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Title:
LOOM FOR PRODUCING A WOVEN ARTICLE WITH A PROFILED CROSS SECTION, IN PARTICULAR A ROPE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/006672
Kind Code:
A1
Abstract:
The loom contains a weaving station (20), at which warp yarns (4) can be interwoven by means of at least one weft yarn (14), a device (2) for supplying the warp yarns (4), and a device for supplying the at least one weft yarn (14). A shedding device (6) for forming a shed (8) from the warp yarns (4), and a weft insertion needle (10) for inserting a weft yarn loop (12) into the shed (8), are also present. The weft yarn loop (12) is tied off with a knitting needle (16) and beaten with a reed (21). A take-down device (28) serves to draw off the woven fabric that is produced. In order to produce a profiled woven article, the weaving station (20) is assigned a fabric holder (22) with a shaping aperture (24) whose opening cross section corresponds substantially to the cross section of the profiled woven article (26) that is to be produced with a round or polygonal cross section.

Inventors:
LEPPLA, Klaus (Rüttmattstrasse 31, Bad Säckingen, 79713, DE)
ANKLI, Philippe (Bleumatthöhe 14, Gipf, CH-5073, CH)
GOOSEEN, Bernhard (Steinenbühl 34, Ziefen, CH-4417, DE)
Application Number:
EP2009/004123
Publication Date:
January 21, 2010
Filing Date:
June 09, 2009
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG (Kehrsitenstrasse 23, Stansstad, CH-6362, CH)
LEPPLA, Klaus (Rüttmattstrasse 31, Bad Säckingen, 79713, DE)
ANKLI, Philippe (Bleumatthöhe 14, Gipf, CH-5073, CH)
GOOSEEN, Bernhard (Steinenbühl 34, Ziefen, CH-4417, DE)
International Classes:
D03D35/00; D03D41/00; D03D49/20; D03J1/22; D03D35/00; D03D41/00; D03D49/04; D03J1/00
Attorney, Agent or Firm:
SCHMAUDER & PARTNER AG (Patent- und Markenanwälte VSP, Zwängiweg 7, Zürich, CH-8038, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes insbesondere eines Seiles, mit einer Webstelle (20), an der Kettfäden (4) mittels zumindest eines Schussfadens (14) miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zuführung (2) der Kettfäden (4), mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens (14), weiter mit einer Fachbildevorrichtung (6) zur Ausbildung eines Webfaches (8) aus den Kettfäden (4), ferner mit einer Schusseintragnadel (10) zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe (12) in das Webfach (8), mit einer Wirknadel

(16) zum Abbinden der Schussfadenschlaufe (12), mit einem Webblatt (21) zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe (12), sowie mit einem der Webstelle (20) zugeordneten Warenhalter (22, 22a, 22b, 22c), und mit einem Warenabzug (28) zum Abziehen der Webware, dadurch gekennzeich- net, dass zur Ausbildung eines Profilgewebes (26) der Warenhalter

(22, 22a, 22b, 22c) eine Formgebungsöffnung (24, 24a, 24b, 24c) aufweist, deren Öffnungsquerschnitt im wesentlichen dem Querschnitt des herzustellenden Profilgewebes (26) mit rundem oder mehreckigem Querschnitt entspricht.

2. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Formgebungsöffnung (24a) im Wesentlichen kreisförmig, oval oder ellipsenförmig ist.

3. Webmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Formgebungsöffnung (24c) die Form eines Dreiecks oder eines Rechtecks ist.

4. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenhalter (22, 22a, 22b, 22c) einen über die Länge seiner Formgebungsöffnung (24, 24a, 24b, 24c) ausgebildeten Einführungsschlitz zum Einführen der Kettfäden (4) aufweist, wobei der Einführungsschlitz so ausgebildet ist, dass ein Herausrutschen der eingeführten Kettfäden (4) verhindert ist.

5. Webmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Einführungsschlitz wellenförmig ausgebildet ist.

6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Kettfadenzuführvorrichtung (2) vor der Fachbildevorrichtung

(6) für jeden Kettfaden (4) eine quer zum Kettfadenverlauf vorgespannte Litze (56) zum Ausgleich wechselnder Zugspannungen zwischen benachbarten Kettfäden (4) vorhanden ist.

7. Webmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Kettfadenzuführung (72) für einen als Füller (74) dienenden Kettfaden (4) grosseren Durchmessers ausgebildet ist und eine Spannrolle (90) aufweist.

8. Webmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jede Litze (56) oder die Spannrolle (90) mit einem Kontaktstück (62,94) in Verbindung steht, um bei unzureichender Kettfadenspannung ein Fehlersignal auszulösen.

9. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenabzug (28) eine Vielzahl von Umlenkstellen, vorzugsweise 5 bis 15 Umlenkstellen, für das Profilgewebe (26) aufweist, der Warenabzug einen mechanischen oder einen elektromechanischen Antrieb aufweist und dass das Verhältnis zwischen der Abzugsgeschwindigkeit und der Webmaschinengeschwindigkeit, vorzugsweise durch ein Verstellgetriebe oder eine elektronische Steuerungseinrichtung, steuerbar oder regelbar ist.

10. Webmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenabzug (28) zwei parallel angeordnete Abzugsrollen (30,32) aufweist, von denen mindestens eine angetrieben ist und an denen das Profilgewebe

(26) in mehrfacher Umschlingung geführt ist.

11. Webmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsrollen (30,32) voneinander verschiedene Durchmesser aufweisen.

12. Webmaschine nach Anspruch 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abzugsrollen (30,32) für die letzte Umschlingung einen Abschnitt (34) grosseren Durchmessers aufweisen als im übrigen Bereich.

13. Webmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die angetriebene Abzugsrolle eine rutschhemmende Oberfläche aufweist.

14. Webmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeich- net, dass zumindest eine Anzahl der Umlenkstellen ein Aufnahmeprofil

(40) aufweist, welches der Querschnittsform des Profilgewebes zumindest angepasst ist.

15. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeich- net, dass zwischen dem Warenhalter (22) und dem Warenabzug (28) eine

Ablenkrolle (68) zur partiellen Dehnung des Profilgewebes (26) angeordnet ist, wobei die Ablenkrolle (68) vorzugsweise das Profilgewebe (26) nach unten ablenkt und vorzugsweise etwa in der Mitte zwischen Warenhalter (22) und Warenabzug (28) angeordnet ist.

16. Webmaschine nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Warenhalter (22d) um eine Achse (100) quer zur Warenlaufrichtung schwenkbar angeordnet ist.

17. Webmaschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebungsöffnung des Warenhalters (22d) im hinteren Bereich erweitert ausgebildet ist.

18. Webmaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Wa- renhalter (22d) in seiner vorderen, formgebenden Öffnung (24d) kreisrund ausgebildet ist und sich nach hinten zu einem nach oben und unten ovalen Ausgang mit in etwa geraden, parallelen Seiten erweitert.

Description:
Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes, insbesondere eines Seiles

Technisches Gebiet Die Erfindung betrifft eine Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes, insbesondere eines Seiles gemäss dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Stand der Technik Seile werden in der Regel auf Schlag- oder Flechtmaschinen hergestellt, dabei ergibt sich der Nachteil, dass diese Maschinen in der Leistung begrenzt sind und nur Seile beschränkter Länge ermöglichen.

Die US 2,130,636 beschreibt eine Webmaschine der eingangs genannten Art zur Herstellung eines Bandes, also eines Flachgebildes, wobei der Webstelle in üblicher Weise ein Warenhalter zugeordnet ist. Der Warenhalter dient ausschliesslich dem Halten des an sich bereits flachen Bandgewebes, also ohne jeglichen Ein- fluss auf eine Profilgestaltung. Die DE 20000593 beschreibt eine Vorrichtung zur Herstellung eines gekrümmten Bandes, welche als Zusatzaggregat einer Webein- richtung nachgeschaltet ist. Diese Zusatzvorrichtung weist zwei Abzugsrollen auf, zwischen denen das hergestellte Band gekrümmt, jedoch nicht in seinem Querschnitt verändert werden kann. Die US 4,467,838 beschreibt eine Vorrichtung, welche einer Webmaschine nachgeschaltet ist und aus dem hergestellten Band einen dreidimensionalen Hohlkörper herstellt.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Webmaschine so auszugestalten, dass sie zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes, insbesondere eines Seiles geeignet ist.

Die Aufgabe wird durch eine Webmaschine nach Anspruch 1 gelöst. Dadurch, dass der Webstelle zur Ausbildung eines Profilgewebes ein Warenhalter mit einer Formgebungsöffnung zugeordnet ist, deren Öffnungsquerschnitt im Wesentli- chen dem Querschnitt des Profilgewebes mit rundem oder mehreckigen Querschnitt entspricht, werden die Kettfäden aufgrund der Formgebungsöffnung in der gewünschten Form des Profilgewebes gebündelt und mit Hilfe der eingetragenen Schussfadenschlaufen und deren Abbindung in der vorgesehenen Lage fixiert. So lassen sich auf einer Webmaschine Profilgewebe, insbesondere Seile, auf einfache Weise mit hoher Geschwindigkeit und in grossen Längen herstellen.

Der Begriff „Kettfaden" ist im vorliegenden Fall sehr breit zu verstehen und beinhaltet nicht nur Garne, sondern auch andere nach Art eines Kettfadens zuge- führte längliche Gebilde, die selbst wieder Profile oder Verstärkungseinlagen sein können, die durch Weben, Wirken, Flechten oder dergleichen als Profilgebilde hergestellt worden sind.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Webmaschine sind in den Ansprüchen 2 bis 16 beschrieben. Gemäss Anspruch 2 kann die Formgebungsöffnung des Warenhalters im Wesentlichen kreisförmig sein. Es sind aber auch Formgebungsöffnungen mit im Wesentlichen ovalem oder ellipsenförmigem Querschnitt denkbar. Gemäss Anspruch 3 kann der Querschnitt der Formgebungsöffnung auch die Form eines regelmässigen oder unregelmässigen Vielecks, insbesondere eines Dreiecks oder eines Rechtecks annehmen.

