Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
LINEAR ACTUATING UNIT FOR THE IMPACT ROCKER OF AN IMPACT CRUSHER, AND METHOD FOR SETTING THE CRUSHING NIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/131338
Kind Code:
A2
Abstract:
The invention relates to a method for setting the working nip/crushing nip for an impact rocker of an impact crusher and also to an actuating unit, in particular a linear actuating unit, for carrying out the novel method, which acts on said impact rocker.

Inventors:
MEIER, Jochen (Karlstr. 9, Hülben, 72584, DE)
Application Number:
EP2011/001975
Publication Date:
October 27, 2011
Filing Date:
April 19, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
KLEEMANN GMBH (Manfred-Wörner-Str. 160, Göppingen, 73037, DE)
MEIER, Jochen (Karlstr. 9, Hülben, 72584, DE)
Attorney, Agent or Firm:
FÜRST, Siegfried et al. (Hansmann & Vogeser, Stuttgarter Str. 163, Uhingen, 73066, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Stelleinheit, insbesondere Linear-Stelleinheit (10), für eine

Prallschwinge (9) eines Prallbrechers (1), die wenigstens einen

Hydraulikzylinder (11) besitzt und die schaltungstechnisch mit einer Steuerungseinheit (1b) des Prallbrechers (1) verbunden ist, wobei der Hydraulikzylinder (11) mit seiner Kolbenstange (16) mittels einem Gelenk (17) mit der einenends schwenkbeweglich gelagerten

Prallschwinge (9) verbunden ist,

dadurch gekennzeichnet, dass

dem Hydraulikzylinder (11) ein den maximalen Hub seiner

Kolbenstange (16) wahlweise einschränkender Hubbegrenzer

zugeordnet ist. 2. Stelleinheit nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hubbegrenzer integral mit dem Hydraulikzylinder (11) ist.

3. Stelleinheit nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hubbegrenzer dem Zylinderkolben (15) des Hydraulikzylinders (11) zugeordnet ist, wobei zwischen dem Hubbegrenzer und dem

Zylinderkolben (15) eine mit einem fluiden oder gasförmigen Medium füllbare Hubbegrenzerkammer (20) gebildet ist.

4. Stelleinheit nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hubbegrenzer integral mit dem Zylinderkolben (15) ist. 5. Stelleinheit nach Anspruch 3 oder 4,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Zylinderkolben (15) aus einem Grundkörper (15a) und einem

Zusatzkörper (15b) gebildet ist. 6. Stelleinheit nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Zusatzkörper (15b) relativ zum Grundkörper (15a) verschiebbar als Ringteil auf der Kolbenstange (16) innerhalb der Zylinderhülse (12) angeordnet ist.

7. Stelleinheit nach Anspruch 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hubbegrenzer dem Zylinderdeckel (14) des Hydraulikzylinders (11) zugeordnet ist, wobei zwischen dem Hubbegrenzer und dem

Zylinderdeckel (14) eine mit einem fluiden oder gasförmigen Medium füllbare Hubbegrenzerkammer gebildet ist.

8. Stelleinheit nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Hubbegrenzer integral mit dem Zylinderdeckel (14) ist.

9. Stelleinheit nach Anspruch 7 oder 8,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Zylinderdeckel ( 14) aus einem Grundkörper und einem Zusatzkörper gebildet ist.

10. Stelleinheit nach Anspruch 9,

dadurch gekennzeichnet, dass

der Zusatzkörper relativ zum Grundkörper verschiebbar als Ringteil auf der Kolbenstange ( 1 6) innerhalb der Zylinderhülse ( 1 2) angeordnet ist.

1 1 . Stelleinheit gekennzeichnet nach mindestens einem der in der Anmeldung offenbarten Merkmale.

12. Verfahren zur Einstellung eines Arbeitsspaltes zwischen einer Prallschwinge und dem Schlagkreis eines Rotor eines Brechwerkes eines Prallbrechers, insbesondere eines mobilen Prallbrechers, bei dem vor der Positionierung der Prallschwinge in einer bestimmten Position, die dem Betrag der Größe des einzustellenden Arbeitsspaltes entspricht, eine automatische "Null"-Stellung der Prallschwinge ermittelt und in der Steuerungseinheit des Prallbrechers indexiert wird ,

dadurch geken nzeichnet, dass

nach der Ermittlung der "NuM"-Stellung der Prallschwinge und vor

Einstellung der Größe/Weite des gewählten Arbeitsspaltes ein

Sicherheitsspalt eingestellt wird , der zwischen dem Schlagkreis des Rotors und der Position der Prallschwinge vorgesehen ist, die dem minimalen Betrag des Arbeitsspaltes entspricht.

