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Title:
LOAD-BEARING STRUCTURE FOR WEATHER PROTECTION ROOFS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098619
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a load-bearing structure for weather protection roofs (10), in particular for plant cultures (12) arranged in rows, comprising support posts (16, 16') which are spaced from each other and at the ground end are preferably supported by a ground anchor, and tensioning ropes (18) braced over the support posts (16, 16'). According to the invention, the support posts (16, 16') are composed of a plurality of flexurally rigid support wires (24) in the form of a three-dimensional wire configuration, wherein the support wires (24) are held at a distance from each other by connecting means (26).

Inventors:
HOLZWARTH, Rudolf (Veilchenstrasse 1, Baindt, 88255, DE)
BERRETH, Klaus (Luzernenweg 2, Ellwangen, 73479, DE)
Application Number:
EP2011/052244
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 15, 2011
Export Citation:
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Assignee:
BAYWA AKTIENGESELLSCHAFT (Arabellastrasse 4, München, 81925, DE)
HOLZWARTH, Rudolf (Veilchenstrasse 1, Baindt, 88255, DE)
BERRETH, Klaus (Luzernenweg 2, Ellwangen, 73479, DE)
International Classes:
A01G13/02; E04B1/24; E04H1/12
Attorney, Agent or Firm:
PFIZ, Thomas et al. (Wolf & Lutz, Hauptmannsreute 93, Stuttgart, 70193, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1 . Tragwerk für Wetterschutzüberdachungen (10) insbesondere für rei- henförmig angeordnete Pflanzenkulturen (12) mit voneinander beab- standeten, bodenseitig vorzugsweise über eine Bodenverankerung abgestützten Stützpfosten (16,16') und über die Stützpfosten (16,16') abgespannten Spannseilen (18), dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (16,16') als räumliches Drahtgebilde jeweils aus einer Mehrzahl von biegesteifen Stützdrähten (24) zusammengesetzt sind, wobei die Stützdrähte (24) über Verbindungsmittel (26) im Abstand zueinander gehalten sind.

Tragwerk nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stützdrähte (24) über die Länge der Stützpfosten (16,16') geradlinig verlaufen.

Tragwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützdrähte (24) in den Querschnittsebenen der Stützpfosten (16,16') ein Vieleck, insbesondere ein Dreieck aufspannen.

Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützdrähte (24) durch vorzugsweise angeschweißte Verbindungsdrähte (28) fachwerkartig miteinander verbunden sind.

Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte (28) an einer Mehrzahl von Biegungsstellen mäandrierend oder spitzwinklig gebogen sind und an den Biegungsstellen miteinander oder mit den Stützdrähten (24) fest verbunden sind.

6. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel (26) durch Bleche gebildet sind, die sich zumindest über einen Abschnitt der Stützdrähte (24) erstrecken. 7. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützdrähte (24) paarweise leiterartig miteinander verbunden sind.

8. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich- net, dass die Stützpfosten (16,16') an ihrem oberen Ende ein Anschlusselement (30) zur Führung oder Fixierung der Spannseile (18) aufweisen.

9. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeich- net, dass am oberen Ende der Stützpfosten (16,16') ein vorzugsweise schalenförmig gewölbtes Kopfstück (36) an den Stützdrähten (24) fest angebracht, vorzugsweise angeschweißt ist.

10. Tragwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kopfstück (36) ein nach oben abstehender Gewindeschaft (32) angeordnet ist, und dass Mittel (34) zur Führung oder Fixierung der Spannseile (18) auf den Gewindeschaft (32) aufgeschraubt oder aufschraubbar sind. 1 1 . Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Ende der Stützpfosten (16,16') ein in den Erdboden einsteckbares oder einsetzbares oder darauf aufstellbares Fußstück an den Stützdrähten (24) angebracht, vorzugsweise angeschweißt ist.

12. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (16,16') auf einer im Boden verankerbaren Bodenplatte (38) gelagert und dabei vorzugsweise auf Zentriermitteln (40) gegen Verlagerung gesichert sind.

13. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeich- net, dass die Stützdrähte (24) und/oder die Verbindungsdrähte (28) insbesondere im Bereich gegenseitiger Verbindungsstellen ein Anhängemittel zum Anhängen der Pflanzenkulturen bilden.

14. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeich- net, dass die Stützdrähte (24) und gegebenenfalls die Verbindungsdrähte (28) aus einem gezogenen Drahtmaterial, insbesondere Spannbetondraht bestehen.

15. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich- net, dass die die Stützdrähte (24) und die Verbindungsmittel (26) aus

Metall, vorzugsweise aus verzinktem Stahlmaterial bestehen.

16. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise aus Rundvollmaterial gebildeten Stützdräh- te (24) eine Drahtstärke von 4 bis 16 mm aufweisen.

17. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsdrähte (28) dünner sind als die Stützdrähte (24) und eine Drahtstärke von 3 bis 10 mm aufweisen.

18. Tragwerk nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützpfosten (16,16') eine Höhe im Bereich von 2,5 bis 5,5 m besitzen. 19. Stützpfosten (16,16') für ein Tragwerk einer Wetterschutzüberdachung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche umfassend ein räumliches Drahtgebilde aus biegesteifen Stützdrähten (24), die über Verbindungsmittel (26) im Abstand zueinander gehalten sind und am obe- ren Ende ein Anschlusselement (30) zu Führung oder Fixierung der Spannseile (18) tragen.

Wetterschutzüberdachung (10) mit einem Tragwerk (14) nach einem der vorhergehenden Ansprüche und auf dem Tragwerk (14) aufgespannten Gewebebahnen (20).

Description:
Tragwerk für Wetterschutzüberdachungen Beschreibung Die Erfindung betrifft ein Tragwerk für Wetterschutzüberdachungen insbesondere für reihenförmig angeordnete Pflanzenkulturen mit voneinander be- abstandeten, bodenseitig vorzugsweise über eine Bodenverankerung abgestützten Stützpfosten und über die Stützpfosten abgespannten Spannseilen. Es ist bekannt, auf Stützpfosten und Verspannungen an den Pfosten bahn- förmige Netze aufzuspannen, unter denen Pflanzenkulturen, aber ggf. auch Güter wie Fahrzeuge vor Wettereinfluss und insbesondere Hagelschäden geschützt sind. Hierfür ist es üblich, Holzpfosten oder Betonsäulen einzusetzen, die zwar hinsichtlich der Haltbarkeit bzw. statischen Eigenschaften Nachteile aufweisen, jedoch vergleichsweise einfach herstellbar und einsetzbar sind.

Anstelle solcher Pfosten wird in der DE-A 10 2004 041 350 vorgeschlagen, Metallprofile einzusetzen, die abgewinkelt oder gebogen sind, womit die er- forderliche Belastungsfestigkeit erreicht werden soll. Als problematisch hat sich die Bodenverankerung von solchen linienförmig profilierten Stützen erwiesen.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die im Stand der Technik bekannten Vorrichtungen weiter zu verbessern und so zu gestalten, dass sie vorteilhafte Herstellungs- und Anwendungsmöglichkeiten bei gleichzeitig hoher Belastungsfestigkeit eröffnen.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird die im Patentanspruch 1 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, Pfosten aus Drahtmaterial zum Aufspannen von Schutznetzen einzusetzen. Dementsprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Stützpfosten als räumliches Drahtgebilde jeweils aus einer Mehrzahl von biegesteifen Stützdrähten gebildet sind, wobei die Stützdrähte über Verbindungsmittel im Abstand zueinander gehalten sind. Durch die Drahtgitterkonstruktion wird eine hohe Materialersparnis bei gleichzeitig hoher Festigkeit gegenüber einer Vollmaterialstruktur erreicht. Dabei lässt sich die Dimensionierung und Anordnung entsprechend den Anforderungen bzw. dem Einsatzzweck konfigurieren und gestalten. So lassen sich hervorragende statische Eigenschaften, ein geringes Transportgewicht und eine hohe Lebensdauer erreichen. Ein weiterer Vorteil liegt dar- in, dass sich zusätzliche Anbauteile beispielsweise für die Pflanzenaufhängung einfach und flexibel mit einem solchen Drahtgebilde verbinden lassen. Für den Aufbau kann auch eine große Standfläche im Boden genutzt werden, während dies bei dünnen Vollmaterialpfosten nicht möglich ist. Zudem kann das Produkt durch geeignete Materialwahl, Struktur und Beschichtun- gen auch gestalterisch eingesetzt werden. Dies ist insbesondere für Schutzüberdachungen von Fahrzeugparkplätzen wichtig.

Vorteilhafterweise verlaufen die Stützdrähte über die Länge der Stützpfosten geradlinig, so dass eine einfache Herstellung möglich ist. Dabei ist es in sta- tischer Hinsicht auch günstig, wenn sich die Stützdrähte in mehreckiger, insbesondere dreieckiger Querschnittsanordnung über die Pfostenhöhe bzw. Länge der Stützpfosten erstrecken und somit die Kanten eines Polyeders bilden. Dabei können die Stützdrähte durch vorzugsweise angeschweißte Verbindungsdrähte fachwerkartig miteinander verbunden sein. Eine weitere baulich vorteilhafte Ausführung sieht vor, dass die Verbindungsdrähte an einer Mehrzahl von Biegungsstellen mäandrierend oder spitzwinklig gebogen sind und an den Biegungsstellen miteinander oder mit den Stützdrähten fest verbunden sind.

