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Title:
LOCKING DEVICE FOR FLAPS ON AIRCRAFT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/121863
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a locking device (10) which can be embedded flush into a surface (1) and is intended for locking flaps (2), in particular for aircraft, comprising a plate (11) and a locking element (12) which can be actuated thereby, wherein, in the locked state of the locking device (10), the plate (11) is flush with the surface (1) and, in the open state, projects from the surface (1), wherein at least part of the faces (14) of the locking device (10), which are situated to the inside with respect to the surface (1) in the locked state and are visible only in the open state, is coated with photoluminescent material. The invention further relates to a method for retrofitting a locking device (10) to form a locking device (10) according to the invention.

Inventors:
SUTTER, Wolfgang (Feldstraße 32u, Halstenbek, 25469, DE)
OLESCH, Martin (Schanzenstraße 27, Hamburg, 20357, DE)
Application Number:
EP2018/085757
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 19, 2018
Export Citation:
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Assignee:
LUFTHANSA TECHNIK AG (Weg beim Jäger 193, Hamburg, 22335, DE)
International Classes:
E05C19/14; B64D29/06; E05B1/00; E05B17/10
Foreign References:
US5620212A1997-04-15
US4531769A1985-07-30
EP1099629A12001-05-16
FR3007390A12014-12-26
US4531769A1985-07-30
US5620212A1997-04-15
Attorney, Agent or Firm:
GLAWE DELFS MOLL PARTNERSCHAFT MBB VON PATENT- UND RECHTSANWÄLTEN (Postfach 13 03 91, Hamburg, 20148, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Bündig in eine Oberfläche (1) einlassbare Verriegelungsvor richtung (10) zur Verriegelung von Klappen (2), insbeson dere für Flugzeuge, umfassend eine Lasche (11) und ein dadurch betätigbares Verriegelungselement (12), wobei die Lasche (11) im Verriegelungszustand der Verriegelungsvor richtung (10) bündig mit der Oberfläche (1) ist und im ge öffneten Zustand aus der Oberfläche (1) hervorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein Teil der Flächen (14) der Verriegelungsvor richtung (10), die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche (1) innen liegend und nur im geöffneten Zustand sichtbar sind, mit fotolumineszentem Material beschichtet ist .

2. Vorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Außenseite (13') der Verriegelungsvorrichtung (10) eine fotolumineszente Beschichtung (20) aufweist, wobei die Ei genfarbe und/oder Leuchtfarbe dieser fotolumineszenten Be schichtung (20) von derjenigen nur im geöffneten Zustand der Verriegelungsvorrichtung (10) sichtbaren Flächen (14) abweicht .

3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) mit fotolumineszentem Material einen Mehrschichtaufbau umfassend eine Reflexionsschicht (22), eine Fotolumineszenzschicht (23) und eine transluzente Deckschicht (24) aufweist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch sequenzielles Aufträgen der einzelnen Schichten (22, 23, 24) auf die dafür vorgesehenen Flächen (13', 14) der Verriegelungsvorrichtung (10) aufge tragen ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch ein mehrschichtiges Beschich tungselement (20') mit wenigstens einer als Folie ausge führten Schicht, welches auf die dafür vorgesehenen Flächen aufgeklebt ist, geschaffen ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Beschichtungselement (20') eine Klebeschicht (21) um fasst.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Reflexionsschicht (22) einen Reflexionsgrad von mehr als 75 % aufweist und/oder die Fotolumineszenzschicht (23) einen Gewichtsanteil an Leuchtpigmenten von 15 % bis 75 %, vorzugsweise von 20 % bis 45 % oder 40 % bis 75 % aufweist.

8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Dicke der Beschichtung (20) kleiner 1 mm, vorzugsweise kleiner 0,75 mm, weiter vorzugsweise zwischen 0,15 mm und 0 , 5 mm ist.

9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) Zink-Sulfid-Verbindungen und/oder Strontium-Aluminat-Verbindungen umfasst .

10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die Beschichtung (20) eine Leuchtdichte von 50 mcd/mA2, vorzugsweise von 100 mcd/mA2 nach 10 Minuten Beleuchtung gemäß DIN 67510 und/oder eine Leuchtdichte von 50 mcd/mA2 nach 10 Minuten Aufladung mit 100 Lux, weiter vorzugsweise von 75 mcd/mA2 nach 10 Minuten Aufladung mit 75 Lux auf weist.

