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Title:
LINING ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/109115
Kind Code:
A1
Abstract:
A lining element is described, with a composite body composed of two rectangular cover layers (1, 2), of which at least the outer cover layer (1) is made of glass, and an inlay (3) laminated in between the two cover layers (1, 2), wherein the composite body comprises, on two mutually opposite edge sides, fastening tabs (12) laminated in between the inner cover layer (2) and the inlay (3), and, on one of the two edge sides between the fastening tabs (12), an edge closure profile (5) protruding over the inner cover layer (2), which edge closure profile (5) forms an attachment web (7), jutting out from the protruding longitudinal edge, for an identically configured lining element. In order to create advantageous construction conditions, it is proposed that the edge side lying opposite the edge closure profile (5) is covered by a cover strip (8)beyond which an outer cover layer (1) extends at the front and which, like the edge closure profile (5), is laminated in between the inner cover layer (2) and the inlay (3), and that the fastening tabs (12) have a closure strip (14) covering the front faces of the inlay (3) and of the outer cover layer (1).

Inventors:
FEUERHUBER, Richard (Brandmühlestraße 2, 4541 Adlwang, 4541, AT)
Application Number:
AT2018/050024
Publication Date:
June 13, 2019
Filing Date:
November 23, 2018
Export Citation:
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Assignee:
FEUERHUBER, Richard (Brandmühlestraße 2, 4541 Adlwang, 4541, AT)
International Classes:
B32B17/10; B32B3/06; E04B2/92; E04B2/96; E04F13/15
Foreign References:
AT518542B12017-11-15
Attorney, Agent or Firm:
HÜBSCHER, Helmut et al. (Spittelwiese 4, 4020 Linz, 4020, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Verkleidungselement mit einem Verbundkörper aus zwei rechtwinkeligen Decklagen (1 , 2), von denen zumindest die äußere Decklage (1 ) aus Glas besteht, und aus einer zwischen den beiden Decklagen (1 , 2) einlaminierten Einlage (3), wobei der Verbundkörper auf zwei einander gegenüberliegenden Randseiten zwi schen der inneren Decklage (2) und der Einlage (3) einlaminierte Befestigungsla schen (12) und auf einer der beiden Randseiten zwischen den Befestigungsla schen (12) ein über die innere Decklage (2) vorstehendes Randabschlussprofil (5) umfasst, das einen vom vorstehenden Längsrand abstehenden Anschlusssteg (7) für ein baugleiches Verkleidungselement bildet, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Randabschlussprofil (5) gegenüberliegende Randseite durch eine stirnseitig von der äußeren Decklage (1 ) übergriffene Deckleiste (8) abgedeckt ist, die wie das Randabschlussprofil (5) zwischen der inneren Decklage (2) und der Einlage (3) einlaminiert ist, und dass die Befestigungslaschen (12) eine die Stirnseiten der Einlage (3) und der äußeren Decklage (1 ) abdeckende Abschlussleiste (14) auf weisen.

2. Verkleidungselement nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der die Deckleiste (8) übergreifende Rand der äußeren Decklage (1 ) über die Deck leiste (8) vorsteht und dass sich das Randabschlussprofil (5) vom Anschlusssteg (7) zum gegenüberliegenden Längsrand hin entsprechend dem Überstand (1 1 ) der äußeren Decklage (1 ) gegenüber der Deckleiste (8) verjüngt.

3. Verkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die durch die Abschlussleisten (14) der Befestigungslaschen (12) abgedeck ten Stirnseiten des Verbundkörpers gegenüber den Decklagen (1 , 2) geneigt ver- laufen.

4. Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Befestigungslaschen (12) einen zwischen die innere Decklage (2) und die Einlage (3) ragenden, mit Durchbrechungen versehenen Laminiersteg (13) aufweisen.

5. Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Deckleiste (8) und das Randabschlussprofil (5) einen zwischen die innere Decklage (2) und die Einlage (3) ragenden, mit hinterschnittenen Rand aussparungen (10) versehenen Laminiersteg (6, 9) aufweisen.