Alternativ oder ergänzend ist es auch möglich, dass die Verbindungsmittel durch Bleche gebildet sind, die sich zumindest über einen Abschnitt der Stützdrähte erstrecken. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Stützdrähte paarweise leiterartig miteinander verbunden sind.

Für das Aufspannen von Schutznetzen ist es von Vorteil, wenn die Stützpfosten an ihrem oberen Ende ein Anschlusselement zur Führung oder Fi- xierung von Spannseilen aufweisen.

Vorteilhafterweise ist am oberen Ende der Stützpfosten ein Kopfstück an den Stützdrähten fest angebracht, vorzugsweise angeschweißt. Dieses ist vorzugsweise schalenförmig nach oben gewölbt, so dass eine günstige Leit- fläche für darüber gespannte Strukturen geschaffen wird. Günstig ist es auch, wenn an dem Kopfstück ein nach oben abstehender Gewindeschaft angeordnet ist, so dass Mittel zur Führung oder Fixierung der Spannseile auf den Gewindeschaft aufschraubbar sind. Für die Bodenverankerung ist es vorteilhaft, wenn am unteren Ende der Stützpfosten ein in den Erdboden einsteckbares oder einsetzbares oder darauf aufstellbares Fußstück an den Stützdrähten angebracht, vorzugsweise angeschweißt ist.

Um eine hohe Tragfähigkeit zu erreichen, ist es von Vorteil, wenn die Stütz pfosten auf einer im Boden verankerbaren Bodenplatte gelagert und vor zugsweise auf Zentnernnittel n aufgesetzt sind. Die Bodenplatte kann im Erdreich abgesenkt sein, so dass auch eine Bodenbearbeitung nicht behindert wird. Eine weitere konstruktiv vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass die Stützdrähte und/oder die Verbindungsdrähte insbesondere im Bereich gegenseitiger Verbindungsstellen ein Anhängemittel zum Anhängen der Pflanzenkulturen bilden. Vorteilhafterweise bestehen die Stützdrähte und gegebenenfalls die Verbindungsdrähte aus einem gezogenen Drahtmaterial, insbesondere Spannbetondraht. Dadurch wird eine höhere Festigkeit mit geringem Materialaufwand erreicht, insbesondere im Vergleich zu warmgewalzten Drähten. Von besonderem Vorteil ist es auch, wenn die Stützdrähte und die Verbindungsmittel aus Metall, vorzugsweise aus korrosionsbeständig verzinktem Stahlmaterial bestehen, das ggf. noch durch eine zusätzliche Schutzschicht im Fertigprodukt überdeckt wird. Für den Einsatz besonders vorteilhaft ist es, wenn die vorzugsweise aus Rundvollmaterial gebildeten Stützdrähte eine Drahtstärke von 4 bis 16 mm aufweisen. Dabei sollten die Verbindungsdrähte dünner sein als die Stützdrähte und eine Drahtstärke von 3 bis 10 mm aufweisen. Um einen ausreichenden Arbeitsraum freizuhalten, sollten die Stützpfosten eine Höhe bzw. Länge im Bereich von 2,5 bis 5,5 m besitzen.

Gegenstand der Erfindung sind auch Stützpfosten als Teil eines Tragwerks für Wetterschutzüberdachungen umfassend ein räumliches Drahtgebilde aus biegesteifen Stützdrähten, die über Verbindungsmittel im Abstand zueinander gehalten sind und am oberen Ende ein Anschlusselement für Spannseile tragen. Ein weiterer Erfindungsaspekt liegt in einer Wetterschutzüberdachung mit einem erfindungsgemäßen Tragwerk und darauf aufgespannten Gewebebahnen, insbesondere Hagelschutznetzen. Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in der Zeichnung in schemati- scher Weise dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 ein Tragwerk zum Aufspannen von Schutznetzen als Wetterschutzüberdachung für reihenförmige Pflanzenkulturen in schaubildlicher Darstellung;

Fig. 2 einen als räumliches Drahtgebilde zusammengesetzten Stützpfosten des Tragwerks in einer unterbrochenen Seitenansicht; Fig. 3 eine ausschnittsweise perspektivische Darstellung des Stützpfostens nach Fig. 2;

Fig. 4a, b eine weitere Ausführungsform eines Stützpfostens in einer bo- denseitigen Draufsicht und einer Seitenansicht; und

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines unteren und oberen Abschnitts des Stützpfostens nach Fig. 4.

