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Patent Searching and Data


Title:
LOOM FOR PRODUCING WOVEN GOODS OR MATERIAL WITH AN INCORPORATED COVER THREAD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/154449
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to improve a loom for producing woven goods or material (10) with an incorporated cover thread (12), it is proposed to provide a laying device at least one cover thread (12) and also a warp-laying device (9) with warp-laying elements (14) for laying further warp threads (8). The warp- laying device (9) is designed such that it can make the further warp threads (8) penetrate from a starting position through the upper shed (5) to the lower shed (4), or through the lower shed to the upper shed, and therefore the weft-insertion device (7) crosses the further warp threads (8). The laying device has at least one cover-thread guide (13) which, in the starting position of the warp-laying device (9), can be displaced transversely to the warp threads (2) by way of a transverse-movement means.

Inventors:
STUDER, Walter (Gerenweg 20, Gipf Oberfrick, CH-5073, CH)
BÜHLER, Stefan (Alte Landstrasse 62, Dänikon, CH-8114, CH)
Application Number:
EP2011/059494
Publication Date:
December 15, 2011
Filing Date:
June 08, 2011
Export Citation:
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Assignee:
TEXTILMA AG (Kehrsitenstrasse 23, Stansstad, CH-6362, CH)
STUDER, Walter (Gerenweg 20, Gipf Oberfrick, CH-5073, CH)
BÜHLER, Stefan (Alte Landstrasse 62, Dänikon, CH-8114, CH)
International Classes:
D03D31/00; D03D35/00; D03D41/00
Attorney, Agent or Firm:
SCHMAUDER & PARTNER AG (Zwängiweg 7, Zürich, CH-8038, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Webmaschine zum Herstellen von Webgut (10) mit einem eingearbeiteten Legefaden, mit

einer Fachbildevorrichtung zum Bilden eines Webfaches (3) aus Kettfäden (2) mit zumindest einem Oberfach (5) und einem

Unterfach (4),

einer Schusseintragsvorrichtung (7) zum Eintragen von Schussfäden,

einem Webblatt (1) zum Anschlagen eingetragener

Schussfäden,

einer Legevorrichtung für zumindest einen Legefaden (12),

dadurch gekennzeichnet, dass

die Webmaschine weiterhin eine Kettlegevorrichtung (9) mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Kettlegegliedern (14) für das Legen von Zusatzkettfäden (8) aufweist,

wobei die Kettlegevorrichtung (9) eine Antriebseinrichtung zum Eintauchen der Kettlegeglieder (14) für die Zusatzkettfäden (8) aus einer Ausgangsstellung durch das Oberfach (5) bis zum Unterfach (4) oder durch das Unterfach bis zum Oberfach aufweist, und die Kettlegevorrichtung so positioniert ist, dass die Schusseintragsvorrichtung (7) die Zusatzkettfäden (8) kreuzt, und wobei die Legevorrichtung zumindest einen Legefadenführer (13) aufweist, der in Ausgangsstellung (11) der Kettlegevorrichtung (9) mittels eines Querbewegemit- tels quer zu den Kettfäden (2) verfahrbar ist.

2. Webmaschine nach Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Legefadenführer (13) mittels des Querbewegemittels in jeder Stellung des Webfaches verfahrbar ist.

3. Webmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettlegeglieder (14) der Kettlegevorichtung (9) in einem festen, vorzugsweise gleichem Abstand nebeneinander angeordnet sind. Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettlegevorrichtung (9) weiterhin Querbewegemittel aufweist, mittels derer die Kettlegeglieder (14) quer zu den Kettfäden (2) bewegbar sind, wenn sie nicht in das Webfach (3) eingetaucht sind .

Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Legevorrichtung zumindest einen weiteren Legefadenführer (16) aufweist, der in Kettfadenrichtung (2) hinter dem genannten Legefadenführer (13) angeordnet ist und quer zur Kettfadenrichtung (2) bewegbar ist.

Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch zumindest einen bewegbaren Rückhaltehaken (17) zum Halten des Legefadens (12) zur Verringerung der Belastung des Zusatzkettfadens (8), wobei der Rückhaltehaken (17) nach dem Legen des Legefadens (12) vom Bandgewebe (10) weg in eine Ausgangsposition bewegbar ist.

Webmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Kettlegevorrichtungen (9) parallel zur Webkante nebeneinander in einem definierten Abstand angeordnet sind.

Webmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kettlegevorrichtungen (9) Einheiten gekoppelt angetrieben werden.

Webmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Einzelantriebe vorgesehen sind, so dass die Kettlegevorrichtungen (9) einzeln und unabhängig voneinander angetrieben werden.

