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Title:
LOAD-SECURING ELEMENT AND SYSTEM FOR SECURING A LOAD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/156407
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a load-securing element, comprising a base body 1, which includes a coupling section 2 for coupling a stop means A, a support section 17 provided for insertion into an opening 0, and a connecting section 16, which connects the coupling section 2 and the support section 17 to each other and maintains the distance between the same such that a slot-like holder 19 is produced at the base body 1, said holder at the upper side thereof being delimited by the coupling section 2, at the bottom side thereof by the support section 17, and at the back side thereof by the connection section 16 and otherwise being open, and wherein on the side of the connecting section 16 facing away from the holder 19 a counter bearing surface 22 is present, which is used to brace the base body 1 with respect to the edge Ro of the respective opening 0 when the support section 17 is inserted into an opening 0.

Inventors:
MAMIÉ, André (Hinterwacht 17, Freienbach, CH-8807, CH)
Application Number:
EP2009/057842
Publication Date:
December 30, 2009
Filing Date:
June 23, 2009
Export Citation:
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Assignee:
SPANSET INTER AG (Samstagernstraße 45, Wollerau, CH-8832, CH)
MAMIÉ, André (Hinterwacht 17, Freienbach, CH-8807, CH)
International Classes:
B60P3/075; B60P7/08; B60P3/06; B60P7/06
Attorney, Agent or Firm:
SIMONS, Johannes (Cohausz & Florack, Bleichstraße 14, Düsseldorf, 40211, DE)
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Claims:

P A T E N T AN S P R ü C H E

1. Ladungssicherungselement mit einem Grundkorper (1), der einen Kopplungsabschnitt (2) zum Ankoppeln eines Anschlagmittels (A) , einen zum Einfuhren in eine öffnung (0) vorgesehenen Stutzabschnitt (17) und einen Verbindungsabschnitt (16) aufweist, der den Kopplungsabschnitt (2) und den Stutzabschnitt (17) miteinander verbindet und so auf Abstand halt, dass an dem Grundkorper (1) eine schlitzartige Aufnahme (19) gebildet ist, die an ihrer oberen Seite durch den Kopplungsabschnitt (2), an ihrer unteren Seite durch den Stutzabschnitt (17) und an ihrer Ruckseite durch den Verbindungsabschnitt (16) begrenzt und im übrigen offen ist, wobei die Breite (Bs) der Aufnahme (19) einem Vielfachen ihrer Hohe (H) entspricht, wobei im Bereich der der Aufnahme (19) zugeordneten Flache des Kopplungsabschnitts (2) mindestens eine Stutzflache (9) ausgebildet ist, der gegenüberliegend eine Stutzflache (18) des Stutzabschnitts (17) zugeordnet ist, und wobei auf der von der Aufnahme (19) abgewandten Seite des Verbindungsabschnitts (16) eine Gegenlagerflache (22) vorhanden ist, die bei in eine öffnung (O) gestecktem Stutzabschnitt (17) zum Abstutzen des Grundkorpers (1) gegen den Rand (Ro) der jeweiligen öffnung (0) dient, wenn sich der Grundkorper (1) unter Last (F) um eine durch die Aufnahme (19) verlaufende, durch die Berührung der jeweiligen Stutzflache (9,18) des

Stutzabschnitts (17) oder des Kopplungsabschnitts (2) mit dem die jeweilige öffnung (O) umgebenden Randbereich (Tr) sich ergebende Drehachse (X) dreht.

2. Ladungssicherungselement nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Gegenlagerflache (22) weg von dem Kopplungsabschnitt (2) weist.

3. Ladungssicherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Lange (La) der Aufnahme (19) einem Vielfachen ihrer Hohe (H) entspricht .

4. Ladungssicherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die die Ausnehmung (19) begrenzende Flache des Verbindungsabschnitts (16) nach Art einer Kehle ausgebildet ist, bei der mindestens die Eckbereiche

(20,21) an den übergängen zu den Stutzflachen (9,18) von Kopplungs- (2) und Stutzabschnitt (17) ausgerundet sind.

5. Ladungssicherungselement nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Kehlenform der die Ausnehmung (19) begrenzenden Flache des Verbindungsabschnitts (16) in einen

kehlenformig ausgerundeten Bereich der Stutzflache (9) des Kopplungsabschnitts (2) auslauft.

6. Ladungssi cherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s an mindestens einer der Stutzflachen (9) ein elastisches Element (13,14) zum Abfedern der auf die jeweilige Stutzflache (9) lastenden Kräfte (F) angeordnet ist.

7. Ladungssicherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s an dem Kopplungsabschnitt (2) ein Kopplungsglied gelenkig befestigt ist, mit dem das jeweilige Spann- oder Anschlagmittel (A) verkoppelbar ist.

8. Ladungssicherungselement nach Anspruch 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s das Kopplungsglied um eine Drehachse drehbar ist, deren gedachte Verlängerung die Stutzflache des Kopplungsabschnitts durchsticht.

9. Ladungssicherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s auf der von der Aufnahme abgewandten Seite des Grundkorpers (1) ein Sicherungsglied angeordnet ist, das um eine Schwenkachse aus einer an den Grundkorper

angeschwenkten Stellung in eine Sicherungsposition schwenkbar ist, in der es den Grundkorper gegen den Rand der öffnung sichert, in die der Stutzabschnitt des Grundkorpers eingesteckt ist.

10. Ladungssicherungselement nach Anspruch 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s dem Sicherungsglied eine in den Grundkorper eingeformte Aufnahme zugeordnet ist, die so bemessen ist, dass das Sicherungsglied mindestens mit seinen bei vollständig an den Grundkorper angeschwenkter Stellung innerhalb der Umhüllenden des Grundkorpers (1) angeordnet ist.

11. Ladungssicherungselement nach einem der voranstehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s der Kopplungsabschnitt (2) in seiner Breiten- oder Längsrichtung über den Stutzabschnitt (17) hinaussteht.

