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Title:
LOADING AND UNLOADING UNIT FOR SHEET METAL COMPRISING A TOOL HOLDER FOR A SHEET METAL PROCESSING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/072411
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a loading and unloading unit (1) for sheet metal, comprising a first tool holder (10, 39). In this way, the tools (11) can be passed from a first tool magazine (13) to a second tool receptacle (15) that is integrated into a sheet metal processing machine (21, 33) or into a tool holder (24, 25, 34, 35) of the sheet metal processing machine (21, 33). Thus the number of tools (11) that can be automatically introduced into the sheet metal processing machine (21, 33) can be increased in a cost-effective and space-saving manner.

Inventors:
BÜTTNER, Stefan (Ludwig-Heyd-Str. 10, Markgröningen, 71706, DE)
KERSCHER, Stefan (Kleistweg 6, Walzbachtal, 75045, DE)
KLINKHAMMER, Marc (Elmestr. 22, Ditzingen, 71254, DE)
Application Number:
EP2009/009253
Publication Date:
July 01, 2010
Filing Date:
December 23, 2009
Export Citation:
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Assignee:
TRUMPF WERKZEUGMASCHINEN GMBH + CO. KG (Johann-Maus-Strasse 2, Ditzingen, 71254, DE)
BÜTTNER, Stefan (Ludwig-Heyd-Str. 10, Markgröningen, 71706, DE)
KERSCHER, Stefan (Kleistweg 6, Walzbachtal, 75045, DE)
KLINKHAMMER, Marc (Elmestr. 22, Ditzingen, 71254, DE)
International Classes:
B21D37/14; B21D5/02; B21D28/36; B23Q3/155
Attorney, Agent or Firm:
PRÜFER & PARTNER GBR (Sohnckestr. 12, München, 81479, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) für eine Blechbearbeitungsmaschine (21) mit einer stationären Einheit (2), und einer Blechaufnahmeeinheit (6) mit mindestens einer Einrichtung zum Aufnehmen eines Blechs (39), mit zumindest einer Antriebsvorrichtung (7) zur Bewegung der Blechaufnahmeeinheit (6) in wenigstens einer horizontalen Achse, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechaufnahmeeinheit (6) mindestens eine Werkzeugaufnahme (10, 39) zum Aufnehmen eines Blechbearbeitungswerkzeugs (11) aufweist.

2. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die stationäre Einheit (2) ein erstes Werkzeugmagazin (13) mit mindestens einer zweiten Werkzeugaufnahme (14) aufweist.

3. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Blechaufnahmeeinheit (6) mindestens zwei Werkzeugaufnahmen (10, 39) aufweist.

4. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Werkzeugaufnahmen (10) relativ zu der Blechaufnahmeeinheit (6) beweglich positioniert sind.

5. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Werkzeugaufnahmen (10) relativ zueinander fest positioniert sind.

6. Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Werkzeugaufnahmen (10) relativ zu der Blechaufnahmeeinheit (6) drehbar sind.

7. Blechbearbeitungsmaschine mit einer Steuerungsvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Blechbelade- und Blechentladeeinheit (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6 aufweist

8. Blechbearbeitungsmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsmaschine als eine Stanzmaschine (21) mit einer oberen Werkzeugaufnahme (25), und einer unteren Werkzeugaufnahme (24) ausgeführt ist.

9. Blechbearbeitungsmaschine gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsmaschine als eine Biegemaschine mit einer oberen Werkzeugaufnähme (34) und einer unteren Werkzeugaufnahme (35) ausgeführt ist.

10. Blechbearbeitungsmaschine gemäß einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die SteuerungsVorrichtung dazu angepasst ist, dass die Steuerungsvorrichtung Signale ausgibt, dass mindestens eines der Werkzeuge (11) von dem ersten Werkzeugmagazin (13) in das zweite Werkzeugmagazin (15) oder die Werkzeugaufnahme (24, 25) übergeben wird, und das Werkzeug (11) aus dem zweiten Werkzeugmagazin (15), oder der Werkzeugaufnahme (24, 25) übernommen wird.

11. Verfahren zum Ein- und Auswechseln von Werkzeugen (11), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schritt das Werkzeug (1.1) mit der Belade- und Entladeeinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 aus dem ersten Werkzeugmagazin (13) in das zweite Werkzeugmagazin (15) übergeben und in einem weiteren Schritt mit der Belade- und Entladeeinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 aus dem zweiten Werkzeugmagazin (15) in das erste Werkzeugmagazin (13) übernommen wird.