1 3. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

bei Änderung des Betrages des Brechspaltes der Sicherheitsspalt zwischen dem Schlagkreis und einer Vorderkante der Prallschwinge nicht verändert wird .

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 1 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Größe/der Betrag des Sicherheitsspaltes unabhängig von dem jeweiligen Betrag des Arbeitsspaltes eingestellt wird .

1 5. Verfahren gekennzeichnet nach mindestens einem der in der Anmeldung offenbarten Verfahrens-Merkmale.

Description:
Anmelder: Kleemann GmbH

Manfred-Wörner-Straße 160

73037 Göppingen

Linear-Stelleinheit für die Prallschwinge eines Prallbrechers, sowie

Verfahren zur Einstellung des Brechspaltes

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung des Arbeitsspaltes/ Brechspaltes bei einer Prallschwinge eines Prallbrechers sowie eine Stelleinheit, insbesondere eine Linear-Stelleinheit, zur Durchführung des neuen Verfahrens, die auf die besagte Prallschwinge einwirkt.

Bekannt sind Zerkleinerungsvorrichtungen in Bauart eines Prallbrechers, der in einem Brechergehäuse einen mit Prallleisten bestückten Rotor in einer drehbaren Lagerung aufweist; z. B. eine Zerkleinerungsmaschine nach der DE 1 95 1 1 097 C 1 . Das aufgegebene Brechg ut wird von den Prallleisten gegen ein Prallwerk/Prallschwingen geschleudert. Die

Prallschwinge bzw. Prallschwingen sind um eine Drehachse schwenkbar gelagert und können je mittels einer Kolbenstange eines

Hydraulikzylinders verschwenkt werden. Der Endpunkt einer

Kolbenstange, der mit der Prallschwinge gelenkig verbunden ist, wird durch jeweilige Zu- oder Abfuhr des Hydraulikmediums entlang einer gedachten Bezugslinie verschoben und positioniert. Mit dem

Verschieben des Endpunktes der Kolbenstange wird die I nnenseite der

BESTÄTIGUNGSKOPIE Prallschwinge bzw. deren unterer End punkt , also deren Unterkante, bezüglich dem Schlagkreis der Prall- bzw. Schlagleisten verstellt, und somit der sogenannte Arbeitsspalt , der auch Brechspalt genannt wird , eingestellt.

Zur Sicherung des jeweils eingestellten Arbeitsspaltes ist am

Hydraulikzylinder noch eine Sicherungsstange vorgesehen. Diese Sicherungsstange ist sowohl durch den Kolbenblock

(Zylinderkolbenfläche) als auch d urch den rückseitigen Boden des Hydraulikzylinders abgedichtet hindurchgeführt.

Der Sicherungsstange ist eine Klemmvorrichtung zugeordnet, die an dem Boden des Hydraulikzylinders angesetzt ist. Die Klemmvorrichtung besitzt einen ringförmigen Zylinderraum , durch dessen

Druckbeaufschlagung der Feststellblock der Klemmvorrichtung gegen eine Feder verschoben werden kann. Die Sicherungsstange besitzt schließlich eine Durchgangsbohrung , über die das Hydraulikmedium im bzw. aus einem Beweg ungsraum für den Kopf der Sicherungsstange zuführbar ist.

Zu- und Ableitungen zu den Räumen , die mit Hydraulikmedium beaufschlagbar sind , sind mit einem oder mehreren Vorratsbehältern verbunden . Die Steuerung des Zu- und Abflusses der Hydraulikmedien in den jeweiligen Räumen , einer Arbeitshubkammer, einer

Vorspannkammer und dem Beweg ungsraum , erfolgt mit einer

Steuereinrichtung für den Hydraulikkreis. Zur Einstellung des Arbeitsspaltes zwischen dem Rotor/der jeweiligen Schlagleiste und der betreffenden Prallschwinge wird mit dem

Hydraulikantrieb die Prallschwinge in Richtung drehenden Rotor bewegt. Sobald die Prallschwinge mit ihrer Platte/Armierung mit den

Schlagleisten des Rotors in Kontakt kommt, werden d ie über die

Kolbenstange ausgeübten Schlagbewegungen in Form von Druckwellen über den Hydraulik-Kreislauf mittels Druckimpulsen und

Druckaufnehmern in der Hydraulik-Steuereinrichtung registriert und entsprechende Steuersignale an die entsprechenden Motoren bzw.

Pumpen gegeben .

