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Title:
LUMINAIRE WITH A MOVABLE RETAINING ELEMENT FOR A LIGHT OUTLET ELEMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/067293
Kind Code:
A1
Abstract:
According to the invention, a luminaire is provided which has a housing (4) with a light outlet opening (6) for emitting light, and a transparent light outlet element (8) for covering the light outlet opening (6). The housing (4) comprises a retaining element (14) for retaining the light outlet element (8) on the housing (4), said retaining element being movable back and forth between a retaining position in which said element retains the light outlet element (8) and a release position. The luminaire further has a support unit (16) for movably supporting the retaining element (14) on the remainder of the housing (4), said unit being designed such that the retaining element (14) first moves linearly along an axis (A) in order to move from the retaining position into the release position and can then be rotated about the axis (A).

Inventors:
EIDAM, Michael (Heckengang 8, Bad Pyrmont, 31812, DE)
Application Number:
EP2010/068650
Publication Date:
June 09, 2011
Filing Date:
December 01, 2010
Export Citation:
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Assignee:
ZUMTOBEL LIGHTING GMBH (Grevenmarschstrasse 74-78, Lemgo, 32657, DE)
EIDAM, Michael (Heckengang 8, Bad Pyrmont, 31812, DE)
International Classes:
F21V15/015; F21V17/10
Attorney, Agent or Firm:
THUN, Clemens (Mitscherlich & Partner, Sonnenstraße 33, München, 80331, DE)
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Claims:
Schutzansprüche

Leuchte, aufweisend

ein Gehäuse (4) mit einer Lichtaustrittsöffhung (6) zur Abgabe von Licht und einem transparenten Lichtaustrittselement (8) zur Abdeckung der

Lichtaustrittsöffiiung (6), wobei das Gehäuse (4) ein Halteelement (14) zur Halterung des Lichtaustrittselements (8) an dem Gehäuse (4) umfasst und wobei die Leuchte derart ausgebildet ist, dass das Halteelement (14) zwischen einer Halteposition, in der es das Lichtaustrittselement (8) am Gehäuse (4) hält und einer Freigabeposition, in der es das Lichtaustrittselement (8) derart freigibt, dass es unmittelbar vom Gehäuse (4) getrennt werden kann, hin und her bewegt werden kann,

gekennzeichnet durch

eine Lagereinheit (16) zur beweglichen Lagerung des Halteelements (14) an dem restlichen Gehäuse (4),

wobei die Lagereinheit (16) derart ausgebildet ist, dass das Halteelement (14) zur Bewegung aus der Halteposition in die Freigabeposition zunächst - mit Bezug auf das restliche Gehäuse (4) - längs einer Achse (A) geradlinig bewegt und anschließend um die Achse (A) herum gedreht werden kann.

Leuchte nach Anspruch 1

bei der die Lagereinheit (16) ein Federelement (18) aufweist, wobei die

Lagereinheit (16) derart ausgestaltet ist, dass das Halteelement (14) bei der Bewegung aus der Halteposition heraus längs der Achse (A) gegen eine

Federkraft des Federelements (18) bewegt wird.

Leuchte nach Anspruch 1 oder 2,

bei der das Lichtaustrittselement (8) eine ebene Oberfläche (20) aufweist und die Leuchte derart ausgestaltet ist, dass die Achse ( A) mit einer durch die ebene Oberfläche (20) festgelegten Ebene einen Winkel von maximal 10°, vorzugsweise von 0° einschließt.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

die derart ausgestaltet ist, dass bei der Bewegung des Halteelements (14) aus der Halteposition in die Freigabeposition das Halteelement (14) um die Achse (A) lediglich um maximal 180° gedreht werden muss.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei der das Gehäuse (4) wenigstens eine Schiene (44) zur Halterung des

Lichtaustrittselements (8) an dem Gehäuse (4) aufweist.