12. Verfahren zum Ein- und Auswechseln von Werkzeugen (11), dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schritt das Werkzeug (11) mit der Belade- und Entladeeinheit gemäß einem der

Ansprüche 1 bis 7 aus dem ersten Werkzeugmagazin (13) in die Werkzeugaufnahme (24, 25) übergeben wird, und mit der Belade- und Entladeeinheit gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 in einem weiteren Schritt das Werkzeug (11) aus der Werkzeugaufnahme (24, 25) übernommen wird.

13. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Schritte zur Übergabe des Werkzeugs (11) mit einem Beladen einer

Blechtafel (26) , oder einer der Schritte zur Übernahme des Werkzeugs (11) mit einem Entladen eines gefertigten Blechteils überlagert ist.

14. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (11) aus dem ersten Werkzeugmagazin (13) entnommen wird oder in dem ersten Werkzeugmagazin (13) abgelegt wird, während auf der Blechbearbeitungsmaschine (21) das Blech (26) bearbeitet wird.

15. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug (11) ein Werkzeugunterteil (al, bl) und ein Werkzeugoberteil (a2, b2) aufweist, und das Werkzeugoberteil (a2, b2) in einem Schritt durch die obere Werkzeugaufnahme (34) auf dem Werkzeugunterteil (al, bl) abgelegt wird, in einem folgenden Schritt durch die Blechaufnahmeeinheit (6) aufgenommen wird.

16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Werkzeug 11 ein Werkzeugunterteil (al, bl) und ein Werkzeugoberteil (a2, b2) aufweist, und das Werkzeugoberteil (a2, b2) in einem Schritt durch die Blechaufnahmeeinheit (6) auf dem Werkzeugunterteil (al, bl) abgelegt wird, und in einem folgenden Schritt durch die obere Werkzeugaufnahme (34) aufgenommen wird.

Description:
Blechbelade- und Blechentladeeinheit mit einer Werkzeugaufnahme für Blechbearbeitungsmaschinen

Die Erfindung betrifft eine Blechbelade- und Blechentladeeinheit mit einer Werkzeugaufnahme für Blechbearbeitungsmaschinen.

Ein Typ von Blechbearbeitungsmaschinen, nämlich Stanzmaschinen weist im Allgemeinen ein integriertes Magazin zur Aufbewahrung von Stanzwerkzeugen auf, die zum Abarbeiten von bestimmten Bearbeitungsschritten bei der Herstellung von Blechteilen vorgesehen sind. Beim Auftreten von vielen verschiedenen Arbeitsschritten, wie z.B. Stanzvorgängen mit verschiedenen Formen, Nibbeln, Gewindeformen und Umformen, wie sie bei der Komplettbearbeitung von Fertigungsteilen auftreten, ist eine größere Anzahl verschiedener Werkzeuge erforderlich. Aus diesem Grund ist die Aufnahmekapazität von Werkzeugmagazinen, die in die Stanzmaschinen integriert sind, oft nicht ausreichend.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine größere Anzahl von Werkzeugen einzusetzen, als die, die in den integrierten Werkzeugmagazinen aufgenommen werden können.

Zum einen können Werkzeuge während Bearbeitungspausen manuell in das Werkzeugmagazin eingewechselt werden, was aber immer wieder einen Bearbeitungsstillstand und einen manuellen Aufwand bedeutet, und somit unwirtschaftlich ist.

Eine weitere Alternative ist die Bereitstellung eines zusätzli- chen separaten Werkzeugmagazins, in dem Stanzwerkzeuge aufbewahrt werden, um automatisiert in das Werkzeugmagazin, das in die Stanzmaschine integriert ist, eingewechselt werden zu können, und von dort zur Bearbeitung in die Werkzeugaufnahmen aufgenommen werden. Dies erfordert aber eine zusätzliche Maschinenkomponente, was mit einem entsprechenden Kostenaufwand und erhöhten Platzbedarf verbunden ist. Durch die große Anzahl von verschiedenen Bearbeitungsschritten ist auch bei Verwendung eines standardmäßigen separaten Werkzeugmagazins die mögliche Anzahl der zu bevorratenden Werkzeuge oft nicht mehr ausreichend, um eine wirtschaftliche Fertigung zu gewährleisten, so dass eine zusätzliche Bereitstellungskapazität erforderlich ist.

Auch bei einem anderen Typ von Blechbearbeitungsmaschinen, nämlich Biegemaschinen ist ein automatischer Wechsel der Werkzeuge möglich. Die Biegewerkzeuge werden ebenfalls in einem

Werkzeugmagazin an der Biegemaschine bevorratet und automatisch in eine Biegestation gebracht. Durch die oft großen Abmessungen der Biegewerkzeuge ist das Vorhalten der erforderlichen Anzahl von Biegewerkzeugen in oder an der Maschine jedoch noch aufwendiger als bei Stanzwerkzeugen.

