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Patent Searching and Data


Title:
LINE-SHAPE JOINT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/007972
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention concerns a multi-purpose joint comprising a base part (1), an anchor basis (2) located far from said base part and used as a securing element, a sealing lip (3) and a sealing bulge (4) on the same side of the base part as that of the sealing lip, said sealing lip (3) having a pretty large recess (5). In order to use the inventive joint both as a glazing joint and a stop joint and at the same time bend it with no formation of wrinkles, the sealing lip is laterally offset relative to the anchor basis center line (M) extended by a distance (B) towards the sealing bulge (4), and presents a sealing lip portion (7) with a convex curvature bulging outwards relative to the sealing surface (6) of the sealing lip (3), while the sealing bulge (4) is made virtually of foam.

Inventors:
Heigl, Dieter (Innenstetten 42 Bernried, D-94505, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/004431
Publication Date:
February 18, 1999
Filing Date:
July 16, 1998
Export Citation:
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Assignee:
SEMPERIT AG HOLDING (Modecenterstrasse 22 Wien, A-1031, AT)
International Classes:
E06B3/62; E06B7/23; E06B3/58; E06B7/22; (IPC1-7): E06B7/23; E06B3/62
Attorney, Agent or Firm:
Müller, Hans-jürgen (Müller, Schupfner & Gauger Maximilianstasse 6 München, D-81927, DE)
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Claims:
A N S P R U C H S F A S S U N G
1. Sowohl als Verglasungsdichtung als auch als Anschlag dichtung anwendbare strangförmige Multifunktionsdichtung mit einem Basisteil (1), einem von diesem abstehenden und zum Befestigen der Dichtung dienenden Ankerfu (2), einer Dichtlippe (3), die von der dem Ankerfu (2) abgewandten Seite vom Basisteil (1) absteht oder in diesen integriert ist, und einem Dichtwulst (4) an derselben Seite des Basis teils (1) wie die Dichtlippe (3), bei der der Dichtwulst (4) insbesondere an der der Wetterseite zugewandten Seite der Dichtung angeordnet ist und die Dichtlippe (3) zur Hohlprofilbildung einen grö eren Hohlraum (5) aufweist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da die Dichtlippe (3) in Bezug zur verlängerten Mittei linie (M) des Ankerfu es (2) ein Stück (B) weit in Richtung zum Dichtwulst (4) seitlich versetzt ist und einen zur Dichtfläche (6) der Dichtlippe (3) nach au en bogenförmig konvex gekrtmmten Dichtlippenteil (7) aufweist, und da der Dichtwulst (4) im wesentlichen aus Schaumstof ; besteht.
2. Dichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Hohlraum (5) im Bereich des die Dichtfläche (6) bildenden Dichtlippenteils (7) einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnittsteil (P1) mit einer zur Dicht fläche (6) gerichteten abgerundeten Spitze aufweist.
3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Hohlraum (5) in Richtung zum Basisteil (1) bzw. im Bereich desselben einen im wesentlichen parallelogramm förmigen, ovalen oder elliptischen Querschnittsteil (P2) aufweist.
4. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da die Dichtlippe (3) und/oder der Basisteil (1) aus Eiastomeren oder gummielastischen Thermoplasten einer Härte zwischen 50 und 80 IRHD besteht.
5. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Dichtwulst (4) aus geschlossenzelligem Schaumstoff, insbesondere Moosgummi, besteht und an den Basisteil (1) und/oder die Dichtlippe (3) anextrudiert ist.
6. Dichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Dichtwulst (4) eine Dichte zwischen 0, 2 und 0, 8 g/cm3 und/oder eine ShoreHärte zwischen und 10 und 60° aufweist.
7. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da die Dichtfläche (6) der Dichtlippe (3) im entspannten bzw. expandierten Zustand derselben einen grö eren Abstand (D) als der Abstand (E) der Dichtfläche (8) des Dicht wulstes (4) von der Abstützfläche (9) des Basisteils (1) aufweist.
8. Dichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da das Verhältnis des Abstands (D) zum Abstand (E) zwischen 1, 1 und 3 beträgt.
9. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da das Abstandsverhältnis des seitlichen Abstands (A) des Au enrands (11) des Dichtwulstes (4) von der ver längerten Mittellinie (M) des Ankerfu es (2) zum seit lichen Abstand (C) der Ubergangslinie (12) des Dicht wulstes (4) zur Dichtlippe (3) und/oder zum Basisteil (1) zu dieser verlängerten Mittellinie (M) zwischen 1, 3 und 2 beträgt.
10. Dichtung nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da die den seitlichen Abstand der Dichtfläche (6) der Dichtlippe (3) von der verlängerten Mittellinie (M) des Ankerfu es (2) entsprechende Versetzung (B) zwischen 0, 2 und 0, 9 des seitlichen Abstands (C) der Übergangs linie (12) von der verlängerten Mittellinie (M) des Anker fu es (2) beträgt.
11. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Querschnitt des die Dichtfläche (8) bildenden Dichtlippenteils (7) im Bereich der verlängerten Mittel linie (M) des Ankerfu es (2) eine als Knickstelle wirk same Schwächung (13) aufweist.
12. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Dichtwulst (4) von der Abstützfläche (9) des Basisteils (1) nach au en geneigt ist.
13. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da ein Stützteil (21) in Form einer Materialverdickung neben dem Hohlraum (5) an der von diesem abgewandten Seite der verlängerten Mittellinie (M) des Ankerfu es (2) angeordnet ist, der das Auslenken bzw. Ausweichen der Dichtlippe (3) beim Abdichten zu dieser abgewandten Seite, insbesondere Rauminnenseite (R), verhindert.
14. Dichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, da der Stützteil (21) keilförmig im Querschnitt ausge bildet ist.
Description:
STRANGFÖRMIGE DICHTUNG B E S C H R E I B U N G Die Erfindung betrifft eine strangförmige Multifunktions- dichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Gattung.