Leuchte nach Anspruch 5,

bei der die Schiene (44) geradlinig geformt ist und die Achse (A) und die Schiene (44) parallel orientiert ausgebildet sind.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei der das Lichtaustrittselement (8) vier jeweils rechtwinklig zueinander verlaufende Begrenzungskanten aufweist und das Halteelement (14) in der

Halteposition das Lichtaustrittselement (8) an einer der vier Begrenzungskanten hält.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei der das Gehäuse (4) einen von außen sichtbaren Gehäusebereich (24) aufweist, wobei das in der Halteposition befindliche Halteelement (14) und der Gehäusebereich (24) - soweit von außen sichtbar - zumindest im Wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet sind.

Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

bei der das Lichtaustrittselement (8) länglich ist, so dass es zwei lange und zwei kurze Seiten aufweist und das Halteelement (14) in der Halteposition das Lichtaustrittselement (8) an einer der beiden kurzen Seiten hält.

10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

die derart ausgestaltet ist, dass das Halteelement (14) in der Freigabeposition mit dem restlichen Gehäuse (4) verbunden ist.

11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche

in Form eines so genannten Wallwashers, einer abgehängten Leuchte oder einer Standleuchte.

Description:
Leuchte mit beweglichem Halteelement für ein Lichtaustrittselement

Die Erfindung betrifft eine Leuchte, die ein Gehäuse mit einer Lichtaustrittsöffhung zur Abgabe von Licht aufweist sowie ein transparentes Lichtaustrittselement zur Abdeckung der Lichtaustrittsöffhung, wobei das Gehäuse ein Halteelement zur Halterung des Lichtaustrittselements an dem Gehäuse umfasst.

Bei einer derartigen Leuchte besteht regelmäßig das Bedürfnis, einem Benutzer einen Zugang zum Inneren des Gehäuses zu ermöglichen, beispielsweise um ein dort angeordnetes Leuchtmittel der Leuchte auszuwechseln. Üblicherweise ist hierbei vorgesehen, dass zunächst das Halteelement gelöst und in der Folge das

Lichtaustrittselement entfernt wird.

Ein Problem dabei ist darin zu sehen, dass das Halteelement in der Regel mit Hilfe von Verbindungsmitteln wie beispielsweise Schrauben an dem restlichen Gehäuse angeordnet ist und diese Verbindungsmittel im regulären Betriebszustand der Leuchte von außen sichtbar sind, was aus Designgründen unerwünscht sein kann. Außerdem besteht grundsätzlich die Gefahr, dass die Verbindungsmittel, nachdem sie zum Lösen des Halteelements entfernt worden sind, in der Folge verloren gehen. Auch ist zumeist ein Werkzeug, beispielsweise ein Schraubendreher, zum Lösen der Verbindungsmittel erforderlich.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Leuchte anzugeben, deren äußeres Erscheinungsbild sich vorteilhaft gestalten lässt und bei der ein einfacher Zugang zum Inneren möglich ist.

Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit dem in dem unabhängigen Anspruch genannten Gegenstand gelöst. Besondere Ausführungsarten der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben. Gemäß der Erfindung ist eine Leuchte vorgesehen, die ein Gehäuse mit einer

Lichtaustrittsöffhung zur Abgabe von Licht aufweist sowie ein transparentes

Lichtaustrittselement zur Abdeckung der Lichtaustrittsöffhung; das Gehäuse umfasst dabei ein Halteelement zur Halterung des Lichtaustrittselements an dem Gehäuse; die Leuchte ist derart ausgebildet, dass das Halteelement zwischen einer Halteposition, in der es das Lichtaustrittselement am Gehäuse hält und einer Freigabeposition, in der es das Lichtaustrittselement derart freigibt, dass es unmittelbar vom Gehäuse getrennt werden kann, hin und her bewegt werden kann. Außerdem weist die Leuchte eine Lagereinheit zur beweglichen Lagerung des Halteelements an dem restlichen Gehäuse auf, wobei die Lagereinheit derart ausgebildet ist, dass das Halteelement zur