Nach Anspruch 4 weist der Warenhalter mit Vorteil einen über die Länge seiner Formgebungsöffnung ausgebildeten Einführungsschlitz zur Einführung der Kettfäden auf. Dabei ist der Einführungsschlitz so ausgebildet, dass ein Herausrut- sehen der eingeführten Kettfäden verhindert ist. Hierzu ist der Einführungsschlitz gemäss Anspruch 5 vorzugsweise wellenförmig ausgebildet. Von Vorteil ist es auch, den Warenhalter in der Richtung seiner Fromgebungsöffnung geteilt auszubilden, sodass durch Abnehmen eines Teiles des Warenhalters die Formgebungsöffnung zugänglich ist, um die Kettfäden einzulegen.

Gemäss Anspruch 6 ist es von Vorteil, dass in der Kettfadenzuführvorrichtung vor der Fachbildevorrichtung für jeden Kettfaden eine quer zur Kettfadenlaufrichtung vorgespannte Litze vorhanden ist, um während des Webens auftretende wech- selnde Zugspannungen bzw. Längenunterschiede zwischen benachbarten Kettfäden auszugleichen. Gemäss Anspruch 7 kann mindestens eine Kettfadenzuführung für einen als Füller dienenden Kettfaden grosseren Durchmessers ausgebildet sein und eine entsprechende Spannung aufweisen. Zweckmässigerweise steht gemäss Anspruch 8 jede Litze oder die Spannrolle mit einem Kontaktstück in Verbindung um bei unzureichender Kettfadenspannung ein Fehlersignal auszulösen.

Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Webmaschine gemäss Anspruch 9 eine Warenabzugsvorrichtung mit einer Vielzahl von Umlenkstellen, vorzugsweise 5 bis 15 Umlenkstellen für das Profilgewebe aufweist. Dadurch wird eine sichere Mitnahme des Profilgewebes am Warenabzug sichergestellt und ein Deformieren des Profilgewebes, wie dies bei üblichen Warenabzügen gegeben wäre, verhindert. Durch die Umlenkstellen können auch Spannungen im hergestellten Profil- gewebe abgebaut werden. Der Warenabzug wird vorzugsweise einen mechanischen oder einen elektromechanischen Antrieb aufweisen, wobei es von Vorteil ist, wenn das Verhältnis zwischen der Abzugsgeschwindigkeit und der Webmaschinengeschwindigkeit - vorzugsweise durch ein Verstellgetriebe oder eine elektronische Steuerungseinrichtung - steuerbar oder regelbar ist.

Ein solcher Warenabzug kann gemäss Anspruch 10 aus zwei parallel angeordneten Abzugsrollen bestehen, von denen mindestens eine angetrieben ist und an denen das Profilgewebe in mehrfacher Umschlingung geführt ist. Gemäss Anspruch 11 weisen die Abzugsrollen voneinander verschiedene Durchmesser auf, was zur Verbesserung des Spannungsabbaus in dem Profilgewebe dient. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Abzugsrolle gemäss Anspruch 12 für die letzte Umschlingung einen grosseren Durchmesser aufweist als im übrigen Bereich. Die Abzugseigenschaften lassen sich durch eine Ausgestaltung nach Anspruch 13 verbessern, wobei mindestens die angetriebene Abzugsrolle eine rutschhemmen- de Oberfläche aufweist. Besonders zweckmässig ist es, wenn die Webmaschine nach Anspruch 14 Umlenkstellen mit einem Aufnahmeprofil aufweist, welches der Querschnittsform des Profilgewebes zumindest angepasst ist, um die Profilhaltig- keit des Profilgewebes zu verbessern. Gemäss Anspruch 15 ist es von Vorteil, wenn zwischen dem Warenhalter und der Warenabzugsvorrichtung eine Ablenkrolle zur partiellen Dehnung des Profilgewebes angeordnet ist, um innere Spannungen des hergestellten Profilgewebes ab- zubauen. Die Ablenkrolle ist vorzugsweise so angeordnet, dass das Profilgewebe nach unten abgelenkt ist, wobei die Ablenkrolle etwa in der Mitte zwischen Warenhalter und Warenabzug anzuordnen ist.