Eine derartige sowohl als Verglasungsdichtung als auch als An- schlagdichtung anwendbare Dichtung ist bereits bekannt (W096/29497). Dabei ist der Dichtwulst nach einer Seite von der verlängerten Mittellinie des Ankerfu es versetzt. Der Ankerfu ist in eine Nut im Rahmen des Fensterflügels einge- setzt, so da Dichtwulst und Dichtlippe von dort nach au en abstehen und an beispielsweise eine Fensterscheibe angedrückt werden. Dabei weisen sowohl die Dichtlippe als auch der Dicht- wulst je einen grö eren Hohlraum im Profilquerschnitt auf. Im entspannten und expandierten weist die Dichtlippe eine im wesentlichen flache Dichtfläche nach au en auf. Ein Umlenken um die Fensterecken ist nicht möglich, sofern nicht Falten- bildung in Kauf genommen wird, was die Abdichtungsfunktion be- einträchtigt.

Darüber hinaus ist eine nur als Verglasungsdichtung dienende strangförmige Dichtung bekannt (DE-C-3 716 214), bei der die im Querschnitt stegförmige Dichtlippe vom Ubergangsbereich des Basisteils zum Dichtwulst von diesem und zwar in einer vom Dichtwulst abweichenden Richtung absteht. Der aus Moosgummi bestehende Dichtwulst ist an den Basisteil anextrudiert.

Ferner ist eine andere Verglasungsdichtung bekannt (DE-A-3 617 853), bei der der Dichtungswulst nach der Au enseite, die Dichtlippe dagegen nach der Rauminnenseite von der ver- längerten Mittellinie des Ankerfu es seitlich weit versetzt sind.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine strangförmige Multifunktionsdichtung der eingangs genannten Art im Quer- schnitt, d. h. in der Profilierung, so auszubilden, da sie nicht nur die Aufgabe als Verglasungsdichtung und die Aufgabe als Anschlagdichtung, d. h. eine Mehrfachdichtungsfunktion, erfüllt, sondern auch ohne Faltenbildung strangförmig um Ecken von z. B. 90° umlenkbar sind, ohne da die Strangenden dort auf Gehrung geschnitten und dann wieder aneinandergeschwei t werden müssen.

