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Patent Searching and Data


Title:
LUMINAIRE ELEMENT AND LUMINAIRE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2013/102640
Kind Code:
A1
Abstract:
A luminaire has a luminaire element (8), an elongate or rod‑shaped light‑emitting means (7) and a housing (1). The luminaire element (8) is provided as an element for influencing the light emitted by the light‑emitting means (7) and comprises at least two functionally and materially different regions (9; 10). The regions (9; 10) of the luminaire element (8) are integrally connected to one another as a coextruded profile.

Inventors:
MARTIN EMMANUEL (FR)
LAUBER XAVIER (FR)
Application Number:
EP2013/050046
Publication Date:
July 11, 2013
Filing Date:
January 03, 2013
Export Citation:
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Assignee:
REGENT BELEUCHTUNGSKÖRPER AG (Dornacherstrasse 390, Basel, CH-4018, CH)
International Classes:
F21V3/04; F21V7/10; F21V7/22; F21V13/04; F21V15/01; F21Y101/02; F21Y103/00
Domestic Patent References:
WO2002010640A12002-02-07
WO2011110217A12011-09-15
WO2002010640A12002-02-07
Foreign References:
US20040042225A12004-03-04
EP1843084A12007-10-10
US6161939A2000-12-19
Attorney, Agent or Firm:
BRAUN, André (BRAUNPAT Braun Eder AG, Reusstrasse 22, Basel, CH-4054, CH)
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Claims:
Patentansprüche

Leuchtenelement in einer Leuchte für ein langge¬ strecktes oder stabförmiges Leuchtmittel (7), beste¬ hend aus mindestens zwei funktional und materialmäs- sig unterschiedlichen Bereichen (9; 10), wobei das Leuchtenelement (8) als Element zum Beeinflussen des vom Leuchtmittel abgestrahlten Lichts vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche (9; 10) als coextrudiertes Profil einstückig miteinander verbunden sind.

Leuchtenelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Bereich ein Reflektor (9) ist.

Leuchtenelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Bereich eine transpa¬ rente oder streuende Scheibe, insbesondere eine Dif- fusorscheibe (10), ist.

Leuchtenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein erster Bereich (9) Seitenwände (12) des Leuchtenelements (8) bildet und ein unterer Rand der Seitenwände (12) mit einem zweiten Bereich (10) durch Coextrusion einstsückig verbunden ist.

Leuchtenelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein oberer Be¬ reich (11) eines Bereichs (9) beidseits einer langge¬ streckten Öffnung für das Leuchtmittel (7) erstreckt.

6. Leuchte mit einem Leuchtenelement (8), einem langge- streckten oder stabförmigen Leuchtmittel (7) und ei- nem Gehäuse (1), wobei das Leuchtenelement (8) als Element zum Beeinflussen des vom Leuchtmittel (7) ab¬ gestrahlten Lichts vorgesehen ist und aus mindestens zwei funktional und materialmässig unterschiedlichen Bereichen (9; 10) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Bereiche (9; 10) des Leuchtenelements (8) als coextrudiertes Profil einstückig miteinander verbunden sind.

7. Leuchte nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtenelement (8) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 ausgebildet ist.

8. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtmittel (7) eine

Leuchtstoffröhre oder eine lineare LED-Anordnung ist ist .

9. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass ein erster Bereich als Reflektorbereich (9) des Leuchtenelements (8) Seitenwände (12) zur Befestigung im Gehäuse (1) aufweist.

10. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass das Gehäuse (1) einen unten offe¬ nen Querschnitt besitzt und ein zweiter Bereich des Leuchtenelements (8) ausgebildet ist als transparente oder streuende Scheibe, insbesondere als eine Dif- fusorscheibe (10), die den offenen Querschnitt des Gehäuses (1) abdeckt.

11. Leuchte nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein oberer Bereich (11) ei¬ nes Bereichs (9) des Leuchtenelements (8) beidseits einer langgestreckten Öffnung für das Leuchtmittel (7) erstreckt, so dass das Leuchtmittel (7) innerhalb des Leuchtenelements (8) gelagert ist.

Description:
Leuchtenelement und Leuchte

Die Erfindung betrifft ein Leuchtenelement und eine Leuchte gemäss dem Oberbegriff der Patentansprüche 1 und 6. Insbe ¬ sondere betrifft die Erfindung eine Leuchte für ein stab- formiges, d. h. starres Leuchtmittel.

