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Patent Searching and Data


Title:
LOADING OR DISCHARGING DEVICE FOR A SHIP
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1992/012084
Kind Code:
A1
Abstract:
The proposal is for a ship loading or discharging device (1) with a region essentially extending vertically and movable on a boom (21) which cooperates at its lower end with a substantially horizontally extending region (3) and a chain (5)-driven bucket elevator (4) guided in the vertical (2) and horizontal (3) region. For the purpose of raising the horizontal region (3) in relation to the vertical region (2) with the simultaneous compensation of the changing chain lengths, there are lifting devices in the vertical region (8) whereby the changes in the chain lengths are offset by compensatory devices in the horizontal region (12). Hydraulic cylinders (8, 12) are used as lifting and compensatory devices.

Inventors:
Friedrich, Hans-j�rgen (K�nigsberger Str. 56, Saarbr�cken, D-6600, DE)
Application Number:
PCT/EP1992/000060
Publication Date:
July 23, 1992
Filing Date:
January 14, 1992
Export Citation:
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Assignee:
O&K ORENSTEIN & KOPPEL AG (Staakener Str. 53-63, Berlin 20, D-1000, DE)
Friedrich, Hans-j�rgen (K�nigsberger Str. 56, Saarbr�cken, D-6600, DE)
International Classes:
B65G67/60; (IPC1-7): B65G67/60
Foreign References:
EP0236845A1
EP0401406A1
DE161876C
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 8, no. 170 (M-315)(1607) 7. August 1984
See also references of EP 0523209A1
Attorney, Agent or Firm:
O&K ORENSTEIN & KOPPEL AG (Patentabteilung, Karl-Funke-Str. 30, Dortmund 1, D-4600, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Schiffsbe oder entlader mit einem an einem Ausleger verlagerbaren, im wesentlichen vertikal sich erstreckenden Bereich, der an seinem unteren Ende mit einem im wesentlichen horizontal sich erstreckenden Bereich zusammenwirkt, sowie einem mittels Ketten angetriebenen, im vertikalen und horizontalen Bereich über Rollen geführten Becher¬ werk, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Bereich (3) gegen¬ über dem vertikalen Bereich (2) in Abhängigkeit von vertikalen Schiffsbewegungen bei gleichzeitigem Ausgleich der sich ändernden Kettenlängen verlagerbar ist.
2. Schiffsbe oder entlader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der horizontale Bereich (3) im wesentlichen in vertikaler Rich¬ tung parallel zum Schiffsrumpf heb und senkbar ist.
3. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß der Vorgang des Anhebens bzw. des Absenkens durch mindestens einen Hydraulikzylinder (8) herbeiführbar ist.
4. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeich¬ net durch mindestens einen an einer Stütze (9) des vertikalen Berei¬ ches (2) verlagerten Hydraulikzylinder (8), dessen freies Ende an einem entsprechenden Widerlager (10) des horizontalen Bereiches (3) angelenkt ist.
5. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß dem Hydraulikzylinder (8) indestnes ein Schiebela¬ ger (20) zugeordnet ist, das zur Führung einer zugehörigen Stange (21) dient.
6. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß zum Längenausgleich der Ketten (5) im Horizontalbe¬ reich (3) mindestens ein Hydraulikzylinder (12) vorgesehen ist.
7. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeich¬ net durch mindestens eine dem Hydraulikzylinder (12) gegenüberliegen¬ de Gleitführung (15) mit zugehörigem Lager (16). ERSATZBLATT .
8. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß sich der im wesentlichen horizontal angeordnete Hydraulikzylinder (12) zwischen einer Stütze (13) des Horizontalbe¬ reiches (3) und Anlenkpunkten an dem bzw. den Kettenrädern (7) er¬ streckt.
9. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß die Rollen (6) des Becherwerkes (4) in einer Ket¬ tenführung (14) abrollen, die aus einem äußeren (17) sowie einem inneren Profil (18) gebildet ist, wobei die Rollen (6) im Bereich des inneren Profiles (18) vorgesehen sind.
10. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch ge¬ kennzeichnet, daß das innere Profil (18) gegenüber dem äußeren Pro¬ fil (17) in dessen Längsrichtung relativ verschiebbar ist.
11. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (17,18) einen Uförmigen Querschnitt aufweisen, wobei zwischen den beiden Profilen (17,18) ein. Führungs¬ riegel (19) vorgesehen ist.
12. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ansprechen des bzw. der im vertikalen Be¬ reich (2) angeordneten Hydraulikzylinder (8) simultan ein Ansprechen des bzw. der im horizontalen Bereich (3) vorgesehenen Hydraulikzylin¬ der (12) erfolgt.
13. Schiffsbe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß im vertikalen und/oder im horizontalen Bereich (3) eine Einrichtung zur Überwachung und zum Ausgleich von Verkantun¬ gen beim Heben bzw. Senken des Horizontalbereiches (3) vorgesehen ist.
14. Schiffsoe oder entlader nach den Ansprüchen 1 bis 14, gekennzeich¬ net durch einen Abstands und/oder Druckmelder im Horizontal (3) und/oder Vertikalbereich (2) des Schiffsbe oder entladers (1).
Description:
Schiffsbe- oder -entlader