12. System zur Sicherung einer Ladung auf einer mit Offnungen (O) versehenen Transportbahn (T) , mit einem gemäß einem der voranstehenden Ansprüche ausgebildeten Ladungssicherungselement (S1,S2,S3), einem band- oder seilformigen Anschlagmittel (A) , das im Einsatz mit dem Ladungssicherungselement verkoppelt ist, und einer mit einem Haken zum Einhaken in eine öffnung der Transportbahn versehenen Spanneinrichtung zum Spannen des Anschlagmittels (A) .

13. System nach Anspruch 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s es ein mit einem Haken zum Einhaken in eine öffnung der Transportbahn versehenes Umlenkelement umfasst, das dazu vorgesehen ist, das Anschlagmittel (A) auf seinem Weg von dem Ladungssicherungselement (S1,S2,S3) zur Spanneinrichtung umzulenken.

14. System nach einem der Ansprüche 12 oder 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, d a s s die Spanneinrichtung einen manuell um eine Schwenkachse schwenkbaren Spannhebel umfasst und d a s s ein zwischen dem Haken der Spanneinrichtung und der Schwenkachse des Spannhebels angeordneter Stutzwinkel die Spanneinrichtung derart abstutzt, dass eine gedachte Verlängerung der Schwenkachse des Spannhebels mit der Transportbahn (T) einen spitzen Winkel einschließt .

Description:

Ladungssicherungselemenfc und System zur Sicherung einer Ladung

Die Erfindung betrifft ein Ladungssicherungselement und ein System zur Sicherung einer Ladung, das ein solches Ladungssicherungselement umfasst. Elemente und Systeme dieser Art werden insbesondere beim Transport von Fahrzeugen auf einem Fahrzeugtransporter benotigt.

Typischerweise weisen Transporter für Personenkraftwagen oder andere Landfahrzeuge in der Regel aus Stahlblech bestehende Fahrbahnen auf, auf denen die zu transportierenden Fahrzeuge zum Be- und Entladen verfahren werden können und auf denen die Fahrzeuge wahrend des Transports stehen. Bei Transportern, die mehrere PWKs transportieren können, sind die Fahrbahnen meist als schmale, der Breite der Rader der zu transportierenden Fahrzeuge angepasste Bahnen ausgebildet, wahrend sie sich bei für den Einzeltransport bestimmten Fahrzeugen, wie Abschleppwagen, in der Regel über die gesamte Breite des jeweiligen Transportfahrzeugs erstrecken .

Unabhängig von ihrer Formgebung sind die Transportbahnen von Fahrzeugtransportern üblicherweise mit regelmäßig angeordneten Lochungen versehen, um eine gute Griffigkeit

für die Rader der zu transportierenden Fahrzeuge zu gewahrleisten. Darüber hinaus werden die Offnungen zum Befestigen von Lagesicherungen genutzt, mit denen das jeweilige Fahrzeug wahrend des Transports fixiert wird. Bei diesen Ladungssicherungen handelt es sich um Anschlagmittel, typischerweise Bander oder Ketten, die mit ihrem einen Ende mittels eines konventionellen Hakens in eine der Offnungen der Transportbahn eingehakt und um eines der Rader des jeweiligen Fahrzeugs gelegt werden.

Mit ihrem anderen Ende wird das ]eweilige Anschlagmittel dann mittels einer ebenfalls in eine der Offnungen der Transportbahn eingehakten Spanneinrichtung verspannt. Um einen sicheren Halt der Fahrzeuge wahrend des Transports zu gewahrleisten, sind erhebliche Spannkräfte erforderlich. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Transportbahn bezogen auf die Fahrbahn, auf der das Transportfahrzeug fahrt, schräg angeordnet ist. In diesem Fall muss die Ladungssicherung nicht nur die wahrend der Fahrt auftretenden dynamischen Kräfte, sondern auch noch durch das Eigengewicht des Fahrzeugs bedingte Gewichtskrafte aufnehmen.

Die für einen sicheren Halt benotigten hohen Spannkräfte fuhren an den Fahrbahnoffnungen, an denen die Anschlagmittel der Ladungssicherung gegen die Fahrbahn verspannt sind, zu erheblichen Belastungen der die jeweilige öffnung umgebenden Randbereiche. Diese können so weit gehen, dass sich das Blech der Fahrbahn verformt, bis die Dehngrenze des Stahlwerkstoffs überschritten ist und bleibende Verformungen oder Risse entstehen. Treten derartige Beschädigung an einer der Offnungen der

Fahrbahn auf, so ist diese nicht mehr nutzbar, da sich die Haken der Anschlagmittel und der zum Verspannen benotigten Spanneinrichtungen nicht mehr sicher mit ihnen verhaken lassen. Die durch die beim Verspannen der Anschlagmittel auftretenden Belastungen hervorgerufenen Beschädigungen können so weit gehen, dass die Fahrbahnen insgesamt nicht mehr ausreichend stabil sind und dementsprechend ausgetauscht werden müssen. Em weiteres Problem besteht darin, dass bei einer Verformung des jeweiligen Randbereichs einer öffnung der Transportbahn nicht mehr sichergestellt ist, dass der Haken des Spannmittels sicher gehalten ist. Vielmehr besteht die Gefahr, dass der Haken in Folge der wahrend des Transports auf ihm zusatzlich lastenden dynamischen Kräfte aus der öffnung gleitet, so dass auch das jeweilige Fahrzeug nicht mehr gesichert ist.

Vor diesem Hintergrund bestand die Aufgabe der Erfindung darin, ein einfach handhabbares Ladungssicherungselement zu schaffen, mit dem auf einfache Weise sichergestellt ist, dass auch bei hohen Spannkräften die Gefahr einer Beschädigung der die jeweilige öffnung umgebenden Randbereiche der jeweiligen Transportbahn auf eine Minimum reduziert ist. Ebenso sollte ein kostengünstiges System zur Sicherung einer Ladung vorgeschlagen werden, dass es sicher erlaubt, auch schwere oder unter ungunstigen Bedingungen positionierte Fahrzeuge zuverlässig und bei minimierter Gefahr einer Beschädigung der jeweiligen Fahrbahn zu sichern.