Ganz besonders vorteilhaft ist eine solche Webmaschine, wenn der Warenhalter um eine Achse quer zur Webrichtung, also in etwa parallel zur Schussrichtung, um einen bestimmten Winkel schwenkbar angeordnet ist. (Anspruch 16). Insbesondere beim Weben von Seilen, bei denen üblicherweise ein Bindungsrapport vorgesehen ist, bei dem die Kettfäden im Hochfach zu den Kettfäden im Tieffach und umgekehrt dreiviertel zu einviertel oder noch ungleicher (z.B. ein Achtel zu sieben Achtel) verteilt sind, ergeben sich insbesondere bei Nadelwebmaschinen geometrische Probleme, der Schussnadel einen freien Durchschuss zu ermöglichen. Auch bei teilweise sehr dicken Kettfäden, z.B. einem dicken Webkern, der einen mittleren Kettfaden darstellt, wird die Hebung und die Senkung der Kettfäden - insbesondere auch des Webkerns - in einen Bereich ausserhalb des Schussbereichs erleichtert werden. Der so erzielte Effekt wird noch verbessert, wenn der Warenhalter im vorderen Formgebungsbereich zwar einen Öffnungsquerschnitt aufweist, der im wesentlichen dem Querschnitt des herzustellenden Profilgewebes entspricht, im hinteren Bereich aber erweitert ist, bei einem kreisrund zu webenden Seil also nach oben und unten oval mit in etwa geraden, pa- rallelen Seiten erweitert. Durch diese Formgebung wird dann die Schwenkbewegung des Warenhalters unterstützt. Zur Erläuterung sei darauf hingewiesen, dass bei einem quadratischen Formgebungsquerschnitt der Warenhalters der hintere Querschnitt dann vorzugsweise rechteckig ist. Diese Ausführung der Erfindung mit einem schwenkbaren, formgebenden Warenhalter hat insbesondere den Vor- teil, dass die Hebung und Senkung bei der Kettfachbildung gegenüber einer Webmaschine ohne die Massnahmen der Schwenkbarkeit bei gleicher zu erzielender Seildicke bzw. Dicke des Webkerns kleiner vorgesehen sein kann, ohne die freie Beweglichkeit der Schussnadel - oder allenfalls einer anderen Schussein- tragseinrichtung - zu stören. Da die Hebung und Senkung bei der Kettfachbildung einen erheblichen Einfluss auf die Webgeschwindigkeit hat, ist mit der genannten Massnahme durch die kleinere notwendige Hebung und Senkung bei der Kettfachbildung eine höhere Webgeschwindigkeit zu erzielen. Andererseits kön- nen mit einer - bezüglich der Kettfachbildung - vorgegebenen Webmaschine mit den Massnahmen dieser vorteilhaften Ausführung grossere Profildicken (als z.B. Seildicken) erzielt und dickere Webkerne verarbeitet werden. Grundsätzlich kann die Schwenkbewegung extern angetrieben werden. In der bevorzugten Ausführungsform ist sie aber frei und wird durch die Hebung und Senkung der Kettfä- den ausgeführt. Weiterhin ist es möglich, einen schwenkbaren Warenhalter auch bei einer herkömmlichen Webmaschine einzusetzen, bei der der Warenhalter als Breithalter für bandartig gewebtes Webgut ausgebildet ist.

Die vorbenannten sowie die beanspruchten und in den nachfolgenden Ausfüh- rungsbeispielen beschriebenen, erfindungsgemäss zu verwendenden Elemente unterliegen in ihrer Grosse, Formgestaltung, Materialverwendung und ihrer technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so dass die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.

Der Fachmann sollte erkennen, dass alleine schon folgende Massnahmen bei einer Seilwebmaschine gegenüber dem Stand der Technik vorteilhaft sind und allenfalls unabhängig von Anspruch 1 eine eigene Erfindung auszubilden vermögen: Eine Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes insbesondere eines Seiles, mit einer Webstelle, an der Kettfäden mittels zumindest eines Schussfadens miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zuführung der Kettfäden, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens, weiter mit einer Fachbildevorrichtung zur Ausbildung eines Webfa- ches aus den Kettfäden, ferner mit einer Schusseintragnadel zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe in das Webfach, mit einer Wirknadel zum Abbinden der Schussfadenschlaufe, mit einem Webblatt zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe, sowie mit einem der Webstelle zugeordneten Warenhalter, und mit ei- nem Warenabzug zum Abziehen der Webware, bei der der Warenhalter eine Formgebungsöffnung und einen über die Länge der Formgebungsöffnung ausgebildeten Einführungsschlitz zum Einführen der Kettfäden aufweist, wobei der Einführungsschlitz so ausgebildet ist, dass ein Herausrutschen der eingeführten Kettfäden verhindert ist. Dabei ist der Einführungsschlitz vorzugsweise wellenförmig ausgebildet.

Eine Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes insbesondere eines Seiles, mit einer Webstelle, an der Kettfäden mittels zumindest eines Schussfadens miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zuführung der Kettfäden, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens, weiter mit einer Fachbildevorrichtung zur Ausbildung eines Webfaches aus den Kettfäden, ferner mit einer Schusseintragnadel zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe in das Webfach, mit einer Wirknadel zum Abbinden der Schussfadenschlaufe, mit einem Webblatt zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe, sowie mit einem der Webstelle zugeordneten Warenhalter, und mit einem Warenabzug zum Abziehen der Webware, bei der in der Kettfadenzuführvorrichtung vor der Fachbildevorrichtung für jeden Kettfaden eine quer zum Kettfadenverlauf vorgespannte Litze zum Ausgleich wechselnder Zugspannungen zwi- sehen benachbarten Kettfäden vorhanden ist und wobei vorzugsweise mindestens eine Kettfadenzuführung für einen als Füller dienenden Kettfaden grosseren Durchmessers ausgebildet ist und eine Spannrolle aufweist und wobei weiterhin vorzugsweise jede Litze oder die Spannrolle mit einem Kontaktstück in Verbindung steht, um bei unzureichender Kettfadenspannung ein Fehlersignal auszulö- sen.