11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) für einen Temperaturbereich -55 °C bis +60 °C und/oder einen Temperaturgradienten 1 °C/s aus gebildet ist.

12. Verfahren zur Nachrüstung einer bündig in eine Oberfläche (1) einlassbare Verriegelungsvorrichtung (10) umfassend eine Lasche (11) und ein dadurch betätigbares Verriege lungselement (12), wobei die Lasche (11) im Verriegelungs zustand der Verriegelungsvorrichtung (10) bündig mit der Oberfläche (1) ist und im geöffneten Zustand aus der Ober fläche (1) hervorsteht,

dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein Teil der Flächen (14) der Verriegelungsvor richtung (10), die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche (1) innen liegend und nur im geöffneten Zustand sichtbar sind, mit fotolumineszentem Material beschichtet werden .

13. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch sequenzielles Aufträgen einzel ner Schichten (22, 23, 24) auf die dafür vorgesehenen Flä chen (14) der Verriegelungsvorrichtung (10) aufgetragen wird .

14. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

vorgefertigtes mehrschichtiges Beschichtungselement (20') als Beschichtung (20) auf die dafür vorgesehenen Flächen (14) aufgeklebt wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass

die nachgerüstete Verriegelungsvorrichtung (10) eine Ver riegelungsvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 ist .

GEÄNDERTE ANSPRÜCHE

beim Internationalen Büro eingegangen am 25. April 2019 (25.04.2019)

1. Bündig in eine Oberfläche (1) einlassbare Verriegelungsvor richtung (10) zur Verriegelung von Klappen (2), insbeson dere für Flugzeuge, umfassend eine Lasche (11) und ein dadurch betätigbares Verriegelungselement (12), wobei die Lasche (11) im Verriegelungszustand der Verriegelungsvor richtung (10) bündig mit der Oberfläche (1) ist und im ge öffneten Zustand aus der Oberfläche (1) hervorsteht, dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein Teil der Flächen (14) der Verriegelungsvor richtung (10), die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche (1) innen liegend und nur im geöffneten Zustand sichtbar sind, mit fotolumineszentern Material beschichtet ist .

2. Verriegelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Außenseite (13') der Verriegelungsvorrichtung (10) eine fotolumineszente Beschichtung (20) aufweist, wobei die Ei genfarbe und/oder Leuchtfarbe dieser fotolumineszenten Be schichtung (20) von derjenigen nur im geöffneten Zustand der Verriegelungsvorrichtung (10) sichtbaren Flächen (14) abweicht .

3. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) mit fotolumineszentem Material einen Mehrschichtaufbau umfassend eine Reflexionsschicht (22), eine Fotolumineszenzschicht (23) und eine transluzente Deckschicht (24) aufweist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

4. Verriegelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch sequenzielles Aufträgen der einzelnen Schichten (22, 23, 24) auf die dafür vorgesehenen Flächen (13', 14) der Verriegelungsvorrichtung (10) aufge tragen ist.

5. Verriegelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch ein mehrschichtiges Beschich tungselement (20') mit wenigstens einer als Folie ausge führten Schicht, welches auf die dafür vorgesehenen Flächen aufgeklebt ist, geschaffen ist.

6. Verriegelungsvorrichtung (10) nach Anspruch 5,

dadurch gekennzeichnet, dass

das Beschichtungselement (20') eine Klebeschicht (21) um fasst .

7. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 3 bis 6 ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Reflexionsschicht (22) einen Reflexionsgrad von mehr als 75 % aufweist und/oder die Fotolumineszenzschicht (23) einen Gewichtsanteil an Leuchtpigmenten von 15 % bis 75 %, vorzugsweise von 20 % bis 45 % oder 40 % bis 75 % aufweist.

8. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Dicke der Beschichtung (20) kleiner 1 mm, vorzugsweise kleiner 0,75 mm, weiter vorzugsweise zwischen 0,15 mm und 0 , 5 mm ist .

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

9. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) Zink-Sulfid-Verbindungen und/oder Strontium-Aluminat-Verbindungen umfasst .

10. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) eine Leuchtdichte von 50 mcd/m'2, vorzugsweise von 100 mcd/m'2 nach 10 Minuten Beleuchtung gemäß DIN 67510 und/oder eine Leuchtdichte von 50 mcd/m 2 nach 10 Minuten Aufladung mit 100 Lux, weiter vorzugsweise von 75 mcd/mA2 nach 10 Minuten Aufladung mit 75 Lux auf weist .

11. Verriegelungsvorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) für einen Temperaturbereich -55 °C bis +60 °C und/oder einen Temperaturgradienten 1 °C/s aus gebildet ist.

12. Verfahren zur Nachrüstung einer bündig in eine Oberfläche (1) einlassbare Verriegelungsvorrichtung (10) umfassend eine Lasche (11) und ein dadurch betätigbares Verriege lungselement (12), wobei die Lasche (11) im Verriegelungs zustand der Verriegelungsvorrichtung (10) bündig mit der Oberfläche (1) ist und im geöffneten Zustand aus der Ober fläche (1) hervorsteht,

dadurch gekennzeichnet, dass

wenigstens ein Teil der Flächen (14) der Verriegelungsvor richtung (10) , die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche (1) innen liegend und nur im geöffneten Zustand

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19) sichtbar sind, mit fotolumineszentem Material beschichtet werden .

13. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Beschichtung (20) durch sequenzielles Aufträgen einzel ner Schichten (22, 23, 24) auf die dafür vorgesehenen Flä chen (14) der Verriegelungsvorrichtung (10) aufgetragen wird .

14. Verfahren nach Anspruch 12,

dadurch gekennzeichnet, dass

vorgefertigtes mehrschichtiges Beschichtungselement (20V) als Beschichtung (20) auf die dafür vorgesehenen Flächen (14) aufgeklebt wird.

15. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 14,

dadurch gekennzeichnet, dass

die nachgerüstete Verriegelungsvorrichtung (10) eine Ver riegelungsvorrichtung (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 ist.

GEÄNDERTES BLATT (ARTIKEL 19)

Description:
Verriegelungsvorrichtung für Klappen an Flugzeugen

Die Erfindung betrifft eine bündig in eine Oberfläche einlass bare Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung von Klappen o. Ä., insbesondere für Flugzeuge.

Flugzeuge weisen an den Außenflächen häufig eine Vielzahl von Öffnungen auf, welche einem Wartungspersonal den Zugang für dahinterliegende Systeme zum Zwecke der Wartung, Inspektion o- der Reparatur ermöglichen. Wartungsöffnungen für nur gelegent lich zu öffnende Zugänge werden regelmäßig durch verschraubte Abdeckungen verschlossen, zu deren Öffnen die Schrauben je weils vollständig gelöst werden müssen. Für häufiger zu öff nende Wartungsöffnungen werden vielfach mittels Scharnier oder Schwenkmechanismus angeschlagene Klappen bzw. Türen verwendet, welche über Verriegelungsvorrichtungen verfügen, die ohne die Verwendung von Werkzeug geöffnet und geschlossen werden kön nen .

Entsprechende Verriegelungsvorrichtungen, wie sie auch in US 4,531,769 und US 5,620,212 gezeigt sind, können über eine Lasche und einen Verriegelungshaken verfügen, die über einen Mechanismus so miteinander verbunden sind, dass der Verriege lungshaken nach Eingreifen in ein Gegenstück durch Betätigung der Lasche angezogen wird, um eine sichere Verriegelung zu er reichen. In der Regel sind solche Verriegelungsvorrichtungen beweglich bzw. schwenkbar in die Klappe oder Tür integriert, während das erforderliche Gegenstück bzw. Widerlager zur Auf nahme des Verriegelungshakens in der feststehenden Außenhaut des Flugzeugs angebracht ist. Die Verriegelungsvorrichtung kann dabei werkzeugfrei betätigt werden, nämlich indem per Hand die Lasche gesenkt oder angehoben wird und dadurch über den Mechanismus der Verriegelungshaken an seinem Gegenstück eingerastet oder gelöst wird. Im verriegelten Zustand der Verriegelungsvorrichtung ist die Lasche regelmäßig bündig mit der Außenfläche des Flugzeugs, um so eine möglichst glatte und aerodynamisch störungsfreie Ober fläche am Flugzeug zu erreichen. Im geöffneten Zustand steht die Lasche jedoch in einem bestimmten Winkel von der Außenflä che des Flugzeuges ab, womit den einschlägigen Bauvorschriften für Verkehrsflugzeuge, bspw. FAR 25.783 oder CS 25.783, die eine eindeutige, visuell wahrnehmbare Indikation wenigstens von einigen nicht vollständig verriegelten Klappen oder Türen fordern, entsprochen wird.