In Bezug auf das Ladungssicherungselement ist diese Aufgabe erfindungsgemaß dadurch gelost worden, dass das

Ladungssicherungselement gemäß Anspruch 1 ausgebildet ist. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Verwendungsmöglichkeiten eines erfindungsgemaßen Ladungssicherungselements sind in den auf Anspruch 1 ruckbezogenen Ansprüchen angegeben.

In Bezug auf das Ladungssicherungssystem ist die voranstehend genannte Aufgabe erfindungsgemaß durch ein gemäß Anspruch 12 ausgebildetes System gelost worden. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Verwendungsmöglichkeiten eines erfindungsgemaßen Ladungssicherungselements sind in den auf Anspruch 12 ruckbezogenen Ansprüchen angegeben.

Ein erfindungsgemaßes Ladungssicherungselement weist einen Grundkorper auf, der einen Kopplungsabschnitt zum Ankoppeln eines Anschlagmittels, einen zum Einfuhren in eine öffnung der jeweiligen Transportbahn vorgesehenen Stutzabschnitt und einen Verbindungsabschnitt aufweist, der den Kopplungsabschnitt und den Stutzabschnitt miteinander verbindet. Gleichzeitig halt der Verbindungsabschnitt den Kopplungsabschnitt und den Stutzabschnitt so auf Abstand, dass an dem Grundkorper eine schlitzartige Aufnahme gebildet ist.

Diese Aufnahme ist dann an ihrer oberen Seite durch den Kopplungsabschnitt, an ihrer unteren Seite durch den Stutzabschnitt und an ihrer Ruckseite durch den Verbindungsabschnitt begrenzt. Im übrigen ist die Aufnahme offen, wobei die Breite der Aufnahme einem Vielfachen ihrer Hohe entspricht. Auf diese Weise kann ein Blech oder ein ähnlich dünnes Element ungehindert in die schlitzförmige Aufnahme eingeführt werden.

Gleichzeitig stellt die Breite der Aufnahme und die damit einhergehende verglichen mit ihrer Hohe große Breite der Aufnahme sicher, dass die von dem

Ladungssicherungselement auf den Randbereich, der die jeweilige öffnung, in die das Ladungssicherungselement mit seinem Stutzabschnitt eingehakt ist, umgibt, ausgeübten Kräfte auf eine vergleichbar große Flache verteilt werden. Auf diese Weise wird eine überlastung des Blechs der Transportbahn sicher vermieden, so dass die Gefahr einer Beschädigung minimiert ist.

Der sichere Halt und die angestrebt großflächige Kräfteverteilung wird auch dadurch unterstutzt, dass bei einem erfindungsgemaßen Ladungssicherungselement im Bereich der der Aufnahme zugeordneten Flache des Kopplungsabschnitts mindestens eine Stutzflache ausgebildet ist, der gegenüberliegend eine Stutzflache des Stutzabschnitts zugeordnet ist. Auf diese Weise kann sich das Ladungssicherungselement abhangig von der Wirkrichtung der jeweils auf ihm lastenden Spannkraft über den Kopplungsabschnitt oder den Stutzabschnitt an der Transportbahn abstutzen.

Schließlich ist dadurch, dass bei einem erfindungsgemaßen Lastsicherungselement auf der von der Aufnahme abgewandten Seite des Verbindungsabschnitts eine Gegenlagerflache vorhanden ist, sichergestellt, dass das Ladungssicherungselement auch unter ungunstigen Bedingungen die ihm zugeordnete Befestigungsoffnung nicht selbsttätig verlasst. Vielmehr dient die Gegenlagerflache bei in eine öffnung gestecktem Stutzabschnitt zum Abstutzen des Grundkorpers gegen den Rand der jeweiligen

öffnung, wenn sich der Grundkorper unter Last um eine durch die Aufnahme verlaufende, durch die Berührung der Stutzflache des Kopplungsabschnitts mit dem die jeweilige öffnung umgebenden Randbereich sich ergebende Drehachse dreht.

Durch seine erfindungsgemaße Gestaltung steht somit ein einfach handhabbares Ladungssicherungselement zur Verfugung, mit dem auf einfache Weise sichergestellt ist, dass auch bei hohen Spannkräften die Gefahr einer Beschädigung der die jeweilige öffnung umgebenden Randbereiche der jeweiligen Transportbahn auf ein Minimum reduziert ist.

Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht dabei darin, dass der Grundkorper eines erfindungsgemaßen Ladungssicherungselements auf einfache Weise hergestellt werden kann. So eignet es sich besonders für eine Herstellung durch Schmieden oder Gießen eines Metallwerkstoffs, insbesondere von Stahl oder Aluminium.

Abhangig von der jeweils vorgesehenen Art der Montage kann die bei einem erfindungsgemaßen Ladungssicherungselement am Verbindungsabschnitt vorhandene Gegenlagerflache so ausgebildet werden, dass die in der vorgesehenen Verwendung in Folge der jeweiligen Belastungsrichtung auftretenden Bewegungen optimal abgefangen werden können. Ist davon auszugehen, dass das Ladungssicherungselement durch die m der Praxis benotigte Spannkraft einem in die jeweils zugeordnete öffnung der Transportbahn hineindrehenden Moment ausgesetzt ist, kann eine dadurch ausgeloste Bewegung

dadurch abgefangen werden, dass die Gegenlagerflache weg von dem Kopplungsabschnitt weist. Bei unter Last befindlichem Ladungssicherungselement stoßt die Gegenlagerflache dann gegen den Rand der zugeordneten öffnung, so dass eine weitere Drehung des Elements sicher verhindert ist. Umgekehrt kann es ebenso zweckmäßig sein, die Gegenlagerflache so anzuordnen, dass sie bei einer durch ein Drehmoment hervorgerufenen Bewegung des Ladungssicherungselements aus der öffnung hinaus ebenfalls gegen den Rand der öffnung stoßt. Optimaler Weise ist daher die Gegenlagerflache daher so angeordnet, dass sie in beide Bewegungsrichtungen durch Anschlagen an den Rand der öffnung jeweils verhindert, dass das Ladungssicherungselement sich unter Last aus der öffnung bewegt .