Bei Anliegen einer bestimmten Schlagfrequenz wird die Kolbenstange, d . h . die Prallschwinge, nicht weiter in Richtung drehenden

Rotor/Schlagkreis der Schlag leisten geschoben. Die so ermittelte

Position ist die Nullstellung für die Einstellung des jeweils gewünschten Arbeitsspaltes. Der Arbeitsspalt wird dann durch Einfahren der

Kolbenstange mitsamt der Prallschwinge eingestellt. Zugleich ist mit dem Einfahren der Kolbenstange ein Ausfahren der Sicherungsstange verbunden . Bei Erreichen der Position des Endpunktes der

Kolbenstange, die dem gewünschten Betrag des Arbeitsspaltes

entspricht, hat auch die Sicherungsstange ihre Endlage für diese

Einstellung eingenommen.

Bei erreichter Sollgröße für den Arbeitsspalt wird d ie mechanische Klemmung der Sicherungsstange, die für die Einstellarbeiten deaktiviert wurde, wieder aktiviert. Anschließend werden die Kolbenräume

- Arbeitshubkammer und Vorspannkammer - durch weitere Zufuhr von Hydraulikmedium mit Druck beaufschlagt, wobei dieser Druck, der synonym auch Arbeitsdruck tituliert wird, mittels Ventilen stufenlos auf eine jeweilige Sollgröße einstellbar ist. Dieser Druck bestimmt auch den Einstelldruck eines im Hydrauliksystem vorgesehenen

Druckbegrenzungsventiles und begrenzt die vorbestimmte, wahweise einstellbare jeweilige maximale Brechkraft. Unter dem Beg riff

Einstelldruck ist dabei der jeweilige am Druckbegrenzungsventil einstellbare Sollwert zu verstehen.

Durch die geschilderte Maßnahme wird der Endpunkt der Kolbenstange in Ausfahrrichtung , also gegen den Schlagkreis, durch die

Sicherungsstange fixiert, sodass die Kolbenstange in dieser

Bewegungsrichtung , und somit die Lage der Prallschwinge zum

Schlagkreis, arretiert ist. I n der anderen , der entgegengesetzten

Richtung , ist die mit dem End punkt der Kolbenstange verbundene Prallschwinge hydraulisch vorgespannt. Übersteigt die Brechkraft in der Brechkammer des Prallbrechers die vorbestimmte und eingestellte Sollg röße der gewäh lten maximalen Brechkraft, also den Einstelldruck des Druckbegrenzungsventiles, so wird dies geöffnet, wonach das Hydraulikmedium aus der Vorspannkammer am Zylinder über ein

Rückschlagventil abfließen kann. Hierdurch kann der Endpunkt der Kolbenstange und die mit diesem verbundene Prallschwinge vom

Schlagkreis wegbewegt werden, wodurch der Arbeitsspalt, also der Brechspalt, vergrößert wird . Infolge dessen wird die eingestellte maximale Brechkraft nicht überschritten. Eine mechanische Beschädig ung des Rotors, insbesondere seiner Schlagleisten bzw. der Prallschwinge, wird vermieden.

Etwaige Überschussmengen des Hydraulikmediums fließen in einen Vorratsbehälter.

Die Stellung der Sicherungsstange bleibt hierbei unverändert. Durch Schalten des Druckbegrenzungsventiles kann nach Senkung der

Brechkraft die vorgegebene Prallwerkseinstellung unverzüg lich und mit hoher Geschwindigkeit wieder angefahren werden; ein Überfahren der voreingestellten Brechspalteinstellung ist nicht möglich , da die

Sicherungsstange bzw. deren Kopf eine diesbezügliche Weiterbewegung der Kolbenstange mitsamt der Prallschwinge blockiert.

Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist insbesondere, dass der

Bewegungsraum für die Aufnahme des einen Endes der

Sicherungsstange zur Bildung eines Druckraumes hohl ausgeführt werden muss. Bei den an einem Prallbrecher herrschenden Kräften darf dieser nicht zu gering dimensioniert sein , sodass für die Kolbenstange und die Sicherungsstange bezüglich deren Durchmesser und Länge g roße Beträge zu planen sind . Diese hydraulische Stellvorrichtung und die hydraulisch-mechanisch arbeitende Sicherungseinrichtung besagter Bauart haben demzufolge eine verhältnismäßig große Dimensionierung mit entsprechend hohen Herstellungs- und Betriebskosten, größere Dichtungsprobleme, einen höheren Wartungsaufwand und dergleichen mehr. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Prallbrecher, insbesondere die Stelleinheit für die Positionierung der Prallschwinge und d ie Methode für die Einstellung des Brechspaltes, weiter zu verbessern , sodass die genannten Nachteile verringert oder verm ieden werden .

Die Erfindung wird gelöst durch ein Verfahren zur Einstellung des Arbeitsspaltes an der Prallschwinge eines Prallbrechers mit den

Merkmalen des Anspruches 1 2 oder des Anspruches 1 5. Weitere

Ausgestaltungen des Verfahrens sind mit den nachgeordneten

Verfahrensansprüchen 1 3 und 14 aufgezeigt.