Bewegung aus der Halteposition in die Freigabeposition zunächst - mit Bezug auf das restliche Gehäuse - längs einer Achse geradlinig bewegt und anschließend um die Achse herum gedreht werden kann. Durch die so ausgestaltete Lagereinheit kann auf entsprechende Verbindungselemente zum Fixieren des Halteelements am restlichen Gehäuse, also beispielsweise entsprechende Schrauben, die von außen als solche unmittelbar erkennbar sind, verzichtet werden. Auf diese Weise sind die Möglichkeiten, die Leuchte in einem besonders ansprechenden Design zu gestalten, verbessert. Außerdem lässt sich die genannte Lagereinheit so gestalten, dass das Halteelement ohne Zuhilfenahme von Werkzeug aus der Halteposition in die Freigabeposition bewegt werden kann und somit ein werkzeugloser Zugang ins Innere des Leuchtengehäuses möglich ist.

Weiterhin kann das Halteelement durch die Lagereinheit so mit dem restlichen Gehäuse verbunden sein, dass es, wenn es sich in der Freigabeposition befindet, nicht verloren gehen kann.

Vorzugsweise weist die Lagereinheit ein Federelement auf, wobei die Lagereinheit derart ausgestaltet ist, dass das Halteelement bei der Bewegung aus der Halteposition heraus längs der Achse gegen eine Federkraft des Federelements bewegt wird. Auf diese Weise lässt sich bewirken, dass das Halteelement in der Halteposition gegen das Gehäuse oder gegen das Lichtaustrittselement drückt, so dass das Lichtaustrittselement sicher am Gehäuse gehalten wird und dennoch das Halteelement ohne Werkzeug aus der Halteposition heraus in die Freigabeposition bewegt werden kann. Vorzugsweise weist das Lichtaustrittselement eine ebene Oberfläche auf, wobei die Leuchte derart ausgestaltet ist, dass die Achse mit einer durch die ebene Oberfläche festgelegten Ebene einen Winkel von maximal 10°, vorzugsweise von 0° einschließt. Durch diese Ausgestaltung ist ermöglicht, dass das Halteelement mit vergleichsweise wenig Kraft das Lichtaustrittselement in der vorgesehen Betriebsposition sicher am Gehäuse hält.

Vorzugsweise ist die Leuchte derart ausgestaltet, dass bei der Bewegung des

Halteelements aus der Halteposition in die Freigabeposition das Halteelement um die Achse lediglich um maximal 180° gedreht werden muss. Hierdurch ist die

Handhabung, die zum Entfernen des Lichtaustrittselements erforderlich ist, vereinfacht.

Vorzugsweise weist das Gehäuse wenigstens eine Schiene zur Halterung des

Lichtaustrittselements an dem Gehäuse auf. Dadurch lässt sich das

Lichtaustrittselement so am Gehäuse lagern, dass es allein durch eine Bewegung längs der Schiene vom Gehäuse getrennt, also abgenommen werden kann. Vorteilhaft ist dabei die Schiene geradlinig geformt, wobei die Achse und die Schiene parallel orientiert ausgebildet sind. Dadurch ist besonders wenig Kraft zur sicheren Halterung des Lichtaustrittselements durch das Halteelement am Gehäuse erforderlich.

Vorzugsweise weist das Lichtaustrittselement vier jeweils rechtwinklig zueinander verlaufende Begrenzungskanten auf, wobei das Halteelement in der Halteposition das Lichtaustrittselement an einer der vier Begrenzungskanten hält. Dies ermöglicht eine einfache und dabei zuverlässige Ausgestaltung.