Ein besonders sicherer Halt des Ladungssicherungselements in der ihm jeweils zugeordneten öffnung kann dadurch sichergestellt werden, dass die Lange der Aufnahme einem Vielfachen ihrer Hohe entspricht. Auf diese Weise weist die Aufnahme die Form eines tiefen Schlitzes von geringer Hohe auf. Bei einem in die Aufnahme eingeführten Blech besteht dann eine große Uberdeckung zwischen dem Stutzabschnitt und dem Kopplungsabschnitt einerseits und dem in der Aufnahme sitzenden Blech andererseits. Diese große Uberdeckung stellt sicher, dass die von dem Ladungssicherungselement auf das Blech übertragenen Kräfte an einer vergleichbar weit vom Rand der jeweiligen öffnung entfernten Stelle eingeleitet werden. Die Gefahr einer Verformung des Blechs ist damit zusatzlich vermindert .

Die Belastungen des Randes der dem

Ladungssicherungselement im Montagezustand zugeordneten öffnung kann zusatzlich dadurch vermindert werden, dass die die Ausnehmung begrenzende Flache des Verbindungsabschnitts nach Art einer Kehle ausgebildet ist, bei der mindestens die Eckbereiche an den übergängen zu den Stutzflachen von Kopplungs- und Stutzabschnitt ausgerundet sind. Eine insbesondere für

Transportfahrbahnen, deren Offnungen zwecks Aussteifung von einem umlaufenden, durch eine Tiefziehoperation erzeugten Kragen umgeben sind, geeignete Ausgestaltung der Erfindung ist dabei dadurch gekennzeichnet, dass die Kehlenform der die Ausnehmung begrenzenden Flache des Verbindungsabschnitts in einen kehlenformig ausgerundeten Bereich der Stutzflache des Kopplungsabschnitts auslauft. Im Fall einer Bewegung des Ladungssicherungselements unter Last nimmt der kehlenformige Bereich des Kopplungsabschnitts den vorstehenden Kragen des Randes der öffnung auf, so dass auch dieser weitestgehend kraftfrei bleibt.

Eine die Handhabung eines erfindungsgemaßen Ladungssicherungselements weiter vereinfachende Ausgestaltung der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass an mindestens einer der Stutzflachen ein elastisches Element zum Abfedern der auf die jeweilige Stutzflache unter Last lastenden Kräfte angeordnet ist. Dieses beispielsweise als elastisches Kunststoffpolster ausgebildete elastische Element erlaubt eine besonders einfache Positionierung des Ladungssicherungselements und stellt bei Kontakt mit der Transportbahn aufgrund des in seinem Bereich erhöhten Reibungskoeffizienten sicher,

dass das Element seine Position wahrend des Anlegens des jeweiligen Anschlagmittels beibehalt.

Die Vielseitigkeit eines erfindungsgemaßen Ladungssicherungselements kann zusatzlich dadurch befestigt werden, dass an dem Kopplungsabschnitt ein Kopplungsglied gelenkig befestigt ist, mit dem das jeweilige Spann- oder Anschlagmittel verkoppelbar ist. Die auf diese Weise erreichte gelenkige Ankopplung des Anschlagmittels erweist sich insbesondere dann als zweckmäßig, wenn das Anschlagmittel zum Befestigen der jeweiligen Last in einer von der Langsausrichtung der Transportbahn abweichenden Richtung gefuhrt werden muss. Als für diesen Anwendungsfall besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, wenn das Kopplungsglied um eine Drehachse drehbar ist, deren gedachte Verlängerung die Stutzflache des Kopplungsabschnitts durchsticht. Typischerweise ist dabei die Drehachse im Wesentlichen so ausgerichtet, dass sie in Montagestellung senkrecht zur Transportbahn steht.

Eine weitere Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Losen des Ladungssicherungselements aus der ihm zugeordneten öffnung kann dadurch erreicht werden, dass auf der von der Aufnahme abgewandten Seite des Grundkorpers ein Sicherungsglied angeordnet ist, das um eine Schwenkachse aus einer an den Grundkorper angeschwenkten Stellung in eine Sicherungsposition schwenkbar ist, in der es mindestens mit einem Riegelabschnitt über den Grundkorper hinaussteht, so das Sicherungselement den Grundkorper gegen den Rand der zugeordneten öffnung sichert. Das betreffende Sicherungsglied kann beispielsweise als manuell betatigbarer Hebel ausgeführt sein, der einen

Vorsprung tragt, der bei von dem Grundkorper abgeschwenkter Stellung unter den die jeweilige öffnung umgebenden Rand greift. Um dabei sicherzustellen, dass das Sicherungselement das Einfuhren des Ladungssicherungselements in die zugeordnete öffnung nicht behindert, kann dem Sicherungsglied eine in den Grundkorper eingeformte Aufnahme zugeordnet sein, die so bemessen ist, dass das Sicherungsglied bei vollständig an den Grundkorper angeschwenkter Stellung innerhalb der Umhüllenden des Grundkorpers angeordnet ist.

Eine besonders stabile Positionierung des Ladungssicherungselements ergibt sich dann, wenn der Kopplungsabschnitt in seiner Breiten- oder Längsrichtung über den Stutzabschnitt hinaussteht. Dabei ist der Kopplungsabschnitt bevorzugt so bemessen, dass er die dem Ladungssicherungselement jeweils zugeordnete öffnung vollständig abdeckt, insbesondere über die sie umgebenden Rander übersteht. Auf diese Weise ist eine optimale Verteilung der auf dem Sicherungselement im Einsatz lastenden Kräfte bei gleichzeitig optimalem Sitz gewahrleistet .

Den voranstehenden Erläuterungen entsprechend umfasst ein erfindungsgemaßes System zur Sicherung einer Ladung auf einer mit Offnungen versehenen Transportbahn ein erfindungsgemaß ausgestaltetes Ladungssicherungselement, ein band- oder seilformiges Anschlagmittel, das im Einsatz mit dem Ladungssicherungselement verkoppelt ist, und ein mit einem Haken zum Einhaken in eine öffnung der Transportbahn versehenen Spanneinrichtung zum Spannen des Anschlagmittels. Der Haken der Spanneinrichtung ist dabei

selbstverständlich bevorzugt ebenfalls so ausgelegt, dass seine zur Anlage an den die zugeordnete öffnung umgebenden Randbereich kommende Hakenflache großflächig übertragt, um eine übermäßige Belastung des betreffenden Randbereichs zu vermeiden.