Gelegentlich kommt es dennoch vor, dass Verriegelungsvorrich tungen beispielsweise nach Durchführung einer Instandhaltungs maßnahme und vor Inbetriebnahme des Flugzeugs nicht ordnungs gemäß verriegelt werden. Daraus resultiert die Gefahr, dass Klappen oder Türen sich durch den Luftstrom öffnen und abrei ßen können, was zu einer Gefährdung des Flugzeugs und seiner Insassen aber auch Dritter am Boden führen kann.

Es ist bekannt, Verriegelungsvorrichtungen in auffälliger Farbe zu lackieren, welche sich von der Farbe der Flugzeugau ßenfläche unterscheiden und zumeist Tagesleuchtfarben sind.

Ein Nachteil dieser Lösung besteht nun darin, dass Tages leuchtfarben kurzwelliges Licht im UV- oder UV-nahen Bereich benötigen um ihre auffällige Signalwirkung zu erreichen. Diese Beleuchtungsbedingungen sind oftmals nicht vorhanden, bei spielsweise bei Abfertigung eines Flugzeuges in der Dämmerung oder Dunkelheit. Auch bei monochromatischer Vorfeldbeleuch tung, bspw. mit Gasentladungslampen, treten die mit Tages leuchtfarben lackierten Verriegelungsvorrichtungen nicht be sonders hervor.

Ein weiterer Nachteil an der Verwendung von Tagesleuchtfarben besteht darin, dass rote oder orange Farbtöne häufig in der Außenbemalung von Flugzeugen, bspw. von feststehenden Antennen oder Drain Masts, verwendet werden, sodass eine gewisse Gewöh nung an diese Farbe stattfindet und sie nicht als besonders auffällig wahrgenommen wird.

Der Nachteil von zusätzlichen Vorrichtungen zur verbesserten Erkennbarkeit von unverriegelten Verriegelungsvorrichtungen besteht im technischen Aufwand für Installation und Wartung, und damit auch in den Kosten und der Zuverlässigkeit solcher Vorrichtungen, sowie in dem Umstand, dass diese in vielen Fäl len aus technischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht oder nur schwer nachrüstbar sind.

Dieser Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verriege lungsvorrichtung zur Verriegelung von Klappen mit erhöhter Er kennbarkeit, sowie Verfahren zur Erhöhung der Erkennbarkeit von vorhandenen Verriegelungsvorrichtungen zu schaffen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Verriegelungsvorrichtung gemäß dem Hauptanspruch, sowie ein Verfahren gemäß dem An spruch 12. Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Demnach betrifft die Erfindung eine bündig in eine Oberfläche einlassbare Verriegelungsvorrichtung zur Verriegelung von Klappen, insbesondere für Flugzeuge, umfassend eine Lasche und ein dadurch betätigbares Verriegelungselement, wobei die La sche im Verriegelungszustand der Verriegelungsvorrichtung bün dig mit der Oberfläche ist und im geöffneten Zustand aus der Oberfläche hervorsteht, und wobei wenigstens ein Teil der Flä chen der Verriegelungsvorrichtung, die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche innen liegend und im geöffneten Zu stand sichtbar sind, mit fotolumineszentem Material beschich tet ist. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Nachrüstung einer bündig in eine Oberfläche einlassbare Verriegelungsvor richtung umfassend eine Lasche und ein dadurch betätigbares Verriegelungselement, wobei die Lasche im Verriegelungszustand der Verriegelungsvorrichtung bündig mit der Oberfläche ist und im geöffneten Zustand aus der Oberfläche hervorsteht, wobei wenigstens ein Teil der Flächen der Verriegelungsvorrichtung, die im Verriegelungszustand gegenüber der Oberfläche innen liegend und nur im geöffneten Zustand sichtbar sind, mit foto- lumineszentem Material beschichtet werden.

Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass eine Be schichtung mit fotolumineszentem Material zumindest derjenigen Flächen, die im geöffneten Zustand der Verriegelungsvorrich tung sichtbar sind, die Erkennbarkeit des geöffneten Zustands einer Verriegelungsvorrichtung unter verschieden Umgebungsbe dingungen, insbesondere in Dämmerung und bei Nacht, deutlich erhöht werden kann.