Leuchten für langgestreckte oder stabförmige Leuchtmittel oder längs angeordnete Punktlichtquellen, z.B. sog. Leucht ¬ stoffröhren oder LEDs, besitzen in der Regel ein Gehäuse, in welchem evtl. Halterungen oder Leuchteneinsätze für die Sockel der Leuchtmittel, sowie für Elemente zum Beeinflus ¬ sen des vom Leuchtmittel abgestrahlten Lichts vorgesehen sind. Diese im Rahmen dieser Beschreibung als Leuchtenele ¬ mente bezeichneten und in das Gehäuse einsetzbaren Teile sind beispielsweise Reflektoren, Diffusorscheiben, Farbfilter etc. Diese Leuchtenelemente bestehen in der Regel aus unterschiedlichen, für ihre jeweilige Funktion geeigneten Materialien. So besteht ein Reflektor, der das vom Leuchtmittel abgestrahlte Licht in die gewünschte Richtung lenken soll, z.B. aus einem opaken Kunststoffmaterial , auf dessen Innenseite eine reflektierende oder streuende Schicht auf ¬ gebracht ist. Für den Zweck dieser Beschreibung umfasst der Begriff „Reflektor" somit auch Leuchtenelemente, die das einfallende Licht diffus reflektieren. Eine Diffusorschei- be besteht aus einem transparenten oder semi-transparenten Material, beispielsweise aus Acrylglas oder Polycarbonat . Gemäss dem Stand der Technik werden die unterschiedlichen Leuchtenelemente je nach ihrer Funktion und ihrem dement- sprechenden Material aus verschiedenen stranggepressten Profilen oder abgekanteten, gerundeten oder anders umgeformten Blechen hergestellt und in das Leuchtengehäuse ein- gesetzt, wo sie mittels möglichst einfachen Verbindungsele ¬ menten, vorzugsweise durch Einrasten von Nuten und dergl . an Rippen und dergl., gehalten sind. Somit sind für jedes Leuchtenelement einer Leuchte Haltemittel erforderlich, was einen konstruktiven Aufwand erfordert.

Aus der WO 02/010640 AI ist beispielsweise eine Aperturlam ¬ pe mit einem Aperturlampengehäuse bekannt, welches ver ¬ schiedene Gehäusehülsen und Abdeckungen für die Hülsen zeigt. Die Hülsen dienen unterschiedlichen optischen und elektrischen Funktionen sind und hierfür z. B. metallisiert oder beschichtet. Die Lichtoptik besteht bei dieser

Aperturlampe daher aus mehreren Elementen, die bei der Herstellung der Lampe einzeln zusammengesetzt oder in mehre- rern Prozessen erstellt werden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Befestigungs ¬ aufwand für Leuchtenelemente in einer Leuchte durch Verrin ¬ gerung der Anzahl von Teilen zu verkleinern und gleichzei- tig die Leuchteneffizienz zu erhöhen.

Erfindungsgemäss wird dies erreicht durch ein Leuchtenele ¬ ment und eine Leuchte, die sich durch die kennzeichnenden Merkmale der Patentansprüche 1 und 6 auszeichnen.

Demnach besteht das Leuchtenelement aus wenigstens einem ersten Bereich und wenigstens einem zweiten Bereich, wobei der erste Bereich und der zweite Bereich zwei funktional und materialmässig unterschiedliche Bereiche sind. Der ers- te Bereich und der zweite Bereich sind durch Coextrusion einstückig miteinander verbunden und bilden somit ein einstückiges coextrudiertes Profil. Die unterschiedlichen Be ¬ reiche des Leuchtenelements können z. B. aus PMMA oder PC bestehen . Das Leuchtenelement weist eine Befestigung auf, mit der es in einfacher Weise in einem Gehäuse der Leuchte vorzugswei ¬ se lösbar befestigt werden kann. Dabei kann ein Bereich des Leuchtenelements eine langgestreckte Öffnung für das

Leuchtmittel aufweisen, so dass das Leuchtmittel in das

Leuchtenelement hineinragen und innerhalb des Leuchtenele ¬ ments gelagert werden kann. Das Leuchtenelement weist somit einen inneren Raum auf, der durch Seitenwände und einen die unteren Teile der Seitenwände verbindenden Basisbereich eingefasst ist. Der Basisbereich kann z. B. mit einen offenen Bereich des Gehäuses abgedeckt werden, während die Sei ¬ tenwände innerhalb des Gehäuses sind. Die Seitenwände kön ¬ nen beispielsweise von einem ersten Bereich, wie etwa einem Reflektorbereich, und der Basisbereich von einem zweiten Bereich, wie etwa einem Diffusorbereich, gebildet werden.