Vorzugsweise weist das Gehäuse einen von außen sichtbaren Gehäusebereich auf, wobei das in der Halteposition befindliche Halteelement und der Gehäusebereich - soweit von außen sichtbar - zumindest im Wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet sind. Mit„im Wesentlichen" sei dabei gemeint, dass mögliche

Beschriftungen, Eingravierungen von Informationen etc. außer Betracht bleiben. Dies verbessert die Möglichkeiten zur Gestaltung des äußeren Erscheinungsbilds der Leuchte weiterhin. Vorzugsweise ist das Lichtaustrittselement länglich, so dass es zwei lange und zwei kurze Seiten aufweist, wobei das Halteelement in der Halteposition das

Lichtaustrittselement an einer der beiden kurzen Seiten hält. Auf diese Weise lässt sich das Halteelement vergleichsweise klein gestalten.

Vorzugsweise ist die Leuchte derart ausgestaltet, dass das Halteelement in der

Freigabeposition mit dem restlichen Gehäuse verbunden ist. Auf diese Weise lässt sich die Gefahr eines Verlustes des Halteelements praktisch ausschließen. Vorzugsweise handelt es sich bei der Leuchte um einen so genannten Wallwasher, eine abgehängte Leuchte oder eine Standleuchte.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels und mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Figuren la bis lf Skizzen eines ersten Ausführungsbeispiels einer

erfindungsgemäßen Leuchte, die die Handhabung des Halteelements und des Lichtaustrittselements verdeutlichen,

Figuren 2a bis 2f entsprechende Skizzen mit Bezug auf ein zweites

Ausführungsbeispiel,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht auf einen Endbereich einer

erfindungsgemäßen Leuchte, bei der sich das Halteelement

Halteposition befindet,

Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht, wobei das Halteelement aus der Halteposition heraus längs einer Achse geradlinig bewegt worden ist,

Fig. 5 eine weitere entsprechende Ansicht, wobei das Halteelement,

ausgehend von der in Fig. 4 gezeigten Stellung um 180° um die Achse herum in die Freigabeposition gedreht worden ist und Fig. 6 eine weitere Ansicht der in Fig. 5 gezeigten Anordnung aus einer anderen Perspektive.

In den Figuren la bis lf ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Leuchte 2 skizziert, und zwar in unterschiedlichen Stadien eines Leuchtmittelwechsels. Die Leuchte 2 weist ein Gehäuse 4 mit einer Lichtaustrittsöfmung 6 zur Abgabe von Licht auf, sowie ein Lichtaustrittselement 8 zur Abdeckung der Lichtaustrittsöfmung 6. Die Leuchte 2 kann zur Erzeugung von Licht ein Leuchtmittel 12 aufweisen, beispielsweise in Form eines stabförmigen Leuchtmittels, also beispielsweise in Form einer Leuchtstoffröhre. Im Inneren des Gehäuses 4 können Mittel zur Halterung und elektrischen Kontaktierung des Leuchtmittels 12 vorgesehen sein, so dass das entsprechend eingesetzte Leuchtmittel 12 Licht abgeben kann, das dann - im vorgesehenen Betriebszustand der Leuchte 2 - durch das Lichtaustrittselement 8 hindurch in einen Außenbereich der Leuchte 2 abgegeben wird. Mit„Betriebszustand" der Leuchte 2 sei dabei derjenige Zustand bezeichnet, der für den regulären Betrieb der Leuchte 2 vorgesehen ist; im Betriebszustand ist insbesondere das

Lichtaustrittselement 8 wie vorgesehen zur Abdeckung der Lichtaustrittsöffnung 6 mit dem Gehäuse 4 verbunden. Es kann dabei vorgesehen sein, dass das Lichtaustrittselement 12 im Betriebszustand der Leuchte 2 die Lichtaustrittsöfmung 6 vollständig abdeckt, so wie aus den Figuren la bis lf hervorgeht. Alternativ ist jedoch auch möglich, dass das Lichtaustrittselement 8 die Lichtaustrittsöfmung 6 nicht vollständig, also nur teilweise abdeckt. Das Gehäuse 4 weist ein Halteelement 14 auf, das zur Halterung des

Lichtaustrittselements 8 an dem Gehäuse 4 vorgesehen ist. Dabei ist die Leuchte 2 derart ausgebildet, dass das Halteelement 14 zwischen einer Halteposition und einer Freigabeposition hin und her bewegt werden kann. In der Halteposition hält dabei das Halteelement 14 das Lichtaustrittselement 8 am Gehäuse 4 und in der Freigabeposition gibt es das Lichtaustrittselement 8 derart frei, dass Letzteres unmittelbar vom Gehäuse 4 getrennt werden kann.