Weitere Typen von Blechbearbeitungsmaschinen, bei denen ein automatischer Werkzeugwechsel grundsätzlich möglich ist, sind Kombinationsmaschinen, wie z.B. Stanz-/Biegemaschinen oder Stanz-/Lasermaschinen.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Handhabungssystem, das automatisiert, ohne einen zusätzlichen Platzaufwand und größeren Investitionsaufwand zu erfordern, Werkzeuge in eine Blechbearbeitungsmaschine einwechselt und aus der Blechbearbeitungsmaschine auswechselt, und ein Verfahren zum Ein- und Auswechseln der Werkzeuge zur Verfügung zu stellen. Die Aufgabe wird durch eine Blechbelade- und Blechentladeeinheit gemäß Anspruch 1, einer Blechbearbeitungsmaschine gem. Anspruch 7, und ein Verfahren gemäß einem der Ansprüche 11 oder 12 gelöst. Weiterentwicklungen der Erfindung sind in den jeweiligen abhängigen Ansprüchen beschrieben.

Die beanspruchten Gegenstände und Verfahren bieten die Möglichkeit, gleiche Baugruppen zur Erledigung von verschiedenen Aufgaben zu nutzen, und hier eine Blechaufnahmeeinheit einer Blechbe- lade- und Blechentladeeinheit als Werkzeughandhabungssystem zu nutzen.

Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erklärt.

Fig. 1 zeigt eine seitliche Ansicht einer Blechbelade- und

Blechentladeeinheit mit einem Werkzeugmagazin für

Stanz- und Umformwerkzeuge, und einer

Blechaufnahmeeinheit mit einer Werkzeugaufnahme;

Fig. Ia zeigt eine vergrößerte Draufsicht auf einen drehbaren

Halter mit zwei ersten Werkzeugaufnahmen;

Fig. Ib ist eine prinzipielle Darstellung eines Werkzeugmagazins für Biegewerkzeuge, und einer

Blechaufnahmeeinheit mit einer Werkzeugaufnahme für Biegewerkzeuge ;

Fig. 2 ist eine perspektivische Darstellung einer Stanzma- schine;

Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung einer Biegemaschine; Fig. 4a zeigen den Ablauf eines Werkzeugwechsels bei einer bis 4c Biegemaschine-

Fig. 1 ist eine seitliche Ansicht einer Blechbelade- und Blechentladeeinheit 1. Die Blechbelade- und Blechentladeeinheit 1 weist eine stationäre Einheit 2 auf. Für die stationäre Einheit 2 ist ein Rahmen mit zwei vertikalen Ständern 3 und eine horizontale Lineareinheit 4 vorgesehen. Am beweglichen Element der horizontalen Lineareinheit 4 ist eine vertikale Lineareinheit 5 vorgesehen, die in einer vertikalen Richtung beweglich ist. Am unteren Ende weist die vertikale Lineareinheit 5 eine Blechaufnahmeeinheit 6 auf. Die Blechaufnahmeeinheit 6 ist auf ihrer Unterseite mit nicht gezeigten Einrichtungen zum Aufnehmen von Blechen, mit Greifern, Saugern oder Magneten zum Aufnehmen von später gezeigten Blechtafeln versehen.

In der vertikalen Lineareinheit 5 sind jeweils ein Antrieb 7 für eine Bewegung der vertikalen Lineareinheit 5 mit der Blechauf- nahmeeinheit 6 in einer ersten horizontaler Richtung entlang der horizontalen Lineareinheit 5 (X-Richtung) und für eine Bewegung in einer zweiten horizontalen Richtung (Y-Richtung) , und ein Antrieb 8 für eine Bewegung der Blechaufnahmeeinheit 6 in vertikaler Richtung vorgesehen.

Alternativ kann auch ein einziger Antrieb vorgesehen sein.

Auf der Oberseite der Blechaufnahmeeinheit 6 ist ein in Fig. Ia gezeigter drehbarer Halter 9 vorgesehen. Der drehbare Halter 9 weist zwei erste Werkzeugaufnahmen 10 zum Aufnehmen von

Blechbearbeitungswerkzeugen 11, hier Stanzwerkzeugen, auf. Der Halter 9 ist um eine vertikale Achse 12 drehbar gelagert. In Richtung der Achse 12 gesehen sind die Werkzeugaufnahmen 10 in einem bestimmten Winkel fest zueinander positioniert angeordnet. Der Winkel beträgt hier 90°, kann aber auch andere Werte, z.B. 180° annehmen.