Fotolumineszente Beschichtungen weisen regelmäßig eine gelbe, blaugrüne oder rote Eigenfarbe auf, die bei Tageslicht gut er kennbar ist. Dabei kann die Eigenfarbe so gewählt werden, dass sich ein möglichst großer Kontrast zu der Farbe der die Ver riegelungsvorrichtung umgebenen Oberfläche ergibt. Bei einer ansonsten roten oder rötlichen Oberfläche kann bspw. eine fo tolumineszente Beschichtung mit gelber Eigenfarbe gewählt wer den, bei einer im wesentlichen weißen Oberfläche eine Be schichtung mit roter Eigenfarbe.

Während Dämmerung oder Dunkelheit ist die fotolumineszente Be schichtung ebenfalls gut sichtbar, da sie zuvor aufgenommene Strahlungsenergie als sichtbares Licht in einer bestimmten Lichtfarbe abgeben und somit praktisch nachleuchten . Während in der Dämmerung bereits das noch vorhandene Umgebungslicht ausreichend sein kann, um die fotolumineszente Eigenschaft der Beschichtung zu aktivieren, sodass diese in ihrer Leuchtfarbe zu leuchten beginnt und damit gut erkennbar ist, liegt der Er findung insbesondere in Bezug auf Dunkelheit die Erkenntnis zugrunde, dass zur Sicherung von Klappen verwendete Verriege lungsvorrichtungen regelmäßig nur zu Wartungszwecken geöffnet werden. Nach dem Öffnen der Verriegelungsvorrichtung und Öff nen der entsprechenden Klappe werden also an den dadurch für gewöhnlich verdeckten Elementen Wartungsarbeiten durchgeführt, wofür grundsätzlich für ausreichende Beleuchtung gesorgt wird. Diese Beleuchtung ist regelmäßig ausreichend, um die fotolumi- neszente Beschichtung aufzuladen, sodass diese auch nach Been digung der Wartungsarbeiten und damit verbundenem Wegfall der Beleuchtung noch nachleuchten und somit gut erkannt werden können .

Da fotolumineszente Beschichtungen in der Regel die gespei cherte Energie in Form von Licht in einer anderen Wellenlänge als die für das Aufladen der Beschichtung absorbierte Wellen länge abgeben, kann - bei entsprechender Wahl des Fotolumines zenzmaterials - erreicht werden, dass die Beschichtung durch eine monochromatische oder zumindest nicht das gesamte Spekt rum des sichtbaren Lichts aussendende Vorfeldbeleuchtung - bspw. über Natriumdampflampen oder LED-Beleuchtung - aktiviert wird und Licht in einer von dem ggf. Licht der Vorfeldbeleuch tung abweichenden Wellenlänge abgegeben wird, womit die foto- lumineszente Beschichtung auch unter solchen Bedingungen gut erkennbar ist.

Es ist möglich, dass auch diejenige Außenseite der Verriege lungsvorrichtung, die im geschlossenen Zustand mit der umgebe nen Oberfläche bündig und sichtbar ist, eine fotolumineszente Beschichtung aufweist. In diesem Fall ist die Verriegelungs vorrichtung auch im geschlossenen Zustand in verschiedenen Be leuchtungssituation gut erkennbar. Um dabei eine gute Erkenn- barkeit des Öffnungszustandes der Verriegelungsvorrichtung si cherzustellen, ist bevorzugt, wenn die Beschichtung auf der Außenseite der Verriegelungsvorrichtung eine andere Eigenfarbe und/oder Leuchtfarbe als die Beschichtung auf den nur im ge öffneten Zustand sichtbaren Flächen aufweist. Durch den Far- bunterschied ist weiterhin gut erkennbar, ob eine Verriege lungsvorrichtung geöffnet oder geschlossen ist.

Die fotolumineszente Beschichtung weist vorzugsweise einen Mehrschichtaufbau umfassend eine Reflexionsschicht, eine Foto lumineszenzschicht und eine transluzente, vorzugsweise trans parente, Deckschicht zum Schutz vor Beschädigungen der darun terliegenden Schichten auf.

Die Beschichtung kann durch sequenzielles Aufträgen der ein zelnen Schichten auf die dafür vorgesehenen Flächen der Ver riegelungsvorrichtung aufgetragen werden. So kann zunächst eine Reflexionsschicht, anschließend eine Fotolumineszenz schicht und abschließend eine transluzente Deckschicht aufge tragen werden. Hierbei kann auf gängige Lackierverfahren wie Tauchen, Streichen, Rollen, Gießen oder Spritzen zurückgegrif fen werden.