Zur beweglichen Lagerung des Halteelements 14 am restlichen Gehäuse 4 weist die Leuchte 2 eine Lagereinheit auf. Diese ist derart ausgebildet, dass das Halteelement 14 zur Bewegung aus der Halteposition in die Freigabeposition - mit Bezug auf das restliche Gehäuse 4 - zunächst längs einer Achse A geradlinig bewegt und

anschließend um die Achse A herum gedreht werden kann. In Fig. 1 a ist die Achse A skizziert und das Halteelement 14 in einer Zwischenposition dargestellt, in der es sich befindet, wenn es bereits ein Stück weit aus der Halteposition heraus längs der Achse A bewegt worden ist. In Fig. lb ist das Halteelement 14 in der Freigabeposition dargestellt; ausgehend von der in Fig. la dargestellten Position ist das Halteelement 14 hierfür um die Achse A herum gedreht bzw.„geschwenkt" worden. Die Lagereinheit ist also so gestaltet, dass das Halteelement 14 längs der Achse A geradlinig bewegt und um die Achse A gedreht werden kann. Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, dass die Lagereinheit derart gestaltet ist, dass eine Drehung des Halteelements 14 um die Achse A nur möglich ist, wenn das Halteelement 14 aus der Halteposition heraus ein Stück weit längs der Achse A bewegt worden ist, also dass das Halteelement 14 direkt aus der Halteposition heraus nicht um die Achse A drehbar gelagert ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Halteelement 14 und der angrenzende Bereich des restlichen Gehäuses 4 Formschlusselemente aufweisen, die in der Halteposition zwischen dem Halteelement 14 und dem restlichen Gehäuse so wirken, dass eine unmittelbare Drehung des Halteelements 14 um die Achse A aus der Halteposition heraus verhindert ist.

In der Freigabeposition kann das Lichtaustrittselement 8 unmittelbar vom Gehäuse 4 getrennt werden, im gezeigten Beispiel durch Herausziehen aus einer

Schienenanordnung des Gehäuses 4. Dabei kann die Lagereinheit weiterhin so gestaltet sein, dass das Halteelement 14 ohne äußere Krafteinwirkung in der Freigabeposition verbleibt. Dies erleichtert die Handhabung weiterhin.

Somit lässt sich - ausgehend vom Betriebszustand der Leuchte 2 - durch einfache Manipulation des Halteelements 14 und des Lichtaustrittselements 8 ein Zugang zum Inneren des Gehäuses 4 eröffnen, so dass beispielsweise ein Wechsel des

Leuchtmittels 12 bzw. ein Einsetzen des Leuchtmittels 12 ermöglicht ist. Um die Leuchte 2 anschließend wieder in den Betriebszustand zu versetzen, kann die

Lichtaustrittsöffnung 6 in umgekehrter Reihenfolge wieder abgedeckt werden. Es kann also zunächst das Lichtaustrittselement 8 - beispielsweise mithilfe der Schienenanordnung - mit dem Gehäuse 4 verbunden werden und dann das

Halteelement 14 durch entsprechend entgegengesetzte Bewegung aus der

Freigabeposition wieder in die Halteposition bewegt werden. Hierzu wird das

Halteelement 14 also dementsprechend zunächst um die Achse A gedreht und anschließend längs der Achse A geradlinig zurückbewegt.

Wie im gezeigten Beispiel der Fall, kann das Gehäuse 4 Mittel zur Halterung eines insgesamt länglichen Leuchtmittels 12 aufweisen, wobei die Lagereinheit derart ausgestaltet ist, dass die Achse A parallel zu der Hauptachse des Leuchtmittels 12 verläuft. Es kann dabei auch vorgesehen sein, dass die Hauptachse des Leuchtmittels 12 und die Achse A übereinstimmen, also örtlich zusammenfallen.