In diesem Fall wird das Licht des Leuchtmittels an den Sei ¬ tenwänden reflektiert und der Basisbereich diffus durchleuchtet . Die neuartige Geometrie ermöglicht eine Lichtreflexion am „Reflektor" und nicht mehr am grauen Alukörper, was eine wesentliche Verbesserung ohne zusätzliche Kosten bedeutet.

Im Folgenden ist anhand der beiliegenden Zeichnung ein be- vorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

Die Zeichnung zeigt einen Schnitt senkrecht zur Längsrichtung einer Leuchte für eine Leuchtstoffröhre.

Ein Gehäuse 1 besitzt einen rechteckigen, unten offenen Querschnitt. An den beiden Seitenwänden sind einander paarweise gegenüber liegende, nach innen ragende Rippen wie folgt angeordnet: etwas oberhalb der Gehäusemitte ein ers ¬ tes Paar 2 zur Befestigung eines Leuchteneinsatzes 5 für die erforderlichen Sockel 6 einer Leuchtstoffröhre 7; un- terhalb der Gehäusemitte ein zweites Paar 3 zur Befestigung eines Leuchtenelements 8; nahe beim unteren Rand der Sei ¬ tenwände des Gehäuses ein drittes Paar 4 als Anschlag für des Leuchtenelement 8. Alternativ kann der Anschlag auch oberhalb des zweiten Rippenpaares 3 angeordnet sein, was eine Schattenbildung noch weiter verringert.

Das Leuchtenelement 8 besteht aus zwei Teilen, die unter ¬ schiedliche Funktionen aufweisen und somit aus unterschied ¬ lichem Material bestehen, aber einstückig miteinander ver- bunden sind, nämlich einem Reflektor 9 und einer Diffusor- scheibe 10. Die einstückige Verbindung wird durch Coextru ¬ sion ermöglicht.

Der Reflektor 9 weist im wesentlichen zwei Bereiche auf, einen oberen Bereich 11, der sich beidseits einer langgestreckten Öffnung für das Leuchtmittel erstreckt und kreis- oder kegelschnittförmig gewölbt ist, und einen unteren, ebenen Bereich 12, der gleichzeitig die zur Befestigung im Gehäuse 1 dienenden Seitenwände des Leuchtenelements 8 bil- det. Der obere Bereich kann je nach der gewünschten Abstrahlcharakteristik auch eben ausgebildet sein.

Die Seitenwände 12 erstrecken sich nach oben über die Verbindungslinien mit dem oberen Bereich hinaus und besitzen an ihrem oberen Rand einen nach aussen vorspringenden Wulst oder Rand 13, der im zusammengesetzten Zustand über den Rippen 3 des Gehäuses einrastet.

Der untere Rand der Seitenwände 12 des Reflektors ist in- folge der Coextrusion einstückig mit der Diffusorscheibe 10 verbunden. Die Diffusorscheibe ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eben. Sie kann aber je nach dem gewünschten Licht auch gewölbt oder linsenförmig ausgebildet sein. Die Diffusorscheibe erstreckt sich beidseitig über die Seiten- wände 12 hinaus und bildet damit Vorsprünge, die an den Ge- häuserippen 4 anliegen und die oberste Position des Leuchtenelements 8 definieren. Demnach kann die Diffusorscheibe die offene Seite des Gehäuses abdecken, so dass das Leuch ¬ tenelement einen Teil des Gehäuses bilden kann. Das Leuch ¬ tenelement ist abnehmbar, so dass das Leuchtmittel in ein ¬ facher Weise ausgetauscht werden kann.

Am oberen Rand des oberen Bereichs des Reflektors und am unteren Rand der Seitenwände sind Befestigungsschienen 14 angeformt, hinter denen jeweils eine längs verlaufende Nut 15 gebildet ist, in welche zusätzliche Elemente eingescho ¬ ben werden können.