Description:
Webmaschine zur Herstellung von Webgut mit einem eingearbeiteten Legefaden Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft eine Webmaschine zur Herstellung von Webgut mit einem eingearbeiteten Legefaden.

Stand der Technik

Eine Webmaschine der eingangs genannten Art ist aus der CH 490 541 bekannt. Dort werden Befestigungsfäden mittels Zuführungsnadeln während des Webens eines Bandes angeordnet. Es sind keinerlei Hinweise zu finden, wie die Nadelbandwebmaschine vorteilhaft das Einweben eines Leiterfadens, insbesondere eines Antennenfadens ausführen könnte. Eine ähnliche Technologie wurde unabhängig in der US 3 796 234 offenbart. Aus der WO 2007/071077 AI ist bekannt, einen Leiterfaden auf verschiedenste Weisen einzuarbeiten, indem die Zuführungsnadel an einer quer zur Kettrichtung ausgerichteten Welle angeordnet ist, die mit einer ersten Antriebsvorrichtung zum Ausführen einer Schwenkbewegung der Welle und weiterhin mit einer zweiten Antriebsvorrichtung zum Verfahren in Achsrichtung verbunden ist. Der Stecher taucht durch das Schwenken in das Webfach ein und aus. Dadurch kann der Stecher über die Breite des Bandes hinweg verfahren werden.

Aus der JP 2005/015954 A ist eine Webmaschine zum Einweben eines Effektfadens bekannt, der in das Grundgewebe eingearbeitet werden kann oder auf dem Grundgewebe aufliegt. Die Webmaschine der JP 2005/015954 A ist mit einer

Fachbildevorrichtung für die Kettfäden ausgerüstet, welche ermöglicht, einzelne Kettfäden zu selektionieren. Der Effektfaden ist dabei ein selektionierter, zusätzlicher Kettfaden. Dabei werden sowohl der Effektfaden wie auch zusätzliche Kettfäden innerhalb des Webfaches geführt. Dies hat zur Folge, dass die Effektfäden von der Kette, welche von oberhalb der zusätzlichen Kettfäden und des selektionierten Effektfadens zugeführt wird, bei einer Querbewegung der Effektfäden von diesen Kettfäden abgebunden werden. Das bedeutet, dass die Effektfäden nicht oberhalb des Grundgewebes angebracht werden, sondern Teil des Grundgewebes werden und somit die Struktur verändern.

Darstellung der Erfindung

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Webmaschine anzugeben, die zur Herstellung von Webgut mit einem einarbeiteten Legefaden geeignet ist. Dabei soll die Maschine zum Aufbringen eines Legefadens auf ein Webgut geeignet sein, ohne das Webgut merklich zu verändern. Die Aufgabe wird bei der eingangs genannten Webmaschine durch die Maschine nach Anspruch 1 gelöst. Dabei haben die Massnahmen der Erfindung zunächst einmal zur Folge, dass ein Legefaden auch bei einer Querbewegung des Legefa- denführers - in Schussrichtung - abgebunden werden kann. Weiterhin ist - und das ist besonders vorteilhaft - durch die Verteilung der Bewegungen, nämlich das Anbinden und die Schusslegung - auf zwei Bewegungen keine Abbindung auf der Warenseite des Bandgewebes sichtbar. Dabei ist die Maschine - im Gegensatz zur Webmaschine der JP 2005/015954 A - in der Lage, einen Legefaden aufzubringen, ohne das Webgut merklich zu verändern. Dadurch, dass die Webmaschine zusätzlich zu und unabhängig von der Legevorrichtung für den zumindest einen Legefaden eine Kettlegevorrichtung mit einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Kettlegegliedern für das Legen von Zusatzkettfäden aufweist, wird der Nachteil der JP 2005/015954 A vermieden, dass die Legefäden Teil des Grundgewebes werden und somit die Struktur verändern. Sehr vorteilhaft ist auch, dass der Legefaden in jede Legeposition zwischen den Kettlegegliedern auf dem Bandgewebe bewegt und gelegt werden kann.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Webmaschine sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben. Vorteilhaft ist es, wenn auch die Kettlegevorrichtung Querbewegemittel aufweist, mittels derer sie quer zu den Kettfäden bewegbar ist, wenn sie nicht in das Webfach eingetaucht ist. Gemäss einer vorteilhaften Ausführung der vorliegenden Erfindung weist die Legevorrichtung zumindest einen weiteren Legefadenführer auf, der in Kettfadenrichtung hinter dem genannten Legefadenführer angeordnet ist und quer zur Kettfadenrichtung bewegbar ist. Gemäss einer weiteren Ausführung der vorliegenden Erfindung weist die Vorrichtung zumindest einen Rückhaltehaken auf, der bei angeschlagenem Webblatt den Legefaden halten kann. Dabei wird der Rückhaltehaken so geführt, dass er nach dem Legen des Legefadens vom Bandgewebe weg in eine Ausgangsposition bewegbar ist. Die vorstehend genannten Ausgestaltungen beziehen sich zunächst einmal auf Bandwebmaschinen. Auf breiteren Webmaschinen kann die erfindungsgemässe Technik vorteilhaft dadurch eingesetzt werden, dass mehrere Kettlegevorrichtungen parallel zur Webkante nebeneinander in einem definierten Abstand angeordnet sind . Vorzugsweise werden die Kettlegevorrichtungen dabei gekoppelt ange- trieben. Für bestimme Anwendungen kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn Einzelantriebe vorgesehen sind, so dass die Kettlegevorrichtungen einzeln und unabhängig voneinander gesteuert angetrieben werden.