Die Erfindung betrifft einen Schiffsbe- oder -entlader mit einem an einem Ausleger verlagerbaren, im wesentlichen vertikal sich erstrecken¬ den Bereich, der an seinem unteren Ende mit einem im wesentlichen horizontal sich erstreckenden Bereich zusammenwirkt , sowie einem mittels Ketten angetriebenen im vertikalen und horizontalen Bereich über Rollen geführten Becherwerk.

Durch die DE-OS 3029863 ist ein fahrbarer Schiffsentlader zur konti¬ nuierlichen Entnahme von Schüttgut mittels eines an einem vertikalen Träger als Becherwerk ausgebildeten Endlos-Steilförderers bekannt. Der vertikale Träger ist an seinem unteren Ende mit einem im wesentlichen waagerechten Aufnahmearm starr verbunden und L-förmig ausgebildet. Um den vertikalen Träger sowie den Aufnahmearm ist eine Becherkette so geführt, daß eine durchgehende übergabefreie Förderung des Schüttgutes vom Bereich des waagerechten Aufnahmearmes über den Bereich des verti¬ kalen Trägers zu einem in der Verlängerung dieses radial ausgebildeten oberen Abwurfendes und von diesem zu einem das obere Ende umschließen¬ den, konzentrisch gelagerten, horizontal angeordneten Drehteller bzw. Ringförderer vorgesehen ist.

Der aus einem Vertikal- sowie aus einem Horizontalbereich gebildete Steilförderer ist im Bereich seines oberen Endes am freien Ende eines Auslegers verlagert. In Abhängigkeit von der zu entspeichernden Schüttgutmenge fällt dieser Steilförderer vom Gewicht her sehr hoch aus, wodurch auf der anderen Seite des Auslegers verhältnismäßig hohe Gegengewichte vorgesehen werden müssen. Diese Geräte lassen sich bei Schiffen mit wenig Wellenbewegung im Hafen verhältnismäßig problemlos einsetzen und sind auch für hohe Schüttgutausträge geeignet. Sind jedoch Wasserverhältnisse vorgegeben, die zu einem Heben und Senken des Schiffskörpers in vorgegebenen Intervallen oder aber stoßweise führen, bestehen Schwierigkeiten, den Steilförderer diesen Bewegungen anzupassen. Es bietet sich zwar an, das Gegengewicht weiter zu erhö¬ hen, wobei jedoch auch eine Verteuerung der Steuerung miteinkalkuliert werden muß, die nicht unbedingt in der Lage ist, den verhältnismäßig schweren Steilförderer den schnellen Schwankungen der Schiffsbewegun¬ gen anzupassen. Demzufolge besteht hier nach wie vor die Gefahr, daß es zu Kollisionen zwischen dem Steilförderer und dem Schiff kommen