Alternativ dazu ist es möglich, die Beschichtung als mehr schichtiges Beschichtungselement vorzufertigen, welche dann auf die dafür vorgesehenen Flächen aufgeklebt ist. Dazu ist wenigstens eine der Schichten des Beschichtungselements als Folie ausgeführt, auf welche die anderen Schichten aufgebracht sind, bspw. durch Lackierverfahren oder durch Stoffschluss mit weiteren als Folien ausgeführten Schichten. Um die Anbringung eines solchen Beschichtungselementes am Verschlusselement zu erleichtern, kann das Beschichtungselement eine Klebeschicht umfassen, sodass das Beschichtungselement ähnlich einem Auf kleber am Verschlusselement befestigt werden kann. Es ist bevorzugt, wenn die Reflexionsschicht einen Reflexions grad von mehr als 75 % aufweist und/oder die Fotolumineszenz schicht einen Gewichtsanteil an Leuchtpigmenten von 15 % bis 75 %, vorzugsweise von 20 % bis 45 % oder 40 % bis 75 % auf weist.

Es ist bevorzugt, wenn die Dicke der Beschichtung kleiner 1 mm, vorzugsweise kleiner 0,75 mm, weiter vorzugsweise zwi schen 0,15 mm und 0,5 mm ist. Bei einer entsprechend geringen Dicke der Beschichtung kann diese häufig an bereits vorhandene Verriegelungsvorrichtungen angebracht werden, ohne dass die Verriegelungsvorrichtungen dafür verändert werden müssten.

Die erfindungsgemäß vorgesehene Fotolumineszenz der Beschich tung kann bspw. durch Zink-Sulfid-Verbindungen und/oder Stron- tium-Aluminat-Verbindung erreicht werden, die im Regelfall Strahlung im Wellenlängenbereich von 250 nm bis 500 nm absor bieren und Licht häufig bei einer Wellenlänge zwischen 450 nm bis 650 nm abgeben.

Es ist bevorzugt, die für die Fotolumineszenz verwendete Ver bindung und deren Gewichtsanteil an der Beschichtung (oder der Fotolumineszenzschicht) so zu wählen, dass die resultierende Leuchtdichte 50 mcd/m A 2, vorzugsweise 100 mcd/m A 2 nach 10 Mi nuten Beleuchtung gemäß DIN 67510 beträgt. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Leuchtdichte der Beschichtung 50 mcd/m A 2 nach 10 Minuten Aufladung mit 100 Lux, weiter vorzugsweise die Leuchtdichte der Beschichtung 75 mcd/m A 2 nach 10 Minuten Auf ladung mit 75 Lux beträgt. Ein Fachmann ist mit vertretbarem Aufwand in der Lage, eine Beschichtung gemäß diesen Vorgaben aufzufinden .

Es ist bevorzugt, wenn die Beschichtung für einen Temperatur bereich -55 °C bis +60 °C und/oder einen Temperaturgradienten 1 °C/s ausgebildet ist. Zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird auf die vorstehenden Ausführungen verwiesen.

Die Erfindung wird nun anhand bevorzugter Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:

Figur 1: ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungs gemäßen Verriegelungsvorrichtung im Einbauzu stand;

Figur 2 : eine Detaildarstellung der Verriegelungsvorrich tungen aus Figur 1;

Figur 3 : eine Ausführungsvariante zu der Verriegelungsvor richtungen aus Figuren 1 und 2;

Figur 4: ein schematischer Querschnitt durch ein erstes

Ausführungsbeispiel des Aufbaus der fotolumines- zenten Beschichtung gemäß Figur 2 oder 3; und

Figur 5: ein schematischer Querschnitt durch ein zweites

Ausführungsbeispiel des Aufbaus der fotolumines- zenten Beschichtung gemäß Figur 2 oder 3.

In Figur 1 ist ein Teil der Außenfläche 1 eines Flugzeuges dargestellt, bei dem eine einseitig angeschlagene und damit schwenkbare Klappe 2 einen Teil der Außenfläche 1 bildet. Die Klappe 2 kann durch die Verriegelungsvorrichtung 10 im darge stellten, geschlossenen Zustand wahlweise gesichert werden.