In alternativen Ausführungsformen kann nur eine Werkzeugaufnahme 10, oder können mehrere Werkzeugaufnahmen 10 in X-Richtung nebeneinander fest an der Blechaufnahmeeinheit 6 vorgesehen sein. Weiterhin ist es in anderen Ausführungsformen auch möglich, dass mehr als zwei Werkzeugaufnahmen 10 vorgesehen sind, die dann revolverartig um die Achse 12 angeordnet sind. Zusätzlich zu einer Drehbewegung um die Achse 12 ist auch eine translatorische Bewegung des drehbaren Halters 9 in Y-Richtung, und/oder eine translatorische Bewegung der ersten Werkzeugaufnahmen 10 an dem Halter 9 radial zur Achse 12 in besonderen Aus- führungsformen möglich. Auch die nebeneinander an der Blechaufnahmeeinheit 6 vorgesehenen Werkzeugaufnahmen 10 können in bestimmten Ausführungsformen eine translatorische Bewegung in Y- Richtung ausführen.

Die Öffnungs- und Schließbewegungen der ersten Werkzeugaufnahmen 10 werden pneumatisch angetrieben. Die Drehbewegung des drehbaren Halters 9 erfolgt ebenfalls durch einen nicht gezeigten pneumatischen Drehantrieb. Alternativ kann auch, insbesondere bei mehr als zwei ersten Werkzeugaufnahmen 10 an dem drehbaren Halter 9, der Antrieb durch einen elektrischen Antrieb, z.B. einem Schrittmotor ausgeführt werden.

Um das zusätzliche Gewicht, das aufgrund der mitbewegten Werkzeugaufnahmen 10, die auf der Blechaufnahmeeinheit 6 aufgenommen sind, nicht immer zu transportieren, ist in einer weiteren alternativen Ausführungsform eine Schnittstelle vorgesehen. Diese Schnittstelle kann die Verbindungsstelle zwischen der Blechaufnahmeeinheit 6 und einer der Werkzeugaufnahmen 10 oder dem drehbaren Halter 9, an dem dann wiederum Werkzeugaufnahmen 10 angeordnet sind, sein. Es können auch mehrere Schnittstellen vorgesehen sein- Die Schnittstellen können auch translatorisch in Y-Richtung bewegbar sein, oder eine translatorische Bewegung kann durch eine Werkzeugaufnahme, die an der Schnittstelle oder dem drehbaren Halter befestigt wird, mit einer Einrichtung zur translatorischen Bewegung ausgeführt werden.

Die Befestigung des drehbaren Halters oder der Werkzeugaufnahme an Schnittstelle wird über eine magnetische Kraft, eine formschlüssige Aufnahme, oder sonstige Wirkungsweisen ermöglicht.

Zwischen den beiden vertikalen Ständern 3 ist hier ein erstes Werkzeugmagazin 13 für Stanzwerkzeuge vorgesehen. In diesem Werkzeugmagazin 13 ist eine Mehrzahl, hier sechs, von zweiten

Werkzeugaufnahmen 14 für Stanzwerkzeuge vorgesehen, die horizontal in X-Richtung nebeneinander angeordnet sind. In diesen zweiten Werkzeugaufnahmen 14 ist hier jeweils eines der Stanzwerkzeuge 11 aufgenommen.

Um mehrere zweite Werkzeugaufnahmen 14 vorzusehen, können in einer alternativen Ausführung des Werkzeugmagazins 13 die zweiten Werkzeugaufnahmen 14 auch in mehreren horizontalen Ebenen angeordnet sein. Eine andere Möglichkeit ist die Anordnung der Werkzeugaufnahmen 14 in einer horizontalen Ebene, so dass die Werkzeugaufnahmen 14 in Richtung der Y-Achse hintereinander angeordnet sind. Auch eine Anordnung der Werkzeugaufnahmen 14 nebeneinander in X- und Y-Richtung ist ein einer weiteren Ausführungsform möglich.

Bei der Anwendung für Biegemaschinen sind für die Biegewerkzeuge geeignete zweite Werkzeugaufnahmen vorgesehen, die ebenfalls zwischen den beiden Ständern angeordnet sind. In einer weiteren alternativen Ausführungsform ist das erste Werkzeugmagazin 13 für Stanzwerkzeuge oder das Magazin für die Biegewerkzeuge nicht in die stationäre Einheit 2 integriert, sondern eine separate Maschinenkomponente, die im Aktionsbereich der Blechaufnahmeeinheit 6 angeordnet ist.