Wie ebenfalls im gezeigten Beispiel der Fall, kann das Gehäuse 4 insgesamt länglich geformt sein, wobei die Hauptachse des Gehäuses 4 und die Achse A parallel verlaufend orientiert sind. Bei der Leuchte 2 kann es sich beispielsweise um einen so genannten Wallwasher handeln. Es kann sich aber beispielsweise auch um eine abgehägte Leuchte oder um eine Standleuchte handeln.

In Fig. 3 ist eine perspektivische Teilansicht auf einen Bereich des eröffneten

Gehäuses 4 gezeigt. Zu erkennen ist das Halteelement 14 und zwar in der

Halteposition sowie das Lichtaustrittselement 8, das sich in dieser Darstellung jedoch nicht in der Betriebsposition befindet, also nicht wie vorgesehen mit dem Gehäuse 4 verbunden ist; es ist vielmehr aus Darstellungsgründen abgenommen und schräg vor dem Gehäuse 4 platziert gezeigt.

Weiterhin ist in Fig. 3 andeutungsweise die Lagereinheit 16 zu erkennen.

Vorzugsweise weist die Lagereinheit 16 ein Federelement 18 auf, wobei die

Lagereinheit 16 derart ausgestaltet ist, dass das Halteelement 14 bei der Bewegung aus der Halteposition heraus längs der Achse A gegen eine Federkraft des Federelements 18 bewegt wird. Bei dem Federelement 18 kann es sich beispielsweise um eine Spiralfeder handeln, die vorzugsweise derart angeordnet ist, dass ihre Hauptachse parallel zu der Achse A orientiert verläuft bzw. mit der Achse A zusammenfällt. Die Lagereinheit 16 mit dem Federelement 18 ist dabei vorzugsweise derart ausgestaltet, dass das Halteelement 14 in der Halteposition so gegen das restliche Gehäuse 4 gedrückt wird, dass - ohne Einwirkung zusätzlicher Kräfte - das

Halteelement 14 bei der für den Betrieb vorgesehenen Orientierung der Leuchte 2 das Lichtaustrittselement 8 in Betriebsposition am Gehäuse 4 hält.

In Fig. 4 ist der Zustand gezeigt, in dem sich das Halteelement 14 in der

Zwischenposition befindet, in der es also aus der Halteposition heraus längs der hier ebenfalls andeutungsweise skizzierten Achse A bewegt worden ist. Figuren 5 und 6 zeigen aus unterschiedlichen Perspektiven das Halteelement 14 in der

Freigabeposition, also nach einer entsprechenden Drehung um die Achse A.

Wie beispielsweise aus Fig. 6 deutlich wird, kann das Halteelement 14 insgesamt trapezförmig gestaltet sein, wobei die Achse A - mit Bezug auf die Trapezform - außermittig verläuft. Auf diese Weise lässt sich einfach erzielen, dass in der

Freigabeposition das Halteelement 14 das Lichtaustrittselement 8 hält, in der

Freigabeposition jedoch nicht. Das Gehäuse 4 kann dabei länglich gestaltet sein und im Schnitt quer durch die Hauptachse des Gehäuses 4 betrachtet einen Querschnitt aufweisen, der eine analoge bzw. gleiche Trapezform wie das Halteelement 14 aufweist, wobei die Lichtaustrittsöfmung 6 dort angeordnet ist, wo das entsprechende Trapez die längere seiner beiden parallelen Seiten hat.

Wie im hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Fall, kann das Lichtaustrittselement 8 eine - in Fig. le beispielhaft bezeichnete - ebene Oberfläche 20 aufweisen und die Leuchte 2 derart ausgestaltet sein, dass die Achse A mit einer durch die ebene

Oberfläche 20 festgelegten Ebene einen Winkel von maximal 10°, vorzugsweise von 0° einschließt. Die Achse A kann also parallel zu der ebenen Oberfläche 20 orientiert verlaufen. Auf diese Weise ist ein sicherer Halt des Lichtaustrittselements 8 durch das Halteelement 14 bei vergleichsweise geringem Kraftaufwand ermöglicht.