kann, die u.U. zu Beschädigungen an dem einen oder dem anderen oder aber an beiden führen können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den gattungsgemäßeπ Schiffsbe- oder -entlader dahingehend weiterzubilden, daß er in der Lage ist, Schiffsbewegungen in vertikaler Richtung problemlos folgen zu können, ohne daß eine Erhöhung des Gegengewichtes vonnöten ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der horizontale Bereich gegenüber dem vertikalen Bereich in Abhängigkeit von vertika¬ len Schiffsbewegungen bei gleichzeitigem Ausgleich der sich ändernden Kettenlängen verlagerbar ist.

Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind den Unter¬ ansprüchen zu entnehmen.

Durch diese Maßnahmen wird sichergestellt, daß nur ein Teil des eigent¬ lichen Steilförderergewichtes im wesentlichen parallel zum Schiff bzw. zum Schiffsrumpf angehoben werden muß, wodurch größere Gegengewichte und komplizierte Steuerungen vermieden werden.

Das Anheben erfolgt durch mindestens einen Hydraulikzylinder, der im Vertikalbereich einerseits an Stützen desselben und andererseits an Widerlagern des Horizontalbereiches verlagert ist. Andere Hubeiπrich- tungen, wie Seile, Spindeln oder dgl., sind hier ebenfalls denkbar.

Der simultane Längenausgleich der Ketten wird über eine sogenannte hydraulische Kupplung (Längenausgleichseinrichtung) herbeigeführt, die vorzugsweise ebenfalls aus mindestens einem seitlich des Horizontalbe¬ reiches angeordneten und sich zwischen einer Stütze desselben und dem bzw. den Kettenrädern erstreckenden Hydraulikzylinder gebildet ist. Andere mechanische Einrichtungen, wie z.B. Spindeln, sind ebenfalls einsetzbar.

Die Längeπänderungen im Vertikalbereich werden somit in den Horizontal¬ bereich verlegt und durch die Längenausgleichseinrichtung kompensiert.

Im Vertikalbereich sind Überwachungselemente, wie z.B. Dehnmeßstrei¬ fen, vorgesehen, die ein Verkanten beim Heben und Senken des Horizon¬ talbereiches gegenüber dem Vertikalbereich erkennen und durch Aktivie¬ ren hydraulischer Elemente und Betätigen des bzw. der Horizontal- bzw. der Vertikalzylinder eine Kompensation herbeiführen.

Im Vertikal- und/oder im Horizontalbereich sind sogenannte Abstandsmel¬ der oder Druckelemente vorgesehen, die ein Heben oder Senken des Schiffsrumpfes in Abhängigkeit von der Wellenbewegung rechtzeitig erkennen und so zu einem schnellen Ansprechen der entsprechenden Zylin¬ der führen.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird wie folgt beschrieben. Es zeigen:

Figur 1 - Teildarstellung eines Schiffsentladers in Form eines Becherwerkes mit Schnitten durch den Horizontalbereich

Figur 2 - Teildarstellung eines Schiffsentladers gemäß Figur 1 mit¬ schnitten durch den Vertikalbereich

Figur 3 - Schnitte gemäß den Linien A-A sowie B-B gemäß Figur 1

Figur 4 - Teildarstellung der Kettenführung

Figur 5 - Schnitte gemäß den Linien C-C sowie D-D gemäß Figur 2

Die Figuren 1 und 2 zeigen den erfindungsgemäßen Schiffsentlader 1 jeweils in der Seitenansicht. Dargestellt sind einerseits ein Teil des Vertikalbereiches 2 und andererseits der Horizontalbereich 3, wobei die Verlängerung des Vertikalbereiches 2 mit einem nicht weiter darge¬ stellten Ausleger verbunden ist. Im Vertikalbereich 2 sowie im Horizon¬ talbereich 3 ist ein Becherwerk 4 vorgesehen, das mittels Ketten 5 bewegbar ist, an welchen Rollen 6 vorgesehen sind, die in entsprechen¬ den, später erläuterten Führungen abrollen. Die Ketten 5 sind im Hori¬ zontalbereich 3 um entsprechende Kettenräder 7 umlenkbar. Um nun den Horizontalbereich 3 gegenüber dem Vertikalbereich 2 nach oben oder