Mittels einer Stelleinheit, insbesondere einer Linear-Stelleinheit, für die Prallschwinge eines Prallbrechers mit den Merkmalen des

Anspruches 1 oder des Anspruches 1 1 kann das vorgenannte Verfahren vorteilhaft angewandt werden. Ausführungsvarianten der neuen

Stelleinheit nach Anspruch 1 sind in den nachgeord neten

Patentansprüchen 2 bis 1 0 offenbart.

Die neue Stelleinheit, insbesondere Linear-Stelleinheit, für eine

Prallschwinge eines Prallbrechers, besitzt wenigstens einen

Hydraulikzylinder und ist schaltungstechnisch mit einer

Steuerungseinheit des Prallbrechers verbunden ist. Der

Hydraulikzylinder ist mit dem Endpunkt seiner Kolbenstange mittels einem Gelenk mit der einenends schwenkbeweg lich gelagerten

Prallschwinge in Wirkverbindung , wobei nach der Erfindung dem Hydraulikzylinder zur Beg renzung der Bewegung seiner Kolbenstange in Richtung auf den Rotor, d . h. auf dessen Schlagkreis zu , ein

Hubbeg renzer zugeordnet ist. Mit diesem erfindungsgemäßen

Hubbeg renzer ist der maximale Hub/d ie Hublänge der Kolbenstangedes Hydraulikzylinders wahlweise einschränkend einstellbar. I nsbesondere und vorteilhaft wirkt der neue Hubbegrenzer auf das maximale Volumen der Arbeitshubkammer des Hydraulikzylinders. I m Speziellen wird durch den Hubbegrenzer im Hydraulikzylinder wahlweise die maximale axiale Ausdehnung seiner Arbeitshubkammer auf einen vorbestimmten Betrag begrenzend eingestellt.

Durch d ie Zuordnung besagten Hubbegrenzers besteht eine Möglichkeit, das vorn angesprochene neue Verfahren vorteilhaft zu verwirklichen. Neu ist verfahrensmäßig vorgesehen, dass bei der Einstellung eines Arbeitsspaltes/Brechspaltes zwischen der Prallschwinge und dem

Schlagkreis des Rotors des Brechwerkes des Prallbrechers nach der Ermittlung und Indexierung der "NuM"-Stellung der Prallschwinge und noch vor Einstellung der Größe/Weite des gewählten Arbeitsspaltes ein Sicherheitsspalt eingestellt wird , der zwischen dem Schlagkreis des Rotors und der Position der Prallschwinge vorgesehen ist, die dem minimalen Betrag des Arbeitsspaltes entspricht.

Dieser Sicherheitsspalt kann in einem Sonderfall, also bei extrem geringem Betrag des Brechspaltes zugleich der Brechspalt sein. In der Regel ist jedoch der Abstand zwischen dem Schlagkreis des Rotors und der dem Rotor zugewandten Vorderkante der Prallschwinge betragsmäßig der Sicherheitsspalt plus dem eingestellten Arbeitsspalt.

Eine vorrichtungsgemäße Ausführungsvariante der Erfindung ist, dass der Hubbegrenzer integral mit dem Hydraulikzylinder ist.

I n spezieller Ausgestaltung ist dabei weiterhin vorgesehen, dass der Hubbegrenzer dem Zylinderkolben des Hydraulikzylinders zugeordnet ist, wobei zwischen dem Hubbegrenzer und dem Zylinderkolben eine m it einem fluiden oder gasförmigen Med ium füllbare Hubbegrenzerkammer gebildet ist.

I n weiterer spezieller Ausgestaltung ist dabei weiterhin vorgesehen, dass der Hubbegrenzer integral mit dem Zylinderkolben ist.

Nach einer weiteren speziellen Ausführungsvariante ist

der Zylinderkolben aus einem Grundkörper und einem Zusatzkörper gebildet, wobei an dem Grundkörper die Kolbenfläche und an dem Zusatzkörper d ie Kolbenringfläche des Zylinderkolbens vorgesehen ist. Eine weitere spezielle Ausführungsvariante ist, dass der Zusatzkörper relativ zum Grundkörper verschiebbar als Ringteil auf der Kolbenstange innerhalb der Zylinderhülse des Hydraulikzylinders angeordnet ist.