Eine Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes insbesondere eines Seiles, mit einer Webstelle, an der Kettfäden mittels zumindest eines Schussfadens miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zu- führung der Kettfäden, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens, weiter mit einer Fachbildevorrichtung zur Ausbildung eines Webfaches aus den Kettfäden, ferner mit einer Schusseintragnadel zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe in das Webfach, mit einer Wirknadel zum Abbinden der Schussfadenschlaufe, mit einem Webblatt zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe, sowie mit einem der Webstelle zugeordneten Warenhalter, und mit einem Warenabzug zum Abziehen der Webware, bei der der Warenabzug eine Vielzahl von Umlenkstellen, vorzugsweise 5 bis 15 Umlenkstellen, für das Profilge- webe aufweist, der Warenabzug einen mechanischen oder einen elektromechani- schen Antrieb aufweist und dass das Verhältnis zwischen der Abzugsgeschwindigkeit und der Webmaschinengeschwindigkeit, vorzugsweise durch ein Verstellgetriebe oder eine elektronische Steuerungseinrichtung, steuerbar oder regelbar ist, wobei der Warenabzug vorzugsweise zwei parallel angeordnete Abzugsrollen aufweist, von denen mindestens eine angetrieben ist und an denen das Profilgewebe in mehrfacher Umschlingung geführt ist, die Abzugsrollen vorzugsweise voneinander verschiedene Durchmesser aufweisen. Dabei weisen die Abzugsrollen für die letzte Umschlingung vorzugsweise einen Abschnitt grosseren Durchmessers auf als im übrigen Bereich. Mindestens die angetriebene Abzugsrolle weist vorzugsweise eine rutschhemmende Oberfläche auf. Weiterhin weisen zumindest eine Anzahl der Umlenkstellen ein Aufnahmeprofil auf, welches der Querschnittsform des Profilgewebes zumindest angepasst ist.

Eine Webmaschine zum Herstellen eines im Querschnitt profilierten Gewebes ins- besondere eines Seiles, mit einer Webstelle, an der Kettfäden mittels zumindest eines Schussfadens miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zuführung der Kettfäden, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens, weiter mit einer Fachbildevorrichtung zur Ausbildung eines Webfaches aus den Kettfäden, ferner mit einer Schusseintragnadel zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe in das Webfach, mit einer Wirknadel zum Abbinden der Schussfadenschlaufe, mit einem Webblatt zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe, sowie mit einem der Webstelle zugeordneten Warenhalter, und mit einem Warenabzug zum Abziehen der Webware, bei der zwischen dem Warenhalter und dem Warenabzug eine Ablenkrolle zur partiellen Dehnung des Profilge- webes angeordnet ist. Vorzugsweise lenkt die Ablenkrolle das Profilgewebe nach unten ab und ist etwa in der Mitte zwischen Warenhalter und Warenabzug angeordnet. Eine Webmaschine mit einer Webstelle, an der Kettfäden mittels zumindest eines Schussfadens miteinander verwebbar sind, mit einer Vorrichtung zur Zuführung der Kettfäden, mit einer Vorrichtung zur Zuführung des zumindest einen Schussfadens, weiter mit einer Fachbildevorrichtung zur Ausbildung eines Webfaches aus den Kettfäden, ferner mit einer Schusseintragnadel zum Eintragen einer Schussfadenschlaufe in das Webfach, mit einer Wirknadel zum Abbinden der Schussfadenschlaufe, mit einem Webblatt zum Anschlagen der Schussfadenschlaufe, sowie mit einem der Webstelle zugeordneten Warenhalter oder Breithalter, und mit einem Warenabzug zum Abziehen der Webware, bei der der Wa- renhalter um eine Achse quer zur Warenlaufrichtung schwenkbar angeordnet ist und vorzugsweise seine Formgebungsöffnung im hinteren Bereich nach oben und unten erweitert ausgebildet ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung werden anhand schematischer Zeichnungen nachfolgend näher beschrieben, dabei zeigen :

Figur Ia eine Webmaschine in Seitenansicht,

Figur Ib die Webmaschine der Figur Ia im Grundriss,

Figur 2 einen Warenhalter mit einer Formgebungsöffnung mit kreisrundem Querschnitt,