Dazu weist die Verriegelungsvorrichtung 10 eine schwenkbaren Lasche 11 auf, an der ein als Haken ausgebildetes Verriege lungselement 12 angeordnet ist. Die Lasche 11 lässt sich von dem in Figur 1 dargestellten geöffneten Zustand, in dem sie aus der Außenfläche 1 hervor steht, derart verschwenken, dass sie bündig mit der Außenfläche 1 ist. In diesem geschlossenen Zustand greift das Verriegelungselement 12 in ein Gegenstück 3 am feststehenden Teil der Außenfläche 1 ein, um so die Klappe 2 im geschlossenen Zustand zu sichern. Das Verriegelungsele ment 12 ist auch im geschlossenen Zustand von außen durch ein Fenster in der Lasche 11 zugänglich (vgl. Figuren 2 und 3) und kann so bei Bedarf entriegelt werden. Insoweit entspricht die Verriegelungsvorrichtung 10 dem Stand der Technik.

In Figur 2 ist die Verriegelungsvorrichtung 10 aus Figur 1 isoliert in zwei Ansichten dargestellt.

Die Verrieglungsvorrichtung 10 und insbesondere die Lasche 11 weisen lackierte Flächen 13 auf, die im geschlossenen Zustand bündig mit der Außenfläche 1 sind. Diese können in der Farbe der Außenfläche 1 oder einer Tagesleuchtfarbe lackiert sein. Andere - in Figur 2 schraffiert markierte - Flächen 14 des Verriegelungselementes 10, die zwar in dem in Figur 1 darge stellten geöffneten Zustand des Verriegelungselementes 10 sichtbar sind, im Verriegelungszustand jedoch innen liegend und also nicht sichtbar bzw. von den Flächen 13 und der Außen fläche 1 verdeckt sind, sind mit einem fotolumineszenten Mate rial beschichtet. Sowohl die Eigenfarbe als auch die Leucht farbe des fotolumineszenten Materials sind so gewählt, dass sich sowohl bei Tageslicht als auch bei Dämmerung oder Dunkel heit, bei dem das fotolumineszente Material nachleuchtet, ein möglichst großer Kontrast gegenüber der Farbe der Außenfläche 1 ergibt.

In Figur 3 ist eine alternative Ausführungsvariante zu der Verriegelungsvorrichtung 10 gemäß Figuren 1 und 2 in einer zu Figur 2 identischen isolierten Darstellung gezeigt.

Bei der Ausführungsvariante gemäß Figur 3 ist diejenige Fläche 13' der Lasche 11, die im geschlossenen Zustand bündig mit der Außenfläche 1 sind, ebenfalls mit einem fotolumineszenten Ma terial beschichtet. Sowohl die Eigenfarbe als auch die Leucht farbe des fotolumineszenten Materials auf der Fläche 13' ist dabei unterschiedliche zu denjenigen des fotolumineszenten Ma terials auf den im Verriegelungszustand innen liegenden Flä chen 14.

Da die durch das Verriegelungselement 10 gesicherte Klappe 2 lediglich geöffnet wird, um an dahinterliegende Komponenten des Flugzeuges bspw. zu Wartungszwecken ö. Ä. zu gelangen, wird das Verriegelungselement 10 bei Dunkelheit grundsätzlich nur unter ausreichender künstlicher Beleuchtung geöffnet, die regelmäßig ausreichend ist, das fotolumineszente Material auf den Flächen 14 aufzuladen, sodass die Flächen 14 selbst nach Wegfall der künstlichen Beleuchtung - bspw. weil die Wartungs arbeiten abgeschlossen sind - nachleuchten . Nicht ordnungsge mäß verriegelte Verriegelungsvorrichtungen 10 sind auch bei Dunkelheit so gut erkennbar.

Bei Beleuchtungsszenarien mit einem monochromatischen Licht - bspw. einer Vorfeldbeleuchtung mit Gasentladungslampen - kann das fotolumineszente Material auf den Flächen 14 - und ggf. auch auf der Fläche 13' - Licht in einer anderen Wellenlänge als die monochromatische Beleuchtung abgeben, sodass der Ver riegelungszustand einer Verriegelungsvorrichtung 10 gut er kennbar ist.