Die vorbenannten, sowie die beanspruchten und in den nachfolgenden Ausfüh- rungsbeispielen beschriebenen, erfindungsgemäss zu verwendenden Elemente unterliegen in ihrer Grösse, Formgestaltung, Materialverwendung und ihrer technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen, so dass die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt Anwendung finden können.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Webmaschine werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben, dabei zeigen :

Figur 1 eine Webmaschine gemäss eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, als schematische Darstellung zur Erläuterung der Grundbewegung;

Figur 2 die Webmaschine nach Figur 1, als schematische Darstellung zur

Erläuterung der Legebewegung des Legefadenführers;

Figur 3 eine Webmaschine gemäss eines zweiten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung mit mehreren Legefadenführern, als schematische Darstellung; Figur 4 eine Webmaschine gemäss eines dritten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung mit einem Rückhaltehaken, als schematische Darstellung;

Figur 5 eine Webmaschine gemäss eines Ausführungsbeispiels mit drei ne- beneinander liegenden, parallel arbeitenden Kettlegevorrichtungen.

Wege zur Ausführung der Erfindung

Die Figur 1 zeigt eine Webmaschine gemäss einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, als schematische Darstellung zur Erläuterung der Grundbewegung. Die Kettfäden 2 zum Herstellen eines Bandgewebes 10 bilden zum Eintrag eines Schussfadens mittels einer Schusseintragsnadel 7 oder eines Greifers - bei einer Greiferwebmaschine - ein Oberfach 5 und ein Unterfach 4. Ein Webblatt 1 ist in herkömmlicher Weise angeordnet, um die eingetragenen Schussfäden an das bereits erstellte Webgut 10 anzuschlagen.

Die Kettlegevorrichtung 9 taucht durch das Oberfach 5 in das Unterfach 4 ein . Gleichzeitig bewegt sich das Webblatt 1 nach hinten. Die Kettlegevorrichtung 9 kann in Richtung Webblatt 1 wie auch nach unten in das Unterfach 4 bewegt werden. Die Kettlegevorrichtung 9 folgt in der dargestellten Ausführung der Bewegung des Webblattes 1. Die Kettlegevorrichtung kann aber auch abgeschaltet werden bzw. kann je nach Bindung unterschiedlich oft abgetaucht werden. Der Schuss der Schusseintragsnadel oder des Greifers 7 kreuzt die Zusatzkettfäden 8, falls sich die Kettlegeglieder im Unterfach befinden. Der Schuss der Schusseintragsnadel 7 oder des Greifers wird im dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines Hilfsfadens abgebunden. Die Kettlegevorrichtung 9 taucht die Kettlegeglieder aus dem Unterfach 4 und dem Oberfach 5 auf und bewegt sich mit dem Webblatt 1 in die Ausgangsposition 11. Danach werden die Zusatzkettfäden 8 - im dargestellten Ausführungsbeispiel Befestigungsfäden - durch das Webblatt 1 angeschlagen. Die Kettlegung muss so angelegt werden, dass sie nie an die Deckschüsse angebunden wird . In Figur 2 ist die zusätzliche Legung mittels eines Legefadenführers erläutert. Der Legefadenführer 13 für den Legefaden 12 kann durch eine Querbewegung in jede Legeposition zwischen den Kettlegegliedern 14 gebracht werden. Darauf folgt die zuvor beschriebene Grundbewegung gemäss Figur 1. Der Legefaden 12 kann ein Effektfaden, z.B. Drähte, Perlenschnüre, elastische Fäden etc. oder auch ein Funktionsfaden, z. B. ein LED-Faden, leitender Faden etc. sein.