Figur 3 einen Warenhalter mit einer Formgebungsöffnung mit elliptischem

Querschnitt,

Figur 4 einen Warenhalter mit einer Formgebungsöffnung mit rechteckigem

Querschnitt, Figur 5 einen Warenhalter im Längsschnitt,

Figur 6 ein halbkreisförmiges Aufnahmeprofil einer Umlenkstelle,

Figur 7 ein halbellipsenförmiges Aufnahmeprofil einer Umlenkstelle,

Figur 8 ein keilförmiges Aufnahmeprofil einer Umlenkstelle,

Figur 9 das Aufnahmeprofil der Figur 8 mit eingelegtem Seil, Figur 10 eine weitere Webmaschine in schematischer Seitenansicht,

Figur 11 eine Vorrichtung zur Zuführung eines Füllers, Figur 12 eine Webmaschine einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem schwenkbaren Warenhalter, wobei der Warenhalter in Normal- oder Mittelstellung befindet;

Figur 13 eine Webmaschine einer weiteren Ausführungsform der vorliegen- den Erfindung mit einem schwenkbaren Warenhalter, wobei sich der

Warenhalter in Stellung einer schweren Hebung befindet,

Figur 14 eine Webmaschine einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem schwenkbaren Warenhalter, wobei sich der Warenhalter in Stellung einer leichten Hebung befindet, und Figur 15 ein Vergleich zur Darstellung der Vergrösserung des Hub- und Absenkbereiches der Webmaschine gemäss Figur 12 zu einer Webmaschine ohne die Massnahmen dieser weiteren Ausführungsform.

Wege zur Ausführung der Erfindung In den Figuren Ia und Ib ist eine Webmaschine in Seitenansicht und im Grund- riss in schematischer Darstellung gezeigt, die eine Vorrichtung 2 zur Zuführung von Kettfäden 4 aufweist. Mittels einer Fachbildevorrichtung 6 werden die Kettfäden 4 zu einem Webfach 8 geöffnet, sodass mit einer Schusseintragnadel 10 eine Schussfadenschlaufe 12 eines Schussfadens 14 in das Webfach 8 eingetragen werden kann. Die Schussfadenschlaufe 12 wird an der der Eintragsseite abgewandten Seite mittels einer Wirknadel 16 abgebunden. Die Schussfadenschlaufe 12 kann mit der bereits vorgängig eingetragenen Schussfadenschlaufe abgebunden werden, vorzugsweise erfolgt die Abbindung jedoch mit Hilfe eines Hilfsfa- dens 18. Mit Vorteil erfolgt die Abbindung so, dass ein Aufriffeln der eingetrage- nen Schussfadenschlaufen 12 verhindert wird. An der Webstelle 20 wird die eingetragene und abgebundene Schussfadenschlaufe 12 mittels eines Webblattes 21 angeschlagen und dem Warenhalter 22 zugeführt, der eine Formgebungsöffnung 24 aufweist, deren Öffnungsquerschnitt im Wesentlichen dem Querschnitt des herzustellenden Profilgewebes 26 entspricht. Die Kettfäden 4 werden an der Webstelle 20 mit Hilfe der Formgebungsöffnung 24 bereits in der gewünschten Form des endgültigen Profilgewebes gehalten und diese Form durch die eingetragenen und abgebundenen Schussfadenschlaufen 12 gehalten. Die Figuren 2 bis 4 zeigen Warenhalter 22a, 22b und 22c mit verschiedenen Formgebungsöffnungen 24a, 24b und 24c mit kreisrundem, elliptischen und mehreckigem wie viereckigem Querschnitt. Die Warenhalter sind längs ihrer horizontalen Mittelebene geteilt ausgebildet, sodass ein Teil abgenommen werden kann, um das Einlegen der Kettfäden zu erleichtern. Es ist aber auch möglich beispielsweise längs der Mittelebene auf einer Seite des Warenhalters einen nicht näher dargestellten Einführungsschlitz zum Einführen der Kettfäden vorzusehen. Um ein Hausgleiten der Kettfäden zu erschweren, kann der Einführungsschlitz gewellt ausgebildet sein.

Die Figur 5 zeigt den Warenhalter 22 im Längsschnitt. Um den Reibungswiderstand des Profilgewebes in der Formgebungsöffnung 24 zu reduzieren, kann diese einen sich in Laufrichtung des Profilgewebes geringfügig erweiternden Querschnitt aufweisen. Das aus dem Warenhalter 22 austretende Profilgewebe 26 wird mittels eines Warenabzuges 28 abgezogen, an dem das Profilgewebe in mehrfacher Umschlingung geführt ist, um einen sicheren Abzug des Profilgewebes zu erreichen und eine Deformation des Profilgewebes zu verhindern.