Bei Tageslicht ist die Erkennbarkeit des Verriegelungszustan des einer Verriegelungsvorrichtung 10 aufgrund der im Kontrast zu der umgebenen Außenfläche 1 gewählten Eigenfarbe des foto- lumineszenten Materials auf den Flächen 14 - und ggf. auch auf der Fläche 13' - vergleichbar zu den mit Tagesleuchtfarben markierten Verriegelungsvorrichtungen gemäß dem Stand der Technik gegeben. In Figur 4 ist ein erster möglicher Mehrschichtaufbau der Be schichtung 20 mit fotolumineszenten Material auf den Flächen 13' und/oder 14 der Verriegelungsvorrichtung 10 gezeigt, wobei die in Figur 4 gezeigte Beschichtung 20 durch sequenzielles Aufträgen der einzelnen Schichten 22, 23 ,24 auf die jeweili gen Flächen 13', 14 geschaffen wird.

Die Beschichtung 20 umfasst als unterste, der Fläche 13', 14 nächstliegenden Schicht eine Reflexionsschicht 22 mit einem Reflexionsgrad von mehr als 75% und einer Schichtdicke von 10 gm bis 100 gm.

Auf dieser Reflexionsschicht 22 befindet sich eine Fotolumi neszenzschicht 23 umfassend einen Gewichtsanteil von 20 % bis 45 % einer fotolumineszenten Strontium-Aluminat-Verbindung .

Die Strontium-Aluminat-Verbindung ist derart gewählt, dass sie nach 10 Minuten Beleuchtung gemäß DIN 67510 eine Leuchtdichte von 100 mcd/m A 2 aufweist und außerdem innerhalb des Tempera turbereichs von -55 °C und +60 °C sowie einem Temperaturgradi enten von 1 °C/s keinen Schaden nimmt. Die Dicke der Fotolumi neszenzschicht beträgt ca. 100 gm bis 400 gm.

Abschließend ist eine transparente Deckschicht 24, beispiels weise aus einem Lack basierend auf Polyurethan oder Acrylat, vorgesehen, mit der die Fotolumineszenzschicht 23 vor Abrasion und sonstiger Beschädigung geschützt wird. Aufgrund der Trans parenz dieser Schicht 24 wird die Fotolumineszenz der darun terliegenden Schicht 23 nicht beeinträchtigt. Die Deckschicht 24 hat eine Dicke von ca. 5gm bis 50gm.

Die einzelnen Schichten 22, 23 ,24 lassen sich mit einem be liebigen gängigen Lackierverfahren, wie bspw. Tauchen, Strei chen, Rollen, Gießen oder Spritzen, auftragen, wobei insbeson dere auch das nachträgliche Aufträgen auf bereits in Verwen dung befindliche Verriegelungselemente 10 möglich ist. Es ist so möglich, bereits vorhandene Verriegelungselemente 10 erfin dungsgemäß nachzurüsten.

In Figur 5 ist ein alternativer Mehrschichtaufbau der Be schichtung 20 dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Beschichtung 20 mit all ihren Schichten 21-24 als Be schichtungselement 20' ausgestaltet, welches durch einen ein fachen Klebeschritt auf eine Fläche 13', 14 aufgebracht wird.

Die unterste Schicht 21 des Beschichtungselements 20' ist eine Klebeschicht 21, mit der das Beschichtungselements 20' einfach auf einer Fläche 13', 14 vergleichbar einem Aufkleber aufge klebt werden kann. Die Klebeschicht 21 ist dabei als Folie ausgestaltet, wodurch das gesamte Beschichtungselement 20' als Folie zu handhaben ist.

Auf die als Folie ausgestaltete Klebeschicht 21 sind ver gleichbar zu der Ausführungsvariante gemäß Figur 4 eine Refle xionsschicht 22, eine Fotolumineszenzschicht 23 und eine Deck schicht 24 aufgetragen. Die einzelnen Schichten können bspw. im Siebdruckverfahren auf die Klebeschicht-Folie 21 aufgetra gen werden. Zur Erläuterung der Eigenschaften der einzelnen Schichten 22, 23, 24 auf die vorstehenden Ausführungen zu Fi gur 4 verwiesen.

Die Dicke des Beschichtungselementes 20' umfassend sämtliche Schichten 21-24 beträgt 300 ym bis 800 ym. Die Ausgestaltung der Beschichtung 20 als Beschichtungselement 20' ermöglich die Beschichtung einer Verriegelungsvorrichtung 10 auch unter sol chen Umgebungsbedingungen, welche einen unmittelbaren Auftrag, wie in Zusammenhang mit Figur 4 erläutert, nicht zulassen.