Um einen besonders sicheren Halt des Anschlagmittels auch an ungunstig geformten Gegenstanden, wie beispielsweise an der Umfangsflache eines Fahrzeugrades zu gewahrleisten, kann das erfindungsgemaße Ladungssicherungssystem zusatzlich ein mit einem Haken zum Einhaken in eine öffnung der Transportbahn versehenes Umlenkelement umfassen, das dazu vorgesehen ist, das Anschlagmittel auf seinem Weg von dem

Ladungssicherungselement zur Spanneinrichtung umzulenken. Das Umlenkelement kann somit dazu genutzt, das Anschlagmittel so zu fuhren, dass es über einen optimal langen Weg über den jeweils lagezusichernden Gegenstand gefuhrt ist.

Um auch dann, wenn die Lagesicherung an einem schwer zuganglichen Ort vorgenommen werden muss und die Spanneinrichtung einen manuell um eine Schwenkachse schwenkbaren Spannhebel aufweist, eine einfache Handhabbarkeit der Spanneinrichtung zu gewahrleisten, kann ein zwischen dem Haken der Spanneinrichtung und der Schwenkachse des Spannhebels angeordneter Stutzwinkel vorgesehen sein, der die Spanneinrichtung derart abstutzt, dass eine gedachte Verlängerung der Schwenkachse des Spannhebels mit der Transportbahn einen spitzen Winkel einschließt. Der entsprechend schräg

ausgerichtete Spannhebel ist dann leichter aus seitlicher Richtung erreich- und handhabbar.

Letzteres erweist sich insbesondere dann als vorteilhaft, wenn das erfindungsgemaße System zum Sichern der Lage eines Kraftfahrzeugs auf einer Transportfahrbahn eines Fahrzeugtransporters genutzt wird. Gerade bei diesem Anwendungsfall, für den sich sowohl das erfindungsgemaße Ladungssicherungselement als auch das erfindungsgemaße System besonders eignen, ergibt sich häufig die Situation, dass die Spanneinrichtung unter dem Fahrzeug angeordnet werden muss.

Selbstverständlich kann das erfindungsgemaße System auch ein an sich bekanntes Vorspanngerat umfassen, mit dem sich eine vorgegebene Spannkraft exakt einstellen bzw. ablesen lasst, welche Spannkraft in dem jeweiligen Anschlagmittel herrscht .

Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer ein Ausfuhrungsbeispiel darstellenden Zeichnung naher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine erste Ausfuhrung eines

Ladungssicherungselements in Montagestellung in einer langsgeschnittenen Ansicht;

Fig. 2 das Ladungssicherungselement gemäß Fig. 1 in einer perspektivischen Ansicht von vorne oben;

Fig. 3 den Grundkorper des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ladungssicherungselements in einer perspektivischen Ansicht von vorne unten;

Fig. 4 den Grundkorper des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ladungssicherungselements in einer perspektivischen Ansicht von hinten oben;

Fig. 5 eine zweite Ausfuhrung eines

Ladungssicherungselements in einer ersten Montagestellung in einer perspektivischen Ansicht von vorne oben;

Fig. 6 das in Fig. 5 gezeigte Ladungssicherungselement in einer zweiten Montagestellung in einer der Fig. 5 entsprechenden Ansicht;

Fig. 7 eine dritte Ausfuhrung eines

Ladungssicherungselements wahrend der Montagestellung in einer langsgeschnittenen Ansicht;

Fig. 8 die in Fig. 7 dargestellte Ausfuhrung des

Ladungssicherungselements in Montagestellung in einer der Fig. 7 entsprechenden Ansicht;

Fig. 9 ein System zur Ladungssicherung eines

Kraftfahrzeugs auf einer Transportbahn eines Transportfahrzeugs in perspektivischer Ansicht;

Fig. 10 eine in dem System gemäß Fig. 9 eingesetzte Spanneinrichtung in einer perspektivischen Ansicht;

Fig. 11,12 eine weitere Ausfuhrung eines

Ladungssicherungselements in zwei perspektivischen Ansichten.

Das in den Figuren 1 und 2 gezeigte Lagesicherungselement Sl weist einen Grundkorper 1 auf, der in den Figuren 3 und 4 für sich alleine dargestellt ist.

Der Grundkorper 1 weist dabei einen in frontaler Ansicht von vorne U-formigen Kopplungsabschnitt 2 auf, dessen Schenkel 3,4 nach oben von ihm abstehen und jeweils eine Durchgangsoffnung 5,6 aufweisen. Durch die Durchgangsoffnungen 5,6 ist eine sich über die Breite Bk des Kopplungsabschnitts 2 erstreckende Befestigungsachse 7 gesteckt, um die die Endschlaufe 8 eines hier weiter nicht sichtbaren Anschlagmittels gelegt ist. Bei dem betreffenden Anschlagmittel handelt es sich hier um ein breites Band, dessen Endschlaufe 8 in an sich bekannter Weise durch Umlegen und Vernahen des dem Ladungssicherungselement Sl zugeordneten Endes des Anschlagmittels gebildet ist.

Auf seiner von der Befestigungsachse 7 abgewandten Unterseite weist der Kopplungsabschnitt 2 eine im Wesentlichen ebene Stutzflache 9 auf, die an die freie Vorderkante 10 des Kopplungsabschnitts 2 angrenzt. Im Bereich der Stutzflache 9 sind in den Kopplungsabschnitt 2 zwei Durchgangsoffnungen 11,12 eingeformt, von denen jeweils eines benachbart zu den Schenkeln 3,4 angeordnet ist. In Richtung der Oberseite des Kopplungsabschnitts 2 verjungen sich die Durchgangsoffnungen 11,12 derart, dass sie beim Austritt auf die Oberseite des

Kopplungsabschnitts 2 einen deutlich kleineren Durchmesser aufweisen als im Bereich der Stutzflache 9.