Nach einer anderen Ausführungsvariante ist der Hubbegrenzer dem Zylinderdeckel des Hydraulikzylinders zugeordnet, wobei zwischen dem Hubbeg renzer und dem Zylinderdeckel eine mit einem fluiden oder gasförmigen Medium füllbare Hubbeg renzerkammer gebildet ist. In vorzugsweiser Ausführung ist der Hubbegrenzer integral mit dem

Zylinderdeckel, insbesondere ist der Zylinderdeckel aus einem

Grundkörper und einem Zusatzkörper gebildet.

Diese Bauart bringt fertigungstechnische und logistische weitere

Vorteile, ebenso wie die zuvor beschriebenen Ausführungsvarianten zur

Gestaltung des Zylinderkolbens des Hydraulikzylinders.

Auch bei diesem, aus einem Grundkörper und einem Zusatzkörper gebildeten, Zylinderdecke ist nach einer weiteren Ausführungsvariante der Zusatzkörper relativ zum Grundkörper verschiebbar als Ringteil auf der Kolbenstange innerhalb der Zylinderhülse des Hydraulikzylinders angeordnet.

Durch das neue Verfahren und/oder die neue vorrichtungsgemäße Gestaltung der Linear-Stelleinheit für die Prallschwinge eines besagten Prallbrechers werden die eingangs benannten Nachteile wie hohe

Kosten für eine Sicherungseinrichtung sowie die zusätzliche Rüstzeit für die Einstellung/Veränderung des Betrages des Brechspaltes vermieden. Durch die Erfindung wird auch bei Änderung des Betrages des

Brechspaltes der erfindungsgemäße Sicherheitsspalt zwischen dem Schlagkreis und der Vorderkante der Prallschwinge nicht gelöst, sondern er bleibt in der eingangs eingestellten Größe/Betrag erhalten bis dieser Sicherheitsspalt selbst neu definiert und eingestellt wird. Die Erfindung wird nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher und in weiteren Details erläutert. Dabei zeigen in schematischer Ansicht: Fig. 1 einen Prallbrecher als Beispiel in einer Seitenansicht,

Fig. 2 eine detailliertere Darstellung des Brechwerkes des

Prallbrechers nach Fig. 1 mit der Erfindung und

Fig. 3a, 3b,

3c und 3d Details des Hydraulikzylinders der Linear-Stelleinheit für die

Prallschwinge des Brechwerkes.

Ein mobiler Prallbrecher 1 gattungsgemäßer Bauart ist in einer

Seitenansicht mit teilweise aufgeschnittenem Brechwerk 2 gezeigt. In dem Brechwerk 2 ist ein drehgelagerter Rotor 4 zu sehen, der an seiner Rotorperipherie 6 mehrere Schlagleisten 7 besitzt. Oberhalb und, in Förderrichtung gesehen, seitlich zum Rotor sind im Wesentlichen zu einem Brechspalt zulaufende und letzteren bildende konzentrisch angeordnete Prallschwingen 9, siehe Figur 2, vorgesehen. Die

Prallschwingen 9 bzw. hier wenigstens eine der Prallschwingen 9 ist schwenkbeweglich angeordnet und mit wenigstens einer Linear- Stelleinheit 10 verbunden. Die Bezugszeichen 1a und 1b zeigen an, dass der mobile Prallbrecher 1 zudem eine Antriebseinheit und eine Steuerungseinheit aufweist. Die weiteren an sich zu einem mobilen Prallbrecher gehörenden Baugruppen sind hier nicht weiter mit

Bezugszeichen angezogen, da dies zur Erklärung der Erfindung nicht notwend ig ist. I n der Figur 2 ist das Brechwerk 2 des mobilen Prallbrechers 1 detaillierter gezeigt. Der Rotor ist um eine Drehachse 5 drehbeweglich gelagert. An seiner Rotorperipherie 6 sind mehrere, hier vier

Schlagleisten 7 gleichmäßig verteilt angeordnet. Bei Drehung des Rotors 4 wird d urch die sich auch drehenden Schlag leisten 7 ein

Schlag kreis 7a definiert. Diesem Schlagkreis 7a zugeordnet ist gegenüberliegend und in Bewegungsrichtung des Brechgutes eine Prallschwinge 9 schwenkbeweglich gelagert angeordnet. Anderenends ist an der Prallschwinge 9 mit einem Gelenk 1 7 eine neue,

erfindungsgemäße Linear-Stelleinheit 1 0 befestigt, die selbst

anderenends am Gehäuse 3 befestigt ist. Je nach Größe des

Prallbrechers 1 ist eine oder sind wenigstens zwei Linear- Stelleinheiten 1 0 vorgesehen.

Der Hydraulikzylinder 1 1 dieser Linear-Stelleinheit 1 0 besitzt

Anschlüsse für die Zu- und Ableitung von Hydraulikmedium , die mit der Steuerungseinheit 1 b verbundenen Leitungen "A", "B" und "C". Die

Funktionen dieser Leitungen "A", "B" und "C" werden weiter hinten noch beschrieben.