Der Warenabzug 28 weist zwei mit Abstand voneinander angeordnete Rollen 30, 32 auf, von denen die dem Warenhalter 22 zugewandte Rolle 30 einen kleineren und die dem Warenhalter 22 abgewandte Rolle 32 einen grosseren Durchmesser aufweist. Für die letzte Windung weist die Rolle 32 einen Abschnitt 34 mit nochmals grosserem Durchmesser auf, um ein einwandfreies Abführen des Profilgewebes 26 zu ermöglichen. Den Einlauf in den Warenabzug 28 bildet eine Laufrolle 36 kleineren Durchmessers. Zur Zuführung des Profilgewebes 26 zum letzten Abschnitt 34 an der Rolle 32 ist zusätzlich eine Sicherungsvorrichtung 38 vorgesehen, um eine sichere Mitnahme des Profilgewebes 26 an dem Abschnitt 34 zu gewährleisten und ein Alarmsignal auszulösen, falls eine Fehlfunktion auftritt. Die Rollen 30 und 32 können mit einem rutschfesten Belag versehen sein und/oder Aufnahmeprofile 40 aufweisen, welche dem Querschnitt des hergestellten Profilgewebes 26 angepasst sind, wie den Figuren 6 bis 8 entnommen werden kann. Besonders vorteilhaft ist die Ausbildung nach Figur 9 indem das Aufnahmeprofil 40 so ausgebildet ist, dass die Sehne des Profilgewebes in Höhe der Mantelfläche 42 der Rolle liegt, sodass die Zugkraft möglichst in der Mittelachse, das heisst der neutralen Faser des Profilgewebes wirkt.

Die Figur 10 zeigt weitere Ausgestaltungen einer Webmaschine der Figuren Ia und Ib. Die Vorrichtung 2 zur Zuführung von Kettfäden 4 enthält für jeden Kettfaden einen Fadenkonus 42, von dem der Kettfaden 4 über eine Fadenbremse 44 Rollen 46, 48 zugeführt wird. Von dort verläuft der Kettfaden 4 über zwei Führungsstangen 50, 52 zur Fachbildevorrichtung 6. Die Rolle 48 ist mittels einer Feder 54 gegen den Kettfaden 4 vorgespannt. Zwischen den Führungsstangen 50, 52 ist für jeden Kettfaden eine Hebelitze 56 vorgesehen, in der der Kettfaden 4 durch eine Öse 58 geführt ist. Mittels einer Feder 60 ist die Hebelitze 56 nach unten vorgespannt, um während des Webens auftretende Schwankungen zwischen benachbarten Kettenfäden auszugleichen. Am oberen Ende der Hebelitze ist eine Kontaktschiene 62 eines Kettfadenwächters 64 positioniert, der aktiviert wird, wenn ein Kettfadenbruch oder ein unzulässiger Durchhang des Kettfadens auftreten sollte. Es sollte darauf hingewiesen werden, dass die Darstellung des Kettfadenverlaufes über die Führungsstangen 50, 52 im Verhältnis zur Kontaktschiene 62 des Kettfadenwächters nicht massstabsgetreu sondern eher schematisch ist.

Zwischen dem Warenhalter 22 und dem Warenabzug 28 sind eine Führungsrolle 66 und eine Dehnrolle 68 so angeordnet, dass das Profilgewebe 26 zwischen dem Warenhalter 22 und der Führungsrolle 66 leicht nach unten abgelenkt wird. Diese Ablenkung hat den Zweck, dass das Profil am Warenhalter 22 und an der Füh- rungsrolle 66 im oberen Bereich und im Bereich der Dehnrolle 68 im unteren Bereich gedehnt wird. Dies hat einen positiven Einfluss auf die Kettfadenspannung des hergestellten Profilgewebes. Dem Warenabzug 28 ist ein Behälter 70 zur Aufnahme des fertigen Profilgewebes 26 zugeordnet.

Die Figur 11 zeigt eine Vorrichtung 72 zur Zuführung eines Füllers 74 an der Webmaschine. Ein solcher Füller kann Eigenschaften und Dimensionen aufweisen, die von den übrigen Kettfäden sehr verschieden sind. So kann der Füller aus Kunststoffmaterial, Stahldraht oder Stahlseil bestehen oder einen Querschnitt aufweisen, der wesentlich grösser ist als jener der Kettfäden. So kann der Füller beispielsweise ein Schlauchgebilde sein. Da die Handhabung des Füllers 74 gegenüber den übrigen Kettfäden 4 erschwert ist, bedarf es für die Zuführung besonderer Massnahmen. Die Zuführvorrichtung 72 für den Füller 74 enthält zu- nächst eine Füllerspule 76, die mit einer Bremsvorrichtung 78 in Verbindung steht. Der von der Füllerspule 76 abgezogene Füller 74 ist über verschiedene Führungen 80, 82, 84 zur Fachbildevorrichtung 6 geführt. Zwischen den Führungen 80 und 84 ist eine Spannvorrichtung 86 vorgesehen, die einen Schwinghebel 88 aufweist, an dem eine Spannrolle 90 befestigt ist, die mittels einer Feder 92 gegen den Füller 74 vorgespannt ist. Dem Schwinghebel 88 ist eine Kontaktstelle 94 zugeordnet, an der der Schwinghebel 88 anschlägt, falls der Füller 74 gebrochen sein sollte oder die Vorspannung des Füllers eine ungenügende Stärke aufweisen sollte.