Weiterhin ist auch die alternative Ausführung möglich, dass das erste Werkzeugmagazin 13 auf der Blechaufnahmeeinheit 6 vorgese- hen ist.

In Fig. 1 ist außerdem ein zweites Werkzeugmagazin 15 gezeigt, das zu Fig. 2 näher beschrieben wird.

Fig. Ib zeigt eine prinzipielle Darstellung einer

Blechaufnahmeeinheit 6 mit nur einer auf der Unterseite angeordnet dargestellten vierten Werkzeugaufnahme 39, hier einem Sauger. Weiterhin ist das erste Werkzeugmagazin 13 mit den zweiten Werkzeugaufnahmen 14, und Biegewerkzeuge 11 gezeigt. In alternativen Ausführungsformen sind mehrere vierte

Werkzeugaufnahmen 39, wie Sauger, oder alternativ Greifer oder Magnete vorgesehen. Diese können sowohl zum Aufnehmen von Blechtafeln, als auch zu Aufnehmen von geeignet gestalteten Werkzeugen verwendet werden. Für die Verwendung der Sauger oder Magnete als Werkzeugaufnahme ist eine Gestalt der Werkzeuge günstig, die zumindest einen größeren flächigen Abschnitt aufweist. Dies ist insbesondere bei Biegewerkzeugen 11 der Fall.

In Fig. 2 ist eine Ausführungsform einer Blechbearbeitungsma- schine, eine Stanzmaschine 21, die in Verbindung mit der Blechbelade- und Blechentladeeinheit 1 verwendet wird, dargestellt. Ein wesentlicher Bestandteil der Stanzmaschine 21 ist ein C-Rahmen 22. Der C-Rahmen 22 besteht aus einer torsionssteifen Schweißkonstruktion aus Stahl.

Am hinteren Ende des C-Rahmens 22 ist ein Hydraulikaggregat 23 vorgesehen, mit dem ein Stößel 25 über einen nicht gezeigten Stößelantrieb hydraulisch angetrieben wird.

Auf der unteren Innenseite des C-Rahmens 22 ist eine untere Werkzeugaufnahme 24 zum Aufnehmen eines Werkzeugunterteils des Stanzwerkzeugs 11 vorgesehen. Das Werkzeugunterteil ist über einen Drehantrieb um 360° drehbar und in jeder beliebigen Winkellage feststellbar.

Auf der oberen Innenseite des C-Rahmens 22 ist der Stößel 25 vorgesehen. Der Stößel 25 mit einer oberen Werkzeugaufnahme nimmt ein Werkzeugoberteil des Stanzwerkzeugs 11 formschlüssig und spielfrei auf. Der Stößel 25 ist ebenfalls um 360° drehbar und kann in jeder beliebigen Winkellage festgestellt werden. Dafür ist ein zweiter Drehantrieb vorhanden.

Die Drehantriebe, sowie die Antriebsvorrichtung 7, 8 der Blechbelade- und Blechentladeeinheit 1 werden von einer nicht gezeigten Maschinensteuerungsvorrichtung gesteuert, die in einem separaten Schaltschrank vorgesehen ist. Weiterhin wird auch eine Stößelsteuerung, sowie sämtliche Linearantriebe zur Bewegung einer Blechplatte 26 und Aktuatoren für Sonderfunktionen, beispielsweise das Ab- und Hochklappen einer Teileklappe 27, durch die Maschinensteuerungsvorrichtung gesteuert. Die Steuerungsvorrichtung weist als Ein- und Ausgabemittel eine Tastatur und ei- nen Monitor auf. Die Steuerungsfunktionen werden von

Mikrocontrollern ausgeführt. Bearbeitungsprogramme und Betriebsparameter sind in einem Speicherbereich der Steuerungsvorrichtung abgespeichert . Auf der unteren Innenseite des C-Rahmens 22 ist ein Maschinentisch 28 angeordnet, der eine Querschiene 29 mit einem Linearmagazin, dem zweiten Werkzeugmagazin 15 aufweist. An der Quer- schiene 29 sind Spannpratzen 30 zum Festhalten der Blechplatte 26 angeordnet. Die Spannpratzen 30 können an geeigneten Stellen auf der Querschiene 29 befestigt werden, und können so versetzt werden, dass das Blech 26 sicher gehalten wird, aber das Blech 26 nicht an einer zu bearbeitenden Fläche gegriffen wird. In dem Linearmagazin 15 sind mehrere, hier drei, dritte Werkzeugaufnahmen 31 für mehrere, hier zwei, Stanzwerkzeuge 11 vorhanden. Vorderhalb der unteren Werkzeugaufnahme 24 ist die Teileklappe 27 zum Ausschleusen von kleineren Blechteilen zentral angeordnet.