Zwischen der Vorderkante 9a der Prallschwinge 9 und dem

Schlagkreis 7a ist nach der Erfindung ein Sicherheitsspalt "S" vorgesehen. Von dem Sicherheitsspalt "S" aus erstreckt sich in Richtung der Einfahrbewegung der Kolbenstange 16 des Hydraulikzylinders 1 der Bereich für den einstellbaren Arbeitsspalt "AS" (Brechspalt) . Der Aufbau des bei dieser Linear-Stelleinheit 10 nach der Erfindung verwendeten Hydraulikzylinders ist in den Fig uren 3a bis 3d in weiterer detaillierter Darstellung gezeigt. Die Ansteuerung des

Hydraulikzylinders 1 1 der Linear-Stelleinheit 1 0 für die Prallschwinge 9 des Brechwerkes 2 dieses mobilen Prallbrechers 1 erfolgt über die Steuerungseinheit 1 b. Der Hydraulikzylinder 1 1 ist hier als Differential- Zylinder ausgeführt.

Der Hydraulikzylinder 1 1 besteht aus einer Zylinderhülse 12, einem Zylinderboden 1 3 und einem Zylinderdeckel 14. Durch den

Zylinderdeckel 14 wird die Kolbenstange 16 abgedichtet

hindurchgeführt. An dem au ßen liegenden einen Ende der

Kolbenstange 16 ist ein Teil des Gelenkes 17 angeordnet - das andere Teil des Gelenkes 1 7 befindet sich an der Prallschwinge 9, siehe hierzu Figur 2.

An dem anderen, in der Zylinderhülse 1 2 befindlichen Ende der

Kolbenstange 16 ist der Zylinderkolben 1 5 angeordnet.

Beidseits des Zylinderkolbens 1 5 befindet sich jeweils eine Kammer zur Aufnahme von Hydraulikmedium . Die kolbenstangenseitige Kammer ist die Arbeitshubkammer 18 und die auf der anderen Seite zum

Zylinderboden 13 hin gewandte Kammer ist die Vorspannkammer 19. Durch Zu- bzw. Abfluss von Hydraulikmedium aus der

Arbeitshubkammer 18 und entgegengesetzt dann aus der

Vorspannkammer 19 wird die Kolbenstange 16 in die Zylinderhülse 12 des Hydraulikzylinders 11 ein- oder ausgefahren.

Die Leitungen für die Zu- und Ableitung von Hydraulikmedium sind mit den Bezugszeichen "A" und "B" bezeichnet. Die Leitung "A" ist mit der Vorspannkammer 19 und die Leitung "B" mit der Arbeitshubkammer 18 verbunden.

In spezieller, neuer und erfinderischer Ausführung ist der

Zylinderkolben 15 mehrteilig, hier zweiteilig. Er besteht aus einem Grundkörper 15a und einem Zusatzkörper 15b. Dieser Zusatzkörper 15b ist auf der Seite der Kolbenstange 16 als Ringteil auf der

Kolbenstange 16 angeordnet.

An dem Grundkörper 15a ist die Kolbenfläche 15c vorgesehen und an dem Zusatzkörper 15b die Kolbenringfläche 15d. Zwischen dem

Grundkörper 15a und dem Zusatzkörper 15b ist in weiterer

erfindungsgemäßer Bauart eine Hubbegrenzerkammer 20 vorgesehen. Für die Zu- und Ableitung von Hydraulikmedium in und aus der

Hubbegrenzerkammer 20 ist eine von außerhalb des

Hydraulikzylinders 11 zugängliche Leitung "C" vorgesehen. Bevorzugt wird diese Leitung "C" innerhalb der Kolbenstange 16 bis zur

Hubbegrenzerkammer 20 geführt. Durch Füllen bzw. Leeren der Hubbegrenzerkammer 20 ist die

Kolbenlänge "KL" des Zylinderkolbens 1 5 variabel einstellbar. I n der Figur 3a hat der Zylinderkolben 1 5 seine geringste Kolbenlänge "KL" und in der Darstellung nach Figur 3c und 3d seine maximale

Kolbenlänge "KLx".

Die Wirkungsweise und die Vorteile der neuen Ausführung der Linear- Stelleinheit 1 0, insbesondere deren Hydraulikzylinders 1 1 wird im

Weiteren anhand der Fig uren 3a bis 3d und der Fig ur 2 erläutert.