In den Durchgangsoffnungen 11,12 sitzt jeweils ein aus einem elastischen Kunststoff gefertigtes Federelement 13,14, das an seinem der Oberseite des

Kopplungsabschnitts 2 zugeordneten Ende einen Fortsatz 15 tragt. Dieser wird bei der Montage durch die jeweilige Durchgangsoffnung 11,12 gezogen, bis der Rand der im Bereich der Oberseite des Kopplungsabschnitt 2 engen öffnung 11,12 in eine hier nicht sichtbare umlaufende Nut einrastet, die zwischen dem Fortsatz 15 und dem Hauptabschnitt des jeweiligen elastischen Elements 13,14 ausgebildet ist. Die Federelemente 13,14 sind so in an sich bekannter Weise formschlussig in den Durchgangsoffnungen 11,12 gehalten, ohne dass es dazu zusatzlicher Mittel bedarf. Ihr Hauptabschnitt füllt dabei die Durchgangsoffnungen 11,12 aus und steht über die Stutzflache 9 des Kopplungsabschnitts 2 hinaus. Auf diese Weise federn die elastischen Elemente 13,14 bei Aufsetzen auf die zugeordnete Oberseite To der jeweiligen Transportbahn T Stoße ab und halten aufgrund einer erhöhten Reibung das Ladungssicherungselement Sl wahrend des Anlegens des Anschlagmittels in seiner Position.

Auf seiner von der freien Vorderkante 10 abgewandten Ruckseite R ist an den Kopplungsabschnitt 2 ein Verbindungsabschnitt 16 angeschlossen, der nach unten von dem Kopplungsabschnitt 2 wegweisend ausgerichtet ist. Der Verbindungsabschnitt 16 tragt einen Stutzabschnitt 17, der sich im Wesentlichen parallel und mit Abstand zu dem Kopplungsabschnitt 2 in Richtung von dessen freien

Vorderkante 10 erstreckt. Dabei weist der der Stutzabschnitt 17 auf seiner dem Kopplungsabschnitt 2 zugeordneten Oberseite eine Stutzflache 18 auf, die im Wesentlichen parallel zur Stutzflache 9 des Kopplungsabschnitts 2 ausgerichtet ist.

Auf diese Weise begrenzen der Stutzabschnitt 17 und der Kopplungsabschnitt 2 eine zwischen ihnen liegende, schlitzförmige Aufnahme 19 an ihrer Unter- bzw. Oberseite. An ihrer Ruckseite ist die Aufnahme 19 durch den Verbindungsabschnitt 16 begrenzt. Alle übrigen Seiten der Aufnahme 19 sind offen. Auf diese Weise kann das Stahlblechmaterial, aus dem die Fuhrungsbahn T geformt ist, in die Aufnahme 19 eingeführt werden, ohne dass es an den Verbindungsabschnitt 16 stoßt.

Die Stutzflache 18 geht in einem kehlenformig ausgeformten übergang 20 in die der Aufnahme 19 zugeordnete Wandflache des Verbindungsabschnitts 16 über. Genauso geht die betreffende Wandflache des Verbindungsabschnitts 16 in einem kehlenartig ausgerundeten übergang 21 in die Stutzflache 9 des Kupplungsabschnitts 2 über.

Auf der Ruckseite R ist der Verbindungsabschnitt 16 so abgerundet geformt, dass er an dieser Seite in Seitenansicht (Fig. 1) gesehen ausgehend vom Kopplungsabschnitt 2 m einem Bogen in den Stutzabschnitt 17 auslauft. Der Verbindungsabschnitt 16 weist auf diese Weise im Anschluss an den Kopplungsabschnitt 2 seine größte Dicke D auf, die in Richtung des Stutzabschnittes 17 kontinuierlich abnimmt. Die größte Dicke D des

Verbindungsabschnitts 16 am übergang zum Kopplungsabschnitt 2 ist dabei so bemessen, dass sie um ein geringes übermaß großer ist als die in Längsrichtung L der Transportbahn T gemessene Weite der zugeordneten öffnung 0 der Transportbahn T. Auf diese Weise ist auf der Ruckseite R des Verbindungsabschnitts 16 angrenzend an die rückseitige Flache des Kopplungsabschnitts 2 eine Gegenlagerflache 22 gebildet, die gegen den die öffnung O der Transportbahn T umgebenden Rand Ro stoßt, wenn das Ladungssicherungselement Sl aufgrund von im Einsatz in Richtung der Ruckseite R weisenden Kräften F in die öffnung 0 um eine Drehachse X hineindreht, deren Lage in der Aufnahme 19 durch den Kontakt zwischen der Stutzflache 18 des Stutzabschnitts 17 und der ihr zugeordneten Unterseite Tu der Transportbahn T bestimmt ist.

Zur Aussteifung und Gewichtsminimierung sind ausgehend von der Ruckseite R in den Verbindungsabschnitt 16 Vertiefungen 23 eingeformt, die seitlich durch jeweils eine Rippe 24 begrenzt werden und im Bereich des rückwärtigen Endes des Stutzabschnitts 17 auslaufen.

Der Stutzabschnitt 17 steht zungenartig vom Verbindungsabschnitt 16 in Richtung der freien Vorderkante 10 des Grundkorpers ab und ist dabei im Wesentlichen parallel zum Kopplungsabschnitt 2 ausgerichtet. Seine in Längsrichtung L gemessene Lange Ls ist dabei kurzer als die Lange Lk des Kopplungsabschnitts 2. Die Breite Bs des Stutzabschnitts 17 ist so an die Breite der zugeordneten öffnung 0 der Transportbahn T angepasst, dass der Stutzabschnitt 17 mit geringem Spiel

in die öffnung O eingeführt werden kann. Die Breite Bk des Kopplungsabschnitts 2 ist dagegen so groß, dass der Kopplungsabschnitt 2 seitlich über die öffnung O hinaussteht und bei entsprechend ausgerichteter Belastung F großflächig auf dem die öffnung O der Transportbahn T umgebenden Randbereich abgestutzt ist (Fig. 2) .