Die in der Figur 1 dargestellte Wetterschutzüberdachung 10 lässt sich über reihenformig angeordneten Pflanzenkulturen 12 aufspannen, um während der Vegetationsperiode Wetterschäden und speziell Hagelschäden zu verhindern. Die Überdachung 10 umfasst eine Tragkonstruktion bzw. ein Tragwerk 14 mit über Stützpfosten 16, 16' gespannten Spannseilen 18, auf weiche Gewebebahnen 20 aufgelegt sind, die an ihren Längsrändern 22 ver- bunden sind, wie es für einige Reihen dargestellt ist. Wie aus Fig. 2 und 3 ersichtlich, sind die Stützpfosten 16, 16' als räumliches Drahtgebilde aus Drahtmaterial gebildet. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei biegesteife Stützdrähte 24 vorgesehen, die sich in dreieckiger Anordnung parallel zueinander über die Pfostenhöhe erstrecken. Dabei sind die Stützdrähte 24 durch Verbindungsmittel 26 im Abstand zueinander gehalten. Diese sind in der gezeigten Ausführungsform durch Verbindungsdrähte 28 gebildet, die an den Stützdrähten 24 angeschweißt sind und diese fachwerkartig miteinander verbinden. Denkbar ist es auch, dass Bleche als Verbindungsmittel 26 an den Stützdrähten 24 abschnittsweise angeschweißt werden. Eine zweckmäßige Ausführung kann auch darin bestehen, dass Stützdrähte paarweise leiterförmig miteinander verbunden und die so gebildeten Drahtleitern beispielsweise in dreieckiger Anordnung längsseitig aneinander fixiert werden.

Die Stützpfosten 16, 16' tragen an der Oberseite ein Anschlussmittel 30 zur Fixierung der Spannseile 18. Dies kann durch eine Schraube 32 mit Muttern 34 verwirklicht sein, die in einer an den Drahtenden fixierten Deckelplatte 36 gehalten ist.

Bodenseitig können die Stützpfosten 16, 16' auf einer Bodenplatte 38 abgestützt sein und durch ein daran abstehendes Zentrierrohr 40 gegen seitliches Abgleiten gesichert sein. Die Bodenplatte 38 kann durch Eindrücken im Erdbereich bzw. Erdboden 42 verankert sein. Vor allem bei den schräg an- gestellten Außenpfosten 16', die aufgrund der daran angebrachten Abanke- rungen hohen Druckbelastungen ausgesetzt sind, ist es zweckmäßig, die Bodenplatte 38 mittels eines Stempels (unter Einsatz von Baggern) ca. 60- 100 cm tief in die Erde einzudrücken, so dass auch eine hohe Verdichtung unterhalb der Platte erreicht wird. Hingegen kann an den Innenpfosten 16 eine Platte 38, welche ungefähr die Größe der dreieckigen Grundfläche besitzt, endseitig an den Stützdrähten 24 direkt angeschweißt sein. Die Runddrähte 24, 28 können aus einem gezogenen und außen verzinkten Stahlmaterial bestehen. Dabei sollten je nach geforderter Belastungsfestigkeit die Stützdrähte 24 eine Drahtstärke von 4 bis 16 mm aufweisen, wäh- rend die Verbindungsdrähte allgemein dünner sind und eine Drahtstärke von 3 bis 10 mm besitzen.

Bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform sind gleich oder ähnliche Teile mit denselben Bezugszeichen versehen wie oben beschrieben. Ein besonderer Unterschied besteht in einer herstellungstechnischen Vereinfachung durch die Verbindung von drei geradlinig verlaufenden Stützdrähten 24 mit zwei mäandrierend gebogenen Verbindungsdrähten 28. Letztere besitzen über die Pfostenhöhe verteilt eine Mehrzahl von Biegungsstellen 44, die durch Schweißstellen 45 miteinander oder mit den Stützdrähten 24 fest verbunden sind. Durch die so erhaltene räumliche Gitterkonstruktion ergeben sich eine Vielzahl von geeigneten Anhängepunkten zum einfachen Anhängen beispielsweise von Ästen der Pflanzenkulturen.

Zweckmäßig ist am unteren Ende der Pfosten 16, 16' ein in den Erdboden 42 einsteckbares Fußstück 46 angeschweißt. Dieses umfasst eine dreieckige Grundplatte 48, an der drei Pfeilrippen 50 im Winkeln von 120° sternförmig angeordnet sind und zu einer freien Spitze hin konvergieren. Beim Einstecken in den Erdboden wird das Erdreich zwischen den Flächen 48, 50 komprimiert, so dass ein guter Seitenhalt der Pfosten 16, 16' sichergestellt ist.

Da obere Ende der Pfosten 16, 16' wird durch ein schalenförmiges, nach oben gewölbtes Kopfstück 36 abgeschlossen, an dessen Innenrand die oberen Enden der Stützdrähte 24 angeschweißt sind. Eine Schraube ist zentral in das Kopfstück 36 eingesetzt, so dass der nach oben abstehende Schraubschaft 32 das Anschrauben von Führungs- bzw. Fixierungsmitteln für die Spannseile 18 erlaubt.