Description:
Verkleidungselement

Technisches Gebiet

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verkleidungselement mit einem Verbundkörper aus zwei rechtwinkeligen Decklagen, von denen zumindest die äußere Decklage aus Glas besteht, und aus einer zwischen den beiden Decklagen einlaminierten Einlage, wobei der Verbundkörper auf zwei einander gegenüberliegenden Rand seiten zwischen der inneren Decklage und der Einlage einlaminierte Befestigungs laschen und auf einer der beiden Randseiten zwischen den Befestigungslaschen ein über die innere Decklage vorstehendes Randabschlussprofil umfasst, das ei nen vom vorstehenden Längsrand abstehenden Anschlusssteg für ein bauglei ches Verkleidungselement bildet.

Stand der Technik

Um Verkleidungselemente für Fassaden, Wände und dgl. so auszugestalten, dass nicht nur eine vielfältige dekorative Ausgestaltung zugelassen wird, sondern auch die Festigkeits- und Sicherheitsanforderungen erfüllt werden können, ist es be kannt (AT 518 542 B1 ), zwischen zwei Decklagen, von denen zumindest die äuße re Decklage aus Glas besteht, eine Einlage mithilfe von Laminierfolien einzulami nieren, sodass in Verbindung mit einem Randabschlussprofil auf der einen Seite und einer zwischen den Decklagen auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehe nen Verbindungsleiste ein Verbundkörper erhalten wird, der durch zwischen der inneren Decklage und der Einlage einlaminierte Befestigungslaschen an den quer zum Randabschlussprofil und zur Verbindungsleiste verlaufenden Rändern an ei nem tragenden Gerüst befestigt werden kann. Nachteilig ist allerdings, dass bei spielsweise die Witterungsbeständigkeit von der Sorgfalt abhängt, mit der durch die Laminierfolien eine durchgehende, stoffschlüssige Verbindung zwischen den einzelnen Lagen auch entlang des Umfangs des Verbundkörpers hergestellt wer den muss.

Darstellung der Erfindung

Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verkleidungselement, das ei nen Verbundkörper aus einer zwischen zwei Decklagen einlaminierten Einlage bil det, so auszugestalten, dass eine wenig aufwendige, witterungsbeständige Kon struktion gewährleistet werden kann, ohne auf eine einfache Montage verzichten zu müssen.

Ausgehend von einem Fassadenelement der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass die dem Randabschlussprofil ge genüberliegende Randseite durch eine stirnseitig von der äußeren Decklage über griffene Deckleiste abgedeckt ist, die wie das Randabschlussprofil zwischen der inneren Decklage und der Einlage einlaminiert ist, und dass die Befestigungsla schen eine die Stirnseiten der Einlage und der äußeren Decklage abdeckende Abschlussleiste aufweisen.

Durch die auf der dem Randabschlussprofil gegenüberliegenden Seite des Ver bundkörpers stirnseitig vorgesehene Deckleiste werden die dieser Deckleiste zu gekehrten Stirnseiten der Einlage und der inneren Decklage abgedeckt, sodass auf dieser Seite des Verbundkörpers lediglich die Stirnseite der äußeren Decklage frei liegt, weil diese äußere Decklage aus Glas die Deckleiste mit der Wirkung übergreift, dass im Stoßbereich zwischen zwei baugleichen Verkleidungselemen ten dieser Art lediglich der stirnseitige Längsrand des Randabschlussprofils des anschließenden Verkleidungselements in Erscheinung tritt, weil ja der die Deck leiste übergreifende Rand der äußeren Decklage aus Glas unmittelbar an das Randabschlussprofil des in einer Reihe von Verkleidungselementen folgenden Verkleidungselements anschließt.

Mithilfe der an den Befestigungslaschen vorgesehenen Abschlussleisten werden auch die von den Befestigungslaschen nicht abgedeckten Stirnseiten der Einlage und der äußeren Decklage abgedeckt, sodass ein Verbundkörper erhalten wird, der umfangsseitig eine witterungsbeständige Abdeckung insbesondere der mithilfe von Laminierfolien gebildeten Verbindungsschichten zwischen den beiden Deck lagen und der Einlage aufweist. Um hinsichtlich des Verbindungsstoßes zwischen zwei Verkleidungselementen im Bereich des Randabschlussprofils vorteilhafte Konstruktionsverhältnisse zu schaf fen, kann der die Deckleiste übergreifende Rand der äußeren Decklage über die Deckleiste vorstehen. Verjüngt sich das Randabschlussprofil vom Anschlusssteg zum gegenüberliegenden Längsrand hin entsprechend dem Überstand der äuße- ren Decklage gegenüber der Deckleiste, so kann das den oberen Rand des Ver bundkörpers bildende Randabschlussprofil vorteilhaft als Spritzwasserschutz die nen. Durch den in diesem Fall nach oben abstehenden Anschlusssteg wird ver hindert, dass Wasser durch den horizontalen Verbindungsstoß hinter die Verklei dungselemente gelangt. Das in den Verbindungsstoß eindringende Wasser wird vielmehr zufolge des sich verjüngenden und damit nach außen abfallenden Rand abschlussprofils wieder nach außen abgeleitet.