I n der Ausführung nach Darstellung in Fig ur 3a und 3b hat der

Hydraulikzylinder 1 1 eine an sich bekannte Hublänge "HL" innerhalb derer d ie Position eines bekannten und eingangs beschriebenen

Arbeitsspaltes liegt. Die Position der Kolbenstange 16 nach Figur 3b ist in etwa die Position , die die Kolbenstange 16 hat, wenn der Hydraulikzylinder gemäß der eingangs beschriebenen Vorrichtung nach der DE 1 95 1 1 097 C 1 zur Ermittlung der "Null"-Stellung indexiert wurde.

Die Position der Kolbenstange 16 gemäß Figur 3a zeigt die Lage der Kolbenstange 16 im Hydraulikzylinder 1 1 an, die selbige 16 einnimmt, wenn durch eine erhöhte, über einem vorgegebenen Schwellwert liegende Brechkraft im Brechwerk vorlag und durch Reaktion der

Hydraulik-Steuerung die Kolbenstange 1 6 mitsamt der Prallschwinge zurückgefahren - also eingefahren - wurde. Die Distanz "AH" zwischen diesen beiden Stellungen des Verbindungspunktes des Gelenkes 1 7 der Kolbenstange 16 - der Arbeitshub - ist im Wesentlichen gleich der maximalen Hublänge "HL" des Hydraulikzylinders 1 1 .

I nnerhalb dieses Arbeitshubes "AH" des Hydraulikzylinders 1 1 liegen die Positionen für den minimalen "ASmin" und den maximalen "ASmax" Arbeitsspalt zwischen der Vorderkante 9a der Prallschwinge 9 und dem Schlag kreis 7a des Rotors, dem Brechspalt, siehe auch in Figur 2.

Anhand der Figuren 3b, 3c und 3d ist die Funktionsweise des neuen, erfinderisch gestalteten Hydraulikzylinders 1 1 , der von einem

Differential-Zylinder ausgeht und dem ein spezieller Hubbeg renzer zugeordnet ist, der vorzugsweise integral mit dem Hydraulikzylinder 1 1 selbst ist, erkennbar und wird folgend beschrieben.

Hinweisend wird darauf verwiesen, dass in den Darstellungen nach den Figuren 3a bis 3d und der Fig ur 2 keine absoluten Beträge oder Werte bezüg lich den Abmaßen der Bauteile des mobilen Prallbrechers zu entnehmen sind , es geht in den Figuren reinweg um die prinzipielle, schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Bauteile bzw. der Wirkweise der neuen Linear-Stelleinheit 1 0.

Wie schon erwähnt, zeigt und symbolisiert die Figur 3b die Stellung der Kolbenstange 1 6 des Hydraulikzylinders 1 1 , in der nach dem Stand der Technik die "Null"-Stellung der Prallschwinge 9 ermittelt und in der Steuerungseinheit 1 b indexiert wird. Davon ausgehend wird nun die Kolbenstange 16 in die Zylinderhülse 1 2 des Hydraulikzylinders 1 1 eingefahren. Dies geschieht entgegen dem bekannten Stand der Technik nicht durch Füllen der

Arbeitshubkammer 1 8 mit Hydraulikmedium, sondern in neuer Art durch Füllen der Hubbegrenzerkammer 20, siehe Figur 3d , die sich hier innerhalb des Zylinderkolbens 1 5 befindet.

Zugleich wird hierdurch die Kolbenlänge "KL" des Zylinderkolbens 1 5 verg rößert und d ie Hublänge im Hydraulikzylinder 1 1 verkürzt. Die nunmehr verfüg bare Länge hat das Bezugszeichen "HLx".

I n der Figur 3d ist die maximale Kolbenlänge "KLx" schematisiert dargestellt.

Durch dieses erste Einfahren der Kolbenstange 1 6, siehe Figur 3d , wird der Sicherheitsabstand "KS" des Hydraulikzylinders 1 1 eingestellt.

Dieser ist vom Betrag her kleiner als die maximale Hublänge "HL" der Kolbenstange 16 des Hydraulikzylinders 1 1 . Dieser

Sicherheitsabstand "KS" entspricht vom Betrag her der Größe des Sicherheitsspaltes "S", der zwischen dem Schlag kreis 7a des Rotors 4 und der Vorderkante 9a der Prallschwinge 9 gebildet wird und

eingestellt werden soll, siehe Figur 2.

Vom Schlag kreis 7a dann weiter weg führend ist an den

Sicherheitsspalt "S" der Arbeitsspalt "AS" vorgesehen. Dieser

Arbeitsspalt "AS", siehe Fig ur 2, ist der gesicherte Arbeitshub "AG", wie er in den Figuren 3c und 3d verdeutlicht dargestellt wird. Ausgehend von der Position der Kolbenstange 16 gemäß Figur 3d , also nach Einstellung des Sicherheitsspaltes "S" = "KS", kann zwischen dieser Position und der weiteren Position, in der die Kolbenstange 16 vollständ ig eingefahren ist, der betreffend notwendige Arbeitsspalt für das Arbeiten des Brechwerkes eingestellt werden. Die Positionen des jeweiligen Arbeitsspaltes liegen auf der Wegstrecke "AG" wie sie in der Gegenüberstellung der Figur 3c und 3d verdeutlicht ist.