Wenn die Kettlegevorrichtung 9 in der Ausgangsposition 11 steht, kann der Legefadenführer 13 zwischen die Kettlegeglieder 14 an die neue Legeposition bewegt werden, z.B. mittels eines Linearmotors, eines Kurvengetriebe etc. Dies kann - je nach gewünschtem Effekt und Funktion - periodisch oder nach einem frei definierten Muster geschehen.

Mit der Zusatzkette, also den Befestigungsfäden 8 wird der Legefaden 12, speziell auch in Schussrichtung, auf das Bandgewebe 10 abgebunden. Die weitere Kette 8 - im beschriebenen Ausführungsbeispiel Befestigungsfäden- kann alternativ oder als zusätzlicher Effekt auch eine Kette aus Effektfäden sein. Die Kettlegevorrichtung 9 kann auch in der Querbewegung um ein oder mehrere Kettlegeglieder 14 verschoben werden, um einen Legefaden 12 in der Kettfadenrichtung des Bandgewebes 10 zu legen und abzubinden. Dies ermöglicht neue Muster und Effekte. Die Kettlegeglieder 14 sind in einem festen, im vorliegenden Ausführungsbeispiel gleichem Abstand nebeneinander angeordnet.

Gemäss eines weiteren Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, welches in Figur 3 dargestellt ist, können mehrere Legefadenführer hintereinander aufgereiht werden.

Jeder Legefadenführer 13, 16 wird über einen eigenen Antrieb betrieben und kann unabhängig voneinander in Querrichtung bewegt werden.

Auf dieser Webmaschine können die Legefäden 12 und 15 gekreuzt werden und es können so neue Effekte erzielt werden.

Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in Figur 4 dargestellt. Bei diesem Ausführungsbeispiel kommt ein Rückhaltehaken zum Einsatz.

Der Rückhaltehaken 17 hält den Legefaden, um die Belastung des Zusatzkettfa- dens 8 - im Ausführungsbeispiel eines Befestigungsfadens - zu verringern. Die Bewegung des Rückhaltehakens kann über Rotation wie auch über eine lineare Bewegung erfolgen. Es können beim Rückhaltehaken zwei oder mehrere Glieder 18 auf einem Webgang eingesetzt werden. Sobald der Legefaden 12 gelegt ist, bewegt sich der Rückhaltehaken 17 wieder weg vom Bandgewebe 10 in seine Ausgangsposition oder bleibt in Position, bis der Legefaden 12 abgebunden ist.

In Figur 5 ist eine Webmaschine gemäss eines Ausführungsbeispiels unter Einsatz von drei nebeneinander liegenden, parallel arbeitenden Kettlegevorrichtungen 9 dargestellt. Die Kettlegevorrichtungen entsprechen denen in den vorste- hend beschriebenen Ausführungsbeispielen und sind der Übersichtlichkeit halber in Figur 5 nicht nochmals dargestellt. Auf einer solchen, breiteren Webmaschine wird die erfindungsgemässe Technik vorteilhaft dadurch eingesetzt, dass mehrere Kettlegevorrichtungen 9 - im dargestellten Ausführungsbeispiel eben drei - parallel zur Webkante nebeneinander in einem definierten Abstand angeordnet sind . Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist dabei angedeutet, nebeneinander mehrere Bänder parallel hergestellt werden. Wenn die Bänder - allein zur Erhöhung der Produktionsrate - gleichartig sind, werden die Kettlegevorrichtungen 9 dazu gekoppelt angetrieben. Für bestimme Anwendungen, z.B. wenn unterschiedlich ausgestaltete Bänder nebeneinander oder wenn unterschiedliche Applikationen auf einem Breitwebgut 10 hergestellt werden sollen, kann es aber auch vorteilhaft sein, wenn Einzelantriebe vorgesehen sind, so dass die Kettlegevorrichtungen 9 einzeln und unabhängig voneinander gesteuert angetrieben wer- den.

Bezugszeichenliste

1 Webblatt

2 Kettfäden eines Bandgewebes

3 Webfach

4 Unterfach

5 Oberfach

6 Abbinde- oder Abhäkeinadel

7 Schusseintragsnadel oder Schusseintragsgreifer

8 Zusatzkettfäden als Befestigungsfäden oder als Effektfäden 9 Kettlegevorrichtung

10 Bandgewebe

11 Ausgangsposition der Kettlegevorrichtung

12 Legefaden

13 Legefadenführer

14 Kettlegeglieder

15 zweiter Legefaden

16 zweiter Legefadenführer

17 Rückhaltehaken

18 Glieder des Rückhaltehakens