Während bei einer Verglasungsdichtung Dichtwulst und Dichtlippe am Glas anliegen, erfüllt die Dichtung in der Funktion als"Anschlagdichtung"ihre Wirkung zwischen dem Rahmen des Fensterflügels einerseits und dem ortsfest im Fensterstock verankerten Grundrahmen, wenn der Fensterflügel geschlossen wird. Dabei soll die strangförmige Dichtung auch um Ecken von z. B. 90° umlenkbar sein, ohne da sich Falten und Taschen bilden, welche die Dichtfunktion im Bereich dieser Ecken wesentlich vermindern oder gar unmöglich machen, und ohne da der Dichtungsstrang auf Gehrung geschnitten werden mu .

Die Erfindung ist im Anspruch 1 gekennzeichnet und in Unter- ansprüchen sind weitere Ausbildungen der Erfindung bean- sprucht. Darüber hinaus werden zusätzliche bevorzugte Aus- Bildundsformen anhand der Zeichnungen in der folgenden Figurenbeschreibung noch n her erl utert.

Während bekannte strangf~rmige Dichtungen der eingangs genannten Gattung zwar ein Eckumlenken sicherstellen, sind sie als Anschlagdichtungen deshalb nicht gut brauchbar, da sie einen verhältnismä ig gro en Anpre druck erzeugen, so da das Schlie en eines Fensters gro e Kräfte verlangt oder gar un- möglich gemacht wird. Die erfindungsgemä e Multifunktions- dichtung vermeidet diesen Nachteil. Sie ist vor allem auch dann ohne Beeinträchtigung ihrer Mehrfachdichtungsfunktion anwendbar, wenn das Achsma zwischen der Mittellinie des Ankerfu es bzw. der diesen aufnehmenden Nut und der Au enkante des Flugels bzw.

Blendrahmens 5, 5 mm überschreitet. Selbst bei grö eren "Achsma en"gelingt eine faltenfreie Eckumlenkung, so da Undichtigkeit am Endprodukt"Fenster"trotz eckumgelenkter strangförmiger Dichtung vermeidbar ist und nicht erst die Dichtung auf Gehrung zugeschnitten werden mu , um vier gerade Einzelstücke im Bereich der Gehrung, d. h. an den Ecken aneinanderzulegen, was die Montage und womöglich gleichfalls die Abdichtfunktion erschwert bzw. beeinträchtigt.

Die Erfindung erspart auch den Austausch der Anschlagdichtung im Blendrahmen dann, wenn der Blendrahmen für sogenannte Fest- verglasungen verwendet wird.

Die Zeichnungen zeigen : Figur 1 einen Querschnitt durch das Profil einer erfindungs- gemä en strangförmigen Dichtung im expandierten, d. h. entspannten Zustand ; Figur 2 einen Teilausschnitt aus einem Fensterflügel, der in Bezug zum Blendrahmen ein Stück weit geöffnet ist ; Figur 3 einen Teilquerschnitt durch eine Doppelverglasung und dem aus mehreren profilierten Strangpre teilen be- stehenden Fensterflügel ; Figur 4 einen Teilquerschnitt durch die als Anschlagdichtung verwendete erfindungsgemä e Dichtung ; Figur 5 einen Teilquerschnitt durch die als Verglasungs- dichtung verwendete erfindungsgemä e Dichtung und Figur 6 eine auseinandergerückte Teile-Darstellung im Quer- schnittsprofil.