Mittels der Webmaschine lassen sich die verschiedensten Profilgewebe herstellen, insbesondere Seile in den verschiedensten Aufbauten. Die Webmaschine ermöglicht grossere Produktionsgeschwindigkeiten als Flechtmaschinen und ermöglicht die Herstellung von Seilen in grossen Längen.

In den Figuren 12 bis 15 ist eine Webmaschine einer weiter verbesserten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit einem schwenkbaren Warenhalter 22d dargestellt. In Figur 12 befindet sich der Warenhalter in Normal- oder Mittelstellung, die Kettfäden sind weder angehoben noch abgesenkt sind. In Figur 13 ist bei dieser Webmaschine der Warenhalter in Stellung, der einer "schweren He- bung" entspricht. Dabei bedeutet die "schwere Hebung", dass die meisten Kettfäden 4, typischerweise mehr als 75% gehoben sind, während weniger als 25% der Kettfäden4 abgesenkt sind oder wobei - wenn ein dicker und härterer Webkern 96 verwendet wird, dieser Webkern 96 angehoben ist. In diesem Fall kommt es auf die Verteilung der weiteren, dünneren Kettfäden 4 weniger an. In Figur 14 ist bei dieser Webmaschine der Warenhalter 22d in Stellung, der einer "leichten Hebung" entspricht. Dabei bedeutet die "leichte Hebung", dass die meisten Kettfäden 4, typischerweise mehr als 75% abgesenkt sind, während weniger als 25% der Kettfäden 4 angehoben sind oder wobei - wenn ein dicker und härterer Webkern verwendet wird, dieser Webkern 96 abgesenkt ist. In diesem Fall kommt es auf die Verteilung der weiteren, dünneren Kettfäden 4 wiederum weniger an. In Figur 15 ist ein Vergleich zur Darstellung der Vergrösserung des Hub- und Absenkbereiches der Webmaschine gemäss Figur 12 zu einer Webma- schine ohne die Massnahmen dieser verbesserten Ausführungsform. Der so erzielte Effekt wird im vorliegenden Ausführungsbeispiel noch verbessert, indem der Warenhalter 22d im vorderen Formgebungsbereich zwar den kreisförmigen Öffnungsquerschnitt 24d aufweist, der im Beispiel eines runden Seiles dem Querschnitt des Seiles entspricht, im hinteren Bereich aber erweitert ist. Der Quer- schnitt der hinteren Öffnung ist in diesem Fall nach oben und unten oval erweitert, wobei die Erweiterung durch gerade, parallele Seiten ausgebildet ist. Die Erweiterung ist innerhalb des Warenhalters 22d linear, die die Erweiterung ausbildenden geraden, parallelen Seitenlängen steigen im hier gezeigten Ausführungsbeispiel also von null (vorne) auf die volle Seitenlänge (hinten) an. Durch diese Formgebung wird die Schwenkbewegung des Warenhalters 22d unterstützt. Der schwenkbare Warenhalter 22d ist im hier gezeigten Ausführungsbeispiel oberhalb der Formgebungsöffnung 24d um eine Achse 100 quer zur Webrichtung frei schwenkbar, wobei die Begrenzungen der Schwenkbarkeit durch die Formgebung und die durchgeführte Ware (Seil) herbeigeführt werden. Selbstverständlich ist der schwenkbare, formgebende Warenhalter 22d so positioniert, dass in jedem Schwenkzustand das Webblatt 21 vor dem Warenhalter 22d - in jeder seiner Schwenkpositionen - abstoppt, ohne ihn zu berühren. Zur Erläuterung sei darauf hingewiesen, dass bei einem quadratischen Formgebungsquerschnitt des schwenkbaren Warenhalters - wenn also ein quadratisches Seil gewebt werden soll - der hintere Querschnitt dann vorzugsweise rechteckig ist.

Bezuqszeichenliste

2 Zuführvorrichtung für Kettfaden

4 Kettfaden

6 Fachbildevorrichtung

8 Webfach

10 Schusseintragnadel

12 Schussfadenschlaufe

14 Schussfaden

16 Wirknadel 18 Hilfsfaden

20 Webstelle

21 Webblatt

22,a,b,c,d Warenhalter

5 24,a,b,c,d Formgebungsöffnung

26 Profilgewebe

28 Warenabzug

30 Rolle

32 Rolle

10 34 Abschnitt

36 Laufrolle

38 Sicherungsvorrichtung

40 Aufnahmeprofil

42 Fadenkonus

15 44 Fadenbremse

46 Rolle

48 Rolle

50 Führungsstange

52 Führungsstange

20 54 Feder

56 Hebelitze

58 Öse

60 Feder

62 Kontaktschiene

25 64 Kettfadenwächter

66 Führungsrolle

68 Dehnrolle

70 Behälter

72 Zuführvorrichtung

30 74 Füller

76 Füllerspule

78 Bremsvorrichtung

80 Führung

82 Führung

35 84 Führung

86 Spannvorrichtung

88 Schwinghebel

90 Spannrolle

92 Feder

40 94 Kontaktstelle

96 Webkern

98 Nulllinie

100 Schwenkachse des Warenhalters