Im Betrieb fährt der Maschinentisch 28 zum Stanzen in einer Y- Richtung gemeinsam mit der Querschiene 29, an der die Spannpratzen 30 befestigt sind, mit denen das Blech 26 gehalten wird, in eine programmierte Position, und die Querschiene 29 fährt in X-Richtung in die programmierte Position, wobei das Blech 26 über den Maschinentisch 28 gleitet. Dann wird von dem

Stößel 25 ein Stanzhub durchgeführt. Im Anschluss daran wird mit demselben Prinzip die nächste Stanzposition angefahren.

Die Stanzwerkzeuge 11 werden automatisch, durch die Maschinensteuerungsvorrichtung angesteuert, gewechselt. Dazu fährt zum Wechseln der Werkzeuge 11 aus dem zweiten Werkzeugmagazin 15 die Querschiene 29, angetrieben von einem nicht gezeigten Linearantrieb, in eine Position in einer X- Richtung, so dass die X-Position des einzuwechselnden Werkzeugs 11 der X-Position der unteren Werkzeugaufnahme 24 entspricht. Die Querschiene 29 fährt dann gemeinsam mit dem Maschinentisch 28, von einem weiteren Linearantrieb angetrieben, in eine Position in der Y-Richtung, in der eine Achse des Stanzwerkzeugs 11 mit einer Mittelachse der unteren Werkzeugaufnahme 24 und dem Stößel 25 übereinstimmt, so dass das Stanzwerkzeug 11 in die untere Werkzeugaufnahme 24 und in den Stößel 25 aufgenommen werden kann. Sofern in dem Stößel 25 und der unteren Werkzeugaufnahme 24 ein Werkzeug vorhanden ist, wird dieses vorher an einen freien Platz im Linearmagazin 15 abgegeben.

Zum Wechseln des Werkzeugs 11 aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 in Fig. 1 in die obere und untere Werkzeugaufnahme 24, 25 wird zunächst das erforderliche Stanzwerkzeug 11 aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 entnommen. Hierzu verfährt die Blechaufnahmeeinheit 6 in X-Richtung so, dass in Fig. 1 die Achse 12 des drehbaren Halters 9 in X-Richtung mit einer Mittelachse 17 des gewünschten Stanzwerkzeugs 11 übereinstimmt. Anschließend verfährt die Blechaufnahmeeinheit 6 in Y-Richtung bezüglich der Zeichnungsebene so weit nach hinten, dass die erste Werkzeugaufnahme 10 das Stanzwerkzeug 11 greifen kann, d.h. eine Öffnung 16 der ersten Werkzeugaufnahme 10 das Stanzwerkzeug 11 formschlüssig greifen kann. Dann wird eine Schließbewegung der ersten Werk- zeugaufnahme 10 ausgeführt und das Stanzwerkzeug durch eine

Bewegung der Blechaufnahmeeinheit 6 in der entgegengesetzten Y- Richtung nach vorne aus der zweiten Werkzeugaufnahme 14 des ersten Werkzeugmagazins 13 entnommen. Die Blechaufnahmeeinheit 6 verfährt dann in X-Richtung so weit in Richtung der Stanzmaschi- ne 21, bis die Mittelachse 17 des Stanzwerkzeugs mit der Mittelachse der oberen und unteren Werkzeugaufnahme 24, 25 übereinstimmt, und anschließend verfährt die Blechaufnahmeeinheit 6 analog in der Y-Richtung. Danach wird das Stanzwerkzeug 11 in herkömmlicher Weise in die Werkzeugaufnahmen 24, 25 übernommen. Hierzu ist es erforderlich, dass ein freier Raum vor der unteren Werkzeugaufnahme 25 geschaffen wird, da die Ein- und Auswechselbewegung horizontal ist. Zur Schaffung des Freiraums vor der unteren Werkzeugaufnahme wird die Teileklappe 27 vertikal nach un- ten verfahren. Ein Abklappen alleine ist nicht ausreichend, da in diesem Fall die Schwenkachse der Teileklappe 27 unverändert im Kollisionsbereich mit dem einzuwechselnden Werkzeug bleibt.

Alternativ zu der Bewegung der Blechaufnahmeeinheit 6 in Y- Richtung kann in einer alternativen Ausführung nur die erste Werkzeugaufnahme 10 oder der drehbare Halter 9 selbst in Y- Richtung verfahren werden.

