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Title:
LINK CONVEYOR, ESPECIALLY FOR ROUND-BALE PRESSES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2002/098640
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a link conveyor, especially for round-bale presses for compacting rubbish, comprising a plurality of aluminium link strips (2) which especially consist of multichamber extruded profiles, the respective ends of said strips being interconnected in an articulated manner by means of round rods (3). The aim of the invention is to simplify the production and increase the service life of one such link conveyor. To this end, the round rods (3) are inserted in oblong hole profiles (7).

Inventors:
Schuster, Thomas (Tierser Strasse 2, Kammlach, 87754, DE)
Application Number:
PCT/EP2002/006056
Publication Date:
December 12, 2002
Filing Date:
June 03, 2002
Export Citation:
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Assignee:
Schuster, Thomas (Tierser Strasse 2, Kammlach, 87754, DE)
International Classes:
B30B9/30; (IPC1-7): B30B9/30; B65G17/08
Attorney, Agent or Firm:
Fiener, Josef (Maximilianstrasse 57, Postfach 12 49, Mindelheim, 87712, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gliederband, insbesondere für Rundballenpressen zum Verpressen von Müll, mit einer Vielzahl von Aluminium Gliederleisten (2), insbesondere aus Mehrkammer Strangpreßprofilen, die an ihren jeweiligen Enden miteinander gelenkig über Rundstäbe (3) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundstäbe (3) in Langlochprofile (7) eingesetzt sind.
2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlochprofile (7) aus je einem HalbkreisBereich und einem sich daran anschließenden RechteckLochbereich (7') bestehen, dessen Breite (b) geringfügig größer als der Durchmesser der Rundstäbe (3) ist.
3. Gliederband nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) des RechteckLochbereiches (7') geringfügig größer als der Durchmesser der Rundstäbe (3) ist.
4. Gliederband nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Übergang zwischen RechteckLochbereich (7') und dem Halbkreisbereich, insbesondere am nachlaufenden Ende (6) kontinuierlich aufeinander zulaufend ausgebildet ist, insbesondere mittels konischen Schrägen (S).
5. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke des HalbkreisBereiches des Langlochprofils (7), insbesondere am vorlaufenden Ende (5) dicker als die übrige Wandstärke der Gliederleisten (2) ausgebildet und als Verschleißbereich (V) vorgesehen ist.
6. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundstäbe (3) mit in Bandlaufrichtung ausgerichteten Schrauben (8) fixiert oder durch um wenige Winkelgrade geneigt verlaufende Schrägen (S) im Langlochprofil (7) geklemmt sind.
7. Gliederband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (8) durch jeweils eine Kontermutter (9) in einer Kammer der Gliederleisten (3) gekontert sind.
8. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rundstäbe (3) aus vergütetem Stahl bestehen.
9. Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsund/oder Umlenkräder (4) für das Gliederband (1) ein Polygonprofil aufweisen.
Description:
Beschreibung Gliederband, insbesondere für Rundballenpressen Die Erfindung betrifft ein Gliederband, insbesondere für Rundballenpressen zum Verpressen von Müll, mit einer Vielzahl von Aluminium-Gliederleisten, insbesondere aus Mehrkammer- Strangpreßprofilen, die an ihren jeweiligen Enden miteinander gelenkig über Rundstäbe verbunden sind.

Ein derartiges Gliederband ist aus der WO 00/06367 bekannt.

Hierbei sind die einzelnen Gliederleisten des Gliederbandes durch Stäbe verbunden, die auf einer Seite in Bohrungen mit Spielpassung und auf der entgegengesetzten Seite in Bohrungen mit Übergangspassung eingesetzt sind. Diese Bearbeitung der Bohrungen mit unterschiedlichen Toleranzen ist selbst bei der Ausführung als Strangpreßteil fertigungstechnisch sehr aufwendig. Zudem ist insbesondere in der Bohrung mit Spielpassung der Verschleiß relativ groß, so daß das Endlosband insbesondere beim Einsatz beim Verpressen von Müll relativ stark verschleißt. Hierbei ist zu bedenken, daß ein derartiges Gliederband eine Länge von mehr als 10 m aufweisen kann und aus mehr als 200 Gliederleisten bestehen kann. Bei Erreichen der Verschleißgrenze muß somit das gesamte Gliederband ausgetauscht werden, was sehr zeit-und kostenaufwendig ist, da die Stäbe häufig verkantet und/oder unrund sind, so daß diese kaum mehr aus den Bohrungen zu demontieren sind.

Demzufolge liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gliederband zu schaffen, das einfacher herzustellen und mit weniger Verschleiß behaftet ist, so daß insgesamt eine höhere Standzeit und günstigere Kosten erzielt werden.

Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Gliederband gemäß den Merkmalen des Anspruches 1. Bevorzugte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.

Durch das Einsetzen der Stäbe in Langlochprofile können die im Aluminium-Strangpreßverfahren hergestellten Gliederleisten in einfacher Weise und ohne aufwendige Fertigung eingesetzt werden.

Hierdurch wird eine wesentliche Kostenersparnis erzielt. Zudem weisen die Langlochprofile, insbesondere am vorauslaufenden Ende, eine größere Wandstärke auf, so daß hierdurch ein gezielter Verschleißbereich geschaffen wird. Weiterhin gestaltet sich bei der Montage das Einsetzen und bei der Demontage das Entnehmen der Rundstäbe in die Langlochprofile besonders einfach, da die Rundstäbe einfacher in den durchmessergrößeren Bereich des Langlochprofiles eingefügt und dort fixiert bzw. entnommen werden können.

Dies erfolgt beispielsweise mittels in Bandlaufrichtung ausgerichteten Schrauben, die in einem der benachbarten Kammerprofile der Gliederleisten eingesetzt sind. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung werden die Rundstäbe durch um einige Winkelgrade konisch zulaufende Schrägen geklemmt, so daß beim Reckvorgang nach der Montage die Rundstäbe in die Öse des Langlochprofils gezogen und dort fixiert werden, da sich die Öse dabei geringfügig aufweitet. Diese Klemmung verhindert das beim Stand der Technik vorhandene Mitdrehen des Stabes, wobei zugleich eine axiale Fixierung gewährleistet wird. Zur Demontage genügt hierbei ein leichter Hammerschlag, so daß der Rundstab dann leicht entnommen werden kann.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel des Gliederbandes anhand der Zeichnungen näher erläutert und beschrieben. Hierbei zeigen : Fig. 1 eine Seitenansicht auf ein Gliederband, das um ein Umlenkrad umläuft ; Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Bereich des Gliederbandes, das teilweise geschnitten dargestellt ist ; Fig. 3 eine Schnitt-Seiten-Ansicht gemäß Pfeil A in Fig. 2 mit Darstellung einer Fixierungsmöglichkeit ; Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung zweier Gliederleisten, einmal im Neuzustand (links) und einmal beim Errreichen der Verschleißgrenze (rechts) ; und Fig. 5 eine weiterhin vergrößerte Darstellung einer Gliederleiste mit Klemmung eines Rundstabes beim Reckvorgang.

In Fig. 1 ist ein Gliederband 1 dargestellt, das aus einer Vielzahl von Gliederleisten 2 besteht. Beim Einsatz in einer Rundballenpresse gemäß dem eingangs genannten Stand der Technik sind beispielsweise ca. 200 Gliederleisten 2 zur Bildung des Gliederbandes 1 vorgesehen, so daß sich bei einer Einzelbreite von ca. 60 mm eine Gesamtlänge des Gliederbandes 1 von ca. 12 Metern ergibt. Das Gliederband 1 läuft hierbei um mehrere Antriebs-bzw. Umlenkräder 4 um, wobei hier jedoch nur eines dargestellt ist. Dieses Umlenkrad 4 ist mit einem an die Leistenbreite (von hier ca. 60 mm) angepaßten Polygonprofil versehen, so daß auch im gespannten bzw. gereckten Zustand bei Erreichen der Standzeit noch ein sicherer Antrieb gewährleistet ist.

Der Verschleiß des Gliederbandes 1 ergibt sich insbesondere durch Verschleiß im Bereich der Rundstäbe 3, die die Gelenkstellen für die Gliederleisten 2 bilden. Da das Gliederband 1 insbesondere beim Verpressen von Müll sehr rauhen Bedingungen unterworfen ist, insbesondere die Gelenkstellen mit Staub und Schmutz direkt in Kontakt gelangen, kommt der Gestaltung dieser Gelenkstellen an den Rundstäben 3 wesentliche Bedeutung zu. So ist insbesondere an dem in Bandlaufrichtung (vgl. Pfeil in Fig. 1 und 2) vorlaufenden Ende 5 jede Gliederleiste 2 mit einer verdickten Wandstärke ausgebildet, um hier eine Art"Verschleißbereich"zu definieren (vgl. auch Bereich V in Fig. 5). Das nachlaufende Ende 6 jeder Gliederleiste 2 (vgl. auch Fig. 4 und 5) ist mit einer demgegenüber gleichbleibenden Wandstärke stranggepreßt, kann jedoch auch eine verdickte Wandstärke aufweisen.