Verlaufen die durch die Abschlussleisten der Befestigungslaschen abgedeckten Stirnseiten des Verbundkörpers gegenüber den Decklagen geneigt, so ergibt sich in einfacher Weise eine Stoßfugenüberdeckung senkrecht zu den Decklagen, oh- ne hierfür gesonderte Vorkehrungen treffen zu müssen.

Um beim Einlaminieren der Befestigungslaschen den Auszugswiderstand parallel zu den Decklagen zu vergrößern, können die Befestigungslaschen einen zwischen die innere Decklage und die Einlage ragenden, mit Durchbrechungen versehenen Laminiersteg aufweisen. Die durch entsprechende Laminierfolien gebildete Ver- bindungsschicht durchdringt die Durchbrechungen und bedingt dadurch gewis sermaßen einen Formschluss gegenüber dem Laminiersteg. In ähnlicher Weise können die Deckleiste und das Randabschlussprofil einen zwischen die innere Decklage und die Einlage ragenden, mit hinterschnittenen Randaussparungen versehenen Laminiersteg zur Vergrößerung des Ausziehwiderstands aufweisen. Kurze Beschreibung der Erfindung

In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zei gen

Fig. 1 ein als Wandverkleidung eingesetztes Verkleidungselement nach der Erfin dung in einem vereinfachten Vertikalschnitt,

Fig. 2 dieses Verkleidungselement in einem Schnitt nach der Linie ll-ll und

Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie lll-lll der Fig. 1

Wege zur Ausführung der Erfindung

Ein erfindungsgemäßes Verkleidungselement umfasst zwei rechtwinkelige Deck lagen 1 , 2 sowie eine zwischen den Decklagen 1 , 2 eingeschlossene Einlage 3, die einlagig dargestellt ist, aber auch mehrlagig ausgebildet sein kann. Von den beiden Decklagen 1 , 2 ist zumindest die äußere Decklage 1 aus Glas gefertigt. Die innere Decklage 2 kann aus unterschiedlichem Material bestehen, wird im Allge meinen aber auch durch eine Glasscheibe gebildet werden. Die Verbindung zwi schen den beiden Decklagen 1 , 2 und der Einlage 3 erfolgt über Laminierfolien 4, die vorzugsweise zwei- oder mehrlagig zwischen der Einlage 3 und den beiden Decklagen 1 , 2 vorgesehen werden.

Auf einer Randseite, vorzugsweise auf einem Längsrand, wird der durch die bei den Decklagen 1 , 2 und durch die dazwischen einlaminierte Einlage 3 gebildete Verbundkörper durch ein Randabschlussprofil 5 abgeschlossen, das mit einem Laminiersteg 6 zwischen die Decklagen 1 , 2 greift und einen lagenparallel abste henden Anschlusssteg 7 für ein baugleiches Verkleidungselement bildet. Auf der dem Randabschlussprofil 5 gegenüberliegenden Randseite des Verbundkörpers ist eine Deckleiste 8 vorgesehen, die mit einem Laminiersteg 9 wie das Randab schlussprofil 5 zwischen der inneren Decklage 2 und der Einlage 3 einlaminiert ist. Zur besseren Verankerung in der durch die Laminierfolien 4 unter Druck/Vakuum und Hitze erhaltenen Verbindungsschicht sind die Laminierstege 6, 9 mit hinter- schnittenen Randaussparungen 10 versehen. Da die Laminierstege 6, 9 zwischen zwei Laminierfolien 4 zu liegen kommen, werden das Randabschlussprofil 5 und die Deckleiste 8 beim Aushärten der Laminierfolien 4 unter einer Anbindung so wohl an die innere Decklage 2 als auch an die Einlage 3 zwischen den Laminierfo lien 4 formschlüssig einlaminiert.