Die Bewegung der ersten Werkzeugaufnahme 10 erfolgt hier in Y- Richtung, ist aber grundsätzlich so zu wählen, dass eine Bewegung relativ zu der zweiten Werkzeugaufnahme 14 erfolgt, so dass das Stanzwerkzeug 11 aus der Werkzeugaufnahme 14 entnommen, oder an sie abgegeben werden kann.

Neben den jeweils beschriebenen Verfahren zum Ein- und Auswechseln des Stanzwerkzeugs 11 in die Werkzeugaufnahmen 24, 25 und aus den Werkzeugaufnahmen 24, 25 aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 und dem zweiten Werkzeugmagazin 15 sind noch weitere Verfah- ren zum Auswechseln von Stanzwerkzeugen 11 möglich.

Das in das zweite Werkzeugmagazin 15 einzuwechselnde Stanzwerkzeug 11 wird durch eine der ersten Werkzeugaufnahmen 10 aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 in bekannter Weise entnommen und dann in der selben Weise wie die Übergabe an die obere und untere

Werkzeugaufnahme 24, 25 ausgeführt wird, an eine bestimmte dritte Werkzeugaufnahme 31 in dem zweiten Werkzeugmagazin 15 übergeben. Bei einem Vorhandensein eines Stanzwerkzeugs 11 in dieser dritten Werkzeugaufnahme 31, in die das Stanzwerkzeug 11 aus der ersten Werkzeugaufnahme 10 übergeben werden soll, wird der drehbare Halter 9 hier um 90° so gedreht, oder die Blechaufnahmeeinheit 6 in X-Richtung so verfahren, dass die zweite der ersten Werkzeugaufnahmen 10 so positioniert ist, dass das in dieser dritten Werkzeugaufήahme 31 vorhandene Stanzwerkzeug 11 damit entnommen werden kann. Anschließend wird der drehbare Halter 9 wieder in die entgegengesetzte Richtung hier um 90° gedreht oder die Blechaufnahmeeinheit 6 in die entgegengesetzte X-Richtung verfahren, und das einzuwechselnde Stanzwerkzeug 11 an diese dritte Werkzeugaufnahme 31 übergeben. Das aus dem zweiten Werkzeugmagazin 15 entnommene Stanzwerkzeug 11 kann dann entweder in das erste Werkzeugmagazin 13 übergeben werden oder in die obere und untere Werkzeugaufnahme 24, 25 eingesetzt wer- den.

In gleicher Weise können auch die Stanzwerkzeuge 11 von dem zweiten Werkzeugmagazin 15 in das erste Werkzeugmagazin 13 übergeben werden.

In einer alternativen Ausführung, in der zwei oder mehrere der ersten Werkzeugaufnahmen 10 nebeneinander auf der Blechaufnahmeeinheit 6 angeordnet sind, besteht die Möglichkeit gleichzeitig mehrere der Stanzwerkzeuge 11 von dem ersten Werkzeugmagazin 13 in das zweite Werkzeugmagazin 15 und umgekehrt zu übergeben.

Weiterhin können, in Abhängigkeit der Anzahl der nebeneinander auf der Blechaufnahmeeinheit 6 angeordneten, oder an dem drehbaren Halter vorhandenen ersten Werkzeugaufnahmen 10, mehrere der Stanzwerkzeuge 11 innerhalb des ersten oder zweiten

Werkzeugmagazins umsortiert werden, d.h. in eine andere Werkzeugaufnahme übergeben werden.

Das Verfahren zum Einwechseln der Stanzwerkzeuge aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 kann durch das Beladen der Stanzmaschine 21 mit einer Blechtafel 26 überlagert sein. Hierbei werden erst die erforderlichen Stanzwerkzeuge 11 aus dem ersten Werkzeugmagazin 13 entnommen, dann die Blechtafel 26 über entsprechende Greifer oder Sauger aus einem Magazin im Bereich der stationären Einheit 2 entnommen und die entnommenen Stanzwerkzeuge 11 gemeinsam mit der Blechtafel 26 zu der Stanzmaschine 21 gefahren. Dort werden die Stanzwerkzeuge 11 entweder an das zweite Werkzeugmagazin 15 oder die obere und untere Werkzeugaufnahme 24, 25 übergeben. Die Blechtafel 26 wird auf dem Maschinentisch 28 abgelegt, und an die Spannpratzen 30 übergeben. Das Entladen von gefertigten Blechteilen kann ebenfalls mit dem Auswechseln von Stanzwerkzeugen 11 in das erste Werkzeugmagazin 13 überlagert sein.

