgebildet. Sie liegen an den kugelförmig ausgebildeten Tragkörpern 2 auf. Die Zentralkörper 4 mit ihren kalottenförmigen Stirnflächen sind so ausgebildet, dass eine Relativbewegung zwischen dem Zentralkörper und den Tragkörpern 2 möglich ist. Die Ausbildung ist derart, dass sowohl eine Rotation um das Verbindungselement 1 als auch eine Auslenkung quer zum Verbindungselement 1 möglich ist. Zur Begrenzung der Rotationsbewegung können die Zentralkörper oder die Glieder insgesamt Beschläge aufweisen. Diese können durch Vorsprünge und entsprechende Aussparungen ausgebildet sein. Eine noch weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leitungsführungseinrichtung ist in der Figur 8 dargestellt. Figur 8 enthält kein Verbindungselement 1 und keine Tragkörper, um die Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern. Die Leitungsführungseinrichtung ist durch Glieder gebildet. Jedes Glied weist einen Zentralkörper 4 auf, der mit einer entsprechenden Wand ausgebildet sein kann, um einen Kanal für Leitungen, Schläuche oder derglei- chen zu bilden. Der Zentralkörper 4 ist in der dargestellten Ausführungsform zweiteilig ausgebildet. Die Teilungsebene ist eine Längsebene, die in der Längsachse des Zentralkörpers liegt. Der Zentralkörper 4 weist an einem Endbereich eine Gelenkkugel auf. An dem der Gelenkkugel gegen- überliegenden Endbereich des Zentralkörpers ist eine Kugelpfanne vorgesehen. Die Gelenkkugel und die Kugelpfanne sind derart ausgebildet, dass benachbarte Zentralkörper gelenkig miteinander verbindbar sind, wie dies aus der Figur 8 ersichtlich ist. Die Gelenkkugel ist an einem im Wesentlichen zylinderförmigen Fortsatz ausgebildet. Der Durchmesser der Gelenkkugel ist größer als der des zylinderförmigen Fortsatzes. Im montierten Zustand erstreckt sich der Fortsatz durch eine Öffnung der Kugelpfanne. Der Durchmesser der Öffnung ist größer als der Durchmesser des Fortsatzes, so wie im verbunde- nen Zustand benachbarte Zentralkörper relativ zueinander auslenkbar bzw. beweglich sind.

Aus der Figur 8 ist ersichtlich, dass jeder Zentralkörper 4 einen Kanal 31 aufweist. In den Kanal 31 kann ein nicht dargestelltes Verbindungsele- ment eingebracht werden. Die Zentralkörper 4 weisen Öffnungen oder Aussparungen 32 auf, in die entsprechende Tragkörper, die am flexiblen Verbindungselement ausgebildet sind, eingreifen. Zwischen den Zentralkörpern 4 und den nicht dargestellten Tragkörpern entsteht eine vorzugsweise form- und kraftschlüssige Verbindung, so dass die Zentralkör- per ortsfest an dem Verbindungselement angeordnet werden.

Bezugszeichenliste Verbindungselement

Tragkörper

Glied

Zentralköper

Wand

Kugelaufnahme

Schmalseite

, 9 Ausnehmung

0 Öffnung

1 Schmalseite

2, 13 zungenförmige Vorsprünge

4 Zunge

5 Vorsprung

6 Anschlag

7 Aussparung

8 Glied

9 Teil eines Gliedes

0 Kugelaufnahme

1 Aussparung

2 Öffnung

3 Vorsprung

4 Rippe

5 Nut

6 Rastvorsprung

7 Hinterschnitt

8 Steg

9 Endbereich

0 Kanal Kanal