Zum Unterschied zum Randabschlussprofil 5 erstreckt sich die Deckleiste 8 je doch nur über die innere Decklage 2 und die Einlage 3 und wird von der äußeren Decklage 1 mit einem geringfügigen Überstand 1 1 Übergriffen, wie dies insbeson dere der Fig. 1 entnommen werden kann. Obwohl sich die Deckleiste 8 nur bis zur äußeren Decklage 1 aus Glas erstreckt, werden insbesondere die sich durch die Laminierfolien 4 ergebenden Verbindungsschichten zwischen den beiden Deckla gen 1 , 2 und der Einlage 3 durch die stumpf an die äußere Deckscheibe 1 ansto ßende Deckleiste 8 abgedeckt.

Zur Befestigung des Verkleidungselements weist der Verbundkörper auf zwei ei nander gegenüberliegenden, quer zum Randabschlussprofil 5 verlaufenden Rand seiten Befestigungslaschen 12 auf, die aus einem abgewinkelten Blechprofil be stehen und mit einem durchbrochenen Laminiersteg 13 in den Zwischenraum zwi schen der inneren Decklage 2 und der Einlage 3 eingreifen, um wie das Randab schlussprofil 5 und die Deckleiste 8 einlaminiert zu werden. Die zur Befestigung des Verkleidungselements an einem Gerüst über die innere Decklage 2 vorste henden Befestigungslaschen 12 decken allerdings nur die innere Decklage 2 stirnseitig ab. Aus diesem Grund werden die Befestigungslaschen 12 mit einer Abschlussleiste 14 versehen, die die Stirnseiten der Einlage 3 und der äußeren Decklage 1 abdeckt, sodass der Verbundkörper auf allen Umfangsseiten mit einer witterungsbeständigen Abdeckung versehen ist, die weder das Erscheinungsbild des Verkleidungselements beeinträchtigt noch Einfluss auf die Funktion ausübt.

Wie der Fig. 1 entnommen werden kann, kann auf ein bereits an einem Gerüst be festigtes, strichpunktiert angedeutetes Verkleidungselement ein baugleiches Ver kleidungselement angesetzt und wieder mit dem Gerüst verbunden werden, bei spielsweise durch ein Festschrauben der Befestigungslaschen12, die zu diesem Zweck mit Langlöchern versehen sein können. Es zeigt sich, dass das bereits be festigte Verkleidungselement mit seinem Randabschlussprofil 5 das Versetzen des neu anzuschließenden Verkleidungselements vereinfacht, weil das Randab schlussprofil 5 mit seinem Anschlusssteg 7 hierfür als Richtanschlag dienen kann. Der die innere Decklage 2 des anschließenden Verkleidungselements nach oben übergreifende Anschlusssteg 7 des Randabschlussprofils 5 bildet außerdem einen Spritzwasserschutz gegenüber durch die Stoßfuge zwischen den Verkleidungs elementen eindringendem Wasser, das aufgrund dieses Anschlussstegs nicht auf die Rückseite der Verkleidungselemente gelangen kann.

Verjüngt sich das Randabschlussprofil 5 vom Anschlusssteg 7 zum gegenüberlie genden Längsrand hin und ist das Maß dieser Verjüngung an den Überstand 1 1 der äußeren Decklage 1 aus Glas angepasst, so bildet das Randabschlussprofil 5 ein Gefälle, das nicht nur für ein Rückfließen des in den Verbindungsstoß eindrin genden Wassers sorgt, sondern auch sicherstellt, dass zwischen den äußeren Decklagen 1 zweier der Höhe nach aneinander anschließender Verkleidungsele mente lediglich eine durch den Längsrand der Randabschlussprofils 5 bestimmte Stoßfuge verbleibt.

Um eine Überdeckung der sich in vertikaler Richtung ergebenden Stoßfugen senk recht zur äußeren Decklage 1 zu ermöglichen, ohne den Eindruck einer weitge hend über die einzelnen Verkleidungselemente durchgehenden Glasfassade zu beeinträchtigen, können die parallelen Stirnseiten der Verkleidungselemente im Bereich der Befestigungslaschen 12 gegenüber den Decklagen 1 , 2 geneigt ver laufen, wie dies insbesondere der Fig. 2 entnommen werden kann. Diese Neigung der Stirnseiten des Verkleidungselements bedingt eine entsprechende Abkantung der Befestigungslaschen 12, damit im Bedarfsfall eine flächige Anlage der Befesti gungslaschen 12 an Befestigungsabschnitten des tragenden Gerüsts erreicht werden kann.