Gemä Figur 1 besteht die Dichtung aus zwei unterschiedlichen Strukturen, nämlich einerseits einem elastomeren oder gummi- elastisch thermoplastischen, d. h. biegbaren Werkstoff, insbesondere EPDM oder TPE für den Basisteil 1, dem nach unten abstehenden Ankerfu 2 und der nach der entgegengesetzten Seite, d. h. nach oben abstehenden Dichtlippe 3, während die anextrudierte Dichtlippe 4 aus im wesentlichen geschlossenzelligem Schaumstoff aus insbesondere Zellkautschuk oder Zellthermoplast besteht. Der Ankerfu 2 ist im wesent- lichen symmetrisch zu einer Mittellinie M angeordnet ; er weist einen Hohlraum 10 auf, um das Eindrücken beim Einsetzen in die Aufnahmenut 16 oder 17 nach beispielsweise Figur 2 zu er- leichtern. Der Basisteil 1 stützt sich dann durch die Abstütz- fläche 9 auf der Au enfläche beispielsweise des Rahmens 14 des Fensterflügels von Figur 2 oder Figur 3 ab. Vom Basisteil 1 steht nach oben, d. h. dem Ankerfu 2 abgewandt, die Dichtlippe 3 ab, welche einen gro en Hohlraum 5 bildet, der einerseits einen zum Basisteil 1 gewandten, im wesentlichen parallelo- grammförmigen, hier rechteckformigen Hohlraumteil P2 und einen sich nach oben anschlie enden, im wesentlichen dreieckförmigen Hohlraumteil P1 aufweist, dessen abgerundete Spitze zur konvex gekrümmten Dichtfläche 6 am äu eren oberen konvex bzw. bogen- förmig gekrümmten Ende der Dichtlippe 3 gerichtet ist. Bei der Erfindung können die Hohlraumteile P1 und P2 aber auch anders, z. B. oval oder elliptisch ausgeformt sein. Im Übergangsbereich zwischen dem parallelogrammförmigen Hohlraumteil P2 und dem dreieckförmigen Hohlraumteil P1, und zwar in der Nähe der ver- längerten Mittellinie M des Ankerfu es 2, befindet sich be- vorzugt eine Schwächung 13 des Materials der Dichtlippe 3.

Diese Schwächungsstelle bildet dann beim Anwenden von Druck von oben auf die Dichtfläche 6 des oberen Dichtlippenteils 7 eine Art"Knickstelle"oder"Gelenkstelle", um welche mit zunehmenden Anpre druck nach unten der Dichtlippenteil 7 entgegen dem Uhrzeigersinn von Figur 1 nach links schwenkt und sich dabei streckt, wodurch der Dichtwulst 4 gleichfalls ein Stück weit nach links ausgelenkt wird, da sich die Dichtlippe 3 unter Verkleinerung der Höhe des Hohlraums 5 nach Art der Darstellung der Figuren 4 und 5 im wesentlichen flachlegt.

Dabei vergrö ert sich die Dichtfläche 6 an der Dichtlippe 3 ebenso wie die Dichtfläche 8 am Dichtwulst 4, wie dies gleich- falls in Figuren 4 und 5 schematisch dargestellt ist. Die von au en nach innen gerichtete Einschnürung 20 zwischen Dicht- lippe 3 und Dichtwulst 4 im Bereich der Übergangsfläche 12 zwischen beiden Dichtungsteilen sollte auch im Dichtungs- zustand nach Figuren 4 und 5 sowohl bei der Anwendung als Verglasungsdichtung als auch als Anschlagdichtung nicht ganz verloren gehen, da hierdurch die Dichtungsfunktion infolge der Trennung der beiden Dichtflächen 6 und 8 gegenüber einem In- einanderübergehen dieser Dichtflächen 6 und 8 begünstigt ist.

In dem in Figur 1 gezeigten entspannten Zustand der Dichtung erhebt sich die Dichtfläche 6 der Dichtlippe mit dem Abstand D weiter von der Abstützfläche 9 als die Dichtfläche 8 des Dichtwulstes 4 mit dem Abstand E. Es empfiehlt sich ein Ver- hältnis dieser Abstände D/E zwischen 1, 1 und 3, insbesondere zwischen 1, 1 und 1, 5.

Der Abstand A zwischen dem Seitenrand 11 des Dichtwulstes 4, und daher der Dichtung, von der Mittellinie M des Ankerfu es 2 und der Abstand C der Übergangsfläche 12 zwischen Dichtwulst 4 und Dichtlippe 3 von der gleichen Mittellinie M entspricht einem A/C-Verhältnis von bevorzugt zwischen 1, 3 und 2. Das Achsma entspricht im wesentlichen dem Abstand A und beträgt z. B. 6 mm.

Die Versetzung B der Dichtfläche 6 der Dichtlippe 3 seitlich zur verlängerten Mittellinie M des Ankerfu es 2 sollte zwischen 0, 2 und 0, 9 des seitlichen Abstands C gewählt sein.