In Fig. 2 ist eine Draufsicht auf ein Gliederband 1 dargestellt, woraus die jeweils mäanderförmig laufende Gestaltung der Gliederleisten 2 ersichtlich ist, ebenso die darin eingesetzten Rundstäbe 3. Auch hier ist für das vorlaufende Ende 5 die Verdickung der Wandstärke, insbesondere gegenüber der übrigen Wandstärke des Mehrkammer-Strangpreßprofils ersichtlich.

Weiterhin ist hieraus die Gestaltung der Gelenkstelle als Langlochprofil 7 ersichtlich, in die jeweils ein Rundstab 3 eingesetzt ist. Dieser wird durch je eine Schraube 8 fixiert, die in Bandlaufrichtung ausgerichtet ist.

In Fig. 3 ist eine vergrößerte Darstellung dieser Fixierungsmöglichkeit in Seitenansicht gezeigt. Die vorstehend genannten Schrauben 8 werden hierbei durch Kontermuttern 9 in bzw. an einer benachbarten Kammer des Gliederprofils 2 fixiert, so daß eine sichere Halterung der Rundstäbe 3 in dem Langlochprofil 7 möglich ist, insbesondere wenn die Rundstäbe 3 an ihren Enden am Angriffpunkt der Schrauben 8 abgeflacht sind.

Wesentlich ist hierbei die Gestaltung des Langlochprofiles 7 mit einem Halbkreis-Bereich und einem sich daran anschließenden Rechteck-Lochbereich 7'.

Dieser Rechteck-Lochbereich 7'weist gemäß der vergrößerten Darstellung in Fig. 4 (und auch Fig. 5) eine Breite b auf, die etwas größer ist als der Durchmesser des Rundstabes 3. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfaches Einsetzen der Rundstäbe 3 bei der Montage bzw. beim Austausch des Gliederbandes 1.

Weiterhin wird das Einfügen der Rundstäbe 3 durch eine vordefinierte Höhe h des Rechteck-Lochbereiches 7'erreicht, die nämlich etwas größer als der Durchmesser des Rundstabes 3 ist.

Wie aus Fig. 4 (linke Hälfte) in vergrößerter Darstellung ersichtlich ist, weist das jeweils vorlaufende Ende 5 der Gliederleisten 2 einen relativ zur übrigen Wandstärke verdickten Bereich auf, so daß sich hierdurch eine definierte Verschleißzone ergibt. Im rechten Bereich der Fig. 4 ist dabei der Zustand der Gliederleisten 2 bei Erreichen der Verschleißgrenze dargestellt, wie auch aus der gereckten Länge und der verschmälerten Verschleißzone ersichtlich ist. Die Standzeit wird jedoch gegenüber dem eingangs genannten Stand der Technik wesentlich erhöht, da gegenüber den dort vorgeschlagenen Bohrungen die Rundstäbe 3 dicker ausgeführt werden können, so daß sich die Flächenpressung in den Gelenkstellen bei ansonsten gleichen Abmessungen reduziert.

In Fig. 5 unten ist der Verschleißbereich mit dem Bezugszeichen V gekennzeichnet und strichliert angedeutet. Im oberen Bereich von Fig. 5 ist der Übergang des Langlochprofils 7, genauer dessen Rechteck-Lochbereichs 7'zu dem Halbkreis-Bereich, an dem der Rundstab 3 jeweils anliegt, vergrößert dargestellt, wobei der Übergang mit konisch bzw. spitz zulaufenden Schrägen S ausgebildet ist. Die Schrägen S sind dabei um einige Winkelgrade (etwa 6°) zur Mittelachse geneigt, wie aus der doppelt strichpunktierten"Tangente"ersichtlich ist. Hierdurch ergibt sich (alternativ zur Befestigung mit Schrauben gemäß Fig. 3) ebenfalls eine Fixierung des Rundstabes 3, da dieser bei der Spann-und Reckbewegung (gemäß Pfeil R) in die so gebildete Öse des Langlochprofils 7 hineingezogen und durch die Aufweitung des Ösenbereiches axial und rotatorisch geklemmt wird. Es sei darauf hingewiesen, daß diese Klemmung durch einen leichten Hammerschlag auf den Rundstab 3 in entgegengesetzter Richtung besonders leicht zu lösen ist, was insbesondere bei stark verschmutzten oder gar korrodierten Gliederbändern für die Demontage von wesentlicher Bedeutung ist.

Obwohl sich das vorgeschlagene Gliederband insbesondere für Rundballenpressen der eingangs genannten Art eignet, kann es auch für gepanzerte Rolltore, Förderbänder, als Kettenbänder bei Pistenraupen und dgl. eingesetzt werden. Je nach Anwendung können an den Flachseiten auch Mitnehmerstege oder sonstige Profilierungen vorgesehen sein.