Beispielsweise kann es sich bei dem Lichtaustrittselement 8 um eine Scheibe handeln.

Wie aus den Figuren la und lb hervorgeht, ist im gezeigten Beispiel die Leuchte 2 derart ausgestaltet, dass bei der Bewegung des Halteelements 14 aus der Halteposition in die Freigabeposition das Halteelement 14 um die Achse A lediglich um maximal 180° gedreht werden muss. Dies ermöglicht eine besonders einfache Handhabung des Halteelements 14. Das Gehäuse 4 kann vorteilhaft wenigstens eine Schiene 44 zur Halterung des Lichtaustrittselements 8 am Gehäuse 4 aufweisen. Beispielsweise können zwei Schienen 44, 42 vorgesehen sein, die Teile der weiter oben bereits kurz erwähnten Schienenanordnung bilden können. Durch eine derartige Schiene 44 ist eine einfache und zuverlässige Halterung des Lichtaustrittselements 8 am Gehäuse 4 unterstützt. Vorzugsweise ist dabei die wenigstens eine Schiene 44 geradlinig ausgebildet.

Das Lichtaustrittselement 8 kann vier jeweils rechtwinklig zueinander verlaufende Begrenzungskanten aufweisen, wobei das Halteelement 14 in der Halteposition das Lichtaustrittselement 8 an einer der vier Begrenzungskanten am Gehäuse 4 hält. Die beiden an diese eine Begrenzungskante anschließenden Begrenzungskanten können dabei dafür vorgesehen sein, in jeweils einer von zwei Schienen 44, 42 gleiten zu können.

Dabei kann weiterhin vorgesehen sein, dass das Lichtaustrittselement 8 länglich ist und zwei lange und zwei kurze Seiten aufweist, wobei das Halteelement 14 in der

Halteposition das Lichtaustrittselement 8 an einer der beiden kurzen Seiten am

Gehäuse 4 hält. Durch die genannten vier Seiten können die oben genannten vier Begrenzungskanten mit entsprechenden Längen gebildet sein. Zur besonders ansprechenden Gestaltung des äußeren Erscheinungsbildes der Leuchte 2 kann vorgesehen sein, dass das Gehäuse 4 einen von außen sichtbaren

Gehäusebereich 24 aufweist, wobei das in der Halteposition befindliche Halteelement 14 und der Gehäusebereich 24 - soweit von außen sichtbar - .oimindest im

Wesentlichen spiegelsymmetrisch ausgebildet sind. Dies ermöglicht ein besonders symmetrisches Erscheinungsbild der Leuchte. Der Gehäusebereich 24 kann dabei unbeweglich gegenüber dem angrenzenden restlichen Gehäuse 4 angeordnet sein.

Wie aus den Figuren 5 und 6 andeutungsweise zu entnehmen, ist das Halteelement 14 vorteilhaft mit dem restlichen Gehäuse 4 verbunden, wenn es sich in der Freigabeposition befindet. Dadurch wird praktisch ausgeschlossen, dass das

Halteelement 14 beim Öffnen und Schließen des Gehäuses 4 verloren gehen kann.

In den Figuren 2a bis 2f ist - analog zu den Figuren 1 a bis 1 f - ein zweites

Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Soweit nicht anders angegeben, gilt die obige Beschreibung mit Bezug auf das erste Ausführungsbeispiel sinngemäß analog auch für das zweite Ausführungsbeispiel.

Beim zweiten Ausführungsbeispiel ist ein ebenfalls längliches, jedoch kürzeres Leuchtmittel 12' vorgesehen. Das Lichtaustrittselement 8' ist dementsprechend ebenfalls kürzer ausgebildet.