unten verschieben zu können, ist im Vertikalbereich 3 mindestens ein Hydraulikzylinder 8 vorgesehen, der einerseits an einer Stütze 9 des Vertikalbereiches 2 und andererseits an einem Widerlager 10 des Hori¬ zontalbereiches 3 verlagert ist und in der Lage ist, den Weg H abzu¬ decken. Um den sich beim Anheben oder Absenken des Horizontalbereiches 3 zwangsläufig einstellenden Kettenlängungen bzw. -kürzungen gerecht zu werden, ist im Horizontalbereich 3, d.h. in der Nähe der Kettenrä¬ der 7 eine Längenausgleichseinrichtung 11 vorgesehen. Die Längenaus¬ gleichseinrichtung 11 wird gebildet durch mindestens einen weiteren Hydraulikzylinder 12, der einerseits an einer Stütze 13 des Horizon¬ talbereiches 3 und andererseits an Bauteilen des bzw. der Kettenräder 7 verlagert ist. Figur 1 zeigt den Zylinder 8 in ausgefahrener und den Zylinder 12 in eingefahrener Position, während es bei Figur 2 genau umgekehrt ist. Die Betätigung der Zylinder 8,12 erfolgt hierbei simul¬ tan, so daß es einerseits nicht zu übermäßigem Durchhängen der Ketten 5 und auch nicht zu unerwünschten Spannungen kommen kann. Der Ver¬ schiebeweg des Horizontalbereiches 3 ist hierbei gemäß Figur 1 mit A bezeichnet. Darüber hinaus zeigen die Figuren 1 und 2 Führungsstangen 21, die in sogenannten Schiebelagern 20 geführt sind, um auf diese Weise Verkantungen bei der Verschiebung des Horizontalbereiches 3 weitestgehend zu vermeiden.

Figur 3 zeigt die Schnitte durch den Horizontalbereich 3 gemäß den Linien A-A sowie B-B. Erkennbar ist das Becherwerk 4, die Ketten 5 sowie die Rollen 6, die in der bereits angesprochenen Kettenführung 14 abrollen. Die Ketten 5 sind vorzugsweise als Rundgliederketten ausge¬ bildet. Ferner dargestellt ist der Hydraulikzylinder 12 sowie eine parallel zu diesem auf der gegenüberliegenden Seite vorgesehene Gleit- führung 15 mit Lager 16, um auch hier auftretende eventuelle Verkantun¬ gen beim Längenausgleich der Ketten 5 gerecht werden zu können.

Figur 4 zeigt eine Teildarstellung der Kettenführung 14, die aus einem feststehenden äußeren U-Profil 17, einem inneren verschiebbaren U- Profil 18 sowie einem Führungsriegel 19 gebildet ist. Die Rollen 6 laufen hierbei im inneren Profil 18 ab, das gegenüber dem äußeren Profil 17 in dessen Längsrichtung relativ verschiebbar ist.

Figur 5 zeigt die Schnitte durch den Vertikalbereich 2 gemäß den Lini¬ en C-C sowie D-D. Erkennbar sind das Becherwerk 4, die Ketten 5, die Rollen 6 sowie die Ketteπführung 14. Ferner dargestellt ist der Hy¬ draulikzylinder 8 sowie das Schiebelager 20, das die Führungsstangen 21 des Vertikalbereiches 2 umgibt.




 
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