Bei der Anwendung als Verglasungsdichtung ist die Dichtung so in der Nut 16 des Fensterflügelrahmens 14 verlegt, da der Dichtwulst 4 und der Rand 11 der Wetterseite W zugewandt ist, so da sowohl der Dichtwulst 4 als auch die Dichtlippe 3 nach dieser Wetterseite W (von der Mittellinie M ausgehend) seit- lich versetzt sind.

In Figur 2 ist die erfindungsgemä e Dichtung nicht darge- stellt ; es sind jedoch die Nuten 16 und 17 im Fensterflügel- rahmen 14 und im Blendrahmen 18 gezeigt, welche zur Aufnahme der Dichtung dienen und zwar im Falle der Nuten 16 als Ver- glasungsdichtung zum Abdichten des Doppelglases 15 einerseits und im Falle der Nuten 17 zum Abdichten gegenüber dem orts- festen Blendrahmen 18 als Anschlagdichtung. Bei dieser Aus- bildung von Figur 2 wird Holz für den Fensterflügelrahmen 14 und den Blendrahmen 18 verwendet.

Gemä Figur 3 ist die Erfindung aber gleichfalls für aus bei- spielsweise Kunststoffprofilen hergestellte Konstruktionsteile anwendbar. Auch hier sind die Nuten 16 (für die Verglasungs- dichtung) und 17 (für die Anschlagdichtung) im Fensterflügel- rahmen 14 sowie eine weitere Nut 17 (für eine Anschlag- dichtung) im ortsfesten Blendrahmen 18 angedeutet. Dabei wird die Kunststoff-Fensterleiste 14a über einschnappende Fu stücke 14b mit dem Basisteil des Fensterflügelrahmens 14 nach Einsetzen der Dichtung in die Nuten 16 und Andrücken der Dichtung an die Doppelverglasung 15 verbunden. Bei diesem Bei- spiel ist eine zusätzliche etwas abbiegbare Dichtungsleiste 22 in eine weitere Nut 23 des Blendrahmens 18 eingesetzt.

Entsprechend können auch Aluminium-Strangpre teile für Blend- rahmen 18 und Fensterflügelrahmen 14 verwendet werden.

In Figur 4 ist die Einbausituation der erfindungsgemä en Dichtung als Anschlagdichtung gezeigt, bei der die Dicht- flächen 6, 8 des Dichtwulstes 5 und der Dichtlippe 3 am ortsfesten Blendrahmen 18 zwar gegenüber dem entspannten Zustand wesentlich breiter geworden, aber durch die Ein- schnürung 20 noch getrennt sind. Der durch den Hohlraumteil P2 und den Hohlraumteil P1 gebildete Hohlraum 5 der Dichtung ist hier zu einer langgestreckten Form zusammengeklappt um die als "Knickstelle"wirksame Schwächung 13.

In Figur 5 ist die Dichtungssituation der erfindungsgemä en Dichtung dagegen bei Verwendung als Verglasungsdichtung ge- zeigt, bei der die Dichtflächen 6, 8 des Dichtwulstes 4 und der Dichtlippe 3 an der Glasscheibe 15 flachgedrückt und durch die Einschnürung 20 getrennt sind.

Figur 6 veranschaulicht in der auseinandergerückten Teile- Darstellung die Einzelteile : 1. Basisteil 2. Ankerfu 3. Dichtlippe 4. Dichtwulst 21. Stützteil Der keilförmige Stützteil 21 stützt die Seitenwand der Dicht- lippe 3 im Bereich der Mittellinien M so ab, da bei Druck von oben der obere Dichtlippenteil 7 nicht nach rechts-in Rich- tung zum keilförmigen Stützteil 21 am rechten Rand-sondern nach links zum Dichtwulst 4 gedrückt wird. Die Schwächungs- stelle 13 begünstigt im Zusammenwirken mit dem im Querschnitt etwa dreieckförmigen verdickten Stützteil 21 dieses"Ver- lagern"der Dichtlippe 3, die sich dabei durch Zusammendrücken mehr oder weniger weit flachlegt und in Richtung zum Dicht- wulst 4.