Fig. 3 zeigt in einer prinzipiellen Darstellung eine Biegemaschine 33. Der grundsätzliche Aufbau der Biegemaschine 33 ist vergleichbar mit der zu Fig. 2 beschriebenen Stanzmaschine 21. Die Biegemaschine 33 weist u.a. eine obere Werkzeugaufnahme 34 mit einem Antrieb 36 und eine untere Werkzeugaufnahme 35, sowie eine nicht gezeigte Steuerungsvorrichtung auf. Einige Maschinenkomponenten, z.B. die Werkzeugaufnahmen 34, 35 und die Antriebseinrichtung 36 sind für den Biegeprozess mit Biegewerkzeugen optimiert. In Fig. 3 ist gezeigt, wie das Blech 26 hier mit Ausstanzungen 37 versehen ist, die dann zu nach oben gebogenen Blechabschnitten 38 umgeformt werden.

Das Ein- und Auswechseln von weiteren

Blechbearbeitungswerkzeugen 11, hier Biegewerkzeugen, aus dem ersten Werkzeugmagazin in die Biegemaschine, oder aus der

Biegemaschine in das erste Werkzeugmagazin 13 kann auch hier entweder in das zweite Werkzeugmagazin der Biegemaschine, oder direkt in die Werkzeugaufnahmen 34, 35 erfolgen.

In Fig. 4a bis 4c sind jeweils die obere Werkzeugaufnahme 34 und die untere Werkzeugaufnahme 35 für Biegewerkzeuge 11, und die Blechaufnahmeeinheit 6 mit der vierten Werkzeugaufnahme 39 (Fig. Ib) gezeigt. Die Biegewerkzeuge 11 bestehen jeweils aus einem Werkzeugunterteil al, bl und einem Werkzeugoberteil a2, b2.

Das Auswechseln von den Biegewerkzeugen aus den und in die Werkzeugaufnahmen 34, 35 wird in einem Verfahren mit den folgenden Schritten beschrieben.

Vor einem ersten Schritt ist ein Biegewerkzeug mit dem Werkzeugunterteil al und dem Werkzeugoberteil a2 in den Werkzeugaufnahmen 34, 35 aufgenommen. In dem ersten Schritt fährt die Blechaufnahmeeinheit 6 mit der vierten Werkzeugaufnahme 39 über das Werkzeugunterteil al, nimmt das Werkzeugunterteil al auf (siehe Ansicht I) , wobei es von der unteren Werkzeugaufnahme 35 gelöst wird, und entfernt das Werkzeugunterteil al aus der unteren Werkzeugaufnahme 35 (Ansicht II) .

In einem nächsten zweiten Schritt wird das Werkzeugunterteil bl mittels der vierten Werkzeugaufnahme 39 in die untere Werkzeugaufnahme 35 eingebracht und dort befestigt (Ansicht III) .

In einem dritten Schritt wird die obere Werkzeugaufnahme 34 mit dem Werkzeugoberteil a2 nach unten gefahren, das Werkzeugoberteil a2 von der oberen Werkzeugaufnahme 34 gelöst, und dadurch auf dem Werkzeugunterteil bl abgelegt (Ansicht IV) .

In einem vierten Schritt fährt die Blechaufnahmeeinheit 6 mit der vierten Werkzeugaufnahme 39 über das auf dem Werkzeugunterteil bl abgelegte Werkzeugoberteil a2 und nimmt das Werkzeugoberteil a2 auf (siehe Ansicht V) . Das Werkzeugoberteil a2 wird dann in einem fünften Schritt aus der Maschine entnommen (Ansicht VI) . In einem sechsten Schritt wird das Werkzeugoberteil b2 durch die Blechaufnahmeeinheit 6 mit der vierten Werkzeugaufnahme 39 auf dem Werkzeugunterteil bl abgelegt (Ansicht VII) .

Die obere Werkzeugaufnahme 34 fährt nach unten, nimmt das Werkzeugoberteil bl auf (Ansicht VIII) und fährt dann wieder nach oben (Ansicht IX) , womit das Auswechseln des Biegewerkzeugs abgeschlossen ist.

Die Entnahme von Werkzeugen aus dem ersten Werkzeugmagazin oder das Ablegen in dem ersten Werkzeugmagazin kann hauptzeitparallel erfolgen. Dies bedeutet, dass während auf der Blechbearbeitungsmaschine ein Blech bearbeitet wird, mit der Blechbelade- und Blechentladeeinheit 1 ohne Beeinträchtigung dieses Bearbeitungsablaufs ein Werkzeug aus dem ersten Werkzeugmagazin entnommen werden oder in dem ersten Werkzeugmagazin abgelegt werden kann.