Zum Erreichen der entsprechenden Position des Zylinderkolbens 1 5 für das Einstellen des entsprechenden Betrages des Arbeitsspaltes vorn an der Vorderkante 9a der Prallschwinge 9 wird die Arbeitshubkammer 1 8 mit Hydraulikmedium gefüllt und der Zylinderkolben 1 5, hier mit seiner Kolbenlänge "KLx", fährt dabei in Richtung Zylinderboden 1 3, bis die vorgegebene Position erreicht ist.

Vorteilhaft ist für die neue Linear-Stelleinheit 1 0 vorgesehen, dass die Position des Zylinderkolbens 1 5 bzw. die Verbindungsstelle des

Gelenkes 17 an der Kolbenstange 16 von einem Wegmesssystem erfasst wird und die erm ittelten Signale als I nformations- bzw. Steuersignale an die Steuerungseinheit 1 b weitergeleitet werden.

Die Erfindung ist nicht auf das dargestellte und beschriebene

Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern umfasst insbesondere auch Varianten , die durch Kombination von in Verbindung mit der

vorliegenden Erfindung beschriebenen Merkmale bzw. Elementen gebildet werden können. Weiterhin können einzelne, in Verbindung mit den Fig uren beschriebene Merkmale bzw. Funktionsweisen für sich allein genommen eine selbständige Erfindung darstellen. Die Anmelderin behält sich also vor, noch weiter bisher nur in der Beschreibung , insbesondere in Verbindung mit den Fig uren offenbarte Merkmale von erfindungswesentlicher Bedeutung zu beanspruchen. Die mit der

Anmeldung eingereichten Patentansprüche sind somit ledig lich

Formulierungsvorschläge ohne Präjudiz für die Erzielung

weitergehenden Patentschutzes. So kann nach einer in den Zeichnungen nicht dargestellten

Ausführungsvariante der Hubbeg renzer nicht den Zylinderkolben, sondern anstelle dessen den Zylinderdeckel 14 zugeordnet sein , vorzugsweise integ ral mit diesem sein. Dabei ist auch hier vorgesehen, dass zwischen dem Hubbegrenzer und dem Zylinderdeckel 14 eine mit einem fluiden oder gasförmigen Medium füllbare Hubbegrenzerkammer gebildet ist.

Gemäß speziellen Ausbildungen besteht der Zylinderdeckel aus einem Grundkörper und einem Zusatzkörper, wobei der Zusatzkörper relativ zum Grundkörper verschiebbar als Ringteil auf der Kolbenstange innerhalb der Zylinderhülse angeordnet ist. Bezugsziffernverzeichnis:

1 Mobiler Prallbrecher

1 a Antriebseinheit

1 b Steuerungseinheit

2 Brechwerk

3 Gehäuse

4 Rotor

5 Drehachse

6 Rotorperipherie (Rotormantelfläche)

7 Schlag leisten

7a Schlagkreis

8 Prallwerk

9 Prallschwingen

9a Vorderkante

1 0 Linear-Stelleinheit (Hydraulikstelleinheit; Pneumatikstelleinheit)

1 1 Hydraulik-Zylinder ( oder Pneumatik-Zylinder)

1 2 Zylinderhülse

1 3 Zylinderboden

14 Zylinderdeckel

1 5 Zylinderkolben

1 5a Grundkörper

1 5b Zusatzkörper (Ringteil)

1 5c Kolbenfläche 1 5d Kolbenringfläche

1 6 Kolbenstange

1 7 Gelenk

1 8 Arbeitshubkammer

1 9 Vorspannkammer

20 Hubbegrenzerkammer

A Zu- und Abfluss (an Pos. 1 9)

B Zu- und Abfluss (an Pos. 1 8)

C Zu- und Abfluss (an Pos. 20)

AH Arbeitshub

AG gesicherter Arbeitshub

AS Arbeitsspalt

ASmin minimaler Arbeitsspalt

ASmax maximaler Arbeitsspalt

HL maximale Hublänge (für Pos. 1 5)

HLx minimale Hublänge (für Pos.1 5)

KL Kolbenlänge

KLx maximale Kolbenlänge

KS Sicherheitsabstand

S Sicherheitsspalt (zwischen Pos. 7a und 9a)