Die durch den Abstand der Stutzflache 18 des Stutzabschnitts 17 von der Stutzflache 9 des Kopplungsabschnitts 2 bestimmte Hohe H der Aufnahme 19 ist so bemessen, dass das Blech der Transportbahn T mit dem die öffnung O umgebenden, in Richtung der Oberseite To der Transportbahn T kragenartig ausgewolbten Rand Ro mit Spiel in die Aufnahme 19 eingeschoben werden kann. Dabei betragt die in Längsrichtung L gemessene Lange La der Aufnahme 19 ein Vielfaches der Hohe H, so dass sich bei fertig montiertem Ladungssicherungselement Sl der Kopplungsabschnitt 2 und der Stutzabschnitt 17 einerseits und der die öffnung 0 umgebende Randbereich Tr der Transportbahn T um eine so große Strecke überdecken, dass die von dem Ladungssicherungselement Sl aufgenommenen Kräfte mit ausreichend großem Abstand zum Rand Ro in das Blech der Transportbahn T eingeleitet werden.

Das in den Figuren 5,6 gezeigte Ladungssicherungselement S2 weist einen Grundkorper 25 auf, der sich von dem Grundkorper 1 nur dadurch unterscheidet, dass sein Kopplungsabschnitt 26 keine Schenkel tragt, sondern dass auf dem Kopplungsabschnitt 26 ein mit dem jeweiligen Anschlagmittel A verkoppeltes Kopplungsglied 27 um eine Drehachse Y verdrehbar positioniert ist. Das Kopplungsglied 27 ist dabei U-formig mit einem

Basisabschnitt 28 und seitlich an den Grundabschnitt 28 angeformten Schenkel 29,30 ausgebildet, in die jeweils eine öffnung eingeformt ist. Durch die Offnungen der Schenkel 29,30 ist eine Befestigungsachse 31 gesteckt. Die Befestigungsachse 31 ist dabei wiederum durch die Endschlaufe 8 des Anschlagmittels A gefuhrt.

In den Basisabschnitt 28 des Kopplungsgliedes 27 ist eine hier nicht sichtbare öffnung eingeformt. Eine durch diese öffnung geführte und in eine entsprechende Gewindeoffnung des Kopplungsabschnitts 26 eingeschraubte Schraube 32 bildet das Drehlager, um welches das Kopplungsglied 27 drehbar gelagert ist. Die Drehachse Y dieses Drehlagers ist dabei so ausgerichtet, dass ihre gedachte Verlängerung im Wesentlichen lotgerecht die Stutzflache des Kopplungsabschnitts 26 durchsticht.

Auch das in den Figuren 7,8 dargestellte

Ladungssicherungselement S3 weist einen dem Grundkorper 1 entsprechenden Grundkorper 33 auf. Anders als beim Grundkorper 1 tragt der Kopplungsabschnitt 34 des Grundkorpers 33 jedoch ebenfalls keine Schenkel. Stattdessen ist auf der Oberseite des Kopplungsabschnitts 34 ein sich über dessen Breite erstreckender Vorsprung 35 ausgeformt. Dieser Vorsprung 35 greift formschlussig in eine Nut, die auf der zugeordneten Unterseite eines Kopplungsglieds 36 ausgebildet ist. Auf diese Weise ist die Position des Kopplungsgliedes 36 relativ zum Grundkorper 33 festgelegt. Mittels einer in den Grundkorper 33 eingeschraubten Schraube 37 ist das Kopplungsglied 36 zusatzlich fest mit dem Grundkorper 33 verbunden .

Im Bereich der in die Ruckseite des Verbindungsabschnitts 38 des Grundkorpers 33 eingeformten Vertiefungen 39 sitzt jeweils ein nach Art eines Hebels ausgebildetes Sicherungselement 40, das um eine quer zur Längsrichtung L des Kopplungsgliedes 36 ausgerichtete Achse 41 verschwenkbar ist. Das Sicherungselement 40 weist dabei einen nach oben weisenden Hebelabschnitt 42 und einen an den Hebelabschnitt 42 angeformten Riegelabschnitt 43 auf, der von dem Grundkorper 33 wegweisend ausgerichtet ist. Dabei sind die Form des Riegelabschnitts 43 und seine Ausrichtung so gewählt, dass der Riegelabschnitt 43 bei an den Grundkorper 33 angeschwenkten Sicherungselement 40 vollständig in der ihm jeweils zugeordneten Vertiefung 39 aufgenommen ist. Der Riegelabschnitt 43 des Sicherungselements 40 steht in dieser Position nicht aus der Umhüllenden des Grundkorpers 33 hinaus, so dass der Stutzabschnitt 44 und der Verbindungsabschnitt 45 des Grundkorpers 33 ungehindert in die zugeordnete öffnung O eingeführt werden kann (Fig. 7) .

Sobald die Montageposition erreicht ist (Fig. 8), werden die Sicherungselemente 40 vom Grundkorper 33 weggeschwenkt, so dass ihr Riegelabschnitt 43 unter die Unterseite Tu der Transportbahn T greift. Auf diese Weise sichert das Sicherungselement 40 das Ladungssicherungselement S3 auch unter ungunstigen Belastungen gegen ein unbeabsichtigtes Herausfallen aus der öffnung O.

Das in Fig. 9 gezeigte System zum Sichern eines PKWs auf der Transportbahn T umfasst eines der voranstehend erläuterten Ladungssicherungselemente Sl, S2 oder S3 (hier

angedeutet ein Ladungssicherungselement S2), ein Umlenkelement 50 und eine Spanneinrichtung 51.

Wahrend das Ladungssicherungselement S2 auf der einen Seite eines Rades E des hier weiter nicht dargestellten, zu sichernden PKWs in eine der Offnungen O der Transportbahn T eingehakt ist, ist das Umlenkelement 50 in Längsrichtung L gesehen auf der anderen Seite des Rades E mittels eines die auftretende Belastung großflächig auf die Unterseite Tu der Transportbahn T verteilenden Hakens in eine andere öffnung O eingehakt.

Die Spanneinrichtung 51 ist nach Art einer konventionellen manuell betatigbaren Spannratsche ausgebildet und umfasst einen Spannhebel 53, der um eine Schwenkachse 54 schwenkbar ist. Dabei ist die Spanneinrichtung 51 mittels zweier Haken in zwei in Längsrichtung L gesehen noch weiter als das Umlenkelement 50 von dem Rad E entfernte Offnungen O der Transportbahn T eingehakt.

Die betreffenden Haken sind an einem Winkelstuck 52 befestigt. Dieses stutzt die Spanneinrichtung 51 so ab, dass ihre quer zur Längsrichtung L ausgerichtete Schwenkachse 54 und mit ihr der Spannhebel 53 mit der Transportbahn T einen spitzen Winkel einschließen. Auf diese Weise kann der Spannhebel 53 zum Betatigen der Spanneinrichtung 51 in eine seitlich der Transportbahn T und nach oben weisende Richtung bewegt werden. Dies erlaubt es, die Spanneinrichtung 51 auch dann noch problemlos zu betätigen, wenn über ihr die Karosserie des zu sichernden PKW ' s steht.

Mit dem Ladungssicherungselement S2 ist in der voranstehend bereits beschriebenen Weise das Anschlagmittel A mit seiner Endschlaufe 8 verkoppelt. Von dem Ladungssicherungselement S2 ist das Anschlagmittel A über den Umfang eines der Rader E des hier weiter nicht dargestellten PKWs gefuhrt, bis es am Umlenkelement 50 in Richtung der Spanneinrichtung 51 umgelenkt wird. Durch Betatigen der Spanneinrichtung 51 kann das Anschlagmittel A gespannt werden, bis eine für die Lagesicherung ausreichende Spannkraft erzeugt ist.

Anhand des in den Figuren 11 und 12 dargestellten Ladungssicherungselements S4 ist die prinzipielle Gestaltung eines erfindungsgemaßen Elements noch einmal erläutert, wie sie bereits in den prioritatsbegrundenden deutschen Patentanmeldungen 10 2008 029 403.9 und 10 2008 036 854.7 dargestellt ist, deren Inhalt vollständig in die vorliegende Patentanmeldung einbezogen ist.

Bei dem Ladungssicherungselement S4 können beispielsweise die Flachen 61 sowie 62 genutzt werden, um das Ladungssicherungselement S4 mit dem Anschlagmittel A zu verbinden. Dabei wird die wird jeweilige Last F typischerweise in einem frei wahlbarem Bereich von 90° in dem von den hier dargestellten Pfeilen Pl, P2 aufgespannten Bereich in die Flache 61 eingeleitet, wahrend die in Flache 5 im Bedarfsfall zusatzlich zur Lasteinleitung in Richtung Rl genutzt werden kann. Eine für die Praxis typische Ausrichtung der Krafteinleitung ist in Fig. 11 durch den Pfeil P3 angedeutet.

Gegen ein Einsinken des Ladungssicherungselement S4 in Richtung R2 in die jeweils zugeordnete öffnung O hinein wirkt eine erste Gegenlagerflache 63a, mit der sich das Ladungssicherungselement S4 auf dem die öffnung O umgebenden Randbereich abstutzt.

Einem Verrutschen des Ladungssicherungselements S4 in Richtung Rl wird durch eine zweite Gegenlagerflache 63b entgegengewirkt, mit der sich das

Ladungssicherungselement S4 bei entsprechender Belastung gegen den Rand der öffnung O abstutzt. Hierdurch lasst sich gewahrleisten, dass die Stutzflache 64 des Stutzabschnitts 65 des Ladungssicherungselements S4 stets vollflachig an der zugeordneten Unterseite Tu der Transportbahn T anliegt.

Die die Aufnahme 66 des Ladungssicherungselements S4 an ihrer Ruckseite begrenzende Flache 67 des

Verbindungsabschnitts 68 des Ladungssicherungselements S4 verhindert in Montagestellung ein Verrutschen in Richtung R3.

Das Maß Ml (Breite des Stutzabschnitts 65) ist mindestens so ausgelegt, dass es in Verbindung mit dem Maß M2 (Lange des Kopplungsabschnitts 69 des Ladungssicherungselements S4) eine größtmögliche Anlageflache bietet.

Das Maß M3 (Lange des Uberstands des Kopplungsabschnitts 69 über der Aufnahme 66) ist maximal so beschaffen, dass sich das Lastaufnahmeelement S4 leichtgangig montieren lasst .

Die Maße M4 (Lange des Stutzabschnitts 65) sowie M5 (Hohe des abgerundeten bzw. abgeschrägten rückwärtigen Bereichs des Verbindungsabschnitts 68) sind so beschaffen, dass sich das Lastaufnahmeelement S4 leicht montieren lasst.

Das Maß M6 (Hohe der Gegenlagerflache 63b) ist mindestens so beschaffen, dass sich der das Lastaufnahmeelement S4 in Richtung Rl größtmöglich mit der Gegenlagerflache 63b an die üblicherweise als Langloch ausgelegte zugeordnete öffnung O der Transportfahrbahn T anlegt.

Das Maß M3 ist hier in Verbindung mit dem Maß M7 (Lange der Aufnahme 66) so ausgelegt, dass sich das Ladungssicherungselement S4 leichtgangig montieren lasst, und sich ein sicherer Halt in Richtung R3 sowie in Richtung Rl ergibt .

Das Maß M8 (Hohe des Stutzabschnitts 65) ist so ausgeführt, dass es die auf ihm im praktischen Einsatz lastende Last ohne plastische Verformung aufnehmen kann. Gleiches gilt für das Maß M9 (Hohe des rückwärtigen Fortsatzes des Kopplungsabschnitts 69) und das Maß MIO (Dicke des überstands des Kopplungsabschnitts (69) über der Aufnahme 66) .

Das Maß MIl (Lange des rückseitigen Uberstands des Kopplungsabschnitts 69) wird so ausgeführt, dass sich das Ladungssicherungselement S4 mit seiner Gegenlagerflache 63a sicher auf dem jeweiligen Randbereich der zugeordneten öffnung O abstutzen kann.

Das Maß M12 (Hohe der Aufnahme 66) wird so ausgeführt, dass sich das Ladungssicherungselement S4 leichtgangig in der zugeordneten öffnung O der Transportbahn T montieren lasst .